News Gen Z hat Angst vor KI: Stehen ihre Jobs auf der Kippe?

Sicher. Schöner wäre es aber man könnte sich diese Aufgabe tatsächlich aussuchen, wäre nicht für Essen und Miete darauf angewiesen, könnte wechseln und Auszeiten nehmen wenn man will.
Du meinst, KI ersetzt Müllabfuhr, schwere/gefährliche Arbeit oder Firmen-Bürokratie, damit die Menschen endlich Musiker, Künstler und Synchronsprecher werden können? Ganz sicher? :ugly:
 
[...]
KI schafft Arbeitsplätze? Genug, um die zu kompensieren, die verloren gehen?
Ich befürchte, es fallen mehr Arbeitsplätze weg, als dass andere Arbeitsplätze dafür neu geschaffen werden.
Insbesondere in der Verwaltung (und Banken, Versicherungen...) werden mittelfristig viele Jobs wegfallen ... äh meinte die Leute haben dann viel mehr Freizeit (aber auch viel weniger Geld).
 
Nein.

Ich spreche von
A) Unfällen im Straßenverkehr mit menschlichen Fahrern.
B) Zu erwartenden Unfällen im Straßenverkehr mit autonomen Fahrzeugen.
Das Problem ist eher, wenn alle autonom fahren, wer bei Unfällen haftet?
Ich selbst rede aber ausschließlich von öffentlichem Verkehr. Wenn es bei Bussen Unfälle gibt, dann eher die großen Reisebusse. Ob und wie dort KI helfen kann, kann ich nicht beurteilen.
Allerdings bezweifle ich, dass KI die Toten im Straßenverkehr auf senken kann.
Vermutlich ist das Lebensrisiko, dass man als Mensch eingehen muss.
Ich befürchte, es fallen mehr Arbeitsplätze weg, als dass andere Arbeitsplätze dafür neu geschaffen werden.
Insbesondere in der Verwaltung (und Banken, Versicherungen...) werden mittelfristig viele Jobs wegfallen ... äh meinte die Leute haben dann viel mehr Freizeit (aber auch viel weniger Geld).
Jobs, die man eben automatisieren kann.
 
Sicher nicht in Deutschland.
Deutschland fällt unter der Ampel auseinander in sämtlichen Lagen. Da ist AI das letzte, was hier jemand interessiert.
Kriegen ja nicht mal Flächendecken Glasfaser gebacken in dem Land mit über eine Billion Steuereinnahmen.
 
Hmh dann muss man sich halt umschulen und sich an den Arbeitsmarkt anpassen.
Lernt man das nicht mehr das man flexibel und immer lernbereit sein soll?
 
Flexibel, lernbereit und mit den nötigen Rücklagen für eine Praktikumsphase ausgestattet sein. Und ohne Familie oder andere ortsgebundene Kontakte. Außerdem natürlich jung. Wieso sind nur so viele Leute alt, obwohl der Arbeitsmarkt das gar nicht nachfragt?
 
Gibt es bei diesen öffentlichen "Test" mit automatischen Fahrzeugen eigentlich öffentlich einsehbare Dokus, ob sich ein Fahrzeug bei der Auswahl, ob es die Insassen schützt und lieber den/die Fußgänger überfährt oder ob es lieber hinnimmt, das die Insassen verletzt werden, weil es sich beim Ausweichen um einen Baum wickelt und dafür die Fußgänger unverletzt bleiben?
 
