Stryke7
PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Also, abseits von den Standards die du hoffentlich hast, brauchst du:
- eventuell einen Gewindeschneider fürs Tretlager, falls das noch nicht geschnitten ist (oder billig geschnitten wurde ...)
- einen Tretlagerschlüssel. Jede große Marke hat da ihr eigenes System.
- du musst vermutlich den Gabelschaft kürzen, das geht zur Not aber auch mit einer Eisensäge und -feile.
- du solltest im Allgemeinen die Hydraulik der Bremsen versorgen können, je nachdem was du verbaust.
- falls du luftgedämpfte Federelemente verbaust, solltest du eine passende Pumpe zum einstellen haben.
- einen Speichenspanner, besonders klasse wäre eine Justierstation (oder wie die Dinger heißen ...)
Das wärs eigentlich auch schon. Besonders spannend ist wie gesagt nur das Tretlager.
Zu den Bauteilen:
Gabeln:
Gute Gabeln fangen leider erst bei mehreren hundert Euro an, da lässt sich nichts machen. Mit einer Starrgabel kommt man dafür nicht besonders weit ... und werden auch kaum noch gebaut, so weit ich weiß.
Im Bereich bis 500€ fürs ganze Rad kannst du jede Gabel komplett wegschmeißen, die stehen auf einer Stufe mit LC-Power Netzteilen
Das Längsspielvon 1cm ist dabei garnicht mal so spannend, sondern eher, dass sie federn und nicht dämpfen, und für gewöhnlich nicht lange halten. Und wenn die Buchsen erstmal hinüber sind, wirst du dir wünschen, du hättest nur 1cm Spiel ... das werden deutlich mehr.
Die Technik bei Dämpfern im Mountainbike ist mittlerweile extrem komplex, dagegen sind moderne Autos noch vorsteinzeitlich. Du solltest dich damit etwas beschäftigen
Stahlrahmen fährt eigentlich niemand mehr, sie sind einfach irre schwer. Selbst wenn einem das Gewicht nicht ganz so wichtig ist, ein Stahlrahmen ist doch ein spürbares Problem.
Steif sind heutige Rahmen eigentlich auch sehr, was daran liegt, dass man sie passend formt
Ich dachte bis vor kurzem auch, mein alter 18KG Freeride-Panzer wäre robust und steif, bis ich letztens Jahr mal eins der neuen Giant Glorys durch den Bikepark gejagt habe ... da hat sich ingenieurstechnisch sehr viel getan.
Natürlich gilt das nur, wenn man auch was vernünftiges kauft
Zum Thema Reifen: Tatsächlich sind 28/29" eigentlich das gleiche, aber auf Mountainbikes fallen sie eben dicker aus. Meist sind sie sowieso nicht untereinander kompatibel, da die Einsatzgebiete zu verschieden sind.
29" Räder haben die Vorteile, dass sie einfach ruhiger laufen und besser Hindernisse überrollen, dafür geht ein bisschen die Agilität verloren. Für die meisten Menschen sind sie aber eine gute Wahl.
Dynamonarbe am Mountainbike? WTF?
Ich glaube, da sind die wenigstens für ausgelegt ... aber mit einer sehr hochwertigen könnte es gehen. Aber bitte keine von diesen Plastiknarben, die zerfetzt es schon wenn man über einen Bordstein rollt. Ich muss mal gucken, ob ich mein Horrorphoto aus der Werkstatt noch finde ...
Es gibt auf nur eine begrenzte Auswahl Dynamonarben mit Scheibenaufnahme.
Scheibenbremsen:
Du hast offensichtlich noch keine gefahren. Der Unterschied ist riesig, und nach ein paar Tests wirst du sie nie wieder weg lassen wollen
Scheibenbremsen sind eigentlich absolut pflegeleicht: Sie reinigen sich selbst, sie stellen sich selbst nach, sie haben immer richtig viel Dampf, und du kannst sie beim Ausbau des Rades einfach rausziehen ohne irgendwas machen zu müssen.
Zu beachten:
- wenn die Bremsscheibe nicht in der Bremse sitzt, solltest du nicht am Bremshebel ziehen (sonst stellt sich die Bremse dazu passend nach ... Ergebnis: du darfst die beiden Hydraulikzylinder wieder auseinanderfummeln, um die Scheibe wieder reinzukriegen)
- irgendwann muss man sie mal entlüften oder besser ganz neu befüllen. einmal im Jahr reicht meist, kommt aber stark auf den Einsatz an.
- so unanfällig Scheibenbremsen gegen alle Probleme sind, sie mögen absolut garkein Öl. Also aufpassen beim Ölen der restlichen Teile, besonders der Kette ...
- jede Bremse fängt irgendwann an zu quietschen, spätestens wenn sie pitschnass ist und der Dreck nur so heruntertropft
Dafür bremst sie aber noch immer sehr brutal, während alte Felgenbremsen schon lange den Dienst quittiert hätten.
- eventuell einen Gewindeschneider fürs Tretlager, falls das noch nicht geschnitten ist (oder billig geschnitten wurde ...)
