News Entwickler-Legende John Carmack: Glasfaser als Alternative zu DRAM?

PCGH-Redaktion

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Die aktuelle Speicherkrise hat Spieleentwickler-Veteran John Carmack dazu bewogen, über Glasfaser als Alternative zu DRAM zu sinnieren.

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Ziegelstein

Es funktioniert.

In der Wissenschaftsdoku "Mickey 17" wurde demonstriert wie
man das gesamte Bewusstsein eines Menschen in einen Ziegelstein
transferiert, der dann genutzt wird, um Klone zu erzeugen.

Jedes Haus ist also ein riesiges Cloud-RZ....
 
Super Beispiel dafür das Intelligenz und Wahnsinn nah beieinander liegen.

Ganz davon abgesehen, daß in seiner Theorie für mich die Frage offen bleibt wieviele Ressourcen der Übertragungskapazität gebunden bleiben. Denn während dort Daten kontinuierlich im Loop gehalten werden müssen um diese zu erhalten, da diese ja im Transit befindlich sind und nicht physikalisch vorhanden bleiben an einem festen Bestimmungsort, binden diese ja Ressourcen der Bandbreite nehme ich mal stark an.

Und wie sieht es da dann mit der Redundanz aus? Ups Schattenflotten Tanker wirft Anker in Ostsee, Daten futsch oder wie?

Ich mein, ist ja nicht so das manche wichtige Daten nicht genau deshalb auf nicht flüchtigen Speicher oft mit Backup gespeichert werden um eben nicht verloren zu gehen bei einem Defekt... Oder etwa doch.

Ganz davon abgesehen das wir aktuell doch genau dort massiven Nachbesserungsbedarf haben, dem schützen von Infrastruktur. Stichwort Stromausfall Berlin neulich, Bahntrassen, und nicht zuletzt Nordstream 2!

Und? Achja genau Unterseekabel! da war doch was!

Nix gegen Herrn Carmack, der Mann ist eine Legende. Aber wie heißt es noch so schön? Schuster bleib bei deinen Leisten?

✌️
 
Zum einen hat sich die Welt seit den 90ern weitergedreht. Zum anderen gibt es Leute, die nicht nur "darüber philosophieren", sondern ernsthafte Forschung betreiben. Zudem müssen solche Dinge nicht Eins zu Eins umgesetzt werden, sondern können auch als Ideen- und Impulsgeber für zukünftige Architekturen dienen. Wenn's nach einigen hier ginge, wäre das Rad wohl bis heute nicht erfunden worden ...
 
Ich hatte schon an Toastbrot statt DRAM gedacht, das hab ich im Haus und die Preise sind i.O..

Leider ist Buttertoast recht langsam, daher wird es Dinkel- oder Vollkorntoast sein müssen.

Mal sehen wie sich die Preise entwickeln. :D
Das Problem beim Buttertoast ist jedoch, dass es meistens auf die falsche Seite knallt wenn es vom Tisch rutscht. Man müsste also wiederum diesen Toast fest an eine Katze binden, die das verhindert beim Sturz. Diese wiederum muss man füttern als auch GPS überwachen um den Standort der Daten zu jederzeit nachvollziehen zu können.

Und an noch was denke ich gerade, was Frühstücke ich dann künftig wenn der toast künftig für die Katz ist? 🤔
 
Die Sendeleistung und Empfängsverstärker für 32 TB/s über 200 km sollen weniger Strom verbrauchen, als ein 32 GB DRAM-Modul? Und eine Latenz von 1 ms (32 GB/32 TB/s soll eine Alternative zu L2-SRAM sein?
Vielleicht sollte Carmack weniger Zeit mit dem Typen verbringen, der Vakuumröhren als billige Infrastruktur für Personenzüge und Presseausschlüsse als freie Meinungsäußerung betrachtet. Irgendwas scheint da abzufärben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Hirnfurz nennt man sowas dann wohl.

Da binde ich lieber einen Teil meiner M.2 an, auch wenn die dann ihre TBW schneller voll hat.
 
Im Prinzip gibt es drei Probleme:
1: muß das ganze noch entwickelt und hochskaliert werden. Dauert nicht so lange, aber für die nächsten 2-3 Jahre hilft es nicht.
2: Die Glasfasern haben ein Volumen von 2,5L und wenn man bedenkt, dass man die nicht ideal packen kann (Spule vs Würfel), braucht es in der Realität noch mehr. Zusätzlich kommt noch die Elektronik zum auslesen. HBM braucht für die gleiche Datenmenge nur wenige Kubikmillimeter. Macht sich im Serverschrank wesentlich besser.
3: wird das zu einer massiven Knappheit von Glasfasern führen. Man hätte also den Teuefl mit dem Beelzebub ausgetrieben.

