Deutsche Glasfaser expandiert und will bundesweit FTTH (lokal) anbieten

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Die Übernahme durch den Investor KKR scheint bei der Deutschen Glasfaser zu einem raschen Expansionskurs zu führen. Künftig will man die FTTH-Anschlüsse mit 100 bzw. 200 Mbit/s synchron auch bundesweit verlegen. Neben Eigeninvestition sollen auch Fördergelder beantragt werden.

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Nice. Mehr Druck auf die Telekom ist immer besser.
Ich habe nur bedenken das die Deutsche Glasfaser nur in Dörfern rumbuddeln wird, die quasi noch in der Steinzeit leben, anstatt sich um die Städte zu kümmern um RICHTIG Druck auf die Telekom zu bringen. Aber es geht voran mit der richtigen Technologie.
 
Mein 8000er DSL ist zwar nicht Steinzeit, trotzdem hätte ich nix dagegen das sie hier aufm Land buddeln.

Di e 2 Orte links und rechts von mir haben ja hier keine Abzweigung genommen als sie sich mit Glasfaser verbunden haben und ich muss somit nehmen was vom nächsten DSLAM in 2 Kilometern Entfernung übrig bleibt... :daumen2:
 
bei uns im Dorf ist nur Internetsteinzeit, weil nur wenig da ist, aber wir haben in unsrem kleinen 120 Seelen Dorf auch schon die 20 - 30 mann die 200M ham wolln (wobei bei uns schon die Telekom sich den Ausbau gesichert hat)
 
Bei meinen 16k kann ich zwar nicht meckern, aber in 2k(UHD) Videos auf Youtube schauen ist schier unmöglich ;/.
Da wären 200Mb schon ein Traum
 
bei uns im Dorf ist nur Internetsteinzeit, weil nur wenig da ist, aber wir haben in unsrem kleinen 120 Seelen Dorf auch schon die 20 - 30 mann die 200M ham wolln (wobei bei uns schon die Telekom sich den Ausbau gesichert hat)
Auch wenn ich den Wunsch nach 100+MBit/s überall nachvollziehen kann und auch unterstütze, frage ich mich doch immer: Viele ziehen aufs billige Land weil sie sich in der Stadt kein Grundstück leisten können und erwarten dann auf dem Land die gleiche Infrastruktur wie in der Stadt (Bus-/Bahnanbindung, Internetgeschwindigkeiten) und das auch zu den gleichen Preisen. Wie kommt man da drauf?
Und wenn man das so umsetzen will, dann geht das nur über Quersubventionen. Das klappt aber nicht, da sich viele Firmen in den Städten die Filetstücken rauspicken, auf dem Land aber nicht unternehmen.
 
Auch wenn ich den Wunsch nach 100+MBit/s überall nachvollziehen kann und auch unterstütze, frage ich mich doch immer: Viele ziehen aufs billige Land weil sie sich in der Stadt kein Grundstück leisten können und erwarten dann auf dem Land die gleiche Infrastruktur wie in der Stadt (Bus-/Bahnanbindung, Internetgeschwindigkeiten) und das auch zu den gleichen Preisen. Wie kommt man da drauf?
Und wenn man das so umsetzen will, dann geht das nur über Quersubventionen. Das klappt aber nicht, da sich viele Firmen in den Städten die Filetstücken rauspicken, auf dem Land aber nicht unternehmen.

die gleiche infrastruktur sicher nicht, ich kenn beides land und stadt. aufm land geht es da eher um grundsätzliche dinge, wie eine busverbindung von 8-22 uhr und wenn nur mit einem rufbus in der stadt wäre es halt schön wenn der nightliner mittwochs noch um halb fünf fährt. oder mindestens eine volumenunbegrenzte 16k -32k inetleitung aufm land während in der stadt genörgelt wird wenn man kein vdsl mit 50k bekommt.
 
die gleiche infrastruktur sicher nicht, ich kenn beides land und stadt. aufm land geht es da eher um grundsätzliche dinge, wie eine busverbindung von 8-22 uhr und wenn nur mit einem rufbus in der stadt wäre es halt schön wenn der nightliner mittwochs noch um halb fünf fährt. oder mindestens eine volumenunbegrenzte 16k -32k inetleitung aufm land während in der stadt genörgelt wird wenn man kein vdsl mit 50k bekommt.
Das von dir klingt vernünftig. Leider kenne ich im Bekannten-, Kollegen- und Familienkreis genug Leute die aber genau das Gleiche wollen. Die sind wegen der Preise aufs Land gezogen und erwarten mind. 100MBit/s, gleichen ÖPNV-Anschluss (wollen ja auch Morgens/Abends/Nachts in die/aus der Stadt kommen) und natürlich auch Kindergärten, Schulen und Einkaufsmöglichkeiten wie in der Großstadt. Es gibt sogar Leute die beschweren sich, dass sie für ihre Mülltonne am eigenen Haus mehr bezahlen wie anteilig in der Stadt bei einem Mietshaus.
 
