Gerücht: Wechselbare Intel-Prozessoren sterben aus - Haswell-Nachfolger Broadwell nur im BGA-Format?

AW: Gerücht: Wechselbare Intel-Prozessoren sterben aus - Haswell-Nachfolger Broadwell nur im BGA-Format?

Fest Gelötete CPU's ??? Warum :what: ??? Das Würde nur den Mainboard Herstellern etwas bringen. Intel macht zwar auch MB's aber des macht höchstens 10% von Intels Umsatz aus und kaum ein Gamer kauft sich ein Intel Mainboard sondern eher ein ASUS oder Gigabyte und soo.
 
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Auch wenn ich nicht so recht an dieses Scenario glauben möchte, wirkliche Nachteile bringt es, wie schon erwähnt wurde, nur für vielleicht 1% der Kunden von intel. Komplettrechner werden sogut wie nie aufgerüstet und selbst der Durchschnittsgamer der den PC über Jahre nutzt hat keinen wirklichen Nachteil, schließlich ist der Sockel beim Neukauf meist ohnehin nicht mehr aktuell. Auch bei der Garantie sehe ich jetzt keinen wirklichen Nachteil - wenn was defekt ist bekommt man halt eine CPU + ein Mobo ersetzt statt nur das eine oder andere.
 
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Also bevor ich auf die einzelnen Posts eingehe, erstmal einige grundlegende Sachen vorne weg. Dann erspar ich mir auch einige Sachen 10 mal zu schreiben.

Die Entwicklung ist schon länger absehbar. Wir rennen gegen die Shrink-Wall, also das Ende der Shrinks, müssen aber auch für die Zeit danach die jährlichen Leistungssteigerungen und vor allem die Perf/Watt Steigerungen beibehalten! Das ist aber nicht die einzige Wall gegen die wir rennen. PCI-E 3.0 zeigt z.B. das wir auch im Bereich der Steckkartenverbindungen gegen ne Wand rennen. Die haben die Ziele von PCI-E 3.0 nur erreicht, indem Sie von 8/10 Bit Coding auf 128/130 Bit Coding hoch sind. Alternativen wären nur BEDEUTEND teurere MBs gewesen, oder eben deutlich weniger Steckplätze.
Für PCI-E 4.0 ist schon sehr sicher, das man nur die ersten 1-3 Steckplätze ansprechen kann (hab da 7cm maximale Leitungslänge im Kopf) und für alles andere eben aktive Repeater brauch, und selbst da muss man wohl teurere MBs bauen, die andere Materialien usw verwenden.

Das gleiche Problem haben wir mit dem Speicher usw usw. Allein die Sockel machen einem das Leben schon schwer, weil da eben relativ große Unsicherheiten dabei sein müssen und auch von grund auf nur schlechtere Signalqualitäten erreicht werden können. Das kann man sich aber nicht mehr erlauben. Daher ist der Schritt zu gelöteten CPUs auch zwingend.

Fest verlötete CPUs? - Ich glaub ich kriege gleich nen Herzinfarkt. Die spinnen doch! Was ist denn wenn ich meine CPU gebraten habe, komplett neues Board holen oder was? :daumen2:
Ja, das wirst du müssen, oder halt darauf hoffen, das sich "Spezialisten" bilden, die dir die CPU wechseln. Praktisch ein Revivel der alten "PC-Shops um die Ecke".

Siehs wie mit dem iPhone/Galaxy S3, das dir runterfällt und das Display kaputt ist. Da musst du dir auch ein neues kaufen, oder halt zum Spezialshop, dass dir das Ding repariert.

Das sollen die mal schön bleiben lassen. Die Modul-Bauweise ist doch gerade das, was den PC von Schrott-Konsolen trennt !

So nimmt man dem User die Möglichkeit, erstmal ein System mit Einsteiger-CPU zusammenzubauen, und später ggfs. aufzurüsten, wenn mehr Kohle da ist. :daumen2:
Da gibts schon noch einen gewaltigen Unterschied. Konsolen sind geschlossene Ökosysteme, du kannst keine beliebige Software drauf laufen lassen.

Zudem haben PCs im allgemeinen eine deutlich potentere Kühlung, die stärkere Systeme zulässt und eben noch Erweiterungsslots wie PCI-E. So was wird es auch weiterhin geben.

Ich mache mir darum erstmal keinen Kopf, und ich kann es mir kaum vorstellen das Intel den bisherigen Usern vor den Koffer sch... . Falls es doch dazu kommt kann man sich mit Haswell ja eine geraume Zeit über Wasser halten
Doch genau das wird Intel tun, und wenn nicht dort, dann halt mit einer Generation oder vielleicht auch zwei später, aber kommen wird es, da kannste einen drauf lassen. Man ist einfach durch die grenzen der Physik und der Fertigungstechnik dazu gezwungen, wenn man die jährlichen Leistungssteigerungen beibehalten will ohne dass die Kosten explodieren. Um ein paar Jahre kann man es vielleicht raus schieben, aber nicht auf Dauer. Ich schätze maximal 5 Jahre raus schieben, sprich vor 2020 haben wir das sicherlich.

Kann ich mir persönlich aber auch nicht so recht vorstellen.
Ansonsten würden doch sehr viele Leute aufgrund der Aufrüstbarkeit zu AMD rüber gehen. ;)
Und wer sagt dir, das AMD nicht auch dazu gezwungen ist so was zu machen?

Bzw. was würdest du machen, wenn du vor folgende Entscheidung gestellt wirst:

Sockel mit 100% Leistung und Stromverbrauch 100W zum Preis 500€
KEIN Sockel mit 110% Leistung und Stromverbrauch 90W zum Preis 500€

Ich denke wir wissen was du nehmen würdest.

Warum gibt es eigentlich keine CPU-Steckkarten mehr?
Stelle ich mir praktischer vor.
Weil du zu viele Kontakte hättest, die noch zu hohe Anforderungen an Signalqualität usw hätten. Das funktiopniert so nicht.

Wenn müsstest du mindestens noch den RAM mit auf das "PCB" zur CPU packen und beides verlöten. Dann bleiben nur noch die Erweiterungsslots, SATA usw auf dem MB zurück. Das könnte eventuell auch als Steckkarte gehen.

