TE
TE
Nico Bellic
Guest
Nachrichten der Amnesty International:
Anfang März tagte der Allgemeine Volkskongress in Sirte. Man stimmte dem Plan Gaddafis vom letzten Jahr, die Öleinkünfte direkt an das Volk zu verteilen, zu. Gaddafi hatte auch die Abschaffung der meisten Ministerien gefordert und die Meinung vertreten, dass damit Korruption ver-schwinden würde. Außerdem würde sich dann das Volk selbst regieren und damit würde man einer echten Basisdemokratie noch näher kommen.
Allerdings, so stellte der Volkskongress fest, müssten erst die nötigen Instrumente für die Durchführung von Gaddafis Plan geschaffen werden, so dass man ihn erst zu einem späteren Zeitpunkt umsetzen könne.
Solange sollen die staatliche Grundversorgung für Bildung, Gesundheit, öffentliche Sicherheit und Energie erhalten bleiben.
Es gab eine Kabinettsumbildung, die sechs "Minister" (in Libyen: Sekretäre) betraf. Mussa Kussa ersetzt den bisherigen Außenminister Abdel Rahman Shalqam, der Libyen jetzt vor dem UN Sicherheitsrat vertreten wird.
Mussa Kussa war früher Geheimdienstchef. Er wird von der Opposition für die Verfolgung und Tötung vieler Regimekritiker verantwortlich gemacht. Seine Ernennung könnte auf eine zukünftig härtere Gangart gegenüber dem Westen schließen lassen.
Mu’ammar al-Gaddafi macht sich schon seit Jahren für die “Vereinigten Staaten von Afrika“ stark. Dementsprechend trägt er oft auf seinen Gewändern die Umrisse des Kontinents.
Vom Vorabend des letzten Jahrestages der Revolution, 31. Aug. 2008, war er von einigen afrikanischen Führern in Benghazi zum 'König der Könige Afrikas“ ernannt worden. "We decide the recognition of our brother leader as 'king of kings, of sultans, of princes, of sheikhs and of mayors of Africa' and his appointment 'king of kings' from today." Dieses "forum of the kings, princes, sultans and sheikhs of the traditional tribes in Africa" will sich von jetzt an einmal jährlich in Sirte treffen, wo sein Generalsekretariat eingerichtet werden soll.
Nun ist Gaddafi zum Vorsitzenden der afrikanischen Union gewählt worden und wird sich bemühen, seine Vision von einem geeinten Afrika voranzutreiben. Allerdings musste er schon eine erste Niederlage einstecken. Die AU hat sich – gegen Gaddafi – für die Aufrechterhaltung der Sanktionen gegen Mauretanien ausgesprochen.
Laut Jana, dem offiziellen libyschen Presseorgan, hat die libysche Regierung am 26.3.09 beschlossen, ein Komitee einzusetzen, das eine Strategie ausarbeiten soll "for the Infrastructure Project to be financed by Italy".
Rundbrief12 | Amnesty International - Libyen-Koordinationsgruppe
Neben den ganzen Anschuldigungen aus dem Westen scheint er in Afrika ein geliebter Mensch gewesen zu sein.
Anfang März tagte der Allgemeine Volkskongress in Sirte. Man stimmte dem Plan Gaddafis vom letzten Jahr, die Öleinkünfte direkt an das Volk zu verteilen, zu. Gaddafi hatte auch die Abschaffung der meisten Ministerien gefordert und die Meinung vertreten, dass damit Korruption ver-schwinden würde. Außerdem würde sich dann das Volk selbst regieren und damit würde man einer echten Basisdemokratie noch näher kommen.
Allerdings, so stellte der Volkskongress fest, müssten erst die nötigen Instrumente für die Durchführung von Gaddafis Plan geschaffen werden, so dass man ihn erst zu einem späteren Zeitpunkt umsetzen könne.
Solange sollen die staatliche Grundversorgung für Bildung, Gesundheit, öffentliche Sicherheit und Energie erhalten bleiben.
Es gab eine Kabinettsumbildung, die sechs "Minister" (in Libyen: Sekretäre) betraf. Mussa Kussa ersetzt den bisherigen Außenminister Abdel Rahman Shalqam, der Libyen jetzt vor dem UN Sicherheitsrat vertreten wird.
Mussa Kussa war früher Geheimdienstchef. Er wird von der Opposition für die Verfolgung und Tötung vieler Regimekritiker verantwortlich gemacht. Seine Ernennung könnte auf eine zukünftig härtere Gangart gegenüber dem Westen schließen lassen.
Mu’ammar al-Gaddafi macht sich schon seit Jahren für die “Vereinigten Staaten von Afrika“ stark. Dementsprechend trägt er oft auf seinen Gewändern die Umrisse des Kontinents.
Vom Vorabend des letzten Jahrestages der Revolution, 31. Aug. 2008, war er von einigen afrikanischen Führern in Benghazi zum 'König der Könige Afrikas“ ernannt worden. "We decide the recognition of our brother leader as 'king of kings, of sultans, of princes, of sheikhs and of mayors of Africa' and his appointment 'king of kings' from today." Dieses "forum of the kings, princes, sultans and sheikhs of the traditional tribes in Africa" will sich von jetzt an einmal jährlich in Sirte treffen, wo sein Generalsekretariat eingerichtet werden soll.
Nun ist Gaddafi zum Vorsitzenden der afrikanischen Union gewählt worden und wird sich bemühen, seine Vision von einem geeinten Afrika voranzutreiben. Allerdings musste er schon eine erste Niederlage einstecken. Die AU hat sich – gegen Gaddafi – für die Aufrechterhaltung der Sanktionen gegen Mauretanien ausgesprochen.
Laut Jana, dem offiziellen libyschen Presseorgan, hat die libysche Regierung am 26.3.09 beschlossen, ein Komitee einzusetzen, das eine Strategie ausarbeiten soll "for the Infrastructure Project to be financed by Italy".
Rundbrief12 | Amnesty International - Libyen-Koordinationsgruppe
Neben den ganzen Anschuldigungen aus dem Westen scheint er in Afrika ein geliebter Mensch gewesen zu sein.

