Geschichte wiederholt sich - 29.01.2025

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Ich buche die Klimaleugner übrigens auch unter unvernünftige Menschen ab und versuche sie nicht zu belehren. Da bringt man sowieso eher einem Stein Stepptanz bei.
 
Angenommen, man schaut sich eine polarisierte, vielleicht fragmentierte Gesellschaft an. Die Kommunikation zwischen Zugehörigen verschiedener Hotspots erscheint belastet durch unterschiedliche, teils unvereinbare Motivationen, Informationsmengen und Einstellungen. Infolge dieser Belastung driften Anteile der Bevölkerung in Strömungen, wodurch Informationsmuster, soziale Kontakte, Sprachgewohnheiten, soziale Empathien u.v.m. die kommunikativen Schnittstellen zwischen diesen Gruppen reduzieren oder antipathische Strukturen entwickeln.

Deine Aufzählung trifft nahezu perfekt auf die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse im Amerika von 1861 zu. Oder jedes andere Bürgerkriegsland.
Ich kann in der Geschichte keine Fälle finden, in denen Gesellschaften einem solchen Druck längere Zeit standgehalten haben ohne zumindest heftige Unruhen. (da sind wir noch sehr weit weg von)


Diesen Prozess kritisierende Sachkundige verweisen auf eine 'bessere Kommunikation' zwischen den polarisierten Gruppen, um gesellschaftliche, mitunter alle Gruppen belastende Probleme fokussieren zu können.

Untereinander - reden (kommunizieren) solche Gruppen nicht. Eine Seite findet sich immer, die der anderen aus Prinzip das Ohr verweigert. Auch wenn es zum eigenen Nachteil ist.
Ich denke da nur an die Zusammenarbeit mit den Linken in den 2000ern ... alleinig die Unvereinbarkeit der Weltbilder verhinderte jeglichen Kompromiss. Aus Prinzip. Ebenso haben die "Bündnis 90"-Gene der Grünen die Linken bis aufs Blut bekämpft.
Zurückblickend ein Fehler. Aber ich sehe da durchaus Schnittmengen in deiner Aufzählung.

Will sagen: Sowas passiert immer unaufhörlich und der Prozess ist schleichend. Und nicht wahrnehmbar, bis seine Folgen unübersehbar sind, und die Klüfte schier unüberwindbar. Aber erst dann beginnen ernsthafte Versuche, dem entgegenzuwirken.
Dann braucht es Menschen wie Mahatma Gandhi oder Martin Luther King, die eine Seite hinter sich scharen können und nicht nach Blut schreien.
Wenn jedoch Nationalisten, religiöse Eiferer oder andere Radikale die Massen hinter sich vereinen ... Hitler, Mao, Calvin, wird es übel. Für jeden, der durchs Raster fällt.



Was könnte man über diese 'bessere Kommunikation' sagen?
Wie könnte man diese 'bessere Kommunikation' erreichen?

Ich bin da wirklich ohne jede Idee.
Bildung und Umgangsformen - hat man - oder eben nicht. Und damit steht und fällt für mich auch die Möglichkeit, einer fruchtbaren, besseren, Kommunikation.

Wo ich aber einen Ansatz sehe, wäre das sanfte Lenken der Kommunikation dieser Gruppen untereinander, indem man Hetze, Lüge und Desinformation aktiv bekämpft und hart bestraft. Auch auf die Gefahr hin, "Märtyrer" zu schaffen. Oder sich dem Vorwurf der "Unterdrückung der Meinungsfreiheit" auszusetzen.
Nicht zuletzt pushen die sich schließlich gegenseitig und hirnwaschen sich immer wieder selbst mit dem Mist, den sie zum Teil erst eine Woche vorher erfunden haben.

Denn: doof sein ist kein Menschenrecht und Lügen erzählen/teilen/retweeten ist keine Meinungsfreiheit.

Aber eine Diskussion darüber ist müßig. Dazu ist es eh zu spät. Denn anfangen hätte man beispielsweise, schon bei den Waldorfschulen.

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Dort beginnen die meisten "Kommunikationsprobleme". Im Kindesalter. Die Waldorfschule ist auch nur beispielhaft genannt. Weil völlig unterschätzt in ihrer Wirkung.
 
