Erziehung - Schule - Staat - Jugendliche | Vorsicht! Dieses Thema zwingt einen dazu viel(!) zu lesen!

AW: Erziehung - Was passiert mit der Jugend?

Unser Meister sagt immer die dümmsten sind immer die härtesten Arbeiter und so mehr einer in der Birne hat umso weniger macht er wenns ums knüppeln geht.

Die, die was in der Birne haben, wollen die Knüppeljobs ja auch nicht mehr.
Ich hab studiert, damit ich die Arbeit eben verteilen und selbst nicht so viel machen muss. :daumen:
Sonst hätte ich Bäcker werden können, dann hätte ich immer was zu essen gehabt. :D
Oder Pr0n Produzent, dann hätte ich immer was zu ....öhm... :devil:

Aber das sind alles Einzelfälle und zeigt nicht die Gesamtsituation.
 
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Alle, die Posts vermissen, empfehle ich die Benutzung des Musikforums für Musikdiskussionen. In Zukunft kann ich auch detailiertere, persönliche Hinweise auf bunten Karten verschicken...



Es ist die veränderte Gesellschaft, mit kleinen Familien ohne Halt. Früher gab es Großfamilien, 4 und mehr Geschwister, die alle unter einem Dach gelebt haben.
Heute gibts 1-2 Kinder und Eltern, die sich nicht mehr darum kümmern, was aus ihren Kindern wird, weil sie mit der Erziehung völlig überfordert sind.

4 Geschwister dürften auch in der Elterngeneration der heutigen Jugend schon seltener gewesen sein, als zwei werkstätige Eltern.


Was mir auffällt ist, dass das Allgemeinwissen recht mager ist.
Ich sitze ja mit im Büro wenn sich Leute bei uns bewerben und einen Job haben wollen und wenn man da mal so einfache Fragen einstreut, bekommt man merkwürdige Antworten.
Ich weiß aber nicht, wie das vor 50 Jahren war.

Vor 50 Jahren gabs nicht viel anderes zum wissen, außer Allgemeinwissen ;)
Imho ist das Konzept des Allgemeinwissens gründlich überarbeitungsbedürftig, denn es handelt sich um eine sehr selektive Auswahl von Versatzstücken, die man aus oft unerfindlichen Gründen wissen soll. Erwachsenen mag das einfach nur egal sein, aber bei Jugendlichen kann eine große Dosis unnützen Wissens, die ihnen eingetrichtert und abverlangt wird, durchaus zum Schulfrust beitragen, der sich dann auch auf sinnvolle Themen überträgt. Fakt ist jedenfalls eins: Mit steigendem Wissen der Menschheit und steigender Differenzierung von Beruf, Freizeit und sinkt auch rapide der Teil des persönlichen Wissens, der "allgemein" ist. Man kann nunmal nicht alles wissen und wenn die heutige Jugend nicht mehr die Hauptstädte aller Staaten kennt, dafür aber die Windows-Systemsteuerung, ist nicht aus allen Blickwinkeln eine Verschlechterung.
Ich selbst würde auch mit dem rätseln anfangen, wenn ich drei Bundespräsidenten, zwei Werke von Goethe oder einen Nationalspieler nennen sollte. Dafür weiß ich, welche die schnellste Win9x taugliche AGP-Grafikkarte ist, worin sich Gallatin und Northwood unterscheiden (welche Modelle es jeweils gab, was für Eigenschaften die hatten und welches der zugehörige Leit-Chipsatz war) und wie viele Speicherbänke ein i440BX mit vollem Takt ansprechen kann. Nützliches Wissen ist keins von beiden und ob man es interessant findet bzw. nebenbei aufgeschnappt hat, hängt von Interessen und Alter ab. Aber das eine ist Allgemeinbildung, deren nicht-Vorhandensein entsetzen hervorruft, das andere ist Nerdtum erster Kategorie :ka:


Beim Gespräch.
Dazu muss ich halt sagen, dass sich bei mir, also wenn ich dabei bin, nur Leute bewerben, die eben gerade ihr Studium machen, oder es abgeschlossen haben oder Abitur haben.
Wenn ich so ein paar Fragen einstreue, also einem frischen Abiturienten eine kleine Kopfaufgabe stelle, die mit etwas mathematischer Gleichung zu lösen ist, und er das nicht schafft, ist das für mich eben ein schwaches Bild.
Genauso wenn ich eine Frage auf Englisch stelle und der Bewerber mir einen leeren Blick entgegen bringt.

