Deutsche Glasfaser expandiert und will bundesweit FTTH (lokal) anbieten

Also ich wohne ganz bewusst auf dem Land. Ich war den Krach und den ganzen Misst in der Stadt leid. Hier habe ich massig Platz für mich allein, Privatsphäre, Ruhe und einen netten Ausblick. Muss aber auch dazu sagen, dass ich hier dennoch 200Mbit habe und auch nicht weit weg von der Stadt wohne. 10 Minuten Fahrt und ich bin direkt bei McDoof und der gesamten Einkaufsmeile mit allem was man sich wünschen kann.
 
Nice. Mehr Druck auf die Telekom ist immer besser.
Ich habe nur bedenken das die Deutsche Glasfaser nur in Dörfern rumbuddeln wird, die quasi noch in der Steinzeit leben, anstatt sich um die Städte zu kümmern um RICHTIG Druck auf die Telekom zu bringen. Aber es geht voran mit der richtigen Technologie.

Statt dem Ego lieber erstmal bei denen ausbauen, die noch in der Internet-Steinzeit rumkrebsen - also alle mit und/oder weniger als 16 MBit/s und die mit LTE-Volumentarifen.

Das Internet in den meisten größeren Städten ist zum Großteil schon so gut ausgebaut, dass die Unternehmen sich da mal bremsen sollten. 50 MBit/s reichen der Normalbevölkerung zum aktuellen Zeitpunkt noch bestens aus, Leute denen 50 MBit/s reichen erhalten oft auch schon schnellere Anschlüsse. Wer mehr als 100 - 200 MBit/s braucht, muss sich selber Gedanken machen, weil diese Leitungen schon ziemlicher Luxus sind und es mehr als genug Leute gibt, die nicht mal 10% der Geschwindigkeit haben.

Und Glasfaser in den Städten ist mMn. 1) durch den Planungsaufwand und die Bebauung deutlich schwieriger auszubauen und 2) für das Land wichtiger, da es sich hier oft um sehr lange Entfernungen handelt (und damit halt die einzige sinnvolle Ausbaumöglichkeit ist). In den Städten ist Vectoring durchaus eine noch lange ausreichende Möglichkeit zur Beschleunigung, da hier meistens recht kurze letzte Meilen an der Tagesordnung sind.

Den Infrastrukturvergleich finde ich an der Stelle auch falsch... Der ÖPNV sorgt z.B. für dauerhafte Kosten, während man die Kabel einfach verbuddelt und da auch für eine seeeeehr lange Zeit liegen bleiben.
 
Statt dem Ego lieber erstmal bei denen ausbauen, die noch in der Internet-Steinzeit rumkrebsen - also alle mit und/oder weniger als 16 MBit/s und die mit LTE-Volumentarifen.

Das Internet in den meisten größeren Städten ist zum Großteil schon so gut ausgebaut, dass die Unternehmen sich da mal bremsen sollten. 50 MBit/s reichen der Normalbevölkerung zum aktuellen Zeitpunkt noch bestens aus, Leute denen 50 MBit/s reichen erhalten oft auch schon schnellere Anschlüsse. Wer mehr als 100 - 200 MBit/s braucht, muss sich selber Gedanken machen, weil diese Leitungen schon ziemlicher Luxus sind und es mehr als genug Leute gibt, die nicht mal 10% der Geschwindigkeit haben.

Und Glasfaser in den Städten ist mMn. 1) durch den Planungsaufwand und die Bebauung deutlich schwieriger auszubauen und 2) für das Land wichtiger, da es sich hier oft um sehr lange Entfernungen handelt (und damit halt die einzige sinnvolle Ausbaumöglichkeit ist). In den Städten ist Vectoring durchaus eine noch lange ausreichende Möglichkeit zur Beschleunigung, da hier meistens recht kurze letzte Meilen an der Tagesordnung sind.

Den Infrastrukturvergleich finde ich an der Stelle auch falsch... Der ÖPNV sorgt z.B. für dauerhafte Kosten, während man die Kabel einfach verbuddelt und da auch für eine seeeeehr lange Zeit liegen bleiben.