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Ich kann mich direkt auf zwei Leute beziehen, die hier das Haus mit sanierten. Einer war fürs Verputzen da, der andere hat sich als Fliesenleger betätigt. Auf den großen Baustellen, da findest du eher selten deutsche Handwerker. Die sind da viel zu teuer.

Na gut, wenn du explizit nur die Luxusklasse betrachtest und nicht allgemein eine Obergrenze setzen wolltest, dann muss man aber auch etwas weiter ins Detail gehen: Erstmal kenne ich das von einzeln angeheuerten, deutschen Handwerkern so, dass der genannte Stundenlohn wirklich nur als solcher auf der Rechnung steht. Anfahrt? Extra. Material? Extra. Etwaige Sonderversicherungen, Steuern auf all das? Extra, Extra, Extra. Nur beim Rumänen ist sowas schon inklusive, aber der typisch Deutsche Handwerker zieht von seinem Stundenlohn nichts mehr für den Unternehmensbetrieb ab, weil er den extra berechnet.

Und die von dir geschätzte Arbeitszeit in Höhe eines 2/3tel Angestelltenmonats ist dann auch schon nahe am Gesamtaufwand (exkl. Arbeitsweg, den jeder hat). Entspricht also Daumen*Pi 12 mal 1,5 Wochen (mit-)bezahlte Freizeit und somit dreimal so viel "Urlaub", wie bei dem von dir zum Vergleich herangezogenen Akademiker bei gleichem Jahreseinkommen und mehr Absetzmöglichkeiten. (Wobei ich viele Akademiker kenne, die keine sechs Wochen Urlaub im Jahr und nicht annähernd 2/3*70 € brutto verdienen. Manch einer wäre über die Hälfte schon sehr froh.)


Heute Abend werde ich mit einem Zimmerer Sprechen der auch einen Betrieb mit Mitarbeitern hat. Mal sehen ob ich ihn dazu bewegen kann mir zu erzählen wie er wachsen müsste um ein entsprechendes Einkommen zu generieren.

Wahrscheinlich lautet die Antwort "viel". Entweder weil er ein Arschloch ist, dass dir nicht verrät, wie er seine Mitarbeiter ausbeutet. Oder weil er einer der wenigen guten Chefs ist, die tatsächlich wenig für sich behalten.


Resultierend muss man sich die Demokratie mit allen (anderen) Idioten teilen.

Ist halt die schlechtes Regierungsform außer allen anderen.

Dieser Umstand lässt sich aber auch auf Wähler*innen anderer Parteien anwenden.

Teilweise. Wie du schon selbst feststellst:
Bei der AFD klafft mit Abstand der größte Abstand zwischen den Interessen der Wählermehrheit und dem, was das Programm tatsächlich bewirken würde. Die Parteien, die noch weiter rechts stehen, sind einfach menschenfeindlich und stehen dazu. Muss man nicht mögen, muss man aber auch nicht dumm sein, um das zu wählen. Nur egoistisch oder nationalistisch. Genauso kann man die FDP wählen, weil man kurzfristige Wirtschaftsinteressen über alles stellt. Oder die SPD für ein Bisschen Gewerkschaft und viel Auto-, Kohlen- und Bankenlobby. Aber nur die AFD hatte eine systematische Umleitung von Finanzströmen hin zu einigen bereits gut gestellten Grüppchen im Wahlprogramm stehen, will die Existenzgrundlage der exportorientierten deutschen Wirtschaft vernichten, unter großem Aufwand die billigsten Energieformen abreißen, leugnet wissenschaftliche Erkenntnisse, will weiteren Erkenntnisgewinn verhindern und Informationsflüsse blockiern, etc. etc. und wird auf der anderen Seite aber von Leuten gewählt, die wollen das etwas für die "kleinen Leute" gemacht wird, dass es mit der Wirtschaft bergauf geht, dass Energie billig wird und dass man "die Wahrheit" sagen darf und hören kann, anstatt manipuliert zu werden.

