Der "Was spielt ihr gerade?" Thread. PC, Konsole. AAA, Indie, Geheimtipps.

Es gab dann noch einen 2. Fehler und zwar wurde das falsche Controller Layout angezeigt. X/Y und A/B waren vertauscht. Das hat einen Moment gedauert bis ich geschnallt habe das da das Switch Layout angezeigt wurde :haha:

Abgesehen von den 2 Fehlern lief das Spiel die ersten 3h aber sehr rund und es gab keine Bugs, Abstürze oder Ähnliches.

Ansonsten ist das Spiel quasi genau das was ich mir erhofft habe. Ein spielbarer Guardians of the Galaxy Film. Die Charaktere unterhalten sich ingame quasi ununterbrochen und kommentieren auch meine Aktionen. Wenn ich z.B. von der Route abweiche um Collectibles zu suchen wird sich direkt mit einem schnippischen Kommentar beschwert. Bisher wiederholt sich das auch noch nicht, es kann aber durchaus sein das sich diese Mechanik im Laufe der Kampagne abnutzt oder nervt.
Das Gameplay ist im Prinzip ein reinrassiges Action-Adventure. Das heißt man läuft durch die Level, löst sehr simple Rätsel, löst kurze Jump'n'Run Passage oderkämpft und hier kommt dann auch eine kleine Schwäche zum tragen. Die Steuerung und das Interface in den Kämpfen wirkt etwas überladen. Ständig blinkt irgendwo was auf und man muss den anderen Charakteren Befehle geben weil sie ihre Spezialfähigkeiten nicht selbstständig auslösen. Aber gut vllt ist das auch nur eine Gewöhnungssache.

Ich freue mich zumindest auf Feierabend, damit es weitergehen kann.
Ok, das klingt eigentlich alles eher gut. Hab jetzt paar Mal gelesen, dass das Kampfsystem kritisert wird. Das verwundert mich bisschen, weil das Combat-Gameplay in den Trailern stark Avengers ähnelte und ich die Kämpfe eigentlich am gelungensten empfand. Ist es nicht wie Avengers?
 
Ok, das klingt eigentlich alles eher gut. Hab jetzt paar Mal gelesen, dass das Kampfsystem kritisert wird. Das verwundert mich bisschen, weil das Combat-Gameplay in den Trailern stark Avengers ähnelte und ich die Kämpfe eigentlich am gelungensten empfand. Ist es nicht wie Avengers?
Ne, die sind eigentlich überhaupt nicht vergleichbar. GotG ist ein 3rd Person Shooter mit Spezialfähigkeiten und einem rudimentären, aber überladenen, Party System, während sich die Kämpfe in Avengers eher wie die Kämpfe in Batman spielen.
 
Mit Guardians of the Galaxy bin ich durch. Ein wirklich gelungenes 3rd Person Action Adventure.
Allerdings keines, das irgendwelche neuen Impulse für das Genre setzen kann. Stattdessen bietet es einen Mix aus Altbekanntem mit all den Gameplay Elementen und Mechaniken, die man schon aus etlichen anderen Spielen dieser Art kennt. Was das Gameplay angeht, ist GotG somit bestenfalls solide.
Getragen wird es von den mega-sympathischen Charakteren und deren ständigen Kabbeleien, die mich dazu brachten, ein ums andere Mal zu schmunzeln bis lachen.
Von mir gibt‘s dafür 8,5/10.
 
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Guardians of The Galaxy (9/10)

Das Spiel hat mir sehr viel Spaß gemacht, die Story ist sehr unterhaltsam, die Charaktere wachsen einem ins Herz und die Technik ist sehr sehr ansehlich und beeindruckend (ich hatte doch einige Oh Momente)
Das Gameplay wurde in den Tests öfter kritisiert, aber ich hatte sehr viel Spaß damit auch wenn es nicht großartig innovativ ist.

Hervorragend ist auch das Leveldesign, da ist wirklich verdammt viel Abwechslung dabei, und alles sieht dabei noch so gut aus, am Ende hatte ich noch einen WTF Moment.