Das ist dann aber der feine Unterschied zwischen Fähigkeiten (Sprachlicher, Mathematischer und vor allem Text-Verständlicher Natur) und Wissen (d.h. Inhalte von mehr oder minder großer Relevanz).


Hm wir hacken dann mal auf Leuten rum die in Streßsituationen eine Längenbetrachtung vergessen. Wow. Das passiert halt selbst bei uns im Mathe-Lk ab und an Leuten, ist echt keine große Sache, die Stärken verschiedener Menschen sind nun eben differenziert.

Einige Menschen haben sich dann erstaunlich exotisch differenziert...
Wenn jemand (mit Hochschulabschluss - aber bei nem Hauptschüler wärs imho nicht besser) nicht in der Lage ist, aus Kantenlängen ein Volumen in einer handhabaren Einheit zu errechnen (in definitiv-kein-Streß-Situationen), dann ist das schon etwas schwach.

Ich habe mir jetzt die ersten zwei und diese Seite durchgelesen und es bestätigt sich wieder dieses Sündenbockprinzip. Nun ist es mal wieder der Rap, Abwechslung muss ja sein, richtig? ;)

Fernsehen geht nicht mehr, seitdem es zum Leitmedium geworden ist, müsste es sich ja schon selbst beschuldigen ;)

Aber imho sollte man Medien im allgemeinen nicht ganz aus der Betrachtung ausschließen. Ich hab nicht genug Ahnung von Phsychologie (aber jede Menge Methodenkritik :ugly: ), um zu Beurteilen, was Auslöser und was Folge ist, aber es lässt imho schon eine Korrelation von steigender Gewaltdarstellung und -verherrlichung und steigendem Aggressionspotential feststellen. Egal ob Fernsehen, Kino, Computerspiele oder Musik: Der Anteil, den Gewaltausübung an unserem Vergnügen hat, ist definitiv am steigen. Ebenso wie die Darstellungsqualität darin. Es gab zwar z.B. schon immer Kriegsfilme - aber die haben schockiert und aufgerüttelt. Heute ist Sadismus (Leid, Verstümmelung, Tod) in seiner Reinstform (d.h. nicht als Bestandteil einer Story/eines Szenarios, sondern als Selbstzweck) Unterhaltung (z.B. SAW).
Mag sein, dass das Symptom einer abgestumpften Gesellschaft ist - imho hat die Gegenargumentation aber auch ein paar Argumente auf Lager. Es kann sehr wohl auch Grundlage sein. Wer sich ständig Gewalt, Kriminalität & Co zur Unterhaltung reinzieht, der sollte Abstumpfen. Auch der Mensch ist in gewissem Maße dressierbar und hier wird ganz klar immer und immer wieder eine Verknüpfung zwischen positiven Gefühlen (Unterhaltung halt) und wort-wörtlich Mord und Totschlag hergestellt. De facto selbstauferlegte Propaganda-Berieselung. Als Anhaltungspunkt für die Breitenwirkung könnte man z.B. Militärreportagen ala N24 nehmen. Die kann man sich definitiv nicht wegen dem Informationsgehalt ansehen (der Übersteigt nur selten den einführenden Absatz von Wikipedia) oder wegen der tollen Dramaturgie (spätestens nach zwei Minuten die Widerholung einer Szene, spätestens nach 5 Minuten ein 30 Sekundenabschnitt, der nochmal widerholt, um was in der Folge geht) oder aus Technikinteresse ("wie funktioniert es?" "Toll") - bleibt nur die Begeisterung für Tötungsmaschinerie. Das in identischer Weise Gift- und Raubtiere aufbereitet werden, bestätigt das.
In einer Gesellschaft, in der Tod und töten ausschließlich als Spaßfaktor auftreten, braucht man sich dann aber auch nicht zu wundern, wenn es keine unterbewusste Hemmschwelle gegenüber Gewalt oder bezüglich deren Ausmaß mehr gibt und die Reaktionen darauf eher passiv denn z.B. eingreifend sind.
Ähnliches gilt auch für Regel- und Gesetzverstöße.
 
