Glasfaser: Telekom plant Glasfaser-Ausbau über Holzmasten

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Also warum noch mal sollen Landbewohner schnellere Leitungen kriegen, am besten noch vor all den Städten, obwohl das sich da nicht lohnt? Und keiner selbst drauf zahlen will? Denn die Gemeinden die es wollten, haben das schon längst und motzen nit rum.

Damit Du Dir morgens etwas in die Kauleiste schieben kannst, mittags den gewohnten Burger bei McDoof bekommst und abends beim Steakhouse ein saftiges Stück Fleisch auf dem Teller....
 
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Damit Du Dir morgens etwas in die Kauleiste schieben kannst, mittags den gewohnten Burger bei McDoof bekommst und abends beim Steakhouse ein saftiges Stück Fleisch auf dem Teller....

Ich wohne in der Stadt, ich hab hier sowohl McDoof als auch ein Steakhouse.
Aufm Land haste das aber net in jedem Dorf, entweder akzeptierst du es, machst ein eigenes Steakhouse auf oder eierst in die nächste Stadt wenn du n Steak willst. Das gleiche gilt für ne fette Leitung aufm Land: akzeptieren, selbst legen (lassen) für gutes Geld
oder dahin eiern wo diese schon liegt.
 
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Nur zum Verständnis: Städter sollen also ihre Glasfaserzugänge umsonst gelegt bekommen, Bewohner ländlicher Gegenden sollen dafür selber aufkommen?
 
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Ist halt Praktisch wenn man nicht auf dem Land wohnt, dann kann einem das ganze egal sein oder so nen Schrott schreiben wie cryon1c :D.
 
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also mir reicht meine 3kkbit Leitung :schief:
ich kann tun was ich will... ich merke keine Einschränkung gegenüber dem 100M Netz von meiner Arbeit
erst wenn ich anfange TB durch die Gegend zu schieben wird die kleine 3M Leitung doch etwas mühsam :ugly:
da sind mir dann aber 6Gbit von SATA auch langsam, also shit happens
 
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Wurde doch schon längst gemacht. O.o
Und das mit UNLIMITIERTEN Volumen!

Einzige Voraussetzung die Erfülllt sein muss, ist LTE Verfügbarkeit und eine ausreichende IP Standleitung von mindestens 384 kbit/s. ;)

Nur gibt es hier nur ISDN und LTE von Vodafone!!!

Außerdem geht es in Österreich ja auch ohne Hybrid mit Unbegrenztem Volumen. Dafür auch noch schneller und für einen Bruchteil des Preises.

http://extreme.pcgameshardware.de/i...427578-lte-mit-vdsl-buendeln-post8035347.html
 
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Nur gibt es hier nur ISDN und LTE von Vodafone!!!

Außerdem geht es in Österreich ja auch ohne Hybrid mit Unbegrenztem Volumen. Dafür auch noch schneller und für einen Bruchteil des Preises.

http://extreme.pcgameshardware.de/i...427578-lte-mit-vdsl-buendeln-post8035347.html

Ja, das ist natürlich unglücklich. aber du willst mir doch jetzt nicht damit sagen, das es bei der Masse der Anschlüsse so zutrifft.
Sollte man da nicht eher Vodafone anprangern, weshalb die dann nicht wenigstens ungedrosseltes LTE anbieten? :hmm:

Das in Österreich ist natürlich eine tolle Sache. :daumen:
 
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Da muss man sich aber fragen, woran das liegt. An Geld verdienen allein, kann´s ja nicht liegen. Kann mir nicht vorstellen, das die da drüben keine Kohle verdienen wollen. :D
 
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An der Landschaft kann es ja auch nicht liegen. Die Alpen sind ja deutlich schwieriger abzudecken, als die deutschen Mittelgebirge.
 
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ich glaube eher, das sie es einfach machen, statt einem "wollen wir das?" "wirklich?" "wirklich wirklich?" (mal angenommen)
 
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Nur zum Verständnis: Städter sollen also ihre Glasfaserzugänge umsonst gelegt bekommen, Bewohner ländlicher Gegenden sollen dafür selber aufkommen?