Das ist objektiv betrachtet konträr und lässt somit nur den Schluss zu, dass AFD-Wähler an schweren Persönlichkeitsspaltung leiden, zutiefst masochistisch sind oder eben zu blöd oder faul, den Beschiss zu verstehen.
Anekdotenhaftes Verhalten sowie allgemeine Vorliebenverteilung sprechen gegen Masochismus und sämtliche psychologischen Studien gegen eine derart hohe Menge von Störungen in der Gesellschaft. Bleibt also nur "faul" oder/und "blöd". (Und vielleicht noch ein geringer teil "verlogene Arschlöcher". Also Leute, die sehr wohl durchschauen, was die AFD wirklich vorhat, das aber gut finden und bewusst wählen, während ihre Zustimmung zu einschlägigen Feigenblättern und Täuschungsbehauptungen nur gespielt ist.)

Wo ich dir aber recht gebe: Man sollte sich dafür hüten, die Gründe für die mittelnden Elemente "Dummheit" und "Faulheit" zu verallgemeinern. Da sind einige AFD-Gegner nämlich genauso blöd, geistesträge und selbst überhöht, wie die AFDler selbst. Besonders beliebt z.B. "das sind alles Ossis" (von Wessis), "einmal Nazi immer Nazi" (von Antifanten) oder "Putins Marionetten" (von Transatlantikern, die selsbt Trump nicht abschreckt).

Die Gründe, warum jemand die Realität nicht verstehen kann/will, stattdessen lieber den Phrasen der AFD hinterherrennt und sich nicht selten mit verbaler (und teils auch nicht verbaler) Gewalt für eine weitere Verbreitung dieser eigenen Position einsetzt, die sind durchaus divers. (Aber sag das keinem AFDler, wenn dir deine Zähne liebt sind :ugly: )
 
Wobei es auch "Glaube" ist, dass Deutschland alleine das Klima retten kann.

Der, der den Berg abtrug, war derselbe, der anfing kleine Steine wegzutragen.
Konfuzius.

Und es ist finanzielle, politische, wirtschaftliche Macht, die das Klima rettet. Und entweder haben wir die, oder nicht.
Und wenn das reichste Land Europas, die drittstärkste Industrienation, sich diese Macht selber abspricht - dann brauch man sich aber auch nicht darüber wundern, wenn uns keiner mehr ernst nimmt. Diese Lobbysprüche der Verbrenner- und Kohleindustrie haben eine verheerende Wirkung nach außen.

Außerdem ist die Nation die das Klima rette automatisch die, die in dieser Technologie die Führerschaft übernimmt. Und da winkt schon wieder die fette Kohle.
Nur ist deutsches Kapital so feige, dass es sich damit immer wieder selbst im Weg steht.
 
Hast du überhaupt gelesen? Ich denke eher nicht.

Wenn das das Ergebnis deines Denkens ist, solltest du es sein lassen :P . (Zwischenzeitliche Feststellung bezüglich des Unterschiedes zwischen den Möglichkeiten, die ein Pilot hat, den Möglichkeiten, die Piloten nutzen und den Möglichkeiten, die Fluggesellschaften nutzen, weisen daraufhin, dass wohl der Ausgangspunkt fürs Denken ein schiefer war ;) )

Kannst du daher etwas mehr Themenbezogen deine Kritik an den Links verifizieren?

Ziel deiner Links: Zu belegen, dass Piloten [aufgrund persönlicher Entscheidungen] in relevantem Maße Abschiebungen blockieren (können).

Link 1: Wiederstandshandlungen (=> Entscheidung durch Abzuschiebenden erwzungen), medizinische Gründe (=> Voraussetzungen für eine Abschiebungen waren nie gegeben, Amtsfehler), und ganz viel "Fluggesellschaften oder Piloten oder Flugsicherheit". Extra betont: "Der Entscheidungsspielraum des Kapitäns bei der Rückführung hält sich, insbesondere in Bezug auf eine mögliche Ablehnung der Beförderung, in einem engen Rahmen"

Link 2: Luftsicherheitsbehörde, "nicht unterschieden [ob] Piloten handele oder die Fluggesellschaft"

Link 3: Die einzige konkrete Aussage zum Thema. Und die lautet "In mehr als 350 Fällen - und damit am häufigsten - sei eine Abschiebung in Thüringen im Zeitraum von Januar bis Oktober 2024 an den Fluggesellschaften gescheitert" (Hervorhebung original). Also nix "Piloten". Die weitere Auflistung von Gründen geht von "379" (=> Fluggesellschaften) bis runter auf "19", stellt also eine abschließende Liste aller Abschiebeprobleme dar und nicht einmal tauchen unwillige Piloten auf.

