E-Auto: In Flandern gibt es wohl bald keine Verbrenner mehr

Eine Brennstoffzelle hält deulich länger als ein Li-Akku.
Dir ist aber schon bewusst, dass Autos mit Brennstoffzellen zudem noch einen Akku haben. Der ist mit 30kWh beim Mirai immerhin ca. halb so groß wie bei einem reinen Akku Auto.
Bei Off-Shore-Wind, alles klar.
Eine Wasserstoff-Anlage sollen, laut regierung in der Nähe von Off-Shore-Wind stehen, da diese Energie ungenutzt ist.

Wieso sollte der Off-Shore Strom ungenutzt bleiben?
Es ist erheblich einfacher Stromtrassen von Nord nach Süd zu bauen um diesen Strom da zu nutzen wo er gebraucht wird, als eine Tankinfrastruktur für Wasserstoff aufzubauen.

Grüner Wasserstoff wird auf absehbare Zeit für die Industrie benötigt, die können den nämlich direkt nutzen und er muss nicht wieder verlustbehaftet zurück in Strom gewandelt werden (bzw dessen Energie).
Akku sind ineffizient, da sie maximal 200.000Km/ 8 Jahre halten und dann wars das.
Wenn alle in DE eine Akku-Auto haben, schafft es niemand, diese Masse zu recyceln.
Des weiteren sind sie ein Wirtschaftsproblem, denn beim Verschleiß des Akkus, ist das Fahrzeug in Wirtschaftlicher Totalschaden. z.B. Akku Smart Fourtwo = 17.000€ + MWST , Tesla ab 10.000€ + MWST
Woher hast du denn die Zahlen mit den 200.000km / 8 Jahre? Selbst gewürfelt?
Selbst wenn es so wäre, dürfte es praktisch keine Smart Fortwos geben, die wirklich 200.000km Laufleistung zusammen bringen.
Akkupreise sind im stetigen Fall, wenn du heute einen Tesla kaufst, wird der zum Einen kaum in 8 Jahren eine kaputte Batterie haben und zum anderen ist ein Tauschakku in 8 Jahren auch erheblich günstiger (und eventuell sogar mit mehr Kapazität zu haben als) heute.
Was zahlst du bei einem vergleichbaren Auto an Wartung über diesen Zeitraum / Laufleistung? Unterm Strich wäre ein Tesla auch damit noch günstiger in der Gesamtkostenberechnung wie ein Verbrenner (keine Steuern, viel günstigere Wartung, geringerer Verschleiß an Bremsen, keine (schon beim Verbrenner größtenteils unsinnige) Ölwechsel, geringere Betriebskosten (Strom vs Sprit)...). Dazu kommt, dass heute schon, dank Förderung ein E-Auto preislich mit einem Verbrenner (Neuwagen gegen Neuwagen) mehr oder weniger dasselbe kostet - Tendenz eindeutig zugunsten der E-Autos. Man muss bei sowas immer alles betrachten, nicht nur eine große Zahl, die in die eigene Argumentation passt.
 

Diese dient als Puffer und wird nicht annähernd so genutzt wie bei einem E-Auto.

Die Stromtrassen die keine Möchte und noch 10 - 20 Jahre dauern ,bis alle ausgebaut sich, nach dem sich die Klagen und Demos nicht mehr da sind? Diese Stromtrassen meinst du?

Dein Vergleich vom Benzin/Diesel/Hybrid/Elektro ist nicht so viel wie du denkst:
Dabei Vergleiche ich im Preis unter 20.000€.
Dabei sind es je nach hersteller max. 0.1€ und sogar nur 0.02€ pro Kilometer.
Dann den noch die steigenden Strompreise, ist dann auch so gut wie 0.00€.
 
Diese dient als Puffer und wird nicht annähernd so genutzt wie bei einem E-Auto.
Sie wird in Erster Linie halt nicht schnellgeladen, wobei mir das Schnellladen mit vernünftiger Regelung ehrlich gesagt auch keine Angst macht.

Dein Vergleich vom Benzin/Diesel/Hybrid/Elektro ist nicht so viel wie du denkst:
Dabei Vergleiche ich im Preis unter 20.000€.
Dabei sind es je nach hersteller max. 0.1€ und sogar nur 0.02€ pro Kilometer.
Dann den noch die steigenden Strompreise, ist dann auch so gut wie 0.00€.
Mein Vergleich basiert auf realen Daten meiner eigenen Autos. Demnach spare ich mit dem E-Auto rund 200€ im Monat bei 2700km die ich im Monat fahre. Das macht - man möge mir die Vereinfachung nachsehen ca 20.000€ in 8 Jahren - damit kann man einen Akku sicher finanzieren.

Aber was bringt dich auf die Idee, dass Strom im selben Maß teurer werden sollte, wie Sprit? Ich denke es ist jetzt schon abzusehen, dass bei steigendem CO2 Preis, sinkendem CO2 Ausstoß bei der Stromerzeugung und steigendem Aufwand bei der Rohölgewinnung und eventuellem teilweisen oder völligem Wegfall der Subventionen auf Diesel, der Gewinner hier klar der Strom ist.
Ökostrom ist nunmal mittlerweile erheblich günstiger als alle fossilen Erzeugungsarten (sogar meine mittlerweile 12 Jahre alte PV Anlage erzeugt Strom für 12ct/kWh - mittlerweile sind die Preise solcher Anlagen massiv gefallen) und die sind wiederum noch erheblich billiger als Atomstrom. Das bedeutet, dass Stromerzeugung langfristig eher billiger wird - das dieser Wert nur bedingt mit dem Strompreis zu tun hat und ja eben auch der Ausbau des Netzes mitbezahlt werden muss ist schon auch mir klar.
Die Stromtrassen die keine Möchte und noch 10 - 20 Jahre dauern ,bis alle ausgebaut sich, nach dem sich die Klagen und Demos nicht mehr da sind? Diese Stromtrassen meinst du?
Also ich möchte die und vermutlich sehr viele andere auch.
Nordlink ist im Übrigen schon fertig und Südlink wird zwischen 2026 und 2028 fertig. Nicht so schnell wie es wünschenswert wäre, aber auch keine 10-20 Jahre mehr. Die Hoffnung ist ja, dass jetzt wo die Bremser in der neuen Regierung deutlich weniger geworden sind und nicht mehr den Kurs vorgeben es generell mit dem Ausbau massiv voran geht.
 
