AW: Gerücht: Wechselbare Intel-Prozessoren sterben aus - Haswell-Nachfolger Broadwell nur im BGA-Format?
Also bevor ich auf die einzelnen Posts eingehe, erstmal einige grundlegende Sachen vorne weg. Dann erspar ich mir auch einige Sachen 10 mal zu schreiben.
Die Entwicklung ist schon länger absehbar. Wir rennen gegen die Shrink-Wall, also das Ende der Shrinks, müssen aber auch für die Zeit danach die jährlichen Leistungssteigerungen und vor allem die Perf/Watt Steigerungen beibehalten! Das ist aber nicht die einzige Wall gegen die wir rennen. PCI-E 3.0 zeigt z.B. das wir auch im Bereich der Steckkartenverbindungen gegen ne Wand rennen. Die haben die Ziele von PCI-E 3.0 nur erreicht, indem Sie von 8/10 Bit Coding auf 128/130 Bit Coding hoch sind. Alternativen wären nur BEDEUTEND teurere MBs gewesen, oder eben deutlich weniger Steckplätze.
Für PCI-E 4.0 ist schon sehr sicher, das man nur die ersten 1-3 Steckplätze ansprechen kann (hab da 7cm maximale Leitungslänge im Kopf) und für alles andere eben aktive Repeater brauch, und selbst da muss man wohl teurere MBs bauen, die andere Materialien usw verwenden.
Das gleiche Problem haben wir mit dem Speicher usw usw. Allein die Sockel machen einem das Leben schon schwer, weil da eben relativ große Unsicherheiten dabei sein müssen und auch von grund auf nur schlechtere Signalqualitäten erreicht werden können. Das kann man sich aber nicht mehr erlauben. Daher ist der Schritt zu gelöteten CPUs auch zwingend.
Fest verlötete CPUs? - Ich glaub ich kriege gleich nen Herzinfarkt. Die spinnen doch! Was ist denn wenn ich meine CPU gebraten habe, komplett neues Board holen oder was?
Ja, das wirst du müssen, oder halt darauf hoffen, das sich "Spezialisten" bilden, die dir die CPU wechseln. Praktisch ein Revivel der alten "PC-Shops um die Ecke".
Siehs wie mit dem iPhone/Galaxy S3, das dir runterfällt und das Display kaputt ist. Da musst du dir auch ein neues kaufen, oder halt zum Spezialshop, dass dir das Ding repariert.
Das sollen die mal schön bleiben lassen. Die Modul-Bauweise ist doch gerade das, was den PC von Schrott-Konsolen trennt !
So nimmt man dem User die Möglichkeit, erstmal ein System mit Einsteiger-CPU zusammenzubauen, und später ggfs. aufzurüsten, wenn mehr Kohle da ist.
Da gibts schon noch einen gewaltigen Unterschied. Konsolen sind geschlossene Ökosysteme, du kannst keine beliebige Software drauf laufen lassen.
Zudem haben PCs im allgemeinen eine deutlich potentere Kühlung, die stärkere Systeme zulässt und eben noch Erweiterungsslots wie PCI-E. So was wird es auch weiterhin geben.
Ich mache mir darum erstmal keinen Kopf, und ich kann es mir kaum vorstellen das Intel den bisherigen Usern vor den Koffer sch... . Falls es doch dazu kommt kann man sich mit Haswell ja eine geraume Zeit über Wasser halten
Doch genau das wird Intel tun, und wenn nicht dort, dann halt mit einer Generation oder vielleicht auch zwei später, aber kommen wird es, da kannste einen drauf lassen. Man ist einfach durch die grenzen der Physik und der Fertigungstechnik dazu gezwungen, wenn man die jährlichen Leistungssteigerungen beibehalten will ohne dass die Kosten explodieren. Um ein paar Jahre kann man es vielleicht raus schieben, aber nicht auf Dauer. Ich schätze maximal 5 Jahre raus schieben, sprich vor 2020 haben wir das sicherlich.