Da wirst du dann aber eben auch wieder das Problem mit den Steckkontakten haben, was dir dann bei PCI-E 4.0 oder 5.0 das Genick bricht. Man muss also schauen, ob so ein Extramodul bringt für einige Jahre oder nicht.

Ich denke nicht, daß Intel diesen Schritt wagen würde. Warum?
Ganz einfach, weil Intel dadurch weiterer Umsatz entgehen würde, wenn man keine CPU's mehr austauschen bzw. gegen bessere Modelle ersetzen könnte.

Ich betrachte die Meldung erstmal nur für ein Gerücht und mittlerweile scheinen Meldungen fast nur noch aus Gerüchten zu bestehen - wie ärgerlich!
Ach dieses "Gerücht" kannst du als so sicher wie das Amen in der Kirche nehmen, die einzige Frage ist nur das WANN. Aber kommen wird es.

Und Intel würde kein Umsatz entgehen, Sie verkaufen dann ja zu jedem MB garantiert eine CPU, oder wenns solche "Spezialshops" zum CPU umlöten gibt, dann eben an die statt an den Endkunden. Für Intel ändert sich aber praktisch gar nichts.

das wäre in der Tat eine doofe Entwicklung. Glaube schon, das zumindest teilweise etwas an den Gerücht dransein könnte..

Das könnte dann ein weiterer Todespflock auf kurz oder Lang für den PC, wie wir in bislang kannten,sein.

Aber erstmal mache ich mir keinen Kopf, sondern trinke erstmal nen .:kaffee:
Wie gesagt, ohne werden wir ansonsten irgendwann keine Leistungssteigerung mehr haben.

:what::hmm::wow::ugly::rollen:OMG niemals eine ganze Szene der OC Welt würde damir arg beschnitten und deziemiert das darf nicht passieren, ich will weiterhin PL PCs mit günstigen Board und großer CPU sehen
UND? Sorry wenn ich das so hart sagen muss, aber wen interessieren schon die paar OC Spinner? Das sind vielleicht 0,01% vom Markt, wenn überhaupt, und selbst der Markt schrumpft und schrumpft. Und spätestns wenn die gelöteten CPUs schneller und billiger wären als die gesockelten würden die paar OC´ler das OCen in die Tonne treten.

OC ist ja aus einem Grund entstanden: Geld sparen, weil man das kleinere Produkt pimpt...

Dieses Gerücht ist ja mal der größte Nonsens den ich dieses Jahr gelesen habe :lol:.
Definitiv nicht. Das "Gerücht" hat einen sehr sehr wahren Kern, nur über den zeitlichen Ablauf kann man streiten.

Und was machst du, wenn dir die CPU flöten geht? Alles wieder neu kaufen, gesamtes Board rausbauen, wieder einbauen. Viel Spaß. :ugly:

Von neuen Features die neue Boards bringen wie neue SATA, USB Standards, mehr Anschlüsse, SLI etc. ganz zu schweigen.
Dann kannst du immer brav ne CPU dazu kaufen, obwohl du nur ein neues Board bräuchtest. :D
Und? Haste halt pech gehabt. Ist doch bei Smartphones nicht anders wie gesagt, und ansonsten gibts eventuell die Spezialshops, wenns einen entsprechenden Markt dafür gibt.

Mir Latte...bin AMD Fanboy! :D

Wenn Intel das wirklich bringt, verlieren sie mit Sicherheit ne Menge Käufer.
Werden Sie garantiert nicht. Das interessiert schon heute die wenigsten, ob das Ding nen Sockel hat oder nicht.

Und die letzten werden dadurch überzeugt, das es eben nichts anderes mehr gibt, bzw. Sie eben mehr für weniger Leistung zahlen müssten.

Also ich sehe es noch nicht mal so tragisch wenn die CPU nicht direkt auf das MB gelötet wird, sondern eine Steckkarte wie früher und dann über eine schnelle Punkt zu Punkt Verbindung mit dem MB verbunden wird, so kann man länger die Mainboards behalten auch beim späteren CPU Tausch, der dann nicht mehr PIN Kompatibel wäre wie heutzutage, so kann man auf der Steckkarte alles unterbringen was die CPU braucht wie die Spawas, nur das mit der Kühlung wäre ein Thema, da muss dann noch ein passendes Design her.

Das gleiche könnte man auch mit dem RAM machen, wenn die CPU einen anderen Standard benötigt.

mfg
Jup, der RAM müsste mindestens noch dazu. Dann könnte man das eventuell für einige Jahre so machen, aber so wirklich überzeugen kann mich das nicht. Als Zwischenschritt, um es den LEuten "verdaulicher" zu machen aber durchaus möglich!

Mit PCI-E 4.0 braucht man eh für die Steckplätze weiter weg einen aktiven Repeater. Eventuell kann man da so nen Steckplatz bis 5.0 realisieren. Würde sicherlich den Umstieg vereinfachen und die Akzeptanz steigern.

Mit 5.0 gibts dann eventuell sogar schon fibre-to-the-chip, und dann ists eh rum.

Die Sache ist ja auch eh nicht durch, ob man überhaupt noch Steckkarten haben wird, die so extreme Bandbreiten brauchen, oder eben auf 32x hoch geht. Ist ja btw eh spezifiziert, nur bauts keiner (glaub eine Karte gabs mal).

Es wird halt immer weiter Integriert aus energetischer Sicht. Die Frage ist halt nur wann welcher Schritt kommt, nicht ob diese Schritt kommen, und genau das bestimmt eben was es alles als Zwischenlösung geben wird und ist nicht abschätzbar.

gibts das nicht als server cpu 60 x 1.00ghz ? :D
nmit 60 CPU-Cores und 1 GHz glaub nicht, aber es gibt nen SuperMicro System mit 10 SB-E Xeons und somit 80 CPU-Cores und glaub so was mit >2,5 GHz. Da sind jeweils 2 CPUs glaub auf nem Daughterboard. Hab das auf der CeBIT dieses Jahr gesehen.

