Falsch. Im Flur macht man kein Licht an, weil man das schon im Schlafzimmer getan hat und deshalb im Flur noch was sehen kann. Das reicht aber nicht bis in die Küche.
Licht im Schlafzimmer, nachts?
Iiiiih.
Bzw. da ist klar, wieso man erstmal nichts mehr sieht
Das würde stimmen, wenn Staaten von Staaten Rohstoffe kaufen würden. In der Tat kaufen aber Konzerne Rohstoffe von Konzernen auf Börsen. Insofern wird es für Exporteurnationen etwas schwierig, die Preise für einzelne Käufer höher anzusiedeln als für andere.
Die Rohstoffe stammen meist aus autoritären Staaten, die keinerlei Probleme damit haben, den Rohstoffumsatz eines unliebsamen Unternehmens auf 0 zu reduzieren. Ein Großteil der Konzerne befindet sich aber ohnehin direkt in Staatshand. Das C in OPEC steht schließlich für Countries, nicht für Companies.
Und genau dieses potentielle Problem kann man (und muss man, wenn man als Öl-abhängiges Land vor Erpressung sicher sein will) lösen, in dem man in den Irak einmarschiert, die autotritäre Führung entmachtet (mit der Quasi-Garantie, dass sich so schnell nichts entwickelt, was ohne fremde Hilfe auch nur die Ordnung im eigenen Land aufrechterhalten könnte) und die Rohstoffförderung in die Hand internationaler Großkonzerne legt.
Dann hat man nämlich (in einem kleinen Teil der Rohstoffquellen) tatsächlich die von dir beschriebene Situation geschaffen - aber die Kosten, die für diese Schaffung nötig waren, sind bereits untrennbar mit ölabhängiger Wirtschaft verbunden.
Wenn man mit Öl Strom erzeugen würde, wäre das wohl richtig. Meines Wissens wird das aber aus offensichtlichen Gründen so gut wie nirgends getan.
In Deutschland nicht (bzw. kaum), weil wir große Kohlevorkommen haben. Aber andere Staaten praktizieren das durchaus in größerem Maßstab. (ich sag nur: Stromausfall in Palästina, weil Israel die Diesellieferungen blockiert)
Abgesehen davon hat es keineswegs nur was mit Strom zu tun - und Heizöl macht afaik einen recht großen Anteil an der Wärmeerzeugung in Deutschland auf und der Verkehr dürfte zu >80% auf Öl basieren.
(und eine große Abhängigkeit in einem Teilbereich erzeugt unter obigen Gesichtspunkten einen noch größeren Handlungsbedarf, als ein niedriger Anteil überall)
Ich fände es auch ein bißchen schwachsinnig. (Genauso, wie ich es Blödsinn finde, Strom aus Gas zu erzeugen. Das Zeug kann man andernorts sinnvoller einsetzen.)
(Bio)Gas ist -neben Wasserkraft- die einzige uns zur Verfügung stehende Energiequelle, die kurzfristige Bedarfsspitzen abpuffern kann. Alles andere kann das nur, wenn man große Überkappazitäten schafft (Solar, Wind) oder schlichtweg gar nicht (Atom, Kohle).
Wie gesagt: Solar- und Windenergie machen niemanden von Öl und Gas unabhängig.
Dem wiederspreche ich vehement.
Sie mögen Deutschland in seiner heutigen Form nicht vollständig und ohne großen Aufwand auch so schnell nicht größtenteils unabhängig machen. Aber der Satz besteht aus mehr Einschränkungen, als Aussagen
Muß er ja auch nicht. Nur soll dann niemand meckern, wenn er eben nicht so viel davon hat. Ich beschwere mich ja auch nicht, wenn ich in den Süden fahre, um Sonne zu haben, heule dann aber rum, weil es heiß ist.
Ein Zentralafrikaner, der vor der (wortwörtlichen) Verwüstung fliehen möchte, aber in Europa nicht reingelassen wird, soll mal nicht rummeckern, dass er verdurstet?
Interessante Einstellung.
Das mag sein. Aber es wird nur lange nicht in dem Tempo knapp, das uns immer weisgemacht wird.
So?
