Glasfaser: Telekom plant Glasfaser-Ausbau über Holzmasten

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Lieber ein bisschen ungünstigen Schattenwurf als tot am Mast.....
 
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Ich frage mich auf welchem Planeten ihr lebt, die Erde kann es jedenfalls nicht sein. Tatsache ist dass das meiste mit Freileitungen versorgt wird (unser Stromnetz, das ganze Bahnnetz) und bisher hat sich darüber keiner beschwert. Gut ab uns zu mal gibt es irgendwo im Land Probleme, die sind aber verhältnismäßig selten und recht schnell behoben. Warum regt sich eigentlich keiner darüber auf das die Fehlersuche bei Erdkabeln länger dauert? Am besten lösen wir alles 3 Fach: Erdleitung, Freileitung und Funk. Das dauert zwar ewig und ist sau teuer, dafür hat man aber keine Störungen mehr zu befürchten.

Ich rate dazu das ganze etwas sachlicher zu sehen.

Du vergleichst grad echt unsere aus METAL bestehenden Strommasten mit den aus HOLZ geplanten Glasfasermasten?
Dir ist klar das so ein aus metal bestehender Strommast verhältnismäßig wenig pflege braucht?
Und siehe Artikel: alle 20 - 30 Jahre müssten die aus Holz erneuert werden. Das ist ein abartiger Mehraufwand und wer n bisschen mit Holz zu tun hat weis: Ein fetter Sturm und ganze Regionen haben kein Internet mehr ... Sorry aber das kann definitiv nicht die Lösung sein.

Eine Lösung wäre es, wenn endlich mal unsere Bundesregierung Geld in die Hand nimmt, es nicht sinnlos zum Fenster raus wirft und dafür mal n paar unterirdische Leitungen spendiert!
 
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LTE is ja da oder wird ausgebaut. Hybrid geht auch. Ist aber a) teuer b) immer noch langsamer als gute VDSL oder FTTH oder Kabelanschlüsse und c) instabil

Teuer? Der Hybridtarif der Telekom kostet genauso viel, wie die normalen DSL Tarife. Nur die Routermiete ist 5€ teurer.
Hybrid ist keine schlechte Sache, wenn am Wohnort schnelles LTE vorhanden ist. Es ist doch gut, wenn man den LTE Speed mit für das Heimnetzwerk nutzen kann.
Bei mir wären so +50-90 MBit down und bis zu 10 MBit up je nach Tageszeit zusätzlich drin.
Nicht zu vergessen, dass man mit Hybrid natürlich besser gegen Netzausfälle geschützt ist. Fällt das DSL Netz mal aus, dann kann man immer noch über LTE surfen.
 
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Um ein bisschen Topic zu bleiben
Gegen Masten spricht zumindest kurz bis mittelfristig nichts. Ich denke das dürfte auch so billig sein, das sogar die Telekom wirklich ausbaut. Glasfaser im Boden ist zwar bei weitem nicht so teuer, wie die Telekom einem weismachen will, aber teurer als Masten bestimmt.

Ich wohne seit knapp zehn Jahren im Nichts und das günstigste Angebot für Glas unter die Erde waren 180 EUR pro Meter, exklusive Steuer. Der nächste Ort von mir aus, ist drei Kilometer entfernt. Macht mal eben über eine halbe Million, nur für einen Anschluss. Masten stehen bis vor meine Tür. Laufen ja Telefon und Strom drüber. Ausfälle hatten diese Holzmasten die letzten 25 Jahre keine.
Bei mir, bei der Telekom beginnt das mobile Volumen immer ab 01. des Monats. Und das sollte bei jedem Telekom Kunden so sein.
Nö! So wie schon erwähnt, immer ab dem Tag an dem man das abgeschlossen hat. Bei mir war das der 18'te bei meinen "Nachbarn" der 3. und der 26.
Das sagen die einem aber auch, wenn man das abschließt.
 
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Ich wohne seit knapp zehn Jahren im Nichts und das günstigste Angebot für Glas unter die Erde waren 180 EUR pro Meter, exklusive Steuer. Der nächste Ort von mir aus, ist drei Kilometer entfernt. Macht mal eben über eine halbe Million, nur für einen Anschluss.

Das ist ja fast geschenkt :ugly:
 
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Du vergleichst grad echt unsere aus METAL bestehenden Strommasten mit den aus HOLZ geplanten Glasfasermasten?
Dir ist klar das so ein aus metal bestehender Strommast verhältnismäßig wenig pflege braucht?
Und siehe Artikel: alle 20 - 30 Jahre müssten die aus Holz erneuert werden. Das ist ein abartiger Mehraufwand und wer n bisschen mit Holz zu tun hat weis: Ein fetter Sturm und ganze Regionen haben kein Internet mehr ... Sorry aber das kann definitiv nicht die Lösung sein.

