"KI" ist definitiv die Zukunft. Allerdings kann der Roboter viele Jobs eben nicht ersetzen. Hier gibt es auf den ersten Blick auch kein klares Muster. Der springende Punkt ist, dass eine Gesellschaft, die sich auf KI einlässt, viel gewinnen kann solange sie die Grenzen und Spielräume ernsthaft versteht und willentlich eingrenzt. Das gilt umso mehr für unsere Politiker-Flaschen, die sich dem Durchblick bisher eigentlich immer konsequent verweigert haben.
KI ist keine Magie sondern muss umständlich und kostspielig trainiert werden. Das Problem ist weniger Geld, sondern der Zugriff auf Daten. Ohne entsprechende Möglichkeiten gibt es auch keine brauchbaren Ergebnisse. Dazu kommt, dass ein Limit langsam absehbar wird.
Ein Entscheider wird die Pseudo-Intelligenz also kurz- und mittelfristig nicht, was gut ist aber leider nicht kommuniziert wird.
Da einfachste Abläufe mittlerweile virtuell wenigstens im Ansatz trainerbar sind, kommt der wahre Durchbruch erst in 10-15 Jahren. Im Prinzip ist jegliche physische Arbeit dann theoretisch leicht ersetzbar und der vorgeschobene Grund für Massen-Migration dann perdu.
Kurzfristig erleben wird, dass Bilder, leeres Gewäsch und Logik von der KI ziemlich gut reproduzierbar ist. Hier müssten Intellektuelle vordenken. Im Prinzip brauchen wir in Zukunft viel weniger Ärzte, Anwälte, Bürokraten.
Ein bischen kommt einem das Problem mit der KI wie der Futurismus der 60er-90er vor. Optimismus ist reell, aber keiner will ihn umsetzen. Wenn wir aber nix tun, kriegen wir stattdessen Cyberpunk: Mega Slums, extreme Schere zwischen Arm und Reich, Konzernkriege.
Wer findet eigentlich diese KI-Stable-Diffusion-generierte Bilder (hier DALL-E) bei PCGH so toll ? Spart das - auf Kosten der Qualität - wirklich so viel Arbeit ein ?
Es spart einen Job -den eines Illustrators ein.
Ob sich das lohnt und für wen steht auf einem anderen Blatt.