Gerücht: Wechselbare Intel-Prozessoren sterben aus - Haswell-Nachfolger Broadwell nur im BGA-Format?

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Ähm Klutten, bis etwas vom Labor den Weg zum Endverbraucher findet dauert es LANGE. Was heute noch nicht in den Labors existent ist, wird es bis 2020 auch nur sehr sehr sehr sehr schwer bis zum Endverbraucher schaffen. Der Schritt vom Labor zum Massenmarkt ist gewaltig. In den lezten 20 Jahren gab es schon unglaublich viele Techniken, die im Labor funktioniert haben, aber es dann nie in den Massenmarkt geschafft haben, weil eben nicht praktikabel. Der Teufel steckt oft im Detail.

Das musst du mir nicht erklären, denn ich habe in einem wissenschaftlichen Studium durchaus eine Menge Erfahrung in Sachen Entwicklung und Machbarkeit gesammelt. Ich weiß worauf du hinaus willst, aber dein Absatz liest sich so, als wenn du wüsstest (oder absehen könntest), welche Technik es bis 2020 in die Massenfertigung schafft. Dem ist aber nicht so, also lass es auf dich zukommen. Mal geht es schneller, mal ist die Entwicklung langsamer, mal gerät sie ins Stocken ...aber es gibt Fortschritte. Und diese liegen in den nächsten 8 Jahren sicher noch außerhalb unseres Horizonts. Hinter verschlossenen Türen gibt es sicher viele Innovationen und Ideen, die sich bis dahin erst noch an die Öffentlichkeit kämpfen.
 
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Wenn sich Menschen einig sind, kann jedes System gestürzt werden.

Bga ist jetzt Schon unbeliebt. Auf der anderen Seite, wozu hige end CPU? Cloud gaming wird kommen, egal ob wir wollen oder nicht. Wir werden doch garnicht mehr wahrgenommen. Das Cloud System wird durchgesetzt allein weil es Umwelt bewusster ist, und Geld für die Eu einbringt, das ganze System ist mit Geld gier verknüpft.

nur mal so am rande http://www.zdnet.de/88125340/eu-kommision-legt-strategie-fur-cloud-computing-vor/
 
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Wenn sich Menschen einig sind, kann jedes System gestürzt werden.

Bga ist jetzt Schon unbeliebt. Auf der anderen Seite, wozu hige end CPU? Cloud gaming wird kommen, egal ob wir wollen oder nicht. Wir werden doch garnicht mehr wahrgenommen. Das Cloud System wird durchgesetzt allein weil es Umwelt bewusster ist, und Geld für die Eu einbringt, das ganze System ist mit Geld gier verknüpft.

nur mal so am rande EU-Kommission legt Strategie für Cloud-Computing vor | ZDNet.de

Selbst mit einer 100-Mbit-Anbindung kommt man niemals auch nur in die Nähe der Bildqualität eines "normalen" PC-Games, ganz zu schweigen von der viel zu hohen Latenz.
Für z.B. Tablets und Konsolen ist Cloud Gaming allerdings interessant - deren User kennen High-Def-Gaming ja gar nicht erst.
 
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Genau - denn für die Schirme aktueller Tablets ist High-Definition-Auflösung inzwischen viel zu krümelig, da kommt man sich ja vor wie in Minecraft, wenn man auf einen PC-Bildschirm schaut. :devil:
 
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Aktuell sind GPU Steckkarten, du meintest das es mit PCI langsam knapp wird und ich wollte wissen ob siedeshalb zu PGA bzw LGA oder irgendwas ähnlichem werden können.
Nein, LGA, BGA usw. sind ja wegen der "Pin"-limitation da. Das hat apriori erst mal weniger mit der Signalqualität zu tun. Bei den Steckkarten brauchst du aber nicht so irre viele Pins. Daher würdest du wohl keinen Vorteil daraus ziehen, ob das jetzt ne Steckkarte oder LGA ist. Ist ja praktisch alles das Gleiche. Erst wenn du die Steckkarte wergwirfst und fest verlötest, wirds wieder besser.