Auch wenn ich den Wunsch nach 100+MBit/s überall nachvollziehen kann und auch unterstütze, frage ich mich doch immer: Viele ziehen aufs billige Land weil sie sich in der Stadt kein Grundstück leisten können und erwarten dann auf dem Land die gleiche Infrastruktur wie in der Stadt (Bus-/Bahnanbindung, Internetgeschwindigkeiten) und das auch zu den gleichen Preisen. Wie kommt man da drauf?
Und wenn man das so umsetzen will, dann geht das nur über Quersubventionen. Das klappt aber nicht, da sich viele Firmen in den Städten die Filetstücken rauspicken, auf dem Land aber nicht unternehmen.

Auf dem Land ist das bauen nicht immer billiger wie in der Stadt, man zieht aber nicht nur her weil es "billig" ist. Eventuell weil es in der Stadt einfach irgendwann ätzend wird, aus welchen Gründen auch immer.
Auswärts hab ich keinen Anspruch auf eine Infrastruktur? Der sollte überall gelten, erwarte hier auch keine 200MBit Leitung, allerdings schon eine Leistung um die Dienste zu nutzen die heute normal sind. Ich finde es schon traurig, wenn das Handy sich lieber ins Mobilnetz einwählt als ins Festnetz... weil nichts beim streamen rumkommt.
Ebenso wie z.B. der Bus, soll das Kind in den KiGa laufen? Wenn er einmal in der Stunde fährt, ist das schon vollkommen ausreichend und so sollte das Internet auch sein. Ausreichen um die Dienste zu nutzen, wenn schon kein FHD Stream funzt wird es dafür höchste Zeit -> UHD steht an und wird in der aktuellen Situation nie zum Durchbruch kommen unter den Umständen die mancherorts noch gegeben sind. LTE ist schön und auch verfügbar, nur was bringen mir 15GB Tarife? Reichlich wenig :daumen2:
Musste letztens BF4 neu installieren, dann hängt man da schon 2 Tage und kann das Internet mit anderen Geräten nicht oder kaum mehr nutzen.

Das von dir klingt vernünftig. Leider kenne ich im Bekannten-, Kollegen- und Familienkreis genug Leute die aber genau das Gleiche wollen. Die sind wegen der Preise aufs Land gezogen und erwarten mind. 100MBit/s, gleichen ÖPNV-Anschluss (wollen ja auch Morgens/Abends/Nachts in die/aus der Stadt kommen) und natürlich auch Kindergärten, Schulen und Einkaufsmöglichkeiten wie in der Großstadt. Es gibt sogar Leute die beschweren sich, dass sie für ihre Mülltonne am eigenen Haus mehr bezahlen wie anteilig in der Stadt bei einem Mietshaus.

Nörgelnde Perfektionisten die auf ihrem Porsche die billig Reifen aus China fahren gibt es wie Sand am Meer :D
 
Auf dem Land ist das bauen nicht immer billiger wie in der Stadt, man zieht aber nicht nur her weil es "billig" ist. Eventuell weil es in der Stadt einfach irgendwann ätzend wird, aus welchen Gründen auch immer.
Auswärts hab ich keinen Anspruch auf eine Infrastruktur? Der sollte überall gelten, erwarte hier auch keine 200MBit Leitung, allerdings schon eine Leistung um die Dienste zu nutzen die heute normal sind. Ich finde es schon traurig, wenn das Handy sich lieber ins Mobilnetz einwählt als ins Festnetz... weil nichts beim streamen rumkommt.
Ebenso wie z.B. der Bus, soll das Kind in den KiGa laufen? Wenn er einmal in der Stunde fährt, ist das schon vollkommen ausreichend und so sollte das Internet auch sein. Ausreichen um die Dienste zu nutzen, wenn schon kein FHD Stream funzt wird es dafür höchste Zeit -> UHD steht an und wird in der aktuellen Situation nie zum Durchbruch kommen unter den Umständen die mancherorts noch gegeben sind. LTE ist schön und auch verfügbar, nur was bringen mir 15GB Tarife? Reichlich wenig
Schau dir die Preise in Städten wie z.B. München, Erlangen & Hamburg an. Da in München z.B. die Preise an den Ortschaften die S-Bahnanschluss ebenfalls sauteuer sind, wird in die Pampa gezogen. Und dort fährt der Bus halt nur jede Stunde (mit nur wenig Fahrgästen). Und trotzdem erwarten viele mind. einen 30min Takt zum gleichen Preis wie in der Stadt. Nur so ein Beispiel.
Das es eine gewisse Grundversorgung geben sollte, streite ich nicht ab. Ich meinte ja nur, dass es genug "Experten" gibt, die aber erwarten, dass es auf dem Land genauso wie in der Stadt ist (nur billiger und ggf. ruhiger).
 
