Freizeitsport - Mountainbike, Roadbike, Trekking etc.

Also, abseits von den Standards die du hoffentlich hast, brauchst du:

- eventuell einen Gewindeschneider fürs Tretlager, falls das noch nicht geschnitten ist (oder billig geschnitten wurde ...)
- einen Tretlagerschlüssel. Jede große Marke hat da ihr eigenes System.
- du musst vermutlich den Gabelschaft kürzen, das geht zur Not aber auch mit einer Eisensäge und -feile.
- du solltest im Allgemeinen die Hydraulik der Bremsen versorgen können, je nachdem was du verbaust.
- falls du luftgedämpfte Federelemente verbaust, solltest du eine passende Pumpe zum einstellen haben.
- einen Speichenspanner, besonders klasse wäre eine Justierstation (oder wie die Dinger heißen ...)

Das wärs eigentlich auch schon. Besonders spannend ist wie gesagt nur das Tretlager.


Zu den Bauteilen:

Gabeln:
Gute Gabeln fangen leider erst bei mehreren hundert Euro an, da lässt sich nichts machen. Mit einer Starrgabel kommt man dafür nicht besonders weit ... und werden auch kaum noch gebaut, so weit ich weiß.
Im Bereich bis 500€ fürs ganze Rad kannst du jede Gabel komplett wegschmeißen, die stehen auf einer Stufe mit LC-Power Netzteilen :D Das Längsspielvon 1cm ist dabei garnicht mal so spannend, sondern eher, dass sie federn und nicht dämpfen, und für gewöhnlich nicht lange halten. Und wenn die Buchsen erstmal hinüber sind, wirst du dir wünschen, du hättest nur 1cm Spiel ... das werden deutlich mehr.
Die Technik bei Dämpfern im Mountainbike ist mittlerweile extrem komplex, dagegen sind moderne Autos noch vorsteinzeitlich. Du solltest dich damit etwas beschäftigen ;)

Stahlrahmen fährt eigentlich niemand mehr, sie sind einfach irre schwer. Selbst wenn einem das Gewicht nicht ganz so wichtig ist, ein Stahlrahmen ist doch ein spürbares Problem.
Steif sind heutige Rahmen eigentlich auch sehr, was daran liegt, dass man sie passend formt ;) Ich dachte bis vor kurzem auch, mein alter 18KG Freeride-Panzer wäre robust und steif, bis ich letztens Jahr mal eins der neuen Giant Glorys durch den Bikepark gejagt habe ... da hat sich ingenieurstechnisch sehr viel getan.
Natürlich gilt das nur, wenn man auch was vernünftiges kauft :D

Zum Thema Reifen: Tatsächlich sind 28/29" eigentlich das gleiche, aber auf Mountainbikes fallen sie eben dicker aus. Meist sind sie sowieso nicht untereinander kompatibel, da die Einsatzgebiete zu verschieden sind.
29" Räder haben die Vorteile, dass sie einfach ruhiger laufen und besser Hindernisse überrollen, dafür geht ein bisschen die Agilität verloren. Für die meisten Menschen sind sie aber eine gute Wahl.
Dynamonarbe am Mountainbike? WTF? :D Ich glaube, da sind die wenigstens für ausgelegt ... aber mit einer sehr hochwertigen könnte es gehen. Aber bitte keine von diesen Plastiknarben, die zerfetzt es schon wenn man über einen Bordstein rollt. Ich muss mal gucken, ob ich mein Horrorphoto aus der Werkstatt noch finde ...
Es gibt auf nur eine begrenzte Auswahl Dynamonarben mit Scheibenaufnahme.

Scheibenbremsen:
Du hast offensichtlich noch keine gefahren. Der Unterschied ist riesig, und nach ein paar Tests wirst du sie nie wieder weg lassen wollen :D
Scheibenbremsen sind eigentlich absolut pflegeleicht: Sie reinigen sich selbst, sie stellen sich selbst nach, sie haben immer richtig viel Dampf, und du kannst sie beim Ausbau des Rades einfach rausziehen ohne irgendwas machen zu müssen.

Zu beachten:
- wenn die Bremsscheibe nicht in der Bremse sitzt, solltest du nicht am Bremshebel ziehen (sonst stellt sich die Bremse dazu passend nach ... Ergebnis: du darfst die beiden Hydraulikzylinder wieder auseinanderfummeln, um die Scheibe wieder reinzukriegen)
- irgendwann muss man sie mal entlüften oder besser ganz neu befüllen. einmal im Jahr reicht meist, kommt aber stark auf den Einsatz an.
- so unanfällig Scheibenbremsen gegen alle Probleme sind, sie mögen absolut garkein Öl. Also aufpassen beim Ölen der restlichen Teile, besonders der Kette ...
- jede Bremse fängt irgendwann an zu quietschen, spätestens wenn sie pitschnass ist und der Dreck nur so heruntertropft :D Dafür bremst sie aber noch immer sehr brutal, während alte Felgenbremsen schon lange den Dienst quittiert hätten.
 
Zuletzt bearbeitet:
der LC-Power-Vergleich ist mega! :ugly::D

im Großen und ganzen hat Stryke recht.

Beim Werkzeug fehlt mir noch ein Kettennieter (außer du nutzt eine Kette mit Schloss) und das Zahnkranzwerkzeug. Außerdem solltest du etwas haben, um den Steuersatz einpressen zu können (Sofern nicht schon im Rahmen drin)
Ein einfacher Werkzeugkoffer hat mittlerweile alles drin. was fehlt ist das Entlüftungsset für die bremse (Das ist allerdings auch System/Herstellerabhängig), Gewindeschneider und Einpresswerkzeug


Gabel: Da du nicht ins Gelände willst, ist die Beanspruchung nicht ganz so hoch, jedoch, wie Stryke sagte, sind die Billigdinger schneller Sondermüll als du sie nachkaufen kannst (die sollten als verschleißteil zählen :D). Außerdem sind sie Sackschwer. 2kg bei 100mm Federweg sind normal. Eine gute Stahlstarrgabel wiegt die hälfte, Alu und Carbon noch weniger. Das macht sich beim fahren bemerkbar. Vor allem in der Stadt, wenn du mal den Bordstein hoch willst und das VR hochziehst.

Stahlrahmen haben Stil! kleinere Rohrquerschnitte finde ich ästhetischer. Der höhere Federkomfort liegt an der Elastizität des Stahls. Alu hingegen ist härter und verliert keine Energie beim beschleunigen. Alu muss auch nicht leichter sein als Stahl.

