Evolutionstheorie vs. Kreationismus

  • Ersteller Ersteller Thomas5010
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Die Evolution hatte auch eine Menge Zeit gehabt.
Ist diese Zeittheorie nicht selbst bei der aktuellen Evolutionsforschung ad acta?

Andernfalls wie viel Zeit braucht es denn, dass wir Menschen im Wasser Kiemen herausbilden?
Zufall und glückliche Umstände.
Hört sich nach "Glauben" an :ugly:

Davon ab, wird doch gerade der Zufall heute mehr denn je hinterfragt. Je weiter man forscht, findet man, dass alles einen Plan in der DNA hat, was wiederum Sinn in der jeweiligen Lebensumgebung hat.

Von Zufall sprechen, hört sich für mich immer Synonym nach Gott an, aber da man Atheist ist, sagt man lieber Zufall^^
 
Und Schwimmhäute bekommt wie im Film "Water World"? :ugly:
An exakt diesen Film habe ich dabei gedacht :ugly:
Der Mensch ist für das Leben an Land angepasst. Auch wenn er schwimmen kann.
Der Rest ist technologische Evolution
Ja, aber wieso nur der Mensch. Andere Tiere hatten doch jetzt auch genug Zeit soweit zu evoluieren (ist das, das Verb? Egal, ich beschließe jetzt, dass es das ist:ugly:), sodass sie nicht mehr bedroht werden von uns.
 
Wieso haben sich von allen Tieren nur die Menschen auf so eine Ebene entwickelt, dass sie Herr über alles sind?
Das ist ein Argument der Kreationisten. Also bist du doch einer. ;)
Die fragen auch, wieso es neben den Menschen sich nicht auch Affen so weit entwickelt haben.

Man muss die Frage stellen, ob die Evolution immer höher entwickelte Arten hervorbringt.
Wenn also die Bedingungen passen, wird sich immer sowas wie ein Mensch entwickeln?
Warum haben sich dann Dinosaurier nicht höher entwickelt? Liegt es daran, dass sie Eier legen? Nur Säugetiere haben sich so weit entwickelt.
Das sind Fragen, die sehr interessant sind und die Forschung wird nie enden. Sicher ist nur, dass die Evolution kein ziel hat. Sie sorgt dafür, dass sich das Leben immer weiter anpasst.
Schwer zu sagen, wieso sich Hominiden entwickelt haben.
 
Hört sich nach "Glauben" an :ugly:


Davon ab, wird doch gerade der Zufall heute mehr denn je hinterfragt. Je weiter man forscht, findet man, dass alles einen Plan in der DNA hat, was wiederum Sinn in der jeweiligen Lebensumgebung hat.

Von Zufall sprechen, hört sich für mich immer Synonym nach Gott an, aber da man Atheist ist, sagt man lieber Zufall^^
Wieso hört sich das nach glauben an?
Mensch stapft nach Waldbrand durch den Wald und findet nen gut gegartes Tier.
Isst es und merkt, daß das viel besser schmeckt.
Also nimmt er fortan sein Feuer auch zu garen.
Was soll daran Glauben sein?
Oder willst du mehr Beispiele?
 
Das ist ein Argument der Kreationisten. Also bist du doch einer. ;)
Die fragen auch, wieso es neben den Menschen sich nicht auch Affen so weit entwickelt haben.
Mir sind solche Schubladen und Kategorien egal. Ich stelle einfach nur Fragen, die sogar mein Kind mir stellt, weil uns Menschen Fragen und Neugier über die Welt ja so ausmacht. :)
ob die Evolution immer höher entwickelte Arten hervorbringt.

Sie sorgt dafür, dass sich das Leben immer weiter anpasst.
Aber gerade die zwei Sätze oben stehen doch im Widerspruch zueinander, denn wir leben ja in einem biologischen Kreislauf aus Fressen und gefressen werden. Der Evolutionstheorie macht es ja dann Sinn, dass alle Arten sich stets so anpassen, dass sie überleben. Arten sterben aber auch aus und verschwinden komplett. Das ist ein Widerspruch in sich.
 
Ja, aber wieso nur der Mensch. Andere Tiere hatten doch jetzt auch genug Zeit soweit zu evoluieren (ist das, das Verb? Egal, ich beschließe jetzt, dass es das ist:ugly:), sodass sie nicht mehr bedroht werden von uns.
Andere Tiere sind perfekt an ihre Lebensräume angepasst um ihre Art zu erhalten.
Die standen nicht unter evolutionären Druck sich weiterentwickeln zu müssen.
(Deswegen gibt es sie auch schon, nahezu unverändert, viel länger als den Menschen.)
Der Mensch schon als er die Bäume verlassen hat.
Er ist körperlich den meisten Tieren unterlegen.
Also mußte er sein Gehirn weiter entwickeln und seine Hände dabei nutzen.
Werkzeuge und Waffen herstellen, jagen und das Feuer entdecken.
Ohne das Zusammenspiel dieser Faktoren hätte sich das Gehirn nie so weit entwickelt.
 
