Nicht nur Reservisten, ich hab das auch schon gemacht.
Aber wenn du das als Heldenkult siehst hast du das ganze System nicht verstanden. Es geht um diesen Gefallen selbst, was waren sie außer Soldaten? War es ein Vater der Frau und Kinder hinterlassen hat? Was hat er im zivilen gemacht?
Ich sehe es in der Form, wie es heute gemacht wird, als Teil eines hochproblematischen Konstrukts. Es geht um den Kontext, in dem die Gefallenen geehrt werden, nicht darum, dass sie geehrt bzw. an sie erinnert wird. Sofern dieser Kontext nicht ganz klar ein anti-militaristischer ist, werden die Toten meiner Meinung nach missbraucht.