PCGH.de hatte nie einen Illustrator. Früher wurden generische Bilder zu einem Themenkomplex genommen, oft wieder und wieder das gleiche – im Falle von "KI" wäre das aber so oder so ein KI-generiertes Motiv.
Es stimmt schon, dass Pseudo KI erst mal einfach allgemein mehr Bilder für den Alltag abwirft. Kontraintuitiverweise macht er aber die Illustratoren arbeitslos. Das PCGH nie einen Illustrator hatte, spielt dabei keine Rolle.
Persönlich finde ich das nicht besonders schlimm - obwohl ich auch mal illustriert habe. Der Technik komplett verweigern können wir nun mal nicht.
Man stelle sich vor, eine Frau bleibt beim Einsteigen mit dem Kinderwagen hängen und der Bus fährt trotzdem los, weil die Ki zu blöd für alles ist
Also wie in der Wirklichkeit? Unfälle werden statistisch abgehandelt. Entweder es gibt weniger Unfälle- hallo Google Busfahrer, oder eben nicht, dann blieben Busfahrer von der AI-sierung verschont. Das ist auf Dauer aber extrem unwarscheinlich, weil wir Maßnahmen treffen werden um die Umgebung KI freundlicher zu gestalten.
Du meinst, KI ersetzt Müllabfuhr, schwere/gefährliche Arbeit oder Firmen-Bürokratie,
eine vernünftige Gesellschaft könnte sich tatsächlich entscheiden, welche Berufe sie dem Roboter überlassen möchte. In der Praxis sieht das anders aus, weil Plutokratie.
Tatsächlich steht der Menschheit aber die moralische Feuerprobe bevor: Ist gefährliche Arbeit mit Robotern immer noch günstiger wenn es Roboter-bedingte Massenarbeitslosigkeit gibt? Eventuell gibt es in Indien wieder bald mehr Kinderarbeit eben durch superschlaue KI.
damit die Menschen endlich Musiker, Künstler und Synchronsprecher werden können? Ganz sicher? :ugly:
Das war der eigentliche Knüller des KI-Durchbruchs: Künstler lassen sich mit am einfachsten wegrationalisieren. Musik und Synchronsprechen kann man jetzt schon mehr oder weniger per Handy App produzieren.
 
Ich befürchte, es fallen mehr Arbeitsplätze weg, als dass andere Arbeitsplätze dafür neu geschaffen werden.
Insbesondere in der Verwaltung (und Banken, Versicherungen...) werden mittelfristig viele Jobs wegfallen ... äh meinte die Leute haben dann viel mehr Freizeit (aber auch viel weniger Geld).
Die Befürchtung gab es bei jedem Wandel in der Arbeitswelt. Immer. Und die stimmt auch an der ein oder anderen Stelle. Es sind schon quasi alle Hufschmiede arbeitslos geworden.
Trotzdem haben wir immer noch Arbeit. Sonderbar. Vielleicht entsteht mit jedem Wandel eine Fülle an neuen Berufen. Die sind halt anders als die vorher. Wer sagt, "ich will, dass mein Beruf für immer mein Brot verdient", der bleibt eventuell irgendwann auf der Strecke, sofern sich die Rahmenbedingungen ändern. So ist das eben.

Das Problem ist eher, wenn alle autonom fahren, wer bei Unfällen haftet?
Ernsthaft, dieses Statement nach 1,5 Seiten Diskussion, die ich als Antwort auf deine "Wann" Frage exakt hiermit beantwortet habe:
Sobald die rechtlichen Rahmenbedingungen stehen, ziemlich schnell.
Müssen wir nun wieder von vorne über den Kinderwagen sprechen?
Klar kommt es drauf an, wer haftet. Es gibt mehrere Möglichkeiten. Der User, der Hersteller, die Allgemeinheit, eine spezielle Versicherungsgesellschaft, keiner, ...
Irgendwas davon wird dann irgendwann mal (ziemlich sicher erstmal woanders und nicht bei uns) geregelt (oder ist schon so geregelt) und dort wird dann die Technik auch auf die Straße kommen.
Gibt es bei diesen öffentlichen "Test" mit automatischen Fahrzeugen eigentlich öffentlich einsehbare Dokus
Unwahrscheinlich, Forschung bedeutet ja nicht open to public. Meist forscht auch noch ein Unternehmen mit, schon sind wir bei Firmengeheimnissen.
 
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Du meinst, KI ersetzt Müllabfuhr, schwere/gefährliche Arbeit oder Firmen-Bürokratie, damit die Menschen endlich Musiker, Künstler und Synchronsprecher werden können? Ganz sicher? :ugly:
"Schöner wäre". Konjunktiv. Was ich glaube wie es kommt, hab ich gar nicht erwähnt.
(.n.);-)

Die einzige Alternative wären News ganz ohne Aufmacherbild. Aber da habe ich mir sagen lassen, um beim Thema zu bleiben, dass Gen Z alias die Jugend von heute sowas nicht mag/anklickt(...)
Von mir aus könnte man diese Füllbilder ganz weglassen.
Sicher aber stören sie mich kein Stück, sind mir halt schnurzpiepegal.
Ist ja nicht so, dass mich jemand zwingen würde zu analysieren was der Künstler da gemeint hat. Also von mir aus macht überall Katzenfotos drüber :D.
 