Mir geht es nicht darum hier jedem Hinz & Kunz das gleich schnelle Breitband zu beschaffen, auch wenn dieser in der tiefsten Pampa lebt ohne Aussichten auf besserung für seine Pampa (die das irgendwie wirtschaftlich machen würde).
Mir geht es darum, richtig Konkurrenzdruck auf dem Markt zu sehen, wovon halt am meisten die Großstädte profitieren werden.
Dazu gehört es, JETZT die Kabel zu verbuddeln die noch in 10-20 Jahren für ausreichende Geschwindigkeiten sorgen. Dazu gehören nach aktuellem Stand nur Glasfaserleitungen, denn weder Kupfer noch geschirmtes Koaxialkabel ist dazu in der Lage garantiert bei jedem die gewünschte Bandbreite liefern zu lassen.
In der Stadt ausbauen ist meist einfacher - an vielen Stellen wird gebuddelt (nutzt man halt mit aus), mit recht kurzen Strecken erreicht man viele Häuser, den Zugang zu diesen kriegt man viel leichter bei einem Großvermieter (ich war ja schon Teil vom FTTH-Ausbau bei der Telekom in Chemnitz - das ging sehr flott). Und dazu ist das auch wirtschaftlich, denn da sind genug Kunden. Aktuell kloppen sich da nur Kabelanbieter VS VDSL-Anbieter (meist die Telekom bzw Reseller über Telekomleitungen). Es fehlen mehr Mitspieler.
Das würde dafür sorgen das die Städte weiterhin attraktiv bleiben, sich mit anderen Großstädten in der Welt messen können und als Standorte weiterhin wichtig bleiben.
Ich weiß wir haben auch Industrie usw. weiter ausserhalb, wir sind nicht Singapur. Aber der aktuelle demographische Wandel zeigt doch wohin die Menschen gehen, in die Großstädte. Gibt einige die aus der Stadt flüchten, aber es kommen weit mehr Menschen nach. So gehts aber nicht nur uns, die gesamte Welt macht das gerade durch.

Deswegen sollten die ISP sich auch massiv auf die Orte konzentrieren wo Wachstum erwartet wird und diese jetzt schon drauf vorbereiten.

Ja, die Dorfbewohner werden mich dafür steinigen wollen. Who cares :P

Die Städte waren schon immer Vorreiter was Technologien und ihre Umsetzung angeht und sie haben ganz andere Vorteile als Dörfer. Das kann von mir aus auch bleiben, ich erwarte auch keine Ikea-Filiale im Dorf und auch keine 10 Clubs und 25 Kneipen um mir eine schöne Auswahl fürs Nachtleben zu bieten ohne das ich mehr als 2km latschen muss. Dafür erwarte ich auf dem Dorf aber auch keine besoffenen die Nachts gröhlend umherwandern und auch keine Staus jeden Tag. Und Parkplätze haben die Dorfbewohner auch massig. Jeder Ort soll seine Vor&Nachteile haben.
 
Schnelles Internet darf nicht lokal begrenzt sein, sondern muss in Deutschland möglichst bald flächendeckend verfügbar sein - auch in Dörfern.
Sein unglaublicher Egoismus entsetzt mich ja immer wieder. :what:
Hat eine 100 oder sogar 200.000er-Leitung, kriegt den Hals nicht voll und akzeptiert es für noch schnellere Geschwindigkeiten, dass Leute auf dem Land weiterhin krebsig angebunden sind.
"Damit die Städte attraktiv bleiben" - schon klar, deswegen ziehen ja jetzt schon viele in die Stadt. :schief:
 
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Sein unglaublicher Egoismus entsetzt mich ja immer wieder. :what:
Hat eine 100 oder sogar 200.000er-Leitung, kriegt den Hals nicht voll und akzeptiert es für noch schnellere Geschwindigkeiten, dass Leute auf dem Land weiterhin krebsig angebunden sind.
"Damit die Städte attraktiv bleiben" - schon klar, deswegen ziehen ja jetzt schon viele in die Stadt. :schief:

Über 70% der Bevölerung lebt hier in Städten und das wird weiterhin wachsen.
Gerade die Großstädte platzen doch schon und es gibt kein Ende.
Ja ich hab ne 200.000er Leitung über Kabel UND noch 50er VDSL die hier anliegen. Und weißte was? Ich will mehr, damit hier endlich mal alles liegt und die Preise sinken + der Service sich verbessert. Und die Telekom mal aus dem Knick kommt, das gesamte Haus nutzt Vodafone weils schneller und auch noch günstiger ist :klatsch:

Konkurrenz hat einem Markt noch nie geschadet, der Kunde profitiert davon.

