Euer Gedanke zum Kommunismus

Ich möchte daraufhinweisen, dass dies hier ein Thread zum Thema "Kommunismus" ist.
Ist Bekant und geradedeswegen gibt es Vergleiche. Falls Vergleiche Verboten sind, bitte mitteilen
Thema ist ausdrücklich nicht "EinarNs persönliche Erklärung/Interpretation der/von Menschrechte(n) und Freiheit".
Thema NICHT. Mein posting jedoch schon und mein posting weist darauf hin ALLS BEISPIEL das auch eine Demokratie kann den umständen Entsprechend MUTIEREN in eine Art diktatur und nicht nur der Kommunismus, Auch wen in eine Demokratie MEHRPARTEIEN am zug sind und keine EINPARTEI.

@ thrian

Das Summieren mehreren Parteien durch Koalitionen = wie EINPARTEI.
Es kann auch eine EINPARTEI Regieren (Die Gewählte nach DEMOKRATISCHE REGELN) Ohne das es gleich Diktatur Bedeutet oder zur Diktatur kommt.

Eine Diktatur kommt grunsäzlich durch Manipulationen, Unterdrückungen, Gewalt, Erpressungen zur stande und hat mit der Anzahl der Parteien nichts zutun ob eine Existiert oder Mehere. durch eine Diktatorielle Manipulation der Masse kommt selbstverständlich immer die Partei am zug was zum Entsprechenden Diktator Gehört.
 
Findest du es harmlos, wenn die Weltwirtschaft mal eben von ein paar Mächtigen gegen die Wand gefahren wird und andere Mächtige es dann dem Volk auferlegen für den Schaden aufzukommen, ohne dass man in irgendeiner Form ein Mitspracherecht hätte? Oder dass Wahlversprechen keine 24h nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses für nichtig erklärt werden?

Harmlos finde ich das keineswegs. Aber genausowenig ist es diktatorisch.
Das erste wird gemeinhin "Kapitalismus" genannt, das zweite kannst du meinetwegen als "BILDatur" bezeichnen :ugly:
Aber es hat wenig mit einem z.B. Hitler zu tun, der ja eben genau das Gegenteil gemacht hat: Weltwirtschaft mächtig angekurbelt (in schrecklicher Weise zulasten anderer) und Wahlversprechen eingehalten (selbst die, von denen einige heute behaupten, dass sie nie geglaubt hätten, dass er sowas ernst meint). Auch Mussolini hat afaik nur bei seiner Behauptung, dass er Italien zum Ruhm führen würde, daneben gelegen. (was er aber selbst auch nicht mehr als nichtig erklärt hat, sondern erst die Alliierten. Und das auch nach mehr als 24h)

Daher nenne ich es gern "Parteiendiktatur". Weil man ja erst wählt unter Vorspiegelung falscher Tatsachen und Versprechen, und danach erst nach Belieben regiert wird.

Den Begriff könnte man verwenden, ist aber imho leicht zu verwechseln mit der "Einparteiendiktatur" nach DDR-, UdSSR- oder VRC-Vorbild.
Außerdem sind deine Bedingungen gar nicht so stark gegeben, wie viele meinen. Z.B. die FDP hatte -soweit ichs seinerzeit gelesen habe- jede einzelne ihrer imho inakzeptablen Entscheidungen in ihrem Wahlprogramm stehen. Sie waren sogar alle als "die FDP wird" oder "die FDP setzt sich dafür ein" gekennzeichnet. Die sogenannten nicht erfüllten Wahlversprechen waren dagegen allesamt/größtenteils "die FDP ist der Meinung, dass ... sollte" oder "die FDP hält für richtig ..." - man beachte den Unterschied zwischen "machen wir" und "finden wir gut, soll aber wer anders hinbekommen". Nur bei Steuerleichterungen und die Gesundheitsreform läuft es klar gegen ihren Kurs - aber da ist dann auch wirklich die Union die Ursache, das lässt sich in einer Demokratie eben nicht ganz vermeiden. Versucht hat man es auf alle Fälle.

