E-Auto: EU-Parlament bestätigt Verbrenner-Aus für neue Pkw ab 2035

Wo eine Kabeltrommel möglich ist, ohne eine Stolpergefahr darzustellen, Radfahrer und Kinderwagen zu behinderten und Gehbehinderte das Leben noch weiter zur Sau zu machen, also da wo das Auto direkt an der eigenen Hauswand parken kann, da geht auch eine Wallbox. Rechtssituation ist mitterlweile so, dass ein Vermieter die kaum noch blockieren kann.
Aber 99% aller nicht-privaten Parkplätze (und selbst von denen sehr viele) sind halt auf der anderen Seite von Straße/Fuß/Radweg und damit hat sich die Sache schon erledigt. 50 cm Breite für Ladetechnik und rumliegende Kabel am Straßenrand sind in Städten, wo um jeden Millimeter gekämpft wird, purer Hohn.
Sorry, ist vielleicht komisch rübergekommen, ne Kabeltrommel ist jetzt nicht die Allzweckwaffe für die derzeitige Ladeinfrastruktur.
Was ich meinte ist das ne Schuko in der Regel zum aufladen reicht und bei dem einen oder anderen, je nach örtlichen Gegebenheiten, eine Kabeltrommel ein probates Mittel zur Selbsthilfe darstellt.

Wobei ich ehrlich sagen muss: Würde man nicht Milliarden in Batterieautos versenken anstatt den ÖPNV auszubauen, sondern sich endlich auf umweltfreundliche Verkehrsmittel konzentrieren, dann wäre Laden zu Hause komplett egal. Wer auf dem Land lebt, wo Individualverkehr mangels Bevölkerungsdichte unvermeidbar ist, der hat den Platz und wer in der Stadt lebt, sollte in einer idealen Welt das meiste nur mit Fahrrad und ÖPNV erledigen. Das für längere Individualfahrten unverzichtbare Auto nimmt der idealisierte Stadtbewohner der Zukunft im Alltag nur noch, wenn er Getränke holt oder ähnliches und für die 10 km pro Woche braucht sein utopischer 600-km-Autobahnreichweite-Wagen nur alle zwei Jahre nachgeladen zu werden.

Da gehe ich mit dir, der ÖPNV kommt einfach zu kurz. Für den notwendigen mobilen Individualverkehr sehe ich den Elektro als beste Lösung, sei es als eigenes Fahrzeug oder als Teil einer Car-Sharing-Flotte.


Was ein viel, viel, viel größeres Problem ist: Das Laden am Ende der Langstrecke. Wenn ich 600, 800, 1000 km zu Besuch, Urlaub, Veranstaltung, Spezialhandel, whatever fahre, dann ist es vollkommen egal, ob ich eine private Lademöglichkeit zu Hause habe. Dann brauche ich eine öffentliche Lademöglichkeit am Ziel, an der ich parken und stehenbleiben kann. Und das vollkommen unabhänig davon, wo das Ziel liegt - wir haben wortwörtlich an jedem zweiten Bordstein europaweit (und darüber hinaus) Parkmöglichkeiten für Leute, die dort nicht wohnen. Ein Mobilitätskonzept, dass vorsieht, dass ein Auto häufig mit fast leerem Speicher am Ziel ankommt und dann dort über Nacht nachlädt, muss an jedem einzelnen dieser Bordsteine eine Lademöglichkeit bieten. (Auch an den Bordsteinen, die gar keine Bordsteine sind. Sondern z.B. ein Ackerrand am Festivalgelände.)
Good Luck.
Wenn ich auf <150 km Reserve runter bin, halte ich bis auf weiteres an der letzten Tanke vor dem Ziel für 5 Minuten und bin dann die nächsten 2 Wochen / 700 km versorgt.

Bis jetzt habe ich immer am Ende einer "Langstrecke" (und dazwischen) eine Lademöglichkeit gefunden. Selbst Hotels die keine Wallboxen haben sind oft bereit eine Steckdose für den Ladeziegel bereitzustellen.
Aber auch hier, ist alles Ausbaufähig siehe mein Beispiel von meinen Nachbarn was Schule machen sollte.



Maximal können sie sich an die Preise von E-Fuels annähern.
Auch das nur, wenn Politiker entscheiden, dass sie das sollen. Aber wenn in deinen Zukunftsvorstellungen der Bedarf an Öl immer weiter zurückgeht, weil Steuergeldgeschenke alle Verbraucher zu einer Umstellung auf Strom überreden, dann wird der Ölpreis stetig sinken. Die Förder- und Verarbeitungsanlagen sind nämlich schon gebaut und die Konzerne haben jetzt nur die Wahl, ihren Stoff zu verramschen oder zu warten, bis in gar keiner mehr will. Aber steigende Einkaufspreise für den Sprit gibt es nur so lange, wie der Verbrauch steigt bzw. langsamer sinkt als die Produktion und wir haben schon heute mehr Öl und Gasvorkommen erschlossen, als wir und eigentlich noch zu verbrauchen erlauben können.
Wenn der Bedarf sinkt wird aufgrund der Kosten auch die Produktion zurückgefahren bis auf einen Level der die dann noch notwendige Nachfrage abdeckt (Industrie usw.).
E-Fuels kommen erst in Betracht wenn wir uns den Luxus leisten können, sprich wir in der Menge an EE Strom quasi umkommen.
Bis dahin fahren wir aber alle elektrisch oder mit den ÖPNV.


