[Energie-Idee] Aquanox

Wäre da eigentlich sinniger, die Strömungsenergie von abwärtsfließenden Gebirgsflüssen zu nutzen...

Hmm, ich denke mal, dass es Grenzen für die Geschwindigkeit einer solchen Anlage gibt, ich müsste da mal einen Kollegen fragen, der entwickelt solche Dinger.
Wenn das Wasser schneller anfließt, als es durch die Schrauben abfließen kann, hat man ein Problem. :ugly:
 
Warum?
Einfach sowas wie eine uralte Wassermühle bauen, dann hat man das Problem nicht.
Nachteil: man müsste davon ev. ein paar mehr bauen.

Ganz ab davon könnt man 'notfalls' auch 'nen Bypass mit einplanen und bauen...
 
und auch dort noch turbinen platzieren, ja es gibt viele möglichkeiten nur müssen diese erkannt und genutzt werden und auch bereit sein dafür geld zu investieren, und endlich die ganze atomenergie ins nirvana zu schicken. aber bis es soweit ist muss entweder noch mal was passieren oder die leut machen das nicht mehr mit
 
Der Energieverbrauch wird aber immer weiter steigen, das ist völlig normal in einer technisierten Gesellschaft.
In 100 Jahren wird man mindestens 10 Mal mehr Energie benötigen als jetzt produziert werden kann.
 
und auch dort noch turbinen platzieren, ja es gibt viele möglichkeiten nur müssen diese erkannt und genutzt werden und auch bereit sein dafür geld zu investieren, und endlich die ganze atomenergie ins nirvana zu schicken. aber bis es soweit ist muss entweder noch mal was passieren oder die leut machen das nicht mehr mit
Das Potenzial der Wasserkraft ist in Deutschland schon fast erschöpft - liegt derzeit bei knapp über 80%. Und da man für die letzten 20% erfahrungsgemäß einen vielfachen Aufwand treiben muss, lohnt sich das Thema Wasser hierzulande nicht mehr. Sonne und Wind sind da schon wesentlich besser zu nutzen.
 
tja... ist nicht einfach mit der Energieerzeugung

Was aber immer wieder Übersehen wird: Man könnte ohne weiteres 30% Energie einsparen, wenn man konsequent ist. Ohne Beeinträchtigung der Lebensqualität, durch einfache Ausnutzung der technischen Möglichkeiten

Ein Bsp sind ja die Glühbirnen, die jetz auch verboten sind (100W). Die braucht man ernsthaft gesehen schon seit 10 Jahren nicht mehr, in unserem Haus brennt eine solche schon lange nicht mehr; bei uns ist Halogen oder Energiesparlampe angesagt

wobei ich sagen muss, das unser Haus noch lange nicht sparsam ist, obwohl ich da schon einiges meinem Vater vorgetragen hab
zb gibt es Für Heizungen Thermostatventile, die automatisch die Raumtemperatur auf dem eingestellten Wert halten, inkl "Fenster offen Erkennung"
oder schaltbare Steckdosen, man glaubt gar nicht, was alles an Stand-by Verbrauch in so einem Haus lauert.

Dann wäre das noch die Möglichkeit der Wärmerückgewinnung von Abwasser. Mal ehrlich, wer von uns duscht denn kalt??? wenn man das dann bevor es in den Kanal kommt nochmal durch eine Wärmepumpe schicken würde, wäre auch einiges wieder drinnen.

Ich hab mal Versuchsweise im Winter bei einem Fenster Den Holzladen dichtgelassen, man glaubt gar nicht wie viel Wärme das drinnenhält; eine Lichtautomatik für die Rolläden bringt auch schon einiges
 
Ist es nicht so, das es in D nicht einfach ist, überhaupt ein WKW bauen zu können/dürfen??

Das Können ist wohl eher das Problem. Natürlich muß man vorher erst mal so eine Umwelt-Unbedenklichkeitsprüfung vornehmen (die wird Dank unserer Grünen Freunde wahrscheinlich eh scheitern, weil irgendwer irgendwo einen tollen Frosch oder sowas findet), aber viel schwieriger ist es, einen geeigneten Platz zu finden. Wasserkraftwerke gehören in Deutschland zu den ältesten. In Deutschland hat mit Wasserkraft schon Anfang des 20. Jahrhunderst die Elektrifizierung der Eisenbahn angefangen. Da ist jede Stelle, wo man es sinvoll machen könnte, schon mit einem WKW bestückt. Und im Flachland hat das Wasser halt nicht eben viel Power. Aber auch da dürfte fast alles abgegrast sein.

