Euer Gedanke zum Kommunismus

So einfach kommste da nich wieder raus... völlig anders gelagerter Vergleich.

Nachdem ich mein Gewissen lang und gründlich verhört habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, das mich das soweit am Gesäß vorbeigeht, dass es dem Mond ausweichen muss. :)
 
@ A3000T

Ich sehe du bist aus "Leiptsch".
Vermist du den Honny und die DDR ? :D

Wen Sozialismus u. Kommunismus ein vorteil hat dann nur im bereich VORDERUNG DER ALGEMEINEN NATIONALEN FAULHEIT! :D

1 - Es gibt keine Arbeitslosen
2 - Jeder ist Verpflichtet ein arbeitsplatz zu haben
3 - Ob er arbeitet oder nicht, ist scheissegal, den gehalt bekommt er egal wie
4 - Jeder Analphabetischer Dorftrottel kann politik machen, hauptsache er hat eine große klappe.

Der slogan des Arbeitnehmers:

Die zeit leuft, der gehalt kommt, wir schwätzen mit vorliebe!

(In Rumänien bin ich zur Arbeit gegangen um mich aus zu Schlafen nach den nächtlichen party orgien :lol: :lol: :lol: )
 
Ich sehe du bist aus "Leiptsch".
Vermist du den Honny und die DDR ?

Wie ich Horny fand? Na ja, eigentlich vermiss ich eher Mielke, wenn er sich nach einem harten Tag zu mir ins Bett kuschelte und mir ins Ohr hauchte: "„Ich liebe — Ich liebe doch alle — alle Menschen..."

3 - Ob er arbeitet oder nicht, ist scheissegal, den gehalt bekommt er egal wie
Ja, das erinnert mich an die Gisag (Chemielabor) wo meine Mutter gearbeitet hat. Dort waren immer vier Leute anwesend, von denen aber nur zwei wirklich gearbeitet haben.

4 - Jeder Analphabetischer Dorftrottel kann politik machen, hauptsache er hat eine große klappe.
Ja, Ernst Thälmann ist ein Musterbeispiel dafür.
 
Habe ich da etwas verpasst, wo wird denn jetzt der Kommunismus schon praktiziert ?:D
Andererseits willst Du doch wohl das, was die freie (soziale ?) Marktwirtschaft praktiziert, nicht wirklich als Evolution bezeichnen ?:schief:
1. Nirgends, hab ich ja auch nicht anders behauptet.
2. Jep, aber leider nur wirtschaftlich, weil wir die biologische Evolution schon längst abgeschafft haben.

Und was gibt es bitte am japanischen System auszusetzen???
Außer der 80h Woche...:D

Edit:
Zumindest gäbe es im Kommunismus keine Fanboy-Kriege mehr. :D
 
Andererseits willst Du doch wohl das, was die freie (soziale ?) Marktwirtschaft praktiziert, nicht wirklich als Evolution bezeichnen ?:schief:

Evolution ist das Grundprinzip der freien Marktwirtschaft und wenn ich mich nicht ganz irre, dann waren Smiths Werke zu dem Thema auch die ersten, in der sie überhaupt beschrieben wurden.
In der sozialen Marktwirtschaft sieht das ganze anders aus, da versucht man das wortwörtliche (Aus)Sterben des wirtschaftlich unterlegenen aus Gründen des Humanismus oder Selbsterhaltung (Arbeiteraufstände, Revolutionen) zu verhindern. Dummerweise funktioniert damit das Grundprinzip des Marktes nicht mehr und bisherigen ansetzen der sozialen Marktwirtschaft fehlt es auch an einem schlüssigen Konzept, wie die hierfür nötigen Anstrengungen systematisch erbracht werden sollen. Das Ergebniss ist ein Flickwerk, das meist eher schlecht denn recht funktioniert und sich zumindest in Deutschland znehmend auf Schulden stützt.
 
Evolution ist das Grundprinzip der freien Marktwirtschaft
Was hat ein flugzeugträger mit ein Fahrad Gemeinsam?
(Beide sind aus Stahl) :D

EVOLUTION ist die Entwicklung einer Spezies. Marktwirtschaft ist HANDELN.