380g/kWh (388 ist ein ein Schreibfehler) ist die aktuell neueste Zahl, die ich kenne für den Inlandsstromverbrauch kenne. 366g/kWh ist dann der Wert für den in Deutschland erzeugten Strom. Der wird zugrunde gelegt, das Modell mit dem Stromüberschuss zu rechnen ist sehr umstritten und eigentlich auch nicht sinnig.

Ich finde das sehr sinnig und habe auch dargelegt, warum ich mit diesen Zahlen gerechnet habe. Wenn du es sinnvoller findest, zu postulieren, dass durch anschließen eines Batterieautos an eine Ladesäule zusätzliche Solarzellen von einem Typ, der sogar nachts funktioniert, materialisieren, dann sei dir diese Meinung gegönnt, aber bitte unterstelle nicht meiner Rechnung, falsch zu sein, nur weil die Grundannahmen von deinem Luftschloss abweichen.

Das ist ziemlicher Unfug. Zum einen fährt man, selbst wenn man nicht in der Stadt unterwegs ist nicht nur 130 auf der Autobahn.

Das ist meine dargelegte Rechengrundlage. Zugegebenermaßen vereinfacht, aber für beide Fahrzeugvarianten in gleichem Maße und der Unterschied ist gravierend genug, um nicht tonnenweise weiterer Daten raussuchen zu müssen und die letzten 5% zu korrigieren.

In Realität fährt man auch noch auf Landstraße, durch Ortschaften und auch auf der Autobahn nicht permanent 130 (Geschwindigkeitsbegrenzungen, Baustellen, Verkehr, Stau...), so dass es nicht seriös ist so vorzugehen.

Zum Anderen weiß ich ja sehr gut was mein Corsa in den letzten 20tkm gebraucht hat - inklusive Ladeverluste natürlich. Zu meinem Fahrprofil gehören lange Pendelstrecken (70km einfach davon ca 55km Autobahn, der Rest Landstraße und Ortschaften), kurze Fahrten im Gäu (Einkaufen, Freunde besuchen,...) zwischen 2 und 20km, aber auch Urlaubsfahrten im In- und Ausland (z.B. Lago Maggiore und zurück mit 16kWh/100km - Geschwindigkeitsbegrenzung in der Schweiz und Italien, Baustellen, Fahrten am See entlang statt Autobahn usw machen es möglich, trotz 130 in D), . Dabei komme ich auf die angegebenen Werte. In der Stadt fahre ich nur sehr selten, aber eben auch nicht nur 130 auf der Bahn...

Also "lange Strecken" fangen bei mir jenseits der 500 km. 70 km ist gerade so eine Kurzstrecke, bei der man schon annehmen kann, dass ein KFZ nötig ist, da ÖPV über solche Entfernungen nur noch entlang von Hauptverkehrsachsen sinnvoll ist. Was du auf Urlaubscruisen im mittelfernen Ausland verbrauchst wird aber vermutlich wenig am Gesamtdurchschnitt des Mobilitätsbedarfs ändern. Obwohl die Aerodynamik meiner Kiste deutlich zu wünschen übrig lässt (Klassenbester gleicher Größe: 20% weniger; asiatische Effizienzmusterbeispiele -25%. Selbst ein Corsa F hätte 10% weniger) und der Motor mittelmäßig, die Implementation des OPF grottig ist (Konkurrenzprodukt gleicher größe: -15% Verbrauch bei Tempo 120), komme ich auf entspannten Landpartieren auch knapp unter 5 l. Wenn man über neu anzuschaffende Autos redet, wären ohne Mehrkosten und ohne Verluste von Nutzwert also 4 l Landstraße statt der meiner Rechnung zu Grund liegenden 6 l Autobahn technisch machbar. Aber mir ging es, wie gesagt, nicht um eine absolute Anprangerung, sondern um eine Gegenüberstellung. Und 25 kWh zu 6 l Benzing ist nahezu exakt das gleiche Verhältnis wie 16 kWh zu 4 l Benzin.

An der Stelle die Frage: Woher weißt du so genau, was für Ladeverluste die von dir genutzten Ladesäulen hatten?


Das Problem ist doch ein anderes. Warum sollte der jenige der zig tausend Euro für sein Studium bezahlt hat und sich für seine Zukunft den Arsch aufgerissen hat für alle Geringverdiener zahlen?

Im Großteil Deutschlands ist "studieren" immer noch eine Aktivität, die nicht der Student, sondern die Allgemeinheit bezahlt. Also steht der studierte eher in der Pflicht gegenüber der Allgemeinheit und nicht umgekehrt.
Ganz abgesehen davon, dass ein gutes Gehalt nichts mit "sich den Arsch fürs Studium aufreißen" zu tun hat. Ich lebe hier in einem Doppel-Akademiker-Haushalt, der ziemlich genau auf ein Median- aber nicht einmal ein Durchschnittseinkommen kommt und kenne zahlreiche Leute, die ohne Studium besser verdienen, aber auch solche, die mit Studium noch einmal deutlich schlechter verdienen. Spitzeneinkommen haben mit "Studium" überhaupt nichts mehr zu tun. (Auch wenn z.B. Burschenschaften nachweislich ein funktionierender Ansatz sind, um eins zu bekommen...)

Super Sache, 80€ pro Fahrt, plus Rückfahrt.