Das musst du mir nicht erklären, denn ich habe in einem wissenschaftlichen Studium durchaus eine Menge Erfahrung in Sachen Entwicklung und Machbarkeit gesammelt. Ich weiß worauf du hinaus willst, aber dein Absatz liest sich so, als wenn du wüsstest (oder absehen könntest), welche Technik es bis 2020 in die Massenfertigung schafft. Dem ist aber nicht so, also lass es auf dich zukommen. Mal geht es schneller, mal ist die Entwicklung langsamer, mal gerät sie ins Stocken ...aber es gibt Fortschritte. Und diese liegen in den nächsten 8 Jahren sicher noch außerhalb unseres Horizonts. Hinter verschlossenen Türen gibt es sicher viele Innovationen und Ideen, die sich bis dahin erst noch an die Öffentlichkeit kämpfen.
Klutten, ich hab doch oben eine ganze Reihe von Sachen aufgezählt, welche zum Teil schon >5 Jahre in den Laboren rumwurschteln, man aber den Durchbruch immer noch nicht hat. Da wird dran gearbeitet und gemacht und getan, aber der Schritt Labor<->Massenmarkt sieht halt nicht in greifbarer Nähe aus.

Und bei denen, die am vielversprechendsten sind, HyperMenoryCube, fiber-to-the-chip usw. ist die CPU dann wohl eh zwangläufig gelötet. Gerade bei fiber-to-the-chip wirds wohl gar nicht anders gehen als ne fixe Verbindung, und dann ist essig.

Selbst bei Graphen, welches meiner Meinung nach in den letzten 4 Jahren den größten Entwicklungssprung hatte, seh ich absolut Schwarz bis dahin, aber nicht mehr Schwarz für alle Zeit :D Vor was warns? 3 oder 4 Jahren, als ich ne Vorlesung zur "Mesoskopischen Physik" hatte, in der wir sehr viel über und mit Gaphen gemacht haben, haben die sich noch Graphen mit dem Tesafilm gemacht... Da gings also wirklich um die absolut rudimentärsten Elemente.
Ich glaub dieses Jahr gabs dann die Meldung, es hätten welche geschafft Graphen "wachsen" zu lassen auf Substraten, soweit ich das verfolgen konnte. Das ist nen gewaltiger Sprung, vor allem weil man sich vorher gar nicht vorstellen konnte, wie man Graphen zielgerichtet herstellen könnte, und ob das überhaupt möglich ist. Das ändert aber noch nichts daran, dass man vielleicht mal nen einzelnen Transistor hat, aber nicht mal nen Dutzend in einer Schaltung zusammen. Da sind die noch nötigen Schritte gewaltig.

8 Jahre sind eine lange Zeit, ja, das stimmt, aber wie gesagt, ich hab ja nur mal aufgezählt, was überhaupt groß in der Mache ist. Wenn jemand noch was vielversprechendes weiß dann gerne her damit. Man sollte aber halt auch realistisch bleiben, und nicht auf irgend eine Wunder"waffe" hoffen, die noch auftauchen wird. Das wäre blauäugig. Daher beschränke ich mich auch auf die gennanten Dinge in meiner Überlegung. Man sollte ja auch nicht vergessen, wie es z.B. bei der Kernfusion seid 30 oder 40 Jahren läuft. In 20 Jahren haben wir die Kernfusion heißt es immer wieder aufs Neue.. :schief::-_-:

Und gerade die vielversprechenden und tollen Sachen wie "fiber-to-the-chip" sind halt was die Wirkung anbelangt auch nicht anders als nen BGA sockel. Da seh ich nämlich noch wenigstens wirklich die Chance, dass der Computerladen um die Ecke dir so nen Chip mit Spezialwerkzeug wechseln kann. Bei fiber-to-the-chip kannste das sehr sehr sehr sehr sehr sicher knicken.
 
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Ach mensch, wird doch zeit, dass endlich positronische Computer kommen :D
 
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hallo was sind denn positronische Computer.

Und das was ich hier so gelesen habe ist echt bitter für mich auch.Ich denek auch das es so weiter kommt.Amd wird ganz auf ARM Prozessor setzten.Intel wird monopol Stellung haben und leider vielleicht dann es so machen.Und bleibt nur noch zu hoffen das wenigstens Nvidia ein gescheiten CPU Prozessor rausbringt um wenigsten langfristig intel konkurenz bieten zu können,aber wann ist eien gute frage.Und bei schrumpfen wird eh kein hersteller bis 1nm runterschrumpfen vorher werden die aufhören.Und bei festplatten hatt man ne neue Technik mit Bakterien kann man das auf dem Prozossor übertragen oder ist das rein Technisch nicht machbar?
 
