Gerüchte um Bulldozer-Auslieferungsstart: Alles nur heiße Luft?

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Und auch hier wieder mein Artikel-Tipp, warum AMD in den letzten Jahren so hinterhergehingt ist: UPDATE: AMD Insiders Speak Out: BAPCo Exit is An Excuse for Bulldozer - Bright Side Of News*

Es war wirklich das fehlende Geld nach dem ATi Kauf, in dem Artikel ham sie einen Insider von AMD (glaub ein Entwickler) und der sagt halt, dass sie immer gekämpft haben, um es Intel der Riesenfirma zu zeigen, dass sie auch als kleinere Firma besser sind, aber das nach dem ATi Kauf nicht mehr ging, weil sie nicht mehr das Geld hatten um ihre CPUs vernünftig zu entwickeln. BTW sagt diese Quelle auch, dass Bulldozer schlecht wird und sich diese Finanzmisere erst mit dem neuen CEO bessern kann.

Danke für den informativen Link !
Ich war seit meinem ersten PC mit Athlon 64 AMD-Fan (gerade wegen dem damaligem Vorgehen von Intel im Bereich Marketing & Verkauf),
aber die Hoffnung, das AMD da etwas ehrlicher agiert, hat sich gerade verflüchtigt...
 
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Es ist nunmal schlichtweg unmöglich, mit einem Bruchteil des Entwicklungsbudgets des Gegners in allen Bereichen gleichzuziehen - egal wie stark das Management ist.
Hat man mit dem Athlon gemacht. Und man könnte es wieder schaffen. Stattdessen hat man Millarden von Dollar in ATI versenkt. Die man wahrscheinlich nie wieder rausholen wird.

ich versteh da jetzt nicht wie du darauf kommst, dass AMD den 2/4 CPU bereich ignoriert.
PassMark Software - CPU Benchmarks - Multiple CPU Systems
gerade da ist AMD vorne, aber wer braucht so ein system??
Nö, das ist ein Quad-CPU System. Das nutzt niemand als Workstation, da wird maximal 2 CPUs genutzt (mehr Abwärme ist schlecht abführbar). Deshalb sag ich ja auch 1/2 CPUs :ugly:

Noch dazu hat AMD den Bereich jahrelang komplett ignoriert, es gab lange Jahre nichtmal AMD-Boards mit 2 CPUs und PCI-Express 2.0.
 
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Noch dazu hat AMD den Bereich jahrelang komplett ignoriert, es gab lange Jahre nichtmal AMD-Boards mit 2 CPUs und PCI-Express 2.0.

Auch bei PCI-Express lief das nicht anders. Während die Dual-Xeon-Board PCI-Express-Steckplätze hatten, gab es bei den Opteron-Boards lange Zeit nur PCI-X.

Ich streite nicht ab, das AMD mal richtig gute Server-CPUs hatten und vielleicht sogar noch haben (Damit kenne ich mich nicht mehr aus und sage deswegen auch nichts zu). Dennoch ist es auch eine Tatsache, dass sich Intel mehr auf ein komplettes System aus einer Hand kümmert, grad im Serverbereich. Und anno 2005/2006 war dies bei AMD nur rudimentär und wirkte etwas unausgereift.
Und im Desktopbereich haben sie sich in den letzten Jahren zu sehr auf die teuer zugekaufte Grafiksparte konzentriert, statt das Geld und die Manpower (es geht nicht um Kündigungen, sondern um Neueinstellungen) in die CPUs zu stecken. Das hat sich u.a. beim Phenom gerächt.
 
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Auch bei PCI-Express lief das nicht anders. Während die Dual-Xeon-Board PCI-Express-Steckplätze hatten, gab es bei den Opteron-Boards lange Zeit nur PCI-X.
Noch schlimmer: Die einzig guten Workstation/Server CHipsätze kamen von nVidia :ugly: (nForce Pro)

Ich streite nicht ab, das AMD mal richtig gute Server-CPUs hatten und vielleicht sogar noch haben (Damit kenne ich mich nicht mehr aus und sage deswegen auch nichts zu). Dennoch ist es auch eine Tatsache, dass sich Intel mehr auf ein komplettes System aus einer Hand kümmert, grad im Serverbereich. Und anno 2005/2006 war dies bei AMD nur rudimentär und wirkte etwas unausgereift.
Richtig und das ist ein reines Managementproblem. Und ich weiß nicht wie man als Manager so doof sein kann und einen so großen Markt von vorne herein so ausblenden kann. Das ist doch reiner Selbstmord. Wer kauft (oder verkauft) denn CPUs, von denen man weiß, dass sie mit der nächsten Generation (oder sogar dieser) nur noch stiefmütterlich behandelt wird?
 