Handeln dient bis zu ein punkt zum ÜBERLEBEN (Ernehren) aber hat mit der EVOLUTION im Sinne nichts Gemeinsam da Evolution Bedeutet Entwicklung und die GRAUEN ZELLEN der Spezies Entwickeln sich auch ohne HANDELN dabei ist die Spezies GEZWUNGEN zu Handeln (bis zu ein Punkt) um sich zu ernehren aber auch das geht im Grundprinzip auf Überlebensbasis Ohne Handeln und Ohne Marktwirtschaft. ;)
 
jetzt muss ich hier auch mal meinen Senf dazuschmeißen :ugly: ich habe jetzt nicht alles gelesen aber in etwa die Hälfte und das war sehr erheiternd :)

Ich persönlich denke, dass der Kommunismus, würde er funktionieren sicher eine ganz wunderbare "Wolke 7" wäre. Sone Art Himmel sozusagen :P.
Leider kann der Kommunismus nicht funktionieren und es ist auch besser so.
Er öffnet der Dikatur alle Türen und auch wenn unsere noch-kapitalistische Demokratie nicht das Wahre ist, ist der Kommunismus mit seiner unter Garantie diktatorischen Herrschaft einfach nicht besser.
Das Problem ist, dass derzeit vorallem Linke Gewalt verharmlost und vorallem von politischer Seite mehr oder weniger unterstützt wird. Selbst in der Schule wird uns das alles schön geredet und merkwürdiger Weise oft versäumt auch die Negativaspekte zu nennen. :(
Nunja was am meisten aufgefallen ist in letzter Zeit ist, dass vorallem Linke Politiker oft dazu neigen alles zu verteufeln was nicht selbst Links ist.
Ich erlebe es oft genug in der Schule...sobald man eine Liberale Meinung vertritt und gegen Kommunismus und andere merkwürdige Aktionen (Demonstrationen blockieren & andere Meinungen unterdrücken) argumentiert bekommt man sofort Ärger mit den Lehrern...wenn man allerdings direkt sagt, dass linksradikale Gewalt GUT UND RICHTIG ist dann wird man gelobt...
dies musste ich LEIDER erleben...
naja...
Also alles in allem empfinde ich den Kommunismus als nette Idee, die leider nicht zur Umsetzung taugt und die Politiker die in dieses Spektrum gehören beziehungsweise diese Meinung vertreten fallen auch nicht selten durch anti-demokratische Aktionen auf, allerdings ist sowas in Deutschland ja nun eher ein Kavaliersdelikt.

MFG ^^
 
@prince:
Vielleicht solltest du das mit dem lesen nachholen. Ein Teil der von dir hier angebrachten Punkte wurde bereits diskutiert und wenn du eine alte Diskussion wieder aufnehmen willst, solltest du das mit Zitaten tun. Einfach frei nach Schnautze in Diskussionen zu posten, deren Verlauf man nicht kennt und die einem eigentlich egal sind, ist wenig mehr als Spam.


@einarn:
Du scheinst weder das eine noch das andere verstanden zu haben.
Biologische Evolution basiert auf Veränderung und Selektion. Es findet keine direkte Entwicklung ein und desselben Lebewesens geschweige denn seiner "grauen Zellen" statt, sondern eine zufällige Veränderung in den Nachkommen. Durch Selektion, d.h. dem Sterben der weniger fitten, werden die vorteilhaften z.B. Mutationen angereichert. Es gibt werder einen Zwang noch ein Ziel.
Ähnliches findet sich in der Entwicklung eines freien Marktes. Ähnlich wie Lebewesen mag der sich den lieben langen Tag mit Handlungen beschäftigen, aber Fortschritt entsteht durch den Markteintritt neuer, besserer Produkte/Firmen/Personen (Maßstab kann man sich aussichen), die die schlechtere Konkurrenz aus dem Markt verdrängen (funktional gleichbedeutend mit dem biologischen Aussterben). Dazwischen liegt ein vom Konsumenten gesteuerter Selektionsprozess, da dieser sein Geld nur dem fitteren Angebot zukommen lässt. ("besser" verwende ich absichtlich nicht, da z.B. auch Werbung&Bekanntheitsgrad eine Eigenschaft sind, die die Marktchancen eines Produktes stark beeinflussen, so dass sich der Konsument durchaus für ein für seine zwecke schlechteres Produkt entscheiden kann. Dieses ist dann nach den Gesetzen des Marktes aber das überlegene Angebot, genauso wie eine neue Morphe das überlegene und damit länger überlebende Tier ist und sich unter Verdrängung/Vernichtung der Konkurrenz durchsetzt.)
 
@ Prince_of_Darkness

Warum Vernüpfst du den Kommunismus mit der Diktatur?
Kommunismus hat mit diktatur nichts zutun. Diktatur kann auch in nicht Kommunistische Ländern zur stande kommen (beispiele findest du genug in den Islamischen Ländern was nicht komunistisch / sozialistisch sind), diktatur kann auch in kapitalistische ländern zur stande kommen.