Vielleicht wäre der Begriff konstitutionelle Parteienmonarchie angebrachter, hat ja was von gewählten Regenten und Hofnarren. Passt bei Westerwave vielleicht sogar ganz gut. :D

Monarchie hat eine Erbfolge ;)
Ich würde schlichtweg von "manipulierter Demokratie" oder "Demokratie mit Informationsdefiziten" sprechen (je nach dem, wieviel Planung man unterstellt. Imho braucht es gar keine langfristigen, bösen Absichten für dieses Ergebniss. Das grundlegende Verhalten der Bevölkerung reicht als alleiniger Antrieb vollkommen aus)


Ist Bekant und geradedeswegen gibt es Vergleiche. Falls Vergleiche Verboten sind, bitte mitteilen Thema NICHT. Mein posting jedoch schon und mein posting weist darauf hin ALLS BEISPIEL das auch eine Demokratie kann den umständen Entsprechend MUTIEREN in eine Art diktatur und nicht nur der Kommunismus, Auch wen in eine Demokratie MEHRPARTEIEN am zug sind und keine EINPARTEI.

Dein Posting thematisiert ausdrücklich dein Verständniss der Menschenrechte. Dieses weist offensichtlich sehr stark von sämtlichen gängigen Erklärungen der Menschenrechte ab. Damit wird es als Diskussionsargument unbrauchbar - selbst dann, wenn "missachtet die Menschenrechte" die einzige Definitionsgrundlage für "Diktatur" wäre, was keineswegs der Fall ist. De facto ist es gar kein Kriterium in dieser Frage.

(auch sinnvoll so. Schließlich gibt es durchaus Diktaturen -z.B. Kuba-, in denen die Menschenrechte nach Definition der UN eher erfüllt werden, als in heutigen Monarchien -z.B. Saudi-Arabien- oder Demokratien -z.B. USA in der ersten Hälfte des 20.Jhd.- der Vergangenheit)
 
Das Summieren mehreren Parteien durch Koalitionen = wie EINPARTEI.
Es kann auch eine EINPARTEI Regieren (Die Gewählte nach DEMOKRATISCHE REGELN) Ohne das es gleich Diktatur Bedeutet oder zur Diktatur kommt.

Eine Diktatur kommt grunsäzlich durch Manipulationen, Unterdrückungen, Gewalt, Erpressungen zur stande und hat mit der Anzahl der Parteien nichts zutun ob eine Existiert oder Mehere. durch eine Diktatorielle Manipulation der Masse kommt selbstverständlich immer die Partei am zug was zum Entsprechenden Diktator Gehört.

Wenn nur eine Partei existiert, mit absolutem Machtanspruch und immer Recht hat, ist doch die Entstehung einer Diktatur regelrecht vorprogrammiert. Üblicherweise setzen sich in der Politik ja nicht die Menschen mit den edelsten Zielen durch, sondern die gerissensten und intrigantesten.
Die Angst vor einer Abwahl im Mehrparteiensystem führt glücklicherweise dazu, dass die Meinung der Bevölkerung berücksichtigt werden muss.
Lenin (der auch kein "Guter" war) hatte ja selbst ausdrücklich vor Stalin als seinem Nachfolger gewarnt - den Rest kennen wir. Mit Abwählen war da nichts mehr. Ein 1-Parteien-System bringt immer irgenwann solche Menschen an die Macht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Soweit ich weiss gab es mal eine große Umfrage die ähnlich wie dies hier war:

1. Alle deine Nachbarn Verdienen 6000 Euro Monatlich du aber als einzieger 8000 Euro.
2. Alle deine Nachbarn Verdienen 12000 Euro Monatlich du aber als einzieger 10000 Euro.

Lustig war das ein Großteil (Trotz 2000 Euro Verlust gegenüber 2) die Teilnehmer 1 Gewählt haben.

D.h man möchte immer ÜBER den anderen stehen. Von daher ist der Kommunismus etwas was sie nie lange hält (was sich ja oft gezeigt hat) zumal der Staat selbst dadruch unmenschlich viele Schulden aufbaut.
 