Ich stamme selbst aus einer Mittelgebirgsregion, und da gibt's an den Flüssen alle paar Meter kleine Stauseen mit WKWs. An der Bauweise (grober Naturstein) kann man aber auch leicht erkennen, daß die da schon mindestens 80 jahre stehen.

Was aber immer wieder Übersehen wird: Man könnte ohne weiteres 30% Energie einsparen, wenn man konsequent ist. Ohne Beeinträchtigung der Lebensqualität, durch einfache Ausnutzung der technischen Möglichkeiten

Ein Bsp sind ja die Glühbirnen, die jetz auch verboten sind (100W). Die braucht man ernsthaft gesehen schon seit 10 Jahren nicht mehr, in unserem Haus brennt eine solche schon lange nicht mehr; bei uns ist Halogen oder Energiesparlampe angesagt

Das ist aber schon eine ziemlich massive Einschränkung der Lebensfreude. Ich habe zwar selbst in zwei Lampen Energiesparlampen, aber das geht halt nur in modernen Dingern, wo man die Birne nicht sieht. In den ganzen antiken Schätzchen, die wir bei Mutti daheim und bei meiner Tante stehen haben, kannst Du mit Energiesparlampen direkt abhauen.

Und bei Lampen, die man oft schaltet, (z.B. Badezimmer) ist es eh Quatsch.

Ich hab mal Versuchsweise im Winter bei einem Fenster Den Holzladen dichtgelassen, man glaubt gar nicht wie viel Wärme das drinnenhält; eine Lichtautomatik für die Rolläden bringt auch schon einiges

Haben ist wichtig. Ich wohne bspw. zur Miete in einem Haus von 187x. Da kann man sowas schon aus Denkmalschutzgründen nicht anbauen. Und Bonn ist wirklich voll von so alten Hütten. Was allerdings sehr schön ist. Aber wir haben ja auch noch echte Gaslaternen. :P
 
Das ist aber schon eine ziemlich massive Einschränkung der Lebensfreude. Ich habe zwar selbst in zwei Lampen Energiesparlampen, aber das geht halt nur in modernen Dingern, wo man die Birne nicht sieht. In den ganzen antiken Schätzchen, die wir bei Mutti daheim und bei meiner Tante stehen haben, kannst Du mit Energiesparlampen direkt abhauen.

Und bei Lampen, die man oft schaltet, (z.B. Badezimmer) ist es eh Quatsch.



Haben ist wichtig. Ich wohne bspw. zur Miete in einem Haus von 187x. Da kann man sowas schon aus Denkmalschutzgründen nicht anbauen. Und Bonn ist wirklich voll von so alten Hütten. Was allerdings sehr schön ist. Aber wir haben ja auch noch echte Gaslaternen. :P

wiso ist das eine Einschränkung??? weils nicht schön aussieht???

im Bad kannm an dann Halogenlampen einsetzen, oder auch die neuen LED-Lampen

hast du Läden am Haus (so richtig schön alte Holzläden)? Die zuzumachen wenns Dunkel wird bringt auch schon einiges...
 
in der Theorie wunderschön, aber leider in der Praxis (noch) nicht anwendbar, da scheitert es an den technischen Machbarkeiten, dass das Ganze wirtschaftlich wird
 
Der aktuelle Stand bei der Fusion ist, dass man die Reaktion für 15-250 Sekunden aufrecht erhalten kann, dann gewinnt man mehr Energie als man einsetzen muss (E=mc² sei dank :D).
Aber von einer Serienreife ist man sicher noch 30-50 Jahre entfernt.
Man müsste schon deutlich mehr Geld investieren, damit daraus bald etwas wird, aber noch forschen nur Staaten daran, keine privaten Unternehmen (die wollen nur das Know How dann abbekommen, gratis versteht sich :ugly:).
 
oha - extreme quoting :ugly:
Dann kriegt mal jeder sein Fett weg ;)

Hmm, muss man dazu was sagen, außer, dass es bestimmt lustig ist, wenn man nach 20 Jahren Bauzeit die Anlage fertig hat und dann feststellt, dass die Eisschicht über den Nordpol abgeschmolzen ist und der Golfstrom zu einerm Golfwässerchen verkommt. ;)

Der nordatlantische Gyre und damit der Golfstrom sind zu über 90% direkt windgetrieben. Damit da nenneswert was weniger wird, müsstest du die Kontinente verschieben oder die Sonne abschalten ;)
Nur die nördlichen Ausläufer des NA-Stroms Richtung Arktis, sprich das, was Nordeuropa heizt, sind durch Schmelzwasser ggf. bedroht.

Dann bleibt ja nicht viel außer Geo-Thermische-Energie und Fusion oder?