Unwahrscheinlich, Forschung bedeutet ja nicht open to public. Meist forscht auch noch ein Unternehmen mit, schon sind wir bei Firmengeheimnissen.
Stimmt wohl. Wobei ich es bei solchen Projekten sehr fragwürdig finde, das so etwas nicht offen gelegt wird. Schliesslich beinhaltet eine solche Entscheidung im Code ja auch eine moralische Entscheidung, die gefälligst demokratisch und nicht von ein paar Ingenieur im stillen Kämmerlein (oder noch schlimmer von Managern nach Preisschild) entschieden gehört...

Wie ist das eigentlich in den USA, wo ja schon recht viel automatisch rumfährt? Wurde das in der Öffentlichkeit diskutiert/entschieden oder wird da wieder auf Fälle und dann Entscheidungen vor Gericht gewartet? (Musk hat sich da ja wohl kaum reinreden lassen, vermute ich mal?)
Und wie macht das Mercedes bei seinem in Deutschland genehmigten Automaten für Autobahnfahrten im Stau? Falls da mal ein Fußgänger auf der Autobahn rumirrt, überfährt Mercedes lieber den Fußgänger (Fußgänger wahrscheinlich tot bei Geschwindigkeiten bis 60 km/h) oder weicht er lieber aus und riskiert einen vermutlich harmloseren Blechschaden am Fahrzeug? Oder gibt es da einfach nur Vollbremsung und das wars?
Hat sich zufällig mal einer von Euch damit beschäftigt?
 
Diejenigen, die heute schon Chefs sind, zeigen sich weniger besorgt: Nur 6 Prozent der Direktoren und VP-Level-Führungskräfte glauben, dass KI eine Bedrohung für ihren Arbeitsplatz darstellt, so die Ergebnisse der Umfrage.
Also, nach dem Schauen folgender Doku*, wäre ich mir nicht so sicher, dass nicht auch ihr Arbeitsplatz von KI-Entwicklungen bedroht wäre ...

*
ironisch gemeint. Ist natürlich eine Satiresendung.
 
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Gibt es bei diesen öffentlichen "Test" mit automatischen Fahrzeugen eigentlich öffentlich einsehbare Dokus, ob sich ein Fahrzeug bei der Auswahl, ob es die Insassen schützt und lieber den/die Fußgänger überfährt oder ob es lieber hinnimmt, das die Insassen verletzt werden, weil es sich beim Ausweichen um einen Baum wickelt und dafür die Fußgänger unverletzt bleiben?

Wenn das System noch genug Zeit hat, um Baum und Fußgänger 100 Prozent sicher zu erkennen, dann hat es auch noch genug Abstand, um auf 0 abzubremsen oder komplett auszuweichen. Bei in der letzten Zehntelsekunde auftauchenden Hindernissen hat die heutige Technik dagegen keine Chance auf eine angemessene Bewertung und wird somit das objektiv betrachtet einzig sinnvolle machen: Alle noch verfügbare Traktion nutzen, um vor dem unvermeidbaren Einschlag so viel Energie wie möglich über eine Notbremsung abzubauen. Mit etwas Glück verschafft das dem Fußgänger auch genug Zeit, um wieder von der Fahrbahn zu verschwinden. (Ich nehme mal an, dass nicht der Baum vor 's Auto gesprungen ist. Und da er vermutlich auch groß genug ist, um nicht erst im letzten Moment gesehen zu werden, hat ihn das Steuerungssystem schon längst erkannt und eingeplant – mit etwas Glück auch als Hindernis und nicht nur als z.B. Dekomaterial oberhalb einer vermeintlich freien Fahrbahn.)

Es stimmt schon, dass Pseudo KI erst mal einfach allgemein mehr Bilder für den Alltag abwirft. Kontraintuitiverweise macht er aber die Illustratoren arbeitslos. Das PCGH nie einen Illustrator hatte, spielt dabei keine Rolle.

Ich wollte nur betonen, dass hier keine Einsparmaßnahme zu Lasten der News-Qualität vorliegt, sondern in der Absicht sogar das genaue Gegenteil: Der Versuch einer optischen Aufwertung.