Und ja ich weiß das ländliche Gebiete in der Steinzeit leben, ich komm da auch ab und an vorbei. Hotel im Dorf mit ner 8000er Leitung für alle - gut vernetzt von innen, aber nach aussen - pfuj. Die Leute beschweren sich aber nicht, sondern gehen Bierchen trinken - Urlaub halt, wer da im Netz gammelt ist selbst schuld...
 
Über 70% der Bevölerung lebt hier in Städten und das wird weiterhin wachsen.
Gerade die Großstädte platzen doch schon und es gibt kein Ende.
Ja ich hab ne 200.000er Leitung über Kabel UND noch 50er VDSL die hier anliegen. Und weißte was? Ich will mehr, damit hier endlich mal alles liegt und die Preise sinken + der Service sich verbessert. Und die Telekom mal aus dem Knick kommt, das gesamte Haus nutzt Vodafone weils schneller und auch noch günstiger ist :klatsch:

Konkurrenz hat einem Markt noch nie geschadet, der Kunde profitiert davon.

Und ja ich weiß das ländliche Gebiete in der Steinzeit leben, ich komm da auch ab und an vorbei. Hotel im Dorf mit ner 8000er Leitung für alle - gut vernetzt von innen, aber nach aussen - pfuj. Die Leute beschweren sich aber nicht, sondern gehen Bierchen trinken - Urlaub halt, wer da im Netz gammelt ist selbst schuld...

Und gut ist das es keinen Menschen interessiert was Du und Deine Tollen CC Kumpels wollen !

Kinder mit Willen kriegen was vor die Brillen ! [emoji846]


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Dann zieh aber vorsichtshalber einen Helm auf.;)
In der Steinzeit wird das geltende Faustrecht mit der Keule durchgesetzt. :nicken:

Tarnung tut es auch :P
Ich selbst renne extrem selten in Internetprobleme, meist bei nem Festival oder anderem Großevent wo die Zelle zusammenklappt, nix mit 4G. Da geht man halt zum hochladen von i-was ins Starbucks oder dahin wo man nen Hotspot findet.
Hab auch keine Leute mehr im Bekanntenkreis usw die noch in einem kleinen Ort unter 100k Einwohner leben, die letzten sind da auch abgehauen - unter anderem weil da das Internet nicht besser wird. Das war natürlich nicht der einzige Grund, aber einer der Gründe.
 
Konkurrenz belebt das Geschäft. Die Telekom muss mal wachgeschüttelt werden. Statt auf die Zukunft [Glasfaser] zu setzen wird Vectoring immer mehr bevorzugt.
 
Hab auch keine Leute mehr im Bekanntenkreis usw die noch in einem kleinen Ort unter 100k Einwohner leben, die letzten sind da auch abgehauen - unter anderem weil da das Internet nicht besser wird. Das war natürlich nicht der einzige Grund, aber einer der Gründe.
Und dann gibt es Leute wie dich, die in der Stadt allgemein überdurchschnittliche 200.000 + 50.000 zur Verfügung haben, noch mehr wollen und geradezu egomanisch meinen, dass der Ausbau auf dem Land quasi egal sei, weil ja eh "nur" 30% aller Deutschen auf dem Land wohnen. Einen von vielen Gründen wieso immer mehr Leute in einer Stadt leben hast du dir ja selber genannt.

Wer erwartet, dass durch einen Ausbau etwas günstiger wird und der Service besser werden soll...
Die Netzanbieter wollen die Kosten wieder, ein besserer Service kostet mehr Geld (wollen viele nicht zahlen) und eine höhere Leistung werden sich die Anbieter einige Zeit lang auch vergolden lassen.

Mit deinen Ansichten kann ich mir den Kommentar nicht verkneifen.... Man sollte dich mal auf eine Leitung mit 16k oder weniger (oder LTE mit 15GB-Drossel) setzen, damit du deine 200+50k endlich mal wertschätzt und kapierst, wie angesch.... 30% aller Deutschen sind und wie gut du es in der Richtung hast.
 
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Und dann gibt es Leute wie dich, die in der Stadt allgemein überdurchschnittliche 200.000 + 50.000 zur Verfügung haben, noch mehr wollen und geradezu egomanisch meinen, dass der Ausbau auf dem Land quasi egal sei, weil ja eh "nur" 30% aller Deutschen auf dem Land wohnen. Einen von vielen Gründen wieso immer mehr Leute in einer Stadt leben hast du dir ja selber genannt.