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Direkte Gegner waren der C2Quad und der Ph1 , der Ph1 wurde sogar von Intels 2 kerner geschlagen(in Games die 4 Kerne unterstützten) ... wo Ph2 kam gab es schon 1 Jahr den i7 ;) also nix verdrehen bitte .

Du willst doch nicht im Ernst den PII mit nem i7 vergleichen? Fakt ist, dass der PII damals mit den C2Q in etwa gleich auf lag, die gleich teuer waren. Aber wenn du CPUs vergleichen willst, die in komplett anderen Preisklassen spielen...:schief:
 
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Hat man mit dem Athlon gemacht. Und man könnte es wieder schaffen. Stattdessen hat man Millarden von Dollar in ATI versenkt. Die man wahrscheinlich nie wieder rausholen wird.
Die AMD Fusion Produkte sind momentan die, die bei AMD am erfolgversprechendsten sind. Ohne die übernahme von ATI hätte AMD vor Allem auf dem mobilen Markt in Zukunft nicht die geringste Chance.
Ob der Zeitpunkt der richtige war, darüber lässt sich streiten...
 
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Richtig und das ist ein reines Managementproblem. Und ich weiß nicht wie man als Manager so doof sein kann und einen so großen Markt von vorne herein so ausblenden kann. Das ist doch reiner Selbstmord. Wer kauft (oder verkauft) denn CPUs, von denen man weiß, dass sie mit der nächsten Generation (oder sogar dieser) nur noch stiefmütterlich behandelt wird?

Wäre doch verständlich, wenn es im Managment(Marketing) und Engineering eine tiefe Kluft gibt. Warum setzt man denn iwelche Klugscheiß-BWLer in solchen Unternehmen nicht mal an die Werkbank, damit sie fundierte technische Einblicke und Erfahrungen erhalten :ugly:? Man kann auch mit weniger klugen Köpfen auskommen mit entsprechend Vor -und Nachteilen, dass es AMD geschafft hat in der Vergangenheit ein paar entscheidungsschwere Fehler zu erlauben, aber man sollte man dementsprechend gelernt haben.
 
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Und ohne KT133(A), KT266(A) und nForce2/3/4 wären die AMD-Systeme von damals nicht so erfolgreich gewesen.

Ohne KT133-KT266 hätte der Sockel A vielleicht einen Ruf entwickeln können, mit dem er sich auch im OEM-Sektor gut verkauft hätte...


Ich streite nicht ab, das AMD mal richtig gute Server-CPUs hatten und vielleicht sogar noch haben (Damit kenne ich mich nicht mehr aus und sage deswegen auch nichts zu). Dennoch ist es auch eine Tatsache, dass sich Intel mehr auf ein komplettes System aus einer Hand kümmert, grad im Serverbereich. Und anno 2005/2006 war dies bei AMD nur rudimentär und wirkte etwas unausgereift.

Sowohl Opterons als auch Xeon sind, bis auf die G34/So1567-Klasse, mit den oberen Desktopmodellen identisch - und letztere sind davon abgeleitet. AMD steht da also genauso gut/schlecht da, aber natürlich ist es da etwas einfacher, über den Preis zu verkaufen und trotzdem noch ein bißchen Gewinn zu machen.
2005/2006 fällt eben ins ATI-Loch. AMD hat zwischen der Einführung und der erfolgten ATI-Eingliederung keine eigenen Chipsätze für Opterons rausgebracht. Und Nvidia hat, nachdem der ATI-Deal ersichtlich wurde, keinen Cent mehr in AMD-Chipsätze gesteckt und die nForce pro waren zu dem Zeitpunkt eigentlich schon erneuerungsbedürftig.


Die AMD Fusion Produkte sind momentan die, die bei AMD am erfolgversprechendsten sind. Ohne die übernahme von ATI hätte AMD vor Allem auf dem mobilen Markt in Zukunft nicht die geringste Chance.

