DIE PARTEI bei Europa Wahl

"Sie löst zwar keine Probleme, nennt die Dinge aber beim Namen."

Na wenn das schon den Leuten reicht, um eine Partei zu wählen, dann gute Nacht Demokratie.
Jedes Prozent ist da zu viel.:daumen2:
 
"Sie löst zwar keine Probleme, nennt die Dinge aber beim Namen."

Na wenn das schon den Leuten reicht, um eine Partei zu wählen, dann gute Nacht Demokratie.
Jedes Prozent ist da zu viel.:daumen2:

Die Leute wählen ja auch Parteien, die weder Dinge beim Namen nennen, noch etwas dafür oder dagegen tun. Ist das jetzt besser?

Die haben gar kein Prozent verdient.

Solche Aussagen gehören doch eher ins Jahr 1933 und nicht ins Jahr 2014. Schlag mal das Wort "Demokratie" im Lexikon nach, dann verstehst du vielleicht was ich meine. Es kann sich keiner als "demokratisch" bezeichnen, der sich zu solchen Aussagen hinreißen lässt.
 
Die Leute wählen ja auch Parteien, die weder Dinge beim Namen nennen, noch etwas dafür oder dagegen tun. Ist das jetzt besser?

Die AfD nennt Dinge beim Namen, das heißt aber noch lange nicht, dass diese Dinge auch zutreffen. Irgendwelche Thesen aufstellen und dann behaupten, "man nenne Dinge beim Namen", ist ja kein Alleinstellungsmerkmal der AfD. Jede Partei nennt irgendwelche Dinge beim Namen.

Zum Thema: die Partei hats ja nun leider nicht gepackt. Schade, aber zu verschmerzen. Dafür dann eben in den Bundestag nächstes Mal.:D
 
Die AfD nennt Dinge beim Namen, das heißt aber noch lange nicht, dass diese Dinge auch zutreffen. Irgendwelche Thesen aufstellen und dann behaupten, "man nenne Dinge beim Namen", ist ja kein Alleinstellungsmerkmal der AfD. Jede Partei nennt irgendwelche Dinge beim Namen.

Zum Thema: die Partei hats ja nun leider nicht gepackt. Schade, aber zu verschmerzen. Dafür dann eben in den Bundestag nächstes Mal.:D

Aber sie spricht Dinge an, welche die etablierten Parteien nicht wahrhaben wollen oder sich nicht trauen, diese öffentlich zu formulieren.
 
Solche Aussagen gehören doch eher ins Jahr 1933 und nicht ins Jahr 2014. Schlag mal das Wort "Demokratie" im Lexikon nach, dann verstehst du vielleicht was ich meine. Es kann sich keiner als "demokratisch" bezeichnen, der sich zu solchen Aussagen hinreißen lässt.
Doch. Wieso denn nicht? Das hat mal rein gar nichts mit Demokratie zu tun.
 
Genau, alle "bösen" Parteien (wer legt das fest?) verbieten und nur noch eine Einheitsliste. DAS ist Demokratie. :ugly:
 
Genau, alle "bösen" Parteien (wer legt das fest?) verbieten und nur noch eine Einheitsliste. DAS ist Demokratie. :ugly:

Hat irgendjemand irgendetwas von verbieten gesagt?
Man kanns doch wohl ******* finden, dass eine Partei zu viele Stimmen hat, oder? Komisches Demokratieverständnis, wenn jeder jede Partei gut finden soll, wie soll man dann wählen?:ugly:
 
Er hat gesagt, dass er findet, dass die AFD keine Stimme verdient hat, was eindeutig antidemokratisch ist. Er darf sie natürlich ******* finden, aber in einer Demokratie muss man auch andere Meinungen dulden.
 
War überspitzt formuliert als Steigerung zur kompletten Ablehnung einer Partei. Wenn ein Prozentsatz der Wähler sich für eine Partei entscheiden, dann hat diese die Stimmen "verdient". Ob man sich mit der Partei identifizieren kann oder nicht, ist dabei egal. ;)
 
Es ist nicht antidemokratisch zu sagen, dass man denkt dass eine Partei keine Stimme verdient hat. Wieso sollte es auch? Ich akzeptiere jede Stimme, aber ich finde einfach die poltitk dieser Partei nicht gut und denke, dass jede Stimme für diese Partei eine zu viel ist. Wie bereits gesagt lehne ich diese Partei stark ab. Was ihr da sonst noch so reininterpretiert weiß ich nicht.

Wer sagt denn, dass ich sie verbieten will ? Parteien verbieten halte ich nicht für richtig.
 
