AW: Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik
Woher willst du wissen das diese Person die Regelungen nicht kennt. Ich sehe hier nur Spekulatius von dir.
Ja Ja, alles Spekulazius von mir, du liest hier doch schon länger mit und solltest daher wissen das ich meine Äußerungen eigentlich nie auf Spekulationen setze:
Quellen:
1)
Arbeitsmarkt: Jeder dritte Ausländer arbeitet für Niedriglohn - MiGAZIN
2)
BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - Das BAMF - Migranten im Niedriglohnsektor unter besonderer Berücksichtigung der Geduldeten und Bleibeberechtigten
Beide Quellen legen nahe das Flüchtlinge mit einem ungehinderten Zugang zum Arbeitsmarkt sich nicht anders verhalten werden.
Es geht mir hier um Menschen, nicht um Produkte. Und wo werden chinesische Waren denn diskriminiert?
Ich schrieb die Produzenten werden "diskreminiert" eine Ware kann man ja wohl schwer diskreminieren.
Davon abgesehen ist die menschliche Arbeitskraft, auch wen es vielen nicht gefallen mag, auch nicht mehr als eine Ware die man anbietet.
Ansonsten werden verschiedene chinesische Waren durch Sonderzölle "beanchteiligt". Beispielweise Fahrräder, Schuhe, Kleidung die meist um ein vielfaches günstiger sind als die lokal produzierten Waren.
Das Ziel dabei, die einheimischen Produzenten zu schützen die nicht mit den niedrigen Produktionskosten von China konkurieren können.
Ähm, künstliche Benachteiligung ist keine Form der Diskriminierung? Nein, sicher nicht, sind ja nur Ausländer, da darf man das.
Nein man darf es nicht man muss es, ob es dir gefällt oder nicht, grenzenlose Gleichbehandlung funktioniert in einem globalisierten kapitalistischen Wirtschaftssystem nicht, weil der Kapitalismus immer dahin streben wird sich die möglichst größten Vorteile raus zu picken und billige ausländische Arbeitskräfte und Flüchtlinge sind nunmal ein Vorteil mit dem eine einheimische Arbeitskraft schwer konkurieren kann, außer man findet es erstrebenswert das allgemeine Lebensniveau sinken zu lassen, etwa so wie zu Beginn des 20 Jhr. wo viele Menschen trotz 12 Arbeit am Tag an 6 Tagen die Woche sich nur schäbige 1 Zimmer Wohnungen in Hinterhöfen, mit Toiletten auf der Zwischenetage, leisten konnten, die von je 2 Etagen zusammen genutzt wurden.
Zwar werden die Auswirkungen wohl am Ende nicht ganz so drastisch sein wie damals, allerdings haben wir einen Abwertstrend der Mittelschicht und des Lohnniveaus durch Zeitarbeit, Niedriglohn und höhere Arbeitszeit durch Überstunden ja schon seid der Ära Schröder, bei anhaltender Flüchtlingszuwanderung könnten eben jene, bei fast unkontrollierten Zugang zum Arbeitsmarkt eben nochmal eine Verschärfung dieser Entwicklung bewirken.
Es sollte im Interesse aller sein, das Flüchtlinge, die die Sprache kennen oder ausreichende Qualifizierung besitzen, der Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtert wird. Damit beginnt nämlich auch schon Integration. Schließt man sie aus, behindert man sie oder benachteiligt sie (ob künstlich oder nicht) dann werden sich Parallelgesellschaften bilden. Tolle Aussicht.
Natürlich sollte es das sein, das erreichst du aber nicht damit indem du Flüchtlinge die mäßig bis sehr schlecht Deutsch sprechen, eine dürftige, oder auch keine Ausbildung besitzen und in der Regel wenig bis keine Kentnisse des hiesigen Arbeitsmarktes, der Arbeitsrechte und der Löhne auf den Arbeitsmarkt loslässt. Aber genau darauf wird es hinaus laufen, oder welches Personal soll bei jährlich 800.000 Flüchtlingen, meist ohne gültige Dokumente dahingehend prüfen ob die Angaben zur Qualifikation, ect. richtig sind, wo man man doch schon jetzt in der deutschen Verwaltung bei der zeitnahen Bearbeitung von Asylanträgen und der Ausweisung abgelehnter Antragssteller völlige Überforderung zeigt?
Was hat denn die EU-Osterweiterung verursacht? Mehr Wettbewerb.
Sorry, aber im Bau hat das nicht mehr "gesunden" Wettbewerb gebracht sondern eine destruktive Entwicklung des Wettbewerbs.
Mein Vater ist seit 1990 im Baugewerbe selbstständig gewesen, hatte nach der Wende, als die Baubranche durch den Anschluss der DDR boomte, 200 Beschäftigte und von Telekom, über die Deutsche Bahn, die Berliner Kindel AG, große deutsche Wohnungsvermieter, bis hin zum deutschen Staat alles bebaut. Die Osterweiterung hat vieles schwierig gemacht, die Firmen die beim Personal sich nicht an "günstige" Arbeitskräfte aus dem Osten der angepasst haben gibt es heute nicht mehr, oder aber die mussten deutlich abbauen, weil mit den Dumpingpreisen die da plötzlich bei Ausschreibungsverfahren geboten wurden konntest du bei einer gesunden Preiskalkulation plötzlich nicht mehr konkurieren und grade Firmen wie die Bahn, oder der deutsche Staat und große Vermieter wählen nicht das vernünftigste Angebot, auch wen es was teurer ist sondern das was am niedrigsten ist, entsprechend ist dann aber auch in der Regel die abgelieferte Qualität, erst wieder jüngst bei der Renovierung des Wohnhauses, wo ich wohne, durch den vom Vermieter beauftragten Bauunternehmer gesehen.
Es waren nur Polen die hier gearbeitet haben, eine Qualität wo dir schlecht werden kann, abgenutzte Holztreppenstufen im Treppenhaus des Altbaus wurden nicht ausgetauscht sondern nur mit Spachtelmasse für die Wand ausgebessert, es wurde das billigste Bodenbelag über die ausgebsserten Stufen gelegt, was an den Kanten schon keine 2 Wochen nach der Verlegung abgebrochen ist, gestrichen wurde das man nur den Kopf schüttlen konnte, wie ein Azubi am ersten Tag, Streifen auf den Türen wo die Farbe runtergelaufen ist, auf den leisten unsauber gestrichen, ect. ect. ect. ect.
Da kann ich noch eine ganze Weile so weiter machen...
Das ist das Ergebnis von deinem "Wettbwerb".