Kann ich mir persönlich aber auch nicht so recht vorstellen.
Ansonsten würden doch sehr viele Leute aufgrund der Aufrüstbarkeit zu AMD rüber gehen.
Und wer sagt dir, das AMD nicht auch dazu gezwungen ist so was zu machen?
Bzw. was würdest du machen, wenn du vor folgende Entscheidung gestellt wirst:
Sockel mit 100% Leistung und Stromverbrauch 100W zum Preis 500€
KEIN Sockel mit 110% Leistung und Stromverbrauch 90W zum Preis 500€
Ich denke wir wissen was du nehmen würdest.
Warum gibt es eigentlich keine CPU-Steckkarten mehr?
Stelle ich mir praktischer vor.
Weil du zu viele Kontakte hättest, die noch zu hohe Anforderungen an Signalqualität usw hätten. Das funktiopniert so nicht.
Wenn müsstest du mindestens noch den RAM mit auf das "PCB" zur CPU packen und beides verlöten. Dann bleiben nur noch die Erweiterungsslots, SATA usw auf dem MB zurück. Das könnte eventuell auch als Steckkarte gehen.
Da wirst du dann aber eben auch wieder das Problem mit den Steckkontakten haben, was dir dann bei PCI-E 4.0 oder 5.0 das Genick bricht. Man muss also schauen, ob so ein Extramodul bringt für einige Jahre oder nicht.
Ich denke nicht, daß Intel diesen Schritt wagen würde. Warum?
Ganz einfach, weil Intel dadurch weiterer Umsatz entgehen würde, wenn man keine CPU's mehr austauschen bzw. gegen bessere Modelle ersetzen könnte.
Ich betrachte die Meldung erstmal nur für ein Gerücht und mittlerweile scheinen Meldungen fast nur noch aus Gerüchten zu bestehen - wie ärgerlich!
Ach dieses "Gerücht" kannst du als so sicher wie das Amen in der Kirche nehmen, die einzige Frage ist nur das WANN. Aber kommen wird es.
Und Intel würde kein Umsatz entgehen, Sie verkaufen dann ja zu jedem MB garantiert eine CPU, oder wenns solche "Spezialshops" zum CPU umlöten gibt, dann eben an die statt an den Endkunden. Für Intel ändert sich aber praktisch gar nichts.
das wäre in der Tat eine doofe Entwicklung. Glaube schon, das zumindest teilweise etwas an den Gerücht dransein könnte..
Das könnte dann ein weiterer Todespflock auf kurz oder Lang für den PC, wie wir in bislang kannten,sein.
Aber erstmal mache ich mir keinen Kopf, sondern trinke erstmal nen .
Wie gesagt, ohne werden wir ansonsten irgendwann keine Leistungssteigerung mehr haben.
UND? Sorry wenn ich das so hart sagen muss, aber wen interessieren schon die paar OC Spinner? Das sind vielleicht 0,01% vom Markt, wenn überhaupt, und selbst der Markt schrumpft und schrumpft. Und spätestns wenn die gelöteten CPUs schneller und billiger wären als die gesockelten würden die paar OC´ler das OCen in die Tonne treten.
OC ist ja aus einem Grund entstanden: Geld sparen, weil man das kleinere Produkt pimpt...
Dieses Gerücht ist ja mal der größte Nonsens den ich dieses Jahr gelesen habe

.
Definitiv nicht. Das "Gerücht" hat einen sehr sehr wahren Kern, nur über den zeitlichen Ablauf kann man streiten.
Und was machst du, wenn dir die CPU flöten geht? Alles wieder neu kaufen, gesamtes Board rausbauen, wieder einbauen. Viel Spaß.
Von neuen Features die neue Boards bringen wie neue SATA, USB Standards, mehr Anschlüsse, SLI etc. ganz zu schweigen.
Dann kannst du immer brav ne CPU dazu kaufen, obwohl du nur ein neues Board bräuchtest.