Wer erwartet, dass durch einen Ausbau etwas günstiger wird und der Service besser werden soll...
Die Netzanbieter wollen die Kosten wieder, ein besserer Service kostet mehr Geld (wollen viele nicht zahlen) und eine höhere Leistung werden sich die Anbieter einige Zeit lang auch vergolden lassen.

Mit deinen Ansichten kann ich mir den Kommentar nicht verkneifen.... Man sollte dich mal auf eine Leitung mit 16k oder weniger (oder LTE mit 15GB-Drossel) setzen, damit du deine 200+50k endlich mal wertschätzt und kapierst, wie angesch.... 30% aller Deutschen sind und wie gut du es in der Richtung hast.

Harte Konkurrenz führt zu niedrigen Preisen.
Ich kenne das aus Moskau zu genüge, 15 Anbieter mit ihren eigenen Kabeln kloppen sich um die Kunden im Haus. Die haben alles getan. Von Preisen die lächerlich klein sind bis hin zum abschneiden der Kabel bei der Konkurrenz (einige Fälle wurden nachgewiesen). Da herrschte Kleinkrieg um jeden Kunden. Das war natürlich nicht überall so, selbst in der Hauptstadt nicht, aber an den Orten wo dies so war, war der Kunde auch König. Massive Auswahl, monatliche Kosten die geringer sind als ein gutes Mittagessen, die Techniker standen stramm nach einem Anruf und 1-2h. Kabel wurden gezogen, alles wurde gemacht - kostenlos für die Kunden. Hauptsache man hat überhaupt Kunden. Keine Vertragslaufzeiten, nix. Gefällt nicht, bist du innerhalb von wenigen Stunden bei einem anderen Anbieter geschaltet.

So was will ich. Einen gnadenlos übersättigten Markt, wo sich die Anbieter auf den Kopf stellen um die Kunden zu bekommen.
Wir haben das Gegenteil, denn wirkliche Auswahl hat man nicht, die meisten nehmen das was da ist. Es fehlt die Konkurrenz, es fehlt der Druck auf die Anbieter. Wird sind damit nicht allein, fast das ganze Europa ist so, die USA und Kanada sind genau so angebunden. Friss oder stirb ist das letzte was ich mir als Kunde wünsche - das bedeutet nicht nur Stillstand, alte Technologien und hohe Preise. Das bedeutet auch miesen Service - der Kunde kann ja nicht wegrennen, wohin denn. Erst durch die Verträge binden und dann durch technologischen Rückstand dafür sorgen das der Kunde selbst bei ner Sonderkündigung nicht weiterkommt weil da NIX IST...
 
Herr Gott nochmal, hör doch endlich mal mit den dümmlichen Russland vergleichen auf :schief:

Wie kann man nur so dermaßen verblendet sein, aber bei dir scheint man mit Argumenten ja eh auf verlorenem Posten zu kämpfen.
 
Herr Gott nochmal, hör doch endlich mal mit den dümmlichen Russland vergleichen auf :schief:

Wie kann man nur so dermaßen verblendet sein, aber bei dir scheint man mit Argumenten ja eh auf verlorenem Posten zu kämpfen.

Ich höre dann auf wenn die Anbieter sich hier um die Kunden kloppen, anstatt sich mit den Kunden zu kloppen.
Klingt vll etwas harsch, aber die Servicewüste gerade in diesem Bereich ist doch zum kotzen.

Wie kann es sein das ein Land mit deutlich mehr Geld, reichen Konzernen und gute Lage (was den Ausbau begünstigt) so hart hinter anderen Ländern hinterherhinkt die das alles nicht haben?

Übrigens sind viele Telekommunikationsunternehmen in Russland unter ausländischem Einfluss, die gehören da zum Teil solchen Konzernen wie TeliaSonera - das ist auch der Grund woher sie die Technologien und einige Mitarbeiter haben, was denen so einiges leichter macht. Der größte Anbieter ist aber immer noch in staatlicher Hand, wird aber nicht wirklich reguliert, weil da der Markt dies locker alleine schafft. Hier geht es nicht wie man sieht, also hoffen wir immer noch auf frische Mitspieler und Politiker die endlich mal einspringen und ordentlich Dampf machen in diesem Bereich.
 
