Die SPD in der Krise - das Ende der großen Koalition?

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Das les ich immer wieder, aber bei den Forderungen, die dahinter kommen, kann ich nur sagen:
Ich bin wohl nicht "alle". Ich will das NICHT. Meine gesamte Verwandtschaft zählt wohl ebenfalls nicht zu "alle". Und die paar, die ich außerhab kenne, die die Forderungen von "alle" teilen, wollen durch die Bank, dass ihnen "alle anderen" ihren privaten, hochineffizienten, ein paar wenigen Konzernen Milliarden einbringenden Medienkonsum subventionieren.
Ich beziehe mich da auf meine Wahrnehmung von Artikeln, News und Umfragen im Internet, sowie meinen persönlichen Verwandten, Freundes - und Bekanntenkreis.

Ich wüsste nicht weder, was da für andere Prioritäten gesetzt werden (jeweils "alles für mich, nach mir die Sintflut"), noch welcher afrikanische Staat nicht gerne eine moderne Industrienation wäre.
Ja, aber da geht es primär erstmal um die Grundbedürfnisse. Alles andere ist da Luxus.
Es wäre auch Schwachsinn (oder grob fahrlässig) wenn das eigene Volk am hungern ist, man aber für (schnelles) Internet sorgt.
 
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[...]
Im real existierenden Sozialismus gab es nur eingeschränkt Aufstieg durch Leistung. Für Führungspositionen war das Parteibuch in der Regel viel wichtiger. Das hat mit den idealen des Kommunismus aber nichts zu tun, das war einfach 1-Parteien-Diktatur, unabhängig von der Wirtschaftsform. Was dagegen inhärent ist: Selbst wer einen höheren Posten hatte, hat auf dem Papier nicht wahnsinnig viel mehr Geld bekommen. Das gehört klar zu den Grundphilosophien des Sozialismus, dass jeder sein bestes gibt und dafür auch jeder einen angemessenen Lohn erhält. Und nicht der Werksleiter für seine 40h 50mal soviel wie die Putzfrau für ihre (weitaus unangenehmeren) 40h. (Mehr was es trotzdem, zumal hochrangige Kader eben unter der Hand an vieles rankamen, aber die Unterschiede zwischen armen und reichem Ende der Gesellschaft waren sehr viel kleiner. Deswegen haben vor dem Mauerbau ja auch primär Studierte rüber gemacht: Denen wurde im Western der Arsch vergoldet, während man im Osten erwartete, dass sie gleichrangig zum Wohle aller statt nur ihrem eigenen beitragen.)[...]

Meine Frage war eher rhetorischer Natur, aber danke ;-) Einen relevanten Teil der "Rübermacher" haben übrigens auch gelernte Krankenpflegekräfte (damals wohl fast ausschließlich "Krankenschwestern") ausgemacht. Weil es im Westen quasi keinen öffentlichen Krankenpflegeschulen gab und man sich diese vom ostdeutschen (öffentlichen) beruflichen Bildungswesen hat ausbilden lassen und dann abgeworben hat.
 
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Meine Frage war eher rhetorischer Natur, aber danke ;-) Einen relevanten Teil der "Rübermacher" haben übrigens auch gelernte Krankenpflegekräfte (damals wohl fast ausschließlich "Krankenschwestern") ausgemacht.
Nein.
So war das nicht.
Viele Familien sind, wenn es ging, komplett ausgereist.
Daß da viele Krankenschwestern dabei gewesen wären habe ich nicht in Erinnerung.
 
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Ihr armen armen Menschenkinder in diesem Thread!

Erzählt doch mal, wer könnte Kanzler besser als Merkel und vor allen dingen in welchem Land dieser Welt wollt ihr lieber leben und warum macht ihr das nicht, wenn denn hier alles so so schlecht ist?
Mittlerweile sind alle dermaßen degeneriert, dass sie meinen die gebratenen Tauben müssten ihnen ohne jegliche Eigeninitiative direkt ins Maul fliegen und wehe das passiert nicht, dann ist die Politik schuld, und so dermaßen opportunistisch, dass alle für besseren Umweltschutz, gerechtere Steuerverteilung etc. sind, so lange es bloß nicht sie selber betrifft, dann ist Polen offen.
Wenn man sich die Klagen der Bürger gegen Stromtrassen, Speicherkraftwerke und Windkarft ansieht, sind doch die ganzen Solidaritäsparolen nichts weiter als absolut leeres Geschwätz!
 
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Meine Frage war eher rhetorischer Natur, aber danke ;-)

Auch rhetorische Fragen sind ein guter Anlass, um weit verbreiteten Irrglauben zu korrigieren ;)


Ihr armen armen Menschenkinder in diesem Thread!