"29'er Felgen" sind breiter gebaut als 28'er, da sie für breitere Reifen konzipiert wurden. Dadurch auch stabiler und der Reifen weniger "Bauchförmig". (breite Felge "schmaler" Reifen - breite Auflagefläche, sicheres Fahrgefühl; schmale Felge dicker Reifen - breite Auflagefläche aber unsicheres, schwammiges Fahrgefühl.
Ich fahre seit ±14kkm ein Shimano DH-3N20 (±35€) Nabendynamo ohne Probleme. Keine Aussetzer und keine Wartung. Ich geh mit dem Ding nicht zimperlich um. Bordstein und Kopfsteinpflaster vergewaltigen täglich mein Rad. Die Lager laufen sauber und nachgestellt habe ich auch noch nichts. Eine SON 28 kostet das siebenfache und sieht nur schicker aus. Die Dimensionierung der Lager ist unwesentlich höher und soll erst oberhalb der 30/40kkm interessant werden. Der Lagertausch wird, vergleichen mit den aktuellen Shimano-Naben, teurer.
Die aktuelle Generation Dynamonaben verfügen auch schon über 6-Loch oder Center Lock aufnahmen. Die Son 28 gibt es gar für 15mm Achsen. Ein Einsatz im MTB ist also gar nicht so unvorstellbar.
Das Problem das ich an den Fertiglaufrädern sehe, sind die Felgen. sie sind nicht für die breiten 29'er Reifen ausgelegt. Das Fahrgefühl wird schwammig und unsicher. ein zu hoher Luftdruck kann dir die Felge zerreißen. Auch wird es sehr schwierig eine 29'er Gabel mit V-Break aufnahmen zu finden. 28'er Gabel sind mMn zu klein.
Ach und Nein es gibt keine Nachteile, außer, dass es das "schönes" Dynamogeräuch der Seitenläufer mehr gibt. :P

Eine gut eingestellte Felgenbremse kann besser sein als eine Scheibenbremse. Die Felgenbremsen an meinem Hauptstadtrad haben noch nie versagt. Eher machen die Klicks dicht, aber bei dem Anteil an Asphalt bringen mit Profilreifen nichts. In Sachen Scheibenbremsen gibt es große Leistungsunterschiede. Das kann man in Celeron, Pentium, C2D und Core i einteilen.
Grundsätzlich kannst du ruhig zur aktuellen Shimano Deore greifen. Technisch aktuell, einfach zu entlüften und bissiger als ich es je gedacht hab. Für 90€ ziemlich gut, wenn man auf eine Griffweiteneinstellung verzichten kann. Das gibt es aber auch schon bei der SLX (120€).
 
Zuletzt bearbeitet:
*grumel*
Irgend so ne blöde Moderation scheint die "gefällt mir" Funktion in diesem Teil des Forums abgestellt zu haben.
Also manuell: Schon mal danke für eure tolle Hilfe!

Also, abseits von den Standards die du hoffentlich hast, brauchst du:

- eventuell einen Gewindeschneider fürs Tretlager, falls das noch nicht geschnitten ist (oder billig geschnitten wurde ...)

Was für eine Größe wäre das?

- einen Tretlagerschlüssel. Jede große Marke hat da ihr eigenes System.

*notier*

- du musst vermutlich den Gabelschaft kürzen, das geht zur Not aber auch mit einer Eisensäge und -feile.

Eisensäge, größere Bügelsäge mit Führung, Dremel - alles kein Problem. Nur Fahrradspezifische Teile.

- du solltest im Allgemeinen die Hydraulik der Bremsen versorgen können, je nachdem was du verbaust.

Hmm. Das klingt nach einer ganzen Reihe von Spezialwerkzeugen?

- falls du luftgedämpfte Federelemente verbaust, solltest du eine passende Pumpe zum einstellen haben.

Liegen afaik deutlich über meiner Preisklasse

- einen Speichenspanner, besonders klasse wäre eine Justierstation (oder wie die Dinger heißen ...)

Das wärs eigentlich auch schon. Besonders spannend ist wie gesagt nur das Tretlager.

Nach meiner bisherigen Erfahrung mit Speichen-Nachjustage, peile ich auf alle Fälle ganze Räder an :ugly:


Gabeln:
Gute Gabeln fangen leider erst bei mehreren hundert Euro an, da lässt sich nichts machen. Mit einer Starrgabel kommt man dafür nicht besonders weit ... und werden auch kaum noch gebaut, so weit ich weiß.
Im Bereich bis 500€ fürs ganze Rad kannst du jede Gabel komplett wegschmeißen, die stehen auf einer Stufe mit LC-Power Netzteilen :D Das Längsspielvon 1cm ist dabei garnicht mal so spannend, sondern eher, dass sie federn und nicht dämpfen, und für gewöhnlich nicht lange halten. Und wenn die Buchsen erstmal hinüber sind, wirst du dir wünschen, du hättest nur 1cm Spiel ... das werden deutlich mehr.
Die Technik bei Dämpfern im Mountainbike ist mittlerweile extrem komplex, dagegen sind moderne Autos noch vorsteinzeitlich. Du solltest dich damit etwas beschäftigen ;)

Wie gesagt: Für das, was ich fahre, hat meine Starrgabel bislang immer gereicht. Eher haben Teile am Rad nachgegeben, denn ich ;)
Leider schränkt das die Auswahl halt massiv ein, wenn man keine Federgabel will... Selbst Treckkingräder kriegt man kaum noch ohne.

Stahlrahmen fährt eigentlich niemand mehr, sie sind einfach irre schwer. Selbst wenn einem das Gewicht nicht ganz so wichtig ist, ein Stahlrahmen ist doch ein spürbares Problem.
Steif sind heutige Rahmen eigentlich auch sehr, was daran liegt, dass man sie passend formt ;) Ich dachte bis vor kurzem auch, mein alter 18KG Freeride-Panzer wäre robust und steif, bis ich letztens Jahr mal eins der neuen Giant Glorys durch den Bikepark gejagt habe ... da hat sich ingenieurstechnisch sehr viel getan.
Natürlich gilt das nur, wenn man auch was vernünftiges kauft :D

Nun, mein Preislimit lässt nicht viel Spielraum. Wie lautet die Antwort "wenn man was unvernünftiges kauft"? ;)
Spontane Minimalrecherche fördert in der Nähe meines Preislimits jedenfalls auch Stahlrahmen zu Tage
Bike24 - Surly Karate Monkey 29er MTB Rahmenset - stretchpants black
Und die sind auch nur mit ~1 kg mehr angegeben, als ein Alurahmen. Da ich bislang auch ein 18-19 kg Eisenschwein durch die Gegend gejagt habe, haben die Anbauteile sicherlich eine größere Bedeutung, als das Rahmengewicht.

Zum Thema Reifen: Tatsächlich sind 28/29" eigentlich das gleiche, aber auf Mountainbikes fallen sie eben dicker aus. Meist sind sie sowieso nicht untereinander kompatibel, da die Einsatzgebiete zu verschieden sind.
29" Räder haben die Vorteile, dass sie einfach ruhiger laufen und besser Hindernisse überrollen, dafür geht ein bisschen die Agilität verloren. Für die meisten Menschen sind sie aber eine gute Wahl.

Da ich eher Strecke mache, tausche ich gern ein Bisschen Agilität gegen Fahrkomfort ein. (Außerdem entschärft es beim Komplettradkauf mein Übersetzungsproblem. Gängige 42:11 dürften an 29" Rädern den Vortrieb bringen, den ich von meinem 48:11 26" gewöhnt bin)
Was mich halt irritiert hat, war die Handels-Unterscheidung zwischen 28" und 29" Rädern (also beide Male ohne Reifen, die ja eigentlich den Unterschied machen sollen)

Dynamonarbe am Mountainbike? WTF? :D Ich glaube, da sind die wenigstens für ausgelegt ... aber mit einer sehr hochwertigen könnte es gehen. Aber bitte keine von diesen Plastiknarben, die zerfetzt es schon wenn man über einen Bordstein rollt. Ich muss mal gucken, ob ich mein Horrorphoto aus der Werkstatt noch finde ...

Das ist wohl ne eindeutige Antwort ;)
Praktisch wäre es halt schon gewesen, weil das Ding auch jeden Tag im Straßenverkehr unterwegs ist und mir das Akkumanagement auf den Zeiger geht. Und technisch möglich sollte es auch sein, schließlich besteht so eine nicht-Dynamo-Narbe zu 90% aus "Verbindungsrohr", den Platz könnte man sinnvoll nutzen.
Aber ich dachte mir schon, dass das mal wieder niemand macht und die verfügbaren Dynamos nicht einfach zusätzliche Technik einbauen, sondern gleich noch bei der eigentlichen Lagerung pfuschen :(

Es gibt auf nur eine begrenzte Auswahl Dynamonarben mit Scheibenaufnahme.