Damals sah ich das zwar ähnlich, aber rückblickend muss ich ganz ehrlich sagen:

Gegen wen keine Chance? Gegen die jahrzehntelange Grafikexpertise von Intel? :lol:

Was AMD bräuchte, um mit den IGPs, die Intel bislang vorgelegt hat, mitzuhalten, hätten sie auch billig bei S3 oder -wie Intel- lizensiert von PowerVR haben können. Durch die CPU-Integration wären ATI und Nvidias Bemühungen, IGPs über gpGPU zu Bedeutung zu verhelfen, gescheitert (siehe ION). Natürlich bot und bietet die Vereinigung mit ATI die Möglichkeit, als CPU-Hersteller eben dieses Potential zu nutzen und damit Intel zu schlagen. Aber das man dafür das Kapital geopfert hat, dass man brauchte, um im CPU-Bereich auf Augenhöhe zu bleiben, war ein klarer Fehler. Denn das schlechtere Produkt mit dem besseren Feature hat nie eine Chance - und noch sind CPUs das Produkt und die IGP das Feature, nicht umgekehrt.
 
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Ohne KT133-KT266 hätte der Sockel A vielleicht einen Ruf entwickeln können, mit dem er sich auch im OEM-Sektor gut verkauft hätte...
Mit welchen Chipsätzen? Die ersten Sockel A-Chipsätze von AMD warnen weitesgehend identisch (wenn nicht sogar die gleichen, ich kann mich nicht mehr genau erinnern) wie bei den Slot A-Boards. Für DDR-System (analog zum KT266A) gab es von AMD nichts bzw nichts erwähnenswertes. Man hat sich einfach auf andere Hersteller verlassen. Damals hat man sich auf (gute) CPUs konzentriert.


2005/2006 fällt eben ins ATI-Loch. AMD hat zwischen der Einführung und der erfolgten ATI-Eingliederung keine eigenen Chipsätze für Opterons rausgebracht. Und Nvidia hat, nachdem der ATI-Deal ersichtlich wurde, keinen Cent mehr in AMD-Chipsätze gesteckt und die nForce pro waren zu dem Zeitpunkt eigentlich schon erneuerungsbedürftig.
War es da nicht eher so, dass man es nVidia verboten hat? Da gabs doch mal was, da man ja jetzt mit ATI auch neues Chipsatz-KnowHow gekauft hat (wobei nVidia hier noch jahrelangen Vorsprung hatte).
Und kurz zuvor hat auch Intel nVidia verboten neue Chipsätze für Intel-CPUs rauszubringen und daher hat nVidia auch die Entwicklung in diese Richtung eingestellt.

Was AMD bräuchte, um mit den IGPs, die Intel bislang vorgelegt hat, mitzuhalten, hätten sie auch billig bei S3 oder -wie Intel- lizensiert von PowerVR haben können. Durch die CPU-Integration wären ATI und Nvidias Bemühungen, IGPs über gpGPU zu Bedeutung zu verhelfen, gescheitert (siehe ION). Natürlich bot und bietet die Vereinigung mit ATI die Möglichkeit, als CPU-Hersteller eben dieses Potential zu nutzen und damit Intel zu schlagen. Aber das man dafür das Kapital geopfert hat, dass man brauchte, um im CPU-Bereich auf Augenhöhe zu bleiben, war ein klarer Fehler. Denn das schlechtere Produkt mit dem besseren Feature hat nie eine Chance - und noch sind CPUs das Produkt und die IGP das Feature, nicht umgekehrt.
Sehe ich ähnlich, aber ich glaube mich zu erinnern, dass auch ein Grund für die Übernahme das Chipsatz-KnowHow von ATI für AMD-CPUs. Beim Llano kann ich die intigrierte Grafik ja noch verstehen, aber beim Bulldozer? Warum vergleicht man das mit der SandyBridge-Grafik, wenn die eh kaum einer nutzt? Zum Spielen haben die meisten mit so einer potenten CPU auch eine entsprechende Grafikkarte stecken und für den reinen Desktop/HTPC reicht die Intel onChip-Grafik auch aus.
 
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Bulldozer ist die Architektur des Orochi-Dies, welches als Zambezi (Desktop) und Valencia/Interlagos MCM (Server) verkauft wird. Erst Trinity mit Piledriver-Kernen auf Basis einer verbesserten Bulldozer-Architektur wird über eine integrierte Grafikeinheit verfügen - nicht aber Orochi.