Erzählt doch mal, wer könnte Kanzler besser als Merkel und vor allen dingen in welchem Land dieser Welt wollt ihr lieber leben und warum macht ihr das nicht, wenn denn hier alles so so schlecht ist?

Was heißt denn "Kanzler können" ala Merkel? Intrigien spinnen, heimlich Lobbyinteressen durchpuschen, Ränkeschmiede anderer Unionsler abwehren, immer den optimalen Zeitpunkt für 180°-Positionswechsel abpassen, die BILD um den Finger wickeln und ab und selbst die größten Lügen mit einem warmen Lächeln rübringen? Das können wirklich sehr wenige so gut wie sie, stimmt.
Zu allen wichtigen Themen gar nichts sagen, immer erst abwarten bis jemand anders mit einem Vorstoß an Popularität gewinnt und den dann solange zur eigenen Sache machen, wie die Medien sich dafür interessieren, beziehungsweise ab und zu jemandem, der sich so richtig reingeritten hat, sein Vertrauen aussprechen und die restliche Zeit über inhaltslose, vorgeschriebene Reden aufsagen? Vielliecht nicht jeder zweite, aber vermutlich jeder zehnte. Mir würde ich es auf alle Fälle zutrauen. Mit etwas Übung kriege ich auch die Raute hin und für DAS Gehalt akzeptiere ich sogar DIE Frisur für ein paar Jahre.
 
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Nein.
So war das nicht.
Viele Familien sind, wenn es ging, komplett ausgereist.
Daß da viele Krankenschwestern dabei gewesen wären habe ich nicht in Erinnerung.

Was ich beschrieb betrifft die Frühzeit der DDR. Die Fachkräfteabwanderung (bzw. eben auch konkret -abwerbung) war letztlich dann auch einer (!) der Gründe für die Schließung und Befestigung der Grenze.
 
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An Ideen fehlt es ja nicht. DIe Initiative gegen Wochenendarbeit ist eine gute Idee. Nur ob man das mit der CDU umsetzten kann? Es ist Zeit für Neuwahlen!
 
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An Ideen fehlt es ja nicht. DIe Initiative gegen Wochenendarbeit ist eine gute Idee. Nur ob man das mit der CDU umsetzten kann? Es ist Zeit für Neuwahlen!
Dann kackt die SPD auf unter 20% ab.
Stegner hat doch schon die Idee mit der Fusion mit der Linkspartei, die wissen, dass sie nicht mehr lange weitermachen können.
Zudem gibt es dann noch den Skandal mit der Esken.
Sowas sollen die Leute wählen?
 
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Klar, denn beim nächsten Mal wird alles ganz anders und viel besser werden! Das WIR entscheidet bekanntlich! :daumen:
 
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An Ideen fehlt es ja nicht. DIe Initiative gegen Wochenendarbeit ist eine gute Idee. Nur ob man das mit der CDU umsetzten kann? Es ist Zeit für Neuwahlen!

Und wer hält das Land am Wochenende am laufen?
Keine Züge, Polizei, Notärzte, Feuerwehr, Notfalldienste aller Art (z.B. Heizung) etc. etc. etc.
 
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Diese Notdienste bekommen dann deutlich mehr Gehalt, aber die Privatwirtschaft wird geschlossen.
 
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Schichtbetriebe arbeiten auch 7 Tage die Woche. Da geht es nicht anders.
Aber im Einzelhandel das finde ich echt schlimm. Gerade auch zu Weihnachten.
Kundenarschkriechereien wo es nur geht.
Aber die ganzen Konsumgeilen wollen ja 7 Tage die Woche einkaufen. Am besten 24 Stunden am Tag.:schief:
 
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Einfach wieder zurück zu den Öffnungszeiten der 80er und zwar auch für Onlineshops, der Shop darf außerhalb der Öffnungszeiten nicht erreichbar sein. :daumen:
 
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Zumal sich manch einer nochmal mit dem Zustandekommen eines Kaufvertrages beschäftigen sollte. Nur weil man in irgendeinem Onlineshop mitten in der Nacht eine Bestellung aufgibt, heißt das noch lange nicht, dass damit schon ein Kaufvertrag zustandegekommen ist. Dass das ganze automatisiert erfolgt und nicht 24/7 jemand da rumsitzt und darauf wartet, dass eine Bestellung eingeht, mal ganz zu schweigen.

Unrealistisch und Zurück in die Vergangenheit. Nein danke.
Ich wäre ja für das bayrische Ladenöffnungsgesetz. Bundesweit.
 
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