also die messungen und tests, die ich bisher gesehen habe, sehen zwar geringe Änderungen durch Burn-in, aber die sind wirklich sehr gering. Mit den Offenbarungen, von denen manche Hifi-vodooisten predigen, hat das recht wenig zu tun.
Die Frage ist eher was für Messungen hast du denn dazu gesehen? Wenn du alleine die TSP eines z.B. Tieftöners vor und nach dem Einspielen misst, wirst du sehen, dass sich sehr viele dieser Parameter ändern, u.a. die Resonanzfrequenz. D.h. wenn man diese Daten für eine Gehäuseberechnung oder Weichensimulation zugrunde legt kommen unterschiedliche Boxen raus. Nicht umsonst sind solche Werte immer im eingespielten Zustand angegeben.
Die Klirrmessungen unterscheiden sich obendrein erheblich (neu mit mehr Klirr, eingespielt mitunter erheblich weniger Klirr). Das kann man dann natürlich auch hören.
Aber klar, wenn ein PKW Getriebe die ersten 1000km hakelig ist, dann ist das normal aber bei Hifi kanns ja nur Einbildung sein das es nach ein paar Stunden besser klingt...
Ich meine jetzt mal ganz ehrlich: wieso sollte eine firma den kopfhörer in angeblich so suboptimalen zustand ausliefern? burn-in würde nicht viel kosten....
Burn In würde nicht viel kosten? Jetzt überleg mal wieviele KHs ein großer Hersteller am Tag macht. Für jeden dieser KHs müsste ein Verstärkerher(und für die vom Vortag oder besser 2 Vortage auch, weil solange kann es dauern), Alleine der Platzbedarf wäre enorm, dazu kommen Stromkosten, Handlingskosten usw. (ich würde mal mit meinen semiprofessionellen Kenntnissen in Wertanalyse sagen 10-20€ sind gleich beinander) und am Schluss darf der "nur" 200€ kosten. Und dann kommt der nächste und sagt, warum sind meine 30€ KHs nicht auch eingespielt?!
Es gibt Hersteller, die spielen alle ihre Geräte ein, bloß unterhalten wir uns da über andere Preiskategorien. Burmester macht es meines Wissens...
Warum sollte der Hersteller die auch einspielen? Das macht der Kunde doch sowieso automatisch im Betrieb.