So in etwa. Wo das wirtschaftlich nie aufgehen wird (reinbuddeln zumindest), da muss man halt draufzahlen um was zu bekommen. Stadt und Landleben haben halt unterschiedliche Qualitäten und Kosten, das ist normal. Man kriegt nicht alles aufm Dorf wo es vll 500 Leute gibt die das nutzen wollen - dafür sonstwieviele Kilometer baggern? Wenn in der Stadt für die gleichen Kilometer halt mal locker 15.000 Anschlüsse oder so realisiert werden, weil man da halt etwas dichter zusammenlebt.
Und hier kommen auch die Holzmasten in Spiel - schneller und günstiger, aber eben anfälliger. Da haben wir die Nachteile der Dörfer und Kleinststädte. Druffzahlen und richtig machen (haben schon viele Gemeinden, die sich net zu geizig waren) oder mit solchen Lösungen leben. Oder eben gar nichts^^
 
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So in etwa. Wo das wirtschaftlich nie aufgehen wird (reinbuddeln zumindest), da muss man halt draufzahlen um was zu bekommen. Stadt und Landleben haben halt unterschiedliche Qualitäten und Kosten, das ist normal. Man kriegt nicht alles aufm Dorf wo es vll 500 Leute gibt die das nutzen wollen - dafür sonstwieviele Kilometer baggern? Wenn in der Stadt für die gleichen Kilometer halt mal locker 15.000 Anschlüsse oder so realisiert werden, weil man da halt etwas dichter zusammenlebt.

Aha. Okay.
Dass Landbewohner schon viele Jahre viel Geld für wenig Bandbreite bezahlen, also im Verhältnis Bandbreite/Kosten deutlich mehr bezahlen, lässt man natürlich dann außen vor - als Städter. Alles für die Stadt, sollen die Landbewohner doch für alles mehr zahlen.
Wie machen wir das denn beim Straßenbau? Zahlen Stadtbewohner für die Instandhaltung von Straße zukünftig mehr? Ich meine, eine mehrspurige Straße in eine großen Stadt auf der tagtäglich Hunderttausende Autos und Lkws fahren kostet in der Instandhaltung um ein Vielfaches mehr, als die Dorfstraße auf der tagtäglich vielleicht hundert Autos fahren. Reparatur und Instandhaltung der Infrastruktur ist in Städten schweineteuer. Zahlen Städter dann für sowas mehr? Oder werden die Kosten dafür auf die Allgemeinheit umgelegt, so, wie es auch vollkommen richtig wäre?
Zahlen Städter zukünftig mehr, wenn landwirtschaftliche Produkte extra vom Land in die Stadt gekarrt werden müssen? Landbewohner können ihre Lebensmittel beim Bauern holen. Da wäre es doch nur fair, wenn sie deutlich weniger als die Städter dafür bezahlen müssten? Wäre eigentlich, laut deiner Logik vollkommen okay. Ist aber nicht so...
Tja, und nun mein Liebling. Seit zwanzig Jahren zahle ich Solidaritätszuschlag damit die Herrschaften im Osten Milliarden in den A... geblasen bekommen, während über meiner Stadt der Pleitegeier schwebt. Und dann stellt sich hier jemand aus dem Osten hin, und fordert breitspurig und egoistisch, dass Städter (er ist ja einer) gefälligst den Glasfaserasubau für lau bekommen, während Landbewohner dafür extra zahlen sollen.
Wow, das ist für mich beinahe schon dreist und unsozial.

Egal ob Stadt oder Land:
Viele alltägliche Kosten, was beispielsweise Infrastruktur angeht, werden auf die Allgemeinheit umgelegt. Und das ist auch gut so. Und genauso sollte es auch beim Glasfaserausbau sein. Entweder alle bekommen Glasfaser für lau verlegt, oder keiner.
 