Und? Haste halt pech gehabt. Ist doch bei Smartphones nicht anders wie gesagt, und ansonsten gibts eventuell die Spezialshops, wenns einen entsprechenden Markt dafür gibt.
Mir Latte...bin AMD Fanboy!
Wenn Intel das wirklich bringt, verlieren sie mit Sicherheit ne Menge Käufer.
Werden Sie garantiert nicht. Das interessiert schon heute die wenigsten, ob das Ding nen Sockel hat oder nicht.
Und die letzten werden dadurch überzeugt, das es eben nichts anderes mehr gibt, bzw. Sie eben mehr für weniger Leistung zahlen müssten.
Also ich sehe es noch nicht mal so tragisch wenn die CPU nicht direkt auf das MB gelötet wird, sondern eine Steckkarte wie früher und dann über eine schnelle Punkt zu Punkt Verbindung mit dem MB verbunden wird, so kann man länger die Mainboards behalten auch beim späteren CPU Tausch, der dann nicht mehr PIN Kompatibel wäre wie heutzutage, so kann man auf der Steckkarte alles unterbringen was die CPU braucht wie die Spawas, nur das mit der Kühlung wäre ein Thema, da muss dann noch ein passendes Design her.
Das gleiche könnte man auch mit dem RAM machen, wenn die CPU einen anderen Standard benötigt.
mfg
Jup, der RAM müsste mindestens noch dazu. Dann könnte man das eventuell für einige Jahre so machen, aber so wirklich überzeugen kann mich das nicht. Als Zwischenschritt, um es den LEuten "verdaulicher" zu machen aber durchaus möglich!
Mit PCI-E 4.0 braucht man eh für die Steckplätze weiter weg einen aktiven Repeater. Eventuell kann man da so nen Steckplatz bis 5.0 realisieren. Würde sicherlich den Umstieg vereinfachen und die Akzeptanz steigern.
Mit 5.0 gibts dann eventuell sogar schon fibre-to-the-chip, und dann ists eh rum.
Die Sache ist ja auch eh nicht durch, ob man überhaupt noch Steckkarten haben wird, die so extreme Bandbreiten brauchen, oder eben auf 32x hoch geht. Ist ja btw eh spezifiziert, nur bauts keiner (glaub eine Karte gabs mal).
Es wird halt immer weiter Integriert aus energetischer Sicht. Die Frage ist halt nur wann welcher Schritt kommt, nicht ob diese Schritt kommen, und genau das bestimmt eben was es alles als Zwischenlösung geben wird und ist nicht abschätzbar.
gibts das nicht als server cpu 60 x 1.00ghz ?
nmit 60 CPU-Cores und 1 GHz glaub nicht, aber es gibt nen SuperMicro System mit 10 SB-E Xeons und somit 80 CPU-Cores und glaub so was mit >2,5 GHz. Da sind jeweils 2 CPUs glaub auf nem Daughterboard. Hab das auf der CeBIT dieses Jahr gesehen.
Das ist leider kein Nonsens. Die japanische Quelle wird selbst von Heise seriös eingeschätzt:
Wann sterben wechselbare PC-Prozessoren aus? | heise online
Das Thema liest sich dort auch etwas anders. "Wann sterben wechselbare PC-Prozessoren aus?", als wäre das nur eine Frage der Zeit?
Ich selbst habe mich erschrocken, als ich dass gelesen habe.
Verwundert bin ich nach dem Sinkflug der Intel-Aktie aber darüber nicht.
Intel muss reagieren, und Intel traue ich solche Verrücktheiten zu....xD
Das hat mit dem Aktienkurs weniger zu tun, denn es gibt wirklich technische Gründe die dafür sprechen, bzw es auf mittlere bis lange Sicht einfach unumgänglich machen.
Du hast es also richtig verstanden. Die Frage ist nicht ob, sondern wann.
