Dich da auf deine verfälschend selektive Wahrnehmung hinzuweisen wirst du zwar wieder als pro-AFD auslegen, aber sei es drum ...
Ich lege das Whataboutism-Ablenkungsversuch aus, der als Bestätigung des von mir gesagten Aufzufassen ist:
Ich habe die AFD und ihre Wähler kritisiert.
Anstatt diese zu verteidigen, konzentrierst du dich voll darauf, Dreck über andere zu verbreiten.
Zugegeben: Das ist eine für die AFD und ihre Fans sehr typische Taktik. Man hat nichts, wofür man ist, man hat keine Lösung, man oft nicht einmal das Problem verstanden. Man hält sich selbst für die Krönung der Weißheit, weil man einige Fehler bei anderen gefunden hat (und nicht einmal viele. Es gab Zeiten, da wurden auf einem Grünenparteitag quantitativ mehr Kritik an der Grünenführung geäußert, als die gesamte AFD im Laufe eines Jahres absondert) und verbreitet die, angereichert mit jeder Menge Beschimpfungen und Unterstellungen. Vermutlich weil man auch an dieser Stelle unwillens und/oder unfähig zu Differenzierung jenseits eines strickt dualistischen Weltbilds ist und glaubt, die nicht-Perfektheit von A zu belegen würde automatisch zur Krönung von B führen.
Das würde ich so auch nicht unterschreiben wollen. In Teilbereichen mag das stimmen. Aber lass es denen mal so ergehen, dass es kein Wachstum mehr gibt, welches diese massiven Subventionen überhaupt erst ermöglicht hat. Der Trend ist bereits absehbar.
Das China dennoch die nächsten Jahrzehnte der überwiegende Technologieführer sein wird, ist absehbar. Es ist schlichtweg die größte Volkswirtschaft des Planeten und hat somit, nachdem der technologische Rückstand dank des nicht zuletzt von deutschen Konzernen bereitweilig angetragenen Know-Hows, abgebaut wurde, den größten Forschungsoutput. Die USA haben gerade den Rückfall in die Steinzeit gewählt (Trump lässt auch die Matnats von politisch unbequemen Personal säubern und will den Universitäten allgemein die Finanzen abziehen), Indien braucht noch einige Jahrzehnte zum aufholen und die EU wird von Populisten regiert, die Milliarden darauf verschwenden, einerseits nicht mehr benötigte Lobbyvereine am Laufen zu erhalten und andererseits mit 20 Jahren Verspätung unvollständige Bruchstücke von möglichst jedem Industriezweig in die Landschaft zu setzen, mit dem andere Erfolg haben.
Es wird natürlich auch weiterhin Einzelfälle auf der Welt geben, in denen sich Akteure auf ihre Spezialitäten besinnen und dort den Ton angeben - China wird so schnell keine besseren Microships als Taiwan oder bessere Roboter als Japan fertigen. Aber das sind eben Nischen. Um in der Summe vorne zu liegen, muss man breit aufgestellt und dafür schlichtweg groß genug sein. Ist man es nicht und versucht es trotzdem auf ganzer Linie, überhebt man sich und endet man wie die Sowjetunion, aber nicht an der Spitze. Daher kommen für die allgemein Technologieführerschaft nur die vier gennten Großräume in Frage und von denen hat einer noch viel aufzuholen, einer dreht sich im Kreis und einer wandert stolz in die Vergangenheit. Einzig China, ohnehin schon vorne liegend, schreitet voran und wird somit die Führungsposition behalten.
Keine Ahnung, was daran Luxusklasse sein soll. Erklärung?
Du sagst es ja selbst: Die von dir selektiv betrachteten sind mit das teuerste, was unter dem Begriff "Maurer" so gibt und werden deswegen für die großen, andauernden Jobs gar nicht erst gebucht. Klar, dass sich das bei der von mir hinterfragten Auslastung bemerkbar macht - aber halt auch bei den Stundenlöhnen, sodass man letztlich doch wieder bei einem recht guten Einkommen (und mehr Freizeit) rauskommt.
Soweit völlig richtig. Ich würde das aber einschränken: Und möchte das "dumm halten" erläutern, wie ich es meine:
Die Bildung, die man sich später freiwillig aneignet - beruht auf -mir fehlt ein besseres Wort - dem Mindset, was man zu Hause und in der Schule erworben hat. Man baut das, was man zu wissen glaubt, später nur noch aus.
...
Es spielt schon eine erhebliche Rolle, welches Wissen man wissen will. Und das kann man steuern.