Der Punkt ist wie gesagt das die Dinger auf dem Land seit Jahrzehnten verbaut werden und auch zuverlässig funktionieren, also nichts mit "ein fetter Sturm und ganze Regionen haben kein Internet mehr". Imprägniertes Holz hält auch durchaus 50 Jahre und mehr im Boden, das Ding vor meinem Haus mußte jedenfalls nie ausgetauscht werden und auch sonst sind mir im weiten Umkreis keine Austauschorgien aufgefallen. Ich vermute mal der der Autor irgendwie die Haltbarkeit mit den Wartungsintervallen verwechselt hat, das man alle 20-30 Jahre nach dem rechten sehen muß klingt für mich erheblich plausibler.

Von daher ist das ein weiteres beispiel wie die Stadtbevölkerung den Landeiern sagen will wie man es richtig macht, genau wie in der Landwirtschaft. Komisch nur das die Vorstellungen der Städter sich mit der Realität des ländlichen Raumes nicht deckt.
 
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Imprägniertes Holz hält auch durchaus 50 Jahre und mehr im Boden, das Ding vor meinem Haus mußte jedenfalls nie ausgetauscht werden und auch sonst sind mir im weiten Umkreis keine Austauschorgien aufgefallen.

Ja, Holz das gepflegt wird hält ewig. Schließlich muss man Holzfenster und -türen auch nicht nach zwanzig Jahren austauschen.
Die Holzart spielt natürlich auch eine Rolle. Holz ist nicht gleich Holz.
 
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Ich hätte nichts gegen Glasfaser auf Masten. Meine Leitung hängt auch teilweise auf Masten, und es gab bis jetzt noch nie einen Ausfall. Nur sollte man drauf achten, die Holzmasten ordentlich gegen Schädlinge zu schützen. Ich hatte mal ein interessantes Gespräch mit einem, der die Masten auf Beschädigungen kontrolliert, der sagte, das die Masten, die seit 15-20 Jahren schon stehen, so gut wie immer in einwandfreiem Zustand sind, die neueren aber viel öfter Mängel haben und ausgetauscht werden müssen. Es wird einfach nicht mehr ein ordentliches Holzschutzmittel verwendet (bestimmt wegen irgendwelchen dummen fadenscheinigen Umweltschutzgesetzen). Es kann auch sein, das mittlerweile anderes Holz verwendet wird als damals, aber das weiß ich nicht mehr genau, das Gespräch ist zu lange her :D Naja, wenn er mal wieder "unseren" Mast kontrolliert, kann man ja mal nachfragen.

Der einzige Mast der mal umgefallen ist, war der den ein LKW auf seiner Fahrt mitgenommen hat, das war aber ein Strommast. Der Strom ist zwar auch schon mal ausgefallen, wegen Eis auf den Leitungen, die dann rissen, aber das ist alles an einer Hand abzählbar und innerhalb von einem Tag repariert.
 
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Ja und? In 20-30 Jahren braucht man sicher auch wieder schnellere Leitungen. Bis dahin kann sich in der Technik noch viel tun. Und bis dahin sind dann vielleicht auch die Leerrohre verbaut um die Kabel gleich in die Erde zu legen.
 
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Genau das keine Ahnung wie immer alle darauf kommen die Masten fallen alle halbe Jahr um :nene:
Vielleicht, weil einige User hier weit gereist sind und Erfahrungen in anderen Ländern haben. Ich arbeitete länger in der Nähe von Detroit, in der USA-Niederlassungen eines deutschen Zulieferer und wir hatten regelmäßig länge Stromausfälle nach schweren Stürmen. Man hilft sich mit Notstromaggrgaten und USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung). Man legt die Kosten um. Wer Versorgungssicherheit möchte, muss selber viel investieren. Bei uns dagegen hat man Strom und Datennetze mit extrem hoher Verfügbarkeit, weil das meiste unterirdisch liegt. Darum ist der Strom auch teurer als woanders. Das spielt aber bei üblichen Stundensatzen der Mitarbeiter überhaupt keine Rolle.
https://www.tagesschau.de/ausland/usa-infrastruktur-strom-101.html
 
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Nur fegt hier in Deutschland eher selten nen Hurrikan oder Tornado durch. Und dann ist das ausgefallene Internet wahrscheinlich das kleinere Problem, da würde ich mir um das fehlende Dach mehr sorgen machen.

Zumal man Netze je nach Topologie ja auch recht ausfallsicher bauen kann. https://de.wikipedia.org/wiki/Topologie_(Rechnernetz)
 
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Off Topic
Das liegt eher an den Grünen und dem Atomausstieg, sowie dem EEG Gesetz, bald kommt noch der Kohleausstieg dazu, dann wird es nochmal teurer.
Die Kernkraft wird uns als Gesellschaft nur für Zerlegung und Lagerung noch um die hundert Milliarde kosten. Sie war nie billig.
Wieviel der 25-30 Cent kWh sind EEG Anteil? Unbedeutend, und er sind, Windstrom ist heute schon billiger als Kernkraftstrom, Solarenergie liefert, wenn sie denn liefert, immer wichtigen Strom zu zeiten, wenn er gebraucht wird, Kernkraft sind aussschließlich für billigen und kaum verkäuflichen Grundlaststrom. Wegen Kernenergie wurden solche völlig unnötigen Dinge wie Nachtspeicheröfen gebaut.