Tja, da man die Konkurrenz zu Tode gesiegt hat, kann man sich solchen Unsinn leisten.
Dem Kunden bleibt ja nix anderes übrig, als zu kaufen. Andererseits, jedesmal, wenn ich ne neue CPU gekauft hab, hab ich wegen dem geänderten Sockel auch ein neues Mobo gebraucht. Ob die CPU jetzt aufgelötet gewesen wäre, oder nicht, hätte für mich keinen Unterschied gemacht. Wenn ich von Ivy umsteige, wird es 1155 auch nicht mehr geben.
Das kommt noch dazu. Wenn es kommt heist es eh "friss oder stirb". Und da es eben technische Gründe gibt, wird jeder Hersteller recht zeitnah den gleichen Umschwung machen. Man hat also keine Wahl und muss sich bessem fügen, wenn man mehr Perf und vorallem eine bessere Perf/Watt haben will ohne dass die Preise explodieren.
naja heutzutage sollte man auf alles gefasst sein, das ist genauso die CPU in die GPU mit zu integrieren, und mal ganz ehrlich ob BGA kommt oder nicht, ob Slot Format kommt oder nicht, die Leute kaufen das, weil man keine andere Ausweichmöglichkeit hat, oder man bleibt bei seiner alten Hardware
/sign
Da Intel selber Mainboards vertreibt könnten sie genau so gut nur ihre eigenen Mainboards mit den fix aufgelöteten CPU`s anbieten.
Dann schauen die anderen Mainboardhersteller durch die Finger.
Ich halte das aber für eine Ente, Intel verdient gutes Geld mit dem Einzelverkauf der CPU`s.
Eventuell möchten sie das ja als zweites Standbein um die eigenen Mainboards attraktiver zu machen (OEM-Markt).
Wie willst du >1500 Kontakte mit einer Steckkarte realisieren?
Von den längeren Signalwegen ganz zu schweigen.
Der Pentium 2/3 mit Steckkarte hatte lächerliche 242 Kontakte.
Muss man nicht.
Wenn man den Speicher mit drauf packt, dann bleiben dir noch für 40 PCI-E Lanes so ca 160 Kontakte über. Der Rest ist dann halt noch Power und ground, die kannste bei Steckkarten aber größer bauen als bei nem Sockel. Also möglich ist das durchaus, man würde aber halt den Sockel für die Steckkarten weiterhin haben, nur der RAM würde eben keine Sockel mehr haben, die sich negativ auf die Signalqualität auswirken.
Wie gesagt, schwer zu sagen, ob man den Zwischenschritt geht oder nicht
Würde ich zunächst mal nicht so ernst nehmen.
Sollte es aber kommen fände ich es sehr schlecht. Die Kombination aus CPU und Board möchte ich immernoch gern selber aussuchen.
GoldenMic, ich denke du beachtest meine Meinung bei dem Thema durchaus etwas, und ich kann dir nur sagen, nimm es Bierernst.
Das ist meiner Auffassung nach so sicher wie das Amen in der Kirche, nur am zeitlichen Ablauf kann sich noch einiges ändern. Wir reden hier aber von maximal 5 Jahren meiner Auffassung nach, die sich das nach hinten schieben wird. Sprich:
Findet euch bitte damit ab, das PCs nach 2020 nichts mehr mit PCs heutzutage zu tun haben.
Intel verdient auch gutes Geld mit Mobilprozessoren - und die werden gerne verlötet. Der Trend geht im Consumerbereich eh weg vom PC-Baukasten.
Speziell der Heise-Beitrag ist überhaupt nicht so abwegig - wer dann weiter Lego-Technik spielen will und sich den Rechner aus Bausteinen zusammenstöpseln will, muss dann auf Server-Prozessoren (die bleiben gesockelt) und entsprechendes Zubehör setzen.

Fest verlötet hat nicht nur Nachteile - am besten auch gleich den Speicher mit draufbacken - der lässt sich dann auch höher takten.
Siehe oben.