"Relativ einfach"? Wenn man mittags neben einer Solarzelle parkt: Ja.
Wenn man ein Verkaufskonzept braucht, bei dem man am 15.12. abends nach Hause kommen und am nächsten Tag wieder auf Arbeit fahren kann: Nein. Entschieden Nein.

Es ist zwar nicht unmöglich, aber man braucht einiges an teurer Technik und eigentlich sollte man sich dreimal überlegen, ob das Argument "andere Lösungen wären zu teuer" dann überhaupt noch gilt.

.....
Das ist jetzt schon möglich und ohne großen Aufwand siehe Tibber Pulse und aWattar, da kann man jetzt schon die Marktmechanismen nutzen und z.B. sein Auto Nachts spottbillig auftanken.


Da gibt es EXTREM stark schwankende Angaben, was zum Teil natürlich auch an den stark unterschiedlichen Transportwegen und Raffineriebedürfnissen liegt. Zum Teil ist es aber auch einfach Propaganda-Bullshit. Spätestens wenn jemand den zusätzlichen Aufwand in kWh ausdrückt und dann 10:1 in Batterieauto-Kilometer umrechnet, sollte man das lesen einstellen und den Propaganda-Link löschen. Denn da geht es größtenteils um thermische Energie und selbst die genutzte mechanische wird aus Wärmekraftmaschinen genommen. Mit z.B. 2 kWh Hitze rollt ein Batterieauto aber keinen Meter weit und wenn man stattdessen ein thermisches Kraftwerk drum rum baut, sind es nur noch 0,5 kWh elek. Ooops.

Bei den Texten, die zumindest den Hauch einer Quelle oder Herführung angeben, habe ich bislang einen Bereitstellungsoverhead vom Erdölvorkommen bis zum Tank von 10 bis 30% gesehen. Wirklich überzeugt hat mich keine dieser "Studien" (entweder zu diffus oder zu Industrienah, weswegen ich auch keinen Link aufbewahrt habe), aber wenn es stimmt, wären die relativen Verluste nicht viel größer als auf dem Weg vom Kraftwerk bis in den Ladestecker und kleiner, als auf dem Weg vom Kraftwerk bis in den E-Motor. Um 7 Liter Benzin in einem Verbrenner zu verbrauchen, müssten also 8-9 l Benzin-Äquivalent aus dem Boden geholt werden (genaues Volumen hängt von der Öl-Zusammensetzung ab), genauso wie im Moment des Ladens 22-30 kWh eingespeißt werden müssen, damit ein Batterieauto später 15-20 kWh verfahren kann.


Kenne keine genaue Daten aber hier wird ganz klar dargestellt das die Produktion und Transport von Rohölprodukten immens ist.
Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.

Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.
Der Bloch geht auch hier u.a. auf den zusätzlichen Energiebedarf bei Verbrenner ein wobei ich glaube, dass er da etwas zu hoch gegriffen hatte.



Nenne mir ein Auto unter 30.000€ was 100 kw/h hat oder um es dir einfacher zu machen unter 50.000€.....Hmmm....gibts nicht komisch, da sind die Autos von Preis Leistung ja doch nicht so ähnlich.


Es kommt auf das Verhältnis zwischen Kapazität des Fahrakku und des Energieverbrauchs* an. Die Speicherkapazität alleine ist nicht alles.

Und es gibt einige Modelle die unterhalb 30000€ angeboten werden (bzw. mit Förderung) und für viele Interessant sein könnten.
MG 4 oder 5, Renault Zoe/Twingo, Dacia Spring, Hyundai Kona/ Kia EV, Mokka-E usw.

Selbst mit einen Spring könnte man im Idealfall sicherlich 24h mit Heizung wohltemperiert im Stau stehen ohne das der Strom ausgeht.


Weiterhin und nochmal, ein Elektro ist im Fahrbetrieb deutlich günstiger als ein Verbrenner.



Viele Grüße,
stolpi





*Wir sind uns alle einig das es eigentlich keinen Energieverbrauch gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry, ist vielleicht komisch rübergekommen, ne Kabeltrommel ist jetzt nicht die Allzweckwaffe für die derzeitige Ladeinfrastruktur.
Was ich meinte ist das ne Schuko in der Regel zum aufladen reicht und bei dem einen oder anderen, je nach örtlichen Gegebenheiten, eine Kabeltrommel ein probates Mittel zur Selbsthilfe darstellt.

Das stimmt sicherlich im Einzelfall, ist aber zu unzuverlässig um allein darauf auch nur eine individuelle Anschaffung zu planen geschweige denn eine Verkehrswende für alle einzuleuten.

Wenn der Bedarf sinkt wird aufgrund der Kosten auch die Produktion zurückgefahren bis auf einen Level der die dann noch notwendige Nachfrage abdeckt (Industrie usw.).

Die Kosten bei fossilen Brennstoffen stecken größtenteils in Exploration und Bohrung. Erst bei einer Kombination aus Hochlohnland (im globalen Vergleich) und schlechter Ergiebigkeit/kontinuierlich nötigen Arbeiten kann auch der Betrieb teuer werden (also im Prinzip nur an nordamerikanischen Facking- und Teersandquellen), aber sonst verdient man mit verramschten Öl immer noch mehr als mit nicht verkauftem. Ich persönlich sehe nicht, dass die Welt in den nächsten 30-40 Jahren überhaupt auf Strom(-basiertes) umstellt, aber falls sie es sollte, würde ich einen Fall des Benzingrundpreises (ohne Steuern, Abgaben und CO2-Zertifikaten auch im Produktionsablauf) auf weniger als ein Viertel des heute gezahlten Niveaus erwarten.