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müssen aber auch für die Zeit danach die jährlichen Leistungssteigerungen und vor allem die Perf/Watt Steigerungen beibehalten!

Die jährlichen Leistungssteigerungen müssen wir, gerade im Consumer-Bereich, nicht beibehalten, im Gegenteil. Der Markt ist zunehmend leistungsgesätigt. Selbst die anspruchsvollste Kundenklasse ist z.T. mit High-End von vor 5 Jahren zufrieden und bei Neukäufen mit der Mittelklasse ausreichend bedient. Sowas wäre früher undenkbar gewesen - Anno 2000 einen Pentium1 als "reicht (mir) für die meisten Spiele" zu betiteln? Da verschlang das Intro ja z.T. schon mehr Leistung.
"Perf/Watt" passt eher. Ergibt, in Bezug auf das hiesige Thema, aber komplett andere Antworten. Denn Interconnects haben am Gesamtverbrauch eines z.B. Notebooks einen sehr geringen Anteil und müssen/können somit auf absehbare Zeit nicht viel zu Perf/Watt beitragen. Ihre Performance dagegen reicht noch lange -> kein Bedarf für neue Formfaktoren im Consumersegment.

Das ist halt die Frage, WIE radikal man den Wechsel machen will. Intel usw sind eher ängstlich bei den Änderungen. Ich kann mir das schon vorstellen, dass Sie in einer ersten Phase zuerst nur RAM und CPU zusammen auf ein PCB packen. Das macht den Leuten halt den Umstieg verdaulicher/einfacher.

Bislang tendieren sie zu Chipsatz und sämtlichen I/O Komponenten einschließlich GPU, aber RAM ist noch immer pure Gerüchteküche (meine private Meinung dazu haben wir ja schon oft genug durchgekaut - es macht imho zu wenig Sinn)

Ach und bzgl der Kühler, das ist kein Problem. Da könnte man gleich konsequent sein und direkt die Direktwasserkühlung mit bringen, ohne Sockel wäre es dann ja auch kein Problem mehr, das CPU und Kühlung ein Block sind, der UNTRENNBAR! vereint ist.

Mit dem Kühlsystem schreibst du auch die Form des Systems und seine Lautstärke vor.
Muss ich daran erinnern, was aus Intels letztem Versuch im Bereich optimierte Kühlung wurde?

Das Fragezeichen kann man auch weglassen, das es kommen wird ist klar. Die Frage ist halt nur WANN.

Mit "Broadwell" ist ein Zeitrahmen vorgegeben - und den halte ich für überaus fragwürdig.

Ähm nur kurz ne Sache:
Die Massepins sind KEINE REDUNDANZ!!!!
Das ist da um die Impedanz usw zu regeln. Bei mir im Geschäft sitzt gerade jemand gegenüber, der das Package für nen Chip designed. Der könnte dir da bis ins kleinste Detail die Gründe dafür nennen, warum das keine Redundanz ist, aber das lassen wir mal lieber. Selbst ich hab da dankend abgelehnt, und wirklich kapieren/nachvollziehen kann man das wohl auch erst, wenn man das selbst mal gemacht hat. Vorher muss man es einfach akzeptieren, das es dafür durchaus Gründe gibt.

Hab mich vielleicht ungünstig ausgedrückt, aber die Anzahlen sind redundant. Die Gesamtfläche natürlich nicht, aber ob du die Kontaktfläche auf 800 Pins oder auf 8 Flächen gleicher effektiver Größe verteilst, ist dem Strom egal. In einem platzlimitierten Package spart man sich natürlich auch einiges an Komplexität, wenn man die Masse gleichmäßig über das Substrat verteilen kann - aber der Wegfall dieser Möglichkeit wäre kein unüberwindbares Hindernis für Slot-CPUs, sondern im Gegenteil einer der am einfachsten zu lösenden Probleme (schließlich kann man Masse da sehr einfach als komplettes Layer ausführen).



Einen wichtigen Punkt hatte ich noch vergessen, den ich erstmal vorne weg sagen möchte:

Wenn ihr so rummault wegen der Vielfalt usw. Denkt bitte an die "Upgrade-Codes" von Intel von vor einiger Zeit, oder an die Z-Machine von IBM. Da wird einfach nach Bedarf freigeschalten und gut ist.