Völliger Blödsinn, daran ist absolut gar nichts antidemokratisch. Man wird ja wohl noch hoffen können, dass manche Parteien keine Rolle in der Politik spielen werden. Ansonsten wäre Wählen an sich doch antidemokratisch, weil man, wenn man einer Partei eine Stimme gibt automatisch hofft, dass die anderen Parteien weniger Stimmen haben, oder?
 
Ist doch eh egal, jeder soll wählen was er will aber wie immer gewinnen die Mumien
 
Besonders verärgert hat mich z.B. die Kehrtwende in der Energiepolitik nach Fukushima. Jahrelang argumentiert man, dass unsere AKW's ach so sicher sind und noch einige Zeit billige/saubere Energie liefern können (ich möchte jetzt nicht darüber diskutieren ob das stimmt ist oder nicht), und plötzlich vertritt man das genaue Gegenteil der bisherigen Position.

Hmm - das habe ich seinerzeit gar nicht so mitbekommen. Hatte eigentlich den Eindruck, dass die FDP-Führung ziemlich angepisst davon war, dass Merkel die Einigung mit, der die Atomindustrie -nach eigener Aussagen- "ganz gut leben konnte :D" so mir nichts dir nichts gegen eine rechtlich fragwürdige Sofort-Abschaltung eingetauscht hat.

Und in anderen Punkten waren sie durchaus erfolgreich - Mehrwertssteuerpende, Ausheblung der Umweltausgleichsflächen, Zerschlagung der Solarindustrie, Verlangsamung von Gebäudesanierungen, Industrieweite Abschaffung der EEG-Umlage, Abschaffung der Entwicklungshilfe,...
Doch da gäbs einiges, wo die FDP genau das gemacht hat, was ich von ihr erwartet habe :) (naja: Eigentlich eher :heul:, aus meiner Sicht ;) ). Verglichen mit ihrem Stimmenanteil waren sie zwar etwas weniger erfolgreich, als die Grünen zuvor - aber man musste ja auch noch Jobs für weite Teile der oberen Parteiebenen schaffen :schief:

Zu den Julis habe ich übrigens gefunden nachdem verkündet wurde, dass die Champions League ab sofort für günstige 50 Millionen im ZDF zu sehen ist, das hat für mich das Fass einfach zum überlaufen gebracht.
Die Julis waren (und sind) soweit ich weiß die einzige einer Partei nahestehende Organisation, die die Abschaffung der GEZ und eine drastische Reduzierung der Rundfunkgebühren fordert, deswegen bin ich denen dann mal beigetreten und zahle seitdem 2,50€ Mitgliedbeitrag pro Monat.

Tjo. Leider betrifft das Unternehmen nur in geringem Maße, weswegen es der FDP reicht, wenn sie ÖR-Regelungen für Firmenfahrzeuge passend hinbiegt :ka:


Das hat mit dumm nichts zu tun.
Viele Leute in Deutschland schauen sich um und sehen bzw. lesen -- durch die Medien die Merkel natürlich hoch leben lassen und nie was kritisches über sie schreiben würden -- wie schlecht es allen anderen in Europa geht und wie super Deutschland doch da steht. Sieht man auch in den ganzen Talk Shows wie die Politik jubelt -- inzwischen die SPD Leute mit die letzten Sommer noch schwer gemeckert hatten -- und schon wird den Bürgern suggeriert dass es ihnen hier echt klasse geht.

Und die doppelte Ironie dabei:
Das, was den Leuten erfolgreich als "gut gehen" verkauft wird (obwohl es immer mehr Leuten ziemlich schlecht geht), ist noch nicht einmal auf Merkels Mist gewachsen, sondern 100% Schröders Agenda 2010...
Die Leute wählen also wegen Dingen, die die SPD gemacht, die Union, weil sie glauben, das Ergebnis würde dem entsprechen, was die Linke herbeifantasiert.
Und am Ende kommt eine Politik dabei heraus, die an die NPD erinnert und Wähler von der FDP zu den Grünen wandern lässt.
:crazy:


Die Vereinigten Staaten von Europa kommen nicht.
Das würden schon alleine die Franzosen nie mitmachen.

Oooch, solange es die EUE werden... :schief:


Das halte ich für ziemlich unwahrscheinlich.

Zumal die Briten nach aktuellem Stand der Dinge die letzten wären, die mitmachen würden.


Wenn sie kommen dann hat unsere Regierung geschafft was man vor 70 Jahren nicht geschafft hat... :ugly: :D

Das ganz Europa uns haßt?


Entweder du hast das Tool falsch bedient, was recht unwahrscheinlich ist, da man ja nur seine Einstellung zu den gegebenen Themen und die Gewichtung angeben muss, oder du hast mehr mit der NPD gemeinsam als du denkst.