Russland interessiert nur nicht ! Anderes Land , andere Sitten , andere Regeln und ander Finanzierungsmöglichkeiten! Russland ist kein armes Land, zur Zeit Vllt was holprig wegen dem Ölpreis. Du glaubst man ist bei "Wünsch Dir was" . Anders kann man all Deine Argumentationen nicht einordnen . Und schön hast es geschrieben, da wird nicht reguliert , die Telekom wird massiv reguliert und deine Träumerei die Telekom würde gutes Geld mit Bitstream verdienen ist nicht haltbar! Tun sie nicht ! Also ist Russland ein ganz beschissenes Beispiel .


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Russland interessiert nur nicht ! Anderes Land , andere Sitten , andere Regeln und ander Finanzierungsmöglichkeiten! Russland ist kein armes Land, zur Zeit Vllt was holprig wegen dem Ölpreis. Du glaubst man ist bei "Wünsch Dir was" . Anders kann man all Deine Argumentationen nicht einordnen . Und schön hast es geschrieben, da wird nicht reguliert , die Telekom wird massiv reguliert und deine Träumerei die Telekom würde gutes Geld mit Bitstream verdienen ist nicht haltbar! Tun sie nicht ! Also ist Russland ein ganz beschissenes Beispiel .


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Falsch, Russland und eigentlich alle Länder die östlich von uns liegen sind gerade ein gutes Beispiel. Denn die Anbieter da sind nicht so stinkend reich wie unsere. Dort reguliert sich der Markt selbst, hier muss die Telekom reguliert werden - ansonsten würde sie ihre Monopolstellung was die Kupferkabel an vielen Standorten angeht auch gnadenlos ausnutzen und Mondpreise verlangen.

Wenn es ums Internet geht, ist das a) eine globale Sache (!) und b) natürlich wird hier jedes Land mit anderen verglichen. Es interessiert sich keiner wie, warum und wieso das gemacht wird. Das was für uns (also Kunden) zählt ist:
Service, kurze Vertrags&Servicezeiten (unter 1 Tag wäre optimal, das schaffen aktuell nur die Kabelanbieter hier und da mal), gute Preise, gute Verfügbarkeit und ein brutaler Konkurrenzkampf auf dem Markt - das würde die Verfügbarkeit steigern und die Anbieter würden sich viel mehr um die Kunden sorgen, wenn diese innerhalb von Stunden abhauen könnten und nicht erst Sondernkündigungen oder teure Vertragsabbrüche hinnehmen müssen die auch sehr lange dauern.

Die Telekom verdient trotzdem massiv, von dem Geld was die anderen Anbieter wie 1und1 für die Tarife bekommen, bleibt denen kaum was übrig. Über die Hälfte geht an die Telekom wenn man die reine Leitung betrachtet, das ist schon sehr happig für olle Kupferkabel die seit ner Ewigkeit rumliegen und nur Geld generieren. Aber ausbauen - nö, da wollen sie doppelt Kohle bekommen, vom Papa Staat und von Kunden noch ne Extrawurst. Und die Glasfaserleitungen geben die nicht sofort frei :klatsch:
 
Falsch, Russland und eigentlich alle Länder die östlich von uns liegen sind gerade ein gutes Beispiel. Denn die Anbieter da sind nicht so stinkend reich wie unsere. Dort reguliert sich der Markt selbst, hier muss die Telekom reguliert werden - ansonsten würde sie ihre Monopolstellung was die Kupferkabel an vielen Standorten angeht auch gnadenlos ausnutzen und Mondpreise verlangen. :

Die Firmen haben weniger Geld, die Einwohner haben weniger Geld weil Arbeiter dort deutlich weniger verdienen.

Dann wäre da die soziale Absicherung, die den deutschen Staat, die deutschen Arbeitgeber und auch die Arbeitnehmer unglaubliche Milliardensummen kosten. Etwas, dass es so in vielen anderen Ländern nicht gibt. Bei uns streichen streichen dann ein paar Arbeitslose Möchtegern-Content-Creators Sozialhilfe ein, tragen also nichts zum System bei, hätten aber gerne Glasfaserleitungen (ob du so einer bist weiß ich natürlich nicht...)

Die politische Situation ist dort Vielerorts - und gerade in Russland mit seiner halben Diktatur und seinen Mafia-artigen Strukturen in Politik und Wirtschaft - eine ganz andere als bei uns. Auch das ist ein wichtiger Punkt.

