AW: Erziehung & Schule - Was passiert mit der Jugend? Update: Kommentare von Usern im Startpost!
Ich finde gutes Benehmen/Verhalten selbstverständlich. Und dadurch das unsere Gesellschaft so verweichlicht, wird man mittlerweile für jeden Kack belohnt
Kannst du das wirklich so verallgemeinern? Das hängt viel von der persönlichen Wahrnehmung ab. Ist unsere Gesellschaft verweichlicht, weil es "ständig belohnt" wird? Oder verhält sie sich gleich, und die Art wie dies "gefördert" wird, ist anders geworden: meine Eltern/Großeltern haben bei Fehlverhalten auch noch einen Satz heiße Ohren bekommen: sowohl in der Schule als auch daheim.
Was bei beidem rauskommen kann: gute Erziehung.
Was bei Prügel rauskommen kann: ein eigenes Aggressionspotential
Was bei Belohnung rauskommen kann: extrinsische, materielle Motivation.
Die Perfekte Erziehungsmaßnahme gibt es demnach noch nicht. Allerdings ist es leichter die Folgen von der zweiteren Methode zu "kurieren" als die Traumen der ersteren.
Dass letzteres aber auch bei uns Spielern gut funktioniert, zeigen "Archievements"
zu gutem Benehmen gehören ganz selbstverständliche Dinge, soziale Werte etc.
Aber mir kommt es vor, das Ausländer beispielsweise schon hochgelobt werden, wenn sie Deutsch sprechen (für mich eine Selbstverständlichkeit, wer hier leben will, muss auch Deutsch sprechen).
Für DICH, ja. Denn wir wurden mit diesen Werten, dieser Denkweise erzogen. Es ist unsere Kultur so etwas anzunehmen. Es gibt aber halt auch andere Kulturen. Diese mögen uns in manchen Dingen voraus sein, in anderen sind sie es wiederum nicht.
Wo man uns jedoch voraus ist und wo nicht, können wir unmöglich entscheiden, da wir von der eigenen Kultur ja so geprägt sind, dass wir natürlich von ihr annehmen, dass es die "richtigere" ist.
Natürlich ist es auch eine Frage der Bildung, des Anpassungswillens etc.
Aber wenn du von Geburt an erzogen wirst, dass es nur deine richtige Art gibt zu leben, nur deinen Glauben und nur deine Sprache die dein Gott akzeptiert, wirst du vielleicht auch nicht gerne eine andere Sprache lernen, denn in deinen Augen wären dann andere Kulturen minderwertig.
Ich verstehe gut worauf du hinaus willst, meine Frau hat auch so einen Fall: sie ist Lehrerin und kann einen Schüler ihrer Klasse nicht unterrichten, da ihm Kulturell mitgegeben wurde, dass Frauen minderwertig sind und man sich als Mann nichts von einer Frau sagen lassen darf. Dass so ein Schüler dieser Kultur immer wieder die ganze Klasse in Unruhe bringt und den Unterricht nicht nur stört sondern zerstört, ist ein Problem, dass man dagegen kaum etwas machen kann (Elterngespräche bringen da wenig

), ein anderes.
Und Strafen sind auch zu lasch, deswegen begehen auch so viele Jugendliche Straftaten, weil sie genau wissen das der Jugendrichter selten die Höchststrafe für das jeweilige Vergehen ausspricht. Hier in Deutschland ist reine Augenwischerei.
Das ist DEINE Ansichtssache von Erziehung und Pädagogik, dass es besser wäre, Strafen härter zu machen. Doch letzten endes führen härtere Strafen auch zu schwerer Rehabilitierung, zu mehr Aggression. Und ich denke wir wissen wo mehr Aggression hinführt...
Und die Sache mit den Fingerabdrücken ist einfach nur eins: Generalverdacht.
Und natürlich wunderbar für die ganzen Überwachungsfetischisten im IM. Aber es wird in keiner Weise dafür sorgen, das Straftaten aufhören.
Ist übrigens auch wieder eine Kulturfrage: es gibt durchaus Kulturen/Länder wo Datenschutz nicht groß geschrieben wird. Die sich nicht darum scheren, welche Daten von ihnen bekannt sind, nichts verbergen wollen. Es wird halt uns, weil wir so "reich" sind, und so viel zu schützen/verlieren haben ständig gesagt, auf was wir nicht alles acht geben müssen um uns, unsere Privatsphäre, unsere liebgewonnenen Materiellen Dinge zu schützen... aber gerade die Leute die noch "näher am Leben" stehen, also nicht in einer Gesellschaft die einem alles vorgibt (wie man sein muss, wie man sich verhalten muss, welche Dienste man zu leisten hat) sind, haben kaum ein Problem mit solchen Nichtigkeiten wie Datenschutz.