Das ist leider kein Nonsens. Die japanische Quelle wird selbst von Heise seriös eingeschätzt:

Wann sterben wechselbare PC-Prozessoren aus? | heise online

Das Thema liest sich dort auch etwas anders. "Wann sterben wechselbare PC-Prozessoren aus?", als wäre das nur eine Frage der Zeit?

Ich selbst habe mich erschrocken, als ich dass gelesen habe.
Verwundert bin ich nach dem Sinkflug der Intel-Aktie aber darüber nicht.
Intel muss reagieren, und Intel traue ich solche Verrücktheiten zu....xD
Das hat mit dem Aktienkurs weniger zu tun, denn es gibt wirklich technische Gründe die dafür sprechen, bzw es auf mittlere bis lange Sicht einfach unumgänglich machen.

Du hast es also richtig verstanden. Die Frage ist nicht ob, sondern wann.

Tja, da man die Konkurrenz zu Tode gesiegt hat, kann man sich solchen Unsinn leisten. :devil:

Dem Kunden bleibt ja nix anderes übrig, als zu kaufen. Andererseits, jedesmal, wenn ich ne neue CPU gekauft hab, hab ich wegen dem geänderten Sockel auch ein neues Mobo gebraucht. Ob die CPU jetzt aufgelötet gewesen wäre, oder nicht, hätte für mich keinen Unterschied gemacht. Wenn ich von Ivy umsteige, wird es 1155 auch nicht mehr geben.
Das kommt noch dazu. Wenn es kommt heist es eh "friss oder stirb". Und da es eben technische Gründe gibt, wird jeder Hersteller recht zeitnah den gleichen Umschwung machen. Man hat also keine Wahl und muss sich bessem fügen, wenn man mehr Perf und vorallem eine bessere Perf/Watt haben will ohne dass die Preise explodieren.

naja heutzutage sollte man auf alles gefasst sein, das ist genauso die CPU in die GPU mit zu integrieren, und mal ganz ehrlich ob BGA kommt oder nicht, ob Slot Format kommt oder nicht, die Leute kaufen das, weil man keine andere Ausweichmöglichkeit hat, oder man bleibt bei seiner alten Hardware
/sign

Da Intel selber Mainboards vertreibt könnten sie genau so gut nur ihre eigenen Mainboards mit den fix aufgelöteten CPU`s anbieten.
Dann schauen die anderen Mainboardhersteller durch die Finger.

Ich halte das aber für eine Ente, Intel verdient gutes Geld mit dem Einzelverkauf der CPU`s.
Eventuell möchten sie das ja als zweites Standbein um die eigenen Mainboards attraktiver zu machen (OEM-Markt).



Wie willst du >1500 Kontakte mit einer Steckkarte realisieren?
Von den längeren Signalwegen ganz zu schweigen.
Der Pentium 2/3 mit Steckkarte hatte lächerliche 242 Kontakte.
Muss man nicht.
Wenn man den Speicher mit drauf packt, dann bleiben dir noch für 40 PCI-E Lanes so ca 160 Kontakte über. Der Rest ist dann halt noch Power und ground, die kannste bei Steckkarten aber größer bauen als bei nem Sockel. Also möglich ist das durchaus, man würde aber halt den Sockel für die Steckkarten weiterhin haben, nur der RAM würde eben keine Sockel mehr haben, die sich negativ auf die Signalqualität auswirken.

Wie gesagt, schwer zu sagen, ob man den Zwischenschritt geht oder nicht

Würde ich zunächst mal nicht so ernst nehmen.
Sollte es aber kommen fände ich es sehr schlecht. Die Kombination aus CPU und Board möchte ich immernoch gern selber aussuchen.
GoldenMic, ich denke du beachtest meine Meinung bei dem Thema durchaus etwas, und ich kann dir nur sagen, nimm es Bierernst.

Das ist meiner Auffassung nach so sicher wie das Amen in der Kirche, nur am zeitlichen Ablauf kann sich noch einiges ändern. Wir reden hier aber von maximal 5 Jahren meiner Auffassung nach, die sich das nach hinten schieben wird. Sprich:

Findet euch bitte damit ab, das PCs nach 2020 nichts mehr mit PCs heutzutage zu tun haben.

Intel verdient auch gutes Geld mit Mobilprozessoren - und die werden gerne verlötet. Der Trend geht im Consumerbereich eh weg vom PC-Baukasten.
Speziell der Heise-Beitrag ist überhaupt nicht so abwegig - wer dann weiter Lego-Technik spielen will und sich den Rechner aus Bausteinen zusammenstöpseln will, muss dann auf Server-Prozessoren (die bleiben gesockelt) und entsprechendes Zubehör setzen. ;)
Fest verlötet hat nicht nur Nachteile - am besten auch gleich den Speicher mit draufbacken - der lässt sich dann auch höher takten.
Siehe oben.

Man kann sich die "Legotechnik" einfach nicht mehr erlauben in Zukunft.

Schraub bitte erstmal an deiner Rechtschreibung... Aber sonst kann ich dir nur zustimmen!

@Topic: Pfui! Dann müssen wir nurnoch warten, bis PC und Konsole Baugleich werden... :daumen2: So ein Fuc*! Alles nur Cloud! Kann das Zeug nichtmehr sehen!

MFG
Finde dich lieber schneller damit ab als langsamer. Der Trend ist nicht auf zu halten aus ganz unterschiedlichen Gründen.

