quantenslipstream
Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
oha - extreme quoting
Dann kriegt mal jeder sein Fett weg![]()
Öhm, da muss ich doch gleich mal gegenhalten.

Der nordatlantische Gyre und damit der Golfstrom sind zu über 90% direkt windgetrieben. Damit da nenneswert was weniger wird, müsstest du die Kontinente verschieben oder die Sonne abschalten
Nur die nördlichen Ausläufer des NA-Stroms Richtung Arktis, sprich das, was Nordeuropa heizt, sind durch Schmelzwasser ggf. bedroht.
Die Quote liegt bei ungefähr 25-40%, mehr nicht, der Golfstrom ist ja sowohl direkt unterhalb des Meerespiegels anzutreffen als auch am Meeresboden, der Golfstrom transportiert in einer Woche mehr Wasser als der Amazonas in einem Jahr.
Die Luft über dem Golftrom ist wärmer als abseits, das ist es wohl, was du meinst, begründet sich aber durch das Wasser und nicht durch die Luft. Ohne Golfstrom keine warme Luft, die nach Europa wandert, ergo wäre es ohne Golftrom so wie in Kanada.
Geothermie kann fast überall einsetzen (in Erdbebebengebieten und aktiven Vulkanen könnte die Haltbarkeit eingeschränkt sein), nur die Preise ändern sich.
Natürlich kann man sie letztendlich überall einsetzen, genauso wie Solarenergie, aber der Kosten/Nutzen Faktor ist dann sehr schlecht. Es lohnt sich noch nicht, so tief zu bohren.
Genauso kann man den Ölschlamm in Kanada abbauen und daraus Rohöl herstellen.
Die Technik dafür ist aber noch in den Kinderschuhen und das ganze wäre viel zu teuer, von dem ökologischen Schaden rede ich da noch nicht mal, aber den gibts auch beim Kohleabbau ganz deutlich.
Genauso muss man Kilometer tief graben um an Uran ranzukommen.
Trotzdem wird das immer noch gemacht.
In Deutschald für die Kohle sogar mit staatlicher Unterstützung, dass man dabei ganze Regionen unterhöhlt hat ist scheinbar nebensächlich.
Besonders schlimm fand ich gestern den Satz des FDP Vertreters in der Runde im ZDF. Der die Verlängerung der Atomenergie damit verteidigt hat, dass man dann nicht sofort ein Endlager für die Brennstäbe finden müsste, da man sie ja erst mal wieder aufarbeiten kann.
Doch was ist dann in zwanzig Jahren, wenn sie abgestellt werden?
Dann gibts deutlich mehr atomare Abfälle als jetzt.
Den Typen hätte ich am liebsten eine in die Schnauze gehauen.

Die Lagerkosten für Atommüll über mehrere Jahrhundertausende dürften in jedem Fall höher sein.
Viel höher.
Die Technologie entwickelt sich auch in diesem Bereich weiter, vielleicht können wir mittels Neutron-Proton Austausch bei Abgabe von Myonen die Isotpe verändern und daraus strahlungsfreie Elemente herstellen.
Theorien gibts dazu schon.

Aber genauso sucht man ja auch nach einer Technologie, CO² zu binden und dann zu lagern.
Tja, wenn man die Technologie hätte, könnte man O von C trennen und dann hätte man das Problem gelöst.

Standorte sind definitiv kein Problem, eher die Nicht-Ausbaupolitik derjenigen Konzerne, die die Stromnetze geschenkt bekommen haben. (bzw. auch diejenigen Politiker, die das so unterstützen...)
Dass der Ausbau von vernünftigen Energien auch politisch und wirtschaftlich begrenz wird, ist ja nichts Neues.
Man bedenke nur die Abwrackprämie, da werden die fossilien Autos heimischer Produktion unterstützt anstatt das Geld in Sinnvolleres zu investieren.
Was nützt der Arbeitsplatz, der dadurch gehalten konnte, wenn der nächstes Jahr doch dran glauben muss.
Mit dem Verhalten macht sich die Politik unglaubwürdig.

Einer der Gründe, warum die Volksparteien für mich nicht mehr wählbar sind, da müssen dringend neue Ideen her, neue Köpfe, neue Profile.
dito. Politisch herrscht einiges an Aufholbedarf in Sachen Energiepolitik, auch (gerade?) in Deutschland.
Tja, die Gewinne der Konzerne wandern weder in die Erneuerung der Stromnetze noch in die Entwicklung alternativer Energiegewinnung. Offensichtlich denken die Konzerne, dass wenn der Laden zusamenbricht und die Versorgung nicht mehr sichergestellt ist, der Staat dann schon eingreifen wird.
Dass er das machen muss, liegt auch daran, dass die Versorgung der Bevölkerung gesetzlich festgelegt ist, das wissen die Konzerne und legen deshalb die Hände in den Schoß.
Die Banker haben ja vorgemacht, wie das geht.
Äh - eigentlich regeneriert sich Holz ganz gut. Das nennt man dann "Baum".
Äh, wie lange dauert es einen Baum zu fällen und einen neuen nachwachsen zu lassen?

Wind ist immer da, Sonne auch, Wasser auch (Fluss oder Gezeiten), doch ein Baum ist nicht mehr da, wenn er gefällt ist, daher sehe ich einen Baum nicht als regenerative Energie in dem Sinne, als dass was ich davon verstehe und deshalb lehne ich den Werbespot von Tetrapak auch ab.
Quantentheorie greift aber erst bei subatomaren Effekten, womit wir dann wieder bei der Kernenergie wären![]()
Tja, dann sollten wir uns mal über ein Vakuumkraftwerk Gedanken machen, das den Tunneleffekt zur Energiegewinnung nutzt.

Wenn sogar Deutschland von den eigenen Dächern leben kann, dann kann Spanien das erst recht

(und damit mein ich nicht nur das Wetter, sondern auch die Siedlungsdichte)[/QUOTE]
Und wie werden Solaranlagen hergestellt?
Die Energie dafür muss auch erst mal aufgebracht werden.
Vor allem überschwemmt man im Flachland gigantische Flächen, selbst wenn man sich mit wenigen Metern Stauhöhe zufrieden gibt. (Fallhöhe für wirklich effektive Turbinen: 50-100m
)Und selbst wenn man den Energieverbrauch über jeglichen Naturschutz stellt (wobei man dann keine WKWs bauen würde):
Da leben auch Menschen.[/QUOTE]
Die Chinesen hatten keine Probleme damit, dass dort Menschen lebten, wo jetzt der Drei Schluchten Staudamm ist.
Da stellt sich dann die Frage, wie sinnvoll unsere Gesetzesgebung ist, wenn man für den Ausbau einer Startbahn am Flughafen 20 Jahre lang rumklagen muss, die Chinesen haben die Leute einfach umgesiedelt und schon war der Flughafen gebaut.

Aber bei uns klagt ja jeder gleich rum, wenn er einen Vogel sieht, der bedroht sein könnte.
Da werden Krötentunnel unter der Autobahn gebaut und die Kröten interessieren sich nicht dafür.











