[Energie-Idee] Aquanox

Lange Rede, kurzer Sinn.
Es ist zwar gut und schön und definitiv auch nötig nach neuen und effizienten Maßnahmen zur Energiegewinnung zu suchen.
Viel wichtiger ist es aber die Sinne eines jeden einzelnen dafür zu schärfen Energie Einzusparen.

Momentan zahle ich zwar minimal drauf,aber in 10 Jahren hat das auch ein Ende und ab dann wird mein Grinsen immer breiter.

das doch mal ein Wort!!!
 
Ich bin mal ganz ehrlich - bei mir hat das erstmal auch nur über das Portemonnaie geklappt.
Nicht das ich kein Umweltgewissen habe,aber mir würde schlicht und einfach das Geld fehlen wenn sich das nicht zumindest Mittelfristig rechnen würde.

Da meine Heizung mit 17KW nach dem Isolieren ja jetzt hoffnungslos überdimensioniert ist kommt als nächster Schritt ist dann eine Luft-Wasser Wärmepumpe.
Die verliert aber gerade dann wenn die Wärme gebraucht wird an effizienz und arbeitet nur noch mit einem Faktor von 1:2
Oder auch das Dach voller Röhrenkollektoren.
Das soll nach Aussage eines Freundes (GSW) funktioniern,
zum heizen im Winter muß aber schon eine Fläche von 20m² vorhanden sein.
Und zusätzlich brauchts dann auch noch einen Latentwärmespeicher mit 750l Volumen um die Energieeintrag an sonnenreichen Tagen auszunutzen.

Allerdings ist das ein reines Rechenexempel.
Momentan zahlt man für 2m² Röhrenkollektoren ca. 1000€ plus Montage + ~4000€ für den Wärmespeicher.
Das würde heißen das ich zZ.mit ca. 15000€ dabei wäre.
Bei einem maximalen Einsparpotential von ca. 1000€ per Anno (Meine momentanen Heizkosten) wäre das nicht rentabel,da die Kollektoren auch nicht ewig halten.
Außerdem könnte ich im Sommer den halben Straßenzug mit warmen Wasser versorgen.
Aber ich hab noch 5 Jahre Zeit bis ich diese Entscheidung fällen muß.
Bis dahin tut sich hoffentlich noch was am Markt.
 
Privat bevorzuge ich es ja eher, meine Freundin zu sehen, als eine breite Palette der neuesten Kosmetikprodukte, aber jedem das seine.
In jedem Fall dürfte für diese Zwecke eine zusätzliche Beleuchtung unmittelbar am Spiegel nötig oder zumindest sehr, sehr vorteilhaft sein (um Schattenwurf zu vermeiden), d.h. die Lichttemperatur der Deckenbeleuchtung spielt keine Rolle.
Das könnte eine Lösung sein. Bei mir speilt da leider der Platz nicht mit. Mein Bad ist winzig. ;-)

Again: Über sowas mach ich mir Gedanken, wenn ich zur Wahl gehe (~33% der Wahlberechtigten leider nicht :( ).

Das finde ich auch außerordenlich bedauerlich. Leider gehört die Wahlbeteiligung aber hier wohl nicht zum Thema.

Natürlich ist es für den Hausbesitzer kurzfristig nicht rentabel. Aber es ist für die Gesellschaft langfristig mit massiven Einsparungen verbunden.

Die Gesellschaft besteht aber aus Individuen, die jeweils im Rahmen ihres eigenen Horizontes rationale Entscheidungen treffen.
(Jahrtausende geopolitische Kriegsführung zur Sicherung von Ölvorkommen)

Dazu wird es wahrscheinlich nicht kommen, weil sich das nicht lohnen wird. Rohstoffpreise verhalten sich kontraintuitiv. Sobald eine Ressource eine kritische Masse unterschritten hat, wird sie billiger, weil sie zunehmend durch etwas anderes ersetzt wird. Dazu kannst Du Dir auch mal die Wette zwischen Paul Ehrlich und Julian Simon in den 80ern ansehen. (Da findet man bestimmt bei Google was. Alternativ den guten Klassiker: Samuelson/Nordhaus "Economics". Das Kapitel zum Umweltschutz ist da insgesamt empfehlenswert.)

Wenn die Vernunft der Bevölkerung nicht ausreicht, um langfristige Aspekte ins alltägliche Handeln einfließen zu lassen, ist es Aufgabe der Politik, sie in kurzfristige Anstöße umzuformulieren.

Nur müssen die gesamtpolitisch tragbar sein. Was nützen kurzfristige Anstöße, wenn damit eine persönliche Schlechterstellung langfristig zu erwarten ist?

(naiver) Vorschlag: Volle Steuern inkl. CO2-Abgabe auf sämtliche Fossilenbrennstoffe von der Braunkohle bis zum Heizöl, Vorrauszahlung der Folgekosten für Atomkraft. (wohlgemerkt: Das ist nur eine Gleichstellung. Es ist noch keine Berechnung der vollen Kosten, die langfristig von der Gesellschaft getragen werden müssen und es ist erst recht kein Strafzuschlag, um den Umschung zu beschleunigen. Es ist nur Fairness). Die zusätzliche Einnahmen zu 100% in Zuschüsse für Solarthermie, Photovoltaik, Windenergie,... (um den kleinen Mann nicht überzubelasten könnte man einen Teil auch direkter zurückführen und z.B. die Mehrwertssteuer auf ökologisch erzeugte Produkte abschaffen)

Schwierig. Was machst Du, wenn die Abraumgebiete der Kohle den Firmen gehören, die damit Strom erzeugen? Du kannst schlecht was besteuern, was an keinem Punkt den Besitzer wechselt. Mit so einer Steuer kannst Du nur Personen treffen, die sich am Samstagnachmittag an der Tankstelle Grillkohle kaufen.

Und was sollen ökologisch erzeugte Produkte sein? Welche Kriterien werden da zur Feststellung herangezogen? Geht das nach Transportwegen? Dann werden Südfrüchte teurer. Oder geht es nach Wasser- und Energieverbrauch über die gesamte Herstellungskette? Dann sind lokale Produkte wegen der im internationalen Vergleich kleinen Betriebsgröße übelst benachteiligt.

Was glaubst du, wie du schnell du ne Solaranalge auf dem Dach und Läden vor den Fenstern hättest, wenn Strom&Heizen auf einmal das kosten, was sie wert sind?

Nie. Die Heizkosten trage immer noch ich, nicht der Vermieter.

Womit wir übrigens nicht leben müssten, sind Einschränkungen im Potential der Windkraft. Wie ich kürzlich gelesen habe, dürfen selbige oft nur in sogenannten Vorrangflächen gebaut werden.
In Hessen z.B. 0,5% der Landesfläche :daumen2:

Naja. Das ist schon nicht unbedingt schlecht, daß die Dinger nicht überall gebaut werden dürfen. Ein Bekannter von mir ist einer der deutschlandweit führenden Anwälte im Kampf gegen Windanlagen. Und die Teile scheinen für die Anwohner zum Teil schon eine erhebliche Belastung darzustellen. Und ich sehe ehrlich einen Unterschied darin, ob ich mir ein billiges Grundstück beim Flughafen kaufe und mich danach über Fluglärm beschwere, oder ob ich ein teures Grundstück gekauft habe, das nachträglich durch Windanlagen erheblich beeinträchtigt wird.

Es existieren Halbleiter, die problemlos bei 200-300°C arbeiten.
Zugegeben: Im Kapitalismus wird für die noch mehr brechnet, aber eine Lösung ist möglich.

Was heißt da "im Kapitalismus"? Teurer sind die immer. Es ist doch egal, ob die Dinger im markwirtschaftlichen System einfach teurer sind, oder in einer Planwirtschaft nicht in ausreichender Zahl hergestellt werden. Das ist gehupft wie gesprungen.

Prinzipiell glaube ich aber, dass eine Energiesparlampe mit um-die-Elektronik-gewickeltem-Rohr in offener Montage immer noch bessere Kühlmöglichkeiten hat, als eine herkömmliche in einer spritwassergeschützten Kugel im Bad ;)

Glaube ich kaum. Eine herkömmliche Birne mit Glühdraht kann sehr viel höhere Temperaturen ab. Innerhalb einer Birne wird es bis zu 1000°C heiß, meine ich mich zu erinnern. Die paar Grad mehr, die durch eine geschlossene Kugel außenrum entstehen, stören die Birne nicht sehr. Eher springt die Lampe.

Abgesehen davon: Du willst ja wohl so eine häßliche Energiesparlampe nicht ohne Lampenschirm irgendwo betreiben. Das sieht ja verboten aus. Wenigstens, solange die Rohre der Lampe frei liegen.