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Dann kriegt das Land halt ihr Glasfaser aufm Holzmast und muss damit leben, das auch mal Störungen und Bauarbeiten anstehen und bei beschissenem Wetter auch eine beschissene Situation mit "OMG! Kein Netz, ich sterbe hier!" auftreten kann.
Und das auch nicht so schnell wie die Städte.
Wenn man das Ziel setzt, so viele Leute wie möglich mit FTTH auszustatten (Kosten mal ignoriert), fängt man in der Stadt an und hört aufm Land auf. Wenn man es wirtschaftlich angeht, passiert dasselbe.

Natürlich werden Kosten umgelegt. Aber es gibt auch andere Argumente, wo was wieso gebaut wird, es muss Sinn machen am Ende.
Eine fette 4spurige Autobahn (pro Seite) baut man halt nicht an einem Ort wo das nicht gebraucht wird, wenn es woanders Stau von einer Stadt bis zur nächsten gibt. Genau so legt man kein Glasfaser zuerst dahin, wo das nicht ordentlich ausgenutzt wird.

Dies ist ein Infrastrukturprojekt, aber voll in privater Hand. Wenn man will, das es so bleibt und der Papa Staat greift nicht ein, müssen die Leute selbst draufzahlen wenn sie es gleich haben wollen und nicht 15 Jahre später weil die Telekom darin keinen wirtschaftlichen Erfolg sieht (und das zurecht, wie sollen 500 Häuser einige Kilometer an verbuddeltem Glasfaser finanziell abdecken - bis das fertig ist, steht das Dorf vll nicht mal mehr).
Ich sag ja, bezahlen und freuen. Das Landleben hat nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile. Wer in Alaska zwischen geilen Bergen und nicht so geilen Bären lebt, der hat halt ein Plumpsklo und kein Glasfaser rumliegen, bis der es bezahlt und hingelegt bekommt.
 
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Glaube ich beides nicht.

dann tu es nicht, aber fackt isses

Dann kriegt das Land halt ihr Glasfaser aufm Holzmast und muss damit leben, das auch mal Störungen und Bauarbeiten anstehen und bei beschissenem Wetter auch eine beschissene Situation mit "OMG! Kein Netz, ich sterbe hier!" auftreten kann.
[...].

ich kann damit sehr gut leben... selbst bei Stürmen haben wir keine Mastbrüche, Stromausfälle oder tote Telefonleitungen
 
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Wenn man das Ziel setzt, so viele Leute wie möglich mit FTTH auszustatten (Kosten mal ignoriert), fängt man in der Stadt an und hört aufm Land auf. Wenn man es wirtschaftlich angeht, passiert dasselbe.

Wo man anfängt ist vollkommen egal. Man kann auch parallel arbeiten, also Städte und ländliche Gegenden gleichzeitig ausbauen. Nur sollte man nicht eine Fraktion (>Landbewohner) noch viel Jahre warten lassen, nur damit Leute wie du zufrieden sind.

Natürlich werden Kosten umgelegt. Aber es gibt auch andere Argumente, wo was wieso gebaut wird, es muss Sinn machen am Ende.
Eine fette 4spurige Autobahn (pro Seite) baut man halt nicht an einem Ort wo das nicht gebraucht wird, wenn es woanders Stau von einer Stadt bis zur nächsten gibt. Genau so legt man kein Glasfaser zuerst dahin, wo das nicht ordentlich ausgenutzt wird.

Ähm, wie leben in der Zeit des Internets. Der Bedarf an Bandbreite richtet sich nicht nach dem Wohnort, sondern nach den Anforderungen des Internets und was man individuell im Netz anstellen möchte. In der Stadt gibt es genauso tausende Leute, die kein schnelles Internet brauchen oder wollen, wie auf dem Land. Das ist wie gesagt nicht abhängig vom Wohnort.

Dies ist ein Infrastrukturprojekt, aber voll in privater Hand.

Nein, der Staat und die Städte beteiligen sich auch daran.

Wenn man will, das es so bleibt und der Papa Staat greift nicht ein, müssen die Leute selbst draufzahlen wenn sie es gleich haben wollen

Das soll aber dann für alle gelten. Für Städter und Landbewohner!
 
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