@ zcei Ja meine Angabe ist richtig. Aber nicht Lohne Oldenburg. Ich wohne in der Nahe von Holland. Kurz vor der Grenze.
Hier in Lohne gehen ganz andere Sachen ab.
Ich gehe in Nordhorn zur Schule und dort ist es auch wiederum anders genauso wie in Lingen.
Ich werde heute nach der Schule mal Posten wie es hier ist, in Lingen und in Nordhorn.

Soo bin wieder da.
Also ersten Lohne. In Lohne gibt es viele Jugendliche die Alkohol trinken und ständig Probleme mit der Polizei hat.

In Lingen sind die meisten eher Stil aber wenn etwas los ist dann gibt es fast immer eine Schlägerei!

In Nordhorn haben die meisten eine sehr große Klappe! Sie meinen sie hätten die dicksten Arme und könnten jeden fertig machen aber wenn es hart auf hart kommt rennen sie weg oder kommen mit 20 Mann auf einen zu!
 
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Hm und jetzt zerfetz ich deine Grammatik ;) Nein Spaß

Das ist aber so ein typisches (ohne herablassend klingen zu wollen) Dorfkind gehabe. Sie denken einfach, man wäre in den kleinen Städten der King, wenn man sich so verhält.
Dass es nicht cool ist jedes Wochenende Stress mit der Polizei zu haben checken die garnicht.

Und so bilden sich dann eben Negativmeinungen.

Aber trotzdem, in unserem Alter dann schon so herablassend auf unsere eigene Altersgruppe zu gucken ist schon gut... naja... Hänger.
Ich behaupte von mit eine sehr gute Erziehung genossen zu haben, bin auf einem Gymnasium, mache mein Abi und habe ziemlich passable Noten, und das alles hält mich trotzdem nicht davon ab auch mal Alkohol zu trinken und durch die Straßen zu ziehen. Da legt man sich auch mal mit Securitys an, das ist meiner Meinung nach normal.
Selbst meine Eltern haben sowas gemacht in ihrer Jugend und die vieler meiner Freunde auch. Irgendwann ist man aus der Phase raus, aber jetzt schon in diesem konservativen Weltbild festzuhängen ist einfach nur traurig. Man sollte seine Jugend einfach genießen frei nach dem Motto: Erwachsen ist man noch oft genug.

Ich werde im Erwachsenenalter auch verantwortungsvoller sein (wobei ich das eigentlich so auch schon bin), sowas sollte auch garnicht zur Debatte stehen.
 
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Das ist dann aber der feine Unterschied zwischen Fähigkeiten (Sprachlicher, Mathematischer und vor allem Text-Verständlicher Natur) und Wissen (d.h. Inhalte von mehr oder minder großer Relevanz).

Es geht um die Kombination, wie so häufig.
Wenn du das Wissen hast, wie man z.B. etwas berechnest, und die Fähigkeit besitzt, dieses Wissen dann auch anzuwenden, ist das vorteilhaft für die berufliche Entwicklung.
Dass man wissen kann, wer derzeit Außenminister ist (:ugly:), ist doch inzwischen keine Erwähnung mehr wert, peinlich genug, wenn man das nicht weiß, aber das hat letztendlich auch keine Auswirkung auf den Job, denn wenn man Bäcker werden will oder Bierbrauer (:D), muss man das nicht zwangsläufig wissen.
Aber man muss wissen, wie viel Mehl man für 200 Brötchen braucht oder wie viel Bier man in 30 Fässer füllen kann.
 
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Aber trotzdem, in unserem Alter dann schon so herablassend auf unsere eigene Altersgruppe zu gucken ist schon gut... naja... Hänger.
Ich behaupte von mit eine sehr gute Erziehung genossen zu haben, bin auf einem Gymnasium, mache mein Abi und habe ziemlich passable Noten, und das alles hält mich trotzdem nicht davon ab auch mal Alkohol zu trinken und durch die Straßen zu ziehen. Da legt man sich auch mal mit Securitys an, das ist meiner Meinung nach normal.
Selbst meine Eltern haben sowas gemacht in ihrer Jugend und die vieler meiner Freunde auch. Irgendwann ist man aus der Phase raus, aber jetzt schon in diesem konservativen Weltbild festzuhängen ist einfach nur traurig. Man sollte seine Jugend einfach genießen frei nach dem Motto: Erwachsen ist man noch oft genug.

