AW: Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik
Du bist der einzige der hier irgendwelche Quellen liefert, diejenigen die man darum fragt, ignorieren das anscheinend gekonnt
Zuerst einmal will ich sagen das ich nur nach Belegen für die Behauptung gesucht habe, die von mir verlinkten Artikel sind keine explizite Wertung von mir zu dem Thema. Ich wollte einfach weil du nach Belegen dafür gefragt hast mal schauen was es dazu gibt.
Weiterhin kann man wohl nicht nur von der Seite Kontra Flüchtlinge sagen das es so wäre. Auf der Gegenseite sieht es oft nicht wesentlich besser aus, beide nehmen sich da also wenig.

Das macht es meist auch recht schwierig hier zu diskutieren, weil eigentlich wird inzwischen seit, 40 Seiten?, nichts weiter getan als sich gegenseitig Phrasen und Meinungen an den Kopf zu werfen und dazu auch noch die immer gleichen...
Ich finde es gehört zu einer Diskusion dazu auch mal Quellen zu nennen auf die man sich bezieht und das möglichst immer wen man es kann, wie will man sonst über die Stichhaftigkeit eines Arguments disktuieren oder nicht?
Meinungen sind ja schön und gut und gehören sicher auch in eine Diskusion, aber einer Meinung kann man im Grunde entweder nur zustimmen, oder sie ablehnen, vieleicht sie auch noch teilweise sinnvoll finden, aber mit einer Meinung oder auch einem persöhnlichen Eindruck lässt sich halt kein stichhaltiges Bild über seine Situation zeichnen und auch nichts belegen.
Die eine Seite behauptet zuviele kriminelle Flüchtlinge, die andere Seite sagt alles Einzelfälle aber keine von beiden Seiten kann ihre Argumentation mal mit irgendwelchen stichhaltigen Quellen belegen, im Grunde also prügeln beide Seite auf einen Punkt ein den keiner von beiden belegen kann und drehen sich über unzählige dutzend Seiten im Kreis, ohne das man mal zu einer Einsicht kommen würde...
Der erste Link: Hier wird nicht gegen das Essen an sich protestiert, sondern für eine Möglichkeit, selbst einkaufen zu gehen. Ist das absolut verwerflich? Außerdem ging es auch darum, das sie nicht mehr in überfüllten Heimen untergebracht werden. Allerdings haben sie doch friedlich protestiert, oder nicht?
Selber einkaufen ist natürlich immer am schönsten weil man in der Regel das einkaufen kann wonach einem ist, aber man kann als Asylantragssteller wohl kaum erwarten und verlangen sofort Geld in die Hand gedrückt zu bekommen und losmaschieren zu dürfen. Es gibt sicher genug Flüchtlinge, Stichwort "Sozialtourismus" vom Balkan, die mit dem Geld was anderes vorhätten als davon das zuessen einkaufen zu gehen was sie möchten. Man muss auch mal damit leben können das eine Zeit lang vorgesetzt zu bekommen was man essen soll. Beim Bund, als Schüler,in einer Firma mit eigener Kantine, ect. kann ich mir auch nicht immer aussuchen wonach mir grade beim Essen der Sinn steht.

Unterbringung und Friedlichkeit der Proteste waren doch jetzt nicht Kern der ursprünglichen Frage?
Der zweite Link: Die Überschrift kommt nicht etwa von einem Flüchtling, sondern von einem Deutschen. Außerdem sind es symbolische Müllbeutel. Ein Flüchtling sehe das Einkaufen im Supermarkt als einen Schritt zur Integration. ist das völlig falsch oder unsinnig?
Ob das nun symbolische Müllbeutel sind oder da würde das echte Essen liegen, man beschwert sich über das was man bekommt, darum ging es doch? Und einkaufen als Teil der Integration zu betrachten, mMn. eine sehr gewagte Aussage. Wen du als Tourist in Polen, Italien, Frankreich, ect. in einen Supermarkt gehst und dir dort was kaufst integriest du dich damit schon in die jeweilige Gesellschaft? Somal die Interaktion mit dem Personal dort sich in 99% der Fälle wohl auf das rausgeben das geforderten Betrags und die Rücknahme des Wechselgeldes beschränkt und man um in einem Supermarkt einkaufen zu können in der Regel nicht mal 1 Wort der entsprechenden Sprache sprechen können muss. Ich sehe da nicht wo die Integration stattfinden täte. Rest siehe einen Quote weiter oben.
Der dritte Link: Flüchtlinge wollen ihr Essen selbst kaufen, wie es Flüchtlinge in anderen Bundesländern auch dürfen. Wirklich verwerflich oder.
Keine Ahnung wie es in anderen Bundesländern ist, hast du eine Quelle dafür das Flüchtlinge in anderen Bundesländern selbst ab Tag 1 einkaufen gehen können?
Der vierte Link: Man protestiert gegen Essensgutscheine, da, falls man um weniger als 15€ (soviel ist der Gutschein wert), einkauft, man maximal nur einen Euro Restgeld bekommt. Der restliche Wert verfällt.
Was aber keine Beanchteiligung ist, einem ALG II Empfänger der mit Lebensmittelgutschein einkaufen muss geht es da nicht anders. Warum sollte man bei einem Flüchtling also einen anderen Maßstab ansetzen?
Mit den Lebensmittelmarken hat er doch zumindest die Möglichkeit sich das zu kaufen was er essen möchte, das man nicht mehr Wechselgeld zurück bekommt dürfte klar sein und ist auch richtig, schließlich dient die Geldwerte Marke einem bestimmten Zweck und soll das Geld keinem anderen zugeführt werden. So eine Marke wäre aber zumindest meiner Meinung nach eine adequate Lösung für die Forderung der Flüchtlinge sich das zu Essen kaufen zu können was sie wollen, ohne das man die Befürchtung haben müsste das Geld würde einem anderen Zweck zugeführt.
So, alle Links betreffen Bayern, also kann man deswegen schon gar nicht auf alle Flüchtlinge schließen. Die Links sind teilweise schon recht als, der der TAZ ist von 2010, also beschreibt das auch nicht so ganz die derzeitige Situation.
Und was ist da jetzt so schlimm? Wo wird das von Unmenschlichkeit gesprochen von Seiten der Flüchtlinge wie es von dem Forennutzer behauptet wurde?
Ich habe auch nirgendwo gesagt das man darauf auf alle Flüchtlinge schließen kann. Ich habe lediglich Belege dafür geliefert das es solche Fälle gibt und da anscheinend einige hundert dagegen protestieren man wohl in dem Fall nicht nur von den oft als Argument gebrachten "Einzelfällen" sprechen kann.