Ich würde schätzen, dass >90% der Mainboards nie eine zweite CPU zu Gesicht bekommen. Abgesehen von den ganzen Arbeits-/Bürosystemen, wo es quasi nie einen Sinn macht, gehen 50% des Marktes an Laptops (wo es aufgrund des Kühlsystems z.T. gar nicht möglich ist und eher Fortschritte im Bereich Laufzeit, Gewicht und/oder Grafik zur Neuanschaffung führen, den mangelnde CPU-Leistung zur Aufrüstung) und von den verbleibenden Desktop-Heim-PCs, die vielleicht 25% des Marktes ausmachen, stehen dann noch 50% in Haushalten, in denen sich niemand trauen würde, die CPU zu nutzen (oder überhaupt den Rechner zu öffnen), 30% in Haushalten, in denen niemand einen Sinn darin sieht, die CPU zu wechseln ("der reicht doch noch") und 16% in Haushalten, in denen man zu dem Schluss kommt, dass 400 € für einen "neuen" Prozessor beim letzten Händler, der ihn noch führt, weniger sinnvoll sind, als ein Plattformwechsel. (Gebrauchtkäufe zähle ich mal nicht mit. Zum einen ist Nachrüsten via eBay auch oft arschteuer, zum anderen ist das kein Markt für Intel)
Bleiben 1% der Systeme, für die es eine Rolle spielt. Ich denke, selbst wenn die geschlossen zu AMD gehen, wäre es Intel egal.
Jup, das macht es ja auch noch weniger Schlimm und durchsetzbar selbst wenn es keine technischen Gründe daneben geben würde, die es aber GIBT!


Zu teuer, zu schlechte Signalqualität, unnötig. Bei einer Neu-Einführung käme das Problem inkompatibler Kühler hinzu.
Slot-CPUs wurden nur solange gebaut, wie man keine andere Möglichkeit hatte, alle Funktionen schnell genug anzubinden. D.h. nur in dem kurzen Zeitfenster, in dem der L2-Cache nicht mehr über den FSB angebunden wurde, es aber noch zu teuer gewesen wäre, ihn mit aufs DIE zu passen und ebenfalls zu teuer, ein entsprechendes MCM (z.B. Pentium Pro) zu fertigen. Heute gibt es kaum noch was zu integrieren und wenn doch (z.B. Northbridge bei Clarkdale, vorrausichtlich VRAM bei Haswell), man hat etablierte MCM-Technik, um es im günstigeren Sockelformat mit kürzeren Signalwegen abzuliefern.
Das ist halt die Frage, WIE radikal man den Wechsel machen will. Intel usw sind eher ängstlich bei den Änderungen. Ich kann mir das schon vorstellen, dass Sie in einer ersten Phase zuerst nur RAM und CPU zusammen auf ein PCB packen. Das macht den Leuten halt den Umstieg verdaulicher/einfacher.
Wenn der RAM mit drauf kommt, dann bleibt da auch nicht mehr viel über. PCI-E halt und das wars dann im großen auch schon. DMI ist ja auch nur ne PCI-E Abwandlung, oder halt noch HT bei AMD, aber die lassen das ja auch wohl fallen zugunsten eines PCI-E Derivats.

Ach und bzgl der Kühler, das ist kein Problem. Da könnte man gleich konsequent sein und direkt die Direktwasserkühlung mit bringen, ohne Sockel wäre es dann ja auch kein Problem mehr, das CPU und Kühlung ein Block sind, der UNTRENNBAR! vereint ist.

Die Mainboardhersteller würden an solch einer Plattform genauso verdienen, wie jetzt an Atom und Bobcat: Gut, sehr gut. Schließlich müssen Leute, die die falsche CPU gewählt haben, dann auch das Board tauschen ;)
DAs auch :D

Und zusätzlich entwickeln Sie sich halt in die Richtung, an der heute Samsung, HP und Dell stehen. Sieht man ja auch schön an ASUS. Die bauen auch Tablets, Laptops usw usw. Sie müssen sich hält ädern oder unter gehen.

So ein Design steht aber nicht zur Diskussion ;)
Davon abgesehen bestände das Mainboard dann nur noch aus einer Backplane, die die mechanischen Slots mit dem "CPU"-Modul verbindet, auf dem quasi alle anderen Funktionen integriert wären. Vielleicht verbleibt noch ein I/O-Chip auf der Platine, aber da schreitet die Integration ja auch immer weiter voran.
Ich würde es nicht ganz von der Hand weisen. Ist halt wie gesagt schwer zu sagen, wie groß der Schritt wird. Wenn man kleinere Schritte macht, macht man halt auch wiederum mehrere und kann damit den Leuten auch öfters was neues andrehen :ugly:

Weißte was ich mein? :-_-:

Es gibt einige Seiten, die lassen auch gleich noch das Fragezeichen weg. Aber keine davon, einschließlich Heise, scheint mit in der Lage zu sein, die Quellenlage nachvollziehen zu können. Das einzige, was wir wissen ist, dass die Roadmaps von PC-Watch.jp recht oft recht nah an der Wahrheit liegen. Aber zum einen stammen die sonst meist von Hiroshige Goto, der Wahrheitsgehalt könnte diesmal also geringer sein, zum anderen lag auch der schon mal daneben. Oder hat hier z.B. jemand einen Nehalem mit FSB für den Sockel 771 gekauft? ;)
Das Fragezeichen kann man auch weglassen, das es kommen wird ist klar. Die Frage ist halt nur WANN.

Intel hat weder die Kapazitäten das umzusetzen, noch hatten sie bislang Interesse an einem Großteil der Märkte. Wie schon mehrfach erwähnt: BGA ist längst auf dem Markt, die Frage ist nur, ob Alternativen wegfallen.



Eine Sockel 1155 CPU hat 256 Datenleitungen zum RAM und 80 Datenleitungen für PCIe und DMI. Ich weiß nicht genau, wieviel FDI und die zusätzlichen Leitungen zur Ansteuerung haben, aber mehr als 100 würden mich überraschen. Alles andere sind Redundanzen (vor allem Massepins) und die Stromversorgung, d.h. untereinander verbundene Kontakte. In einem Sockel musst du damit arbeiten, um die Gesamtkontaktfläche groß genug zu bekommen, aber auf einer Steckkarte könntest du sehr einfach unterschiedlich große Kontakte in geringer Anzahl verwenden und das gleiche erreichen. Z.B. Blade-Module haben auch maximal die Stromversorgung extra per Kabel (wäre hier auch kein Problem) und die gleiche Zahl an I/O-Kanälen wie Steckkartenkontakt realisiert.
Ähm nur kurz ne Sache:
Die Massepins sind KEINE REDUNDANZ!!!!
Das ist da um die Impedanz usw zu regeln. Bei mir im Geschäft sitzt gerade jemand gegenüber, der das Package für nen Chip designed. Der könnte dir da bis ins kleinste Detail die Gründe dafür nennen, warum das keine Redundanz ist, aber das lassen wir mal lieber. Selbst ich hab da dankend abgelehnt, und wirklich kapieren/nachvollziehen kann man das wohl auch erst, wenn man das selbst mal gemacht hat. Vorher muss man es einfach akzeptieren, das es dafür durchaus Gründe gibt.
 