Ich werde im Erwachsenenalter auch verantwortungsvoller sein (wobei ich das eigentlich so auch schon bin), sowas sollte auch garnicht zur Debatte stehen.

Ich verstehe ihn schon gut, ich möchte auch nicht mit meinen Altersgenossen auf eine Stufe gestellt werden und wenn das heißt mich nicht mit Securitys anlegen zu müssen umso besser. Ich als Metaller bin ja eh nicht für die Disse geeignet, von daher erledigt sich das um die Häuser ziehen von selbst. Ich bin lieber bei der DLRG und trinke mit den Leuten zusammen ein Bier als pöbelnd um die Straßen zu ziehen... Bin ich auch konservativ?

Wobei ich die Demotivation was Schule angeht schon verstehen kann... bei manchen Themen kann ich mir nur denken: WTF? Wofür soll das gut sein? Mir fällt jetzt spontan nichts ein wofür man quadratische Gleichungen bräuchte... oder auch warum Kunst/Musik an der Schule unterrichtet wird? Ich geh doch nicht zu diesem komischen Verein um zu lernen wie ich richtig ne Blume male...
 
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@ zcei Klar wird man mit dem Alter erwachsener aber wie kommt rüber wenn man seinen Kindern erzählt das man früher viel Stress mit der Polizei hatte.
Stell dir mal vor du sitzt im Bus und neben dir sind 3 Jungen/Mädchen in deinem Alter. Sie pöbeln herum. Verärgern eine Alte Dame die aber nichts dagegen tut. Die Alte Dame denkt natürlich das du zu diesen Subjekten gehörst. Würdest du aufstehen und sagen das du nicht zu diesen Leuten gehörst? Wenn du es tun würdest pöbeln sie dich an und das möchtest du ja wohl auch nicht. Genau das ist das peinliche daran. Man hält die Klappe und wird als dazugehöriger gezählt. Man macht den Mund auf und wird von jedem angemacht. So oder so ist man immer der Schlechte.
 
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Wobei ich die Demotivation was Schule angeht schon verstehen kann... bei manchen Themen kann ich mir nur denken: WTF? Wofür soll das gut sein? Mir fällt jetzt spontan nichts ein wofür man quadratische Gleichungen bräuchte... oder auch warum Kunst/Musik an der Schule unterrichtet wird? Ich geh doch nicht zu diesem komischen Verein um zu lernen wie ich richtig ne Blume male...

Mathematik auf dem Niveau ist die Grundlage sämtlicher Naturwissenschaften, Technischen Anwendungen und sollte auch im Finanzbereich eine große Rolle spielen. Wenn man sein Leben nicht gerade mit Blumenmalerei verdient, sollte man das schon beherrschen ;)
Umgekehrt können Mal- und Zeichentechniken auch in einer recht großen Bandbreite von Anwendungen von Interesse sein, denn etwas illustrieren muss man vielerorts. (wobei ich da auch sagen muss: Techniken wurden uns vergleichsweise wenig beigebracht und Kunstgeschichte hat mir bis heute nichts genützt. Genausowenig wie Blockflöte-nicht-wirklich-spielen-können)



Was ich mal noch so zur Sprache bringen wollte: Wie sehr ihr den Einfluss von Erfolgsverwöhntheit im Computerspielzeitalter?

Eine der Beschwerden, die man am häufigsten über die moderne Jugend hört, ist mangelnde Motiviation, "gibt zu schnell auf", "bringt nichts zu Ende",... - kenn ich zum Teil auch von mir selbst. Umgekehrt sind beliebtesten Freizeitaktivitäten, die z.T. 25+% des Tagesablaufes einnehmen, konsequent darauf ausgelegt, im Minutentakt Erfolgserlebnisse zu vermitteln.
Imho besteht da die Gefahr eines Gewöhnungseffektes, der dann umgekehrt zu extremen Problemen bei Aufgaben führt, an denen man über längere Zeit arbeiten muss, ohne das große Fortschritte klar ersichtlich sind. (das schließt durchaus auch Schule mit ein, insbesondere das Aufholen von Lernrückstand)
 