Scheibenbremsen:
Du hast offensichtlich noch keine gefahren. Der Unterschied ist riesig, und nach ein paar Tests wirst du sie nie wieder weg lassen wollen :D

Einmal für ne Testfahrt - muss ehrlich sagen, der Unterschied hielt sich in Grenzen.

Scheibenbremsen sind eigentlich absolut pflegeleicht: Sie reinigen sich selbst, sie stellen sich selbst nach, sie haben immer richtig viel Dampf, und du kannst sie beim Ausbau des Rades einfach rausziehen ohne irgendwas machen zu müssen.

Zu beachten:
- wenn die Bremsscheibe nicht in der Bremse sitzt, solltest du nicht am Bremshebel ziehen (sonst stellt sich die Bremse dazu passend nach ... Ergebnis: du darfst die beiden Hydraulikzylinder wieder auseinanderfummeln, um die Scheibe wieder reinzukriegen)
- irgendwann muss man sie mal entlüften oder besser ganz neu befüllen. einmal im Jahr reicht meist, kommt aber stark auf den Einsatz an.

Und-wie-mache-ich-das? (= brauch ich wieder irgendwas spezielles dafür?)

- so unanfällig Scheibenbremsen gegen alle Probleme sind, sie mögen absolut garkein Öl. Also aufpassen beim Ölen der restlichen Teile, besonders der Kette ...
- jede Bremse fängt irgendwann an zu quietschen, spätestens wenn sie pitschnass ist und der Dreck nur so heruntertropft :D Dafür bremst sie aber noch immer sehr brutal, während alte Felgenbremsen schon lange den Dienst quittiert hätten.

Quietsch mehr oder weniger als Felgenbremsen? Und nur beim Bremsen oder allgemein? Und anhaltend oder kann man sie leicht und schnell trockenschleifen?
(Wäre ein sehr wichtiger Punkt für mich, denn mein Rad wird häufiger nass. Und quietschen nervt. Umgekehrt brems ich brutal genug, da brauch ich keine Scheibenbremsen für, zusätzliche Leistung machen die Bremsen eh nicht mit. Das einzige Mal, dass bei mir eine Felgenbremse den Dienst quittiert hat, war ein Bremszugriss :ugly: )


Beim Werkzeug fehlt mir noch ein Kettennieter (außer du nutzt eine Kette mit Schloss) und das Zahnkranzwerkzeug. Außerdem solltest du etwas haben, um den Steuersatz einpressen zu können (Sofern nicht schon im Rahmen drin)

Brauch ich für letzteres Spezialwerkzeug oder reicht da irgendwas, was Druck ausüben kann? (Z.B. Schraubzwinge)

Ein einfacher Werkzeugkoffer hat mittlerweile alles drin. was fehlt ist das Entlüftungsset für die bremse (Das ist allerdings auch System/Herstellerabhängig), Gewindeschneider und Einpresswerkzeug

Na dann hoffe ich mal, dass meine Bekannten das passend haben, denn "50 € und das ist nur die erste Hälfte" klingt nach erwähnenswerten Mehrkosten :(


Gabel: Da du nicht ins Gelände willst, ist die Beanspruchung nicht ganz so hoch, jedoch, wie Stryke sagte, sind die Billigdinger schneller Sondermüll als du sie nachkaufen kannst (die sollten als verschleißteil zählen :D). Außerdem sind sie Sackschwer. 2kg bei 100mm Federweg sind normal. Eine gute Stahlstarrgabel wiegt die hälfte, Alu und Carbon noch weniger. Das macht sich beim fahren bemerkbar. Vor allem in der Stadt, wenn du mal den Bordstein hoch willst und das VR hochziehst.

Einkaufsliste
- Federgabel

Stahlrahmen haben Stil! kleinere Rohrquerschnitte finde ich ästhetischer. Der höhere Federkomfort liegt an der Elastizität des Stahls. Alu hingegen ist härter und verliert keine Energie beim beschleunigen. Alu muss auch nicht leichter sein als Stahl.

Hmm - Aber wo federt da jetzt was in nenneswertem Maße? Ich seh mein Rad zugegebenermaßen nicht von außen (nie wieder :heul: ), aber ich hatte jetzt nich den Eindruck, dass es sich mehrere mm verzieht, wenn ich über eine Bodenwelle holper. (Das es bei starken Tretkräften/Anfahren arbeitet, könnte eher der Fall sein.)
Klingt jetzt aber mehr nach "Geschmacksfrage" und "Alu ist auch uneingeschränkt okay"?

"29'er Felgen" sind breiter gebaut als 28'er, da sie für breitere Reifen konzipiert wurden. Dadurch auch stabiler und der Reifen weniger "Bauchförmig". (breite Felge "schmaler" Reifen - breite Auflagefläche, sicheres Fahrgefühl; schmale Felge dicker Reifen - breite Auflagefläche aber unsicheres, schwammiges Fahrgefühl.

*notier*
Auf Felgenbreite achten.


Ich fahre seit ±14kkm ein Shimano DH-3N20 (±35€) Nabendynamo ohne Probleme. Keine Aussetzer und keine Wartung. Ich geh mit dem Ding nicht zimperlich um. Bordstein und Kopfsteinpflaster vergewaltigen täglich mein Rad. Die Lager laufen sauber und nachgestellt habe ich auch noch nichts. Eine SON 28 kostet das siebenfache und sieht nur schicker aus. Die Dimensionierung der Lager ist unwesentlich höher und soll erst oberhalb der 30/40kkm interessant werden. Der Lagertausch wird, vergleichen mit den aktuellen Shimano-Naben, teurer.

Bei 35 € für ca. 3-4 Jahre harten Einsatz (bei meinen Fahrleistungen) kann der Lagertausch gerne teurer werden. Da geb ich ja im Schnitt mehr für Ritzel und Ketten aus, als mich hier die komplette Narbe neu kostet. Und ähnlich viel für Akkus, um näher beim Thema zu bleiben.
Allerdings irgendwie das 100%ige Gegenteil zu Strykes Aussage.
Könnt ich euch mal einigen? :) ;)

Die aktuelle Generation Dynamonaben verfügen auch schon über 6-Loch oder Center Lock aufnahmen. Die Son 28 gibt es gar für 15mm Achsen. Ein Einsatz im MTB ist also gar nicht so unvorstellbar.
Das Problem das ich an den Fertiglaufrädern sehe, sind die Felgen. sie sind nicht für die breiten 29'er Reifen ausgelegt. Das Fahrgefühl wird schwammig und unsicher. ein zu hoher Luftdruck kann dir die Felge zerreißen. Auch wird es sehr schwierig eine 29'er Gabel mit V-Break aufnahmen zu finden. 28'er Gabel sind mMn zu klein.
Ach und Nein es gibt keine Nachteile, außer, dass es das "schönes" Dynamogeräuch der Seitenläufer mehr gibt. :P

Seitenläufer ist für mich ein no-go, die Dinger taugen nur als sekundäre Bremssystem. 29"er Gabeln mit Aufnahmen scheinen aber tatsächlich selten zu sein (und 28"er passen nicht, das stimmt. Sonst hätte keine Probleme, sondern einen 28"er Tourer mit neuen Reifen). Spontan finde ich nur das hier:
Bike24 - Surly Ogre 29er MTB Rahmenset - blactacular

Eine gut eingestellte Felgenbremse kann besser sein als eine Scheibenbremse. Die Felgenbremsen an meinem Hauptstadtrad haben noch nie versagt. Eher machen die Klicks dicht, aber bei dem Anteil an Asphalt bringen mit Profilreifen nichts. In Sachen Scheibenbremsen gibt es große Leistungsunterschiede. Das kann man in Celeron, Pentium, C2D und Core i einteilen.