Generalverdacht usw sind halt alles Begriffe, die uns gleich mal wieder Angst machen, wir könnten im Falle eines Verfahrensfehlers alles Verlieren. Oder geht es gar nicht um Verfahrensfehler, sondern weil wir in unserer Gesellschaft doch immer wieder kleine Illegale Dinge machen (Jugenddelikte, zu früh Alkohol trinken, kiffen, Torrents usw...) die in anderen Kulturen entweder als akzeptiert angesehen werden oder eben nicht gemacht werden.
Natürlich gibt es tatsächlich viele rechtliche Bedenken usw, die gegen eine generelle Speicherung der Daten in vielen Unmut auslösen. Doch es kann sich jeder für sich selbst mal den Gedanken machen "warum eigentlich nicht?". Das Todschlagargument "ich habe nichts zu verbergen" mal außen vor, das kann ich nicht mehr hören. Denn eigentlich hat JEDER etwas zu verbergen in unserer Gesellschaft/Kultur
Was ich etwas komisch finde - ich bin auf einem Gymnasium, und nach der 10. Klasse hat man hier den Realschulabschluss. Nun kenne ich viele Leute von der Haupt- und Realschule, die ebenfalls einen Realschulabschluss haben. Wenn ich die jedoch frage, was die Normalparabel bzw. lineare Gleichungen sind, haben die keine Ahnung. Nie im Unterricht gemacht. Hab ich das falsch verstanden, oder sind die Anforderungen für den Realschulabschluss auf dem Gymnasium höher als auf anderen Schulformen? Ich meine, ohne das Wissen über lineare Gleichungen etc. werde ich wohl kaum in die 10. Klasse kommen.
Das ist auch wieder so ein "Kulturding". Das Wissen, das DU in deiner Schule erlangt hast, betrachtest DU als wichtiger als das Wissen anderer Schulen, wer weiß ob nicht in diesen anderen Schulen etwas gelehrt wurde, was DU wiederum nicht gelernt hast - und im Leben wichtier sein könnte als eine lineare Gleichungen die zu Hyperbel, Parabel etc führen? Wer weiß, ob mich das in der Stammtischdiskussion weiterbringt? Und falls ich es für den Beruf brauche muss ich es sowieso nachlernen. Das heißt jetzt nicht das Wissen schlecht ist (egal ob mathematisch oder sprachlich, etc.), aber prinzipiell gibt es nicht das EINE wichtige Wissen. Und was man noch nicht weiß kann man ja noch später nachlernen - wenngleich es später immer schwieriger wird. Zumal sind wir weniger Aufnahmefähig, zum anderen haben wir dann vielleicht schon Beruf, kommen müde Heim, wollen eigentlich Freizeit haben sollen jetzt aber plötzlich die Sachen für die Abendmatura/abitur machen.
Funktioniert nur leider nicht.
1. Weil du gerade bei den meisten von Jugendlichen verübten Delikten (Sachbeschädigung im Öffentlichen Raum z.B.) mit Fingerabdrücken nicht viel anfangen kannst, wenn sie nicht gerade ausgefallene Gegenstände dafür benutzen und die dann liegen lassen.
2. Zumindest hier in Berlin ist die Polizei schon so heillos überlastet, wenn die jetzt bei jedem Kleinkram auch noch Fingerabdrücke nehmen müssen, kommen die garnicht mehr zum Arbeiten.
Nur mit Fingerabdrücken als Beweis kannst du quasi nichts erreichen.
mit 1. bin ich zu wenig vertraut aber 2. gilt für alle Großstädte der Welt und von daher ist es einfach unmöglich, ein solches Gendatenbank/Fingerabdrucksystem fair umzusetzen:
nur weil Fingerabdrücke von mir am Tatort sind gelte ich also automatisch als Verdächtiger, auch wenn ich vielleicht das letzte mal vor einer Woche dort war. Die Ressourcen für eine genaue Untersuchung sind oft nicht vorhanden, bei so extrem vielen kleinen und mittleren Delikten wie sie in einer Großstadt vorkommen. Hier kommt zu recht die Angst vor Verfahrensfehlern ins Spiel. Wer sich damit beschäftigt hat, weiß dass diese etwa in den USA besonders oft mit farbigen in Zusammenhang stehen.