Ein "hauch" von diktatur kann ich dir auch aus Deutschland im Jahre 2010 als Beispiel zitieren:
Während die dieten nicht nachvolzibar steigen, die "arbeiterklasse" muss paralel zum gehalt hartz 4 beantragen um zu überleben, dabei hat die bundeskanzlerin ein utopischen nettogehalt von 16000 EURO monatlich, steuergeldern werden nicht nachvolzihbar abgezokt, gehoben, erfunden und das volk muss schweigen und zahlen, das volk wird in stassy manier heimlich überwacht / bespitzelt, jede bewegung wird heimlich aufgezeichnet und gelogt sei es im internet sei es sonst wo, der statsaparat versucht den volk jeden atemzug vor zu schreiben und bevolmunden wie wen alle idioten - dumm und dämlich währen usw. aldas war in der von mir in 28 jahre erlebte kommunistische diktatur, alltag und deutschland, wen man nicht aufpasst, ist am besten wege dahin zu eine kapitalistischen diktatur. Der anfang ist bereitz gemacht (traurigerweise)

Kommunismus ist eine super sache wen man sie auch ordentlich anwendet da in kommunismus die diskrepanz zwischen arm und reich so wie sie wir kennen in der demokratischen kapitalistischen welt nicht existiert und bietet zu 90% mehr sicherheit. In kommunismus haste keine obdachlose, schnorrer, penner was auf der strasse hausieren und nich anschnautzen beim betteln, arbeitslose Hartz 4 empfänger was am rande der gesellschaft leben und hast auch keine millionär proler was denken das sie jeden atemzug kaufen können und das sie was beseres u. besonderes sind als der rest der welt in was sie leben, so wie wir es tag täglich erleben.

Kommunismus ist eine vertrauensache, der vertrauen der masse in den führenden kräften was traurigerweise bis heute überall misbraucht wurde und umgestaltet um eine diktatur zu vaworisieren / ermöglichen wo sich zu 99,9% der diktatoren eine eigenbereicherung am rücken des volkes als hintergrund hatten bzw. heute noch hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Biologische Evolution basiert auf Veränderung und Selektion. ...
Ähnliches findet sich in der Entwicklung eines freien Marktes.

Wobei ich jedoch die Betonung auf Ähnliches legen würde. Es gibt ein paar gravierende Unterschiede zwischen der biologischen Evolution und der eines freien Marktes:

  • die biologische Evolution vollzieht sich mehr oder weniger zufällig, Evolution in der menschlichen Gesellschaft ist immer an das bewusste (nicht zu verwechseln mit vernünftige !;)) Handeln der Menschen gebunden; in gewissem Grade ist letzteres zwar auch ein zufälliger Prozess, wenn man die Gesellschaft als statistisches System betrachtet, allerdings wird in Argumentationen sowieso oft gern das Bewusstsein ignoriert und menschliches Handeln auf biologische Triebe reduziert
  • in der biologischen Evolution entstehen Lebewesen, welche besser an die sich ändernden Bedingungen angepasst sind, in der menschlichen Gesellschaft werden die Bedingungen den sich ändernden Menschen mit Ihren Wünschen, Interessen und Einstellungen oder zur Not;) die Menschen an die Erfordernisse des Marktes angepasst
  • der freie Markt funktioniert in sich vielleicht evolutionär, hat sogar noch eine weitere Fähigkeit, welche der Natur abgeht: er "manipuliert" seine eigene Evolution durch gezieltes Erzeugen von Bedürfnissen, deren Sinnhaftigkeit man oft in Frage stellen sollte
  • der freie Markt funktioniert nur solange frei, wie es eine genügende Anzahl von Konsumenten gibt, die sich (mit ihrer Arbeit ?) das erforderliche Geld verdienen (!) können, um an ihm teilzuhaben
  • wenn man einige Nebeneffekte des freien Marktes (Überproduktion, extensive Nutzung der begrenzten !!! Resourcen, Ausbeutung und Ausgrenzung der Schwächeren) berücksichtigt, entsteht im Ergebnis eine menschliche Gesellschaft, die mit den sich ändernden Bedingungen nicht mehr klarkommt oder umgekehrt: es entstehen Bedingungen, die mit dem "Übel" Mensch nicht mehr zurechtkommen:schief:
Was übrigens in der ganzen Diskussion etwas untergegangen ist: ein wesentliches Grundprinzip des Kommunismus nach Marx und Engels ist das gesellschaftliche Eigentum an Produktionsmitteln. Und da sehe ich echt ein Problem für die Realisierbarkeit. Allerdings sind Marx und Engels in ihrer Theorie der kommunistischen Gesellschaft auch von einem weltweit einheitlichen Stand der Entwicklung der Produktivkräfte und ursprünglich weltweiten Übergang zum Kommunismus ausgegangen. Den Versuch der Anpassung der Theorie an die geänderten Bedingungen hat dann unter anderem Lenin unternommen. Über den Fehlversuch Sozialismus brauchen wir sicher nicht mehr zu diskutieren.