Die technisch größte Verbreitung hatte diese Art der Speicherung meines Wissens mit SECAM. Dort wurden Daten, für eine Zeile, elektrisch in einer Kupferspule gespeichert. Einer der Gründe, warum SECAM so ein Flop war. Die Spule etwas anderes ersetzt.

Und wie sieht es da dann mit der Redundanz aus? Ups Schattenflotten Tanker wirft Anker in Ostsee, Daten futsch oder wie?

Du hast eine falsche Vorstellung. Die Glasfasern sind nicht verlegt, sondern in einer Spule aufgewickelt. Stell dir einfach einen gut 3-4L Zylinder vor, in dem die Daten gespeichert sind.

Und eine Latenz von 1 ms (32 GB/32 TB/s soll eine Alternative zu L2-SRAM sein?

Es geht hier um Daten zur Gewichtung, die von der KI benötigt werden. In diesem Spezialfall sind 1ms tatsächlich kein Problem. Sie machen einen sehr großen Teil des RAM Bedarfs aus, weshalb es durchaus eine gute Idee ist, wenn die obigen 3 Punkte nicht wären.
 
Mittlerweile kommt eine Hiobsbotschaft mindestens einmal die Woche vor. Auch wenn mit Lichtgeschwindigkeit am schnellsten Daten übertragen werden, bereiten Krisen immer andere kuriose Wege der Speichernutzung nach.
Was kommt als nächstes "Nerd Gimmick"?
Protonenkern Strahlungsleiter, Supraisotonische Zelle???🤪😜
 
Es geht hier um Daten zur Gewichtung, die von der KI benötigt werden. In diesem Spezialfall sind 1ms tatsächlich kein Problem. Sie machen einen sehr großen Teil des RAM Bedarfs aus, weshalb es durchaus eine gute Idee ist, wenn die obigen 3 Punkte nicht wären.

Die KI braucht die Daten aber je nach Aufgabenstellung nicht immer die gleichen Daten und auch nicht in immer gleicher Reihenfolge. Wenn ein bestimmtes Element schon nach 0,9 ms statt nach 1,0 ms benötigt wird, muss das ganze System 0,1 ms warten, verliert also auf einen Schlag 10 Prozent seiner Rechenleistung. Noch schlimmer: Wird die Information erst nach 1,1 ms benötigt, ist aber bei der 1,0-ms-Marke gerade ungenutzt vorbeigeflutscht, dauert es weitere 0,9 ms, bis erneut auf diesen Bereich zugegriffen werden kann; die Recheneinheiten verbringen also sogar 45 Prozent ihrer Zeit mit warten. Und wenn man nicht bei jeder einzelnen Änderung am Programmcode (inklusive Treiber) die physische Glasfaserlänge (und, um die Kapazität konstant zu halten: die Datenrate) an die Ausführungseinheiten anpasst, wäre das sogar der Dauerzustand.

Es hat schon seinen Grund, dass Verzögerungsspeicher nach nur einer Generation durch RAM ersetzt und selbst in dieser ersten Generation nicht durchgängig eingesetzt wurden.
 
Ganz davon abgesehen das wir aktuell doch genau dort massiven Nachbesserungsbedarf haben, dem schützen von Infrastruktur. Stichwort Stromausfall Berlin neulich, Bahntrassen, und nicht zuletzt Nordstream 2!
Da hast du den Artikel falsch verstanden, es heißt nicht das die Glasfaserkabel auch 200km übers Land/Wasser verlegt sein müssen. Aber witzige Vorstellung ^^
 
Die KI braucht die Daten aber je nach Aufgabenstellung nicht immer die gleichen Daten und auch nicht in immer gleicher Reihenfolge. Wenn ein bestimmtes Element schon nach 0,9 ms statt nach 1,0 ms benötigt wird, muss das ganze System 0,1 ms warten, verliert also auf einen Schlag 10 Prozent seiner Rechenleistung. Noch schlimmer: Wird die Information erst nach 1,1 ms benötigt, ist aber bei der 1,0-ms-Marke gerade ungenutzt vorbeigeflutscht, dauert es weitere 0,9 ms, bis erneut auf diesen Bereich zugegriffen werden kann; die Recheneinheiten verbringen also sogar 45 Prozent ihrer Zeit mit warten. Und wenn man nicht bei jeder einzelnen Änderung am Programmcode (inklusive Treiber) die physische Glasfaserlänge (und, um die Kapazität konstant zu halten: die Datenrate) an die Ausführungseinheiten anpasst, wäre das sogar der Dauerzustand.