Das von dir klingt vernünftig. Leider kenne ich im Bekannten-, Kollegen- und Familienkreis genug Leute die aber genau das Gleiche wollen. Die sind wegen der Preise aufs Land gezogen und erwarten mind. 100MBit/s, gleichen ÖPNV-Anschluss (wollen ja auch Morgens/Abends/Nachts in die/aus der Stadt kommen) und natürlich auch Kindergärten, Schulen und Einkaufsmöglichkeiten wie in der Großstadt. Es gibt sogar Leute die beschweren sich, dass sie für ihre Mülltonne am eigenen Haus mehr bezahlen wie anteilig in der Stadt bei einem Mietshaus.

Ich bin da eigentlich ganz bei dir.
Allerdings muss sich der Staat langsam mal ein paar Gedanken machen was er gegen die Landflucht unternehmen will.
Der Großteil der Bevölkerung zieht nämlich mehr und mehr in die beliebten Ballungsgebiete und Großstädte.......und das wird in Zukunft zu einem Problem. Irgendwann ist auch in der Stadt kein Platz mehr, eines der ersten Indizien dafür ist meist der explodierende Mietpreis.
Nur mal ein Beispiel, wir sind vor 8 Jahren in unsere Wohnung gezogen --> der kalte qm kostete da ca. 4,80€ (extrem billig, viel Leerstand)......nun gab es entsprechend großen Zuzug --> der qm kalt hat sich dadurch in unserer Nachbarschaft auf 7,50 (das günstigste) bis 12€ pro qm kalt erhöht. Das ist eine enorme steigerung, von ungesund will ich da noch nicht sprechen.

Und ein weiteres Detail hast du vergessen bzw. nicht betrachtet, es gibt Leute die können sich im weiteren Sinne nicht aussuchen wo sie wohnen.
Bestes Beispiel ich + meine Frau. Wir wohnen jetzt noch schön in der Großstadt, wobei ich jeden Tag zur Arbeit pendeln muss.
Nun hat meine Frau einen neuen Job, welcher von hier nicht pendelbar ist. Also bleibt uns nichts anderes übrig als in die Mitte in eine Kleinstadt zu ziehen.
Ich finde das *blöd*, wir können es aber ganz einfach nicht ändern.:nene:
 
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Schau dir die Preise in Städten wie z.B. München, Erlangen & Hamburg an. Da in München z.B. die Preise an den Ortschaften die S-Bahnanschluss ebenfalls sauteuer sind, wird in die Pampa gezogen. Und dort fährt der Bus halt nur jede Stunde (mit nur wenig Fahrgästen). Und trotzdem erwarten viele mind. einen 30min Takt zum gleichen Preis wie in der Stadt. Nur so ein Beispiel.
Das es eine gewisse Grundversorgung geben sollte, streite ich nicht ab. Ich meinte ja nur, dass es genug "Experten" gibt, die aber erwarten, dass es auf dem Land genauso wie in der Stadt ist (nur billiger und ggf. ruhiger).

In unserem Dorf bekommen 50MBit für 11,99€ im Monat, in der Stadt sind es 6MBit für 20,99€. Also ich mag das Dorfleben und die Ruhe. In die Stadt will ich nicht mehr, dort herrscht so ne Art Grundstress, auf'n Dorf ist es recht gediegen.:daumen:
 
Ich bin da eigentlich ganz bei dir.
Allerdings muss sich der Staat langsam mal ein paar Gedanken machen was er gegen die Landflucht unternehmen will....
Ich kürze den Quote mal ab, sonst wird es zu viel hier. Ich stimme dir da eigentlich in vielen Punkten zu, breche das allerdings mal ab, weil es doch zu OT wird.