@EinarN

Sehr gute Anmerkung, Diktaturen sind nicht zwangsweise mit Philosopien verknüpft. Sie entstehen überall da, wo es Gruppen von Menschen oder sogar einzelnen Personen gelingt, übermäßig viel Macht in ihren Händen zu konzentrieren. Natürlich bietet auch eine parlamentarische Demokratie wie bei uns mit einer am Markt orientierten Wirtschaft (kapitalistischer) die Voraussetzung dafür.
 
Wobei ich jedoch die Betonung auf Ähnliches legen würde. Es gibt ein paar gravierende Unterschiede zwischen der biologischen Evolution und der eines freien Marktes:

die biologische Evolution vollzieht sich mehr oder weniger zufällig, Evolution in der menschlichen Gesellschaft ist immer an das bewusste (nicht zu verwechseln mit vernünftige !;)) Handeln der Menschen gebunden; in gewissem Grade ist letzteres zwar auch ein zufälliger Prozess, wenn man die Gesellschaft als statistisches System betrachtet, allerdings wird in Argumentationen sowieso oft gern das Bewusstsein ignoriert und menschliches Handeln auf biologische Triebe reduziert

Ersteres stimmt, mittleres imho nicht so ganz, letzteres nur in schlechten Argumentationen (und hat so oder so nichts mit ersterem zu tun ;) )
Der Grundmechanismus der Selektion bleibt jedoch vorhanden.

in der biologischen Evolution entstehen Lebewesen, welche besser an die sich ändernden Bedingungen angepasst sind, in der menschlichen Gesellschaft werden die Bedingungen den sich ändernden Menschen mit Ihren Wünschen, Interessen und Einstellungen oder zur Not;) die Menschen an die Erfordernisse des Marktes angepasst
der freie Markt funktioniert in sich vielleicht evolutionär, hat sogar noch eine weitere Fähigkeit, welche der Natur abgeht: er "manipuliert" seine eigene Evolution durch gezieltes Erzeugen von Bedürfnissen, deren Sinnhaftigkeit man oft in Frage stellen sollte

Das sind beides keine Unterschiede zur biologischen Evolution. Deren Triebkraft geht in den meisten Fällen auch von anderen Lebewesen aus, der Selektionsdruck durch Konkurrenten, Jäger und insbesondere Krankheiten bzw. Mikroorganismen ist in den meisten Lebensräumen um ein Vielfaches höher, als der durch abiotische Faktoren. Das ist durchaus vergleichbar mit einem Markt, an dem der Selektionsdruck primär durch Marktteilnehmer ausgeübt wird (und z.B. nur in geringerem Maße -bezogen auf den Gesamtmarkt- durch die Verfügbarkeit von Ressourcen außerhalb des Marktes, z.B. Bodenschätze)

der freie Markt funktioniert nur solange frei, wie es eine genügende Anzahl von Konsumenten gibt, die sich (mit ihrer Arbeit ?) das erforderliche Geld verdienen (!) können, um an ihm teilzuhaben

Natürlich funktioniert ein Markt nur, solange es Teilnehmer gibt, die einigermaßen ihre Rolle wahrnehmen. Das gilt aber auch für die biologische Evolution, die ohne lebende Organismen nicht existiert.

wenn man einige Nebeneffekte des freien Marktes (Überproduktion, extensive Nutzung der begrenzten !!! Resourcen, Ausbeutung und Ausgrenzung der Schwächeren) berücksichtigt, entsteht im Ergebnis eine menschliche Gesellschaft, die mit den sich ändernden Bedingungen nicht mehr klarkommt oder umgekehrt: es entstehen Bedingungen, die mit dem "Übel" Mensch nicht mehr zurechtkommen:schief:

Das betrifft wiederum nicht die Funktionsweise.
Im übrigen gab es im Verlaufe der Erdgeschichte auch Fälle, in denen die biologische Evolution Situationen geschaffen hat, mit denen die größere Teile der Teilnehmer dann nicht klarkamen. Zugegebenermaßen kann sich die biologische Evolution kaum selbst beenden, da ihre Teilnehmer quasi keine Möglichkeit zum Austritt haben. Selbst sterben ist ja Teil des Funktionsprinzipes. Der freie Markt kann das, z.B. in dem er Umstände schafft, unter denen seine Teilnehmer aussterben.