Ich weiß nicht, was IBM in ihrem Segment genau machen, aber Intel hat aktuell alleine im Preissegment zwischen 100 und 200 € 4 verschiedene DIEs auf dem Desktopmarkt, um die Produktionskosten zu optimieren. Dass es für die mittelfristig attraktiv ist, an deren Stelle nur das Topmodell zu produzieren und Ausschauss zwangsläufig wegschmeißen zu müssen, darf bezweifelt werden. Da wäre ein Zwangsbündelung von Funktionalität an Leistungsklassen wahrscheinlicher, wie sie schon heute mit Plattformen und bestimmten CPU-Features praktiziert wird.


Ich sehe den einzigsten nachteil das wir die PC Schrauber, Wakü Bastler, Gehäuse aufpepper unseres Hobby verlieren werden.

An Gehäuse, Kühlung und Wakü kannst du weiterhin basteln, nur die vorherige Auswahl der tatsächlich arbeitenden Komponenten wird verkürzt. (vergl. Konsolen. Die werden auch gemoddet bis zum geht nicht mehr)


Da ist mit sockel nix mehr, wenn deine Glasfaser direkt aus dem Chip raus kommt.

Wieso sollte das ein Problem sein? Glasfaser ist zwar ein bißchen empfindlicher, als normale Kontakte, kann aber bis zu einer gewissen (und bis auf weiteres wohl mehr als nur einen kleinen Fortschritt präsentierenden) Geschwindigkeit sehr wohl steckbar ausgeführt werden. Entsprechend größere Vorsicht beim Einbau wäre ggf. angebracht, aber das ist für OEMs problemlos umzusetzen und denen unter Garantie den Erhalt der Wahlfreiheit wert. (Nicht zuletzt da es ihnen ein paar zusätzliche Kunden einbringt, die sich die Sache privat nicht mehr zutrauen :ugly:)


Aktuell sind GPU Steckkarten, du meintest das es mit PCI langsam knapp wird und ich wollte wissen ob siedeshalb zu PGA bzw LGA oder irgendwas ähnlichem werden können.

PGA/LGA sind nur eine andere Bauform zur günstigen Unterbringung vieler Kontakte, ohne dafür ein großes, teures PCB mit langen Leitungsbahnen bemühen zu müssen.
Grafikkarten brauchen aber ohnehin ein großes, teures PCB für ihre vielen Zusatzkomponenten und die Leiterbahn-Länge ist durch das Mainboard ebenfalls nicht die kürzeste. Sollten einem wirklich die Kontakte ausgehen, wäre die Einführung von x32 Slots erst einmal das naheliegenste. Danach würde mit ich mit einer verdoppelten Einstecktiefe rechnen (also mehr Kontaktreihen übereinander) und wenn das alles nicht hilft, kann man sich immer noch überlegen die Kontakte kleiner zu machen oder/und einfach mit zwei Slots arbeiten. Eine Karte, die PCIe x128 verlangt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit ja sowieso einen zweiten Slot zur Kühlung belegen - da könnte sie auch über ein kleines Tochter-PCB unter dem Kühler die elektrischen Kontakte dieses Slots nutzen.

Viel limitierender ist dagegen das andere Ende, denn all diese Leitungen wollen ja auch mit CPU und Speichercontroller verbunden werden und das muss (wenn wir nicht zu einer FSB-ähnlichen Plattform zurückkehren oder die CPU verlöten) durch einen Sockel erfolgen, der idealerweise auch noch ein zweites Set derartiger Kontakte für eine zweite Karte beherbergt.


hallo was sind denn positronische Computer.

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Selbst mit einer 100-Mbit-Anbindung kommt man niemals auch nur in die Nähe der Bildqualität eines "normalen" PC-Games, ganz zu schweigen von der viel zu hohen Latenz.
Für z.B. Tablets und Konsolen ist Cloud Gaming allerdings interessant - deren User kennen High-Def-Gaming ja gar nicht erst.

Um ein ganzes Spiel zu streamen was in der heutigen Grafikqualität angeboten wird, brauchst du schon eine sehr starke Internetleitung. Heutige Spiele brauchen locker 4-6GB RAM um auf höherer Auflösung flüssig spielbar zu sein und das während der gesamten Spielzeit. Jetzt stell dir vor du hast vielleicht nur einen Client auf dem PC aber nicht das ganze Spiel, da kannst ja schätzen wie stark die Leitung sein muss dafür, da müssen schon ein paar GB pro Sekunde durch die Leitung oder rechne ich gerade falsch?