Wieso hört sich das nach glauben an?
Weil du es nicht erklären kannst und einem abstrakten Konstrukt wie Zufall überlässt.
Der Mensch schon als er die Bäume verlassen hat.
Wieso hat er die Bäume verlassen, wenn er doch perfekt für das Leben auf dem Baum entwickelt war.

An dem Punkt ist ja auch die Frage nicht weit, wie lange dauert es, bis der Mensch sich ans Meer angepasst hat.
 
Ich schätze durch Mutationen irgendwie.
Ja, die Mutation Erklärung kenne ich. Trotzdem unwahrscheinlich, wieso nur der Mensch von allen Lebewesen so eine massive Mutation aufweisen konnte.
Bin jetzt nicht bewandert in Scholastik, aber wie niedrig ist da die Wahrscheinlichkeit?!
 
Aber gerade die zwei Sätze oben stehen doch im Widerspruch zueinander, denn wir leben ja in einem biologischen Kreislauf aus Fressen und gefressen werden. Der Evolutionstheorie macht es ja dann Sinn, dass alle Arten sich stets so anpassen, dass sie überleben. Arten sterben aber auch aus und verschwinden komplett. Das ist ein Widerspruch in sich.
Nö. Arten entwickeln sich weiter, weil sich die Umwelt verändert. Nur braucht die Evolution Zeit. Der Eisbär wird deswegen aussterben, weil der Nordpol zu warm wird. Der Gepard wird aussterben, weil der Lebensraum immer kleiner wird und er immer häufiger auf seine Feinde wie Löwen und Leoparden trifft.
Warum haben sich die Dinosaurier zu Vögeln weiter entwickelt? Weil es für sie von Nutzen war. Dabei starben immer wieder Arten aus. Das ist völlig normal. Von den ganzen Hominiden hat auch nur der Mensch überlebt.
Evolution braucht aber Druck, denn sonst entwickelt sich nichts weiter. Klimaveränderungen sind immer ein Auslöser für Entwicklung.
Wieso hat er die Bäume verlassen, wenn er doch perfekt für das Leben auf dem Baum entwickelt war.
Weil sich die Bedingungen verändert haben. die Bäume verschwanden und eine Graslandschaft bildete sich. Ergo runter von den Bäumen und hinstellen, um weiter sehen zu können.
An dem Punkt ist ja auch die Frage nicht weit, wie lange dauert es, bis der Mensch sich ans Meer angepasst hat.
Aber warum?
 
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Darum geht's ja auch nicht, sondern vielmehr wieso sich nur der Mensch so exorbitant weit entwickelt hat im Vergleich zu den restlichen Tieren
Das hatte ich dir erklärt. Aufgrund körperlicher Defizite gegenüber vielen Tieren.
Was aber letztendlich auch ein Vorteil war: seine Hände.
Nur damit konnte er Waffen und Werkzeuge herstellen. Und Feuer machen.
Dann hat sich das Gehirn immer weiter entwickelt.
 
Darum geht's ja auch nicht, sondern vielmehr wieso sich nur der Mensch so exorbitant weit entwickelt hat im Vergleich zu den restlichen Tieren
Du rollst das Thema irgendwie falsch herum auf. Die zwei wichtigsten Faktoren für die „Überlegenheit“ des Menschen dürften wohl das große Gehirn und der Daumen sein. Die beiden Dinge waren aber nicht auf einmal da, sondern habe sich langsam step by step entwickelt. Dass sie sich überhaupt entwickelt und dann weiter entwickelt haben ist quasi ein Musterbeispiel für Evolutionsbiologie. Die Evolution hat probiert und die zwei Dinge waren brutal erfolgreich. Durch den Daumen konnten wir unsere Effizienz brutal steigern und durch die gesteigerte Effizienz wiederum ist das Gehirn immer größer geworden. Das wiederum hat bei der Ausbreitung geholfen und der Rest ist Geschichte ^^

Jüngere Beispiele sind so Dinge wie die Laktosetoleranz von Menschen in Europa.

Also ja, die Initialzündung ist Zufall, aber was sich dann durchsetzt ist definitiv kein Zufall.
 