Ob das nun Querdenker mit all ihren Ägsberten und "wissenschaftlichen" Arbeiten sind - oder Rechte mit ihren Arbeiten zur Zersetzung des Abendlandes, aber auch Grüne, die fast schon eine Religion um die Ablehnung der Gentechnik geschaffen haben, obwohl die echte Wissenschaft da längst weiter ist.
Das ist also kein Phänomen von Randgruppen oder "gefährlich Extremen" - das freiwillige Unwissen/Falschwissen ist recht weit verbreitet. Es wird aber den Menschen absichtlich sehr leicht gemacht.
Das meine ich mit "absichtlich dumm gehalten".
Deine Erklärung ist eine ziemliche Vermischung von Aktiva und Passiva, außerdem nennst du vollkommen zu Recht den Faktor "Elternhaus" als extrem wichtig. Die verkürzte Ableitung, die du daraus ziehst, ist aber rein im passiv gehalten und richtet sich vor allem gegen die Politik. Den meisten deiner Posts nach die Politik, welche die AFD als "etabliert" bezeichnen würde. Das, gelinde gesagt, beinahe das Gegenteil der Argumente, die du aufführst, denn aktuell reagiert bei uns eben kein autoritäres Regime, dass seine Bürger absichtlich dumm hält. Ganz im Gegenteil wird sogar versucht, jedem Menschen zumindest während seiner Schulzeit, also dem einzigen Bereich in dem externer Einfluss auf einen Großteil des Informationsflusses möglich ist, eine breite Palette an Aspekten und Sichtweisen zu präsentieren, in der Hoffnung etwaigen anerzogenen Autoritätsgefolgsam aufzubrechen und mündiges Denken zu stimmulieren.
Aber auch Erwachsenen wird in unserer Gesellschaft ein breiter Zugang zu freiwilligen Informationsquellen gewährt, aus denen sie bei sich auftuenden Widersprüchen etwaige Fehler in ihrer Sichtweise herausarbeiten können - wennn sie denn dazu bereit sind, mit Logik an die Sache herangehen und keinen vollumfassenden Verschwörungstheorien anhängen, die sie 99,99% der Informationen als bewusste Täuschung leugnen lassen. Hier wird also niemand dumm "gehalten", zumindest nicht von außen. Die Leute arbeiten viel mehr aktiv daran, dumm zu bleiben. (Respektive bei Kindern machen es z.T. auch die Eltern)
Die Schuldenbremse an sich ist in Konzept und Begründung verlogen und ökonomischer Unsinn.
Begründung Nr. 1 ist immer wieder die Verantwortung für zukünftige Generationen.
Nur müsste man dabei jegliche Investitionen in Bildung und Infrastruktur aus der Schuldenbremse herausnehmen.
Nicht nur in Bildung und Infrastruktur. Von der Logik her müssten sämtliche Investitionen mit Nutzen in der Zukunft ausgenommen werden respektive umgekehrt sämtliche Investitionsstau ebenfalls als Verschuldung verbucht werden.
ABER:
Mit Ausnahme von Renten, Arbeitslosengeld sowie !Teilen! von Gesundheitswesen und Verwaltung sind fast alle staatlichen Aufgaben in ihrem Leitbild zukunftsorientiert. Ressourcen schonen? Dann hat die nächste Generation mehr! Umwelt schützen? Die braucht die nächste Generation! Klima schützen? Dann müssen künftige Generationen weniger Klimaflüchtlinge bewältigen! Dem Hintertupfiger Schützenkönig einen Orden verleihen? Was wäre die nächste Generation ohne Brauchtum!
"Investition" ist bei einem Staat also schlichtweg nicht vom laufenden Betrieb zu trennen. Man kann über weite Teile Posten vom einen ins andere verschieben, wie ja z.B. die Bundeswehr oder die Autobahn GmBH regelmäßig beweisen. Und bei diesen wird auch deutlich, dass Falschdeklarationen die Gesamtkosten nur noch weiter steigern, in dem nämlich bestehendes Material bis zur Unbrauchbarkeit verschlissen wird, um den "Unterhalts"-Topf zu entlassten und sich am prall gefüllten "Neukauf"-Topf bedienen zu können.
Deswegen wurde bei der Schaffung der Schuldenbremse ganz bewusst nicht differenziert. Eine Schuldenbremse mit Investitionsausnahme wäre keine mehr, sondern nur eine Einladung an Politiker, möglichst kreativ zu täuschen.
(Das gleiche gilt allerdings auch für eine Schuldenbremse mit Notfallausnahme, wie die letzten Regierungen gezeigt haben. Da erklärt man halt einfach alles zur unvorhersehbaren Sonderausnahme und belohnt sich für die eigene, zukunftsblinde Politik.)