Warum vergleicht man das mit der SandyBridge-Grafik, wenn die eh kaum einer nutzt?
Im Desktop-Bereich mag dies zutreffen - aber schau mal Richtung mobile.
 
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Im Desktop-Bereich mag dies zutreffen - aber schau mal Richtung mobile.
Ja und? Wer braucht da eine stärke Grafikkarte als die HD3000? Ich nutze hier auf der Firma ein Notebook mit 2 angeschlossenen 26" 16:10 (1920x1200) LCDs und habe mit der integrierten Grafik der ersten i5-Generation keinerlei Probleme.

Und fürs mobile Spielen habe ich daheim ein i5 mit einer Radeon 5650 mobile. Das reicht für zwischendurch und ist vermutlich schneller als Llano. Und wenn man dann noch ein Notebook hat, welches im Desktopbetrieb die integrierte Grafik nutzt, statt der zusätzlichen, dann sollte das System auch sehr sparsam sein.
 
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Direkte Gegner waren der C2Quad und der Ph1 , der Ph1 wurde sogar von Intels 2 kerner geschlagen(in Games die 4 Kerne unterstützten) ... wo Ph2 kam gab es schon 1 Jahr den i7 ;) also nix verdrehen bitte .
ja, aber der Phenom II ist ja das, was der Phenom I werden sollte, also ein fehlerbereinigter und somit der eigendliche Phenom.
 
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Ja und? Wer braucht da eine stärke Grafikkarte als die HD3000?
All diejenigen, die zB mit besserer BQ spielen wollen. Zudem beschleunigt die HD 3000 nicht alle Videoformate und so ein paar Sachen.

Du willst doch nicht im Ernst den PII mit nem i7 vergleichen? Fakt ist, dass der PII damals mit den C2Q in etwa gleich auf lag, die gleich teuer waren. Aber wenn du CPUs vergleichen willst, die in komplett anderen Preisklassen spielen.
Der Core i7-920 kostete zum Launch des X4 940 BE in etwa 240 Euro und damit rund 30€ mehr als der Phenom II. Klar, die 1366er-Boards waren teurer, aber rein auf die CPU bezogen war die Differenz eher gering - der i7-920 aber ist weitaus schneller.
 
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All diejenigen, die zB mit besserer BQ spielen wollen. Zudem beschleunigt die HD 3000 nicht alle Videoformate und so ein paar Sachen.
Und dafür nimmt man in Kauf, dass der CPU-Teil der CPU (auch wenn AMD es APU nennt) leistungsschwach und veraltet (der Llano basiert ja schliesslich auf dem Athlon II X4) ist, nur um einen tollen GPU-Teil zu haben? Wo steckt da der Sinn dahinter? Nach diversen Test schlägt der i3-2100 in der CPU-Leistung den A3850, ist sparsamer und kostet weniger. Steckt man noch eine Radeon 6570 (ab 55,-) dazu, hat man mehr Leistung für den gleichen Preis/Verbrauch.
 
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Und dafür nimmt man in Kauf, dass der CPU-Teil der CPU (auch wenn AMD es APU nennt) leistungsschwach und veraltet (der Llano basiert ja schliesslich auf dem Athlon II X4) ist, nur um einen tollen GPU-Teil zu haben? Wo steckt da der Sinn dahinter? Nach diversen Test schlägt der i3-2100 in der CPU-Leistung den A3850, ist sparsamer und kostet weniger. Steckt man noch eine Radeon 6570 (ab 55,-) dazu, hat man mehr Leistung für den gleichen Preis/Verbrauch.
Ja, aber wenn du nur die CPUs nimmst, ist AMD Intel in Sachen Grafikleistung haushoch überlegen, was ja für eine "Zocker-CPU" sinnvol ist. Klar, die CPU-Leistung ist im Vergleich schlecht aber dennoch ausreichend für die meisten aktuellen Spiele und wer braucht eigendlich so viel CPU-Leistung wie sie aktuell erhäldlich ist, die wenigsten und das hat AMD wahrscheinlich auch so gesehen und somit wiedermal einen Haufen Geld gespart :ugly::schief:.
 