Der Kapitalismus hat die Chance auf Kommunismus zerstört.Die Grenzen zwischen "reich" und "arm" werden größer.Die Reichen werden weniger,aber reicher,die armen mehr und zu dem ärmer.Irgendwann endet das noch in einem Bürgerkrieg,zumindest wenn wir noch in der Antike oder dem Mittelalter wären. ;)

Lg schub97
 
Der Kapitalismus hat die Chance auf Kommunismus zerstört.Die Grenzen zwischen "reich" und "arm" werden größer.Die Reichen werden weniger,aber reicher,die armen mehr und zu dem ärmer.Irgendwann endet das noch in einem Bürgerkrieg,zumindest wenn wir noch in der Antike oder dem Mittelalter wären. ;)

Lg schub97
ich glaube nicht, dass der Kaptialismus die Chance auf den Kommunismus zerstört hat. Ich glaube das das Wesen des Menschens einfach nicht zusammenpasst mit der Idee des Kommunismus. DEswegen wird er auch nie funktionieren ohne davor einen neuen Menschen erschaffen zu haben.
 
Der Kapitalismus bestimmt die Welt und hat die Chance auf völlige Gleichberechtigung und somit die Chance auf Kommunismus zerstört.Es gab auch nie Kommunismus(außer vllt bei den Steinzeitmenschen,aber die hatte keine Währung) und wird es nie geben.Was Menschen für Geld tun:

-töten Unschuldige oder ein reiches Familienmitglied
-zerstören Umwelt
-nutzen Menschen aus
-Menschen etwas von einer heilen Welt erzählen(Nur Politiker)
-Steuerhinterziehung/Unterschlagung.

MfG schub97

P.S.Deine Aussage ist eigentlich auch richtig,denn das Wesen des menschen ist auf reichtum und Macht aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eigentlich wurde das Konzept des Kommunismus aus einem noch wesentlich absoluteren Kapitalismus heraus entwickelt, als wir ihn heute haben - und die Transition wurde von vorneherein als gewalttätige Reaktion auf die Fehler letzterens postuliert.

In so fern ist ein Wechsel in den Kommunismus heutzutage nicht unwahrscheinlicher, als früher. Die Chancen für einen neuen Versuch steigen imho stetig. (dass dessen Erfolgschancen weiterhin bei 0 sind, steht auf einem anderen Blatt ;) )
 
Kommunismus funktioniert schon bei 2 Menschen nicht mehr. Ausser in Einzelfällen. Und selbst da gibt es schon Probleme. Siehe Beziehungen und Ehescheidungen. Je größer die Gruppe desto schlechter, weil immer einer meint rumspinnen zu müssen.

Was haltet ihr von dem System. Jeder bekommt vom Staat eine gewisse Grundlage. Eine Grundlage mit der man "Leben kann" ohne etwas zu tun. Wer mehr möchte, muss arbeiten gehen oder sonst etwas dafür tun.
 
Ein solches System haben wir doch schon durch H4.

Man bekommt sein Geld und alles was man tun muss ist sich lustlos bei den von der Arge vorgeschlagenen Stellen bewerben/vorstellen.
 
So war das nicht gemeint. Das sollte dann so aussehen das jeder einen Grundbesitz und eine Grundlage bekommt. Jeder das gleiche. So eine Art Basis Kommunismus. Und dann kann man sich zusätzlich noch was erwirtschaften wenn man will. Die Basis bleibt aber bestehen. So eine Art Kommunismus mit Kapitalismus kombiniert.
 
Nur wird das nicht funktionieren, wenn plötzlich geschätzte 50% der Steuerzahler auf einmal zu einer 20h Woche wechseln, weil sie mit dem Geld auskommen.

Wer zahlt dann bitte für das Grundeinkommen??
 
Nur wird das nicht funktionieren, wenn plötzlich geschätzte 50% der Steuerzahler auf einmal zu einer 20h Woche wechseln, weil sie mit dem Geld auskommen.

Wer zahlt dann bitte für das Grundeinkommen??

Geldkreislauf?

Wohin fließt das Einkommen? In die Unternehmen, die schütten es wieder aus oder zahlen höhere Gehälter, was wiederum mehr zum BGE beiträgt.

Nur die Sparquote ist ein Killer auf lange Sicht, weil der Staat dann die Gelder der Bürger als Kredit aufnehmen muss.
 
So war das nicht gemeint. Das sollte dann so aussehen das jeder einen Grundbesitz und eine Grundlage bekommt. Jeder das gleiche. So eine Art Basis Kommunismus. Und dann kann man sich zusätzlich noch was erwirtschaften wenn man will. Die Basis bleibt aber bestehen. So eine Art Kommunismus mit Kapitalismus kombiniert.