Was übrigens in der ganzen Diskussion etwas untergegangen ist: ein wesentliches Grundprinzip des Kommunismus nach Marx und Engels ist das gesellschaftliche Eigentum an Produktionsmitteln. Und da sehe ich echt ein Problem für die Realisierbarkeit.

Das ist eigentlich nur ein Problem für den Transitionsprozess. Diejenigen, die bislang die Produktionsmittel besitzen, also die Gewinner des Kapitalismus, werden naturgemäß besonders schwer davon zu überzeugen sein, einen Wechsel zum Kommunismus zu unterstützen. (bisherige Versuche durch gewaltsame Umstütze waren -wie quasi alle gewaltsamen Umstürze- nicht der richtige Ansatz)
Sobald der Kommunismus erstmal etabliert ist, sollten Produktionsmittel im Allgemeineigentum oder schlichtweg ohne Eigentumsverhältniss kein Problem sein. Ein Eigentümer hat schließlich keine Aufgaben wahrzunehmen, als auf die verantwortungsvolle und sinnvolle Nutzung zu achten. Diese ist Menschen i.d.R. aber um ein vielfaches leichter beizubringen, als z.B. der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen. Da man das schaffen muss, bevor man den Kommunismus einführen kann, sollte die Sache mit den Produktionsmitteln eine Kleinigkeit sein.
 
@ ruyven_macaran

Die Marktwirtschaft bietet nicht immer in alle Umständen auch ene positive Entwiklung ( positive Biologische Evolution) der Spezies sondern auch eine Degradierende Regression. Man muss auch die Kehrseite der Mediale sehen.

Man Lebt zwar Länger, man behauptet das es zu eine biologische positive evolution führt, aber man wird blöder da man verlernt zu Denken da wir das Denken, die Beweglichkeit, die körperliche Herausforderung mit Maschinen Ersetzen was auf keinen fahl evolution Bedeutet.

Zum Vergleichen die Gestaltung des Menschlichen körper nur ende des 19ten jahrhundert mit heute. Währen damals noch körperliche arbeit stat fand, zu 90% alles noch handgefertigt war von der stahindustrie angefangen bis zum haushalt, wo jede sein vorat an kohle in säcke am rücken schlepte um in winter zu heitzen und nicht im schwitzen kam.
Heute ist man müde danach man 2 aldi tüten schleppte ein mal in der woche für 500 meter und man muss schwachsinigerweise joggen gehen um nicht komplett zu versteifen.

Das denkvermögen ist dank computer technic schon längst in den klo gespült da heute nicht mal mehr das 1 x 1 ohne taschenrechner zu beweltigen ist.

Wen man so was giologische evolution nennt, dann bin ich priester.

Es sagt auch keiner das man wie im 19ten jahrhundert leben soll aber man muss grenzen setzen und wissen wo die positive biologische evolution endet und die beschädigung anfangt. Das wird leider nicht berücksichtigt.

Da ich aus Rumänien komme, kann ich dir ein klaren beispiel von meine eigene person nennen. Heute im Jahr 2010 habe ich fast ein zeitlichen gleichgewicht ereicht. 20 Jahre Rumänien vs. 20 Jahre Deutschland.

Du wirst es nicht glauben, aber da unten obwohl ich eine kommunistische diktatur live erlebte war ich gesundheitlicher besser drann und fitter alls hier. Warum.

Rumänien:

1 - Essen nur Naturprodukte
2 - Fast Permanent nur in Freie natur (Arbeitmäsig so wie freizeit)
3 - Keine medienelektronik
4 - Körperliche Arbeit
5 - Keine Mobilität ausser fahrad
6 - Keine übertriebenen temperaturschwankungen ausser die von der natur gegeben
7 - dauerbewegung

Deutschland:

1 - Essen überwiegend Chemisch Gezüchtete produkte
2 - Dauernd in geschlossene Räume
3 - Eine flut von medienelektronik
4 - Keine körprliche arbeit
5 - Mobilität zwang
6 - Dauernd perfekt optimierte temperatur
7 - Dauersitzen

Fazit, enderungen nach 20 Jahre Deutschland:

Körperlich Eingeschränkt, Körperlich nicht mehr Belastbar, Dauermüdigkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsmangel, Empfindlichkeit bei Temperaturschwankungen, krankheit Anfällig, Einseitige Ernährung was zu Stoffwechsel Problemen führt, kreislauf problemen, sehschwäche, reaktionszeit einschränkungen usw., usw., usw.