Und Wind und Solar und Biomasse und vor allem:
Einfach mal n bissl sparen und die Entwicklung nicht darauf fokussieren, ohne Rücksicht auf den Verbrauch mehr Leistung zu erhalten, sondern den Verbrauch zumindest gleichzuhalten, besser direkt zu senken.

Geothermie ist interessant, aber ebenso wie Solarkraft nur örtlich begrenz, man kann es nicht überall anwenden.

Geothermie kann fast überall einsetzen (in Erdbebebengebieten und aktiven Vulkanen könnte die Haltbarkeit eingeschränkt sein), nur die Preise ändern sich.

kann man, wenn man will, ich mein nicht umsonst gibt es nul energie häuser auch in unseren breiten...

da wird dann kombiniert: solar durch große fensterflächen richtung süden, zudem kollektoren, vllt ein windkraft rad wenns passt, und dann eben geothermie...

Das klassische 0-Energiehaus berücksichtigt afaik nur die Heizung - und kommt auch in unseren Breiten gänzlich ohne zuheizen aus, geschickte Planung der Fensterfronten und gute Isolation reichen vollkommen aus.

Muss sich ja auch lohnen, so von wegen Kosten/Nutzen und so. :schief:

Die Lagerkosten für Atommüll über mehrere Jahrhundertausende dürften in jedem Fall höher sein.
Viel höher.

Ebenso wie Solartechnik und Windenergie ist es örtlich begrenzt, Atomkerne oder Kohlekraftwerke sind das nicht, weil man deren Energieträger transportieren kann, das gilt halt nicht für regenerative Energien.
Das ist auch das größte Problem, was die haben.

Wir transportieren Strom über ganze Kontinente, ohne irgendwelche Probleme, und das sogar mit Techniken, die eher für die kleinräumige Verteilung gedacht sind.

Standorte sind definitiv kein Problem, eher die Nicht-Ausbaupolitik derjenigen Konzerne, die die Stromnetze geschenkt bekommen haben. (bzw. auch diejenigen Politiker, die das so unterstützen...)

Was für eine blöde Regelung. :(

dito. Politisch herrscht einiges an Aufholbedarf in Sachen Energiepolitik, auch (gerade?) in Deutschland.

Genau hier liegt die Gefahr. Auch unter Wasser gilt der Grundsatz der Energieerhaltung und somit entzieht man (hier im Beispiel dem Golfstrom) natürlich Strömungsenergie. Übertreibt man das Spielchen, ändert sich das komplette Klima im Raum des Stromes und danach auch über weite Grenzen. Folge -> eine grandiose Klimakatastrophe.

*rechne*
:huh:
Wenn ich mich nicht verrechnet habe, komme ich auf gerade mal 75GW kinetischer Energie. :what:
Wobei ich nicht ganz weiß, wie sich in dem Fall die Geschwindigkeit mit steigender Reibung entwickeln würde.

Öhm, Holz ist auch nur ein fossiler Energieträger und nicht wirklich regenerativ. :D

Äh - eigentlich regeneriert sich Holz ganz gut. Das nennt man dann "Baum".

Tja, laut Quantentheorie ist der Energieerhaltungssatz ja falsch, also einfach mal ausprobieren. :D

Quantentheorie greift aber erst bei subatomaren Effekten, womit wir dann wieder bei der Kernenergie wären ;)

Die Sonne wär noch da, dazu müsste aber jedes Haus in Deutschland Solarzellen auf dem Dach haben.

Und?

Auf die Welt gesehen, müssten die Wüsten mit Solarkraftwerken bebaut werden.

Wenn sogar Deutschland von den eigenen Dächern leben kann, dann kann Spanien das erst recht ;)
(und damit mein ich nicht nur das Wetter, sondern auch die Siedlungsdichte)

Hmm, ich denke mal, dass es Grenzen für die Geschwindigkeit einer solchen Anlage gibt, ich müsste da mal einen Kollegen fragen, der entwickelt solche Dinger.
Wenn das Wasser schneller anfließt, als es durch die Schrauben abfließen kann, hat man ein Problem. :ugly:

Nämlich Überschwemmungen, da kann man dann auch gleich einen Stausee bauen.
Allgemein dürfte man in Flüssen aber eher ein Platzproblem haben. Alle größeren werden nämlich gern bis auf 1cm über Bodenniveau von der Schiffahrt genutzt.
Und bei 1m tiefen Flüßchen lässt sich die Technik auch eher schlecht einsetzen.


Und im Flachland hat das Wasser halt nicht eben viel Power. Aber auch da dürfte fast alles abgegrast sein.