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Interessanter Ansatz, bei Games war es mir als solches schon oft aufgefallen das früh das Handtuch geworfen wird bei der Masse. Mir kommt es generell schon so vor das deutlich früher die Motivation nachläßt anstatt für die Ziele zu kämpfen
 
Ich, als jemand der in der drittkriminellsten Kleinstadt Deutschlands wohnt, kann zwar nicht von viel Gewalt außer einigen Schießereien im Laufe der Jahre berichten, dafür aber umso mehr von Drogenhandel. Jedes Kleinkind scheint so einfach an Drogen zu kommen. Man wird nicht darauf angesprochen, ob man denn nun kaufen will, aber sobald man "willig" ist finden sich dutzende Möglichkeiten. Viele Verkäufer hier sind zwischen 13 und 18. Außerdem läuft jeder zweite Jugendliche hier mit Klappmesser rum, einfach um sich beschützt zu fühlen.
 
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@Lan_Party

Machst du es dir nicht etwas zu einfach, Musik für misstände bei Jugendlichen, verantwortlich zu machen? Das ist einfachstes konservatives Denken und hat uns schon einmal in teufels Küche gebracht. Bei so Themen sollte man sich vorher gut informieren, es gibt zu dem Thema wirklich gute Bücher oder wissenschaftliche Arbeiten.
Das Menschen so reagieren, hat seinen Grund. Das kommt nicht von Rapmusik.

Zum Thema Ausbildung, du meintest wer nicht das Wissen mitbringt, sollte diese Ausbildung nicht machen. Bitte denk mal genau über den Begriff "Ausbildung" nach. Na geht dir ein Licht auf?

@quantenslipstream

Na du bist ja ein toller Typ, fühlst dich wohl erhaben wenn Menschen die eh schon unter stress stehen keine Matheaufgabe lösen können. Wenn du so entscheidest wer genommen wird und wer nicht, dann tust du mir leid. Vorallem hier im forum darüber zu lästern ist schon ein starkes Stück, üblicherweise untersteht man der Schweigepflicht.
Ansonsten kann ich trotzdem einigen Dingen deiner Argumente zustimmen, es sind tatsächlich nur wenige die so extrem werden.
 
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Aus meiner Sicht ist schon zu erkennen das die allgemeine Bereitschaft sich den Normen und Regeln einer westlichen Zivilisation zu fügen nachgelassen hat. Die Ursache sehe ich nicht beim TV oder sonst wo sondern bei der Tatsache das sich niemand mehr verantwortlich fühlt und es auch keine AGs oder anderweitige kontrollierte Freizeitangebote mehr gibt. Dazu brauchts nichtmal Geld sondern nur Leute denen nicht alles Scheißegal ist und für die der Staat oder sonst wer für alles verantwortlich ist. Also alles in allem mangelt es aus meiner Sicht hauptsächlich am Engagement auch mal etwas ehrenamtlich nach der Arbeit zu machen.

Als ich zur Schule ging gab es noch ne Mopedbastel AG und ähnliches. Ich meine irgendwas mal mit den Kids am Nachmittag anzufangen ist bestimmt ein besserer Weg sie vom Saufen und Dealen abzuhalten als ihnen Strafen anzudrohen.
 
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so, ich geb jetzt auch mal meine Senf dazu ^^ da ich ungefähr so alt wie der TE bin (:D), kann ich gut verstehen was er meint.

Mich regt es teilweise echt auf wie asozial und respektlos die Kinder/Jugendlichen sind.

man wird von 5. Klässlern dumm angemacht, obwohl man 2 Köpfe größer ist. Jungs und Mädchen ab 14 betrinken sich jedes zweite Wochenende, Jugendliche (vor allem mit Migrationshintergrund) schlagen wehrlose Leute, und das sind keine Einzelfälle!

Es gehört mittlerweile zum guten Ton seine Eltern rum zu kommandieren, fast wie Eric Cartman in South Park...

und was die Trinkerei angeht: das sind sicherlich KEINE Ausnahmen, sowas kann man fast schon als Hobby bezeichnen. Aber kein Wunder wenn die Kassiererin im Marktkauf einer 14 Jährigen eine Flasche Berentzen verkauft...es wird immer leichter an Alk und andere Drogen zu kommen, mit 15 haben viele aus meinem Umfeld schon gekifft, und der Ort wo ich eigentlich her komme ist sicher kein sozialer Brennpunkt.