Die durchschnittliche Entfernung zum Krankenhaus in Deutschland liegt bei 10 Minuten.
Wenn du dafür 80 € zahlst, wirst du sicherlich der Liebling aller Fahrer sein. Und wenn dein Kind so oft Platzwunden oder Knochenbrüche hast, dass das für dich zu einer spürbaren finanziellen Belastung wird, dann solltest du mal deine Erziehungsmethoden und/oder die Eigenständigkeit deines Kindes überdenken.
Wenn so oft im Krankenhaus ""behandelt werden müssen"", dass die Gesamtkosten auch nur 1% des Unterhalts eines eigenen PKW erreichen, dann wird das Jugendamt dir dieses Denken abnehmen. Samt Kind.

(Jugend von heute :nene: ... . Am besten gleich aus dem Kreissaal auf die Intensiv verlegen und da lassen, damit immer ein Arzt in der Nähe ist, wenn mal ein Aua kommt.)


Das ein Rettungswagen oft schon 10 Minuten am Krankenhaus steht, bis man den Patienten los wird (so jedenfalls meine Erfahrung) und danach mindestens weitere 10 Minuten, eher aber 20, auf die nächste Tour vorbereitet werden muss, wenn während der Fahrt mehr als nur Händchen gehalten wurde.

Es geht um was ganz anderes, nicht um theoretische Fahrstrecken, sondern um 24h Einsatzbereitschaft mit nicht planbaren Strecken. Wenn es piept brauche ich das Auto jetzt voll einsatzfähig und nicht mit 100km Reichweite. Adäquat zu 15l Diesel auf 100km kommst du mit einem 5t Sprinter mit Sicherheit keine 500km, erst Recht nicht mit dem Verbrauchern die man mit führt.

Kein Sprinter braucht 15 l / 100 km bei konstanter Fahrt und eben gerade beim für Krankenwagen typischen häufigen Beschleunigen und Abbremsen ohnehin schwerer Vehikel haben Batterieantriebe einen extremen Effizienzvorteil. Und die Onboard-Verbraucher sind immer noch lächerlich im Vergleich zur Antriebsenergie. Zumindest wäre mir kein in Krankenkwagen installiertes Gerät mit kW-Verbrauch bekannt.

Alles was nicht nach deiner Nase geht wird persönlich beleidigend.

Wenn jemand auf die Barrikaden geht und sogar fordert, dass in anderen Teilen der Welt Menschen sterben, damit er einen Horizontblick komplett frei von menschengemachten Objekten hat, während ein großter Teil der Bürger Deutschlands froh wären, wenn es von ihrem Fenster weiter als 20 m bis zur nächsten Hauswand sind, dann ist "Trottel" noch eine sehr freundliche Anrede.


Wäre vielleicht Vieles besser geworden. Da sich allerdings die Bahn mit 100% der Aktien in Staatsbesitz befindet ist es immer noch das Gleiche wie vorher. Wäre die Bahn endlich vom Staat gelößt wäre Sie nach einem Monat Pleite und es könnten ordentliche Unternehmen auf der Schiene entstehen die besser wirtschaften.

Wie in Großbritannien? :rollen:

Bei der Telekom hat der Staat ebenfalls den größten Anteil der Aktien.

32% um genau zu sein, da ist aber schon der reine Anlageteil der KfW eingeschlossen. Die BRD selbst hält gerade einmal 15%.



Das ist ja mal ne verlogene Überschrift: Nicht "der Tausch einer Batterie", sondern "der Tausch eines Batteriemoduls" ist laut Artikelinhalt so teuer, wie der eines Turbos. Und für letzteren rechnet der Artikel schon mit 1/3 mehr, als selbst Markenwerkstätten laut erstem Googletreffer verlangen und das wiederum ist bereits soviel, dass es für manch Verbrenner das vorzeitige Lebensende bedeutet, wenn der Turbo nicht durchhält...

Also noch mal zum mitschreiben: zuviel *1,3 *8 = 10 mal mehr als "zuviel". Aber nichts, worüber man sich bei alten Batterieautos Gedanken machen müsste :ugly: .
 
Dazu kommt, dass heute schon, dank Förderung ein E-Auto preislich mit einem Verbrenner (Neuwagen gegen Neuwagen) mehr oder weniger dasselbe kostet - Tendenz eindeutig zugunsten der E-Autos.

Von der Tendenz bin ich noch nicht recht überzeugt. Ich habe gerade erschrockenerweise gesehen das ein Golf ab satten 27t€ los geht, der ID3 ab 35. Mit Subventionen nimmt sich das wahrscheinlich nicht mehr viel. Wobei der ID3 wohl etwas kleiner ist. Nichts desto trotz ist die Auswahl für nicht E Autos deutlich größer. Daraus resultiert das wenn ich zu.B. die Golfklasse anstrebe auch für unter 20t€ z.B. ein i30 kaufen kann und 15t€ Subventionen für den ID3 wird es nicht geben das die Differenz nicht mehr so groß ist.

Aber was bringt dich auf die Idee, dass Strom im selben Maß teurer werden sollte, wie Sprit?

Wie hat "Markus" in den 80ern gesungen "Kost der Liter auch 2 Mark 10..."

Geglaubt hat es damals keiner, 30 Jahre später sind wir bei 3,50 Mark.

Geh davon aus das das so kommen wird. Zum einen wenn alle E Autos fahren fällt eine erhebliche Mineralölsteuer weg und zum anderen kannst gibt dir keiner die Sicherheit das es nicht so kommt. Stellt sich nur die Frage wann da ein Sweatspot erreicht ist
Im Großteil Deutschlands ist "studieren" immer noch eine Aktivität, die nicht der Student, sondern die Allgemeinheit bezahlt. Also steht der studierte eher in der Pflicht gegenüber der Allgemeinheit und nicht umgekehrt.