Von erhöhtem Verschleiß habe ich bei mir noch nichts mitbekommen. (wenn ich dagegen an die Zahl der durchgebrannten Glühbirnen denke... :( )

:ka: Energiesparlampen, die oft an- und ausgemacht werden, halten wirklich nicht sehr lange. Glühbirnen brennen hingegen eher selten durch, wenn das Hausnetz einigermaßen in Ordnung ist und keine großen Spannungsspitzen aufweist. In meiner alten Wohnung hat eine Glühbirne in etwa ein Jahr gehalten. In meiner jetzigen ist mir die letzte kaputtgegangen, als ich die Lampe, in der sie war, abgebaut habe. Da hat sie wohl die Erschütterung nicht vertragen. Aber sie hatte da auch schon vier Jahre lang ihren Dienst verrichtet. Das finde ich gar nicht schlecht.

Das einige Leute nicht kapieren, dass "Licht aus" besser ist, als Energiespaßlampe, musste ich im Bekanntenkreis aber auch feststellen :klatsch:

Naja, kommt halt immer auf das Einsatzgebiet an. An manchen Orten bringt es eben nichts, eine Energiesparlampe fünf- bis zehnmal am Tag an- und auszumachen.

Wenn ich nachts noch mal was in der Küche will, ist es zu 99,99% im Kühlschrank. Und der hat seine eigene Beleuchtung.

Und der Weg zum Kühlschrank? Und wie nimmst Du in absoluter Dunkelheit ein Glas aus dem Schrank? Das wird schwierig, wie ich finde.

Kein Problem. Ich steck im Diplomstreß und bin froh, wenn hier nicht zuviel interessantes steht ;)

Dann wünsche ich Dir mal alles Gute dafür!
 
Und der Weg zum Kühlschrank? Und wie nimmst Du in absoluter Dunkelheit ein Glas aus dem Schrank? Das wird schwierig, wie ich finde.

In meiner Küche ist es trotz Dunkelheit in der Nacht immer noch so hell, dass man die Konturen der Schränke gut erahnen kann, und ich weiß z.B. wo ein Glas steht, kann es also mit verbundenen Augen greifen.

Manchmal trinke ich aber auch aus der Flasche (wenn meine Frau nicht zuguckt, denn sie mag das nicht :ugly:), dann erübrigt sich die Frage nach einem Glas. ;)
 
Das könnte eine Lösung sein. Bei mir speilt da leider der Platz nicht mit. Mein Bad ist winzig. ;-)

So winzig, dass du dir den Kopf stößt, wenn am Spiegel n Spot hängt? :what:



Dazu wird es wahrscheinlich nicht kommen, weil sich das nicht lohnen wird.

Äh. Ich spreche nicht von "werden kommen".
Ich spreche von "ist gekommen" und "ist da". 90% der Konflikte in Vorderasien kannst du auf Rohstoffverbrauch zurückführen. Entweder weil die Verbraucher direkt mit militärischen Mitteln ihren Einfluss sichern wollen, oder weil gigantische Summen ohne weitere Bedenken an Eigentümer von Rohstoffen fließen, denen man lieber nicht die damit einhergehende Machte geben sollte.
Was die USA im Irak oder Deutschland in Afghanistan fürs Militär ausgeben, das Leid der Menschen unter z.B. Gaddafie, die politische Konfrontation zwischen USA und Venezuela - das alles gehört genauso zu den eigentlichen Spritkosten, wie die Folgeschäden von Tankerunglücken oder Pipelinebrüchen.

Rohstoffpreise verhalten sich kontraintuitiv. Sobald eine Ressource eine kritische Masse unterschritten hat, wird sie billiger, weil sie zunehmend durch etwas anderes ersetzt wird.

Jup.
Und einige Zeit davor bricht ein Großteil der auf diese Ressource aufgebauten Industrie zusammen. Im Falle von Öl ist das: Alles.
Gespannt bin ich auch auf die alternativen Ressourcen im Falle "Fisch", "Trinkwasser", "Platz" und "Anbaufläche".

Nie. Die Heizkosten trage immer noch ich, nicht der Vermieter.

Und: Wenn deine Heizkosten auf einmal nicht 50% sondern 500% der Miete betragen, wie lange ist er dann noch DEIN Vermierter und wann ist es der Besitzer gegenüber, der zwar die doppelte Miete verlangt, aber auch die doppelte Isolierung bietet?


Naja. Das ist schon nicht unbedingt schlecht, daß die Dinger nicht überall gebaut werden dürfen. Ein Bekannter von mir ist einer der deutschlandweit führenden Anwälte im Kampf gegen Windanlagen. Und die Teile scheinen für die Anwohner zum Teil schon eine erhebliche Belastung darzustellen. Und ich sehe ehrlich einen Unterschied darin, ob ich mir ein billiges Grundstück beim Flughafen kaufe und mich danach über Fluglärm beschwere, oder ob ich ein teures Grundstück gekauft habe, das nachträglich durch Windanlagen erheblich beeinträchtigt wird.

Also ich bin schon an vielen Windkraftanlagen vorbeigekommen und warte weiterhin auf die eine, die an ein Flugzeug erinnert.
Ich persönlich wäre sehr froh, wenn die Pendler hier in der Gegend so leise Autos benutzen würden.
(wohlgemerkt: Vergleich bei gleichem Abstand. Nicht zuletzt aufgrund des Schattenwurfes stehen Windkraftanlagen ohnehin in einer gewissen Entfernung)

Was heißt da "im Kapitalismus"? Teurer sind die immer. Es ist doch egal, ob die Dinger im markwirtschaftlichen System einfach teurer sind, oder in einer Planwirtschaft nicht in ausreichender Zahl hergestellt werden. Das ist gehupft wie gesprungen.

Das heißt, dass die Einführung neuer, erwiesenermaßen sinnvoller und notwendiger Technologien von einem System unnötig erschwert wird, wenn dieses Neueinführungen mit erhöhten Stückkosten belastet und ein zusätzliches Risiko auferlegt.
Ich will dabei nicht auf eine Systemdiskussion raus, aber in einem freien Markt ist es einfach so, dass ein Produkt nur deswegen überlegen sein kann, weil es einfach schon etabliert ist (bestes Beispiel: Microsoft Betriebssysteme).
Das gibt guten Ansätzen dann den Rest. (Nachdem sie aufgrund der unvollständigen Berücksichtigung von nachlaufenden und indirekten Kosten durch den Markt ohnehin einen schweren Stand haben)

Glaube ich kaum. Eine herkömmliche Birne mit Glühdraht kann sehr viel höhere Temperaturen ab. Innerhalb einer Birne wird es bis zu 1000°C heiß, meine ich mich zu erinnern. Die paar Grad mehr, die durch eine geschlossene Kugel außenrum entstehen, stören die Birne nicht sehr. Eher springt die Lampe.

Es war die Rede von zwei Typen Energiesparlampen, nicht von Glühbirnen.

Abgesehen davon: Du willst ja wohl so eine häßliche Energiesparlampe nicht ohne Lampenschirm irgendwo betreiben. Das sieht ja verboten aus. Wenigstens, solange die Rohre der Lampe frei liegen.

Zumindest das tun sie mitlerweile nur noch selten. Als Problem bleibt der Sockel - genau darum geht es.

Glühbirnen brennen hingegen eher selten durch, wenn das Hausnetz einigermaßen in Ordnung ist und keine großen Spannungsspitzen aufweist.

Kann nichts zum Hausnetz sagen, aber Bilanz der vergangenen Jahre:
4 von 4 längere Zeit genutzten Energiesparlampen sind noch im Einsatz. 10 von 8 Glühbirnen (d.h. einige mussten schon zweimal gewechselt werden) sind hinüber. (werden aber mitlerweile durch Halogen ersetzt, von denen ist bislang keine ausgefallen)

Naja, kommt halt immer auf das Einsatzgebiet an. An manchen Orten bringt es eben nichts, eine Energiesparlampe fünf- bis zehnmal am Tag an- und auszumachen.

Und der Weg zum Kühlschrank? Und wie nimmst Du in absoluter Dunkelheit ein Glas aus dem Schrank? Das wird schwierig, wie ich finde.

Also meine Küche ist nicht so groß, dass ich mich darin verlaufe, da finde ich Glas und Kühlschrank auch blind.
Nötig ist das aber nicht, da durchs Fenster auch nachts genug Licht reinfällt (dank fleißiger städticher Stromverschwendung) und das sollte auch bei jedem anderen der Fall sein, der ohne Einschalten der Flurbeleuchtung bis zur Küche gelangt ist.
Sollte diese doch ansein, wird wohl erst recht mehr als genug Licht in die Küche fallen.
 
In meiner Küche ist es trotz Dunkelheit in der Nacht immer noch so hell, dass man die Konturen der Schränke gut erahnen kann, und ich weiß z.B. wo ein Glas steht, kann es also mit verbundenen Augen greifen.