Und man kann weiterhin noch unzählige solcher Punkte hier anführen.
Ergebnis: Die Situation in diesen Länden lässt sich keineswegs mit Deutschland vergleichen. Deine ständigen Vergleiche speziell mit Russland sind so sinnlos wie ein Kropf, und im Endeffekt realitätsfern und nerven einfach nur noch ungemein.
Wir leben in Deutschland und in Deutschland ticken die Uhren anders als in anderen Ländern. Andere Länder, andere Sitten, wie der Volksmund so sagt. Wenn man in Deutschland den Glasfaserausbau kritisiert, dann muss man analysieren, warum dieser in Deutschland schleppend vorangeht. Gründe dafür haben ich und andere dir mittlerweile Dutzendfach näher gebracht, aber das stößt bei dir natürlich auf taube Ohren. Und ich werde das auch jetzt nicht schon wieder tun.
Nur so viel im Klartext: Deine naiven und plakativen Stammtisch-Vergleiche mit Russland sind genauso bescheuert und kurzsichtig, wie die Telekom als einzigen Schuldigen festzumachen.
 
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Oh oh oh , du hast wirklich keine Ahnung ! Der arme 1&1 Verein . Telekom bekommt nicht so viel wie du denkst ! Rechne mal sämtliche Kosten raus die die Telekom hat und die Rücklagen die geschaffen werd müssen damit im Schadensfall der Bagger kommen kann und schon bleibt kaum noch was übrig , oder hat die Telekom weniger Wartung wenn Leitung und Ports vermietet werden ? Halte ich mal für ein Gerücht ! Der Traffic muss ebenfalls erstmal über das Telekom Netz abtransportiert werden usw. Für eine reine kupferleitung FTTC ( ohne den Port ) sind es glaub um die 6-7 Euro die die Telekom bekommt ! Und du kommst mit 1&1 die keine technik ihr eigen nennen , die keine Techniker haben ! Haben die solch Unkosten wie ein Anbieter der ein eigenes Netz betreibt ? Wohl kaum . Das weniger hängen bleibt wenn ich als Firma meine mich nur in der Infrastruktur einer anderen Firma bewegen zu müssen sollte klar sein, kann ich mich dann als Firma kaum beschweren !


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Auch wenn ich den Wunsch nach 100+MBit/s überall nachvollziehen kann und auch unterstütze, frage ich mich doch immer: Viele ziehen aufs billige Land weil sie sich in der Stadt kein Grundstück leisten können und erwarten dann auf dem Land die gleiche Infrastruktur wie in der Stadt [...]
wir haben damals in der DDR gebaut, weil es keinen großen unterschied gemacht hat... auch haben wir ein Grundstück, welches nach heutigen maßen 3 wären - also günstiger ist das sicherlich net

außerdem... warum sollen alle in ne Stadt ziehen, nur weils bequemer ist? ich liebe unseren Wald hinter dem Grundstück... habe mal nen Wald in der Stadt :P

hast du eigentlich schonmal was von der Landflucht gehört? ist nicht schön sowas...


[...] dort fährt der Bus halt nur jede Stunde (mit nur wenig Fahrgästen). [...]
bei uns fährt morgens einer zur Schule und nachmittags kommen 3 von der Schule... das wars - reicht aber auch
 
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wir haben damals in der DDR gebaut, weil es keinen großen unterschied gemacht hat... auch haben wir ein Grundstück, welches nach heutigen maßen 3 wären - also günstiger ist das sicherlich net

außerdem... warum sollen alle in ne Stadt ziehen, nur weils bequemer ist? ich liebe unseren Wald hinter dem Grundstück... habe mal nen Wald in der Stadt :P

hast du eigentlich schonmal was von der Landflucht gehört? ist nicht schön sowas...
Und darum hast du jetzt Anspruch auf 100+MBit zum gleichen Preis wie in der Stadt ohne das der Anbieter die Chance auf Querfinanzierung hat?
Und ja ich kenne Landflucht. Ich kenne aber auch das von mir genannte Phänomen und das sogar mehr. Was zum Beispiel in Chemnitz nach der Wende alles auf das Land (Mittelbach, Klaffenbach, Grüna usw.) gezogen ist, ist schon enorm. Oder was selbst hier in der Region Nürnberg mittlerweile Grundstücke auf dem Land kosten, weil die Preise in der Stadt utopisch sind. Ich denke es ziehen mehr Leute aufs günstigere Land wie Leute vom Land in die Stadt.
 
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