Semester Gebühren, Verdienstausfall weil man deutlich später im Job einsteigt. Ist auch eine finanzielle Belastung. Das ist hier aber nicht Thema
Die durchschnittliche Entfernung zum Krankenhaus in Deutschland liegt bei 10 Minuten.

Für dich sind ja auch nur Stadtmenschen Durchschnitt. Um deinen Horizont etwas zu erweitern, die meisten Krankenhäuser sind Krankenhäuser mit Regelversorgung. Die haben nichtmal ein Herzkatheter, noch seltener Pädiatrie Abteilungen.
Wenn du dafür 80 € zahlst, wirst du sicherlich der Liebling aller Fahrer sein. Und wenn dein Kind so oft Platzwunden oder Knochenbrüche hast, dass das für dich zu einer spürbaren finanziellen Belastung wird, dann solltest du mal deine Erziehungsmethoden und/oder die Eigenständigkeit deines Kindes überdenken.

Für 35km sind 80€ üblich, habe das selbst schon einmal durch machen müssen.

Ich glaube kaum das ich mit dir hier über Kindererziehung diskutieren muss. Es gibt Kinder die sich häufig auf die Nase legen, ein Kind in gewissen Altersklassen lernt da weder draus, noch versteht es eine Ansprache zu dem Thema.
Wenn so oft im Krankenhaus ""behandelt werden müssen"", dass die Gesamtkosten auch nur 1% des Unterhalts eines eigenen PKW erreichen, dann wird das Jugendamt dir dieses Denken abnehmen. Samt Kind.

Es geht hier nicht um Gesamtkosten eines PKW im Verhältnis. Eine Frechheit sich den Spruch zu erlauben
(Jugend von heute :nene: ... . Am besten gleich aus dem Kreissaal auf die Intensiv verlegen und da lassen, damit immer ein Arzt in der Nähe ist, wenn mal ein Aua kommt.)

Ich habe genau das Gegenteil behauptet
Das ein Rettungswagen oft schon 10 Minuten am Krankenhaus steht, bis man den Patienten los wird (so jedenfalls meine Erfahrung) und danach mindestens weitere 10 Minuten, eher aber 20, auf die nächste Tour vorbereitet werden muss, wenn während der Fahrt mehr als nur Händchen gehalten wurde.

Kommt hin.
Kein Sprinter braucht 15 l / 100 km bei konstanter Fahrt und eben gerade beim für Krankenwagen typischen häufigen Beschleunigen und Abbremsen ohnehin schwerer Vehikel haben Batterieantriebe einen extremen Effizienzvorteil. Und die Onboard-Verbraucher sind immer noch lächerlich im Vergleich zur Antriebsenergie. Zumindest wäre mir kein in Krankenkwagen installiertes Gerät mit kW-Verbrauch bekannt.

Oh doch. Ist errechnet. 5t Gewicht und der total windsperrige Koffer sorgen dafür.

Kühlschrank und Wärmefach haben den höchsten Verbrauch. Natürlich kein Vergleich zur Antriebsenergie.

Es wäre technisch wirklich grandios mit 200kw und 1000nm zu fahren, deutlich mehr Leistung als die 120kw (geschätzt) 400nm Diesel. Es gibt genau zwei (mehr konnte ich nicht finden) E RTW Modelle in Deutschland. Der Crafter fährt auf Borkum und hat 150km Reichweite. Ein Sprinter im Testbetrieb hat eine Reichweite von 200km. Das ist einfach zu wenig zur Zeit.
Wenn jemand auf die Barrikaden geht und sogar fordert, dass in anderen Teilen der Welt Menschen sterben,

Jetzt reicht es aber wirklich. So etwas habe ich weder gesagt noch irgendwas was darauf Schlussfolgern kann.
 
Und deshalb zählt man mit 11€/h zu den Besserverdienern und die Lohnsteuer fällt nicht ins Gewicht? Lt. Schnitt ist das Durchschnittsgehalt in Deutschland ca. 3000€. Die Mehrheit verdient um die 2500€. Das ist hier aber nicht das Thema und für mich nicht diskussionswürdig.

Naja... Anno 2019 verdienten 70% der Deutschen UNTER €2500 / Monat - 55% der Deutschen lagen bei €2000 und drunter.
Mit €11 die Stunde ist man bei 40h die Woche bei €1936 - Damit im oberen Teil der 55%

Wenn man sich Mal mit den Abstimmungen der letzten Legislaturperiode befasst, steh ich da weitestgehend hinter


Das Problem ist doch ein anderes. Warum sollte der jenige der zig tausend Euro für sein Studium bezahlt hat und sich für seine Zukunft den Arsch aufgerissen hat für alle Geringverdiener zahlen? Das Problem ist doch das ich als (Mal fiktiv) Chefarzt oder so nicht 1500€ mehr als ein Assistenzarzt verdiene, sondern das doppelte. Das ich als Manager ohne jemals beruflich fachliche Erfahrung in dem Segment habe für ein Flughafen verantwortlich sein kann und noch richtig abkassiere wenn ich es verbocke. Die Lösung ist die Schere wieder in die entgegengesetzte Richtig zu treiben. Durch bessere Gehälter von Geringverdiener/Mittelstand kommen auch mehr Steuern.

Du hast zig tausend € für dein Studium bezahlt?
Aha... im Vergleich zu was?
USA?
England?
Schweiz?
Selbst mit €500 Studiengebühr (die es ja nur ein paar Jahre für alle gab), €300 Semesterbeitrag kommst du auf €1600 pro Jahr - also €6400 für ein Dipl.Ing... €4800 für nen Bachelor.
Dafür gibt es dann mal eben ne Bahncard 100 (aktueller Wert: €4027 / Jahr in der 2. Klasse), subventionierte Essen in der Mensa... Studi Tarife an allen Ecken und Enden... (Natürlich hab ich das kostenlose Ticket und die anderen Vorteile fleißig genutzt)
Ja, wir Studenten hatten es echt schwer (könnte Sarkasmus enthalten.. vorsicht)... und ich gehörte zu denen, die durchgehend arbeiten mussten, weil zu alt für Bafög.