In der Stadt gibt's das Problem in der Form natürlich nicht, aber in meinem Elternhaus ist zum Küchenfenster heraus erst einmal Kuhweide und dann Wald. Und Straßenbeleuchtung gibt's eh nicht. Glaube mir, wenn's da dunkel ist, dann ist es richtig dunkel.
Manchmal trinke ich aber auch aus der Flasche (wenn meine Frau nicht zuguckt, denn sie mag das nicht :ugly:), dann erübrigt sich die Frage nach einem Glas. ;)
Praktisch. Wenn Du das Licht aus läßt, kann sie Dich nicht sehen. ;-)

So winzig, dass du dir den Kopf stößt, wenn am Spiegel n Spot hängt? :what:

Es mißt ungefähr 1,2 * 1,2 Meter, wobei eine Ecke abgeschnitten ist, weil da die Fallrohre fürs Abwasser sind. Beide Arme ausstrecken geht auf jeden Fall in keiner Richtung. Dafür kann man theoretisch Waschbecken, Toilette und Dusche gleichzeitig nutzen. :P


Äh. Ich spreche nicht von "werden kommen".
Ich spreche von "ist gekommen" und "ist da". 90% der Konflikte in Vorderasien kannst du auf Rohstoffverbrauch zurückführen. Entweder weil die Verbraucher direkt mit militärischen Mitteln ihren Einfluss sichern wollen, oder weil gigantische Summen ohne weitere Bedenken an Eigentümer von Rohstoffen fließen, denen man lieber nicht die damit einhergehende Machte geben sollte.
Was die USA im Irak oder Deutschland in Afghanistan fürs Militär ausgeben, das Leid der Menschen unter z.B. Gaddafie, die politische Konfrontation zwischen USA und Venezuela - das alles gehört genauso zu den eigentlichen Spritkosten, wie die Folgeschäden von Tankerunglücken oder Pipelinebrüchen.
Das kann man so natürlich sehen, aber die Argumentation, daß das alles mit Rohstoffen zusammenhinge, klingen in meinen Ohren immer ein wenig nach Verschwörungstheorie. Immerhin wäre das ein zu schlechter Handel, um wirklich interessant zu sein. Wieso sollte man Milliarden ausgeben, wenn man die Ware doch auch ganz einfach auf dem Markt kaufen kann? Das gibt doch keinen Sinn.

Jup.
Und einige Zeit davor bricht ein Großteil der auf diese Ressource aufgebauten Industrie zusammen. Im Falle von Öl ist das: Alles.
Gespannt bin ich auch auf die alternativen Ressourcen im Falle "Fisch", "Trinkwasser", "Platz" und "Anbaufläche".
Platz ist jetzt eigentlich nicht so das Problem, wenn man bedenkt, wie wenige Menschen in manchen riesigen Gebieten leben. Und Trinkwasser ist auch auf lange Sicht weltweit eigentlich nicht knapp. Es ist nur ungleich verteilt. Wie Öl. Oder andere Bodenschätze. Fisch könnte natürlich irgendwann arg beschränkt sein, aber den muß ja immerhin nicht zwingend essen. Ernähren kann man sich auch anders.

Und: Wenn deine Heizkosten auf einmal nicht 50% sondern 500% der Miete betragen, wie lange ist er dann noch DEIN Vermierter und wann ist es der Besitzer gegenüber, der zwar die doppelte Miete verlangt, aber auch die doppelte Isolierung bietet?
Eine nette Idee, aber ich nehme eher an, daß dann das Wohnen in jeder Innenstadt einfach unerschwinglich wird. Die Folge wird eher sein, daß Vermieter in den Außenbezirken und auf dem Land vor der Stadt bessere Wohnungen anbieten und die Leute vermehrt pendeln müssen.



Also ich bin schon an vielen Windkraftanlagen vorbeigekommen und warte weiterhin auf die eine, die an ein Flugzeug erinnert.
Ich persönlich wäre sehr froh, wenn die Pendler hier in der Gegend so leise Autos benutzen würden.
(wohlgemerkt: Vergleich bei gleichem Abstand. Nicht zuletzt aufgrund des Schattenwurfes stehen Windkraftanlagen ohnehin in einer gewissen Entfernung)
Es hört sich ja auch nicht wie ein Flugzeug an. Flugzeuge sind meines Erachtens im Gegensatz zu Windkraftanlagen sehr gut erträglich. Letztere erzeugen ein eher tieffrequentes, permanentes Wummern. Das ist wie der Unterschied zwischen einem Linienbus und einem Ferrari. Beide sind laut, aber bei dem Ferrari denkst Du: "Geiler Sound!", bei dem Bus einfach nur: "Kann das Scheißding bitte mal abhauen?"

Weiterhin kann man Windanlagen nicht in jedem Abstand hören. Wenn ich mich recht erinnere, sind die bis zu 100m davon entfernt praktisch lautlos. Etwas weiter entfernt kommt dann erst die Zone, in der man sie auf einmal wahrnehmen kann. Dazu kommt noch, daß der von ihnen ausgehende Schall "springt". Das heißt, Du hast vielleicht in 100 bis 120 m Entfernung ein Geräusch. Dann ist es für 100 m wieder still. In 220 bis 240 m kann man sie wieder hören. Und so weiter.

Das heißt, dass die Einführung neuer, erwiesenermaßen sinnvoller und notwendiger Technologien von einem System unnötig erschwert wird, wenn dieses Neueinführungen mit erhöhten Stückkosten belastet und ein zusätzliches Risiko auferlegt.
Ich will dabei nicht auf eine Systemdiskussion raus, aber in einem freien Markt ist es einfach so, dass ein Produkt nur deswegen überlegen sein kann, weil es einfach schon etabliert ist (bestes Beispiel: Microsoft Betriebssysteme).
Das gibt guten Ansätzen dann den Rest. (Nachdem sie aufgrund der unvollständigen Berücksichtigung von nachlaufenden und indirekten Kosten durch den Markt ohnehin einen schweren Stand haben)
Bei diesem System ist aber wenigstens garantiert, daß Neuerungen einen entscheidenden Vorteil mit sich bringen müssen. Wenn zentral verordnet wird, ist noch lange nicht gesagt, daß das Neue auch wirklich besser als das Alte ist. Das ist in manchen Fällen natürlich wenig problematisch, aber in der Regel versagt zentrale Planung kläglich. Was sich nicht von selbst durchsetzt, hat es in der Regel auch nicht verdient, sich durchzusetzen.


Es war die Rede von zwei Typen Energiesparlampen, nicht von Glühbirnen.
Ach so. Das ist irgendwie nicht so richtig rausgekommen.

Kann nichts zum Hausnetz sagen, aber Bilanz der vergangenen Jahre:
4 von 4 längere Zeit genutzten Energiesparlampen sind noch im Einsatz. 10 von 8 Glühbirnen (d.h. einige mussten schon zweimal gewechselt werden) sind hinüber. (werden aber mitlerweile durch Halogen ersetzt, von denen ist bislang keine ausgefallen)
Was soll ich dazu sagen? Ich habe damit hier halt ziemlich viel Glück. Die Lampe im Flur hält jetzt schon seit mindestens fünf Jahren mit derselben Birne. Mir ist schon klar, daß das nicht normal ist, aber es liegt nicht unbedingt daran, daß Glühbirnen so schnell hinüber wären.

Also meine Küche ist nicht so groß, dass ich mich darin verlaufe, da finde ich Glas und Kühlschrank auch blind.
Nötig ist das aber nicht, da durchs Fenster auch nachts genug Licht reinfällt (dank fleißiger städticher Stromverschwendung) und das sollte auch bei jedem anderen der Fall sein, der ohne Einschalten der Flurbeleuchtung bis zur Küche gelangt ist.
Sollte diese doch ansein, wird wohl erst recht mehr als genug Licht in die Küche fallen.
Siehe meine Antwort auf Quantenslipstream oben.
 
In der Stadt gibt's das Problem in der Form natürlich nicht, aber in meinem Elternhaus ist zum Küchenfenster heraus erst einmal Kuhweide und dann Wald. Und Straßenbeleuchtung gibt's eh nicht. Glaube mir, wenn's da dunkel ist, dann ist es richtig dunkel.
Praktisch. Wenn Du das Licht aus läßt, kann sie Dich nicht sehen. ;-)

Ich habe im Haus Durchgangsdioden eingebaut, sie brauchen gerade 1,2 Watt und leuchten per Bewegungsmelder und haben ein Dämmerungsschalter eingebaut.
Sind seit Sommer überall verbaut, also brauche ich, wenn ich mal vom Arbeitszimmer/Wohnzimmer zum Klo/Küche latsche, nicht mehr in jedem Zimmer Licht einschalten.
Die Auffahrt wird ebenfalls mit Dioden ausgeleuchtet, die einen eigenen Solarkollektor haben.