Das sind keine Altersbedingte Problemen da gleichgesinnte in mein Alter was nicht hier her umgesiedelt wie ich, haben derartige problemen nicht.
 
@ruyven_macaran

Natürlich funktioniert ein Markt nur, solange es Teilnehmer gibt, die einigermaßen ihre Rolle wahrnehmen.
...
Der freie Markt kann das, z.B. in dem er Umstände schafft, unter denen seine Teilnehmer aussterben.
Genau das ist ja das Problem: im Prinzip ist der freie Markt vllt. ein evolutionäres System (wenn man Begriffe aus der nicht bewussten biologischen Natur überhaupt auf die menschliche Gesellschaft übertragen sollte), auf jeden Fall ist der freie Markt ein System, das permanent selbst "an dem Ast sägt, auf dem es sitzt";):( Der freie Markt führt zwangsweise dazu, dass ein großer (immer größerer ! Teil der Menschen) nicht wirklich an ihm teilnehmen kann. D.h. die Evolution des Systems führt zur Zerstörung desselben, das ist schon ein gravierender Unterschied zur biologischen Evolution.

Das ist eigentlich nur ein Problem für den Transitionsprozess. Diejenigen, die bislang die Produktionsmittel besitzen, also die Gewinner des Kapitalismus, werden naturgemäß besonders schwer davon zu überzeugen sein, einen Wechsel zum Kommunismus zu unterstützen
Genau dieses Problem meinte ich ja. Wie sollen in einem kapitalistischen Wirtschaftssystem (und das ist es auch mit anderem Namen immer noch) die Grundlagen für eine kommunistische Gesellschaft geschaffen werden ?:huh: Um mal mit einem (vllt. abgelatschtem, aber nach meiner Meinung nach wie vor gültigem) Zitat von Marx zu antworten:
Das gesellschaftliche Sein bestimmt das Bewusstsein
Wie soll sich also ein kommunistisches Bewusstsein unter kapitalistischen Verhältnissen entwickeln ?

Der Vergleich zwischen biologischer Evolution und freiem Markt ist schon etwas abstrakt. Vllt. aus gesellschaftswissenschaftlicher oder philosophischer Sicht korrekt aber so tiefgreifend ist meine Bildung in diesem Bereich nun doch nicht.:schief:
In Deinem Profil hältst Du Dich ja ganz schön bedeckt.;) Darf man fragen, was Du beruflich machst ?
 
Ooch, der Markt lässt schon die meisten Leute an ihm teilnehmen. Nicht so, wie diese gerne möchten oder wie es humanistischen Idealen entspräche - aber teilnehmen tun die meisten, ob sie wollen oder nicht. Auch wenn theoretisch anderes möglich ist, führt die Evolution des Marktes bis auf weiteres nicht zu seiner Zerstörung. (Eher zur Zerstörung dieses Planeten. Aber das ist außerhalb des Systems "Markt" -gerade deswegen so leicht möglich- und macht somit keine Aussage über seine Funktion)


Ein kommunistisches Bewußtsein kann sich ausschließlich aus Reflektion über die Gesellschaft aus eigener Motivation heraus entwickeln. Mehr als ein Denkanstoß durch andere ist imho in keinem anderen System möglich, denn jedes andere System belohnt Macht, so dass diejenigen, die Impulse geben könnten, i.d.R. auch gleichzeitig diejenigen sind, die keine Impulse in Richtung Kommunismus geben wollen. Eine z.B. Monarchie hätte allenfalls den Vorteil, dass dieser Personenkreis wesentlich kleiner ist, was die Chance auf zufällige Einsicht in humanitäre Ideale unter einem Großteil der Mächtigen steigert. (von 0,000001 auf 0,000002 :ugly: )


Beruflich sitze ich zur Zeit an meiner Diplomarbeit (Biologie)



@EinarN:
Zu den Fehlern dieser Argumentation gab es in anderen Threads schon genug Spam, hier kann man sich wohl auf die Feststellung beschränken, dass sie nichts mit Kommunismus, nichts mit Kapitalismus, nichts mit Evolution im biologischen Sinne und auch nichts mit Evolution im Sinne von Marktentwicklung zu tun hat.
Weiteren Offtopic-Spam bitte vermeiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ruyven_macaran

Ooch, der Markt lässt schon die meisten Leute an ihm teilnehmen. Nicht so, wie diese gerne möchten oder wie es humanistischen Idealen entspräche - aber teilnehmen tun die meisten, ob sie wollen oder nicht.
Das hängt natürlich von der Definition des Begriffes "teilnehmen" sowie "Existenzminimum" ab. Ich meine, dass immer mehr Menschen immer weniger konsumieren (können), was nun mal Grundvoraussetzung des Marktes ist. Das können die immer weniger Menschen, welche immer mehr konsumieren könnten (!) gar nicht kompensieren. Dieser Proozess ist nach meiner Meinung elementar mit den freien (!) Markt verknüpft, permanent und (scheinbar) auch nicht umkehrbar.