Die hohen Kosten des Studiums hatte ich nach ein paar Monaten wieder drin.
Miete und Lebenshaltungskosten zählen nicht als extra Kosten fürs Studium, weil man die so, oder so hat... und oft nicht mal die vergünstigten Mieten im Wohnheim, oder ganz für Lau im Hotel Mama.

In einer Gesellschaft ist es eines der Grundprinzipien, dass die Starken den Schwachen helfen.
Als Ingenieur gehört man aktuell schon beim Berufseinstieg zu den oberen 10% der Verdiener in Deutschland.

Ich hab nix dagegen, wenn jede/r in diesem Land mal eben 20-30% mehr Einkommen hat.
Es scheitert halt an Marktdemagogen, wie der CDU und FDP, die immer die armen Großkonzerne vor zu hohen Lohnkosten, oder gar Steuern, schützen.
Die globale Mindeststeuer wäre auch nicht ohne den dauernden medialen Aufschrei gekommen.
Die riesigen Steuerschlupflöcher kommen auch nicht aus heiterem Himmel. Die wurden über Jahrzehnte gehegt und gepflegt. Immer wieder wurde in den letzten 16 Jahren drüber geredet, die zu schließen... passiert ist erschreckend wenig (klar, dann könnten die Politiker der Parteien, die eine offenlegung aller Einkommen der Mandatsträger verhindern, die Schlupflöcher ja nicht mehr nutzen) - Ja, die SPD gehört auch zu den Schuldigen... hätten mehr tun müssen.

Einen großen Teil des Problems mit zu geringen Einkommen verursachen wir selbst... ist halt bequemer bei Amazon zu bestellen, als im gerade so noch existenten Laden um die Ecke... ist billiger und die Liefern auch noch nach Hause.
Dafür gibt es dann anstelle von ein paar Jobs in nem kleinen Unternehmen ein paar Lagerarbeiter mehr, die nicht mal direkt angestellt sind, sondern dank Subunternehmer auch nicht an irgendwelche beworbenen Vorteile für Angestellte kommen


Kein Sprinter braucht 15 l / 100 km bei konstanter Fahrt und eben gerade beim für Krankenwagen typischen häufigen Beschleunigen und Abbremsen ohnehin schwerer Vehikel haben Batterieantriebe einen extremen Effizienzvorteil. Und die Onboard-Verbraucher sind immer noch lächerlich im Vergleich zur Antriebsenergie. Zumindest wäre mir kein in Krankenkwagen installiertes Gerät mit kW-Verbrauch bekannt.
Die RTW haben aus Sicht einer Werkstatt ein anderes Problem... die medizinischen Geräte sind 230V Verbraucher.. inklusive eigenem Stromnetz im Fahrzeug, dass vom 12V Netz getrennt ist.
Deshalb darf eigentlich kein einziger Kfz-Mechatroniker an den Autos arbeiten... die vorgeschriebenen Schulungen sind sehr rar.. oder man macht eben ne Zusatzausbildung als Hauselektriker... aber dann kann man in dem Bereich eh gleich mehr verdienen. (Ist ein paar Jahre her, dass mir das Problem begegnet ist. Damals gab es gar keine Schulung, die einen Kfz Elektriker für 230V Wechselstrom im Nfz qualifiziert hätte.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja... Anno 2019 verdienten 70% der Deutschen UNTER €2500 / Monat - 55% der Deutschen lagen bei €2000 und drunter.
Mit €11 die Stunde ist man bei 40h die Woche bei €1936 - Damit im oberen Teil der 55%

Wir wissen beide das trotz der Statistik und der Mehrheitsverhältnisse in den Gehaltsklassen das verdammt wenig ist und selbst bei 13-14€ Stundenlohn nicht gerade ein Leben geführt werden kann wo man sich keine Gedanken machen muss ob man jeden Monat Essen geht oder sich beruhigt denkt "ach die 300€ Klassenfahrt und 250€ Schulbücher..." Es ist halt im Verhältnis der Lebenskosten wenig.


Du hast zig tausend € für dein Studium bezahlt?
Aha... im Vergleich zu was?
USA?
England?
Schweiz?
Selbst mit €500 Studiengebühr (die es ja nur ein paar Jahre für alle gab), €300 Semesterbeitrag kommst du auf €1600 pro Jahr - also €6400 für ein Dipl.Ing... €4800 für nen Bachelor.

Ich habe nicht studiert.

Wenn man wie ich oben bereits geschrieben habe den "Verdienstausfall" rechnet vom Gehalt was man verdient hätte in der Zeit wo man noch studiert summiert sich das höher als auf die 1600-6400€
Immer wieder wurde in den letzten 16 Jahren drüber geredet, die zu schließen... passiert ist erschreckend wenig (klar, dann könnten die Politiker der Parteien, die eine offenlegung aller Einkommen der Mandatsträger verhindern, die Schlupflöcher ja nicht mehr nutzen) - Ja, die SPD gehört auch zu den Schuldigen... hätten mehr tun müssen.

Was da an Korruption herrscht ist der Hammer.
Einen großen Teil des Problems mit zu geringen Einkommen verursachen wir selbst... ist halt bequemer bei Amazon zu bestellen, als im gerade so noch existenten Laden um die Ecke... ist billiger und die Liefern auch noch nach Hause.

Grundsätzlich hast du vollkommen Recht. Ich selbst habe die ersten 10 Jahre im Elektrohandel verbracht, unter anderem als Abteilungsleiter dadurch auch im Wareneinkauf tätig gewesen. Die Spirale ging nur noch Berg ab. Viel Auswahl = Höhe Lagerkosten, weniger Auswahl = Kunde kommt irgendwann nicht wieder da er nicht fündig wird = Noch weniger Auswahl da Lagerkosten zu hoch.