Was soll ich dazu sagen? Ich habe damit hier halt ziemlich viel Glück. Die Lampe im Flur hält jetzt schon seit mindestens fünf Jahren mit derselben Birne. Mir ist schon klar, daß das nicht normal ist, aber es liegt nicht unbedingt daran, daß Glühbirnen so schnell hinüber wären.

Eine Glühlampe (und könnten wir bitte bei der korrekten Bezeichnung bleiben? :huh: Birnen wachsen an Bäumen :P :ugly:) muss ja nichts zwangsläufig schnell kaputt gehene, ebenso muss eine Energiesparlampe durch dauerndes Schalten nicht kaputt gehen.
Meine erste Energiesparlampe ist 4 Jahre alt, wird dreimal am Tag geschaltet und leuchtet immer noch so wie vorher.
Was mir bei Glühlampen auffällt, ist dass sie irgendwie schächer werden, wenn sie altern, also die Lichtausbeute wird geringer.
 
Eine Glühlampe (und könnten wir bitte bei der korrekten Bezeichnung bleiben? :huh: Birnen wachsen an Bäumen :P :ugly:) muss ja nichts zwangsläufig schnell kaputt gehene, ebenso muss eine Energiesparlampe durch dauerndes Schalten nicht kaputt gehen.
Meine erste Energiesparlampe ist 4 Jahre alt, wird dreimal am Tag geschaltet und leuchtet immer noch so wie vorher.
Was mir bei Glühlampen auffällt, ist dass sie irgendwie schächer werden, wenn sie altern, also die Lichtausbeute wird geringer.

Das Phänomen ist bekannt. Energiesparlampen bauen kontinuierlich ab. Deswegen sollte man sie immer eine Nummer größer wählen, als man eigentlich braucht. Sonst hat man am Ende des Lebenszyklus nicht mehr viel davon. Ich benutze zum Teil seit 15 Jahren welche und das kann man absolut beobachen. Meine Energiesparlampen halten im Schnitt übrigens etwa sieben Jahre, werden in der Regel aber nur ein- bis zweimal am Tag geschaltet.
 
Das Phänomen ist bekannt. Energiesparlampen bauen kontinuierlich ab. Deswegen sollte man sie immer eine Nummer größer wählen, als man eigentlich braucht. Sonst hat man am Ende des Lebenszyklus nicht mehr viel davon. Ich benutze zum Teil seit 15 Jahren welche und das kann man absolut beobachen. Meine Energiesparlampen halten im Schnitt übrigens etwa sieben Jahre, werden in der Regel aber nur ein- bis zweimal am Tag geschaltet.

So lange benutze ich Energiesparlampen noch nicht, liegt auch daran, dass ich ständig umgezogen bin, da bleibt mal was auf der Strecke. :ugly:
Aber seit ich mein Haus gebaut habe (OK, unser Haus, es läuft auf unser beider Namen, aber wie läuft das Darlehen nur auf meinen Namen? :what: :huh:) habe ich sehr auf Umweltverträglichkeit und Energieeinsparung geachtet (war und ist ein Krampf mit meiner Frau).
Sie steht, wie ihr Daddy auch, auf superkurz geschnittene, gleichmäßig aussehenden Wimbledon-Rasen.
Der Gärtner schüttete im Frühjahr 20 Tonnen Dünger drauf, da habe ich erst mal rumgemosert.... :motz:
Am Ende hab ich doch verloren und musste ein Kompromis machen. :(
 
Es mißt ungefähr 1,2 * 1,2 Meter, wobei eine Ecke abgeschnitten ist, weil da die Fallrohre fürs Abwasser sind. Beide Arme ausstrecken geht auf jeden Fall in keiner Richtung. Dafür kann man theoretisch Waschbecken, Toilette und Dusche gleichzeitig nutzen. :P

...
Siehe meine Antwort auf Quantenslipstream oben.

Ich wiederhole meine ersten Zeile:
- In meiner Küche verlaufe ich nicht mal mit geschlossenen Augen. (vielleicht solltest du die Raumaufteilung überdenke: Eine Küche, in der man sich notfalls ein paar Meter vorran tasten kann und ein Bad, in das zwei Lampen passen? :ugly: )
- Wenn man wirklich nicht sieht (auch als Stadtmensch weiß ich, dass es aufm Land echte Nacht mit ohne Mond gibt, die nachtblinden zu schaffen macht), dann hat man schon im Flur das Licht angemacht und braucht in der Küche kein weiteres.

P.S.:
Du hast in einem 1,5m² Badezimmer 2x50W installiert?
Dienen die auch als Heizung?


Das kann man so natürlich sehen, aber die Argumentation, daß das alles mit Rohstoffen zusammenhinge, klingen in meinen Ohren immer ein wenig nach Verschwörungstheorie. Immerhin wäre das ein zu schlechter Handel, um wirklich interessant zu sein. Wieso sollte man Milliarden ausgeben, wenn man die Ware doch auch ganz einfach auf dem Markt kaufen kann? Das gibt doch keinen Sinn.

Sie wird in ähnlicher weise auch von Verschwörungstheoretikern gebraucht, das stimmt. Da aber mit dem Vorwurf der persönlichen Bereicherung, was tatsächlich Schwachsinn ist.
Worauf ich mich beziehe, ist Versorgungssicherheit. Denn wenn sich im mittleren Osten eine Militärmacht breitmachen sollte, die einen nicht mag, dann hat man z.B. als Russland-feindliche USA ein ganz massives Problem mit der Ölabhängigkeit. (die Preise auf dem Markt sind in einer solchen Situation auf einmal gaaaaanz hoch ;) )
Also muss man sich darum kümmern, das man weiterhin die bedeutenste Militärmacht der Region ist. Die Kosten dafür stehen in direktem Zusammenhang mit einer Wirtschaft&Gesellschaft, die auf fossilie, flüssige Rohstoffe angewiesen ist. Eine Nation, die ihren Energiebedarf und ihre Energieversorgung so steuert, dass sie z.B. mit heimischer Solar- und Windenergie auskommt, könnte sich zum Irak die gleichen diplomatischen Beziehungen erlauben, wie z.B. zum Tschad: Eigentlich egal, abgesehen von ein paar humanitären Überlegungen kümmert man sich nicht umeinander.

(weitere Beispiele von vermeidbaren Rohstoff-Abhängigkeiten, die politischen Druck nach sich ziehen, lassen sich finden -siehe z.B. Erdgas in Osteuropa-, aber die USA sind immer so schön plakativ ;) )

Platz ist jetzt eigentlich nicht so das Problem, wenn man bedenkt, wie wenige Menschen in manchen riesigen Gebieten leben.

Wenn man bedenkt, was für hohe Anforderungen der Mensch an Gebiete stellt, wie weitreichend sein Einfluss ist und wieviel Gebiete außerhalb dieses Einflusses liegen sollten, um die ökologische Stabilität sicherzustellen, dann wird das ganz schnell zum Problem.
Denn mit Ausnahme von echten Wüsten und einigen abgelegenen Hochgebirgen (die auch nicht weit weg von Wüste sind ;) ) haben wir so gut wie keine Region mehr auf der Erde, wo es keinen Konflikt gibt zwischen der Menge an Natur, die der Mensch gern ausbeuten würde und der Menge, die vorhanden ist.

Und Trinkwasser ist auch auf lange Sicht weltweit eigentlich nicht knapp. Es ist nur ungleich verteilt.

Der Mensch möchte seine Verteilung aber nicht der des Wassers anpassen...


Öl ist unabhängig von der Verteilung auch absolut knapp und wird immer knapper.

Fisch könnte natürlich irgendwann arg beschränkt sein, aber den muß ja immerhin nicht zwingend essen. Ernähren kann man sich auch anders.

Irgendwann?
Vor 60 Jahren waren 40% der globalen Fischbestände ungenutzt, 40% kaum genutzt und nur 20% waren nur voll genutzt, d.h. in nachhaltiger Weise.
Heute sind 25% der Bestände zusammengebrochen, 35% stehen kurz davor und die anderen 40% sind voll ausgenutzt. Projeziert man die derzeitigen Fanstatistiken auf die Zukunft, würde der Fischereiertrag ~2050 bei 0 ankommen. Trotz stetig steigendem Aufwand sind die Fangzahlen seit den späten 80er Jahren sinkend. (exklusive China. Deren Zahlen sind nämlich politischen Ursprungs...)
Und "sich anders ernähren" wird in großem Maßstab schwer, denn zur Zeit deckt rund die Hälfte der Menschheit ihren Proteinbedarf zu 15% aus Fisch. Das durch Landtiere oder gar synthetische Quellen zu ersetzen, hat auch seine Konsequenzen.