AW: Gerücht: Wechselbare Intel-Prozessoren sterben aus - Haswell-Nachfolger Broadwell nur im BGA-Format?

Das mit dem 1% der Kunden mag evtl. stimmen, aber da ich mich zu diesem Prozent dazuzähle...

Letzten Sonntag ist mir der schon lange angekokelte Pin für PCI-E 12-Volt meines Boards
endgültig weggebrochen, löten hielt nicht, also Board tauschen. Die Überlegung, gleich komplett aufzurüsten, habe ich verworfen,
da zu teuer für zu wenig Fortschritt und kein Sockel 2011-Board in Sicht, das mir wirklich gefällt.
Also das gleiche Board kaum gebraucht über Amazon Marketplace für 140 Euro günstig erstanden, und fertig.

Mit fest verlöteten CPUs hätte mich der Spaß deutlich über 600 Euro gekostet.

Das Cloudgaming muss ja irgendwie geboren werden. Cloudgaming wird den PC ablösen und somit findet der Hardwaremarkt ein Ende. Für viele heute nicht denkbar, aber dieser Prozess ist schon in aller Munde.

Im Munde, ja. Mehr aber auch nicht. Mit welchen Leitungen sollen bundesweit Clouds betrieben werden? Mit meinem DSL 1000 hier?
Eher nicht.

@skysnake: Ok, technische Gründe könnten durchaus zwingend sein, das verstehe ich. Trotzdem bleibt das großer
Bockmist.
 
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AW: Gerücht: Wechselbare Intel-Prozessoren sterben aus - Haswell-Nachfolger Broadwell nur im BGA-Format?

Ich werde diese Entwicklung jeden Falls nicht mitmachen. Wenn Intel meint, man müsse nur noch festverlötbare CPUs anbieten, dann können die mich getrost am Arsch lecken.

@Skysnake: Findest du diese Entwicklung etwa gut?
 
Zuletzt bearbeitet:
Einen wichtigen Punkt hatte ich noch vergessen, den ich erstmal vorne weg sagen möchte:

Wenn ihr so rummault wegen der Vielfalt usw. Denkt bitte an die "Upgrade-Codes" von Intel von vor einiger Zeit, oder an die Z-Machine von IBM. Da wird einfach nach Bedarf freigeschalten und gut ist.

Dann gibts halt Klassen, und man muss sich eben entscheiden in welcher Klasse man denn unterwegs sein will und fertig. Je nachdem kann das für den Kunden sogar billiger werden als heute, da man eben nicht von nem Tripple-Core auf nen Quad aufrüsten müsste, sondern nur den eh schon vorhandenen Kern freischalten müsste.

Dann zahlt man halt etwas mehr üfr die Aufrüstmöglichkeit am Anfang, und wenn man es wirklich braucht nochmal etwas zum wirklich freischalten.

Wenn wir gerade von der Ausstattung sprechen: Eine Grafikkarte ist was ganz anderes als ein Mainboard. Bei der Grafikkarte spielen da höchstens noch die Anschlüsse für die Monitore eine Rolle, der Rest ist da fast egal.

Aber bei Mainboards sieht das ganze wieder anderst aus. Da hat man SATA-Anschlüsse, Raid, USB, Lüfteranschlüsse, verschiedene Audio-Chips, PCIe-Anschlüsse, usw. Sprich: Es gibt sehr viele Faktoren, die für den Käufer eine Rolle spielen. Der eine braucht nur 2 SATA-Ports, der Andere 8. Und wie ist es dann bei den CPUs?
Hat man dann nur noch zwei, drei CPUs zur Auswahl? Was wenn die CPU verreckt oder das Board kaputt geht? Dann muss Ich Board samt CPU austauschen. Was ist mit Overclocking, wenn mir die CPU verreckt, aber das Board noch heile ist?
Wieviele MBs kennst du, die nicht 6 oder 8 SATA Ports haben?

Die vermeindliche Vielfalt, die du ansprichst ist gar keine, da es meist nur wenige sinnvolle Kombinationen gibt, die dann von >90% der Leute auch gekauft wird. Und wer nicht zu den 90% zählt, der hat halt Pech gehabt. Bei jedem technischen Fortschritt gibt es Kollateralschäden... Das war schon immer so und wird auch immer so sein. Da wird zu Recht keine Rücksicht drauf genommen.

Und btw. wer sagt denn, dass die schlecht ausgestatteten Boards nicht einfach wegfallen?
Und wie gesagt, "Upgrade-Codes" ermöglichen eine unglaublice Vielfalt, die heute gar nicht möglich ist!

Das ist doch ein Schwerz oder? Ich verbaue zwar nur AMD CPUs und APUs aber für Intel würde sowas nichts mehr bringen.

Es geht wohl eher darum das Intel somit die Kosten senken will, aber schlussendlich lohnt es sich für Game PCs gar nicht.
AMD hat sowas bei bestimmten APUs aber nur im Low-End Bereich und somit ist Ersatz günstig aber Gaming PCs damit ausrüsten zu wollen ist Schwachsinn und nimmt jeden den Spass ein System zusammenzustellen bei dem die Komponenten gut aufeinander abgestimmt sind.

Irgendwann gibt sogar noch Festverbauten RAM oder Grafikkarte, dann wirds richtig langweilig.
AMD wird das definitiv auch bringen früher oder später. Für Sie gelten halt die gleichen physikalischen und technischen Grenzen.

Und das mit dem RAM wird das erste sein, bei dem auch der Sockel wegfällt. HybridMemoryCube wird wohl keinen Sockel haben.

Bei GPUs muss man schauen, aber da steht ja eh die Frage aus, ob es dedizierte GPUs überhaupt auf lange sicht noch geben wird, oder ob die iGPU diese komplett ersetzt.