Von 1988 bis 2008 hat sich der Ölpreis immerhin versiebenfacht. (das Gejammer der Unternehmen deswegen gefühlt verzwanzigfacht und das Gestöhne der Bildzeitungsleser, deren Sprit 70 Cent teurer geworden ist, vermutlich ver100facht)
Könnte vielleicht damit zusammenhängen, dass die Fördermenge in diesen 20 Jahren kaum so stark gestiegen ist, wie in den 5 Jahren von 65 bis 70. Oder damit, dass selbst zu Beginn des zweiten Weltkriegs -als bekanntermaßen die gesamte Welt keine wichtigere Beschäftigung hatte, als geologische Forschung zu betreiben- mehr neue Ölvorkommen entdeckt wurden, als in den letzten Jahren?
Sicher hat das Konsequenzen. Nur nenne mir eine Sache dieser Tragweite, die keine anderen Konsequenzen hätte. Sowas gibt es einfach nicht.
Sagen wir es gibt eine ganze Menge Sachen dieser Tragweite, deren Konsequenzen sich zumindest noch in $ und nicht in Toten ausdrücken lassen.
Welche man als schwerwiegender auffast, hängt natürlich von der realen persönlichen Moral ab.
Ist aber wirklich so. Das läßt sich sicher auch physikalisch erklären, aber ich bin kein Physiker und habe von den zugrundliegenden Prinzipien daher relativ wenig Ahnung. Ich weiß nur um die Existenz des Phänomens, was an dem Punkt aber auch ausreichend sein sollte.
Ich will mich hier wirklich nicht auf absolute Werte festlegen. Die waren nur zur Veranschaulichung aus der Luft gegriffen. Die tatsächlichen Werte mögen ganz anders sein. Wenn Du nähere Informationen hast, kannst Du gerne auch andere Werte nennen, die realistischer sein mögen. Das Prinzip bleibt aber dasselbe.
Ich hab auch keine exakten Informationen. Ich hab nur persönliche Erfahrung und eine naturwissenschaftlich haltbare Logik, die sie unterstützt.
Das ziehe ich bis auf weiteres gegenüber aus der Luft gegriffenen Phänomen, die andere begründen sollen, vor.

Verstehe Deinen Einwand nicht. Es ist den Leuten doch wohl überlassen, wo sie wohnen wollen. Und es ist ihr gutes Recht, gegen nachträgliche Beeinträchtigungen ihres Eigentums vorzugehen. Älteres Eigentum konstituiert ältere Rechte und hat deswegen immer Vorrang zu genießen. Da müssen andere Überlegungen notwendigerweise hintanstehen.
Bebauungs
pläne haben wohl kaum irgendetwas mit älterem Eigentum zu tun :rollen.
(Und selbst letzteres spielt im Falle von Startbahnen, Straßenbau oder andere Wirtschaftsinteressen bekanntermaßen kaum eine Rolle, sondern wird problemlos enteignet. Wenn es aber darum geht, eine zum Überleben notwendige Umwelt zu retten, dann ist es auf einmal DIE heilige Kuh. Da keine einseitige Interessenswahrung und Lobbyarbeit zu sehen, fällt mir sehr, sehr schwer. Sorry)
Auch wenn ich nicht ansatzweise irgendwo eine Klima"katastrophe" zu sehen in der Lage bin, finde ich es ebenso pervers, gutes Gas, mit dem man tolle Dinge tun könnte, in der freien Natur einfach so abzufackeln. Aber das ist eben eine notwendige Konsequenz des Nichtraucherschutzgesetzes.
Was bitte schön hat die Bewirtschaftung von Außengastronomie (z.T. mit Rauchverbot oder zumindest verbeten!!!) im tiefsten Winter mit Nichtraucherschutz zu tun???
Wenn die Gäste rausgehen müssen, um zu rauchen, muß man es ihnen draußen eben irgendwie warm machen. Man kann halt nicht alles haben. Nichtraucherschutz oder Umweltschutz. Da muß man sich schon entscheiden.
Nichtraucherschutz besteht darin, es Nichtrauchern (d.h. afaik 80% der Bevölkerung) zu ermöglichen, einen Teil des öffentlichen Raumes ohne Beeinträchtigung des Wohlbefindens und der Gesundheit zu nutzen.