E-Fuels kommen erst in Betracht wenn wir uns den Luxus leisten können, sprich wir in der Menge an EE Strom quasi umkommen.
Bis dahin fahren wir aber alle elektrisch oder mit den ÖPNV.

Im norddeutschen Sommer bekommt man bereits heute EE-Strom umsonst und es werden zunehmend größere Hydrolysewerke gebaut, um den zu nutzen. Und im Golfraum werden in großem Maßstab Kraftwerke extra für die Wasserstoffproduktion geplant. Es bleibt abzuwarten, wie schnell sich die direkte Wasserstoffentwicklung etabliert, aber aktuell sehe ich da weniger Ambitionen und die E-Fuel-Herstellung wird bereits heute von Fluggesellschaften und bekanntermaßen auch einem Autokonzern gepusht. Ich würde bis Ende des Jahrzehnts mit einem kommerziellen Angebot rechnen (die Größe ist allerdings nicht abschätzbar, dafür sind die Kosten noch zu variabel), während deutsche Städte in so einem Zeitfenster noch nicht einmal die Planung einer S-/U-/Straßenbahntrasse hinbekommen, wenn sie heute überhaupt damit anfangen würden, und danach noch einmal die doppelte Zeit für den Bau benötigen.

Das ist jetzt schon möglich und ohne großen Aufwand siehe Tibber Pulse und aWattar, da kann man jetzt schon die Marktmechanismen nutzen und z.B. sein Auto Nachts spottbillig auftanken.

Äh, ne, sorry. Aber Märkte laden keine Batterieautos auf. Das macht Strom und der muss wo herkommen und nachts und insbesondere im Winter werden wir noch lange eine Mangel an erneuerbaren Strom haben. Ich sag nicht, dass das nicht technisch lösbar wäre (um genau zu sein: Ich versuche seit 15-20 Jahren Leuten klar zu machen, dass das ebenso machbar wie lohnend ist), aber es ist definitiv nicht "relativ einfach". Sondern ziemlich aufwendig und kompliziert. So kompliziert, dass ich abseits des sich anbahnenden Subventions-Lock-Ins der Meinung bin, dass E-Fuels für Individualverkehr größerer Reichweite die günstigere Lösung sind, auch wenn sie auf den ersten Blick ineffizienter aussehen.

Kenne keine genaue Daten aber hier wird ganz klar dargestellt das die Produktion und Transport von Rohölprodukten immens ist.
Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.

Ja, da wird eindeutig eine populistische Agenda zugunsten von Batterieautos gefahren.
Ob die stimmt bleibt aber unklar und wo sie herkommt, kann ich aber zumindest vor erreichen der Kotzgrenze auch nicht feststellen.

Es kommt auf das Verhältnis zwischen Kapazität des Fahrakku und des Energieverbrauchs* an. Die Speicherkapazität alleine ist nicht alles.

Der Verbrauch ist sicherlich ein genauso wichtiger Faktor wie die Speichergröße und einfach nur "100 kWh" fordern nützt vermutlich wenig, wenn die dann in einem (Uber-)E-Tron oder einem F-150 stecken. Aber nach unten sind Grenzen gesetzt und wer Reichweite will, der geht automatisch schon vom Best Case aus: 15-20 kWh / 100 km werden bei Tempo 130 in der Praxis von kaum einem unterschritten und wenn man dann mit einem 80%-Nachlade-Hub wenigestens 400 km weit fahren können möchte, braucht man halt 100 kWh.

Und es gibt einige Modelle die unterhalb 30000€ angeboten werden (bzw. mit Förderung) und für viele Interessant sein könnten.
MG 4 oder 5, Renault Zoe/Twingo, Dacia Spring, Hyundai Kona/ Kia EV, Mokka-E usw.

Selbst mit einen Spring könnte man im Idealfall sicherlich 24h mit Heizung wohltemperiert im Stau stehen ohne das der Strom ausgeht.

Aber man sollte nicht mehr als 100-200 km Anreise bis zum Stau brauchen :ugly: .

Solche Autos sind als Zweitwagen für längere Pendelstrecken ausreichend. Aber was sollte der umweltschonende Mensch von Morgen nicht brauchen?
- Zweitwagen
- längere Pendelstrecken

Weiterhin und nochmal, ein Elektro ist im Fahrbetrieb deutlich günstiger als ein Verbrenner.

"Günstiger" vielleicht, das "deutlich" hängt aber schon stark von der Lademöglichkeit ab. Und es nützt halt alles nichts, wenn das Batterieauto VIEL VIEL teurer in der Anschaffung ist. Und das ist es aus Sicht von sehr vielen Leuten, die auch mal längere Strecken zurücklegen, weil es kaum entsprechende Batterieautos und die nur in schweine teuren Klassen gibt.