Ich bin froh dass das noch ein klassisches lineares SP Spiel ist und man daraus kein Open World gemacht hat, es spielt sich wie ein Film, man wird nie müde oder gar gelangweilt in den gut 17 Stunden die ich benötigt habe.

Zu loben ist noch die deutsche Synchro und die gesamte Musik.

Die Technik am PC ist hervorragend, keine Abstürze, keine Frametime Probleme, grundsätzlich sehr sehr performant und eine aus meiner Sicht exzellente DLSS Implementierung die deutlich besser ist als die interne TAA Lösung.

Hier ein paar Screens in 3440*1440, DLSS Quality, alles Ultra und Raytracing auf Sehr Hoch:


Wieso also kein 10/10?
Das sind für mich Spiele in der Klasse eines RDR2 oder TW3, Spiele die einem auch nach dem Durchspielen in Erinnerung bleiben (in jeglicher Hinsicht).

Von mir aus definitiv eine Empfehlung!
 
Mit Guardians of the Galaxy bin ich durch. Ein wirklich gelungenes 3rd Person Action Adventure.
Allerdings keines, das irgendwelche neuen Impulse für das Genre setzen kann. Stattdessen bietet es eine Mix aus Altbekanntem mit all den Gameplay Elementen und Mechaniken, die man schon aus etlichen anderen Spielen dieser Art kennt. Was das Gameplay angeht, ist GotG somit bestenfalls solide.
Getragen wird es von den mega-sympathischen Charakteren und deren ständigen Kabbeleien, die mich dazu brachten, ein ums andere Mal zu schmunzeln bis lachen.
Von mir gibt‘s dafür 8,5/10.
Ist bei dir das Spiel eigentlich auch so schrecklich verbugged? Gefühlt muss ich in jedem 2. Kapitel einmal einen Checkpoint neu laden weil mal wieder irgendein Event nicht getriggert wird.

Ansonsten finde ich das Spiel echt gut, aber das reißt mich regelmäßig total raus :daumen2:
 
Ok, bei mir ist es auch ab der 2. Hälfte deutlich schlimmer geworden.
Echt schade um das Spiel, sowas darf bei einem streng linearen Spiel echt nicht passieren.
Da gebe ich dir recht. Vor allem wäre es doch eigentlich kein Problem gewesen, das Spiel noch um ein paar Wochen zu verschieben, um noch etwas Bugfixing zu betreiben. Es wäre dann trotzdem noch vor Weihnachten erschienen, und große Konkurrenz gibt es in diesem Genre im 4. Quartal auch nicht.
 
Ich habe gerade Shadow of the Tomb Raider beendet, wie das Game bei mir als Uncharted Fan all die Jahre "unentdeckt" geblieben ist, ist mir ein Rätsel, super Game. Zocke jetzt auch FC6 bis endlich Sherlock: Chapter One rauskommt.
 
Soo, gerade Guardians of the Galaxy beendet.

Insgesamt kann man das Spiel definitiv als spielbaren Film bezeichnen. Quasi das komplette Spiel über gibt es irgendeine Form von Interaktion zwischen den Charakteren und sei es nur ein kurzer Kommentar weil ich mal wieder zu weit von der vorgesehenen Route abweiche. Genau diese Dialoge sind auch mit die größte Stärke des Spiel, die englische Sprachausgabe ist hervorragend und die Dialoge super geschrieben. Zusammen mit den sehr gut gemachten Zwischensequenzen kann das Spiel es in der Hinsicht ohne Probleme mit den beiden Filmen aufnehmen.

Das Gameplay hingegen ist so eine Sache. Im Prinzip ist es ein simpler 3rd Person Shooter mit ganz leichtem Party System, welches allerdings im Prinzip gerade im späteren Verlauf des Spiel in simplem Button Smashing ausartet, weil die Kämpe unheimlich hektisch werden und man einfach nur irgendwas auslösen will um möglichst viele Erfahrungspunkte zu bekommen. Diese steigen je "cooler" der Kampf wird, also je weniger Schaden man nimmt und desto mehr Spezialfähigkeiten man nutzt.