Abschließend noch etwas zur Musik: ich mag deutschen Gangster Rap ala Farid Bang, Favorite etc. zwar nicht, aber ich hab Freunde die sowas hören, und die sind auch normal :)
Es kommt ja auch keiner auf den Gedanken das ich psychisch krank bin, weil ich Metal etc. höre (ausser meiner Mutter :D).
 
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Ich weiß echt nicht was der Thread hier soll :what:

1. Wird durch Reden gar nichts geändert. Kommt eher wie ne Art Heulthread rüber.
Sorry TE, aber was soll das hier ?

2. Man ist nur einmal jung. Später kann man nicht mehr jedes WE feiern gehen,
dann fehlt einem die Zeit, man muss arbeiten, keine Lust mehr etc.
Alkohol, Gras und (Deutsch-)Rap macht noch lange nicht die Probleme
die wir heute haben. Die meisten mit denen ich zu tun habe haben alle schon gekifft,
gehen jedes WE feiern, sind jedes WE mehr oder weniger hacke und trozdem prügeln
sie nicht in der U-Bahn jemanden zu Tode. Das nur darauf (Alkohol, Rap, Gras) zurückzuführen
ist einfach nur arm und nicht wahr. Ich würde niemals jemanden in der U-Bahn verprügeln,
ich gehe fast jedes WE feiern, wachse aber in einem normalen Umfeld auf und werde
vernünftig erzogen. Und von wegen Alkoholmissbrauch: So gut wie jeder den ich kenne
ist schonmal richtig hart abgestürzt (Filmriss und Erbrechen), aber das war früher doch nicht anders ?
Solange man nur 1-2 mal abstürzt ist doch kein Problem da ?

Zu deinen Statistiken: "Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast"

Dass Jugendliche Amok laufen ist wegen der Killerspiele. Punkt.

Merkst du was ?

Wie du im Titel schon richtig sagst, es liegt auch an der Erziehung.
Somit haben wir schonmal 2 Gründe: Schlechte Erziehung und mehr oder weniger harte Drogen.

Der dritte Grund ist meiner Meinung nach das soziale Umfeld, wächst der Jugendliche beispielsweise in einem
sozialen Brennpunkt auf was wohl auch bei den U-Bahn Schlägern größtenteils der Fall ist kann es eben
aufgrund der 3 Faktoren dazu kommen, das er genau zu dem wird was der TE wohl meint - Assozial
und ohne Anstand.

Ist wie bei den Amokläufern, da gibt es auch verschiedene Faktoren.
 
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hui - jemand der eines meiner anliegen an die "heutige jugend" anspricht (mit heutige jugend fasse ich das ganze mal weit d.h. von 12-30 jahren)

ich meine ich selbst bin party-muffel, ich kann es absolut nicht leiden, da das einzige ziel - bei vielen (90%!) - ist, wenn sie weg gehen um zu feiern, danach besoffen nachhause zu kommen (währe das anders, währe ich gerne dabei!) und am besten noch so "coole" dinge zu erreichen wie:

- habe im straßengraben geschlafen weil ich nicht mehr laufen konnte
- bin mit fahrrad in busch gefahren weil ich alles doppelt gesehen habe
- war im krankenhaus wegen alkoholvergiftung
- hab gekotzt und danach weiter gesoffen

und ähnliche dinge (tanzen auf dem tisch, striptease vor allen anwesenden (auch wenn man sonst schüchtern ist) etc.), die ein mensch der nüchtern ist niemals machen würde (auch nicht gegen bezahlung - ausser vll in astronomischer höhe)

dieser "kultur" fühle ich mich absolut nicht zugehörig (wenn mich freunde zu sowas mitnehmen - und es mir vorher nicht sagen, weil ich sonst gleich absage - dann gehe ich einfach (rufe meine eltern an die mich abholen, wenn ich die karre nicht habe....muss anmerken das meine eltern das GUT finden)

ich selbst bin wohl vll ein langweiler d.h. anstatt zu saufen und zu feiern (mit bier, cocktails und scheußlicher, lauter party-musik) lese ich lieber daheim, bei guter musik und nem guten tee ein buch, gucke TV oder setz mich direkt an PC