Der Celeron bremst am besten? :D

Grundsätzlich kannst du ruhig zur aktuellen Shimano Deore greifen. Technisch aktuell, einfach zu entlüften und bissiger als ich es je gedacht hab. Für 90€ ziemlich gut, wenn man auf eine Griffweiteneinstellung verzichten kann. Das gibt es aber auch schon bei der SLX (120€).

Wofür braucht man/was macht eine "Griffweiteneinstellung"?
 
Zuletzt bearbeitet:
Schon mal auch vielen Dank an Nichtraucher91, sehr wertvoller Beitrag ;)

Ich gehe mal nachfolgend nur auf ruyven_macaran ein, der hat ja eigentlich alles von uns zusammengefasst :)




Was für eine Größe wäre das?
Bei Tretlagern gibts nur zwei Größen, welche sich auf die Breite bzw Länge beziehen. Jedenfalls haben sie immer den gleichen Durchmesser, und es gibt da passende genormte Werkzeuge. Für sowas würde ich einmalig in eine gute Fachwerkstatt fahren und die Jungs bitten, das zu machen.
Hmm. Das klingt nach einer ganzen Reihe von Spezialwerkzeugen?
Nein, nicht wirklich. Die Hersteller bieten alle Entlüftungskits an, mit denen das recht gut geht. Diese sind allerdigns nicht ganz billig, die Preise variieren zwischen den Herstellern.
Du kannst entweder jedes Jahr mal zu einer Fachwerkstatt fahren und das machen lassen, oder du kaufst dir selbst ein Kit.

Liegen afaik deutlich über meiner Preisklasse
Hm ja, ich würde eine einfache Luftgabel empfehlen, die beginnen irgendwo bei 200€ für die wirklich einfachsten Modelle.
Falls du wirklich mit einer Starrgabel klarkommst, wäre das finanziell natürlich klasse fürs Projekt, aber so richtig angenehm wirds abseits der Straße nicht.

Es bleibt natürlich immer die Möglichkeit, später mal umzurüsten.
Nach meiner bisherigen Erfahrung mit Speichen-Nachjustage, peile ich auf alle Fälle ganze Räder an :ugly:
Auch die wollen irgendwann mal nachgezogen werden :D Je weniger, umso teurer sie waren ;) Das kommt aber auch wiederum auf den Einsatz an, und darauf wie penibel du da bist.
Und auch hier kann man sagen, notfalls alle paar Jahre mal in den Laden fahren, ist vermutlich günstiger UND stressfreier als selber machen (Speichen justieren ist eine Wissenschaft für sich ... )
Wie gesagt: Für das, was ich fahre, hat meine Starrgabel bislang immer gereicht. Eher haben Teile am Rad nachgegeben, denn ich ;)
Leider schränkt das die Auswahl halt massiv ein, wenn man keine Federgabel will... Selbst Treckkingräder kriegt man kaum noch ohne.