Leider ist auch dieses System sehr simpel gestrickt. Gefühlt hat man schon nach der Hälfte des Spiels alle Fähigkeiten und ist quasi unbesiegbar. Neben der Fähigkeiten gibt es noch Perks, die man an Werkbänken, die in den Leveln und der Milano verteilt sind. Dafür gibt es aber nur 2 verschiedene benötigte Materialien, die in den Leveln verteilt sind, aber auch hier gilt die selbe Schwäche wie bei den Fähigkeiten. Wenn man sich ein wenig in den Leveln umschaut hat man schon ab der Hälfte des Spiels alles freigeschalten.

Am Ende klingt das aber alles negativer als es ist, weil die Starke Story das Spiel ohne Probleme trägt und ich so trotzdem meinen Spaß hatte. Bei einem Nachfolger darf das ganze Progress System aber doch etwas ausgereifter und erwachsener sein :daumen:
 
Mich reizt es, immer mal wieder ein paar Flugrunden mit dem MS FS2020 oder mit Prepar3D zu drehen. Für letztere habe ich einige AddOns von PDMG (747-400, 737-NGX). Am Wochenende ist das dann auch mal die Langstrecke in Echtzeit inklusive Routenplanung, Treibstoffberechnung, Alternates sowie Bestimmung von Takeoff- und Landing-Speeds :Ddran. Wetter ist dann natürlich Echtzeit.

Ist so'n Hobby. :-]
 
Spiele gerade Encased.

Encased bietet mit seiner Mischung von 1970 / 1980er Jahre SciFi, Kalter Krieg, Post-Apokalypse und "leichten Gefängnisatmosphäre" (die Spielwelt wird von einer energetischen Kuppel unbekannten Ursprungs, die Menschen zwar lebendig rein aber nicht wieder lebendig raus lässt, Gohic 1 lässt irgendwie grüßen, umschlossen) eine recht interessante Kombination beim Setting und gerade wer etwas mit CRPGs anfangen und sich für Spiele wie die Ur-Fallouts (Fallout 1 und 2) und Wasteland 3 erwärmen kann, sollte daher unbedingt mal einen Blick bei Encased riskieren.

Das Spiel bietet herrlich umfangreiche Möglichkeiten für die verschiedensten Charakterskillungen, von ganz klassisch dem tumpen (inkl. niedrige Intelligenz Antworten für Dialoge) Waffen schwingenden Haudrauf, über den charismattischen redegewanten "Diplomaten", welcher die meisten seiner Situationen mit Worten löst, dem sozial verpeilten Wissenschaftler, mit Scifi-Energiewumme, bis hin zu, meinen persönlichen Highlight im Spiel, einem Charakter der mit Psikräften und "Powerrüstung" (im Spiel als Servorüstungen bezeichnet) durch die Spielwelt zieht, ist im Grunde alles umsetzbar und spielt sich herrlich unterschiedlich.

Das Questdesign ist dabei sehr eindeutig stark von Fallout, aber auch Wasteland (Fraktionsruf), inspiriert und in sehr vielen Dialogen werden Antwort- und Lösungensmöglichkeiten daher auch direkt von den vom Spieler geskillten Fähigkeiten und desen Handlungen / Entscheidungen bei Quests und Ruf bei den verschiedenen Fraktionen mit beeinflusst.

Beim Kampfsystem findet man sehr klare Anleihen und Paralellen aus Wasteland 3 (z.B. das es rundenbasiert ist, oder aktive Waffenskills wie einen "Präzisionsschuss", oder "Verkürpelnden Schuss", oder dem Feind "Schmutz in die Augen zu werfen" gibt), allerdings besitzt eben dieses Kampfsystem in Encased leider auch nicht so ganz desen taktischer Tiefe / Möglichkeiten und somit das runde Spielgefühl, was ich auch als den größten Schwachpunkt von Encased sehen würde, aber einen über den man, denke ich, auf Grund der anderen Stärken beim Setting und den Quests recht gut hinwegsehen kann.
Auch weil es auch nicht so ist das die Kämpfe völlig "flach" wären, sie sind eben nur nicht ganz auf dem gleichen hohen Niveau eines Wasteland 3, aber immer noch höher als in Wasteland 2, zum Vergleich.