Um wenigstens 80% der Langstreckentauglichkeit meines aktuellen Kompakten zu erreichen, bräuchte ich als Ersatz ein(en)
- Modell 3 LR (fällt u.a. wegen zu weit vorn liegender B-Säule aus, aktuell ist es ein 3-Türer...)
- Modell S (... außerdem kann ich mich mit dem Bedienkonzept und der permanent-Überwachung nicht anfreunden, sorry ...)
- EQS (... und brauche eine Heckklappe, durch die auch mal was einladen kann)
- Taycan Tourismo

Ich hab den Listenaufpreis letztes Jahr mal zum Spaß durchgerechnet und kam auf ungefähr +70000 €, die ein Batterieauto mehr kostet. Und wohlgemerkt kein aus meiner Sicht sonderlich gutes, denn die Kiste ist viel zu groß um Parkplätze zu finden, teuer in der Versicherung und Reparatur, immer noch recht Touch-lastig, Bodenfreiheit und Breite könnten stellenweise ein richtig dicker Nachteil werden und wir reden halt nur von einem 80%-Ersatz. Gehen wir mal davon aus, dass E-Fuels in 10 Jahren 5 Euro pro Liter kosten und der Strom 80 Cent pro kWh (bei einer Mischung aus öffentlichen Snail- und Schnellladern, denn noch immer hat mir keiner ein Grundstück mit Wallbox schenken wollen), dann hätte der Taycan selbst sehr niedrige angesetzten 15 kWh / 100 km (nicht-Autobahn-)-BRUTTO-Schnitt "nur" einen Preisvorteil von rund 20 Euro pro 100 km. Ehe ich also die Mehrausgaben beim Kauf wieder drinne hätte und mit ±0 da stehe, müsste ich 350000 km fahren. Damit das Batterieauto für mich tatsächlich billiger wird, wären es eher 400 bis 500 Mm.
Das ist ziemlich viel für ein Autoleben. Erst recht wenn man bedenkt dass ich als umweltbewusster, energiesparender Mensch dafür 50 Jahre brauchen werde, aber bereits eine kalendarische Akkudegradation von 10-20%, wie sie nach 10-15 Jahren zu erwarten ist, aufgrund der ohnehin knappen Reichweite ein Problem darstellt.
 
Weiterhin und nochmal, ein Elektro ist im Fahrbetrieb deutlich günstiger als ein Verbrenner.
Sobald die breite Maße E-Autos fährt, was meinst Du was mit dem Ladestrom
für dasE- Auto passieren wird?

Siehe Heizöl und Diesel!

Und wenn die Steuern für fossillen Brennstof wegfällt, was passiert dann, hmmh?
Die Steuern werden für den Ladestrom der E-Autos drassttisch steigen.

Die Vorteile die man noch mit E-Autos hat, hat man mitunter Dank der Verbrenner.
Wenn fossiler Treibstoff nicht so stark besteuert werden würde, würde man mit
einem Verbrenner deutlich günstiger davon fahren....
 
Die Brennstoffzelle hat ein Problem, mit einem zu hohen Verbrauch. Für 100km sind da 75kWh elek´trische Energie nötig, also etwa das vierfache eine eAutos. Damit hat sich das quasi erledigt, genau wie die eFuels.
Wie kommst du bitte auf diese Rechnung?
Schlicht einen ungünstigen Wert des Elektrolyseurs genommen ung dabei geblieben?

Dazu fallen mir spontan 3 Dinge ein:
1) Elektroautos haben bis zu 30% Verlust beim Laden...
2) Wasserstoffproduktion ist leider noch weit von optimiert entfernt, weil sich alle eher auf BEVs gestürzt haben - immerhin läuft die Entwicklung weiter und die Wirkungsgrade steigen.
3) eFuels haben sich erledigt, weil sie auch beim "Verbauchen" einen absolut unterirdischen Wirkungsgrad haben - sind halt normale Verbrenner.
 
Es kommt auf das Verhältnis zwischen Kapazität des Fahrakku und des Energieverbrauchs* an. Die Speicherkapazität alleine ist nicht alles.

Und es gibt einige Modelle die unterhalb 30000€ angeboten werden (bzw. mit Förderung) und für viele Interessant sein könnten.
MG 4 oder 5, Renault Zoe/Twingo, Dacia Spring, Hyundai Kona/ Kia EV, Mokka-E usw.

Selbst mit einen Spring könnte man im Idealfall sicherlich 24h mit Heizung wohltemperiert im Stau stehen ohne das der Strom ausgeht.
Sorry aber Kleinwagen die mit Batterie ziemlich genau 30.000 kosten sind sicher keine alternative für verbrennen die 30.000 und weniger kosten.
Klar kann man sich das schön rechnen wenn man t.B. beim Zoe die Batterie rausnimmt mit 8000.-€ und sie dann monatlich für 70 bis 140€ mietet. Vor allem muss mir mal einer erklären warum ein E-Fahrzeug ohne Batterie immer noch 22.000-€ kostet obwohl diese viel einfacher und mit bedeutend weniger Teilen gebaut werden und sogar mittlerweile vom Komfort von einen 10.000 € teuren Dacia Sandero übertroffen werden, die im übrigen für den Preis voll Fahrfähig ist ohne Batterie/Motor miete sind.
 
Sorry aber Kleinwagen die mit Batterie ziemlich genau 30.000 kosten sind sicher keine alternative für verbrennen die 30.000 und weniger kosten.
Klar kann man sich das schön rechnen wenn man t.B. beim Zoe die Batterie rausnimmt mit 8000.-€ und sie dann monatlich für 70 bis 140€ mietet. Vor allem muss mir mal einer erklären warum ein E-Fahrzeug ohne Batterie immer noch 22.000-€ kostet obwohl diese viel einfacher und mit bedeutend weniger Teilen gebaut werden und sogar mittlerweile vom Komfort von einen 10.000 € teuren Dacia Sandero übertroffen werden, die im übrigen für den Preis voll Fahrfähig ist ohne Batterie/Motor miete sind.
Puh.... da hat wer keine Ahnung von den Preisen normaler Kleinwagen...
Das Ausstattungsniveau einer Zoe ist deutlich über allem, was man in einem Sandero bekommen kann.
Ein vergleichbarer Fiesta kostet mit 125 PS Motor immerhin um die 30.000 Liste.