Jepp, gedämpfte Gabeln sind eigentlich der Status Quo. Mit genügend dicken Reifen kann man aber auch noch mit Starrgabel gut fahren.
Nun, mein Preislimit lässt nicht viel Spielraum. Wie lautet die Antwort "wenn man was unvernünftiges kauft"? ;)
Spontane Minimalrecherche fördert in der Nähe meines Preislimits jedenfalls auch Stahlrahmen zu Tage
Bike24 - Surly Karate Monkey 29er MTB Rahmenset - stretchpants black
Und die sind auch nur mit ~1 kg mehr angegeben, als ein Alurahmen. Da ich bislang auch ein 18-19 kg Eisenschwein durch die Gegend gejagt habe, haben die Anbauteile sicherlich eine größere Bedeutung, als das Rahmengewicht.
Hm, ich habe bei Stahlrahmen mit Starrgabeln ehrlich gesagt nicht so richtig viel Übersicht. Ich finde es auch meist sehr schwer, einen Rahmen unaufgebaut zu beurteilen. Keine Ahnung, ob der was taugt.
Da ich eher Strecke mache, tausche ich gern ein Bisschen Agilität gegen Fahrkomfort ein. (Außerdem entschärft es beim Komplettradkauf mein Übersetzungsproblem. Gängige 42:11 dürften an 29" Rädern den Vortrieb bringen, den ich von meinem 48:11 26" gewöhnt bin)
Was mich halt irritiert hat, war die Handels-Unterscheidung zwischen 28" und 29" Rädern (also beide Male ohne Reifen, die ja eigentlich den Unterschied machen sollen)
Wie der Nichtraucher schon sagte, der Hauptunterschied ist eigentlich die Breite der Felge. Das ist aber eigentlich auch schon durch die Unterscheidung zwischen MTB und Straßen-Felge gegeben.
Das ist wohl ne eindeutige Antwort ;)
Praktisch wäre es halt schon gewesen, weil das Ding auch jeden Tag im Straßenverkehr unterwegs ist und mir das Akkumanagement auf den Zeiger geht. Und technisch möglich sollte es auch sein, schließlich besteht so eine nicht-Dynamo-Narbe zu 90% aus "Verbindungsrohr", den Platz könnte man sinnvoll nutzen.
Aber ich dachte mir schon, dass das mal wieder niemand macht und die verfügbaren Dynamos nicht einfach zusätzliche Technik einbauen, sondern gleich noch bei der eigentlichen Lagerung pfuschen :(
Die günstigen Dynamonarben haben in der Tat sehr miese Lager, aber es gibt natürlich auch gute. Auch die Stabilität ist da unterschiedlich. Ich habe schon günstige Dynamonarben gehabt, bei denen die komplette Speichenaufhängung in Fetzen gegangen ist und ein Riss quer durchs Gehäuse lief.
Aber ich denke, die teuren Modelle sollten das mittlerweile eigentlich können. Da du mehr der Streckenfahrer bist als jemand für hartes Gelände, sollte sich was finden lassen.
Der Günstigste passende, der soweit ok aussieht ist der Shimano DH-3D32 bzw 3D37, je nachdem welche Scheibenaufnahme du brauchst.
Für Steckachsen gibts glaube ich garkeine Nabendynamos.
Einmal für ne Testfahrt - muss ehrlich sagen, der Unterschied hielt sich in Grenzen.
Nun, ich vermute da bist du keine hochwertige Bremse gefahren :D Mittlerweile gibts davon ja auch billige Modelle, aber die guten sind meiner Meinung nach weit von Felgenbremsen entfernt. Einige der großen Modelle (mit 4 Kolben) habe ich sogar schon an kleinen Mofas gesehen, wo sie ja deutlich mehr Gewicht abbremsen müssen ;)
Abgesehen von der Bremse ist natürlich auch eine gute Einstellung und eine große Scheibe wichtig für genügend Kraft, obwohl du vermutlich nicht allzu viel davon brauchen wirst. Aber es macht noch mehr Spaß :devil:
Ich habe meinem ehemaligen CrossCountry mal eine große Avid Elixir mit 200/185er Scheiben verpasst (die elixir war damals ziemlich neu auf dem Markt), und die Leistung war einfach nur brachial :D
Quietsch mehr oder weniger als Felgenbremsen? Und nur beim Bremsen oder allgemein? Und anhaltend oder kann man sie leicht und schnell trockenschleifen?
(Wäre ein sehr wichtiger Punkt für mich, denn mein Rad wird häufiger nass. Und quietschen nervt. Umgekehrt brems ich brutal genug, da brauch ich keine Scheibenbremsen für, zusätzliche Leistung machen die Bremsen eh nicht mit. Das einzige Mal, dass bei mir eine Felgenbremse den Dienst quittiert hat, war ein Bremszugriss :ugly: )
Ob sie mehr oder weniger quietscht, hängt wiederum von der Einstellung der beiden ab.
Du bekommst sie recht leicht dazu, im Trockenen ruhig zu sein. Bei Nässe wirds schon schwieriger, aber auch möglich. Und wie gesagt: Wenn die Bedingungen übel genug werden, quietscht jede Bremse irgendwann :D Aber das gehört dazu.
Falls die Bremse beim Nicht-Bremsen Geräusche von sich gibt, ist sie falsch eingestellt.
Trockenbremsen geht bei Scheibenbremsen deutlich besser als bei Felgenbremsen. Einerseits haben sie auch nass noch viel mehr Bremskraft als Felgenbremsen, andererseits sind sie durch die höhere Wärmeabgabe und die Selbstreinigung meist in wenigen Sekunden getrocknet ;)
Egal wie hart du bremst, mit Scheibenbremsen wirds härter :D Ich vermisse welche, seit ich jeden Tag mit dem Straßenrad über die Hügel der Stadt muss ... Die Felgenbremsen bringens einfach nicht so richtig, wenn man schnell bergab fährt.
Brauch ich für letzteres Spezialwerkzeug oder reicht da irgendwas, was Druck ausüben kann? (Z.B. Schraubzwinge)
Meiner Meinung nach kann man auch einfach mit Kettenschlössern fahren ... die Wartung wird einfacher, und falls mal eine Kette reißt kann man sie mit einem Schlossglied sehr schnell reparieren. Sehr praktisch, falls du einen so harten Antritt hast dass die Ketten nur bedingt lange leben :D
Na dann hoffe ich mal, dass meine Bekannten das passend haben, denn "50 € und das ist nur die erste Hälfte" klingt nach erwähnenswerten Mehrkosten :(
Wie schon gesagt, für solche aufwändigen und einmaligen Sachen würde ich zu einer Werkstatt fahren. Es hat einen guten Grund, dass alles Spezialwerkzeug rund um Fahrräder so pervers teuer ist, dass es sich nicht lohnt das zu kaufen :D
Hmm - Aber wo federt da jetzt was in nenneswertem Maße? Ich seh mein Rad zugegebenermaßen nicht von außen (nie wieder :heul: ), aber ich hatte jetzt nich den Eindruck, dass es sich mehrere mm verzieht, wenn ich über eine Bodenwelle holper. (Das es bei starken Tretkräften/Anfahren arbeitet, könnte eher der Fall sein.)
Klingt jetzt aber mehr nach "Geschmacksfrage" und "Alu ist auch uneingeschränkt okay"?
Das Material arbeitet immer etwas. Prinzipiell ist stahl etwas beweglicher als einige andere Materialien, was nicht unbedingt schlecht sein muss. Im Bereich von Rennrädern und Cyclecross (oder wie diese Unart heißt, bei der ehemalige Rennräder durchs Gelände gescheucht werden), werden starre Rahmen und Gabeln sogar absichtlich so geformt, dass sie elastischer werden.
Die wahre Stabilität kommt meist aber erst durch die richtige Formgebung. Im Grunde, wie bei guter Architektur ;)
Bei 35 € für ca. 3-4 Jahre harten Einsatz (bei meinen Fahrleistungen) kann der Lagertausch gerne teurer werden. Da geb ich ja im Schnitt mehr für Ritzel und Ketten aus, als mich hier die komplette Narbe neu kostet. Und ähnlich viel für Akkus, um näher beim Thema zu bleiben.
Allerdings irgendwie das 100%ige Gegenteil zu Strykes Aussage.
Könnt ich euch mal einigen? :) ;)
Wie schon oben geschrieben, nachdem ich deinen Einsatzbereich besser kenne, denke ich es könnte doch gehen. Aber ich würde prinzipiell empfehlen, so viel in die Nabe zu investieren wie möglich.
Seitenläufer ist für mich ein no-go, die Dinger taugen nur als sekundäre Bremssystem. 29"er Gabeln mit Aufnahmen scheinen aber tatsächlich selten zu sein (und 28"er passen nicht, das stimmt. Sonst hätte keine Probleme, sondern einen 28"er Tourer mit neuen Reifen). Spontan finde ich nur das hier:
Bike24 - Surly Ogre 29er MTB Rahmenset - blactacular
Ach was, die geben doch auch so eine liebliche Hintergrundmelodie :ugly:

Zu dem Set kann ich nicht wirklich viel sagen ...
Wofür braucht man/was macht eine "Griffweiteneinstellung"?

Damit justierst du den Abstand des Bremshebels vom Griff. Das ist einerseits spannend, um auf die Länge (und Kraft) deiner Finger angepasst zu werden, andererseits auf die richtige Stellung des Hebels bei maximaler Bremskraft. Die meiste Kraft hast du natürlich, wenn der Hebel parallel zum Lenker steht. Das ist natürlich auch wieder etwas vom Füllstand der Hydraulik abhängig.

Und falls du meinst, ein so kleines bisschen Justierung sei nicht wichtig, empfehle ich dir mal einen Tag im Bikepark :D Danach fallen dir die Finger ab :D Mir ist letztes Mal glatt die Wasserflasche aus der Hand gerutscht ... (und ich mache regelmäßigen Kraftsport und habe meiner Meinung nach recht gute Unterarmmuskeln. )
 
... habe meiner Meinung nach recht gute Unterarmmuskeln.

:lol::D ymmd! verdammte Zweideutigkeit in meinem kopf...

ergänzend zu Stryke:
Scheibenbremsen quietschen idR mehr als Felgenbremsen. Grund dafür ist, das eine Scheibenbremse genauer eingestellt werden muss.
Beim fahren entstehen Schwingungen die sich auf die Scheibe übertragen. Solang diese nicht die Beläge trifft, bleibt es ruhig. Tritt Kontakt auf kann es zu einem unangenehm hohen quietschten kommen. der geht dir nach 2min richtig auf den sack! bei Näss noch schlimmer.

Wenn du vor der Hydraulik angst hast kannst du auch auf die BB7 anschauen. mechanische Scheibenbremsen, die wenn vernünftig eingestellt auch ordentlich ziehen. Mit einer bissigen hydr. nicht zu vergleichen, aber dennoch gute Verzögerungsleistung.

Da du viel in der Stadt unterwegs bist, würde ich dir schon zu einer Nabendynamo raten. den Akkumist hab ich auch eine weile mitgemacht und irgendwann nach der Arbeit (24:00)mal gemerkt, dass ich den schei0 Akku an der ladestation vergessen hab. Ein guter Radladen baut dir das auch nach deinen Wünschen auf (40€ für den Zusammenbau etwa + felge, Nabe, Speichen und Nippel)
Fertige 29" Laufräder habe ich auch die schnelle nicht gefunden.

die Kosten für neue Lager halten sich in grenzen (Idealfall: Standardindustrielager bei ebay für 2€/stk), der Arbeitsaufwand ist meist teurer. Sonderfälle sind solche Sachen wie Tune (15€ je Lager VR zwei Lager, HR 3 Lager = 5x15€), aber da Tune da sehr kundenfreundlich ist, zahlt man meist nur Lagerpreis und Rückversand. Aber nach 4 Jahren könnte auch schon das gesamte VR hinüber sein. das brauchst du eh was anderes :D

eine Felgenbreite von ±24mm reicht aus. du musst keine 30mm Monster nehmen. Das macht das ganze nur unnötig schwer (rotierende Masse gering halten)

Stryke: die 15mm Dynamonabe
SON Son 28 15 Disc 6-Loch Nabendynamo gnstig online kaufen - bike-components


Jepp, gedämpfte Gabeln sind eigentlich der Status Quo. Mit genügend dicken Reifen kann man aber auch noch mit Starrgabel gut fahren.
Hm, ich habe bei Stahlrahmen mit Starrgabeln ehrlich gesagt nicht so richtig viel Übersicht. Ich finde es auch meist sehr schwer, einen Rahmen unaufgebaut zu beurteilen. Keine Ahnung, ob der was taugt.