Und natürlich dürfen bei so einem solchen Setting und solchen Vorbildern auch herrlich schräge Begleiter nicht fehlen, wobei aber alternativ durchaus auch die Möglichkeit besteht als "einsamer Wolf" (inkl. dazu passende Perks und Erfolg) das Spiel zu bestreiten.
Aber wer will das schon wenn u.a. ein kleines Robotermädchen, welches einen fable für richtig große und schwere Waffen / Geschütze hat und versucht das "Mensch sein" zu verstehen, eine äußerst korrupte Wissenschaftlerin, ohne Verständnis für das Wort Reue & Schuld, oder einen schrägen Ex-Knacki mitnehmen kann, der anderen Buddhas lehren mit seinen Fäusten näherbringen will, einen bei seinen Abenteuern begleiten können. ;)

Kurz um zu meinen Fazit.
Encased bietet eine herrlich schräge und über weite Strecken stimmige Mischung bei Setting, Quests und Gameplay, mit genau den richtigen Anleihen zweier großartiger CRPG Vorbilder und mit genug Möglichkeiten für unterschiedliche Lösungen, sowie Charakter Builds, um es problemlos mehr als einmal durchzuspielen und sollte ich dem Titel eine Bewertung abgeben müssen, ich würde Encased wohl eine gute 8/10 geben und hoffe doch dass das Spiel genug Erfolg haben wird das die Entwickler noch ein Encased 2 entwickeln werden.
Dann vielleicht auch mit noch ein wenig "ausgefeilteren" Kämpfen und so einem noch runderen Spiel, als sowieso schon.

In jeden Fall aber, wie ja schon eingangs geschrieben, lohnt ein Ausflug in Encased (Kostenpunkt 29,99€ auf Steam), so man CRPGs mag, oder es schafft sich darauf einzulassen. :)
 
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Far Cry 6 (7.75/10)

Nach 46 Stunden bin ich jetzt auch mit Far Cry 6 fertig, und ich dürfte auch alles gemacht haben was das Spiel so hat (alle Basen, Nebenmissionen, Schatzsuche usw.).

Zum Einen gefällt mir, wie für Far Cry üblich, das Gameplay bzw Gunplay sehr, es macht einfach Spaß mit den unterschiedlichen Waffen und Gadgets zu spielen, das ist definitiv ein Pluspunkt.

Grafisch finde ich es mit RT außerordentlich hübsch, um es hier anhand einiger Screenshots zu verdeutlichen (3440*1440P, alles Ultra außer Schatten auf Hoch inkl. Raytracing Reflektionen und 1.2 facher Auflösungsskalierung):


Um bei der Technik zu bleiben, die KI scheint doch relativ doof zu sein, der Soundtrack ist "ok", die Radiomusik gefiel mir nur selten. Die Fahrzeugsteuerung gefiel mir wiederum um einiges besser.

Das Spiel bietet Ubisoft typischen Füllstoff an, wie Basen usw.
Ich fand diese diesmal ganz unterhaltsam, gerade die Schatzsuchen waren schon sehr toll gemacht.

Die Nebenmissionen sind zumeist nicht allzu vielfältig, die eine oder andere hat jedoch eine ganz interessante Hintergrundgeschichte.