Und sag mir bitte, inwiefern die 10.000€ Version eines Sandero vom Komfort her da besser ist.
Ist immerhin auch nur ein Renault.
 
Was hat eigentlich ein Zoe mit "Kleinwagen unter 30000 €" zu tun? Das Ding hat einen Basispreis 37000 - 40000 €. Und das wohlgemerkt für ein Auto, dass weder über eine nenneswerte Reichweite noch über Schnellladefähigkeit verfügt, also ausschließlich für regionalen Einsatz taugt. Und bei der Ausstattung sehe ich spontan nichts, was ich nicht auch in einem Fabia für 50-60% des Preise bekommen würde (dafür umgekehrt viele Sachen im Skoda-Konfigurator, die Renault einfach gar nicht anbietet). Und ein Hyundai i20 ist nochmal billiger.
 
Was hat eigentlich ein Zoe mit "Kleinwagen unter 30000 €" zu tun? Das Ding hat einen Basispreis 37000 - 40000 €. Und das wohlgemerkt für ein Auto, dass weder über eine nenneswerte Reichweite noch über Schnellladefähigkeit verfügt, also ausschließlich für regionalen Einsatz taugt. Und bei der Ausstattung sehe ich spontan nichts, was ich nicht auch in einem Fabia für 50-60% des Preise bekommen würde (dafür umgekehrt viele Sachen im Skoda-Konfigurator, die Renault einfach gar nicht anbietet). Und ein Hyundai i20 ist nochmal billiger.
Mhm... ja, die Zoe lädt nicht mit 100kW, aber immerhin mit 50.
Mit dem 50 kWh Akku komme ich durchaus einige 100 km weit.

Hmm.. eben war es noch der Dacia Sandero, den du gegen die Zoe gestellt hast, nun ist er der Fabia... kannst du dich mal entscheiden?
Immerhin hast du die Zoe als Beispiel reingebracht.

Und beim Fabia zahlst du ca. 78% des Preises einer Zoe (€ 31.300) - sofern man keinen Umweltbonus mehr bekommt. Ansonsten kostet die Zoe in etwa gleich viel. (€40.400 - €10.000 = 30.400)
Immerhin ist die Zoe ein Auslaufmodell. Man bekommt sie nur noch mit Batterie und nahezu vollausgestattet vom Händler. Miete der Batterie gibts nicht mehr.
 
Sorry aber Kleinwagen die mit Batterie ziemlich genau 30.000 kosten sind sicher keine alternative für verbrennen die 30.000 und weniger kosten.
Klar kann man sich das schön rechnen wenn man t.B. beim Zoe die Batterie rausnimmt mit 8000.-€ und sie dann monatlich für 70 bis 140€ mietet. Vor allem muss mir mal einer erklären warum ein E-Fahrzeug ohne Batterie immer noch 22.000-€ kostet obwohl diese viel einfacher und mit bedeutend weniger Teilen gebaut werden und sogar mittlerweile vom Komfort von einen 10.000 € teuren Dacia Sandero übertroffen werden, die im übrigen für den Preis voll Fahrfähig ist ohne Batterie/Motor miete sind.


Ich weiß nicht was diese Diskussion soll.
Die Verbrenner sind KEINE Alternative sondern Teil vieler Probleme die wir haben.
Die EU hat zudem die Stickoxidgrenzwerte gesenkt.
Was meinst du was demnächst passieren wird?
Mehr oder weniger Dieselstinker in der Stadt?


Es führt kein Weg an der Elektromobilität vorbei (außer deutlich besserer ÖPNV).
Statt ständig und weiterhin SEIN Weltbild zu besten zu geben (ich brauch meinen Verbrenner, ist für mich Alternativlos!) einfach nach Lösungen suchen und helfen die nötige Infrastruktur für unsere Zukunft auszubauen.

- EE Ausbau unterstützen, politisch und/oder Kummunal fordern. Notfalls Interessengruppen bilden.
- wer kann, PV installieren, min. ne Balkonanlage.
- wer kann, Heizung modernisieren (BAFA Förderung nutzen, WP möglich?).
- wer kann, "private" öffentliche Wallboxen installieren (THG Vergütung nutzen).


Es gibt viele Beispiele was man erreichen kann wenn der Wille da ist.


Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.





Viele Grüße,
stolpi
 
Ich weiß nicht was diese Diskussion soll.
Die Verbrenner sind KEINE Alternative sondern Teil vieler Probleme die wir haben.
Die EU hat zudem die Stickoxidgrenzwerte gesenkt.
Was meinst du was demnächst passieren wird?
Mehr oder weniger Dieselstinker in der Stadt?


Es führt kein Weg an der Elektromobilität vorbei (außer deutlich besserer ÖPNV).
Statt ständig und weiterhin SEIN Weltbild zu besten zu geben (ich brauch meinen Verbrenner, ist für mich Alternativlos!) einfach nach Lösungen suchen und helfen die nötige Infrastruktur für unsere Zukunft auszubauen.