Jedem eine sichere Grundlage, darüber hinaus kann jeder machen, was er noch für nötig hält - genau das ist das Grundprinzip des bedingungslosen Grundeinkommens.
Das Grundprinzip des Kommunismus besteht in einer Entkopplung des Tuns und des Besitzes, im Endstadium einer weitestgehenden Abschaffung des letzteren und der von Geld sowieso. Jeder soll von sich aus aktiv werden, um etwas für die Allgemeinheit (Kommune eben) zu tun, weil er weiß, dass das richtig ist. Im Gegenzug erhält jeder aus den so gemeinschaftlich geschaffenen Gütern, dass was er braucht bzw. (wenn die persönliche Einsicht weit genug gediehen ist, um externe Regelierung überflüssig zu machen) das, was er will.

Der Unterschied sollte ebenso einleuchtend sein, wie die unmögliche Kombination des letzteren mit kapitalisitischen Elementen. Ich wiederhole meine Aufforderung, für weitere Diskussionen über ersteres einen neuen Thread anzulegen. Aufgrund verschiedener politischer Vorstöße hat das Thema zu viel Brisanz und zu viel Umfang, als dass man es mal eben Offtopic durchdiskutieren könnte.
 
Ja stimmt eigentlich. OK um dann mal einen On-Topic Beitrag zu leisten. Mein Gedanke zu dem Thema: Kommunismus ist vom Grundgedanken her Genial. Wie Ureinwohner oder Buschmänner. Jeder zieht an einem Strang und holt sich so viel zum Leben wie er braucht. Nur damit das alles in einem Staat funktioniert müsste man wie in der Steinzeit leben. Vielleicht sogar Geld abschaffen.

Je größer die Gruppe ist desto größer ist die Gefahr das einer aus der Reihe tanzt. Auch im Kommunismus gibt es Leute die oben und unten stehen. Deswegen entsteht darin meist eine obligatorische Diktatur. Der einzige der es anährend am besten hinbekommen hat war Fidel Castro mit seinem Cuba. Ich finde den Man Genial. Letztlich wird Kommunismus nie funktionieren. Nicht mit dem Wesen "Mensch"!!
 
Castro genial?

Imho hat er nur Glück gehabt, sprich: Die USA und eine Insel.

"Aus der Reihe tanzen" innerhalb des Kommunismus lässt sich nämlich noch mit relativ humanen Maßen unterdrücken (relativ, im Vergleich zu dem, was Mao, Stalin oder auch nur Honecker für die vorgesehen haben, die sich dem System entziehen wollten. Unterdrückung bleibts natürlich und ein Musterland für Menschenrechte ist Kuba sicherlich nicht. Neben Israel, den USA und dem US-abhängigen Mikronesien z.B. die einzige Nation, die seinerzeit gegen eine UN-Resolution gegen Folter gestiommt hat).
Wirklich problematisch sind die Grenzen zu Gesellschaftsformen, in denen nicht Selbstbeherrschung oder der Staat, sondern die restliche Bevölkerung den Ton angeben (aka freie Systeme) und in die einem diejenigen weglaufen, die sich dort in der oberen Hälfte platzieren könn(t)en.
Das (und der Umgang damit...) hat der DDR schon nach kurzer Zeit das Genick gebrochen und die UdSSR massiv eingeschränkt. In Kuba ist die Lösung keine Mauer und keine staatliche Kontrolle, sondern Atlantik und Karabik. Nichtmal den eingeschränkten Außenhandel bzw. die fehlende Importmöglichkeit für "Luxus"güter musste man seitens der Politik rechtfertigen, im Gegenteil: Man konnte seinen Kampf gegen das US-Embargo sogar noch zur Stärkung der eigenen Position verwerten.
 
Theorie und Praxis. Der Mensch ist grundsätzlich ein Egoist. Wie soll da Kommunismus funktionieren.

Es wird immer Menschen geben, die besser sein wollen oder die mehr haben wollen, als die Breite Masse.
Sämtliche kommunistischen Staatsgebilde - mal als Projekt geshene- sind gescheitert oder im scheitern begriffen.

Ich persönlich glaube, dass der Kommunis fortschrittshemmend ist und mit den aktullen Ansätzen nicht zukunftsfähig sein wird...
 
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