Eine nette Idee, aber ich nehme eher an, daß dann das Wohnen in jeder Innenstadt einfach unerschwinglich wird. Die Folge wird eher sein, daß Vermieter in den Außenbezirken und auf dem Land vor der Stadt bessere Wohnungen anbieten und die Leute vermehrt pendeln müssen.

Äh - was bitte hat das mit Innenstadt/nicht Innenstadt zu tun?
Gerade in der Innenstadt hat man noch vergleichsweise wenig Nettowärmeverluste, weil Wind&Co eine geringere Rolle spielen und die Enge Bebauung i.d.R. für weniger Außenwand/Wohnungsfläche sorgt.

Es hört sich ja auch nicht wie ein Flugzeug an. Flugzeuge sind meines Erachtens im Gegensatz zu Windkraftanlagen sehr gut erträglich. Letztere erzeugen ein eher tieffrequentes, permanentes Wummern. Das ist wie der Unterschied zwischen einem Linienbus und einem Ferrari. Beide sind laut, aber bei dem Ferrari denkst Du: "Geiler Sound!", bei dem Bus einfach nur: "Kann das Scheißding bitte mal abhauen?"

Ferraris hab ich nicht, nur Golf&3er BMWs. Die wummern noch mehr ;)
Im Ernst: Bei jedem Lüfter,... wird es positiv hervorgehoben, wenn er den Lärm, den er produziert, bei einer tieferen Frequenz abgibt, aber Windrädern vervielfacht das aufeinmal das Problem, so dass selbst deutlich geringere Lautstärken, als z.B. im Straßenverkehr ein Problem darstellen?
Will mir nicht so recht einleuchten. Die meisten Menschen dürften in den Frequenzen sowieso halb taub sein.

Weiterhin kann man Windanlagen nicht in jedem Abstand hören. Wenn ich mich recht erinnere, sind die bis zu 100m davon entfernt praktisch lautlos. Etwas weiter entfernt kommt dann erst die Zone, in der man sie auf einmal wahrnehmen kann. Dazu kommt noch, daß der von ihnen ausgehende Schall "springt". Das heißt, Du hast vielleicht in 100 bis 120 m Entfernung ein Geräusch. Dann ist es für 100 m wieder still. In 220 bis 240 m kann man sie wieder hören. Und so weiter.

Springen kann ich mir zwar nicht vorstellen (und hab ich auch noch nie beobachtet), aber natürlich ist die Ausbreitung nicht ganz gleichmäßig.
Aber wenn die Entfernung 100m oder meinetwegen auch 200m beträgt -ich spreche auch gerne auf einer Hälfte 400-500m wegen Schattenwurf zu-, ist das immer noch einer Erklärung, wieso in 99,5% von Hessen das Aufstellen von Windrädern von vorneherein ausgeschlossen wird.
Gerade in der südlichen Hälfte ist es zwar stellenweise schnell, mal ein paar m² unbebautes Land zu finden, aber ganz dicht und flächig ist die Besiedelung dann trotzdem nicht. (Zumal man sich aus ökologischer Sicht auch gleich wieder fragen könnte, ob ein Haus alle paar km Sinn macht)
Da wird also definitiv von Seiten der Politik eine sinnlose Sperre im Sinne diverser Lobbies betrieben.

Bei diesem System ist aber wenigstens garantiert, daß Neuerungen einen entscheidenden Vorteil mit sich bringen müssen.

Aber nicht mehr Vorteile als Nachteile.
Gerade Produkte, die kurzfristig große Vorteile versprechen, setzen sich ohne Rücksicht auf langfristige Nachteile durch.
(um beim Beispiel zu bleiben: Wie dekadent ist es eigentlich in Zeiten einer globalen Klimakatastrophe, sich bei -10°C unter einen gasbetriebenen Heizpilz zu setzen um seinen Late Macchiato im ex-eiskalten-Wind zu schlürfen?)

Ach so. Das ist irgendwie nicht so richtig rausgekommen.

Was soll ich dazu sagen? Ich habe damit hier halt ziemlich viel Glück. Die Lampe im Flur hält jetzt schon seit mindestens fünf Jahren mit derselben Birne. Mir ist schon klar, daß das nicht normal ist, aber es liegt nicht unbedingt daran, daß Glühbirnen so schnell hinüber wären.

Geht ja auch eher darum, dass es Energiesparlampen ebenfalls nicht sind ;)
 
Ich wiederhole meine ersten Zeile:
- In meiner Küche verlaufe ich nicht mal mit geschlossenen Augen. (vielleicht solltest du die Raumaufteilung überdenke: Eine Küche, in der man sich notfalls ein paar Meter vorran tasten kann und ein Bad, in das zwei Lampen passen? :ugly: )

An den baulichen Gegebenheiten kann ich nun wirklich nichts ändern.
- Wenn man wirklich nicht sieht (auch als Stadtmensch weiß ich, dass es aufm Land echte Nacht mit ohne Mond gibt, die nachtblinden zu schaffen macht), dann hat man schon im Flur das Licht angemacht und braucht in der Küche kein weiteres.

Falsch. Im Flur macht man kein Licht an, weil man das schon im Schlafzimmer getan hat und deshalb im Flur noch was sehen kann. Das reicht aber nicht bis in die Küche. ;-)

P.S.:
Du hast in einem 1,5m² Badezimmer 2x50W installiert?
Dienen die auch als Heizung?

Ein bißchen schon. Sie erfüllen also einen doppelten Zweck. Cool, oder? ;-)



Sie wird in ähnlicher weise auch von Verschwörungstheoretikern gebraucht, das stimmt. Da aber mit dem Vorwurf der persönlichen Bereicherung, was tatsächlich Schwachsinn ist.
Worauf ich mich beziehe, ist Versorgungssicherheit. Denn wenn sich im mittleren Osten eine Militärmacht breitmachen sollte, die einen nicht mag, dann hat man z.B. als Russland-feindliche USA ein ganz massives Problem mit der Ölabhängigkeit. (die Preise auf dem Markt sind in einer solchen Situation auf einmal gaaaaanz hoch ;) )

Das würde stimmen, wenn Staaten von Staaten Rohstoffe kaufen würden. In der Tat kaufen aber Konzerne Rohstoffe von Konzernen auf Börsen. Insofern wird es für Exporteurnationen etwas schwierig, die Preise für einzelne Käufer höher anzusiedeln als für andere.

Also muss man sich darum kümmern, das man weiterhin die bedeutenste Militärmacht der Region ist. Die Kosten dafür stehen in direktem Zusammenhang mit einer Wirtschaft&Gesellschaft, die auf fossilie, flüssige Rohstoffe angewiesen ist. Eine Nation, die ihren Energiebedarf und ihre Energieversorgung so steuert, dass sie z.B. mit heimischer Solar- und Windenergie auskommt, könnte sich zum Irak die gleichen diplomatischen Beziehungen erlauben, wie z.B. zum Tschad: Eigentlich egal, abgesehen von ein paar humanitären Überlegungen kümmert man sich nicht umeinander.

Wenn man mit Öl Strom erzeugen würde, wäre das wohl richtig. Meines Wissens wird das aber aus offensichtlichen Gründen so gut wie nirgends getan. Ich fände es auch ein bißchen schwachsinnig. (Genauso, wie ich es Blödsinn finde, Strom aus Gas zu erzeugen. Das Zeug kann man andernorts sinnvoller einsetzen.)

(weitere Beispiele von vermeidbaren Rohstoff-Abhängigkeiten, die politischen Druck nach sich ziehen, lassen sich finden -siehe z.B. Erdgas in Osteuropa-, aber die USA sind immer so schön plakativ ;) )

Wie gesagt: Solar- und Windenergie machen niemanden von Öl und Gas unabhängig.

Der Mensch möchte seine Verteilung aber nicht der des Wassers anpassen...

Muß er ja auch nicht. Nur soll dann niemand meckern, wenn er eben nicht so viel davon hat. Ich beschwere mich ja auch nicht, wenn ich in den Süden fahre, um Sonne zu haben, heule dann aber rum, weil es heiß ist.


Öl ist unabhängig von der Verteilung auch absolut knapp und wird immer knapper.
Das mag sein. Aber es wird nur lange nicht in dem Tempo knapp, das uns immer weisgemacht wird.


Irgendwann?
Vor 60 Jahren waren 40% der globalen Fischbestände ungenutzt, 40% kaum genutzt und nur 20% waren nur voll genutzt, d.h. in nachhaltiger Weise.
Heute sind 25% der Bestände zusammengebrochen, 35% stehen kurz davor und die anderen 40% sind voll ausgenutzt. Projeziert man die derzeitigen Fanstatistiken auf die Zukunft, würde der Fischereiertrag ~2050 bei 0 ankommen. Trotz stetig steigendem Aufwand sind die Fangzahlen seit den späten 80er Jahren sinkend. (exklusive China. Deren Zahlen sind nämlich politischen Ursprungs...)
Und "sich anders ernähren" wird in großem Maßstab schwer, denn zur Zeit deckt rund die Hälfte der Menschheit ihren Proteinbedarf zu 15% aus Fisch. Das durch Landtiere oder gar synthetische Quellen zu ersetzen, hat auch seine Konsequenzen.