Versorgungssicherheit kostet Geld. Du hast Recht DKK007, man schafft es mit dichter Versorgung redundante Wege für den Datenverkehr zu haben, trotzdem sind Netzausfälle im heutigen Büroalltag mit Arbeitsstillstand gleichzusetzen. Eine Stunde Ausfall entspricht bei mir gut den Stromverbrauchskosten für ein Jahr, bei uns im Großunternehmen mit eigenem Kraftwerk liegen wir bei 7 Cent kWh und ich verbrauche nicht viel Strom mit Laptop und Energiesparlampen

Bei Datenleitungen kenne ich unsere Kosten nicht. Aber sie werden unterhalb der Stromkosten liegen.
 
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Du hast Recht DKK007, man schafft es mit dichter Versorgung redundante Wege für den Datenverkehr zu haben, trotzdem sind Netzausfälle im heutigen Büroalltag mit Arbeitsstillstand gleichzusetzen.

Allerdings ist ein gedrosseltes LTE bei uns quasi Netzausfall. Mit den weiteren folgenden Implikationen.

An wichtige Recherchen, Mail oder gar Onlinebanking ist nicht zu denken.
Da ist die TAN vom Kartenlesegerät bei 2 von 3 Versuchen wieder verfallen, wenn die Seite geladen wurde.

Nur kann man ja 20 wichtige Überweisungen auch schlecht am Automaten machen. Zumal die Verbrecher dafür dann ja auch noch Gebühren verlangen, wenn es überhaupt noch ne Filiale gibt.
 
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Die Kernkraft wird uns als Gesellschaft nur für Zerlegung und Lagerung noch um die hundert Milliarde kosten. Sie war nie billig.

Hunderte Fantastilliarden!!!

Bei dem Zahlenspiel kann jeder das nehmen was ihm politisch so in den Kram passt, von fast Null bis unendlich ist alles drin, such dir was schönes aus. Real betrachtet ist die Kernkraft immer noch billig, zumal es Endlagerprobleme ja nicht nur dort gibt, z.B. die Chemieabfälle müssen auch irgendwo hin.


Wieviel der 25-30 Cent kWh sind EEG Anteil? Unbedeutend, und er sind, Windstrom ist heute schon billiger als Kernkraftstrom, Solarenergie liefert, wenn sie denn liefert,

Er ist höher als die eigentlichen Energiekosten und höher als die Netzentgelte, nur die Steuern können dagegen anstinken und er wird steigen, zumindest wenn man es mit der Energiewende ernst meint.

Woher du das mit dem Windstrom hast der angeblich billiger ist als der aus Kernkraftwerken weiß ich nicht, vermutlich von den hochsubventionierten Dingern aus England, das sind aber wie gesagt nur Subventionspreise und keiner Erzeugungspreise.

Solarenergie liefert, in unseren breiten, 70% ihres Stromertrags in 3-4 Monaten, relativ blöd wenn man einer Spezies angehört die keinen Winterschlaf hält. In Frankreich verwendet man Kernkraftwerke um alles abzudecken, für die Grundlast läßt man allerdings das billigste weiterlaufen und das sind Kern- und Braunkohlekraftwerke.
 
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Real betrachtet ist die Kernkraft immer noch billig, zumal es Endlagerprobleme ja nicht nur dort gibt, z.B. die Chemieabfälle müssen auch irgendwo hin.
Wobei man Blei und Quecksilber als zwei recht giftige Elemente recht gut chemisch Binden kann und relativ ungefährliche Stoffe bekommt. Uran strahlt auch in den Verbindungen weiter, da es ja ein physikalischer Prozess ist.

Quecksilber ist ja z.B. in den Energiesparbirnen drin und überschreitet dort jegliche Grenzwerte.
https://www.youtube.com/watch?v=Dn2MoVTyf74
https://www.youtube.com/watch?v=SekO-a9Iu9U
 
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Sind wir wirklich noch beim Thema Glasfaserausbau? Interessierter User, so interessant solche Diskussionen auch sein können, spar dir das bitte hier.
 
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Bis vor einem halben Jahr hab ich auch in einem Haus gelebt das per oberirdischer Leitung auf Holzmasten mit einem (Kupfer-) Telefonkabel versorgt wurde.

Leitungsbedingte Ausfälle gab es in den gut 15 Jahren die ich dort lebte bei mir nie, in der ganzen Gasse vielleicht 2-3 mal bei einzelnen Haushalten für ein paar Stunden. Hässlich ist das meiner Meinung nach auch nicht, nicht hässlicher als die Straßenbeleuchtung.
 
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