Fazit: Link 1 begrenzt die mögliche Gültigkeit der eigentlich zu belegenden Aussage, Link 2 trägt gar nichts bei und Link 3 wiederlegt sie. Ungünstig, unter sowas anderen die Medienkompetenz abzusprechen.

Übrigens weigern sich auch die Fluggesellschaften laut letztem Artikel nicht pauschal oder willkürlich, sondern pochen einfach nur auf bestehende Quoten. Wenn man bedenkt, dass Abzuschiebende per se nicht die glücklichsten und angenehmsten Zeitgenossen sind und teilweise auch noch Sicherheitspersonal in unmittelbarer Nähe erfordern, dann ist wohl klar, dass man sich einen Flieger für normal zahlende, bei guter Reise hoffentlich erneut buchenden Gästen, nicht mit solchen Problemfällen vollklatschen lässt. Scheinbar versuchen es die Ämter aber trotzdem und wenn dann, so die Aussage das Artikels, die Mitnahme WEITERER Flüchtlinge verweigert wird, dann ist das schlicht eine Reaktion auf Überbuchung durchs Amt, also dessen Fehler.

(Wobei man auch da sagen muss: knapp 400 Fälle für ganz Thüringen pro Jahr sind, verglichen mit schützungsweise 400000, die so mancher gerne abschieben würde und die man nicht abgeschoben bekommt, lächerlich irrelevant. Die entscheidendenn Baustellen sind international, liegen bei Diplomatie, Geopolitik und Entwicklungshilfe.)
 
Teilweise. Wie du schon selbst feststellst:
Bei der AFD klafft mit Abstand der größte Abstand zwischen den Interessen der Wählermehrheit und dem, was das Programm tatsächlich bewirken würde. Die Parteien, die noch weiter rechts stehen, sind einfach menschenfeindlich und stehen dazu. Muss man nicht mögen, muss man aber auch nicht dumm sein, um das zu wählen. Nur egoistisch oder nationalistisch. Genauso kann man die FDP wählen, weil man kurzfristige Wirtschaftsinteressen über alles stellt. Oder die SPD für ein Bisschen Gewerkschaft und viel Auto-, Kohlen- und Bankenlobby. Aber nur die AFD hatte eine systematische Umleitung von Finanzströmen hin zu einigen bereits gut gestellten Grüppchen im Wahlprogramm stehen, will die Existenzgrundlage der exportorientierten deutschen Wirtschaft vernichten, unter großem Aufwand die billigsten Energieformen abreißen, leugnet wissenschaftliche Erkenntnisse, will weiteren Erkenntnisgewinn verhindern und Informationsflüsse blockiern, etc. etc. und wird auf der anderen Seite aber von Leuten gewählt, die wollen das etwas für die "kleinen Leute" gemacht wird, dass es mit der Wirtschaft bergauf geht, dass Energie billig wird und dass man "die Wahrheit" sagen darf und hören kann, anstatt manipuliert zu werden
Dich da auf deine verfälschend selektive Wahrnehmung hinzuweisen wirst du zwar wieder als pro-AFD auslegen, aber sei es drum ...

Das passt alles auf Vorgänge und Geschehnisse noch lange bevor des die AFD überhaupt gab.
Rückblickend betrachtet hat jeder Rentner der keine Pension bekommt, mit seinem Kreuz bei SPD oder, schlimmer noch, der Union sträflich dumm entgegen seiner Interessen gewählt.

Die Umlenkung der Finanzströme zu ..."hin zu einigen bereits gut gestellten Grüppchen..." ja genau! Unionswahlprogramm! Jedes Mal, wenn es damals um die Globalisierung ging, war GENAU DAS, das Ziel.

Die billigsten Energieformen abreißen - auch das haben nicht die AFD´ler erfunden. Es war Peter Altmaier, der die Wind- und Solarbranche im Alleingang platt gemacht hat. Die AFD pisst nur noch auf die Trümmer.