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Ja mach ich auch, da es sich um eine vor allem um eine CPU handelt. Und Llano ist bestimmt keine Zocker-CPU. Und zum vernünftigen Spielen ist die GPU auch zu schwach. Selbst wenn der Bulldozer eine bessere Grafikeinheit hat, bezahle ich trotzdem dafür, obwohl ich mir fürs Spielen eine extra Grafikkarte reinstecke.
Und mal ganz davon abgesehen, dass man mit dem PC noch andere Dinge als Spielen macht.
Hätte AMD ganz auf die Grafikeinheit verzichtet und einfach nur den Athlon II X4 und die Radeon 6550 (bzw die 6670 die es ja schon gibt) einzeln verkauft, hätten sie noch mehr gespart.
AMD hat sich einfach zu sehr auf die Grafik konzentriert und die CPU vernachlässigt. Und das schönreden des Llano wegen der ach so tollen Fragen nervt einfach nur noch.
 
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Ich hoffe dass die benchmarks fake sind oder ein defektes ES ist!
Ich dachte einiges mehr von Bulldozer naja.
Wer zu letzt lacht, lacht am besten.
:daumen2:
 
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Mit welchen Chipsätzen? Die ersten Sockel A-Chipsätze von AMD warnen weitesgehend identisch (wenn nicht sogar die gleichen, ich kann mich nicht mehr genau erinnern) wie bei den Slot A-Boards.

Und?
Für OEM hätten die wohl mehr als ausgereicht. Was für OEM unpassend war: Der "AMD ist instabiler als Intel"-Ruf.
Denn jeder noch so teure, noch so lahme, noch so heiße So423 Pentium 4 war einem Administrator lieber, als 1000 AMD-Rechner, die jeder im Schnitt alle 50 Tage abstürzen und vor denen ein DAU sitzt, der nicht in der Lage ist, die Ursachen zu beheben oder zu vermeiden.
Diesen Ruf hatte AMD zu Sockel A Zeiten aber zu unrecht. Mit Ausnahme einiger iirc etwas grenzwertig getakteter K6-II und K6-III mit unzureichender (Boxed-)Kühlung sogar zu jeder Zeit. Aber die Chipsätze, insbesondere von Via und ganz besonders der KT133 (nötiger FSB-Takt: 100 MHz. Spezifizierter FSB-Takt: 100 MHz. Stabilitätsgrenze wird überschritten bei: 102 MHz FSB....) und die Southbridge von KT133A und KT266 waren verantwortlich für diesen Ruf, der AMD noch bis weit in die At64-Zeit anhing.

War es da nicht eher so, dass man es nVidia verboten hat? Da gabs doch mal was, da man ja jetzt mit ATI auch neues Chipsatz-KnowHow gekauft hat (wobei nVidia hier noch jahrelangen Vorsprung hatte).
Und kurz zuvor hat auch Intel nVidia verboten neue Chipsätze für Intel-CPUs rauszubringen und daher hat nVidia auch die Entwicklung in diese Richtung eingestellt.

AMD hat Nvidia nie was verboten - wäre auch schwierig, nachdem man HT (und Crossfire) zu offenen Standards erklärt hat, darf nunmal jeder dafür entwickeln. Was geschehen ist, die Favorisierung von ATI (z.B. auch Marketing), was Nvidia für die Zukunft vermutlich komplett auf den Retailmarkt beschränkt hätte und die Ankündigung von Fusion (damals iirc für 2008/2009...), was für die hochpreisigen Nvidia-IGPs komplett überflüssig machte. Damit war die AMD-Plattform für Nvidia über Nacht zu einer Niesche geworden, in der man mittelfristig nur noch Oberklasse-Spielerchipsätze absetzen konnte. Bis Nehalem war dann aber noch ein bißchen Zeit und afaik hat sich Nvidia erst einmal auf Intel-Chipsätze konzentriert (die zwar nicht wirklich viel neues boten - aber im Vergleich zum NF4ie waren die nachfolgenden Generationen doch deutlich breiter aufgestellt). Intel hat dann etwas später eine Lizenz für QPI verweigert und angefochten, dass Nvidia eine für DMI hätte (viel Platz für alternative Chipsätze lassen So1155 und 1156 aber eh nicht). Daraufhin hat Nvidia den Laden ganz geschlossen, weil einfach kein Markt mehr frei war.