Es wurden Mitte der 2010er Jahre viele Filialen modernisiert die rentabel sind und andere geschlossen. als ich 2016 gegangen bin gab es 160 Filialen, jetzt noch 95. Etliche der erst seit 2-3 Jahren teuer modernisierten Läden sind jetzt geschlossen. Den Punkt hat aber auch die Regierung hervorgerufen. Covid Schließungen haben viel kaputt gemacht. Die Mieten sind im Verhältnis zum Ertrag nicht mehr bezahlbar usw...

Wenn ich im Handel was kaufe, es ist defekt nach kurzer Zeit, so warte ich als Kunde häufig auf eine Reparatur oder Austausch von Hersteller. Bei Amazon Mal eben angemeldet und Gutschrift bekommen. Hatte ein defektes Mainboard, Amazon hat mir ohne Prüfung ein neues geschickt, ich konnte den PC 1:1 umbauen ohne die Einzelteile hier lose liegen zu haben und musste dann innerhalb 2 Wochen das alte Board zurück schicken.

Stationärer Handel ist mittlerweile in allen Disziplinen Amazon unterlegen, selbst den Hinterhof Händlern auf eBay. Zumal ich selbst bei uns in der Uni Stadt im Mediamarkt wenn ich z.B. ein Satz LNB kaufen will die Auswahl zwischen 3 Modellen habe. Handyschutzfolien bekommst du für Samsung, Xiomi und Apple, alles andere ist sehr dünn gesät. Da lohnt sich keine Fahrt mehr.

Auch wenn du mit deiner Ansicht vollkommen Recht hast.
Dafür gibt es dann anstelle von ein paar Jobs in nem kleinen Unternehmen ein paar Lagerarbeiter mehr,

Ja es ist traurig. Wobei das dem Wandel der Zeit entspricht. Im Energiesektor ist es nicht anders. Wo früher Mitarbeiter im Reaktor oder im Kohleabbau gearbeitet haben, entstehen heute Jobs für Windkraftanlagen, Wasserstoff etc.

Um dem Mythos Gehalt im Handel zur Amazon Logistik etwas entgegen zu wirken: Amazon zahlt ca. 12€/Stunde (lt. Werbeanzeigen), im Handel als Abteilungsleiter habe ich 2016 noch um die 10€ verdient. Kassierer waren deutlich drunter
 
Das ist ja mal ne verlogene Überschrift: Nicht "der Tausch einer Batterie", sondern "der Tausch eines Batteriemoduls" ist laut Artikelinhalt so teuer, wie der eines Turbos. Und für letzteren rechnet der Artikel schon mit 1/3 mehr, als selbst Markenwerkstätten laut erstem Googletreffer verlangen und das wiederum ist bereits soviel, dass es für manch Verbrenner das vorzeitige Lebensende bedeutet, wenn der Turbo nicht durchhält...

Also noch mal zum mitschreiben: zuviel *1,3 *8 = 10 mal mehr als "zuviel". Aber nichts, worüber man sich bei alten Batterieautos Gedanken machen müsste :ugly: .
Bei einem Smart sieht das anders aus, stand aber im Beitag von mir oder im Link.
Her einer erneut:
Das ist nicht das einzige E-Auto, mit diesem Problem.
Für mich ist das aber 2. Raning, sonder wie ich schon xxxx mal geschriben haben,
Die Akku landen später zum größen Teil auf der Deponie, so wie bei der Herstellung.
Zwar alt aber noch aktuell.:
Es gibt noch viele Hürden und nur wenige Lösungen, das ist dass Problem.
 
Für dich sind ja auch nur Stadtmenschen Durchschnitt.

Wenn für du zu der Fraktion gehörst, für die wissenschaftlich klar definierte Dinge wie ein Durchschnitt Meinungssache sind, kann man das Gespräch direkt abbrechen. Meine Zeit ist mir zu schade für Querdenker, Verschwörungstheoretiker & Co. Wenn nicht mal so als Tipp: Das hier ist garantiert nicht Durchschnitt oder Horziont:


Es wäre technisch wirklich grandios mit 200kw und 1000nm zu fahren, deutlich mehr Leistung als die 120kw (geschätzt) 400nm Diesel. Es gibt genau zwei (mehr konnte ich nicht finden) E RTW Modelle in Deutschland. Der Crafter fährt auf Borkum und hat 150km Reichweite. Ein Sprinter im Testbetrieb hat eine Reichweite von 200km. Das ist einfach zu wenig zur Zeit.

Man kann nicht das Potential einer Technik für Anwendungszweck X ausschließen, nur weil für Anwendungszweck Y konzipierte Modelle nicht passen. Sowohl e-Sprinter als auch e-Crafter sind als innerstädtische Lieferwagen konzipiert: Hoher Preis inakzeptabel, kurze Reichweite okay, PKW-Zulassung Pflicht. Entsprechend müssen sie mit, für ihre Größe, winzigen Batterien auskommen. Es würde schon reichen, den eCrafter auch als 5-Tonnen-Version anbieten und schon könnte man die vierfache Batteriekapazität unterbringen. Im Einsatz als Krankenwagen mit zusätzlich schwerem Aufbau ist dann natürlich auch eine angepasste Hinterachse nötig, aber 600 km Reichweite sind überhaupt kein Problem.

Jetzt reicht es aber wirklich. So etwas habe ich weder gesagt noch irgendwas was darauf Schlussfolgern kann.

Das ist die Folge von Klimawandel. Und wenn du dich zu den von mir als "Dorftrotteln" bezeichneten Leuten zählst (wovon ich bislang nicht ausging, aber offensichtlich fühlst du dich durch meine Vorwürfe denen gegenüber auch persönlich angesprochen), die den Ausbau von Windkraft durch Protestaktionen oder die Wahl von Parteien mit absurden Abstandsregeln, dann hast du damit genau das gesagt: "Meine Aussicht geht über das Leben anderer".