"leugnet wissenschaftliche Erkenntnisse ..." muss ich tatsächlich Belege posten, wo genau das Union/SPD/ und grüne Lobbyistin tun?


Das Dumpfbackentum war schon lange Teil der "Wählerkultur" in diesem Land. Es wurden seit Jahrzehnten die Infantilen, Synapsensparer und Dunkelbelichteten zwischen den jeweiligen Lagern hin und her geschoben.
Nur fällt es vielen erst jetzt auf - wo die nicht mehr den üblichen Scheiß wählen, sondern neuen, krassen Scheiß.


Es gab H4 Empfänger, die FDP gewählt haben. Rentner mit Mindestrente, die Union ankreuzten - die Dummies sind alle noch da! Nur wählen die nun AFD.

Wenn macht man da jetzt einen Vorwurf? Ernstlich denen, die schon immer dumm gehalten wurden?


Deine Beobachtungen sind richtig - aber deine Schlussfolgerungen sind es nicht im Ansatz.
Ziel deiner Links: Zu belegen, dass Piloten [aufgrund persönlicher Entscheidungen] in relevantem Maße Abschiebungen blockieren (können).
Link 2 trägt gar nichts bei


Doch tut er. Der macht eben deutlich, dass ich keinerlei persönliche Gründe unterstelle. Dies eingangs aber besser hätte herausstellen müssen. Siehe dazu meine Diskussion mit Herrn M, jemanden, der seine Kritik durchaus verständlich formuliert hat.

„Wir sind davon überzeugt, dass unsere Kollegen eine Beförderung nur ablehnen, wenn es Anzeichen für eine Gefährdung der Sicherheit des Fluges oder anderer Fluggäste durch die Beförderung gibt“,
DAS ist der Kernsatz im 2. Link.




Blockiere mich einfach ... und erspar dir eine Antwort .... es hat keinen Sinn. Nichtmal mit einem Link den man nur lesen müsste...
 
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Der, der den Berg abtrug, war derselbe, der anfing kleine Steine wegzutragen.
Konfuzius.

Und es ist finanzielle, politische, wirtschaftliche Macht, die das Klima rettet. Und entweder haben wir die, oder nicht.
Und wenn das reichste Land Europas, die drittstärkste Industrienation, sich diese Macht selber abspricht - dann brauch man sich aber auch nicht darüber wundern, wenn uns keiner mehr ernst nimmt. Diese Lobbysprüche der Verbrenner- und Kohleindustrie haben eine verheerende Wirkung nach außen.

Außerdem ist die Nation die das Klima rette automatisch die, die in dieser Technologie die Führerschaft übernimmt. Und da winkt schon wieder die fette Kohle.
Nur ist deutsches Kapital so feige, dass es sich damit immer wieder selbst im Weg steht.
Hier mal die Relationen:


Und Technologieführerschaft haben eher die Chinesen. Der einzig positive Aspekt ist, dass wir relativ rücksichtslos Dekarbonisieren können, weil unsere Industrie global sowieso nicht mehr konkurrenzfähig ist und sowieso verschwinden wird. Man sollte das nutzen um eine gerechteres Wirtschaftssystem zu installieren:

  • Bedingungsloses Bürgergeld
  • Verstaatlichung aller Immobilien
  • Verstaatlichung aller Gewerbe
 
Der einzig positive Aspekt ist, dass wir relativ rücksichtslos Dekarbonisieren können, weil unsere Industrie global sowieso nicht mehr konkurrenzfähig ist und sowieso verschwinden wird.
Da wäre ich mir nicht so sicher, denn wir haben als eine der stärksten Volkswirtschaften auch einen noch sehr hohen Anteil von Industrie am BIP. Viele andere Länder in unserer Liga, die gerade jetzt deutlich mehr Wachstum haben, hängen nicht mehr so sehr an Industrie wie wir. Da wird deutlich mehr mit Dienstleistungen erwirtschaftet. Unser Pendant auf der Welt ist Japan. Denen ergeht es so wie uns, nur schon deutlich länger.