Und nun zur Story, und da stört mich vieles.
Zum Einen hat man natürlich den typischen Bösewicht, und der wird von Giancarlo Esposito grundsätzlich gut gespielt, nur kommt er meiner Meinung nach einfach zu selten vor, abseits von Zwischensequenzen nach bestimmten Ereignissen.
Sehr negativ zu bemerken ist jedoch dass Ubisoft es nicht geschafft hat, bei einem so ernstem Thema, einer Revolution gegen einen Diktator, eine gewisse Ernsthaftigkeit zu zeigen. All die Akteure, fast alle relevanten Story Charaktere sind "hip" und "cool". Die Revolution scheint wie ein Spiel zu sein, man feiert komische "Partys" nach bestimmten Ereignissen, der "Cringe Faktor", um es mal so zu nennen, ist extrem hoch, in einigen Szenen wollte bzw konnte ich kaum zuhören bzw zusehen, so hoch ist der Fremdschämfaktor.
Das ist bei Ubisoft kein Einzelfall, bei Watch Dogs 2 bzw 3 hatte man das genauso oder auch in Far Cry New Dawn.
Das ganze Szenario mit einem so guten Schauspieler hat wahnsinnig viel Potential, man hätte hier eine tolle Geschichte aufbauen können und das ganze ernst belassen müssen, nicht so "hipp" und "cool", als wäre eine Revolution wie eine Party.

Das tolle Gameplay, die wirklich wunderschöne Spielwelt, der Umfang an Waffen, Gadget und Möglichkeit sehr vieles zu customizen und der Bösewicht der, wenn er in Erscheinung trat das sehr gut gemacht hat (genauso wie ein paar andere Bösewichte auch), das sind alles große Pluspunkte, aber praktisch alle anderen Story Charaktere sind einfach nur richtig cringe.

Beim nächsten Mal bitte, gerade bei so einem Thema, die Ernsthaftigkeit beibehalten, keine 0815 peinlichen Cringecharaktere aufbauen, dann passt der Rest auch, Ubisoft hat hier enorm viel Potential verschenkt.

Was mich auch etwas störte war die doch geringe Anzahl an normalen NPC's in der Hauptstadt, es ist unglaubwürdig wenn 80% der "Bürger" Soldaten sind.
 
Was mich auch etwas störte war die doch geringe Anzahl an normalen NPC's in der Hauptstadt, es ist unglaubwürdig wenn 80% der "Bürger" Soldaten sind.
Das wird wahrscheinlich mit einer Mod gefixt.
Davon abgesehen: Super, danke für dein gut zusammengefasstes Review.
Für mich eine weitere Bestätigung, dass ich irgendwann erst für ca. 15 Euro zugreifen werde.
 
Das wird wahrscheinlich mit einer Mod gefixt.
Davon abgesehen: Super, danke für dein gut zusammengefasstes Review.
Für mich eine weitere Bestätigung, dass ich irgendwann erst für ca. 15 Euro zugreifen werde.
Ich habe das Spiel von AMD "geschenkt" bekommen für den CPU Kauf, aber ja, ich würde es auch eher bei <30 Euro empfehlen.
Es ist insofern schade als dass man hier leider viel Potential verschenkt hat, fast alle anderen Aspekte sind großteils wirklich sehr gut und unterhaltsam, und so einen schönen Sonnenaufgang gab es wohl noch in keinem Spiel.
 
Die Pflicht ruft: Call of Duty Vanguard (Series X)

Ja, ich geb‘s zu: ich mag CoD. Entsprechend habe ich mir dann auch Vanguard zugelegt.

Seit Modern Warfare 2019 fungieren die jeweiligen Ableger gleichzeitig auch als CoD Hub. Man kann so aus dem Hauptmenü der jeweiligen Spiele auf andere (installierte) CoD zugreifen.

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Die Kampagne folgt dem üblichen CoD Muster. Schnelle, bombastisch inszenierte Action, dieses Mal wieder im WWII.
Das Game bietet auf der SX einen 120Hz Modus und sieht gleichzeitig auch schick aus. Atmosphärisch passt es ebenfalls.

Hier mal ein paar Impressionen aus der ersten atmosphärischen, düsteren Spielstunde der Kampagne:

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Herzstück eines jeden CoD ist aber der MP…und der enttäuscht. Ich habe viele, viele Stunden mit dem MP von Cold War verbracht. Und Vanguard gleicht dem wie ein Ei dem anderen. Vanguard kommt daher wie ein Cold War mit ein paar neuen Maps, und das war‘s. Das MP Menü ist gleich:

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Das Waffenmenü ist gleich, das Kill Streak Menü ist gleich, das Perk Menü ist gleich. Und bis auf einen Modus sind auch die Spielmodi gleich. Das gilt auch für die grundlegende Spielmechanik des MP. Man levelt, levelt und levelt um Waffen, Waffenmodifikationen usw. freizuschalten. Und ganz ehrlich: nach unzähligen Stunden Cold War, wo ich mir so einige schlagfertige Waffen freigespielt habe, habe ich keine Motivation mehr, das nun beim neuesten CoD Ableger wieder von vorne anzufangen. Sehr schade, das der MP von Vanguard nur eine Copy Cat Fortsetzung mit kaum neuen Ideen geworden ist.