Die RTW haben aus Sicht einer Werkstatt ein anderes Problem... die medizinischen Geräte sind 230V Verbraucher.. inklusive eigenem Stromnetz im Fahrzeug, dass vom 12V Netz getrennt ist.
Deshalb darf eigentlich kein einziger Kfz-Mechatroniker an den Autos arbeiten... die vorgeschriebenen Schulungen sind sehr rar.. oder man macht eben ne Zusatzausbildung als Hauselektriker... aber dann kann man in dem Bereich eh gleich mehr verdienen. (Ist ein paar Jahre her, dass mir das Problem begegnet ist. Damals gab es gar keine Schulung, die einen Kfz Elektriker für 230V Wechselstrom im Nfz qualifiziert hätte.)

Das Problem unterscheidet sich doch aber nicht zwischen Verbrenner und Batteriebasis, oder? Bzw.: Da man für die Arbeit an Hochvoltantrieben sowieso gesonderte Schulungen braucht und ettliche Batterieautos auch mit 230-V-Dosen angeboten werden (wenn auch z.T. welche, die in Deutschland überhaupt nicht zulässig wären...), verkleinert sich diese Lücke sogar.[/qUOTE][/qUOTE]
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Akku landen später zum größen Teil auf der Deponie, so wie bei der Herstellung.
Zwar alt aber noch aktuell.:
Es gibt noch viele Hürden und nur wenige Lösungen, das ist dass Problem.
Die Links für das Batterie Recycling sind nicht mehr ganz aktuell.
Es gibt inzwischen erste Werke in Deutschland, in denen die Batterien in kleinere Blöcke zerlegt und dann geschreddert werden, bevor die Reste dann aus einander sortiert werden.


Die Verwendung als Haus Energiespeicher ist im Vergleich dazu ein alter Hut.
 
Wir wissen beide das trotz der Statistik und der Mehrheitsverhältnisse in den Gehaltsklassen das verdammt wenig ist und selbst bei 13-14€ Stundenlohn nicht gerade ein Leben geführt werden kann wo man sich keine Gedanken machen muss ob man jeden Monat Essen geht oder sich beruhigt denkt "ach die 300€ Klassenfahrt und 250€ Schulbücher..." Es ist halt im Verhältnis der Lebenskosten wenig.

Das haben wir halt auch dem Wahlverhalten der Bürger zu verdanken...
Es wurden immer die belohnt und wieder gewählt, die folgendes sagten:

1) Steuern runter (auch wenn es eigentlich immer nur um die Spitzensteuern ging)
2) Unternehmen entlasten, weil wir ja so absolut nicht konkurrenzfähig sind (Als Ingenieur kann ich nur sagen, dass wir 10x effektiver arbeiten, als die angeblichen Vorbilder)

Ich habe nicht studiert.

Wenn man wie ich oben bereits geschrieben habe den "Verdienstausfall" rechnet vom Gehalt was man verdient hätte in der Zeit wo man noch studiert summiert sich das höher als auf die 1600-6400€
Nicht wirklich, da man selbst nebenher arbeiten kann und außerdem halt echt viele Vergünstigungen hat.
Die Studi Tarife sind teilweise 60% günstiger als das, was nicht studierende zahlen.
Allerdings hat der Kontrollwahn der Konservativen mal wieder zu nem Abbau von Förderungen geführt... Es darf ja nicht sein, dass irgendjemand auch nur 1€ "zu viel" bekommt....
Deshalb gibt es kaum noch Leute, die wirklich Bafög bekommen.
Im Land der Bildung, Dichter und Denker wird das Lernen immer schwieriger gemacht und immer mehr drauf getrimmt, was gerade in der Wirtschaft gewünscht wird... wodurch seltenere, aber auch wichtige Studiengänge nach und nach verschwinden.

Was da an Korruption herrscht ist der Hammer.
Jepp... und wird leider immer noch von zu vielen Wählern geschützt, indem sie die Parteien wählen, die nichts ändern wollen.
Zur grassierenden Korruption gibt es ein schönes Video von "Die Partei".
Da wird zwar nur eine Partei beleuchtet, aber es zeigt generell gut auf, wo die Lücken sind:
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Grundsätzlich hast du vollkommen Recht. Ich selbst habe die ersten 10 Jahre im Elektrohandel verbracht, unter anderem als Abteilungsleiter dadurch auch im Wareneinkauf tätig gewesen. Die Spirale ging nur noch Berg ab. Viel Auswahl = Höhe Lagerkosten, weniger Auswahl = Kunde kommt irgendwann nicht wieder da er nicht fündig wird = Noch weniger Auswahl da Lagerkosten zu hoch.

Es wurden Mitte der 2010er Jahre viele Filialen modernisiert die rentabel sind und andere geschlossen. als ich 2016 gegangen bin gab es 160 Filialen, jetzt noch 95. Etliche der erst seit 2-3 Jahren teuer modernisierten Läden sind jetzt geschlossen. Den Punkt hat aber auch die Regierung hervorgerufen. Covid Schließungen haben viel kaputt gemacht. Die Mieten sind im Verhältnis zum Ertrag nicht mehr bezahlbar usw...

Das klingt schwer nach Elektronik Partner.
Bei uns in der Gegend ist da auch ein alt eingesessenes Unternehmen, dass irgendwann ein EP wurde, während Lockdown pleite gegangen.
Die Lagerkosten sind halt leider immer sehr hoch, weil die Lager in den Firman halt genau so viel Miete kosten, wie der Verkaufsraum.
Im Industriegebiet gibt es dann Lagerflächen ab €2 / m² (kalt)


Wenn ich im Handel was kaufe, es ist defekt nach kurzer Zeit, so warte ich als Kunde häufig auf eine Reparatur oder Austausch von Hersteller. Bei Amazon Mal eben angemeldet und Gutschrift bekommen. Hatte ein defektes Mainboard, Amazon hat mir ohne Prüfung ein neues geschickt, ich konnte den PC 1:1 umbauen ohne die Einzelteile hier lose liegen zu haben und musste dann innerhalb 2 Wochen das alte Board zurück schicken.
Diese Art Tausch machen aber nicht viele Online Händler mit - das zahlt man bei Amazon dann aber auch durch höhere Preise.

