Beim Wiederbeleben von "antiquarischen" Amiga-Platinen ist m.E. (mit zwei A500) der aus drei Knopfzellen bestehende Akku/Stützbatterie die am schnellsten tickende Zeitbombe mit größtem Schadenspotential, v.a. wenn das unbemerkt im untersten Umzugskarton über Jahre "vor sich hin"-wirken kann...Dazu braucht es nicht mal Strom.
Elkos würde ich nur tauschen, wenn wirklich klar ist, dass die hinüber sind bzw. der Tausch leicht zu bewerkstelligen ist. Die Qualität der PCB's in den Homecomputern der damaligen ZEit ist auch nicht unbedingt auf Langlebigkeit und Reparierbarkeit ausgelegt, das BAsismaterial erinnert zu oft an "gepressten Kameldreck" an Stelle von Glasgewebe nach selbst einfachstem Industriestandard (FR4). Das Ablöten von oftmals recht großvolumigen Bauteilen (mit hoher Wärmekapazität) wie ELKO's von solchen PCB's ist also nicht ganz ohne Risiken von Folgeschädigungen (abgerissene/abgelöste Cu-Pads, Leiterzüge, Vias...)...