Und Technologieführerschaft haben eher die Chinesen.
Das würde ich so auch nicht unterschreiben wollen. In Teilbereichen mag das stimmen. Aber lass es denen mal so ergehen, dass es kein Wachstum mehr gibt, welches diese massiven Subventionen überhaupt erst ermöglicht hat. Der Trend ist bereits absehbar. China gilt nicht mehr als das Niedriglohnland in Asien. Man geht jetzt schon in die Peripherie, wie z.B. Vietnam. Indien ist in der Region auch eine immer mehr ernst zu nehmende Wirtschaftsmacht. China war in den letzten 20 Jahren sehr klug, in dem man die Industrieländer für einen Marktzugang zu einem Wissenstransfer zwang. Das währt aber nicht ewig. Siehe die USA, wie sie immer aktiver dafür sorgen, dass man Hochtechnologie nicht mehr nach China liefern darf. Danach wird sich zeigen müssen, wie gut China mit einer Situation umgeht, wie sie bei uns aktuell vorherrscht - nur in viel krasserem Ausmaß, weil die bei weitem nicht so viel Wohlstand für alle haben, wie das bei uns (G7) der Fall ist.

Na gut, wenn du explizit nur die Luxusklasse betrachtest
Keine Ahnung, was daran Luxusklasse sein soll. Erklärung?
 
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Ich stimme vielen deiner Ausführungen zu, doch das trifft es nicht. Niemand wird dumm gehalten. Das ist eine freie Entscheidung eines jeden Individuums.
Soweit völlig richtig. Ich würde das aber einschränken: Und möchte das "dumm halten" erläutern, wie ich es meine:

Die Bildung, die man sich später freiwillig aneignet - beruht auf -mir fehlt ein besseres Wort - dem Mindset, was man zu Hause und in der Schule erworben hat. Man baut das, was man zu wissen glaubt, später nur noch aus.

Am besten lässt sich das, was ich meine, wohl mit religiösen Menschen erklären: Bildung, Elternhaus, Benimm - alles Top. Aber dennoch gibt es unter Gläubigen, Personen, die sich "weiterbilden" indem sie statt Darwin ein hochwissenschaftliches Werk der Kreationisten zur Grundlage ihres Weltbildes machen.

Es spielt schon eine erhebliche Rolle, welches Wissen man wissen will. Und das kann man steuern.
Ob das nun Querdenker mit all ihren Ägsberten und "wissenschaftlichen" Arbeiten sind - oder Rechte mit ihren Arbeiten zur Zersetzung des Abendlandes, aber auch Grüne, die fast schon eine Religion um die Ablehnung der Gentechnik geschaffen haben, obwohl die echte Wissenschaft da längst weiter ist.

Das ist also kein Phänomen von Randgruppen oder "gefährlich Extremen" - das freiwillige Unwissen/Falschwissen ist recht weit verbreitet. Es wird aber den Menschen absichtlich sehr leicht gemacht.

Das meine ich mit "absichtlich dumm gehalten".

Ich nehme mich da übrigens nicht aus! Ist mir auch schon passiert, dass ich Müll geschrieben hab, eben weils falsch zu lesen war, aber ins Bild, das ich sehen wollte, passte.
Dein desinformiertes Wort komme - dein Mimikama geschehe.


  • Bedingungsloses Bürgergeld
  • Verstaatlichung aller Immobilien
  • Verstaatlichung aller Gewerbe

Wie wäre es stattdessen mit
staatliche Versorgung mit elementaren Grundgütern wie Obst/Gemüse/Wasser/Strom/Internet/medizinischer Versorgung und Altenpflege?
Das alles in Grundversorgung, mit höchstmöglicher Qualität und ohne Gewinnstreben. Gewinnen würde jeder, außer denen, die dies im Moment zur Vermögensbildung nutzen. Eine marginale Minderheit also. Selbst Bauern, die jetzt noch um Ihre Existenz kämpfen, könnten so Ihre Sorgen los sein. Wären dann halt angestellt.
Mir bekannte Mediziner würden SOFORT in den Staatsdienst wechseln und ihre Selbstständigkeit aufgeben. (nach schwedischen Vorbild! )

Den Rest sehe ich mehr kritisch.
Hier mal die Relationen:


Das passt übrigens prima zum Theme "nur wissen, was man wissen will "
WAS ist mit den durch unseren Konsum in China verursachten CO²? Der Dreck, den andere unseretwegen produzieren, spielt eine ebenso große Rolle bei der Bewertung, ob wir allein etwas ändern können oder nicht!