Hör bitte auf einen Vergleich zwischen PC und Konsole zu ziehen das bringt nichts.
 
AW: Gerücht: Wechselbare Intel-Prozessoren sterben aus - Haswell-Nachfolger Broadwell nur im BGA-Format?

Du rechnest komplett falsch. Im Speicher liegen alle Daten, die zur Berechnung des Bildes benötigt werden könnten, gestreamt werden muss nur das Endprodukt. Unterm Strich ist es vollkommen egal, woraus es sich zusammensetzt - ein Spiel in HD Auflösung braucht nicht prinzipiell mehr Bandbreite, als ein Film in HD-Auflösung. Nur zu gunsten der Latenz würde man eine schwächere Kompression bevorzugen, aber selbst mit 0 Kompression hast du nicht GB/s, sondern maximal die Bandbreite, die du bislang zwischen Monitor und Rechner nutzt: Rund 380 MB/s für 60 fps. Wenn man sich mit 30 fps zufrieden gibt (und vorerst wären wohl Konsolen die Referenz - da ist man auch eher an Latenzen gewöhnt) die Hälfte.
Klingt immer noch nach viel, ist aber wie gesagt ohne Kompression. Erreicht man die selbe Kompressionsrate, wie mit einfacher .jpg Komprimierung, wäre man bei einem Zehntel der Bandbreite und 20 MB/s sind schon heute an gut ausgebauten Standorten machbar.
Mit Methoden, die vorrangehende Bilder berücksichtigen ist noch einmal deutlich weniger möglich.
 
AW: Gerücht: Wechselbare Intel-Prozessoren sterben aus - Haswell-Nachfolger Broadwell nur im BGA-Format?

Sobald ich aber in hohen Auflösungen in 3D spielen will bin ich aber am Arsch.

Die nächsten 10-15 Jahre wird das sicherlich nicht aktuell sein.
 
AW: Gerücht: Wechselbare Intel-Prozessoren sterben aus - Haswell-Nachfolger Broadwell nur im BGA-Format?

Hab mich vielleicht ungünstig ausgedrückt, aber die Anzahlen sind redundant. Die Gesamtfläche natürlich nicht, aber ob du die Kontaktfläche auf 800 Pins oder auf 8 Flächen gleicher effektiver Größe verteilst, ist dem Strom egal. In einem platzlimitierten Package spart man sich natürlich auch einiges an Komplexität, wenn man die Masse gleichmäßig über das Substrat verteilen kann - aber der Wegfall dieser Möglichkeit wäre kein unüberwindbares Hindernis für Slot-CPUs, sondern im Gegenteil einer der am einfachsten zu lösenden Probleme (schließlich kann man Masse da sehr einfach als komplettes Layer ausführen).
Genau das ist aber wohl öfters nicht der Fall. Soooo einfach ist das mit der Groundplane auch nicht immer. Die Spannungsversorgung ist aber nochmal bedeutend schwieriger.

Ich weiß nicht, was IBM in ihrem Segment genau machen, aber Intel hat aktuell alleine im Preissegment zwischen 100 und 200 € 4 verschiedene DIEs auf dem Desktopmarkt, um die Produktionskosten zu optimieren. Dass es für die mittelfristig attraktiv ist, an deren Stelle nur das Topmodell zu produzieren und Ausschauss zwangsläufig wegschmeißen zu müssen, darf bezweifelt werden. Da wäre ein Zwangsbündelung von Funktionalität an Leistungsklassen wahrscheinlicher, wie sie schon heute mit Plattformen und bestimmten CPU-Features praktiziert wird.
IBM stellt dir immer die volle Z-Machine hin, und falschet dir per Software eben das frei, für das du zahlst.

Und bei Intel würden Sie halt weiterhin x Chips bauen, und dann eben pro Chip 2-3 Binnings machen, oder auch 4, und das wars dann auch. Der Rest mit Takt usw wird halt überwiegend per Software geregelt.