Stimmt wohl. Wobei ich es bei solchen Projekten sehr fragwürdig finde, das so etwas nicht offen gelegt wird. Schliesslich beinhaltet eine solche Entscheidung im Code ja auch eine moralische Entscheidung, die gefälligst demokratisch und nicht von ein paar Ingenieur im stillen Kämmerlein (oder noch schlimmer von Managern nach Preisschild) entschieden gehört...

Wie ist das eigentlich in den USA, wo ja schon recht viel automatisch rumfährt? Wurde das in der Öffentlichkeit diskutiert/entschieden oder wird da wieder auf Fälle und dann Entscheidungen vor Gericht gewartet? (Musk hat sich da ja wohl kaum reinreden lassen, vermute ich mal?)
Und wie macht das Mercedes bei seinem in Deutschland genehmigten Automaten für Autobahnfahrten im Stau? Falls da mal ein Fußgänger auf der Autobahn rumirrt, überfährt Mercedes lieber den Fußgänger (Fußgänger wahrscheinlich tot bei Geschwindigkeiten bis 60 km/h) oder weicht er lieber aus und riskiert einen vermutlich harmloseren Blechschaden am Fahrzeug? Oder gibt es da einfach nur Vollbremsung und das wars?
Hat sich zufällig mal einer von Euch damit beschäftigt?

Sowohl BMW als auch Mercedes erlauben die Aktivierung ihrer Systeme meinem Wissen nach nur hinter vorausfahrenden Fahrzeugen. Da müsste sich der Fußgänger also schon sehr viel Mühe geben, um überhaupt dazwischen zu sprinten. Wenn er das schafft, gilt oben gesagtes: Die Standard-Notfallreaktion ist eine Vollbremsung. Im Gegensatz zu Level-2-Systemen wie bei Tesla, die bei unerwarteten Vorfällen direkt an den Fahrer übergeben, sollen die Level-3-Assisstenden ihre Umgebung soweit überwachen [können], dass sie innerhalb des bereits als sicher befahrbaren Bereichs noch zum stehen kommen.

In den USA sind, außerhalb beschränkter Tests im öffentlichen Straßenverkehr, meinem Wissen nach noch gar keine Level-3-Systeme oder höher auf der Straße. Bei Level 2 (Tesla & Co) sind alle Entscheidungen vom Fahrer zu treffen, der permanent überwachen muss. In Anbetracht des dortigen Rechtssystem würde ich aber erwarten, dass es auch später keine Vorschriften an Unternehmen gibt, sondern nur volle Haftung für Folgeschäden.
 
Müssen wir nun wieder von vorne über den Kinderwagen sprechen?
Es gibt ja noch mehr Probleme. Bspw. sind Rollstuhlfahrer*innen auch nicht erkannt worden. Die Realität und Geschehnisse in Stadt und Land sind komplex. Überschaubarer dürften bspw. U-Bahn sein. Aber auch da gibt es das Türproblem und Probleme der Haltestellenübersicht. Ich bin da eher bei @Threshold .

Eine Dimension wurde bisher noch gar nicht bedacht. Neue Systeme bedürfen neuem Ressourcen- und Energieeinsatz, was wiederum Umweltzerstörung bedingt. Die Biokapazitäten sind allerdings bereits überschritten. Die Lage/Entwicklung ist so extrem, dass Wissenschaftler*innen vom sechstgrößten Artensterben der Geschichte (seit es Leben auf der Erde gibt) sprechen. Es bräuchte eine Produktionsrücknahme statt einem Weiter-so oder einer Erweiterung der Produktion.

Die Befürchtung gab es bei jedem Wandel in der Arbeitswelt. Immer. Und die stimmt auch an der ein oder anderen Stelle. Es sind schon quasi alle Hufschmiede arbeitslos geworden.
Trotzdem haben wir immer noch Arbeit. Sonderbar. Vielleicht entsteht mit jedem Wandel eine Fülle an neuen Berufen. Die sind halt anders als die vorher. Wer sagt, "ich will, dass mein Beruf für immer mein Brot verdient", der bleibt eventuell irgendwann auf der Strecke, sofern sich die Rahmenbedingungen ändern. So ist das eben.
Ich hab übrigens keine Angst, dass KI mir den Job "wegnimmt". Ich würde mich freuen wenn die alte Utopie, keiner müsse(sic) mehr arbeiten wahr wird.
Befürchtungen von Perspektivlosigkeit und Existenzbedrohung sind durchaus berechtigt. Die von @Schinken eingebrachte Utopie wäre schön. Nur sieht es nicht danach aus, dass sich Politik und Gesellschaft dahin entwickeln. Im Gegenteil - es werden Gesellschaftsgruppen und Individuen (auch über Landesgrenzen und Herkunftszuschreibungen hinweg) gegeneinander ausgespielt und es wird noch mehr auf Ausgegegrenzte und Benachteiligte "eingeschlagen", was auch zu einem Großteil systembedingt (Folgen des Systens wie Konkurrenz, Hierarchisierung und Konzentrierung von Vermögen und Macht) ist. Dabei bedarf es meiner Ansicht nach Umverteilung von Einkommen und Vermögen und Einbeziehung der Ärmeren/Entmachteten.
 