Sicher hat das Konsequenzen. Nur nenne mir eine Sache dieser Tragweite, die keine anderen Konsequenzen hätte. Sowas gibt es einfach nicht.

Äh - was bitte hat das mit Innenstadt/nicht Innenstadt zu tun?
Gerade in der Innenstadt hat man noch vergleichsweise wenig Nettowärmeverluste, weil Wind&Co eine geringere Rolle spielen und die Enge Bebauung i.d.R. für weniger Außenwand/Wohnungsfläche sorgt.

Keine Ahnung, ob das wirklich stimmt. Mir kommt es so vor, als würde das bestenfalls zum Teil im Sommer zutreffen. Und da ist es nicht zwingend von Vorteil.


Springen kann ich mir zwar nicht vorstellen (und hab ich auch noch nie beobachtet), aber natürlich ist die Ausbreitung nicht ganz gleichmäßig.

Ist aber wirklich so. Das läßt sich sicher auch physikalisch erklären, aber ich bin kein Physiker und habe von den zugrundliegenden Prinzipien daher relativ wenig Ahnung. Ich weiß nur um die Existenz des Phänomens, was an dem Punkt aber auch ausreichend sein sollte.

Aber wenn die Entfernung 100m oder meinetwegen auch 200m beträgt -ich spreche auch gerne auf einer Hälfte 400-500m wegen Schattenwurf zu-, ist das immer noch einer Erklärung, wieso in 99,5% von Hessen das Aufstellen von Windrädern von vorneherein ausgeschlossen wird.

Ich will mich hier wirklich nicht auf absolute Werte festlegen. Die waren nur zur Veranschaulichung aus der Luft gegriffen. Die tatsächlichen Werte mögen ganz anders sein. Wenn Du nähere Informationen hast, kannst Du gerne auch andere Werte nennen, die realistischer sein mögen. Das Prinzip bleibt aber dasselbe.

Gerade in der südlichen Hälfte ist es zwar stellenweise schnell, mal ein paar m² unbebautes Land zu finden, aber ganz dicht und flächig ist die Besiedelung dann trotzdem nicht. (Zumal man sich aus ökologischer Sicht auch gleich wieder fragen könnte, ob ein Haus alle paar km Sinn macht)
Da wird also definitiv von Seiten der Politik eine sinnlose Sperre im Sinne diverser Lobbies betrieben.

:huh: Verstehe Deinen Einwand nicht. Es ist den Leuten doch wohl überlassen, wo sie wohnen wollen. Und es ist ihr gutes Recht, gegen nachträgliche Beeinträchtigungen ihres Eigentums vorzugehen. Älteres Eigentum konstituiert ältere Rechte und hat deswegen immer Vorrang zu genießen. Da müssen andere Überlegungen notwendigerweise hintanstehen.


Aber nicht mehr Vorteile als Nachteile.
Gerade Produkte, die kurzfristig große Vorteile versprechen, setzen sich ohne Rücksicht auf langfristige Nachteile durch.
(um beim Beispiel zu bleiben: Wie dekadent ist es eigentlich in Zeiten einer globalen Klimakatastrophe, sich bei -10°C unter einen gasbetriebenen Heizpilz zu setzen um seinen Late Macchiato im ex-eiskalten-Wind zu schlürfen?)

Auch wenn ich nicht ansatzweise irgendwo eine Klima"katastrophe" zu sehen in der Lage bin, finde ich es ebenso pervers, gutes Gas, mit dem man tolle Dinge tun könnte, in der freien Natur einfach so abzufackeln. Aber das ist eben eine notwendige Konsequenz des Nichtraucherschutzgesetzes. Wenn die Gäste rausgehen müssen, um zu rauchen, muß man es ihnen draußen eben irgendwie warm machen. Man kann halt nicht alles haben. Nichtraucherschutz oder Umweltschutz. Da muß man sich schon entscheiden. Hier hat man sich für den Nichtraucherschutz entschieden. Andersrum fände ich es auch sinnvoller.
 
Wie gesagt: Solar- und Windenergie machen niemanden von Öl und Gas unabhängig.

Im Bereich der Energieversorgung schon und wenn man bedenkt, dass man dann mehr Elektrofahrzeuge anbieten könnte, oder Biodiesel gewinnen kann, dann wir man schon sehr schnell sehr unabhängig vom Öl.

Das mag sein. Aber es wird nur lange nicht in dem Tempo knapp, das uns immer weisgemacht wird.

Doch schon, die Förderung von Öl und Gas wird immer teurer, Norwegen fördert Jahr für Jahr immer weniger Öl, im Golf von Mexiko werden die bekannten Ölfelder immer kleiner, um neue erschließen zu wollen, muss zum Teil deutlich tiefer gebohrt werden als heute, was die Sache teurer macht.
Die Förderanlagen in den arabischen Staaten sind teilweise uralt, müssten dringend erneuert werden, auch um effezienter arbeiten zu können, doch die Energiekonzerne und Staaten stopfen sich lieber die Taschen voll.

Ist aber wirklich so. Das läßt sich sicher auch physikalisch erklären, aber ich bin kein Physiker und habe von den zugrundliegenden Prinzipien daher relativ wenig Ahnung. Ich weiß nur um die Existenz des Phänomens, was an dem Punkt aber auch ausreichend sein sollte.

Hier ist mal ein interessanter Artikel zum Thema Schall und Windanlage. KLICK
Von deinem beschriebenen Phänomen wird da aber nichts erwähnt. Ich denke mal, du meinst die Sache mit den Schallwellen, die sich überlagern und sich gegenseitig auslöschen, wenn Wellental auf Wellenberg trifft.

Hat aber mit Windanlagen nur bedingt was zu tun.
 
Im Bereich der Energieversorgung schon und wenn man bedenkt, dass man dann mehr Elektrofahrzeuge anbieten könnte, oder Biodiesel gewinnen kann, dann wir man schon sehr schnell sehr unabhängig vom Öl.

Biodiesel und Elektroautos sind keine sonderlich ökologisch wertvollen Produkte, wenn man die direkten Folgen der Produktion bedenkt. Beides wird zwar gerne als Heilsbringer gehandelt, aber das ist pure Propaganda, der man nicht so ohn weiteres aufsitzen sollte.

Doch schon, die Förderung von Öl und Gas wird immer teurer, Norwegen fördert Jahr für Jahr immer weniger Öl, im Golf von Mexiko werden die bekannten Ölfelder immer kleiner, um neue erschließen zu wollen, muss zum Teil deutlich tiefer gebohrt werden als heute, was die Sache teurer macht.
Die Förderanlagen in den arabischen Staaten sind teilweise uralt, müssten dringend erneuert werden, auch um effezienter arbeiten zu können, doch die Energiekonzerne und Staaten stopfen sich lieber die Taschen voll.

Dadurch, daß die Förderung lange bekannter und angezapfter Vorräte teurer wird, wird aber auch die Förderung bislang wenig erschlossener und schwerer zugänglicher Vorräte interessanter. Auf dem jetzigen Niveau können wir auf jeden Fall noch recht lange weiterleben, sofern wir in der Lage sind, auf anderem Gebiet ausreichende Werte zu generieren, um uns die Ausbeutung dieser Vorräte leisten zu können.


Hier ist mal ein interessanter Artikel zum Thema Schall und Windanlage. KLICK
Von deinem beschriebenen Phänomen wird da aber nichts erwähnt. Ich denke mal, du meinst die Sache mit den Schallwellen, die sich überlagern und sich gegenseitig auslöschen, wenn Wellental auf Wellenberg trifft.

Hat aber mit Windanlagen nur bedingt was zu tun.

Das kann gut sein, daß dieses Phänomen gemeint ist, was von einem Laien eben als "springen" beschrieben werden könnte. Natürlich hat das mit Windanlagen nur bedingt zu tun, als es bei den meisten Geräuschquellen auftreten wird, aber möglicherweise sind Windanlagen ein besonders augenfälliges Beispiel, wo das Phänomen eine große Rolle spielen kann.
 
Falsch. Im Flur macht man kein Licht an, weil man das schon im Schlafzimmer getan hat und deshalb im Flur noch was sehen kann. Das reicht aber nicht bis in die Küche. ;-)

Licht im Schlafzimmer, nachts?
Iiiiih.
Bzw. da ist klar, wieso man erstmal nichts mehr sieht :ugly:


Das würde stimmen, wenn Staaten von Staaten Rohstoffe kaufen würden. In der Tat kaufen aber Konzerne Rohstoffe von Konzernen auf Börsen. Insofern wird es für Exporteurnationen etwas schwierig, die Preise für einzelne Käufer höher anzusiedeln als für andere.