Auch wenn theoretisch anderes möglich ist, führt die Evolution des Marktes bis auf weiteres nicht zu seiner Zerstörung. (Eher zur Zerstörung dieses Planeten. Aber das ist außerhalb des Systems "Markt" -gerade deswegen so leicht möglich- und macht somit keine Aussage über seine Funktion)
Du schreibst selbst, dass die Evolution des Marktes zur Zerstörung des Planeten führen kann. Da er damit selbst elementare Grundlagen seiner Existenz zerstört, zerstört er zwangsläufig sich selbst. Inhalt, Funktion und Ziel des freien Marktes ist die Erzeugung und Befriedigung von immer neuen Bedürfnissen, um etwas verkaufen zu können. Wenn man keine anderen Regulierungsmechanismen schafft, wird es wahrscheinlich zur Zerstörung des Planeten führen, da das evolutionäre System "freier Markt" sich nicht selbst Fesseln anlegt.:(
Der Vorschlag in Deinem Benutzerbild ist gar nicht so schlecht.;)
 
Zuletzt bearbeitet:
@ ruyven_macaran

Ich dachte wir sprechen hier von KOMMUNISMUS und nicht von Markt u. Evolution was wiederum nocht mehr OFF TOPIC ist als die von mir zitierte beispiele aus den realen aber na... gut........ wen du meinst das der OFF TOPC Markt u. Evolution zum topic KOMMUNISMUS Gehört, so soll es sein.

Anscheint merkst es bereitz nicht mal du als Moderator das mit den gefasell MARKT u. EVOLUTION, euch immer mehr entfernt vom tatsächlichen topic und eher eine kritische BEWEIS PHILOSOPHIE zur Markt u. Evolution der Westlichen welt macht als um den Tatsächlichen Thema zu diskutieren.

Na dann........... fiel spass damit.

Wen ihr endlich ON TOPIC diskutiert, könnt ihr es mich per PM wissewn lassen ;)

Gute nacht !
 
@EinarN

Ich dachte wir sprechen hier von KOMMUNISMUS und nicht von Markt u. Evolution was wiederum nocht mehr OFF TOPIC ist

Hast schon irgendwie Recht. Allerdings hat der freie Markt (Kapitalismus) und seine Funktion / Nicht-Funktion als konkurrierendes und momentan wohl auch vorherrschendes Wirtschaftssystem schon etwas mit dem Kommunismus als Gesellschaftsordnung zu tun. Wenn der freie Markt ordentlich (mit der gerechten Berücksichtung der Interessen aller) funktionieren würde, bräuchte man nicht über alternative Gesellschaftsordnungen diskutieren.
 
Auch in Sozialismus / Kommunismus funktioniert das wunderbar unter der Voraussetzung das nicht irgend ein Ghirnamputierter Diktator es Abbremst.

Dazu wieder ein Beispiel aus Rumänien!

Bis mitte / ende der 70er jahre Funktionierte das wunderbar. Wir hatten die Verhältnisse u. Lebenstandard fast so wie sie in Deutschland JETZT in 2010 sind.
damit ist gemeint nicht nur der Lebenstandard aber auch die Kaufkraft.

Ein allgemeiner Vergleich aus den Spritt preisen. Bei ein durchnitlichen Nettogehalt von 1000 EURO, kostet heute 1 Liter Spritt, 1,50 EURO.
In Rumänien der 70ern, bei ein gehalt von 1000 LEI (Sprich LEY), 1 Liter Spritt kostete 1,50 LEI.

Das problem in Rumänien kam anfang / mitte der 80er wie den Diktator Tscheauschesku die Idee kam die schulden des Landes zu Begleichen am Rücken der Befölkerung mit drastische Masnahmen was in eine Katastophe führte was nicht nur den Lebensstandard negativ Beeinflüste sondern die Gesamte industrie, das Brutto inlandprodukt, kaufkraft, gesundheitswesen usw.