DAS wäre nämlich der konsequente Schritt hin zur Integration und Leistungssteigerung statt die GPU nur ihres Sockels/Steckplates zu berauben.

Ich glaube auf lange Sicht eh nicht so recht an dedizierte GPUs.

Ich werde diese Entwicklung jeden Falls nicht mitmachen. Wenn Intel meint, man müsse nur noch festverlötbare CPUs anbieten, dann können die mich getrost am Arsch lecken.
Ok, das heißt du willst dir also gar keinen PC mehr kaufen? :D

Na dann ists eh wurscht, aber ich weiß nicht ob du das wirklich machen wirst.
 
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AW: Gerücht: Wechselbare Intel-Prozessoren sterben aus - Haswell-Nachfolger Broadwell nur im BGA-Format?

Ich sehe den einzigsten nachteil das wir die PC Schrauber, Wakü Bastler, Gehäuse aufpepper unseres Hobby verlieren werden. Da wird alles verscheisst und verlötet, und nach 3 Jahren kannst das Ding auf den Kompost werfen weil´s vielleicht auch noch 100% biologisch abbaubar ist. Ach, und was habe ich mit dem PC machen können? Das gleiche was ich jetzt auch tun kan, Spiele spielen, Chatten, Musik hören, Videos anschauen, Bilder bearbeiten....
Wo ist da wirklich der Fortschritt? Denn ich muss immer noch auf der Tastatur tippen und mit der Maus klicken. Oder den Bildschrim mit den Fettfingern voll tapsen.
Ich merk schon, es geht alles den Bach hinunter. Das war mir schon damals klar, wo es hieß das PC Spiele nicht mehr in Pappkarton mit 150 seitigen Anleitungen verkauft werden sonder nur noch als Download.
Es war mir klar als es hieß wir machen keinen LAN Modus ins Spiel nur noch einen Online Modus.
Und heißt es bald, wir verkaufen nur noch Mainboards mit Verlöteten CPU´s, RAMS und GPU´s. Übertakten braucht man sowieso nicht mehr da es keine Software gibt die davon profitiert.
Aber halt! Es ist sowieso alles SCheiss Egal, den die Welt geht doch eh bald unter.
Na dann frohes Löten.
:devil:
 
AW: Gerücht: Wechselbare Intel-Prozessoren sterben aus - Haswell-Nachfolger Broadwell nur im BGA-Format?

Ich krieg jeden Falls das kalte Kotzen, wenn Ich an diese beschissene Entwicklung denke!
 
AW: Gerücht: Wechselbare Intel-Prozessoren sterben aus - Haswell-Nachfolger Broadwell nur im BGA-Format?

Willst du als Alternative nach 2020 z.B. nur noch Porzessoren haben die nicht schneller werden?

Wäre das eine Alternative die du toll findest?

Oder würdest du dann doch lieber die fest verlöteten CPUs nehmen?
 
AW: Gerücht: Wechselbare Intel-Prozessoren sterben aus - Haswell-Nachfolger Broadwell nur im BGA-Format?

Ich hoffe einfach, dass es bis dahin Mittel und Wege geben wird, die weiterhin gesockelte CPUs ermöglichen!

Oder dass es weiterhin die gleiche Vielfalt an CPUs und Boards geben wird, so dass Ich die CPU auf dem Board bekomme, welches Ich mir ausgesucht habe.

Dann müssen die Boardhersteller eben 30, 40 verschiedene CPUs auf 30, 40 Boards verlöten. Das sind dann ja nur etwa ein-, zweitausend verschiedene Möglichkeiten :D
 
AW: Gerücht: Wechselbare Intel-Prozessoren sterben aus - Haswell-Nachfolger Broadwell nur im BGA-Format?

Nimmt weniger Platz weg und ist zum zocken eh besser als ein PC. Ich habe beides und finde die PS 3 viel besser, schön gemütlich weit weg vom 127 Fernseher und spielen!
Ich habe alles, PS3, Xbox 360 und PC (dazu noch einen 3DS und einen DS).
Nur kriegst einen PC auch in ein HTPC-Case, auch mit HW über dem Niveau der PS3.
Mich nervt die PS3 mit ihrem Wireless Kontroller-:daumen2:

Und was willst du mit 127 TVs oder hast so viele Räume? :fresse:

@Skysnake
Danke für die Erklärung. :daumen:
Haben wir dann in Zukunft GPU, die wir so "benutzen" wie die heutigen CPUs?
Ich frage deswegen will ich diese Karten hasse. :fresse:

Aber warum müssen wir das :
Wir rennen gegen die Shrink-Wall, also das Ende der Shrinks, müssen aber auch für die Zeit danach die jährlichen Leistungssteigerungen und vor allem die Perf/Watt Steigerungen beibehalten
, auch immer in Zukunft fortsetzen?

Ich sehe die Entwicklung nicht als so dramatisch an, sofern man immer noch über die Kühlmethode entscheiden kann wenn sie aktiv sein wird. Die CPU muss man eh recht selten wechseln, da die Entwicklung auch durch geschlossene Ökosysteme verhindert wird.
Persönlich halte ich es für möglich das es sogar früher von AMD in der Leistungsklasse rausgebracht wird, aber vermutlich führen mich da die AMD Ankündigung auf die falsche Spur.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Gerücht: Wechselbare Intel-Prozessoren sterben aus - Haswell-Nachfolger Broadwell nur im BGA-Format?

Naja ich finde dieses Szenario eher unwarscheinlich....

Ich denke Intel muss gucken das die CPUs zum aktuellen Markt passen...
Macht Intel mit den alten Plan weiter dann braucht man nach der nächsten Generation für lange zeit keine neue CPU mehr, ungefähr so lange bis die PS5 rauskommt :ugly:
 
AW: Gerücht: Wechselbare Intel-Prozessoren sterben aus - Haswell-Nachfolger Broadwell nur im BGA-Format?

Willst du als Alternative nach 2020 z.B. nur noch Porzessoren haben die nicht schneller werden?

Man sollte nicht zu weit in die Zukunft schauen. Alleine deine acht Jahre sind eine unglaublich lange Zeit, wo auch wissenschaftlich viele neue Wege aufgetan werden können, von denen wir aktuell noch nichts ahnen.