Darum geht's ja auch nicht, sondern vielmehr wieso sich nur der Mensch so exorbitant weit entwickelt hat im Vergleich zu den restlichen Tieren
Die Frage ist völlig falsch gestellt.
Du musst fragen, ob eine Art sich immer so weit entwickeln kann. Es hätte auch vor 20 Millionen Jahren eine Klimaveränderung geben können und der Vorläufer des Menschen wäre ausgestorben.
Oder stell dir vor, die Plattentektonik, wäre anders verlaufen. Auch dann hätte es keine Menschheit geben.
Oder ein Stern durchstreift das Sonnensystem und kickt die Erde raus.
Es ist eben Zufall, dass sich eine Art so entwickelt.
Keine Ahnung, was in 500 Millionen Jahren auf der Erde leben wird.
 
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Ja, dass wäre eine Überlegung. Allerdings ähneln sich diese Berichte zu stark und das Grundereignis ist stets dasselbe. Darin liegt ja das Rätsel.

Ich natürlich nicht, aber die Forschung. Die weltweiten Fluterzählungen sind natürlich schon längst von Fachleuten registriert und untersucht wurden. Eine wirklich plausible Erklärung, wie Stämme weltweit, unabhängig voneinander von einer weltweiten Flut sprechen, ist rätselhaft.

Selbst in China ist die weltweite Flutgeschichte in der uralten chinesischen Schrift hinterlegt.
Anhang anzeigen 1463497

Hierzu ein Text aus einem populär wissenschaftlichen Forschungsartikel:

«Das Wort für Boot erzählt also die Geschichte dieser ersten, grossen Arche», schreibt Ethel R. Nelson in ihrem Buch «Erinnerungen an die Genesis», Denn in der Arche waren nur acht Menschen: Noah und seine Frau, so wie die drei Söhne Sem, Ham und Japhet mit ihren Frauen.

«Als die alten Chinesen versuchten, ein Zeichen für ein grosses Schiff zu finden, dachten sie an das grösste Schiff, das bis zu dieser Zeit existiert hatte – und das war das Schiff, das acht Menschen und Paare von allen Tieren getragen hatte», bilanziert auch Chan Kei Thong in seinem Werk «Chinas wahre Grösse». Und weiter: «Dies stimmt genau mit der biblischen Geschichte von Noah überein – Noah, seine Frau und die drei Söhne mit ihren Frauen waren acht Menschen, die die weltweite Sintflut überlebten, indem sie Zuflucht in der riesigen Arche fanden, die Noah im Gehorsam Gottes Anweisungen gemäss gebaut hatte.»

Ethel R. Nelson geht davon aus, dass die chinesischen Schriftzeichen nicht erst durch Christen beeinflusst worden sind; das müsse ausgeschlossen werden: «Die Schriftzeichen waren schon lange im gängigen Gebrauch, bevor die ersten Christen nach China kamen.» Es seien die Chinesen selbst gewesen, welche die in der Bibel geschilderte Erdgeschichte in ihre Zeichen aufgenommen haben, weil ihnen diese Ereignisse vertraut waren."
Meine Beobachtung:

Die Kreationisten haben schon eine Diskussionsgrundlage, die ernst genommen werden muss.

Da wird durchaus wissenschaftlich argumentiert und vieles passt auch ins Bild. Zum Teil werden Antworten geliefert, die ansonsten unbeantwortet bleiben.

Ich sehe mittelstarke Indizien.

Manch einer behauptet, das sind religiöse Spinner, die völlig losgelöst auf Grundlage einer Gottesoffenbarung, argumentieren.

Ich singe nicht in diesem Chor mit. Manches gibt mir doch zu denken...

Aber das ist ja die Kunst, sich von den Emotionen zu distanzieren und sich sachlich mit Meinungen auseinanderzusetzen.
Ich habe öfter Spinnen beim Netzbau beobachtet. Die Netze von Kreuzspinnen finde ich besonders schön.
Sie können die schon bauen wenn sie ganz klein sind. Sie haben das nicht gelernt.
Das heißt das der Bauplan für das Spinnennetz genetisch festgelegt ist.
Aber nicht durch eine Programmierung. Sondern natürlich Evolution über einen sehr langen Zeitraum.
Bis sich etwas genetisch durchsetzt laufen viele "Trial & Error" Versuche ab.
Das was sich als die beste Anpassung an die Umwelt (oder Vorteil für die Art) herausstellt, setzt sich durch.
Diese Trial und Error Beispiele fehlen allerdings. Nennt sich "Missing Link". Da die Evolution immer präsent ist, sollte es heute auch noch Trial und Error Beispiele geben. Allerdings gibt es die nicht...

Für Kreationisten sind diese Tierchen schon immer so gewesen,
 
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