Wieso sollte das ein Problem sein? Glasfaser ist zwar ein bißchen empfindlicher, als normale Kontakte, kann aber bis zu einer gewissen (und bis auf weiteres wohl mehr als nur einen kleinen Fortschritt präsentierenden) Geschwindigkeit sehr wohl steckbar ausgeführt werden. Entsprechend größere Vorsicht beim Einbau wäre ggf. angebracht, aber das ist für OEMs problemlos umzusetzen und denen unter Garantie den Erhalt der Wahlfreiheit wert. (Nicht zuletzt da es ihnen ein paar zusätzliche Kunden einbringt, die sich die Sache privat nicht mehr zutrauen :ugly:)
Du hast da keine "Anschlüsse" bzw Steckverbindungen mehr. Die Glasfaser ist da fest mit dem Chip verbaut, da der Emitter und Kollektor direkt auf dem Chip sind. Wenn man bedenkt wie extrem! genau die Positionierung der Glasfaser sein muss, dann schaffst du das über keine Steckverbindung, oder nur sehr sehr sehr schwer. Dazu sitzt bei der Technik die Verbindung eben noch an der Flanke des DIEs... Da wirds dann nicht einfacher eine Arretierung usw zu bauen. Du verbindest das daher fest. Mal schauen, ob ich vielleicht mal nen Paper dazu finde. ;)
 
AW: Gerücht: Wechselbare Intel-Prozessoren sterben aus - Haswell-Nachfolger Broadwell nur im BGA-Format?

Klingt immer noch nach viel, ist aber wie gesagt ohne Kompression. Erreicht man die selbe Kompressionsrate, wie mit einfacher .jpg Komprimierung, wäre man bei einem Zehntel der Bandbreite und 20 MB/s sind schon heute an gut ausgebauten Standorten machbar.
Mit Methoden, die vorrangehende Bilder berücksichtigen ist noch einmal deutlich weniger möglich.

Sehr schön erklärt :daumen:

Leider fängt da aber wieder das trauspiel an. Zumindestens nach meiner erfahrung. Sind jetzt schon die Leitungen überfüllt. Und Meist sind die leistungen auch nur in der innen Stadt (oder neubau gebieten) möglich.
Wir haben hier im Stadtkern. Eine 128k (jetzt angeblich 150k) Leitung und die erreiche ich nur sehr sehr selten. Und mein schulfreund einen Block weiter hat eigendlich unnütz eine 16K leitung. Da kommt auch gerade mal die hälte an. Fahre ich lediglich 10KM weiter zu einem Schulfreund so darf ich grandioses 1K Internetbestauenen.
Und er ist schon der Letzte an der Leitung....

daher frag ich mich wie soll das den alles gemacht werden ? Also ich meine im bezug auf leitung ausbauen und allen das ermöglichen die es wollen usw... Gibt es da entsprechende Pläne ?
Und wie wird das mit dem Ping und der Latenz und so laufen. Gerade weil ja viele mitlerweile Shooter spielen. Wie extrem wirkt sich das aus , wenn das Spiel für ein bild erstmal die Anfrage stellen muss und dann die antwort bekommt? (Keine eigenerfahrung habe eigendlich immer einen sehr niedrigen Ping).

MfG Heretic
 
AW: Gerücht: Wechselbare Intel-Prozessoren sterben aus - Haswell-Nachfolger Broadwell nur im BGA-Format?

Ich habe mich jetzt mal so durch den Thread gelesen .. bei manchen Frage ich mich, was die denken. Wie Gemeinde die es interessiert das man einen CPU Auswechseln kann bzw die das überhaupt Wissen beträgt maximal 5%. Die restlichen 95% wissen es nicht oder interessiert es nicht.
Aus Intels sicht ist das kein Schlechter Schachzug. Ich warte eh darauf, das die gesamte Hardware ausstirbt und alles über das Netz läuft …
 
AW: Gerücht: Wechselbare Intel-Prozessoren sterben aus - Haswell-Nachfolger Broadwell nur im BGA-Format?

@Ruyven:
Ich hab jetzt nicht genau das gefunden, was ich gesucht habe, aber das kommt dem schon relativ nahe.

Hot Chips: Glasfaserkabel dockt an CMOS-Chip an | heise Netze

Bei der (Weiterentwicklung?) Variante, die ich mein, sitzt dann die Glasfaser seitlich am DIE, bzw halt an "der Kante". Die Bilder sind glaub ich ganz eindrucksvoll, warum man da Steckverbindungen vergessen kann, bzw ziemlich abenteuerlich sind ;)
 
AW: Gerücht: Wechselbare Intel-Prozessoren sterben aus - Haswell-Nachfolger Broadwell nur im BGA-Format?