In unserem Dorf bekommen 50MBit für 11,99€ im Monat, in der Stadt sind es 6MBit für 20,99€. Also ich mag das Dorfleben und die Ruhe. In die Stadt will ich nicht mehr, dort herrscht so ne Art Grundstress, auf'n Dorf ist es recht gediegen.:daumen:
Und jetzt verrate mir mal, wie der Ausbau bei diesen Preisen in deinem Dorf rentabel sein soll. Insbesondere wenn es ein Anbieter teuer ausbaut und der Rest sich dann billig draufschaltet. Bestimmt wurde da massiv gefördert, was aber leider eine Ausnahme ist.
Ich persönlich mag das Leben in der Großstadt. Selbst in Kleinstädten tu ich mich schon schwer. Selbst 100.000 Einwohner ist schon grenzwertig, rein vom Gefühl her.
 
Yep. Unter 500k ists mir zu klein. Da fehlen mir viele andere Sachen in der Stadt, die nix mit ner Leitung zu tun haben.
Von Shops über Nachtleben über einfache Anbindung an Fernverkehr (hi@Chemnitz, du Drecksloch wo man nichts ausser Regio fährt), es gibt sehr viel.

In Großstädten gehört schnelles Internet für mich zum Lebensstandart. Deswegen wundert es mich auch, warum z.B. in Teilen von Berlin die Leute noch rumkrebsen, während die Dörfer um sie herum mit 200+mbit/s rumsurfen.

Aber noch mal: alles was Druck macht auf unseren Monopolisten, die Telekom, ist willkommen!
Denn nur so zwingt man den Markt dazu, sich zu verändern und mehr zu investieren + freundlicher zu Kunden werden. Wir wollen ja gar keine so tiefen Preise wie in anderen Ländern, aber an der Spitze stehen beim Ausbau - das ist hier locker drin.
 
Joa Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft und 200K Synchron für den Preis währe echt :wow: Mal hoffen das Hannover und Region schnell mit noch schnellerem Internet versorgt werden :schief:

Bei mir liegen zwar schon relativ flotte 100K VDSL von der Telekom,aber schneller kann es immer gerne sein.
 
Yep. Unter 500k ists mir zu klein. Da fehlen mir viele andere Sachen in der Stadt, die nix mit ner Leitung zu tun haben.
Von Shops über Nachtleben über einfache Anbindung an Fernverkehr (hi@Chemnitz, du Drecksloch wo man nichts ausser Regio fährt), es gibt sehr viel.
Ganz genau, wobei Chemnitz so ein Sonderfall ist. Da fehlt nicht nur der Fernverkehr. Mich zieht da nichts mehr zurück.
 
Das klingt doch, als würde sich endlich mal jemand aufmachen, der Telekom ernsthaft Konkurrenz zu machen. Da kann ich nur hoffen, dass das ein großer finanzieller Erfolg für die Deutsche Glasfaser wird. Der Telekom-Chef hat ja erst kürzlich verlangt, dass die Konkurrenten aufhören sollen zu meckern und stattdessen selber investieren sollen. Tja, Herr van Damme, die Chinesen sagen: "Bedenke gut, was du dir wünschst, es könnte dir gewährt werden." Wenn die Deutsche Glasfaser den Erfolg haben sollte, den ich denen wünsche, wird die Telekom mittelfristig mit ihrer "Zukunftstechnoligie" Vectoring ganz, ganz alt aussehen. Aber sie betteln bei der Telekom geradezu darum, obsolet zu werden. Ich frage mich schon eine Weile, was beim Telekom-Management schwerer ist: das Blei im Hintern oder die Sche**e im Hirn? (Frei zitiert nach John McLane). :D

Munter bleiben!
 
Ich kürze den Quote mal ab, sonst wird es zu viel hier. Ich stimme dir da eigentlich in vielen Punkten zu, breche das allerdings mal ab, weil es doch zu OT wird.


Und jetzt verrate mir mal, wie der Ausbau bei diesen Preisen in deinem Dorf rentabel sein soll. Insbesondere wenn es ein Anbieter teuer ausbaut und der Rest sich dann billig draufschaltet. Bestimmt wurde da massiv gefördert, was aber leider eine Ausnahme ist.
Ich persönlich mag das Leben in der Großstadt. Selbst in Kleinstädten tu ich mich schon schwer. Selbst 100.000 Einwohner ist schon grenzwertig, rein vom Gefühl her.

Anscheinend lohnt es sich, 100MBit können auch schon gebucht werden, aber da ich der erste und einzige wäre, wäre es halt schön teuer. Wird aber dieses Jahr noch schneller werden, die bestellen schon fleißig neues Zeugs. Läuft über unsere neue Dorfinterne Antennengemeinschaft.
 
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