Ich fahre ein 29" Stahl mit 2.0 RaceKing und starrer Carbongabel. DH würde ich damit auch nicht fahren, aber Stadt, überland und gemütlich, flowige Trails gehen damit geschmeidig für die Beine.

der Karate Monkey Rahmen ist grundsolide und sehr stabil und kann dank horizontaler Ausfallenden auch als singlespeed gefahren werden. das Gewicht des Rahmens liegt bei 2,5-2,7kg die Gabel bei etwa 1,2kg. ein Alurahmen würde bei 1,4-2kg liegen. je nach form, Größe und und und... ein Endgewicht von 11kg sind mit dem Karate Monkey realistisch (aber auch "teuer"). 13/14kg wohl eher machbar. Das Tretlagergewinde wirst du bei dem nicht nachziehen müssen. die Verarbeitungsqualität ist hoch.
Grundsätzlich kann man auch einen guten Alurahmen fahren. Ich selbst bin dabei ein 2000'er Alu Cannondale aufzubauen. der wiegt (dick gepulvert) nur 1,65kg.

Nun, ich vermute da bist du keine hochwertige Bremse gefahren :D Mittlerweile gibts davon ja auch billige Modelle, aber die guten sind meiner Meinung nach weit von Felgenbremsen entfernt. Einige der großen Modelle (mit 4 Kolben) habe ich sogar schon an kleinen Mofas gesehen, wo sie ja deutlich mehr Gewicht abbremsen müssen ;)
Abgesehen von der Bremse ist natürlich auch eine gute Einstellung und eine große Scheibe wichtig für genügend Kraft, obwohl du vermutlich nicht allzu viel davon brauchen wirst. Aber es macht noch mehr Spaß :devil:
Ich habe meinem ehemaligen CrossCountry mal eine große Avid Elixir mit 200/185er Scheiben verpasst (die elixir war damals ziemlich neu auf dem Markt), und die Leistung war einfach nur brachial :D

du willst ihm für die Stadt jetzt aber keine 4Kolben andrehen oder? :ugly: ausserdem meine ich dass man in der Stadt mit 180/160mm Scheiben ausreichend verzögern kann. Mal hiervon abgesehen :D
 
:lol::D ymmd! verdammte Zweideutigkeit in meinem kopf...
:devil:
ergänzend zu Stryke:
Scheibenbremsen quietschen idR mehr als Felgenbremsen. Grund dafür ist, das eine Scheibenbremse genauer eingestellt werden muss.
Beim fahren entstehen Schwingungen die sich auf die Scheibe übertragen. Solang diese nicht die Beläge trifft, bleibt es ruhig. Tritt Kontakt auf kann es zu einem unangenehm hohen quietschten kommen. der geht dir nach 2min richtig auf den sack! bei Näss noch schlimmer.
Also wenn man sie richtig einstellt, bekommt man sie bei Trockenheit auf jeden Fall ruhig gestellt. Bei Nässe ist das wie gesagt etwas unterschiedlich, da spielen viele Faktoren eine Rolle:
- wie exakt sind die Hydraulikkolben gearbeitet?
- wie gut ist die Bremsscheibe
- sitzt exakt gerade sind Bremsscheibe und ihre Aufhängung an der Nabe
- welche Beläge werden verwendet
- wie abgefahren sind die Beläge
- wurden die Beläge modifiziert? (bei quietschen hilft es häufig, die Kanten etwas rund zu schleifen...)

im Allgemeinen würde ich sagen, quietscht eine Scheibenbremse nicht so viel mehr als eine Felgenbremse.
Im Alltag ist das wenndann vielleicht unangenehm, auf einer Downhillstrecke würde aber eindeutig was fehlen, wenn nicht die Bremsen kreischen würden :D

Wenn du vor der Hydraulik angst hast kannst du auch auf die BB7 anschauen. mechanische Scheibenbremsen, die wenn vernünftig eingestellt auch ordentlich ziehen. Mit einer bissigen hydr. nicht zu vergleichen, aber dennoch gute Verzögerungsleistung.
Von mechanischen Scheibenbremsen bin ich nur mäßig angetan ... ich würde dann eher zu einer hydraulischen Felgenbremse greifen; Magura hat da Gutes :)
Da du viel in der Stadt unterwegs bist, würde ich dir schon zu einer Nabendynamo raten. den Akkumist hab ich auch eine weile mitgemacht und irgendwann nach der Arbeit (24:00)mal gemerkt, dass ich den schei0 Akku an der ladestation vergessen hab. Ein guter Radladen baut dir das auch nach deinen Wünschen auf (40€ für den Zusammenbau etwa + felge, Nabe, Speichen und Nippel)
Fertige 29" Laufräder habe ich auch die schnelle nicht gefunden.
Jepp, hier ist eine gute Nabe mit Dynamo wohl wirklich das Richtige.
eine Felgenbreite von ±24mm reicht aus. du musst keine 30mm Monster nehmen. Das macht das ganze nur unnötig schwer (rotierende Masse gering halten)
Ja klar, wir wollen ja keine BigApple fahren, oder? :D
Gefällt mir sehr gut, aber der Preis ist schon etwas extravagant ...
Ich fahre ein 29" Stahl mit 2.0 RaceKing und starrer Carbongabel. DH würde ich damit auch nicht fahren, aber Stadt, überland und gemütlich, flowige Trails gehen damit geschmeidig für die Beine.
In dem Bereich kann das sehr gut gehen, ich würde wie gesagt ein großes Reifenvolumen empfehlen. Die machen in dem Einsatzgebiet sowieso mehr als ein Dämpfer.
du willst ihm für die Stadt jetzt aber keine 4Kolben andrehen oder? :ugly: ausserdem meine ich dass man in der Stadt mit 180/160mm Scheiben ausreichend verzögern kann. Mal hiervon abgesehen :D

Doch, bitte vorne auf Beiden seiten der Felge je eine 8-Kolben Bremse mit einer 220er Scheibe :ugly:

Nein, das wäre etwas übertrieben. Auf Asphalt bekommt man eh nicht so viel Power auf den Boden.
Ich würde eine kleine, normale 2-Kolben-Bremse empfehlen, mit 160/160 oder 185/160er Scheiben. (185er sind nicht für die Leistung nötig, aber die Bremsbalance ist eifnach ausgewogener wenn vorne eine größere Scheibe sitzt als hinten, da dort ja auch deutlich mehr Kraft auf den Boden gebracht werden kann.)


Ich würde die Shimano Deore nehmen, die ist ziemlich günstig (Set ohne Scheiben für 85€), und trotzdem schon sehr gut und aus der neuen Bauserie.



Nachdem ich immer mehr erfahre, wie und wo ruyven_macaran so fährt, stelle ich mir die Frage: Muss es ein Mountainbike sein? Wie wärs mit einem Crossrad?
 