Man kann sich die "Legotechnik" einfach nicht mehr erlauben in Zukunft.
Schraub bitte erstmal an deiner Rechtschreibung... Aber sonst kann ich dir nur zustimmen!
@Topic: Pfui! Dann müssen wir nurnoch warten, bis PC und Konsole Bau
gleich werden...

So ein Fuc*! Alles nur Cloud! Kann das Zeug nichtmehr sehen!
MFG
Finde dich lieber schneller damit ab als langsamer. Der Trend ist nicht auf zu halten aus ganz unterschiedlichen Gründen.
Ich würde schätzen, dass >90% der Mainboards nie eine zweite CPU zu Gesicht bekommen. Abgesehen von den ganzen Arbeits-/Bürosystemen, wo es quasi nie einen Sinn macht, gehen 50% des Marktes an Laptops (wo es aufgrund des Kühlsystems z.T. gar nicht möglich ist und eher Fortschritte im Bereich Laufzeit, Gewicht und/oder Grafik zur Neuanschaffung führen, den mangelnde CPU-Leistung zur Aufrüstung) und von den verbleibenden Desktop-Heim-PCs, die vielleicht 25% des Marktes ausmachen, stehen dann noch 50% in Haushalten, in denen sich niemand trauen würde, die CPU zu nutzen (oder überhaupt den Rechner zu öffnen), 30% in Haushalten, in denen niemand einen Sinn darin sieht, die CPU zu wechseln ("der reicht doch noch") und 16% in Haushalten, in denen man zu dem Schluss kommt, dass 400 € für einen "neuen" Prozessor beim letzten Händler, der ihn noch führt, weniger sinnvoll sind, als ein Plattformwechsel. (Gebrauchtkäufe zähle ich mal nicht mit. Zum einen ist Nachrüsten via eBay auch oft arschteuer, zum anderen ist das kein Markt für Intel)
Bleiben 1% der Systeme, für die es eine Rolle spielt. Ich denke, selbst wenn die geschlossen zu AMD gehen, wäre es Intel egal.
Jup, das macht es ja auch noch weniger Schlimm und durchsetzbar selbst wenn es keine technischen Gründe daneben geben würde, die es aber GIBT!
Zu teuer, zu schlechte Signalqualität, unnötig. Bei einer Neu-Einführung käme das Problem inkompatibler Kühler hinzu.
Slot-CPUs wurden nur solange gebaut, wie man keine andere Möglichkeit hatte, alle Funktionen schnell genug anzubinden. D.h. nur in dem kurzen Zeitfenster, in dem der L2-Cache nicht mehr über den FSB angebunden wurde, es aber noch zu teuer gewesen wäre, ihn mit aufs DIE zu passen und ebenfalls zu teuer, ein entsprechendes MCM (z.B. Pentium Pro) zu fertigen. Heute gibt es kaum noch was zu integrieren und wenn doch (z.B. Northbridge bei Clarkdale, vorrausichtlich VRAM bei Haswell), man hat etablierte MCM-Technik, um es im günstigeren Sockelformat mit kürzeren Signalwegen abzuliefern.
Das ist halt die Frage, WIE radikal man den Wechsel machen will. Intel usw sind eher ängstlich bei den Änderungen. Ich kann mir das schon vorstellen, dass Sie in einer ersten Phase zuerst nur RAM und CPU zusammen auf ein PCB packen. Das macht den Leuten halt den Umstieg verdaulicher/einfacher.
Wenn der RAM mit drauf kommt, dann bleibt da auch nicht mehr viel über. PCI-E halt und das wars dann im großen auch schon. DMI ist ja auch nur ne PCI-E Abwandlung, oder halt noch HT bei AMD, aber die lassen das ja auch wohl fallen zugunsten eines PCI-E Derivats.