In Bezug auf die Individualität eines PCs habe ich natürlich auch etwas gegen fest verlötete CPUs, aber andererseits hätte ich auch nichts gegen eine gewisse Bereinigung des Marktes. Warum muss es alleine 50 verschiedene Boards eines Herstellers und eines Sockels geben, wozu zig verschiedene Versionen einer Grafikkarte und eines Herstellers? Unterschiede sucht man teilweise mit der Lupe und übersichtlich ist der Markt selbst für uns Enthusiasten nicht mehr. Dazu regt sich fast jeder über aktuelle Preise auf, wo selbst die teuersten Komponenten erschwinglich sind. Vielleicht wäre es gar nicht so schlecht, wenn gute Technik auch wieder anständiges Geld kostet - sprich - warum darf ein PC nicht wieder in der Region um 5.000€ oder ein Laptop noch 2-3.000€ mehr kosten? Ok, ich schwelge in der Nostalgie und dem guten alten Markt ...der gute 15-20 Jahre zurück liegt.
 
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warum darf ein PC nicht wieder in der Region um 5.000€ oder ein Laptop noch 2-3.000€ mehr kosten? Ok, ich schwelge in der Nostalgie und dem guten alten Markt ...der gute 15-20 Jahre zurück liegt.
Wie groß war denn der Markt als die PCs so teuer waren?
 
AW: Gerücht: Wechselbare Intel-Prozessoren sterben aus - Haswell-Nachfolger Broadwell nur im BGA-Format?

Der Markt war deutlich kleiner und PCs gerade erst auf dem Weg für Jedermann erschwinglich zu werden, keine Frage. Ich bin da aber vom eigentlichen Thema relativ weg, weshalb das vielleicht nicht ganz hier rein passt. Aber rein von der Masse würde der Markt mit fest verlöteten CPUs wieder deutlich übersichtlicher, da die Hersteller gar nicht in der Lage wären, die vielen Kombinationsmöglichkeiten anzubieten. Skysnake hat das schon gut erklärt, was Upgrades und generelle Wechsel angehen würde.

Deutliche Preissteigerungen fände ich eben nicht schlecht, denn das würde diesen extrem schnellen Markt und das kurzfristige Wettrüsten wieder etwas einbremsen.
 
AW: Gerücht: Wechselbare Intel-Prozessoren sterben aus - Haswell-Nachfolger Broadwell nur im BGA-Format?

Ich hoffe einfach, dass es bis dahin Mittel und Wege geben wird, die weiterhin gesockelte CPUs ermöglichen!

Oder dass es weiterhin die gleiche Vielfalt an CPUs und Boards geben wird, so dass Ich die CPU auf dem Board bekomme, welches Ich mir ausgesucht habe.

Dann müssen die Boardhersteller eben 30, 40 verschiedene CPUs auf 30, 40 Boards verlöten. Das sind dann ja nur etwa ein-, zweitausend verschiedene Möglichkeiten :D

Das ist bitter, aber den Baukastenprinzip wirds in naher Zukunft bestimmt auch noch geben, allerdings stark eingeschränkt und nicht mehr mit der scheinbar unendlichen Kombinationsfreiheit (mit seinen unzähligen Tücken):ugly:. Dass die CPU und Mainboard ein Teil sein werden, etwas später dann der RAM und noch später die dedidzierte Graka wegfällt (bzw. nur noch teurere Server und WS Systeme) ist dann nur noch der nächste logische Schritt.

Es wird doch bestimmt doch Alternativen geben, die es erlauben wenigstens noch das Grundgerüst flexibel zu halten:hail:.

Schön war die Zeit:daumen:.
 
AW: Gerücht: Wechselbare Intel-Prozessoren sterben aus - Haswell-Nachfolger Broadwell nur im BGA-Format?

Wenn Intel wirklich auf BGA umsteigen sollte, haben sie mich als Kunden verloren (vorrausgesetzt AMD hält sich). Ich möchte gerne eine große Auswahl an Mainboards haben, wo es wirklich für jede Art-User "das" Mainboard gibt und ich frage mich wie das bei BGA gehen soll, denn ich glaube kaum, dass Asus dann 15 Mainboards für einen Prozessor rausbringt :ugly: Und Aufrüsten auf einen neuen Prozessor ist dann ja auch nicht mehr möglich :daumen2:
 
AW: Gerücht: Wechselbare Intel-Prozessoren sterben aus - Haswell-Nachfolger Broadwell nur im BGA-Format?

@Skysnake
Danke für die Erklärung. :daumen:
Haben wir dann in Zukunft GPU, die wir so "benutzen" wie die heutigen CPUs?
Ich frage deswegen will ich diese Karten hasse. :fresse:
versteh ich jetzt nicht, was du meinst. Da ist wohl der Satzbau etwas durcheinander gekommen :P

Aber warum müssen wir das :, auch immer in Zukunft fortsetzen?
Weil wir sonst keine größeren Supercomputer bekommen und keine weiteren Entwicklungen mehr in der Forschung bzw. eine Verlamgsamung der Entwicklungen in der Forschung?

Persönlich designte Medikamente könnteste dann z.B. mal gleich knicken. Die dafür benötigte Rechenleistung ist aber aberwitzig. Also muss Rechenleistung verdammt billig werden, sonst lohnt das nicht. Wenn so was 1k€ pro Person kostet, wird es bei schweren Krankheiten gemacht, wenn es eine Million kostet, wird es nicht gemacht.

Das ist halt nur ein Bespiel von tausenden. Ein Stillstand in der Perf/W Entwicklung wäre also fatal und dürfen wir uns auf keinen Fall erlauben. Oder was glaubst du, warum schon heute manche Wissenschaftler, die rechenintensive Aufgaben haben schon bedenken bekommen wegen ihrer Forschung?

