Dem wiederspreche ich vehement.
Und das halte ich für blauäugig.
Und im Verhältnis zu Lohnstückkosten ist er zumindest gleich geblieben, wenn nicht sogar gesunken. Die Auswirkungen der Verteuerung sollten sich also in überschaubaren Grenzen halten.So?
Von 1988 bis 2008 hat sich der Ölpreis immerhin versiebenfacht. (das Gejammer der Unternehmen deswegen gefühlt verzwanzigfacht und das Gestöhne der Bildzeitungsleser, deren Sprit 70 Cent teurer geworden ist, vermutlich ver100facht)
Das ist doch völlig unerheblich, was Deiner Meinung nach vor was Vorrang hat. Interessant ist doch nur, ob der entsprechende Gastronom den Klimaschutz wichtiger findet als den Schutz seiner Existenz. Und daß die meisten das nicht tun, kann man ihnen schwerlich verübeln. Außerdem zahlen sie ja Ökosteuer auf das Gas. Man kann ihnen also auch keine moralischen Vorwürfe in dieser Hinsicht machen.Nichtraucherschutz besteht darin, es Nichtrauchern (d.h. afaik 80% der Bevölkerung) zu ermöglichen, einen Teil des öffentlichen Raumes ohne Beeinträchtigung des Wohlbefindens und der Gesundheit zu nutzen.
Das man diese Heizpilze zusätzlich zu den oben angesprochenen Gründen auch noch für Raucher aufstellt, ist wohl eindeutig Raucherschutz und dient einzig und allein dazu, eine Minderheit die Ausübung eines Privatvergnügens noch angenehmer zu machen - und das auf Kosten der Umwelt, des Klimas und somit aller.
Und sorry: Raucherschutz kommt für mich nicht vor Klimaschutz.
Tut ja auch niemand. Aber vielleicht entscheiden die Leute sich dann eben nicht auszugehen, wenn sie wissen, daß sie im Zweifel im Kalten stehen müssen. Das ist auch ihr gutes Recht.Davon abgesehen könnte man deinen obigen Hinweis aufgreifen:
Wer der Meinung ist, nördlich der Subtropen leben zu müssen, der soll sich verdammt noch mal nicht beschweren, wenns im Winter kalt wird.
Guter Witz. Die Menge kann man ja wohl kaum so niedrig ansetzen, wie das nötig wäre, um keine negativen ökologischen Folgen befürchten zu müssen. Denn weniger werden wir einfach nicht verbrauchen.Aber allgemein: Nein.
Biodiesel kann ökologisch vollkommen neutral produziert werden - man muss aber auf die entsprechend niedrige Gesamtmenge eingestellt sein.
Ich lese hier in erster Linie eine gewisse Konsumkritik heraus. Wie stellst Du Dir in wirtschaftlicher Hinsicht eine Gesellschaft vor, die ihren Konsum so weit wie möglich einschränkt?Elektroautos dürften in der Herstellung immer etwas aufwendiger sein. Aber in einem etablierten System mit geschlossenem Recyclingkreislauf würde ein Großteil der heutigen Kosten (nämlich die Gewinnung von deutlich selteneren Rohstoffen als Stahl) nicht mehr ins Gewicht fallen und in einer Gesellschaft, die Konsum und dessen Maximierung als das behandelt, was er ist -problematisch- sollte die Produktion allgemein einen geringen Anteil an den Gesamtkosten haben, da sich die Einsatzdauer am technisch machbaren und nicht an Arbeitsminimierung und Modeerscheinungen orientiert.
Was sind denn Deiner Meinung nach reale, bleibende Werte? Gipsfigürchen? Wirklich bleibend ist eigentlich nur das, was nicht an eine physische Existenz gebunden ist. Also Wissen.Alle realen, bleibenden Werte stammen aus der Natur.
Und die kann gerade mal ~23% dessen regenerieren, was für unseres (d.h. deutsches) Niveau nötig wäre.
Letzte Woche war auch Tag des Butterbrots. Wirklich wahr.Nimmt man den derzeitigen weltweiten Durchschnitt (der bekanntermaßen für 5 Milliarden Menschen alles andere als rosig aussieht), sind es auch nur 70%. World-Overshoot-Day war letzte Woche (und keinen hats interessiert,...), den Rest des Jahres leben wir auf Pump.
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