Gut und verständlich geschrieben. Leider sind die Quellen mager und einige hinter Paywall - ich finde aber gerade meine "alten" Links zu dem Thema nicht. Liefere ich u.U. später nach.
 
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Warum sollte jetzt mein Eigenheim verstaatlicht werden?
Erhalte ich das Geld für die Gründung meines Gewerbes jetzt zurück und beziehe anschließend ein Gehalt vom Staat das ich es Betreibe?
Wieso willste das dann weiterbetreiben?
Geld schnappen und Auswandern und mit der Kohle was neues aufbauen...ich glaube nicht, das ein deutsches Nord Korea dein Ding ist.
Wenn hier die aunternehmen nach dem Plan von Kim Seahawk dann eh verschwinden gibts eh niemanden, der deinen Kram will, bzw. deinr Leistungen in Anspruch nimmt/dich bezahlt.
 
Ich bin mal gespannt in wie weit die Umfragen am Sonntag mit den Wahlergebnissen übereinstimmen.
Und ob es nicht doch noch (böse) Überraschungen gibt.
Aber ich glaube das wird ungefähr hinkommen. Wir sind ja nicht in Amerika.:)

Edit: 1/3 aller Wähler sind noch unentschlossen.

Ich zitiere mich mal weil das scheinbar hier untergegangen ist:

Glaubt ihr das es Morgen noch Überraschungen gibt?
 
Da wäre ich mir nicht so sicher, denn wir haben als eine der stärksten Volkswirtschaften auch einen noch sehr hohen Anteil von Industrie am BIP. Viele andere Länder in unserer Liga, die gerade jetzt deutlich mehr Wachstum haben, hängen nicht mehr so sehr an Industrie wie wir. Da wird deutlich mehr mit Dienstleistungen erwirtschaftet. Unser Pendant auf der Welt ist Japan. Denen ergeht es so wie uns, nur schon deutlich länger.


Das würde ich so auch nicht unterschreiben wollen. In Teilbereichen mag das stimmen. Aber lass es denen mal so ergehen, dass es kein Wachstum mehr gibt, welches diese massiven Subventionen überhaupt erst ermöglicht hat. Der Trend ist bereits absehbar. China gilt nicht mehr als das Niedriglohnland in Asien. Man geht jetzt schon in die Peripherie, wie z.B. Vietnam. Indien ist in der Region auch eine immer mehr ernst zu nehmende Wirtschaftsmacht. China war in den letzten 20 Jahren sehr klug, in dem man die Industrieländer für einen Marktzugang zu einem Wissenstransfer zwang. Das währt aber nicht ewig. Siehe die USA, wie sie immer aktiver dafür sorgen, dass man Hochtechnologie nicht mehr nach China liefern darf. Danach wird sich zeigen müssen, wie gut China mit einer Situation umgeht, wie sie bei uns aktuell vorherrscht - nur in viel krasserem Ausmaß, weil die bei weitem nicht so viel Wohlstand für alle haben, wie das bei uns (G7) der Fall ist.
Die Stärke unser Volkswirtschaft war billiges Gas aus Russland. Innovation und Dekarbonisierung haben wir gnadenlos verpennt. Welche Wertschöpfung soll unsere Autoindustrie noch zukünftig erreichen, wenn die Batterien aus China kommen. Denn genau bei dem Thema spielt die Musik der Innovation. Die verfehlte Politik der CDU hat uns dahin gebracht und jetzt laufen wir gerade auf mindestens 4 weitere Jahre an Stillstand und Rückschritt zu.

Wir müssen radikal Dekarbonisieren und modernisieren. Dazu muss die Schuldengrenze weg und es muss massivst investiert werden. Wobei man natürlich bedenken muss, dass die Herstellung von Batterien energieintensiv ist und somit hohe Energiepreise diese Produktion unwirtschaftlich machen.


Deswegen muss man den Ausbau der regenerativen Energien nicht über den Preis finanzieren, sondern über Schulden.
 
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