Was hattest du für Felgenbremsen dass die Quietschen? oder hast du achten in der Felge wie ich in meiner zerwichsten Bremsscheibe?

Crosser haben nicht die dicken reifen die er möchte. die Felgen geben auch nicht genug her um 29" Reifen aufzuziehen.
 
Nein, nicht wirklich. Die Hersteller bieten alle Entlüftungskits an, mit denen das recht gut geht. Diese sind allerdigns nicht ganz billig, die Preise variieren zwischen den Herstellern.
Du kannst entweder jedes Jahr mal zu einer Fachwerkstatt fahren und das machen lassen, oder du kaufst dir selbst ein Kit.

Klingt beides nicht so wirklich verlockend, vor allem aber möchte ich nicht mit einem Haufen Teile zum Laden fahren "helft mal". Das sieht dann nach "online billig gekauft" aus.

Falls du wirklich mit einer Starrgabel klarkommst, wäre das finanziell natürlich klasse fürs Projekt, aber so richtig angenehm wirds abseits der Straße nicht.

Muss ich mir halt weiche Untergründe suchen ;)

Und auch hier kann man sagen, notfalls alle paar Jahre mal in den Laden fahren, ist vermutlich günstiger UND stressfreier als selber machen (Speichen justieren ist eine Wissenschaft für sich ... )

So auch meine bisherige Taktik und für Wartung auch okay. Mal gucken, ob ich für den Zusammenbau noch eine Alternative finde.

Die günstigen Dynamonarben haben in der Tat sehr miese Lager, aber es gibt natürlich auch gute. Auch die Stabilität ist da unterschiedlich. Ich habe schon günstige Dynamonarben gehabt, bei denen die komplette Speichenaufhängung in Fetzen gegangen ist und ein Riss quer durchs Gehäuse lief.
Aber ich denke, die teuren Modelle sollten das mittlerweile eigentlich können. Da du mehr der Streckenfahrer bist als jemand für hartes Gelände, sollte sich was finden lassen.
Der Günstigste passende, der soweit ok aussieht ist der Shimano DH-3D32 bzw 3D37, je nachdem welche Scheibenaufnahme du brauchst

Das ist ja schon fast mit das günstigste, was ich überhaupt finden kann :)

Nun, ich vermute da bist du keine hochwertige Bremse gefahren :D

War vor 3-4 Jahren ein 800-900 € Stevens. Dürfte also ne gehobene Shimano gewesen sein.

Egal wie hart du bremst, mit Scheibenbremsen wirds härter :D Ich vermisse welche, seit ich jeden Tag mit dem Straßenrad über die Hügel der Stadt muss ... Die Felgenbremsen bringens einfach nicht so richtig, wenn man schnell bergab fährt.

Über lange Bergab-Passagen will ich nichts sagen - aber hier kann ich nicht mehr als 75 Höhenmeter am Stück berg ab fahren (und das auch nur, wenn zufällig einer ne Straße genau richtig gebaut hat) bzw. das wird dann Scuba-Biking ;)
Bei meinem normalen Bremsverhalten limitieren jedenfalls als erstes die Reifen und selbst wenn die besser wären, hätte ich als nächstes Bedenken wegen der Längstabilität (hoher Schwerpunkt - ggf. wirds mit dem langen 29er etwas besser).
Davon abgesehen:
Wer bremst verliert :P

Meiner Meinung nach kann man auch einfach mit Kettenschlössern fahren ... die Wartung wird einfacher, und falls mal eine Kette reißt kann man sie mit einem Schlossglied sehr schnell reparieren. Sehr praktisch, falls du einen so harten Antritt hast dass die Ketten nur bedingt lange leben :D

Drücken wirs mal, in Kombination mit dem letzten Absatz, so aus: Das geklaute Rad hatte die zweiten Bremsklötze und die vierte Kette drin. Und 2-3 weitere Kettenwechsel wären im Interesse der Ritzel sicherlich gut gewesen... :(



Ich fahre ein 29" Stahl mit 2.0 RaceKing und starrer Carbongabel. DH würde ich damit auch nicht fahren, aber Stadt, überland und gemütlich, flowige Trails gehen damit geschmeidig für die Beine.

Klingt nach meinem Fahrverhalten.

der Karate Monkey Rahmen ist grundsolide und sehr stabil und kann dank horizontaler Ausfallenden auch als singlespeed gefahren werden. das Gewicht des Rahmens liegt bei 2,5-2,7kg die Gabel bei etwa 1,2kg. ein Alurahmen würde bei 1,4-2kg liegen. je nach form, Größe und und und... ein Endgewicht von 11kg sind mit dem Karate Monkey realistisch (aber auch "teuer"). 13/14kg wohl eher machbar. Das Tretlagergewinde wirst du bei dem nicht nachziehen müssen. die Verarbeitungsqualität ist hoch.
Grundsätzlich kann man auch einen guten Alurahmen fahren. Ich selbst bin dabei ein 2000'er Alu Cannondale aufzubauen. der wiegt (dick gepulvert) nur 1,65kg.

Hättest du (oder wer anders) allgemein ein paar Rahmenempfehlungen in dieser oder niedrigerer Preisklasse? (Beim Rahmen ohne Felgenbremsenaufnahme um die entsprechenden Mehrkosten für Scheiben billiger)


im Allgemeinen würde ich sagen, quietscht eine Scheibenbremse nicht so viel mehr als eine Felgenbremse.
Im Alltag ist das wenndann vielleicht unangenehm, auf einer Downhillstrecke würde aber eindeutig was fehlen, wenn nicht die Bremsen kreischen würden :D

Fahranteil Alltag: 95%
Fahranteil Downhill: 0%
;)

Wenn hier von "einstellen" und diversen Faktoren die Rede ist, stellt sich mir eigentlich nur eine Frage:
"Kann Mann einstellen" oder "Kann Fachman einstellen"?
Wie gesagt, die Leistung ist mir 0 Cent wert, aber solange ich keine Nachteile durch Scheiben habe, sind sie zumindest bei einem nicht-Selbstaufbau die einfachere Wahl.

Ja klar, wir wollen ja keine BigApple fahren, oder? :D

Ritchey Z-Max Evo 2.1 sind angedacht. (es sei denn, jemand empfiehlt mir was besseres. Ich fahre seit Anfang des Jahrtausend Z-Max, erst Classic dann Millenium, bis vor kurzem Evo. Der sehr sanfte Grenzbereich und der auch auf Sand&Erde kaum schlechtere Grip sowie die durchaus gute Traktion auf Schnee in Kombination mit einem brauchbaren Rollwiderstand und Fahrkomfort überzeugen mich eigentlich sehr. Nur Nass ist er nicht perfekt - aber welcher Reifen ist das schon? Allgemein gibts natürlich keine Reifen, die "zu wenig Wiederstand" oder "zuviel Traktion" haben, da bin ich offen für noch besseres.


Nachdem ich immer mehr erfahre, wie und wo ruyven_macaran so fährt, stelle ich mir die Frage: Muss es ein Mountainbike sein? Wie wärs mit einem Crossrad?

Das große Thema sind halt die Reifen, denn irgendwie gibt es ja das ungeschriebene Gesetz, dass nicht-MTBs gaaanz wenig Platz für Reifen lassen müssen, obwohl das letztlich nicht mehr als 6x 1-2 cm Rahmenmaterial einspart. Für den Rest würde Cross/Touring vermutlich ausreichen, aber nach bald 2 Jahrzehnten auf um die 55 mm Sohlen (auch vor den Z-Max immer MTB gefahren - damals waren die ja auch noch leicht in Alltagstauglich zu bekommen) habe ich extremes Misstrauen gegenüber diesen fast profillosen zwei-Finger-Reifchen. Spätestens wenn im Winter wieder Schnee liegt, sehe ich da Probleme auf mich zukommen.
 