Die Rohstoffe stammen meist aus autoritären Staaten, die keinerlei Probleme damit haben, den Rohstoffumsatz eines unliebsamen Unternehmens auf 0 zu reduzieren. Ein Großteil der Konzerne befindet sich aber ohnehin direkt in Staatshand. Das C in OPEC steht schließlich für Countries, nicht für Companies.
Und genau dieses potentielle Problem kann man (und muss man, wenn man als Öl-abhängiges Land vor Erpressung sicher sein will) lösen, in dem man in den Irak einmarschiert, die autotritäre Führung entmachtet (mit der Quasi-Garantie, dass sich so schnell nichts entwickelt, was ohne fremde Hilfe auch nur die Ordnung im eigenen Land aufrechterhalten könnte) und die Rohstoffförderung in die Hand internationaler Großkonzerne legt.
Dann hat man nämlich (in einem kleinen Teil der Rohstoffquellen) tatsächlich die von dir beschriebene Situation geschaffen - aber die Kosten, die für diese Schaffung nötig waren, sind bereits untrennbar mit ölabhängiger Wirtschaft verbunden.

Wenn man mit Öl Strom erzeugen würde, wäre das wohl richtig. Meines Wissens wird das aber aus offensichtlichen Gründen so gut wie nirgends getan.

In Deutschland nicht (bzw. kaum), weil wir große Kohlevorkommen haben. Aber andere Staaten praktizieren das durchaus in größerem Maßstab. (ich sag nur: Stromausfall in Palästina, weil Israel die Diesellieferungen blockiert)
Abgesehen davon hat es keineswegs nur was mit Strom zu tun - und Heizöl macht afaik einen recht großen Anteil an der Wärmeerzeugung in Deutschland auf und der Verkehr dürfte zu >80% auf Öl basieren.
(und eine große Abhängigkeit in einem Teilbereich erzeugt unter obigen Gesichtspunkten einen noch größeren Handlungsbedarf, als ein niedriger Anteil überall)

Ich fände es auch ein bißchen schwachsinnig. (Genauso, wie ich es Blödsinn finde, Strom aus Gas zu erzeugen. Das Zeug kann man andernorts sinnvoller einsetzen.)

(Bio)Gas ist -neben Wasserkraft- die einzige uns zur Verfügung stehende Energiequelle, die kurzfristige Bedarfsspitzen abpuffern kann. Alles andere kann das nur, wenn man große Überkappazitäten schafft (Solar, Wind) oder schlichtweg gar nicht (Atom, Kohle).

Wie gesagt: Solar- und Windenergie machen niemanden von Öl und Gas unabhängig.

Dem wiederspreche ich vehement.
Sie mögen Deutschland in seiner heutigen Form nicht vollständig und ohne großen Aufwand auch so schnell nicht größtenteils unabhängig machen. Aber der Satz besteht aus mehr Einschränkungen, als Aussagen ;)


Muß er ja auch nicht. Nur soll dann niemand meckern, wenn er eben nicht so viel davon hat. Ich beschwere mich ja auch nicht, wenn ich in den Süden fahre, um Sonne zu haben, heule dann aber rum, weil es heiß ist.

Ein Zentralafrikaner, der vor der (wortwörtlichen) Verwüstung fliehen möchte, aber in Europa nicht reingelassen wird, soll mal nicht rummeckern, dass er verdurstet?
Interessante Einstellung.

Das mag sein. Aber es wird nur lange nicht in dem Tempo knapp, das uns immer weisgemacht wird.

So?
Von 1988 bis 2008 hat sich der Ölpreis immerhin versiebenfacht. (das Gejammer der Unternehmen deswegen gefühlt verzwanzigfacht und das Gestöhne der Bildzeitungsleser, deren Sprit 70 Cent teurer geworden ist, vermutlich ver100facht)
Könnte vielleicht damit zusammenhängen, dass die Fördermenge in diesen 20 Jahren kaum so stark gestiegen ist, wie in den 5 Jahren von 65 bis 70. Oder damit, dass selbst zu Beginn des zweiten Weltkriegs -als bekanntermaßen die gesamte Welt keine wichtigere Beschäftigung hatte, als geologische Forschung zu betreiben- mehr neue Ölvorkommen entdeckt wurden, als in den letzten Jahren?


Sicher hat das Konsequenzen. Nur nenne mir eine Sache dieser Tragweite, die keine anderen Konsequenzen hätte. Sowas gibt es einfach nicht.

Sagen wir es gibt eine ganze Menge Sachen dieser Tragweite, deren Konsequenzen sich zumindest noch in $ und nicht in Toten ausdrücken lassen.
Welche man als schwerwiegender auffast, hängt natürlich von der realen persönlichen Moral ab.

Ist aber wirklich so. Das läßt sich sicher auch physikalisch erklären, aber ich bin kein Physiker und habe von den zugrundliegenden Prinzipien daher relativ wenig Ahnung. Ich weiß nur um die Existenz des Phänomens, was an dem Punkt aber auch ausreichend sein sollte.

Ich will mich hier wirklich nicht auf absolute Werte festlegen. Die waren nur zur Veranschaulichung aus der Luft gegriffen. Die tatsächlichen Werte mögen ganz anders sein. Wenn Du nähere Informationen hast, kannst Du gerne auch andere Werte nennen, die realistischer sein mögen. Das Prinzip bleibt aber dasselbe.

Ich hab auch keine exakten Informationen. Ich hab nur persönliche Erfahrung und eine naturwissenschaftlich haltbare Logik, die sie unterstützt.
Das ziehe ich bis auf weiteres gegenüber aus der Luft gegriffenen Phänomen, die andere begründen sollen, vor.

:huh: Verstehe Deinen Einwand nicht. Es ist den Leuten doch wohl überlassen, wo sie wohnen wollen. Und es ist ihr gutes Recht, gegen nachträgliche Beeinträchtigungen ihres Eigentums vorzugehen. Älteres Eigentum konstituiert ältere Rechte und hat deswegen immer Vorrang zu genießen. Da müssen andere Überlegungen notwendigerweise hintanstehen.

Bebauungspläne haben wohl kaum irgendetwas mit älterem Eigentum zu tun :rollen.
(Und selbst letzteres spielt im Falle von Startbahnen, Straßenbau oder andere Wirtschaftsinteressen bekanntermaßen kaum eine Rolle, sondern wird problemlos enteignet. Wenn es aber darum geht, eine zum Überleben notwendige Umwelt zu retten, dann ist es auf einmal DIE heilige Kuh. Da keine einseitige Interessenswahrung und Lobbyarbeit zu sehen, fällt mir sehr, sehr schwer. Sorry)


Auch wenn ich nicht ansatzweise irgendwo eine Klima"katastrophe" zu sehen in der Lage bin, finde ich es ebenso pervers, gutes Gas, mit dem man tolle Dinge tun könnte, in der freien Natur einfach so abzufackeln. Aber das ist eben eine notwendige Konsequenz des Nichtraucherschutzgesetzes.

Was bitte schön hat die Bewirtschaftung von Außengastronomie (z.T. mit Rauchverbot oder zumindest verbeten!!!) im tiefsten Winter mit Nichtraucherschutz zu tun???

Wenn die Gäste rausgehen müssen, um zu rauchen, muß man es ihnen draußen eben irgendwie warm machen. Man kann halt nicht alles haben. Nichtraucherschutz oder Umweltschutz. Da muß man sich schon entscheiden.

Nichtraucherschutz besteht darin, es Nichtrauchern (d.h. afaik 80% der Bevölkerung) zu ermöglichen, einen Teil des öffentlichen Raumes ohne Beeinträchtigung des Wohlbefindens und der Gesundheit zu nutzen.

Das man diese Heizpilze zusätzlich zu den oben angesprochenen Gründen auch noch für Raucher aufstellt, ist wohl eindeutig Raucherschutz und dient einzig und allein dazu, eine Minderheit die Ausübung eines Privatvergnügens noch angenehmer zu machen - und das auf Kosten der Umwelt, des Klimas und somit aller.
Und sorry: Raucherschutz kommt für mich nicht vor Klimaschutz.

Davon abgesehen könnte man deinen obigen Hinweis aufgreifen:
Wer der Meinung ist, nördlich der Subtropen leben zu müssen, der soll sich verdammt noch mal nicht beschweren, wenns im Winter kalt wird.


Biodiesel und Elektroautos sind keine sonderlich ökologisch wertvollen Produkte, wenn man die direkten Folgen der Produktion bedenkt. Beides wird zwar gerne als Heilsbringer gehandelt, aber das ist pure Propaganda, der man nicht so ohn weiteres aufsitzen sollte.