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Wenn das System noch genug Zeit hat, um Baum und Fußgänger 100 Prozent sicher zu erkennen, dann hat es auch noch genug Abstand, um auf 0 abzubremsen oder komplett auszuweichen. Bei in der letzten Zehntelsekunde auftauchenden Hindernissen hat die heutige Technik dagegen keine Chance auf eine angemessene Bewertung und wird somit das objektiv betrachtet einzig sinnvolle machen: Alle noch verfügbare Traktion nutzen, um vor dem unvermeidbaren Einschlag so viel Energie wie möglich über eine Notbremsung abzubauen. Mit etwas Glück verschafft das dem Fußgänger auch genug Zeit, um wieder von der Fahrbahn zu verschwinden. (Ich nehme mal an, dass nicht der Baum vor 's Auto gesprungen ist. Und da er vermutlich auch groß genug ist, um nicht erst im letzten Moment gesehen zu werden, hat ihn das Steuerungssystem schon längst erkannt und eingeplant – mit etwas Glück auch als Hindernis und nicht nur als z.B. Dekomaterial oberhalb einer vermeintlich freien Fahrbahn.)
Ok, vielleicht habe ich mich nicht genug damit beschäftigt, aber wenn z.B. ein Kind zwischen zwei parkenden Autos innerhalb der Bremszone hervorgelaufen kommt, könnte ich mir schon vorstellen, das man es z.B. schaffen kann auf die Gegenfahrbahn auszuweichen... nur wenn da ein Auto kommt hat man halt die Wahl zwischen Pest und Cholera... *keinplan*
Sowohl BMW als auch Mercedes erlauben die Aktivierung ihrer Systeme meinem Wissen nach nur hinter vorausfahrenden Fahrzeugen. Da müsste sich der Fußgänger also schon sehr viel Mühe geben, um überhaupt dazwischen zu sprinten. Wenn er das schafft, gilt oben gesagtes: Die Standard-Notfallreaktion ist eine Vollbremsung. Im Gegensatz zu Level-2-Systemen wie bei Tesla, die bei unerwarteten Vorfällen direkt an den Fahrer übergeben, sollen die Level-3-Assisstenden ihre Umgebung soweit überwachen [können], dass sie innerhalb des bereits als sicher befahrbaren Bereichs noch zum stehen kommen.
Jein. Mercedes hat inzwischen einen Assistenten, der auf der Autobahn im Stau komplett selbstständig fahren darf:
Mercedes schrieb:
Mercedes-Benz DRIVE PILOT
DRIVE PILOT ist ein bedingt automatisiertes Fahrsystem (SAE Level 3), das unter bestimmten Bedingungen Nebentätigkeiten ermöglicht. Es kann unter Bedingungen bis zu 60 km/h bei starkem Verkehr oder Stausituationen auf geeigneten Autobahnabschnitten in Deutschland und bis zu 40 mph auf ausgewählten Freeways in den US-Bundesstaaten Kalifornien und Nevada aktiviert werden.

In den USA sind, außerhalb beschränkter Tests im öffentlichen Straßenverkehr, meinem Wissen nach noch gar keine Level-3-Systeme oder höher auf der Straße. Bei Level 2 (Tesla & Co) sind alle Entscheidungen vom Fahrer zu treffen, der permanent überwachen muss. In Anbetracht des dortigen Rechtssystem würde ich aber erwarten, dass es auch später keine Vorschriften an Unternehmen gibt, sondern nur volle Haftung für Folgeschäden.
Es gibt doch schon selbstfahrende Taxis in Kalifornien, ich meine L.A. oder San Francisco:
Allerdings scheint das wirklich noch ein "Test" zu sein.
 
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