Stationärer Handel ist mittlerweile in allen Disziplinen Amazon unterlegen, selbst den Hinterhof Händlern auf eBay. Zumal ich selbst bei uns in der Uni Stadt im Mediamarkt wenn ich z.B. ein Satz LNB kaufen will die Auswahl zwischen 3 Modellen habe. Handyschutzfolien bekommst du für Samsung, Xiomi und Apple, alles andere ist sehr dünn gesät. Da lohnt sich keine Fahrt mehr.
Auch wenn es mehr Aufwand ist, hab ich mir inzwischen angewöhnt, erst mal Tante google bzw. die Online shops von lokalen Ketten anzusehen, ob sie bestimmte Sachen führen, bevor ich bei Amazon vorbeischaue.
Amazon ist bequem, keine Frage.
Aber Jeff muss echt nicht jeden Euro von mir bekommen - außerdem schmeckt mir nicht, dass Amazon inzwischen erfolgreiche Produkte unter eigener Marke selbst verkauft und damit andere Händler vom Amazon Marktplatz verdrängt. (Obwohl Amazon schon unverschämt hohe Gebühren nimmt)

Ja es ist traurig. Wobei das dem Wandel der Zeit entspricht. Im Energiesektor ist es nicht anders. Wo früher Mitarbeiter im Reaktor oder im Kohleabbau gearbeitet haben, entstehen heute Jobs für Windkraftanlagen, Wasserstoff etc.
Allerdings sind letztere Jobs meist ganz gut bezahlt.

Um dem Mythos Gehalt im Handel zur Amazon Logistik etwas entgegen zu wirken: Amazon zahlt ca. 12€/Stunde (lt. Werbeanzeigen), im Handel als Abteilungsleiter habe ich 2016 noch um die 10€ verdient. Kassierer waren deutlich drunter
Ja, Randstatt macht Werbung mit 12€/h... aber das ist ja nicht alles. Die Arbeitsbedingungen für nen Lagerarbeiter bei Amazon werden dadurch nicht besser, nur etwas erträglicher.
Dank Arbeit über Zeitarbeitsagentur gibt es quasi keine Kündigungsfristen für Amazon.
Randstatt wirbt mir "Langfristiger Job" was nichts anderes bedeutet, als "Amazon will keine Kündigungsfristen und auf keinen Fall eine kritische Masse für einen Betriebsrat".

Aldi soll angeblich auch ganz gut zahlen.. aber da kenne ich keine Details.
 
Das klingt schwer nach Elektronik Partner.
Bei uns in der Gegend ist da auch ein alt eingesessenes Unternehmen, dass irgendwann ein EP wurde, während Lockdown pleite gegangen.
Die Lagerkosten sind halt leider immer sehr hoch, weil die Lager in den Firman halt genau so viel Miete kosten, wie der Verkaufsraum.
Im Industriegebiet gibt es dann Lagerflächen ab €2 / m² (kalt)

Medi Max, ist halt EP.

Mit Lagerkosten meine ich die Ware im Verkaufsraum. Die zählt als Lagerhaltung.
Diese Art Tausch machen aber nicht viele Online Händler mit - das zahlt man bei Amazon dann aber auch durch höhere Preise.

Aber Gutschriften nach Rücksendung. Bei den meisten eBay Händlern üblich.
Ja, Randstatt macht Werbung mit 12€/h... aber das ist ja nicht alles. Die Arbeitsbedingungen für nen Lagerarbeiter bei Amazon werden dadurch nicht besser, nur etwas erträglicher.
Dank Arbeit über Zeitarbeitsagentur gibt es quasi keine Kündigungsfristen für Amazon.

Sollte nur ein Beispiel sein das durch den Onlinehandel nicht gut bezahlte Einzelhandel Jobs weg fallen und durch Billiglohn Jobs ersetzt werden
 
Wäre vielleicht Vieles besser geworden. Da sich allerdings die Bahn mit 100% der Aktien in Staatsbesitz
Das wusste ich tatsächlich nicht

Bei der Telekom hat der Staat ebenfalls den größten Anteil der Aktien.
32% gehören dem Staat. Das ist nicht viel. Alle Probleme um die Telekom herum sind für mich typische Probleme einer Aktiengesellschaft bzw. des Kapitalismus. Es wird nur minimal investiert dort wo ordentlich Geld zu machen ist. Alle anderen Bereiche werden solange es geht am Minium gehalten oder abgestoßen.

Wie sieht es denn mit deutschlands Brücken aus? Und sonst auch Kilometerweite jahrelange Baustellen überall...
Läuft nicht gerade top.
Wenn man privatisiert sollte es allerdings anders gehen als alle 10km eine Mautstelle zum bezahlen einrichten.
Das Straßennetz ist aus meiner Sicht ein Missmanagement des Staates. Wir zahlen genügend Steuern die für Straßen, Brücken usw. gedacht sind aber diese Gelder fließen in andere Bereiche. Guck dir mal die Haushalte der Bundesländer an wie z.B. Niedersachsen.

Verkehr, Energie und Kommunikation müssen in der staatlicher Hand sein und den Bürgern zum Selbstkostenpreis zur Verfügung gestellt werden. Sobald da irgendwelche Investoren mitmischen ist der Staat quasi erpressbar oder beeinflussbar und die Zeche zahlt der Bürger. Gleichzeitig muss natürlich der Staat reformiert werden damit dieser wieder schnell, effizient und zielorientiert arbeitet. Meine Meinung und Wunschdenken :)
 
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