- EE Ausbau unterstützen, politisch und/oder Kummunal fordern. Notfalls Interessengruppen bilden.
- wer kann, PV installieren, min. ne Balkonanlage.
- wer kann, Heizung modernisieren (BAFA Förderung nutzen, WP möglich?).
- wer kann, "private" öffentliche Wallboxen installieren (THG Vergütung nutzen).


Es gibt viele Beispiele was man erreichen kann wenn der Wille da ist.


Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.





Viele Grüße,
stolpi
Die angesprochenen Punkte sind aber weitestgehend nur ab bestimmten Gesellschaftsschichten möglich und das schließt einen Großteil der Menschen aus. Es ist doch nicht so, dass jeder der in der Stadt wohnt einen Balkon hat und dann gibt es natürlich noch Hausverwaltungen die solch einer Balkonanlage zustimmen müssen, was sie in der Regel aber nicht tun. Man kommt nun einmal nicht drumherum, wenn man eine solche Energiewende auf dem Weg bringen will, alle mitzunehmen und nicht nur die, die es sich eh auch so schon leisten können. Macht man das nicht riskiert man eine Spaltung der Gesellschaft, so wie man es aktuell woanders in Europa auch schon sieht, wo die Rechten erstarken. In dem Punkt sollte man also etwas weitsichtiger agieren und nachhaltiger planen, mehr fördern und weniger verbieten, die Menschen mitnehmen und so motivieren sich an dem Großen und Ganzen, Achtung, der Punkt ist jetzt sehr wichtig, "im Rahmen ihrer Möglichkeiten" zu beteiligen.

MfG
 
Wer nicht die Möglichkeit hat selbst was für die notwendige Energie und Verkehrswende zu installieren, der kann wenigstens aktiv werden in Bürgerinitativen o.ä.

Immer nur abwarten das die Politik was reißt und ständiges kritisieren ("geht nicht" bla bla) hilft uns alle nicht weiter außer die Angstmacher und "muss weg" Parteien.

Das es durchaus geht zeigen viele gute Beispiele wo die Bürger selbst aktiv geworden sind mit einen erheblichen Gewinn an Lebensqualität für die ganze Gemeinsschaft.

Und das kann jeder, auch der, der in der Mietswohnung ohne Balkon festsitzt.

Und auch derjenige kann jetzt schon wie oben beschrieben die Marktmechanismen nutzen, seinen Energiebedarf ans Angebot anpassen und viel dabei sparen und dabei die EE unterstützen.



Viele Grüße,
stolpi
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß nicht was diese Diskussion soll.
Die Verbrenner sind KEINE Alternative sondern Teil vieler Probleme die wir haben.
Die EU hat zudem die Stickoxidgrenzwerte gesenkt.
Was meinst du was demnächst passieren wird?
Mehr oder weniger Dieselstinker in der Stadt?


Es führt kein Weg an der Elektromobilität vorbei (außer deutlich besserer ÖPNV).
Statt ständig und weiterhin SEIN Weltbild zu besten zu geben (ich brauch meinen Verbrenner, ist für mich Alternativlos!) einfach nach Lösungen suchen und helfen die nötige Infrastruktur für unsere Zukunft auszubauen.

- EE Ausbau unterstützen, politisch und/oder Kummunal fordern. Notfalls Interessengruppen bilden.
- wer kann, PV installieren, min. ne Balkonanlage.
- wer kann, Heizung modernisieren (BAFA Förderung nutzen, WP möglich?).
- wer kann, "private" öffentliche Wallboxen installieren (THG Vergütung nutzen).


Es gibt viele Beispiele was man erreichen kann wenn der Wille da ist.
Das die Sachen kommen ist klar, aber das Problem ist der Holzhammer denn vor allem du gerade schwingst.
In Deutschland und auf der ganzen Welt sind es die Mindestlohngruppen und Facharbeiter die dafür sorgen das die Besserverdienenden und Wohlhabendengenug Geld haben oder das es uns allen so gut geht wie es gerade ist.
Krankenschwestern, Handwerker, Fließbandarbeiter, Verkäufer, Berufsfahrer, Bauarbeiter usw. halten unsere Welt am Laufen und machen den größten teil unserer Bevölkerung aus, die nicht mal schnell 30K oder mehr für ein E-Fahrzeug haben.
Genau diese Menschen sollen jetzt drei mal so viel zahlen um ähnliche Vorteile zu haben oder gar ganz ausgrenzen nur weil ein kleiner teil der Bevölkerung sich das leisten kann und es den anderen aufzwingen will.....das ist das echte Problem ?
Wer nur seine eigenen Möglichkeiten Bewertet und dabei die Möglichkeiten der anderen ignoriert oder noch schlimmer erst gar nicht kennt, läuft wohl ziemlich blind durch das leben.
Ja es muss sich ändern und nein wir brauchen keinen Holzhammer und auch keine Gewalt sondern Zeit!
Da wir wohl gerade auf gegenseitiges Unverständnis gestoßen sind sollten wir auf eine Fortführung der Diskussion verzichten.
 