Man sollte nicht zu weit in die Zukunft schauen. Alleine deine acht Jahre sind eine unglaublich lange Zeit, wo auch wissenschaftlich viele neue Wege aufgetan werden können, von denen wir aktuell noch nichts ahnen.
Ähm Klutten, bis etwas vom Labor den Weg zum Endverbraucher findet dauert es LANGE. Was heute noch nicht in den Labors existent ist, wird es bis 2020 auch nur sehr sehr sehr sehr schwer bis zum Endverbraucher schaffen. Der Schritt vom Labor zum Massenmarkt ist gewaltig. In den lezten 20 Jahren gab es schon unglaublich viele Techniken, die im Labor funktioniert haben, aber es dann nie in den Massenmarkt geschafft haben, weil eben nicht praktikabel. Der Teufel steckt oft im Detail.

Was haben wir also an hoffnungsvoll stimmenden Möglichkeiten?

RAM:
HybridMemoryCube ist da so das vielversprechendste aktuell. Ob das mit Sockel kommt wage ich zu bezweifeln
ReRAM, PCM usw. sind vielversprechend, aber alles keine Wunderwaffen, sondern müssen zusammen genutzt werden, kümmern sich aber nur um das Problem des Energieverbrauchs (zumeist Holdup-Power, also um überhaupt xGB am RAM im System betriebsbereit zu haben).
Bleibt aber noch das Problem der Datenanbindung, welches HybridMemoryCube ja auch aufgreift. Ansonsten gits halt wie überall nur noch die Schritte zu festverlötet, alternativ sehr teure Sockel/Verbindungen/MBs und dann eben noch fiber-to-the-chip
Interconnect:
Na Glasfaser ausbauen, und eventuell auch allgemein andere optische Verfahren
CPU:
Naja, mehr Cache, eDRAM, stacked Chips und eben fiber-to-the-chip und fiber-on-chip. Stacked Chips usw werden wir vorher noch bekommen, das bietet uns Luft, und ist nicht zwingend mit vestverlöteten Chips nötig.

Fertigung:
Na da haben wir noch die Möglichkeit auf GaAs um zu steigen, aber das willste nicht wirklich machen, da der Gewinn viel zu klein ist für die Kosten und den Aufwand. Gegen GaAs ist ein Silizium-DIE noch nen richtig unzerbrechliches Teil...
Die anderen exotischen Materialien kannste auch mehr oder weniger knicken. Am vielversprechensten ist noch Graphen, da kann man wohl inzwischen auch Graphen wachsen lassen. Bis man daraus aber nur kleinere CPUs vom Format eines 8086 bauen kann, werden noch sehr sehr sehr viele Jahre ins Land ziehen
Oder als Alternative der Quantencomputer, aber davon werden wir wohl selbst in 20 Jahren keinen @home stehen haben, sondern höchstens in Serverfarmen.

Also wo sind denn die Perspektiven? Die Einzigen sind stacked Chips, die zeitlich im Rahmen liegen, aber da kommste schnell zum Problem der Datenanbindung/Stromversorgung (Stichwort Pinlimitation), was dann "fiber-to-the-chip" verdammt interessant macht, was dann aber auch sofort bedeutet, dass du gesockelte Chips vergessen kannst. Da ist mit sockel nix mehr, wenn deine Glasfaser direkt aus dem Chip raus kommt.

Weiste, wenn irgendwo was wirklich vernünftiges in der Mache wäre, was nicht eh darauf hinauslaufen würde, das man sich von Sockeln verabschiedet, dann wäre ich da optimistischer, aber es gibt doch nichts. Denn selbst wenn man was hat um die Leistung der Chips zu erhöhen, bleibt das Problem der Anbindung der chips untereinander, und das bricht dir das Genick mit Sockeln. Mir ist absolut nichts bekannt, was das Problem MIT Sockeln lösen könnte, und ich beschäftige mich recht viel mit Grundlagenforschung im Bereich der PC-Hardware. Wenn du was kennst immer her damit, aber ich seh da eher düster, einfach weil mir wie gesagt nichts bekannt ist, und so wie man die Konferenzen mitverfolgt, haben die Leute da auch nicht wirklich ne super duper idee, die von dem abweicht, was ich oben angerissen habe.

Die Shrinks haben uns unglaublich lange den Arsch gerettet, einfach weil wir das Transistorbudget immer weiter erhöhen konnte ohne mehr zu verbrauchen. Das wird aber bald enden, und dann wirds halt echt schwierig.

Ich seh die ganzen Techniken, inkl. Graphen nur als Überganslösungen an, bis wir wirklich vernünftige Quantencomputer bauen können. Aus energetischer Sicht rennen wir halt mit allem anderen früher oder später wieder gegen ne Wand, und selbst mit Quantencomputer wird es auch nicht ewig weiter gehen. Wir hier werden wohl noch erleben, dass Computer einfach nicht mehr schneller/effizienter werden. Hoffen wir nur drauf, dass das möglichst spät passiert.
 
AW: Gerücht: Wechselbare Intel-Prozessoren sterben aus - Haswell-Nachfolger Broadwell nur im BGA-Format?

Aktuell sind GPU Steckkarten, du meintest das es mit PCI langsam knapp wird und ich wollte wissen ob siedeshalb zu PGA bzw LGA oder irgendwas ähnlichem werden können.
 
AW: Gerücht: Wechselbare Intel-Prozessoren sterben aus - Haswell-Nachfolger Broadwell nur im BGA-Format?

Sorry aber ich glaube und bin der Meinung das fest verlötete CPU´s nicht gut sind!

Allein der Preis für CPU und Board (brauchbares zum Gamen) würden sicher gut teuer. Das könnte für einiege Hersteller vieleicht sogar das Ende sein im Motherboard bereich.

Die eine Frage währ noch: Warum das so? Und nicht wie sonst auch?

Neuerung sind meist gut, wen man mehr oder bessere Leistung bekommt. Aber nicht wen man sowas DUMMES wie z.B. WIN8 bekommt :daumen2:.

Sorry aber wen wenn ich Win3.1 und und Win8 vergleiche muss ich sagen das ich mit Win 95 sogar besser drann bin :P als mit Win8

Seit 16 Jahren Win Benutzter und Umstellungen gewohnt aber so krass( kaka) wie von Win7 auf Win8 gabs noch nie!!! Zumal Win8 auf den otto normal PC unwirtschaftlicht(nicht brauchbar) ist.
 
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