Sehe ich ähnlich, aber ich glaube mich zu erinnern, dass auch ein Grund für die Übernahme das Chipsatz-KnowHow von ATI für AMD-CPUs.

Glaube ich eher nicht. AMDs eigene Chipsätze waren zwar nicht die schnellsten, aber eigentlich immer recht solide und wurden quasi "aus dem nichts" entwickelt. Da hätte man mit 54 Millionen Investion in sich selbst (und vielleicht nochmal das gleiche in PowerVR-Grafik) sicherlich das gleiche rausholen können, wie mit den 5,4 Milliarden für ATI.


Und dafür nimmt man in Kauf, dass der CPU-Teil der CPU (auch wenn AMD es APU nennt) leistungsschwach und veraltet (der Llano basiert ja schliesslich auf dem Athlon II X4) ist, nur um einen tollen GPU-Teil zu haben? Wo steckt da der Sinn dahinter? Nach diversen Test schlägt der i3-2100 in der CPU-Leistung den A3850, ist sparsamer und kostet weniger. Steckt man noch eine Radeon 6570 (ab 55,-) dazu, hat man mehr Leistung für den gleichen Preis/Verbrauch.

Es ging um den Sinn von cpIGPs und der Ati-Aquisition für AMD, nicht um die konkreten Produkte am Markt.
 
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Nehalem war ein großer Schritt vorwärts für die x86 CPUs, so wie jetzt Sandy Bridge.


Nein, AMD musste einfach durch den viel zu hohen ATI-Kaufpreis massiv Geld sparen. Und das wurde natürlich bei der CPU-Entwicklung gespart, wo sonst? Man hat ATI bei einem Kaufpreis von über 5 Millarden eben 2, wenn nicht gar 3 Millarden zu teuer gekauft. Und das hat sich hinterher massiv gerächt. Da hätte man vom Management geschickter agieren müssen. Generell scheint mir bei AMD das Management das Problem. Zu Zeiten eines Atoms, wo man die deutlich stromsparendere Grundtechnologie hatte hat man diesen Markt bewusst ignoriert, jetzt versucht man die dort längst verlorenen Marktanteile zurück zu erobern. Genauso im SoC-Bereich für Tablets/Smartphones. Und auch den Markt der High-End Server/Workstations mit einer und zwei CPUs ignoriert man geflissentlich, obwohl auch dort massig umsatz machbar wäre. Ich frag mich manchmal echt wie man soviele Knallfrösche auf einem Haufen packen kann....

Aso, also hast du damals den Wert von ATI bestimmt und weist das ATI eig. nur 2-3 Milliarden Wert war? Denkste AMD ist so doof und lässt sich 2-3 Milliarden durch die lappen gehen?! ATI wird schon das Geld Wert gewesen sein was AMD dafür bezahlt hat.
Ich bezweifel das der kauf von ATI AMD geschadet hat... im Gegenteil.
AMD war mit CPU's selten vor Intel... selbst wenn Bulldozer floppen sollte, heist es nicht das es am kauf von ATI liegt...
 
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Aso, also hast du damals den Wert von ATI bestimmt und weist das ATI eig. nur 2-3 Milliarden Wert war? Denkste AMD ist so doof und lässt sich 2-3 Milliarden durch die lappen gehen?! ATI wird schon das Geld Wert gewesen sein was AMD dafür bezahlt hat.
Ich bezweifel das der kauf von ATI AMD geschadet hat... im Gegenteil.
AMD war mit CPU's selten vor Intel... selbst wenn Bulldozer floppen sollte, heist es nicht das es am kauf von ATI liegt...
Tja, wirf doch mal einen Blick in die AMD-Quartalsberichte von vor 2-3 Jahren. Da wurden Millarden US-$ an Verlusten ausgeschrieben, weil der Wert von ATI in den Büchern korrigiert werden musste. Ergo wurde ATI viel zu teuer eingekauft. Weiß auch jeder, gab es inzwischen mehr als genug Hintergrundberichte dazu die alle einstimmig festgestellt haben, dass ATI viel zu teuer für AMD und im speziellen für AMDs Umsatz- und FInanzzahlen war. Man hat sich mit dem Kauf von ATI massiv überhoben.

Beispiel:
AMD vor weiteren Abschreibungen und Sonderbelastungen - Planet 3DNow! - Das Online-Magazin für den AMD-User
 
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