Das die Sachen kommen ist klar, aber das Problem ist der Holzhammer denn vor allem du gerade schwingst.
In Deutschland und auf der ganzen Welt sind es die Mindestlohngruppen und Facharbeiter die dafür sorgen das die Besserverdienenden und Wohlhabendengenug Geld haben oder das es uns allen so gut geht wie es gerade ist.
Krankenschwestern, Handwerker, Fließbandarbeiter, Verkäufer, Berufsfahrer, Bauarbeiter usw. halten unsere Welt am Laufen und machen den größten teil unserer Bevölkerung aus, die nicht mal schnell 30K oder mehr für ein E-Fahrzeug haben.
Genau diese Menschen sollen jetzt drei mal so viel zahlen um ähnliche Vorteile zu haben oder gar ganz ausgrenzen nur weil ein kleiner teil der Bevölkerung sich das leisten kann und es den anderen aufzwingen will.....das ist das echte Problem ?
Wer nur seine eigenen Möglichkeiten Bewertet und dabei die Möglichkeiten der anderen ignoriert oder noch schlimmer erst gar nicht kennt, läuft wohl ziemlich blind durch das leben.
Ja es muss sich ändern und nein wir brauchen keinen Holzhammer und auch keine Gewalt sondern Zeit!
Da wir wohl gerade auf gegenseitiges Unverständnis gestoßen sind sollten wir auf eine Fortführung der Diskussion verzichten.


Da ich mich ebenfalls zu dieser Gruppe zähle kann ich dir sagen, es geht alles wenn man will und das man auch nicht 30k ausgeben muss um was zur Verkehrs und Energiewende beitragen zu können.
Fang nicht an Menschen auszugrenzen, denn das machst du mit deine Aussage: "Elektro ist nix für diese Personengruppe".
Ich weiß das dem NICHT so ist. Jeder muss selber für sich abschätzen ob ein Elektro praktikabel ist. Günstiger unterwegs damit ist man auf jeden Fall.
Und auch muss es für ein Elektro nicht immer eines für 30k sein. Komische Annahme.

Wenn es was neues sein muss:


Gebraucht wird auch einiges angeboten:

Es steht und fällt mit den Lademöglichkeiten. Gibt es keine bei sich oder beim AG bleiben leider nur öffentliche Ladepunkte:


Bevor man investiert sollte man überlegen welchen Weg man hier gehen möchte. Hausbesitzer können oft eine PV Anlage installieren. Dies sollte man nutzen denn es kann Sinn machen, statt einen Elektro direkt zu kaufen oder zu leasen, diesen über die installierte PV zu leasen und abzuschreiben.
Da muss jeder für sich die Möglichkeiten durchspielen, denkt hier mehr als Unternehmer. Da eröffnen sich völlig neue Wege - auch wenn man nicht gerade in Kohle schwimmt!
Und ja, es gibt da einige in deiner o.g. Personengruppe die auch Hausbesitzer sind.




Thx.
Und außerdem habe ich vom real existierenden, von Renault verkauften Zoe gesprochen. Und der hat einen Basispreis von 36840 €.

Von 313000-€-Fahrzeugen war an keiner Stelle die Rede.


Auch den Zoe bekommt man für unter 30k...







Viele Grüße,
stolpi
 
Anstatt für jeden Wagen noch nach Sonderangeboten zu fahnden, orientiere ich mich lieber an Listenpreisen. Darauf basieren sowieso sämtliche Statistiken, die die Kaufmöglichkeiten der Deutschen wiedergeben und man kann leichter Ausstattungen angleichen.
 
Ich weiß nicht was diese Diskussion soll.
Die Verbrenner sind KEINE Alternative sondern Teil vieler Probleme die wir haben.
Die EU hat zudem die Stickoxidgrenzwerte gesenkt.
Was meinst du was demnächst passieren wird?
Mehr oder weniger Dieselstinker in der Stadt?

Es führt kein Weg an der Elektromobilität vorbei (außer deutlich besserer ÖPNV).
Statt ständig und weiterhin SEIN Weltbild zu besten zu geben (ich brauch meinen Verbrenner, ist für mich Alternativlos!) einfach nach Lösungen suchen und helfen die nötige Infrastruktur für unsere Zukunft auszubauen.

- EE Ausbau unterstützen, politisch und/oder Kummunal fordern. Notfalls Interessengruppen bilden.
- wer kann, PV installieren, min. ne Balkonanlage.
- wer kann, Heizung modernisieren (BAFA Förderung nutzen, WP möglich?).
- wer kann, "private" öffentliche Wallboxen installieren (THG Vergütung nutzen).


Es gibt viele Beispiele was man erreichen kann wenn der Wille da ist.


Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.





Viele Grüße,
stolpi

Die Verbrenner sind nur ein sehr sehr kleiner Teil des Problems. Die weitaus größeren Probleme sind: der mittlerweile maßlose Konsum, der Bevölkerungswachstum der Menschheit und das Aufstreben der Schwellenländer. Alleine letzteres macht alle Anstrengungen der westlichen Nationen zur weltweiten Reduktion von Schadstoffausstössen zunichte. Natürlich kann man jetzt argumentieren mit: "Wohlstand für alle blablabla", aber das geht leider nur mit einem erheblich höheren Schadstoffausstoss.
Wenn man so manche Leute darüber reden hört könnte man meinen wenn jeder in Deutschland ein E-Auto fährt wäre die Umwelt gerettet. Nein wäre sie keineswegs. Alleine Chinas Schadstoffausstoss wächst jedes Jahr um eine so gigantische Menge, dass jegliche Bemühungen des Westens am Ende unter Strich einfach quasi nicht vorhanden sind.

ÖPNV kann und wird nie eine Alternative zum Individualverkehr sein. Verstehe nicht das das einige Leute einfach nicht verstehen wollen. Aber wahrscheinlich lebt "man" innenstadtnah. Selbst wenn man in Städten wie Hamburg in den äußeren Stadtgebieten wohnt (wo viele Menschen leben) ist man ohne Auto oft doppelt solange unterwegs, jeden Tag. Von den Leuten die aufgrund der horrenden Mieten/Grundstückspreise mittlerweile vor die Stadttore vertrieben wurden ganz zu schweigen.