Unter den derzeitigen Umständen, d.h. sehr hoher Energieverbrauch, sehr hohe Ansprüche an Individualmobilität (vor allem hinsichtlich Geschwindigkeit und Komfort) sowie der Bevölkerungsgröße und der diesem allem gegenüber stehenden geringen Finanziellenbereitschaft: Ja.
(Oder anders: Was die Autoindustrie zur Zeit abzieht, ist reiner Ablasshandel, der der Umwelt letztlich nur noch mehr schadet, den Konzernen am Ende noch Geld einbringt und die Verantwortung auf Leute abschiebt, die bereits jetzt einen Dreck drum geben)

Aber allgemein: Nein.
Biodiesel kann ökologisch vollkommen neutral produziert werden - man muss aber auf die entsprechend niedrige Gesamtmenge eingestellt sein.
Elektroautos dürften in der Herstellung immer etwas aufwendiger sein. Aber in einem etablierten System mit geschlossenem Recyclingkreislauf würde ein Großteil der heutigen Kosten (nämlich die Gewinnung von deutlich selteneren Rohstoffen als Stahl) nicht mehr ins Gewicht fallen und in einer Gesellschaft, die Konsum und dessen Maximierung als das behandelt, was er ist -problematisch- sollte die Produktion allgemein einen geringen Anteil an den Gesamtkosten haben, da sich die Einsatzdauer am technisch machbaren und nicht an Arbeitsminimierung und Modeerscheinungen orientiert.

Dadurch, daß die Förderung lange bekannter und angezapfter Vorräte teurer wird, wird aber auch die Förderung bislang wenig erschlossener und schwerer zugänglicher Vorräte interessanter. Auf dem jetzigen Niveau können wir auf jeden Fall noch recht lange weiterleben, sofern wir in der Lage sind, auf anderem Gebiet ausreichende Werte zu generieren, um uns die Ausbeutung dieser Vorräte leisten zu können.

Das einzige Gebiet, dass vollkommen neue Werte generieren kann, ist die Landwirtschaft - und die ist hinsichtlich ihrer Optimierung am Ende.
Alles andere ist endlich (Rohstoffförderung), höchstens zu einer Aufwertung fähig (Wissenschaft - aber von was, wenn immer mehr fehlt?) oder dient gar ausschließlich der Umschichtung (Verarbeitung und vor allem Dienstleistung).
Bei der Umschichtung mögen kurzfristig große Zahlen generiert werden, aber die werden letztendens in Wirtschaftskrisen oder via Inflation auch wieder vernichtet.

Alle realen, bleibenden Werte stammen aus der Natur.
Und die kann gerade mal ~23% dessen regenerieren, was für unseres (d.h. deutsches) Niveau nötig wäre.


Nimmt man den derzeitigen weltweiten Durchschnitt (der bekanntermaßen für 5 Milliarden Menschen alles andere als rosig aussieht), sind es auch nur 70%. World-Overshoot-Day war letzte Woche (und keinen hats interessiert,...), den Rest des Jahres leben wir auf Pump.
Und es steht fest, dass es für die Menschheit keine Abschreibungen, keine Stundung, keinen weißen Ritter und keinen staatlichen Rettungsschirm geben wird. Nichtmal Privatkonkurs. Nur die Pleite.
 
Zuletzt bearbeitet:
So?
Von 1988 bis 2008 hat sich der Ölpreis immerhin versiebenfacht. (das Gejammer der Unternehmen deswegen gefühlt verzwanzigfacht und das Gestöhne der Bildzeitungsleser, deren Sprit 70 Cent teurer geworden ist, vermutlich ver100facht)
Könnte vielleicht damit zusammenhängen, dass die Fördermenge in diesen 20 Jahren kaum so stark gestiegen ist, wie in den 5 Jahren von 65 bis 70. Oder damit, dass selbst zu Beginn des zweiten Weltkriegs -als bekanntermaßen die gesamte Welt keine wichtigere Beschäftigung hatte, als geologische Forschung zu betreiben- mehr neue Ölvorkommen entdeckt wurden, als in den letzten Jahren?

Du darfst auch sogenannte "Schwellenländer" wie China, Indien und Brasilien nicht vergessen. Gerade sie haben einen großen Anteil daran, dass der weltweite Verbrauch an Öl und damit auch an dessen Kosten, gestiegen ist.
Schon heute verbraucht China mehr Öl al einige westeuropäische Staaten und wie gut der Umweltschutz in China ist, muss man nicht erklären.
Wenn 1 Milliarde Chinesen und 700 Millionen Inder (hab mal nur die Autofahrer angesprochen) tatsächlich mal Auto fahren wollen, dann wird das mit dem Öl schneller zu Ende gehen als sich mane liberale Politiker vorstellen kann. ;)

Heute ist es so (leider), dass man die Stärke einer Volkswirtschaft auch am Verbrauch von Öl definieren kann und solange sich das nicht ändert, wird man es schwer haben, ölunabhängig zu werden.
Wie wollen wir die ganzen Containerschiffe über den Ozean schippern lassen? Mit Solaranlagen drauf, die eine Gasturbine antreiben?
Oder Brennstoffzelle?
Oder gar mit Segeln? :ugly:
Sämtliche Militärfahrzeuge werden mit Öl angetrieben (mehr oder weniger) und die paar anderen (Flugzeugträger, U-Boote) mit Uran.
Ein Land wie die USA werden nicht auf Öl verzichten und die Russen schon gar nicht (als Druckmittel findet es große Verwendung).
Doch wie wollen wir diesen Ländern klar machen, dass Bohrungen nach neuen Ölfeldern und die Aufbereitung des kanaischen Ölschlamms (der ökologisch katastrophal wäre) nicht das richtige wären?
Von der Ausbeutung Alaskas und der Antarktis rede ich noch nicht mal, denn neben Öl gibts ja auch noch andere Rohstoffe, wie Metallerze, die in den letzten Jahren verdammt teuer geworden sind.
 
Du darfst auch sogenannte "Schwellenländer" wie China, Indien und Brasilien nicht vergessen.
In Brasilien ist der Anteil der Kfz, die mit diesem BIO-Benzin aus Zuckerrohr fahren wesentlich höher. Bei uns wird dieses Zeug zu glauzbe ich 5% dem Super beigemischt und der Anteil soll erhöht werden.

Sämtliche Militärfahrzeuge werden mit Öl angetrieben (mehr oder weniger) und die paar anderen (Flugzeugträger, U-Boote) mit Uran.
Die Flugzeuge auf nem Flugzeugträger verbrauchen pro Woche ca. 3,5Mio Liter Kerosin.

Ein Land wie die USA werden nicht auf Öl verzichten und die Russen schon gar nicht (als Druckmittel findet es große Verwendung).
Doch wie wollen wir diesen Ländern klar machen, dass Bohrungen nach neuen Ölfeldern und die Aufbereitung des kanaischen Ölschlamms (der ökologisch katastrophal wäre) nicht das richtige wären?
Von der Ausbeutung Alaskas und der Antarktis rede ich noch nicht mal, denn neben Öl gibts ja auch noch andere Rohstoffe, wie Metallerze, die in den letzten Jahren verdammt teuer geworden sind.

Ja, der Hunger nach Öl steigt stetig-bedauerlich. Alternativen werden nicht genutzt und lustigerweise investieren gerade die Ölkonzerne Unsummen in die Entwicklung von Solarenergie-mh, die wollen wohl auch weiterhin ihr Monopol haben.
 
In Brasilien ist der Anteil der Kfz, die mit diesem BIO-Benzin aus Zuckerrohr fahren wesentlich höher. Bei uns wird dieses Zeug zu glauzbe ich 5% dem Super beigemischt und der Anteil soll erhöht werden.

Die aufkommende Stahlindustrie in Brasilien setzt auch auf Zuckerrohr?
Im brasilianischen Bergbau wird Zuckerrohr als Treibstoff eingesetzt?
Petrobras sagt dir was?
Ist ein brasilianischer Öl- und Raffiniereiekonzern.
 
Die aufkommende Stahlindustrie in Brasilien setzt auch auf Zuckerrohr?
Im brasilianischen Bergbau wird Zuckerrohr als Treibstoff eingesetzt?
Petrobras sagt dir was?
Ist ein brasilianischer Öl- und Raffiniereiekonzern.

Ich bezog mich auch nur auf die Kfz. Ist natürlich ein kleiner Anteil am Gesamtverbrauch. Allerdings wären Wellenkraftwerke im südlichen Teil eine gute Alternative.
 
Zuletzt bearbeitet:
In Brasilien sind Erdölforkommen entdeckt worden, die ab 2013 angebohrt werden sollen.
Der dabei entstehende ökologisch Schaden wird sogar von der brasilianischen Regierung runter geredet.
Öl ist nun mal wichtiger als alles andere. :( :daumen2:
 
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