Das man diese Heizpilze zusätzlich zu den oben angesprochenen Gründen auch noch für Raucher aufstellt, ist wohl eindeutig Raucherschutz und dient einzig und allein dazu, eine Minderheit die Ausübung eines Privatvergnügens noch angenehmer zu machen - und das auf Kosten der Umwelt, des Klimas und somit aller.
Und sorry: Raucherschutz kommt für mich nicht vor Klimaschutz.
Davon abgesehen könnte man deinen obigen Hinweis aufgreifen:
Wer der Meinung ist, nördlich der Subtropen leben zu müssen, der soll sich verdammt noch mal nicht beschweren, wenns im Winter kalt wird.
Biodiesel und Elektroautos sind keine sonderlich ökologisch wertvollen Produkte, wenn man die direkten Folgen der Produktion bedenkt. Beides wird zwar gerne als Heilsbringer gehandelt, aber das ist pure Propaganda, der man nicht so ohn weiteres aufsitzen sollte.
Unter den derzeitigen Umständen, d.h. sehr hoher Energieverbrauch, sehr hohe Ansprüche an Individualmobilität (vor allem hinsichtlich Geschwindigkeit und Komfort) sowie der Bevölkerungsgröße und der diesem allem gegenüber stehenden geringen Finanziellenbereitschaft: Ja.
(Oder anders: Was die Autoindustrie zur Zeit abzieht, ist reiner Ablasshandel, der der Umwelt letztlich nur noch mehr schadet, den Konzernen am Ende noch Geld einbringt und die Verantwortung auf Leute abschiebt, die bereits jetzt einen Dreck drum geben)
Aber allgemein: Nein.
Biodiesel kann ökologisch vollkommen neutral produziert werden - man muss aber auf die entsprechend niedrige Gesamtmenge eingestellt sein.
Elektroautos dürften in der Herstellung immer etwas aufwendiger sein. Aber in einem etablierten System mit geschlossenem Recyclingkreislauf würde ein Großteil der heutigen Kosten (nämlich die Gewinnung von deutlich selteneren Rohstoffen als Stahl) nicht mehr ins Gewicht fallen und in einer Gesellschaft, die Konsum und dessen Maximierung als das behandelt, was er ist -problematisch- sollte die Produktion allgemein einen geringen Anteil an den Gesamtkosten haben, da sich die Einsatzdauer am technisch machbaren und nicht an Arbeitsminimierung und Modeerscheinungen orientiert.
Dadurch, daß die Förderung lange bekannter und angezapfter Vorräte teurer wird, wird aber auch die Förderung bislang wenig erschlossener und schwerer zugänglicher Vorräte interessanter. Auf dem jetzigen Niveau können wir auf jeden Fall noch recht lange weiterleben, sofern wir in der Lage sind, auf anderem Gebiet ausreichende Werte zu generieren, um uns die Ausbeutung dieser Vorräte leisten zu können.
Das einzige Gebiet, dass vollkommen neue Werte generieren kann, ist die Landwirtschaft - und die ist hinsichtlich ihrer Optimierung am Ende.
Alles andere ist endlich (Rohstoffförderung), höchstens zu einer Aufwertung fähig (Wissenschaft - aber von was, wenn immer mehr fehlt?) oder dient gar ausschließlich der Umschichtung (Verarbeitung und vor allem Dienstleistung).
Bei der Umschichtung mögen kurzfristig große Zahlen generiert werden, aber die werden letztendens in Wirtschaftskrisen oder via Inflation auch wieder vernichtet.
Alle realen, bleibenden Werte stammen aus der Natur.
Und die kann gerade mal ~23% dessen regenerieren, was für unseres (d.h. deutsches) Niveau nötig wäre.
Nimmt man den derzeitigen weltweiten Durchschnitt (der bekanntermaßen für 5 Milliarden Menschen alles andere als rosig aussieht), sind es auch nur 70%. World-Overshoot-Day war letzte Woche (und keinen hats interessiert,...), den Rest des Jahres leben wir auf Pump.
Und es steht fest, dass es für die Menschheit keine Abschreibungen, keine Stundung, keinen weißen Ritter und keinen staatlichen Rettungsschirm geben wird. Nichtmal Privatkonkurs. Nur die Pleite.