Ach und bzgl der Kühler, das ist kein Problem. Da könnte man gleich konsequent sein und direkt die Direktwasserkühlung mit bringen, ohne Sockel wäre es dann ja auch kein Problem mehr, das CPU und Kühlung ein Block sind, der UNTRENNBAR! vereint ist.
Die Mainboardhersteller würden an solch einer Plattform genauso verdienen, wie jetzt an Atom und Bobcat: Gut, sehr gut. Schließlich müssen Leute, die die falsche CPU gewählt haben, dann auch das Board tauschen
DAs auch
Und zusätzlich entwickeln Sie sich halt in die Richtung, an der heute Samsung, HP und Dell stehen. Sieht man ja auch schön an ASUS. Die bauen auch Tablets, Laptops usw usw. Sie müssen sich hält ädern oder unter gehen.
So ein Design steht aber nicht zur Diskussion

Davon abgesehen bestände das Mainboard dann nur noch aus einer Backplane, die die mechanischen Slots mit dem "CPU"-Modul verbindet, auf dem quasi alle anderen Funktionen integriert wären. Vielleicht verbleibt noch ein I/O-Chip auf der Platine, aber da schreitet die Integration ja auch immer weiter voran.
Ich würde es nicht ganz von der Hand weisen. Ist halt wie gesagt schwer zu sagen, wie groß der Schritt wird. Wenn man kleinere Schritte macht, macht man halt auch wiederum mehrere und kann damit den Leuten auch öfters was neues andrehen
Weißte was ich mein?
Es gibt einige Seiten, die lassen auch gleich noch das Fragezeichen weg. Aber keine davon, einschließlich Heise, scheint mit in der Lage zu sein, die Quellenlage nachvollziehen zu können. Das einzige, was wir wissen ist, dass die Roadmaps von PC-Watch.jp recht oft recht nah an der Wahrheit liegen. Aber zum einen stammen die sonst meist von Hiroshige Goto, der Wahrheitsgehalt könnte diesmal also geringer sein, zum anderen lag auch der schon mal daneben. Oder hat hier z.B. jemand einen Nehalem mit FSB für den Sockel 771 gekauft?
Das Fragezeichen kann man auch weglassen, das es kommen wird ist klar. Die Frage ist halt nur WANN.
Intel hat weder die Kapazitäten das umzusetzen, noch hatten sie bislang Interesse an einem Großteil der Märkte. Wie schon mehrfach erwähnt: BGA ist längst auf dem Markt, die Frage ist nur, ob Alternativen wegfallen.
Eine Sockel 1155 CPU hat 256 Datenleitungen zum RAM und 80 Datenleitungen für PCIe und DMI. Ich weiß nicht genau, wieviel FDI und die zusätzlichen Leitungen zur Ansteuerung haben, aber mehr als 100 würden mich überraschen. Alles andere sind Redundanzen (vor allem Massepins) und die Stromversorgung, d.h. untereinander verbundene Kontakte. In einem Sockel musst du damit arbeiten, um die Gesamtkontaktfläche groß genug zu bekommen, aber auf einer Steckkarte könntest du sehr einfach unterschiedlich große Kontakte in geringer Anzahl verwenden und das gleiche erreichen. Z.B. Blade-Module haben auch maximal die Stromversorgung extra per Kabel (wäre hier auch kein Problem) und die gleiche Zahl an I/O-Kanälen wie Steckkartenkontakt realisiert.
Ähm nur kurz ne Sache:
Die Massepins sind KEINE REDUNDANZ!!!!
Das ist da um die Impedanz usw zu regeln. Bei mir im Geschäft sitzt gerade jemand gegenüber, der das Package für nen Chip designed. Der könnte dir da bis ins kleinste Detail die Gründe dafür nennen, warum das keine Redundanz ist, aber das lassen wir mal lieber. Selbst ich hab da dankend abgelehnt, und wirklich kapieren/nachvollziehen kann man das wohl auch erst, wenn man das selbst mal gemacht hat. Vorher muss man es einfach akzeptieren, das es dafür durchaus Gründe gibt.