ach ja, weil viele meinen:

dieses koma-trinken sei nicht verbreitet....sorry, aber die statistiken sind bodenloser schrott (!), ich selbst hab mal buch (hab mir halt auf nem block notizen gemacht) geführt über das aus- und weg-gehen von 3 verschiedenen schul-klassen (einmal am Gymi auf dem ich auch war, dann auf der Wirtschaftsschule (bin vom gymi runter, hab latein und mathe net überlebt....) und später auf der Fachoberschule (hab mein (Fach-)Abi nachgeholt)) und muss sagen das von ca. 20 schülern (durschnittswert für die klassen der genannten schultypen) ca. 12-16 schüler jedes wochenende mindestens einen abend weg waren, ca. 10 davon waren 2 abende weg und von den letzten 10 brachten es 4-5 auf drei abende (also freitag, samstag und sonntag - womit die mit nem kater am montag in der schule waren und unausstehlich waren....)

über das saufen konnte ich leider keine statistik anfertigen (war meist net dabei....bin lieber anderweitig weg gegangen....kino z.B.) wobei man das gesehen hat, wenn klassenfeiern waren (und in gesprächen mit den jenigen trinkern - ich meine, selbst wenn man nur 50% von dem was so nen wanna-be coolman (oder cool-girl ^^) sagt glaubt dann haben sich die meist wirklich nur mit dem ziel nachher einen sitzen haben getroffen und halt dann so "nette" trinkspiele gemacht (finde solche spiele affig und dumm - sorry, aber spielen mit der gesundheit ist einfach *******!)

das schlimmste scheint mir aber auch, das dieses verhalten (und auch die respektlosigkeit gegenüber älteren - also eltern, lehrer aber auch ältere schüler (hätte am gymi in der 8ten z.B. nie nen typen in der 11ten genervt, heute geht sowas scheinbar und der ältere wird zum teil noch bestraft wenn er die LANDPLAGE davon jagd!)) als "normal" angesehen wird und man sich sogar noch tipps gibt wie "trink das damit kommt der rausch schneller" oder so nette dinge wie "vodka-tampons" benutzt um schneller einen sitzen zu haben, auch wenn das ganze EXTREM schädlich ist....:(

auch finde ich es komisch, das die ja angeblich so vernünftigen mädchen (als junge wird einem oft gesat wieviel vernünftiger und einfacher mädels doch zu handhaben seien und das sie einen vorsprung beim erwachsen werden hätten....kann ich net nachvollziehen, liegt vll daran, das ich schon immer ein sehr vernünftiger mensch war (eigene einschätzung d.h. die ist nicht objektiv) und halt auch moral-apostel bin (zumindest versuche ich halt andere davon zu überzeugen nicht übertrieben zu trinken oder z.B. nicht zu rauchen) in vorderster front dabei sind und mengen in sich rein kippen, bei denne ich (als jemand der alkohol in mengen nicht gewöhnt ist) unterm tisch liegen würde.....verstehe es nicht, denn mit vernunft hat des nix zu tun und KEINER braucht das besoffen sein um den ja sooooooo schlimmen schulstress los zu werden....relaxen kann man auch anders!

ach ja: ich merke noch an, das ich alkohol nicht hasse und auch blau war ich schon 1-2 mal (kein zustand den ich mag - das andere diesen zustand so toll finden kann ich net verstehen......:(

zu "die eltern unternehmen nix":

dem stimme ich zu, 90% der jugend sind doch der kontrolle ihrer eltern fast vollständig entglitten (mein dad würde sich z.B. nicht beschimpfen lassen und wenn ich ihn beleidigt hätte dann hatte ich haus-arrest und PC- und TV-Verbot....evtl. noch mehr, musste halt dann was machen was ich hasste....wobei ich nie geschlagen wurde (mein vater hat mir 1x eine gelangt und ich gebe zu das er glück hatte das ich net ausgerastet bin - sicher, er hatte recht mich zu bestrafen, nur schlägt man seine kinder nicht, das macht man einfach net....scheint aber auch nen ausrutscher gewesen zu sein (er hat sich entschuldigt) weil ich provoziert habe und das nicht zu knapp)

schluss und endlich bin ich pessimistisch was die jetzige generation U30 und Ü10 (also unter 30 und über 10 Jahre alt) angeht die scheint mir irgendwie so "verloren" - ist aber auch kein wunder bei dem mist der oft passiert und der perspektivlosigkeit vieler jugendlicher, die man oft zu sehr vor der realität geschützt hat und die dann, wenn sie älter werden viele dinge mitbekommen und es einfach nur schlimm finden bzw. nicht damit klar kommen....