WIEDERUM umgekehrt hat gerade die DNA Analyse diese unschuldigen hinter Gitter oft die Freiheit gebracht. Gibt halt immer 2 Seiten einer Medaille
3. Was das Strafmass angeht: Verhältnismäßigkeit, bei einem Ersttäter sind Bewährungs/Geldstrafen IMMER die bessere Lösung. So gibst du dem Täter noch die Alternative, relativ unbeschadet aus der Sache heraus zu kommen. Was hast du denn davon, wenn du sie einbuchtest? Garnichts außer einem guten Gefühl und genau sowas soll unser Rechtssystem ja nicht sein. Die Gewohnheitstäter halten es eh nicht aus, bis die Bewährung um ist. Meinetwegen kann man auch die Bewährungszeiten bei Jugendlichen stark erhöhen, aber sie direkt einzubuchten ist einfach nur teuer und überzogen.
Das mit dem gerechtigkeitsgefühl ist wahr. Ob eine Geldstrafe, gemeinnützige Arbeit oder doch schwereres hängt natürlich auch vom Vergehen und den Motiven ab. Einem Triettäter kannst du mit einer Geldstrafe nicht kommen, einen tatsächlich einmaligen Ausrutscher schon. Hier wären die Psychotherapeuten/analytiker etc gefragt, in die Person zu schauen, ob sowas bei richtiger Behandlung nochmal vorkommen kann. Allerdings kann man die ja auch wieder austricksen.
4. ******* bauen tuen Jugendliche so oder so. Das haben sie schon immer getan und das werden sie auch immer tun, sowas kannst du auch mit härteren Strafen nicht verhindern. Und ein höheres Strafmaß birgt auch IMMER Missbrauchsgefahr.
Es gehört nunmal zum Erwachsenwerden dazu, die Grenzen auszuloten. Allerdings wäre es immer gut, wenn man den heranwachsenden schon von vornherein die Konsequenzen klar macht. Es gibt viel zu viele Situationen wo sowas nicht gemacht wurde (hundete Dummheiten, die Jugendliche/Kinder aber auch Erwachsene aus LANGWEILE machen, wie andere Prügeln und das Filmen. Wobei Langweile nicht der richtige Grund ist, sondern das nur eine Pauschale Angabe ist, weil man sich über die eigene Motivation nicht im Klaren ist. Andere Kinder verprügeln hat natürlich damit zu tun, dass man oben erwähntes Aggressionspotential in sich hat. Die Frage ist, warum?)
Das Bildungssystem ist sowieso eine Fehlkonstruktion.
Jedes Bundesland mit eigenen Regeln und ständigen Änderungen, kein Wunder das nix hinhaut.
Und die Schlimmste Sache von allen: das Zentralabitur.
Also dass jedes Bundesland alles anders macht ist doof,
dass sie jetzt alles gleich machen wollen ist auch doof

?
Das Bildungssystem ist keine Fehlkonstruktion. Es funktioniert ja schon seit tausend und mehr Jahren. Es wird halt ständig angepasst und perfekt ist es noch lange nicht, bis dahin werden wohl noch viele Jahre ins Land ziehen.[/QUOTE]
Die Fingerabdrücke bringen einen aber schnell weiter!
Zum Zentralabitur. Da kann ich nur sagen was ich gehört habe. Ein Realschulabschluss ist genauso viel Wert wie ein Abi in Berlin. Das hat mal wer geschrieben ob es wirklich so stimmt kann ich nicht sagen.
Die Zentralmatura wurde schon dazu ausgedacht, damit man Ergebnisse mehr vergleichen kann.
Aber wenn man von einer besseren Schule kommt, wird man vom Arbeitgeber immer bevorzugt werden, egal wie "gleich" die gleiche Matura sein soll.
In welchem Staat der min. 100 mio. Bürger hat läuft es besser als in Deutschland? Der Staat gibt Geld aus für nichts! In unserem Dorf wurde ein riesiger Teil der Hauptstraße neu gemacht. Nach den Arbeiten ist sie noch schlimmer geworden als vorher! Unsere Spielplätze sind vermüllt und veraltet! Man muss in in die Zukunft investieren und nicht in das Jetzt und unsere Zukunft sind die Kinder! Wenn diese nicht in einer vernünftigen Umwelt aufwachsen kann das nur schief gehen!
