Das ist leider nur dne wenigsten bekannt. Die USA haben Kuba doch der UdSSR in die Arme getrieben. Aber NEIN unser Weltsheriff ist ja immer der reine weiße Ritter. Selbstlos bis zur Opferbereitschaft....
Nunja - in der Zeit wurde auf beiden Seiten massive Propaganda betrieben und wie viele Leute arbeiten schon eine Vergangenheit auf, die ihnen klar erscheint?
Davon ab ohne die SUA gäb es Deutschland wie es kennen nicht
In diesen Satz kannst du an Stelle von "Deutschland" einsetzen, die bedeutenste Macht des letzten Jahrhunderts hat nunmal auf quasi alles einen gewissen Einfluss ausgeübt

(ob positiv oder negativ ist meist ein langes Thema...)
Der Mensch strebt von Natur aus nach Verbesserungen und das wird im Kommunismus bei der breiten Masse einfach "ausgeschaltet", man arbeitet also gegen menschliche Grundzüge ...
Nö. Verbesserung gibt es im Kommunismus genauso, genaugenommen erlaubt sogar im Schnitt mehr Verbesserung.
Was entfällt ist die Verbesserung auf Kosten anderer - "auf Kosten anderer" ist aber etwas, was der Mensch überwinden kann. Genaugenommen ist es für Primaten inkl. Mensch sogar typisch, dass sie innerhalb ihrer Gruppe nicht/kaum Bereicherung zu Lasten anderer betreiben, wenn das die Gruppe als ganzes schädigt.
Die Schwierigkeit besteht nur darin, dass unsere "monkey sphere" kaum ins dreistellige reicht - wir aber idealerweise mit knapp 7 Milliarden eine Gruppe bilden müssten.
Außerdem funktioniert der Kommunismus ohne Planwirtschaft nicht, denn wenn die Menschen einen Marktkonformen Lohn für ihre Arbeit bekommen haben wir ja keinen Kommunismus mehr, denn so würden manche besser bezahlt werden als andere, sozusagen eine Ungleichheit in der Basis des Kommunismus
Wieso?
Die Frage ist, nach was sich der Lohn berechnet. Wenn man den Lohn z.B. einfach nach Arbeitszeit auszahlt, wiederspricht das nicht dem Kommunismus. Ein Markt kann sehr wohl verwendet werden, Nachfrage und Angebot gibt es auch im Kommunismus. Der Unterschied liegt in der Motivation: Im Kapitalismus passt sich das Angebot an die Nachfrage an, weil Unternehmer die Kunden ausnehmen wollen.
In einem kommunistischem Markt müsste der Produzent seine Tätigkeit an die Nachfrage anpassen, weil das sinnvoll und Richtung für die Gemeinschaft ist.
Das der real existierende Sozialismus immer mit Planwirtschaft einherging, liegt nicht daran, dass das unverzichtbares Bestandteil des Konzeptes ist - sondern an der mangelnden Bereitschaft der Menschen, freiwillig mitzumachen und an der Bereitschaft der Politiker, dies mit Zwang zu kompensieren. Denn ein Kontrollstaat, der jedes einzelne Element überwachen und vorgeben möchte, der landet automatisch bei einer Planwirtschaft. (auch wenn er nicht kommunistisch ist. Ein Beispiel wäre z.B. Kriegsproduktion, die sich durchaus auch in kapitalistischen Ländern durch starke Kontrolle und klare Pläne auszeichnete)
Wir leben jetzt und heute in einer sozialen Marktwirtschaft, das heisst der Staat greift kaum bis garnicht in den Markt ein, sichert aber seine Bürger gegen gewisse Risiken (Arbeitslosigkeit, Krankheit usw.) ab ... wir haben quasi die Vorteile der Planwirtschaft (soziale Sicherheit) mit den Vorteilen des freien Marktes kombiniert ... das mag nach Sozialkunde 5te Klasse klingen stimmt aber absolut ... jeder kann sich frei nach eignen Wünschen und Vorstellungen entfalten ...
Der Haken:
Wir haben die staatlichen Kosten eines staatlich-sozialen Systems mit den fehlenden staatlichen Einnahmen eines freien System kombiniert. Die Differenz kann man an der Schuldenuhr ablesen. Im Kapitalismus werden neue Werte am Markt generiert bzw. über diesen verteilt, in den marktfernen Sozialsystemen dagegen werden sie nur verbraucht. Ein Staat, der sich aus dem einen raushält kann nicht auf Dauer letzteres am Leben erhalten.