mfg LAX
ps: @den über mir: killerspiele? - du bist hier in nem SPIELER-FORUM (auch wenn es mehr um die Hardware seite des ganzen geht) und nimmst diesen SAU DUMMEN begriff in den mund den IMHO nur ahnungslose benutzen? - sorry, aber TROLL DICH!
pps: war schon betrunken wie gesagt, aber kotzen und filmriss hatte ich noch nicht und will ich auch nicht!
und noch eine sache:

sie sagen sie gehen FEIERN - was feiern sie? (meiner meinung nach braucht eine gescheite feier nen anlass, einfach saufen gehen ist net Feiern....der begriff passt nicht - soll heißen wenn es z.B. ne geburtstagsparty ist dann ok, das ist nen grund und was trinken auf so ner feier ist auch ok, aber doch bitte net mit dem ziel eines absturzes (das ist nämlich meine vorstellung von einer schlechten feier (nightmare trifft es wohl) wenn nach 2-3 stunden alle betrunken sind und ich am nächsten morgen die "alkohol-leichen" wecken muss und die dann abhauen und ich aufräumen darf....d.h. wer mit mir "feiern" will der hat sich nicht weg zu kippen :(
 
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auch finde ich es komisch, das die ja angeblich so vernünftigen mädchen (als junge wird einem oft gesat wieviel vernünftiger und einfacher mädels doch zu handhaben seien und das sie einen vorsprung beim erwachsen werden hätten....kann ich net nachvollziehen, liegt vll daran, das ich schon immer ein sehr vernünftiger mensch war (eigene einschätzung d.h. die ist nicht objektiv) und halt auch moral-apostel bin (zumindest versuche ich halt andere davon zu überzeugen nicht übertrieben zu trinken oder z.B. nicht zu rauchen) in vorderster front dabei sind und mengen in sich rein kippen, bei denne ich (als jemand der alkohol in mengen nicht gewöhnt ist) unterm tisch liegen würde.....verstehe es nicht, denn mit vernunft hat des nix zu tun und KEINER braucht das besoffen sein um den ja sooooooo schlimmen schulstress los zu werden....relaxen kann man auch anders!
(

Also dem muss ich wiedersprechen. Ich finde die meisten Frauen/Mädchen sind vernünftiger als Männer/Jungs. Männer/Jungs sind oft so dämlich und müssen sich andauernd beweisen. Ausserdem sind die meisten Jungs mit der Krankheit "cool sein" angesteckt.:daumen2:
 
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Also dem muss ich wiedersprechen. Ich finde die meisten Frauen/Mädchen sind vernünftiger als Männer/Jungs. Männer/Jungs sind oft so dämlich und müssen sich andauernd beweisen. Ausserdem sind die meisten Jungs mit der Krankheit "cool sein" angesteckt.:daumen2:

und viele Mädchen im Alter ab 14 denken sie kommen gut bei Jungs an wenn sie hackedicht sind, alles schon erlebt :)
 
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und viele Mädchen im Alter ab 14 denken sie kommen gut bei Jungs an wenn sie hackedicht sind, alles schon erlebt :)

Da hast du recht. Ich finde die Jugend von heute sowieso recht merkwürdig. Die meisten sind angesteckt mir der Krankheit "dazugehören", egal wie bescheuert es sein mag.:ugly:
 
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leider ^^

aber wird sich für die meisten später rächen, wenn sie merken das sie statt saufen lieber für die Schule hätten lernen sollen :)
 
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leider ^^

aber wird sich für die meisten später rächen, wenn sie merken das sie statt saufen lieber für die Schule hätten lernen sollen :)

Hehe, das heutige Schulsystem ist doch fast noch bescheuerter, aber das ist ein anderes Thema.:)

Das mit dem "dazugehören" finde ich schon recht bescheuert. Der Mensch ist ja schon fast das krankhafteste Herdentier.:ugly:
 
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