Gute Felgenbremsen bremsen schon sehr gut. Allerdings nie so gut wie gute Scheibenbremsen.
Trotzdem müssen Scheibenbremsen nicht unbedingt sein. Schon gar nicht wenns eh nur das Alltagsrad ist.

BTW lange, steile Abfahrten.
Da würd ich Felgenbremsen vorziehen. Habs schon geschafft mich an der Felge fast zu verbrennen, ich will nicht wissen wie heiß kleine Scheiben dann werden.

Wenns trocken ist, quietscht bei mir weder Felgen noch Scheibenbremse. Im Nassen quitscht die Scheibenbremse schon mal, das hat die Felgenbremse am Rennrad noch nie gemacht. Die am Crossrad quitschen dagegen im Nassen auch gerne mal.


Die dünnen Crossreifen haben auch im Dreck erstaulich viel Grip. (bin auch mal Crossrennen gefahren. Das ist BTW auch ganz anders wie ein MTB Rennen)
Dafür ist das Profil (natürlich je nach Reifen) auf der Straße recht schnell weg. Vor allem wenn man immer gut anlatscht. :fresse:
Das Problem fürs Alltagsrad wäre bei mir dabei eher die härte. Entweder ist der schmale reifen hart und unkomfortabel (dafür läuft er aber super) oder du riskierst an jedem Boardstein nen Durchschlag.
 
BTW lange, steile Abfahrten.
Da würd ich Felgenbremsen vorziehen. Habs schon geschafft mich an der Felge fast zu verbrennen, ich will nicht wissen wie heiß kleine Scheiben dann werden.

Sehr, sehr heiß. Allerdings sind sie auch viel Hitzebeständiger. Je nach dem, ob man metallische oder organische Beläge fährt, und nach Aufbau und eventuell Kühlkonzept von Bremse und Bremsscheibe kann es variieren, wieviel Temperatur sie maximal abkönnen bevor die Bremskraft nachlässt, und natürlich auch wie heiß sie überhaupt werden.

Ich weiß zufällig: Meine alte Avid Elixir war mit organischen Belägen bis 600°C zugelassen, mit gesinterten Metallbelägen bis 1000°C. Und die erreicht man eher schwer ;) 100-200°C kriege ich bei Abfahrten mit Sicherheit drauf, aber im Straßenbetrieb ist die Temperatur absolut egal. Da reichts gerade mal, damit bei Regen die Feuchtigkeit verdunstet :D
 
Das Problem fürs Alltagsrad wäre bei mir dabei eher die härte. Entweder ist der schmale reifen hart und unkomfortabel (dafür läuft er aber super) oder du riskierst an jedem Boardstein nen Durchschlag.

Klingt in der Tat nicht gut.
Meine Z-Max waren vorne z.T. auf 1,8 bar runter, wenn ich sie mal wieder nachgepumpt hatte - und da gabs immer noch keine Durchschläge :) ("läuft super" war aber auch keine angemessene Bezeichnung mehr ;) )
 
Der Vorteil an V-Brakes ist eigentlich nur der Preis ...


Und eine 29er Starrgabel mit genügend Platz für große Reifen und V-Brake-Aufnahme wird wirklich schwierig zu finden. Ich werde aber auch mal schauen.
 
Ich hab eine Rückmeldung bzgl V-Brakes von anderen bekommen.
Woran ich gar nicht gedacht habe. Für V-Brakes gibt es keine genügendbreite Felgen um MTB-Reifen vernünftig zu halten.
Ich würde dir also zu einem Disc-Rahmen raten und dann auf mechanische Disc-Brakes zurückgreifen. Die sind günstiger, einfacher zu warten und reichen für die Stadt aus. Ich bin eine zeitlang auch mechanische gefahren, aber bin auf hydraulische gewechselt, weil die mech mir zu schwer waren
 
Thx :)
Scheinbar sind derwerd ich halt einfach Scheiben nehmen. Entgegen meiner Erwartungen scheinen Nabendynamos dafür auch nicht teurer, sondern eher Standard zu sein.

Das ist zwar der Grund, den ich als allerletztes erwartet hätte - aber wohl ziemlich eindeutig.

Allgemein sind weiter Vorschläge für gute, günstige Rahmen willkommen.

Frage in diesem Zusammenhang:
Wie wirkt sich eigentlich eine Geometrie mit kürzerem Vorbau und längerem Oberrohr aufs Fahrverhalten aus? (also bei gleichem Abstand zwischen Sattel und Griffen)
Ich tendiere ja instinktiv zu "Länge läuft" und würde von einem langen Rahmen ein geringeres Kippmoment beim Bremsen erwarten. Aber irgendwie wird auch in Bereiche, in denen mir gutes Bremsverhalten wichtig erscheint, gerne mal mit kurzen Rahmen geworben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du meinst Achsabstand länger, aber Lenker-Sattel Bleibt?
Ich würd sagen weniger wendig, dafür vermutlich stabiler. Ob du damit schneller bist bezweifel ich.
Wissen tu ich das aber nicht. :D

Konkrete Rahmenvorschläge hab ich keine.
 
Frage in diesem Zusammenhang:
Wie wirkt sich eigentlich eine Geometrie mit kürzerem Vorbau und längerem Oberrohr aufs Fahrverhalten aus? (also bei gleichem Abstand zwischen Sattel und Griffen)
Ich tendiere ja instinktiv zu "Länge läuft" und würde von einem langen Rahmen ein geringeres Kippmoment beim Bremsen erwarten. Aber irgendwie wird auch in Bereiche, in denen mir gutes Bremsverhalten wichtig erscheint, gerne mal mit kurzen Rahmen geworben.

Dadurch dass dein Radstand länger wird, wirst du einen besseren Geradeauslauf haben, aber enge Kurven werden dadurch schwieriger. Das Rad wird ruhiger, da hast du Recht.
Durch einen kürzeren Vorbau lässt es sich im Allgemeinen einfacher einlenken, da der Drehpunkt genau zwischen deine Hände wandert statt davon versetzt ist.

Ist zwar unüblich, aber wäre einen Versuch wert. Ich könnte mir vorstellen, dass sich das sehr angenehm fährt.
 
Ich werd nicht gezielt danach suchen, aber bei >60er Normhöhe ist es halt so, dass einige Hersteller nur ihre mit-50er erhöhen, während andere den Rahmen in alle Richtungen wachsen lassen. Da muss man ja wissen, was man bevorzugen soll ;)
Im Moment bin ich ohnehin schwer am Grübeln, wie ich meinen alten Lenkabstand rekonstruieren soll, ohne genau zu wissen, wie weit die Sattelstange ausgezogen war :( . Wie sieht das eigentlich mit der Verstellbarkeit bei Vorbauten aus, die um die Rahmenstange greifen? Bislang hatte ich ja das klassische System mit Innenklemmung, was beliebig verstellbar war (und sonst definitiv gar keine positiven Aspekte hatte). Bei Außenklemmung muss ich mich schon beim Kauf ziemlich genau festlegen, oder?
 
Was meinst du mit "Rahmenstange" ? Den Gabelschaft? Ja, das musst du dich festlegen, allerdings kannst du genauso einfach nur den Vorbei einzeln durch einen längeren oder kürzeren austauschen, wenn du die Geometrie verändern möchtest.
 
Da bin ich eben noch schnell ne kleine Runde gefahren und mach natürlich Schlauch + Reifen kaputt. :motz:
 
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