Nachdem, was ich so von der ganzen Debatte mitbekommen habe, gibt es von den KI Entwicklern diesbezüglich keinen Widerspruch. Von denen hätte ich mir da eher erwartet, dass sie es diesbezüglich verrissen hätten. Es ist wohl wirklich so, dass diese Art von Daten in eine Kategorie fällt, in der 1-2ms Verzögerung kein Problem sind, die sich aber nicht für Flash eignen.

Es scheint wohl wirklich eine gute Idee zu sein, wenn man die anderen Probleme nicht hätte.

Korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber das scheint nicht das Problem zu sein.

Es hat schon seinen Grund, dass Verzögerungsspeicher nach nur einer Generation durch RAM ersetzt und selbst in dieser ersten Generation nicht durchgängig eingesetzt wurden.

Soweit ich weiß ist diese Art von Speicher ausgestorben, als die Alternativen billiger geworden sind. Wenn diese bessere Lösung billiger wird, dann hat das meist schnelle Ende der bisherigen Lösung zur Folge. Ausnahmen sind da eher rar und hängen mit Gewohnheit zusammen. Die SECAM Spule war Geschichte, als der erste RAM Chip die Daten billiger speichern konnte.

Mit den explodierenden RAM Preisen und sinkenden Preisen für Glasfasern könnte das jetzt wieder zurückkommen. Das Problem ist: sowie die RAM Preise wieder unter die der Glasfaserspule fallen, ist das ganze wieder Geschichte. Man könnte also einen Speicher entwickeln, der zu spät kommt und im Museum der Flops endet, neben sovielen anderen Dingen. Ich vermute mal, dass das auch ein Grund sein wird, weshalb sich viele Investoren zurückhalten werden.
 
Da hast du den Artikel falsch verstanden, es heißt nicht das die Glasfaserkabel auch 200km übers Land/Wasser verlegt sein müssen. Aber witzige Vorstellung ^^
Ach die wollen diese auch noch extra wickeln und auf Trommel lassen. Ja das macht natürlich noch mehr Sinn. Wo Raum und Flächen ja so super preiswert sind. Und die Fasern selbst bestimmt auch

Ps: 200 Meter um die 1000 Euro je nach Qualität. Na dann!

Wenn man bedenkt was ein Flugzeugträger kostet der Ford Klasse ein schnapper!
🤣
 
Nachdem, was ich so von der ganzen Debatte mitbekommen habe, gibt es von den KI Entwicklern diesbezüglich keinen Widerspruch. Von denen hätte ich mir da eher erwartet, dass sie es diesbezüglich verrissen hätten. Es ist wohl wirklich so, dass diese Art von Daten in eine Kategorie fällt, in der 1-2ms Verzögerung kein Problem sind, die sich aber nicht für Flash eignen.

Es scheint wohl wirklich eine gute Idee zu sein, wenn man die anderen Probleme nicht hätte.

Korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber das scheint nicht das Problem zu sein.



Soweit ich weiß ist diese Art von Speicher ausgestorben, als die Alternativen billiger geworden sind. Wenn diese bessere Lösung billiger wird, dann hat das meist schnelle Ende der bisherigen Lösung zur Folge. Ausnahmen sind da eher rar und hängen mit Gewohnheit zusammen. Die SECAM Spule war Geschichte, als der erste RAM Chip die Daten billiger speichern konnte.

Mit den explodierenden RAM Preisen und sinkenden Preisen für Glasfasern könnte das jetzt wieder zurückkommen. Das Problem ist: sowie die RAM Preise wieder unter die der Glasfaserspule fallen, ist das ganze wieder Geschichte. Man könnte also einen Speicher entwickeln, der zu spät kommt und im Museum der Flops endet, neben sovielen anderen Dingen. Ich vermute mal, dass das auch ein Grund sein wird, weshalb sich viele Investoren zurückhalten werden.

Software-Entwickler haben oft erstaunlich wenig Kenntnisse über die Funktionsweise von Hardware und KI-Entwickler werden sogar von Aktivitäten ihrer eigenen Software überrascht.^^
Eine Bewertung des Vorschlags von einem Entwickler von KI-Beschleunigern habe ich noch nicht gelesen. Mag ich übersehen haben; mag sein dass die Gemeinde den Vorschlag in etwa so kommentarwürdig findet, wie der eine Nationaltrainer die Vorschläge von den Millionen anderen Nationaltrainern.

Preislich liegt das Problem weniger bei der Faser, sondern bei der Sende und Empfangstechnik, die an Stelle von Cache in einem Chip sitzen soll, wenn ich Carmack richtig verstehe.
 
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