Und wie wird das mit dem Ping und der Latenz und so laufen. Gerade weil ja viele mitlerweile Shooter spielen. Wie extrem wirkt sich das aus , wenn das Spiel für ein bild erstmal die Anfrage stellen muss und dann die antwort bekommt? (Keine eigenerfahrung habe eigendlich immer einen sehr niedrigen Ping).

Guck dir World of Tanks an. Da wird die Darstellung zwar noch auf dem System berechnet, aber die Bewegungen und Zielvorgänge werden auf dem Server berechnet - mit den entsprechenden Latenznachteilen.
Toll ist das nicht, aber wenn man sich anguckt, wieviele Leute ihre Konsolen an Fernseher mit z.T. erheblichen Inputlag anschließen, dann muss man halt einfach sagen: Das wird wieder nur <5% des Marktes stören.


@Ruyven:
Ich hab jetzt nicht genau das gefunden, was ich gesucht habe, aber das kommt dem schon relativ nahe.

Hot Chips: Glasfaserkabel dockt an CMOS-Chip an | heise Netze

Bei der (Weiterentwicklung?) Variante, die ich mein, sitzt dann die Glasfaser seitlich am DIE, bzw halt an "der Kante". Die Bilder sind glaub ich ganz eindrucksvoll, warum man da Steckverbindungen vergessen kann, bzw ziemlich abenteuerlich sind ;)

?
Eine fibre-to-chip Verbindung braucht genausowenig einen Steckkontakt am DIE, wie du heute Drähte dort positionierst.
Das DIE wird dauerhaft mit dem Substrat verbunden und an dem sitzt dann eine Steckverbindung, die deutlich größer und robuster ausfallen kann (z.B. einfach im Format eines klassischen Pins - nur dass es halt ein Lichtleiter aus Plastik ist) und auch entsprechend unempfindlicher hinsichtlich der Positionierung ist. Im Worst Case braucht man noch eine Signalverstärkung auf dem Substrat, wenn die Lichtmenge direkt vom Chip nicht ausreicht. Aber da würde ich mir für die Anfangszeit eigentlich auch keine Sorgen machen. Schließlich sind das doppelte-vierfache-achtfache der heutigen 4 Gbit/s und Kontakt (DDR3 2000) noch ein gutes Stück von dem entfernt, was selbst längere Glasfaserkabel mit heutiger Technik schaffen können - und wir reden hier von zukünftiger Technik und von ein paar cm auf nem Mainboard.


Eindrucksvolle Bilder hättest du übrigens auch hier auf der Seite finden können:
Optische Chip-Verbindungen entwickelt: Transferraten von über 5000 Gigabit pro Sekunde
 
AW: Gerücht: Wechselbare Intel-Prozessoren sterben aus - Haswell-Nachfolger Broadwell nur im BGA-Format?

Das ist aber was anderes, auch wenns ähnliche Ziele verfolgt.

Du willst ja aber gerade Chips direkt miteinander verbinden. Wenn du erst wieder elektrisch(onDIE)<->optisch(onDIE)<->elektrisch(Substrat)<->optisch(SubstratSender)<->elekrtisch(Substrat Empfänger)<->optisch(onDIE)<->elektrisch(onDIE)

Wandeln musst, dann wirds auch schnell unpraktikabel. Zudem musst du ja mal bedenken, wie groß der Pinout von so ner onDIE Verbindung ist, und wie groß der Pinout von nem normalen Stecker ist :ugly:

Da liegen Größenordnungen! dazwischen :ugly:

Das kannste echt nicht miteinander vergleichen. So was macht echt nur Sinn, wenn du das auf beiden Chips direkt verwendest, oder halt sehr sehr wenige Fasern nur nutzt, wobei dann eben auch wieder die ganze Sache fraglich wird. Vor allem wenn man eh die ganzen Zwischenschritte (siehe oben) braucht. Du hast ja bei jeden Übergang optisch<->elektrisch ziemliche Verluste. Das führt das ganze Konzept ziemlich absurdum.

Zudem musst du da ja jedes mal wieder serialisieren und deserialisieren... In meinen Augen wäre das total irrwitzig. :ugly:
 
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