Last but not least: Geld regiert die Welt. Du kannst unser Wirtschaftssystem nicht einfach so ausblenden. Das Individuum wird, sofern es selber keinen Vorteil darin sieht, niemals irgendwas freiwillig tun was ihm Geld kosten würde.
Ich selbst bin Mieter und muss mit meinem privaten Vermieter (der bereits mehrere Wohnungen vermietet) wegen jeder Kleinigkeit auseinandersetzen. Egal was es ist er sieht sich nicht in der Bringschuld (Wasser, Elektrik, etc.). "Da muss ich erstmal in ihren Mietvetrag gucken". Mietwohnungen sind für private Vermieter genauso wie für Investoren einfach nur Renditeobjekte, die möglichst viel Geld abwerfen sollen aber nix kosten.
 
Wer nicht die Möglichkeit hat selbst was für die notwendige Energie und Verkehrswende zu installieren, der kann wenigstens aktiv werden in Bürgerinitativen o.ä.
Es gibt hier in Deutschland eine Aufgabenteilung und nicht ganz zu Unrecht. Wenn du wüsstest, was es bedeutet öfür zwei kleine Menschen alleine zu Sorgen, nebenbei Haushalt und Arbeit zu schmeißen, dann würdest du nachvollziehen können, dass das eben nicht geht und ich aktiv darauf setze das meine gewählten Interessen mich ausreichend vertreten. Nur, die Politik entfernt sich leider zu oft im Kern von dem Mehrheitswillen. Hat man ja bei der AKW Debatte schön gesehen und das der grüne Habek trotz Mehrheitswillen in der Bevölkerung und der ausdrücklichen Feststellung eigener Mitarbeiter und Fachleute, gegen eine Verlängerung über April 23 hinsaus gesorgt hat. Da helfen auch keine Burgerinitiativen, selbst wenn man davon in einer Wohlstandsblase aus Zeit hätte.
Immer nur abwarten das die Politik was reißt und ständiges kritisieren ("geht nicht" bla bla) hilft uns alle nicht weiter außer die Angstmacher und "muss weg" Parteien.
Dann nenne doch mal ein "vergleichbares" Beispiel, wo welche Initiativen etwas Nachhaltiges gebracht haben. Und bedenke bitte, dass ein Großteil der Bevölkerung in Städten/Großstädten lebt, wo es eben nicht so einfach ist, mehrheitsfähige Initiativen auf die Beine zu stellen.

Das es durchaus geht zeigen viele gute Beispiele wo die Bürger selbst aktiv geworden sind mit einen erheblichen Gewinn an Lebensqualität für die ganze Gemeinsschaft.
Ich bin gespannt, was das bei Großstädten beispielsweise sein soll.
Und das kann jeder, auch der, der in der Mietswohnung ohne Balkon festsitzt.
Um zum Kern zurück zu kommen. Genau diese Menschen können sich kein 45k+ Auto leisten, haben keine Wallbox oder einen bestromten "festen" Stellplatz, gar vor dem eigenen Eingang, wo man eine Kabeltrommel nutzen könnte und eben keinen bzw. ausrreichend großen Balkon um Solarpanels zu installieren, die von nicht wenigen Hausverwaltungen aus diversen Gründen nicht gewollt sind. Die wohnen in Mietverhältnissen mit Energieträgern, die sich nicht ändern können, sind in Lebenssituationen, die sie nicht ienfach ändern können, Stichwort zu wenig Wohnraum(versuche mal hier in Berlin eine neue Wohnung ohne VItamin-B oder Neupreiswucher-Preise zu bekommen). Und dann noch die Frage was ist, wenn alle ein E-Auto haben. Dann steht man an der Tanke, vor einem 3 Autos und man darf dann 120 Minuten warten bis man dran ist, wohlgemerkt, vorausgesetzt alle laden maximal bis 80 %. Und die Strompreise, es ist naiv davon auszugehen, dass es in Zukunft noch einen Spareffekt gibt. Was meinst du wohl was mit den ganzen, einbrechenden Einnahmen passiert, du gehst doch nicht ernsthaft davon aus, dass der Staat diese einfach unter den Tisch fallen lässt? Das wäre meiner Meinung nach sehr naiv.
Und auch derjenige kann jetzt schon wie oben beschrieben die Marktmechanismen nutzen, seinen Energiebedarf ans Angebot anpassen und viel dabei sparen und dabei die EE unterstützen.
Ich spare seid Jahren schon, aus Überzeugung, nicht weil ich muss, sondern weil ich Verschwendung an der Stelle für nicht hinnehmbar halte. Sorry aber bei mir gibt es keinen Spielraum und das geht vielen vielen anderen Menschen genau so. Ich finde es befremdlich, wie schwierig es manchen Fällt, sich in die Situation anderer Menschen hineinzuversetzen und aus der eigenen Perspektive dann die Welt und wie sie zu funktionieren hat zu postulieren.
Viele Grüße,
stolpi
Eben so! :-)

MfG
 
Wenn dieses Datum oder Verbot wirklich ein Problem wäre hätte die Autolobby das schon verhindert. So haben alle Firmen auch eine Planungssicherheit, sind ja auch noch 13 Jahre.
 
Zurück