Würde ich so nicht sagen. Bei Nischenparteien produziert der Wahl-O-Mat eigentlich immer Fehler, weil er nicht berücksichtigt, wie wichtig ein bestimmtes Thema für eine Partei ist bzw. wie ernst die es meiden. Bei mir haben sich schon Reps und bibeltreue Christen um den ersten Platz gestritten - und ich denke jeder, der meine Äußerungen hier verfolgt, wird zustimmen, dass nicht so ganz passt. Letztlich zählt es halt gleich, wenn die Grünen den Boom im Bereich der Öko-Landwirtschaft anzapfen und fördern wolen, wenn die Linken 1:1 die Grünen Aussagen zum Thema Stadtbegrünung kopiert haben und wenn die NPD die deutsche Eiche feiert. Aber die reale Politik bzw. die Ansichten, bei denen man wirklich die eine oder andere Partei wählen sollte, die sind grundverschieden.

Dazu kommt halt noch, dass die Themenauswahl zu starken Verschiebungen führen kann, denn kaum jemand ist auch nur mit 50% des Wahlprogrammes einer großen Partei einverstanden. Der Trick besteht halt darin, jenseits des Wahl-O-Mats, zu berücksichtigen, welchen Teil des Wahlprogrammes welche Partei wie (nicht) umsetzen würde. Die FDP z.B. hatte während der vorletzten Bundestagswahl auch eine ganze Reihe Umweltschutzthemen, die sie "befürwortet" - und so stand das auch im Wahl-O-Mat. Dummerweise waren die kaum mit den "die FDP wird"-Aussagen im Wirtschaftsteil des Wahlprogramms vereinbar und natürlich hat die FDP letzten umgesetzt.


Dinge beim Namen zu nennen ist manchmal mehr als das was die aktuelle Politik macht.

Mir wäre quasi nichts bekannt, was die AfD "beim Namen" genannt hat, was
a) stimmte
und
b) nicht zuvor schon von Linken, FDP oder -alzu oft- NPD kritisiert worden wäre.

Wenn man genauer hinhört findet man selbst bei den "bloß nicht anecken"-SPD&CDUlern die meisten Ansichten wieder. Aber das ganze nützt halt nichts ohne pratikable Vorschläge, wie es denn rund um besser werden könnte. Einfach nur meckern kann man der Heute Show überlassen (oder der Titanic), dafür braucht man keine Partei (PARTEI).
 
Er hat gesagt, dass er findet, dass die AFD keine Stimme verdient hat, was eindeutig antidemokratisch ist. Er darf sie natürlich ******* finden, aber in einer Demokratie muss man auch andere Meinungen dulden.

Funktionierende Demokratie fußt auf mündigen, gebildeten Bürgern, die ihre Wahlentscheidung gut informiert treffen. Wenn eine Partei nur durch Täuschung und Populismus Wähler auf ihre Seite zieht, hat das mit erfolgreicher Demokratie wenig zu tun, diese Partei hat sich einen demokratischen Wahlerfolg wort-wörtlich "nicht verdient". Das festzuhalten ist somit umgekehrt nicht anti-demokratisch - es ist allenfalls unzutreffend, wenn die Partei eben doch Inhalte zu bieten hat.

Darüber hinaus gibt es auch noch Parteien, die selbst demokratiefeindlich sind. Auch hier kann man einer Partei ihre Erfolge übelnehmen und ist dabei sogar noch pro-demokratisch.
 
Meiner Meinung nach ist jede Stimme gegen Rechts eine gute Stimme. Und klar gewinnen die "Mumien", da die meisten neueren Parteien ja anti-europäisch eingestellt sind und das ist etwas, was der Durchschnittsbürger dann doch wieder nicht möchte. Wieso denn alles einreißen, was man in so vielen Jahren aufgebaut hat? :)

Zur AfD .. es wird sich zeigen, wie sich diese Partei im Europaparlament etablieren wird. Lucke meinte ja schon, dass man nur Freunde finden möchte, aber bestimmt nicht bei rechtspopulistischen Parteien. Wenn sie es doch tun, versieben sie sich ihr Vertrauen denke doch sehr stark und dann wars das wohl mit der nächsten Europawahl. :ugly: Auch wenn ich skeptisch bin, ob man davon überhaupt soviel mitbekommen wird, vom ganzen Politikzirkus.

Zu Die Partei .. lustig sind sie schon, bisschen Satire ist doch auch nicht verkehrt. Aber das einzige was sie wohl wirklich können ist komische Wahlplakate erfinden. :devil: In der Politik haben die nichts verloren.
 
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