- einen Tretlagerschlüssel. Jede große Marke hat da ihr eigenes System.
- du musst vermutlich den Gabelschaft kürzen, das geht zur Not aber auch mit einer Eisensäge und -feile.
- du solltest im Allgemeinen die Hydraulik der Bremsen versorgen können, je nachdem was du verbaust.
- falls du luftgedämpfte Federelemente verbaust, solltest du eine passende Pumpe zum einstellen haben.
- einen Speichenspanner, besonders klasse wäre eine Justierstation (oder wie die Dinger heißen ...)
Das wärs eigentlich auch schon. Besonders spannend ist wie gesagt nur das Tretlager.
Zu den Bauteilen:
Gabeln:
Gute Gabeln fangen leider erst bei mehreren hundert Euro an, da lässt sich nichts machen. Mit einer Starrgabel kommt man dafür nicht besonders weit ... und werden auch kaum noch gebaut, so weit ich weiß.
Im Bereich bis 500€ fürs ganze Rad kannst du jede Gabel komplett wegschmeißen, die stehen auf einer Stufe mit LC-Power Netzteilen
Das Längsspielvon 1cm ist dabei garnicht mal so spannend, sondern eher, dass sie federn und nicht dämpfen, und für gewöhnlich nicht lange halten. Und wenn die Buchsen erstmal hinüber sind, wirst du dir wünschen, du hättest nur 1cm Spiel ... das werden deutlich mehr. Die Technik bei Dämpfern im Mountainbike ist mittlerweile extrem komplex, dagegen sind moderne Autos noch vorsteinzeitlich. Du solltest dich damit etwas beschäftigen

Stahlrahmen fährt eigentlich niemand mehr, sie sind einfach irre schwer. Selbst wenn einem das Gewicht nicht ganz so wichtig ist, ein Stahlrahmen ist doch ein spürbares Problem.
Steif sind heutige Rahmen eigentlich auch sehr, was daran liegt, dass man sie passend formt
Ich dachte bis vor kurzem auch, mein alter 18KG Freeride-Panzer wäre robust und steif, bis ich letztens Jahr mal eins der neuen Giant Glorys durch den Bikepark gejagt habe ... da hat sich ingenieurstechnisch sehr viel getan. Natürlich gilt das nur, wenn man auch was vernünftiges kauft
Zum Thema Reifen: Tatsächlich sind 28/29" eigentlich das gleiche, aber auf Mountainbikes fallen sie eben dicker aus. Meist sind sie sowieso nicht untereinander kompatibel, da die Einsatzgebiete zu verschieden sind.
29" Räder haben die Vorteile, dass sie einfach ruhiger laufen und besser Hindernisse überrollen, dafür geht ein bisschen die Agilität verloren. Für die meisten Menschen sind sie aber eine gute Wahl.
Dynamonarbe am Mountainbike? WTF?
Ich glaube, da sind die wenigstens für ausgelegt ... aber mit einer sehr hochwertigen könnte es gehen. Aber bitte keine von diesen Plastiknarben, die zerfetzt es schon wenn man über einen Bordstein rollt. Ich muss mal gucken, ob ich mein Horrorphoto aus der Werkstatt noch finde ... Es gibt auf nur eine begrenzte Auswahl Dynamonarben mit Scheibenaufnahme.
Scheibenbremsen:
Du hast offensichtlich noch keine gefahren. Der Unterschied ist riesig, und nach ein paar Tests wirst du sie nie wieder weg lassen wollen
Scheibenbremsen sind eigentlich absolut pflegeleicht: Sie reinigen sich selbst, sie stellen sich selbst nach, sie haben immer richtig viel Dampf, und du kannst sie beim Ausbau des Rades einfach rausziehen ohne irgendwas machen zu müssen.
Zu beachten:
- wenn die Bremsscheibe nicht in der Bremse sitzt, solltest du nicht am Bremshebel ziehen (sonst stellt sich die Bremse dazu passend nach ... Ergebnis: du darfst die beiden Hydraulikzylinder wieder auseinanderfummeln, um die Scheibe wieder reinzukriegen)
- irgendwann muss man sie mal entlüften oder besser ganz neu befüllen. einmal im Jahr reicht meist, kommt aber stark auf den Einsatz an.
- so unanfällig Scheibenbremsen gegen alle Probleme sind, sie mögen absolut garkein Öl. Also aufpassen beim Ölen der restlichen Teile, besonders der Kette ...
- jede Bremse fängt irgendwann an zu quietschen, spätestens wenn sie pitschnass ist und der Dreck nur so heruntertropft
Dafür bremst sie aber noch immer sehr brutal, während alte Felgenbremsen schon lange den Dienst quittiert hätten.
Zuletzt bearbeitet:



), aber ich hatte jetzt nich den Eindruck, dass es sich mehrere mm verzieht, wenn ich über eine Bodenwelle holper. (Das es bei starken Tretkräften/Anfahren arbeitet, könnte eher der Fall sein.)