Vor allem überschwemmt man im Flachland gigantische Flächen, selbst wenn man sich mit wenigen Metern Stauhöhe zufrieden gibt. (Fallhöhe für wirklich effektive Turbinen: 50-100m :ugly:)
Und selbst wenn man den Energieverbrauch über jeglichen Naturschutz stellt (wobei man dann keine WKWs bauen würde):
Da leben auch Menschen.

Das ist aber schon eine ziemlich massive Einschränkung der Lebensfreude. Ich habe zwar selbst in zwei Lampen Energiesparlampen, aber das geht halt nur in modernen Dingern, wo man die Birne nicht sieht. In den ganzen antiken Schätzchen, die wir bei Mutti daheim und bei meiner Tante stehen haben, kannst Du mit Energiesparlampen direkt abhauen.

*gequält zustimm*
Wobei es Produktionstechnisch ja eigentlich kein Problem sein sollte, das Rohr mal um die Elektronik zu wickeln oder zumindest den Sockel ebenfalls mit abzudecken. Aber vielleicht bessert sich das im Zuge des Verbotes endlich.

Und bei Lampen, die man oft schaltet, (z.B. Badezimmer) ist es eh Quatsch.

Eingeschränkt. Moderne Energiesparlampen sind nicht mehr ganz so schlimm, was den Einschaltstrom angeht - das lohnt sich schon für 15min. Ich hab die Deckenbeleuchtung mit Energiesparlampe und den Spiegel mit Glühbirnen bestückt (was anderes kommt -Sockel again- eh kaum in Frage), so kann man flexibel wählen.

Haben ist wichtig. Ich wohne bspw. zur Miete in einem Haus von 187x. Da kann man sowas schon aus Denkmalschutzgründen nicht anbauen. Und Bonn ist wirklich voll von so alten Hütten. Was allerdings sehr schön ist. Aber wir haben ja auch noch echte Gaslaternen. :P

Insgesamt betrachtet sind solche Häuser aber in der absoluten Minderheit (und wenn sie es nicht wären, wären sie ja auch nicht so kostbar und Erhaltungswürdig ;) )

Im Falle von Fenstern gilt das Argument aber sowieso nicht:
Da der Denkmalschutz in der Regel nur die Optik betrifft und moderne 3-Glas-Wärmeverglasung mit weiß gestrichenem Mehrkammerrahmen genauso aussieht, wie 100 Jahre alte Schaben mit weiß gestrichenem Rahmen (nämlich Glas mit Rahmen ;) ), kann man die auch in alte Häuser einbauen.
Nur die Isolierung der Wände ist bei (teilweise) unverputzen Gebäuden ein Problem. (wenn man sich aber anguckt, in welchem Zustand Ziegelmauern nach 100 Jahren zum Teil sind, lohnt sich die Bewahrung der Fassade auch nicht in jedem Fall. Bei uns dürfte wohl eher der Vermieter das Hinderniss sein...)

im Bad kannm an dann Halogenlampen einsetzen, oder auch die neuen LED-Lampen

Halogenlampen bringen Energietechnisch nur wenig (bei meinen verspricht der Hersteller rund 25% Einsparung - aber immerhin halten sie deutlich länger) und die heutigen LED-Lampen lassen sich auch wieder nur in Lampen vernünftig einsetzen, die das Leuchtmittel verdecken. (in dem Fall nicht nur wegen der Optik der Lampe selbst, sondern auch wegen der Lichtausbreitung)
Selbige haben aber, zumindest in der Stärke, in der sie in Badezimmern typischerweise eingesetzt werden, nur eine Fassung - und LED-Lampen erreichen bislang keine hohe Leistung pro Einheit.
 
Und ich geh wieder mal leer aus, toll.:ugly:

Die Energiesparlampen sind sowieso nur eine Übergangslösung, bis die LED Technik soweit ist, dass man sie überall verwenden kann.
Es gibt sogar schöne LED Birnen.:schief:

Die Spanier werden in Zukunft wohl andere Probleme haben, als die Stromerzeugung.:ugly:

Für Deutschland wären eventuell noch Gezeitenkraftwerke interessant.
 
Ich hab mal Versuchsweise im Winter bei einem Fenster Den Holzladen dichtgelassen, man glaubt gar nicht wie viel Wärme das drinnenhält

Da muss ich dir voll zustimmen,bringt einiges.Nebenbei wirds im Winter ja sowieso früh dunkel.

Wenn es windig ist haltet mal eine Kerze knapp neben den Fensterrahmen(beim Dichtungsgummi),wenn die Kerze flackert schließen die Fenster schecht,was keine seltenheit ist.
 
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