Trotzdem, in 1989 wie der politische Umbruch kam, hatte Rumänien nicht mal 1 Dollar Schulden. Alle schulden waren Beglichen bis am Letzten Cent und bitte nicht Übersehen das Derartige Drackonische Masnahmen grundsäzlich nur mit der Regierung was zutun haben und nicht mit den Sozialistischen / Kommunistischen Regim bzw. politische Einstellung.

Ich bin kein Sozialist oder Kommunist aber ich will auch nicht aber ich bin für gerechtigkeit und will nicht das ein politisches Regim, egal welches es ist in ein falsches licht voller Vorurteile geschoben wird wegen irgendwelche Beklopte Diktatoren.
traurigerweise, genau das passiert hier in den Topic.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das hängt natürlich von der Definition des Begriffes "teilnehmen" sowie "Existenzminimum" ab. Ich meine, dass immer mehr Menschen immer weniger konsumieren (können), was nun mal Grundvoraussetzung des Marktes ist. Das können die immer weniger Menschen, welche immer mehr konsumieren könnten (!) gar nicht kompensieren. Dieser Proozess ist nach meiner Meinung elementar mit den freien (!) Markt verknüpft, permanent und (scheinbar) auch nicht umkehrbar.

Meines Wissens nach ist der Markt weiterhin am wachsen, was deiner "Beobachtung" wiederspricht. Es findet übergelagert eine gewisse Verlagerung der Marktschwerpunkte statt. Derzeit vor allem aus Europa weg, was lokal zu einer Einschränkung führen könnte (meiner Meinung tut es das nicht, im Schnitt haben die Deutschen heute mehr, als vor 10-20 Jahren. Sie haben nur nicht soviel mehr, wie es mehr Möglichkeiten gibt, weswegen sie mehr vermissen). Global betrachtet wird diese durch das Wachstum in anderen Regionen aber weit mehr als ausgeglichen. (was auch dem Konzept des freien Marktes entspricht: Das Kapital fließt dahin, wo es am meisten erreichen kann. Derzeit vor allem in Asien)

Du schreibst selbst, dass die Evolution des Marktes zur Zerstörung des Planeten führen kann. Da er damit selbst elementare Grundlagen seiner Existenz zerstört, zerstört er zwangsläufig sich selbst. Inhalt, Funktion und Ziel des freien Marktes ist die Erzeugung und Befriedigung von immer neuen Bedürfnissen, um etwas verkaufen zu können. Wenn man keine anderen Regulierungsmechanismen schafft, wird es wahrscheinlich zur Zerstörung des Planeten führen, da das evolutionäre System "freier Markt" sich nicht selbst Fesseln anlegt.:(
Der Vorschlag in Deinem Benutzerbild ist gar nicht so schlecht.;)

Tjo - nur weil ich den Kommunismus als inkompatibel zu den heutigen Menschen bezeichne, heißt das ja nicht, dass ich den Kapitalismus besser finde ;)
Der ist imho nämlich inkompatibel zu einigen Grundgesetzen dieses Universums.


Hast schon irgendwie Recht. Allerdings hat der freie Markt (Kapitalismus) und seine Funktion / Nicht-Funktion als konkurrierendes und momentan wohl auch vorherrschendes Wirtschaftssystem schon etwas mit dem Kommunismus als Gesellschaftsordnung zu tun. Wenn der freie Markt ordentlich (mit der gerechten Berücksichtung der Interessen aller) funktionieren würde, bräuchte man nicht über alternative Gesellschaftsordnungen diskutieren.

Das Konzept "Gerechtigkeit" ist kein Bestandteil des freien Marktes - und die Erkenntniss eben dieses grundlegenden Fehlers ist eine der Kernmotiviationen für die Suche nach anderen Gesellschaftssystemen, z.B. dem Kommunismus. (im Gegensatz zur Ernährung oder körperlicher Ertüchtigung in Rumänien, bei denen ich weiterhin nicht so ganz sehe, wie sie Gesellschaftssysteme generieren, beschreiben oder in Frage stellen)
 
Ich bin grundsaetzlich gegen Komunissmus. Die Idee ist zwar ist nicht schlecht aber es ist unmoeglich dass dass Prinzip funktioniert weil zu viele Menschen auf ihr eigenes Vorteil bedacht sind. Ausserdem waere dass sehr langweilig. Die meisten Menschen waeren fast gleich. Jeder verdient ja dass gleiche Geld und so. Da wuerden sich die Konsolen doch ganz durchsetzen. Nein Danke.:daumen2:
 
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