Naja in vielen ARMEN Ländern läufts besser, wo die Leute gar nicht auf Hilfe vom Staat hoffen können, sondern sich des ganzen selbst annehmen.
Umgekehrt haben die Leute dort aber oft einfach andere Ansprüche an Hygiene und Sauberkeit - wieder ein Beispiel für Kulturelle Unterschiede.
Deutschland hat nicht einmal 100 Mio Einwohner. ^^ Man kann auch in einer verkommene Umwelt normal aufwachsen, nur wird das nur wenige gelingen. Und dass man als deutscher Bürger ungenügend in den Staat eingreifen kann, dagegen kann ich auch nichts machen. Die Frage ist, was will man wie bis wann und mit welchen Mitteln erreichen, sodass der Bürger mit den Massnahmen einverstanden ist. Man muss den Bürger erklären, wie man konstruktiv die Zukunft sichert.
Du kannst ja Bilder von den Spielplätzen photographieren und den lokalen Medien melden.
Was ist verkommen? Alles was nicht unserem Lebensstandard entspricht?
Schon vergessen wer unsere Eltern und Großeltern waren? Die in Europa aufgewachsen sind, wo vieles ein riesiger Trümmerhaufen war, sich niemand was leisten konnte? Die auch keine Zeit für Bildung etc hatten?
Ich weis das Deutschland keine 100 mio. Bürger hat.

Rund 80-90 mio. müssten es sein. Naja. In anderen Ländern läuft es viel besser mit der Bildung. Ich habe einen Russen in meiner Klasse. Er wohnt seit 5 Jahren in Deutschland und jetzt frage ich mich was zum Teufel sucht er hier! Nicht das ich was gegen Russen habe bin ja selber geboren aber das was er in der 6. Klasse gelernt hat hat er hier in der 8. und 9. wieder lernen müssen! Unser Klassenlehrer meinte selbst das es hinterm eisenen Vorhang viel besser mit der Bildung läuft als hier. Das waren seinen Worte! Meine Eltern sagen mir auch immer wieder das sie es unglaublich finden das wir immer soo viele Stunden ausfallen haben. Als sie zur Schule gingen hatten sie für alles Zeit auch wenn sie etliche Hausaufgaben hatten!
Wenn er dir konkret sagen kann WAS er als besser betrachtet in der Bildung im Osten, da wär ich mal gespannt.
Fachlich sind sie oft den unseren Schülern/Studierenden überlegen. Dafür hinken sie eben (unseren Kulturellen ansichten nach) sozial, didaktisch, pädagogisch hinterher.
Klar, wenn man mit Drill&Practice und Angst unterrichten darf, "lernt" der Schüler halt mehr. Aber ob er wirklich MEHR lernt, oder sich eher auf gewisse Dinge fokussiert, dafür aber andere außer acht lässt, ist eine andere Frage.
stimmt ja auch. Viele Studenten kommen aus Russland, der Ukraine und sonst wo nach Deutschland und sind einfach fleißiger als "wir". Die Motivation bei vielen ist doch deutlich unter der Gürtellinie, auch bei Jugendlichen. Ich seh es immer häufiger das Jugendliche ihre Eltern wie Leibeigene behandeln, das kann es nicht sein. Disziplin und Gehorsam sind für viele Fremdwörter.
Einer der Gründe dafür wurde weiter oben genannt, andere Gründe sind, dass wir uns bei weitem nicht mehr so "anstrengen" müssen um Erfolg zu haben.
Die Frage ist halt auch: wo fängt das an gut zu sein, wo nicht. Natürlich sollten wir lernen uns anzustrengen für unsere Ziele und Aufgaben. Länder wie Japan, wo das ganze aber an die Spitze getrieben wird, haben nicht umsonst eine extrem hohe Selbstmordrate. Und auch scheinbar "leichte" Berufe wie Lehrer, Polizist etc haben in Deutschland und Österreich die höchste Burn-Out rate. Weil die Belastung heutzutage eine andere ist, als einfach nur stoff/wissen gut runterbeten zu können.
Wenn man deine Theorie anwendet, müsste es in Nord Korea ja perfekte Schüler geben.
Wenn mans genau nimmt, sind sie das (auf ein gewisse Art und Weise, je nachdem was man als Leistung haben will)
Schon komisch. In Europa sind die Schüler sagen wir es mal eiskalt und hart..zu nichts zu gebrauchen und wenn man mal in den Osten kommt denkt man das jeder IQ gespritzt bekommt. In den USA ist es so entweder man ist gut in der Schule, ein Problem Schüler bis ins unmögliche oder die Eltern sind so reich das es egal ist wie dumm man ist da diese sowieso alles hinterher geworfen bekommen.
Ja das liegt schon wirklich daran, dass wir alles in den H... geschoben bekommen

Unrichtig ist der Eindruck nicht. Klüger sind die Schüler im Osten nicht, sie werden nur dazu gezwungen mehr aus ihrem Potential zu machen. Ob es allerdings "richtiger" ist, Fachwissen zu fokussieren ist eine andere Frage.
Ich kenne viele Studierende aus dem Osten als unsozial (im Sinne von: sie wollen sich nicht mit anderen zusammentun/zusammenarbeiten) sowie unflexibel (wollen etwas nur auf die Art und Weise machen, wie sie es gelernt haben). Das ist angesichts der heutigen Wirtschaftlichen Lage (viele Teamarbeiten, viele neue Prozesse die es ständig zu lernen gibt) eben nicht "besser".
Du dramatisierst es maßlos. [...] Und nicht jeder aus dem Osten ist gescheit.
Vielleicht erscheinen diejenigen die es sind, und uns nicht nur dort sondern auch bei uns durchboxen müssen, einfach als intelligenter - aber vermutlich dann auch zu recht.
Ich würde trotzdem nicht mit dem asiatischen Bildungssystem tauschen wollen
Nicht umsonst liegt dort die höchste Suizidrate weltweit vor, mit so was muss man sich wircklich keine "besseres" Bildungssystem erkämpfen. (Besser in ".." geschrieben, da das reine Wissen nicht viel Aussagt)
Nicht nur in der Schule sondern auch im Beruf.
Und wenn es nach den Wünschen der Öffentlichkeit geht(und wir das ihrer Meinung nach perfekte Bildungssystem schaffen), würde das auch zu uns kommen
Das asiatische Bildungssystem kann gut
Wissen vermitteln, das stimmt schon. Aber ohne Freizeit, Hobbys, usw...
Und meistens bleibt die Kreativität dabei auf der Strecke.
Lies dir den Thread nochmal genau durch: das ist das was viele hier fordern: mehr Fachwissen (im Vergleich zum Osten oder whatever), mehr "Sinnvolle" Nutzung der Zeit in der Schule. Manche fordern, dass Fächer wie Zeichnen oder Religion gestrichen werden... Und die Fächer wo man laut unseren Eltern oder der Gesellschaft was "Sinnvolles" lernt, sollen fokussiert werden.
Aber dann wiederum über Suizidraten, Burnout und Depression nicht reden wollen, weil das sind Tabuthemen.
Dazu kommt das soziale miteinander eingeschränkt ist.
Ja ich gebe zu in diesem Punkt habe ich ganz schön übertrieben aber wieso hört man immer wieder das im Osten Studenten mehr leisten als die Europäischen Studenten?
Also ich kann da widersprechen: habe Jährlich 200 Studierende (Studenten darf man nicht mehr sagen

) und da sind so ziemlich viele Kulturen dabei. Und ich kann in der Leistung jedes einzelnen stärken und Schwächen erkennen.
Dann geh ich da mal hin aber nicht im Winter hier ist es mir schon kalt genug
Daran gewöhnt man sich. Außerdem: Kälte->Kaminfeuer->romantische Stimmung->
Für mich, die öffentlichen rechtlichen, ORF, SF, 3SAT und ARTE.
Hätte ich jetzt auch gesagt.
Wobei man nicht pauschal sagen darf, dass N24 dokus schlecht/unseriös sind.
Aber so schwachsinnsdokus von denen wie etwa wie die Erde so undsolang nach der Menschheit aussehen wird, welche Katastophen was bewirken, wie das Weltall aussieht usw. Galileo (Pro7?) ist auch so eine Sendung, die maximal Unterhaltungswert besitzt....
Aber das Problem ist ja, das die großen Öffentlichen (ARD und ZDF) fast alle Dokus eingestampft haben und auch nur noch Talkshowkacke senden.
Imo sehe ich es schon fast als Vorteil, komplett ohne Fernseher zu leben.
Hat ZDF nicht einen eigenen Dokukanal? Ich meine zumindest den im Programm zu haben
Naja, das Fernsehen gehört definitiv zur Erziehung
Tut es auch