Deswegen meine Wertung:

Kampagne 8,0/10

Multiplayer 6/10
 
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Tja, Leute, und dann ist mir echt eine verrückte Sache passiert. Da schaue ich in meinen Briefkasten und habe darin eine Einladung zu einem Festival…in Mexiko. Gut, Mexiko ist jetzt nicht gerade vor der Haustür, aber wenn ich mit schnellen Auto gelockt werde, kann ich halt nicht nein sagen.

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Na ja, mal sehen was dieses komische Festival so zu bieten hat…



EDIT:

Racing war immer eines meiner liebsten Genres. In besonderer Erinnerung geblieben sind mir folgende Classics:

Pitstop 2 (C64 >Reifenabnutzung)

Test Drive (C64 > super “realistische“ Cockpit-Grafik)

Grand Prix Circuit (Amiga > best F1 Game ever)

Lotus Esprit Challenge (Amiga > superschnell, superflüssig)

Mario Kart (SNES > auch das ist Racing :D )

Ridge Racer (PS1 > Riiiiiiiiiiiiidge Racer !!!!!! )

Formula 1 (PS1 > Grafik wie bei einer TV Übertragung)

Gran Turismo (PS1 > Cars, cars, cars )


In der Gaming Neuzeit führt natürlich kein Weg vorbei an der Marke Forza. Und Forza Horizon 5 könnte sich tatsächlich in die Liste meiner All-Time-Classics einreihen. Autos, Setting, Grafik, Sound/Musik….schwärm :love:
so, muss weiterfahren :daumen:

Viele Grüße aus Mexiko!
 
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Back4Blood (Series X Gamepass)

Mit einem Kumpel habe ich die Kampagne im Koop begonnen. Der Zombie-Horden-Shooter ist in kleinen Dosen teils spaßig, oftmals aber auch zu unübersichtlich unf hektisch. Zudem halte ich es für äußerst fraglich, ob es dauerhaft motivieren kann, eine Zombie Horde nach der anderen umzumähen.
Mal abwarten.
Kleine Koop-Empfehlung meinerseits: https://store.steampowered.com/app/548430/Deep_Rock_Galactic/
Das Teil fetzt, die Community ist großartig und das Spiel wird genau an den richtigen Stellen ausgebaut. :daumen:
SO stell ich mir Koop-Spiele vor! :hail:

Trotz des Trends hin zu “Games as a Service“, der solche Perlen wie das hochwertige eFootball hervorbringt, werden sie immer noch gemacht: die klassischen Singleplayer Action Adventures. Ein solches ist Guardians of the Galaxy. Ich habe gerade mal ein Stündchen auf der Series X reingeschaut. Dank Update für mein TV mit Dolby Vision + 120Hz + VRR.
Schicke Grafik, grandioser Soundtrack und der typische Guardians Humor machen mir bisher verdammt viel Spaß. Ich freue mich schon darauf später weiterzuspielen.
Ich hab mir Guardians auch gekauft. :D Hab die ersten 15 Minuten mit Musik hören verbracht. :ugly:
Ein absolut großartiges Spiel! Hoffentlich gibt es in Zukunft mehr Titel dieser Art.

Ja, mir fehlte lediglich die Menge an Ironium zum Upgrade?
Kleiner Tipp: Sobald du den Bioscanner hast, brauchst du im späteren Spiel fast keine Außenposten mehr. ;)
Ich hab alle Pflanzen, Kristalle etc. die in der Spielwelt so rumstehen auf Vertrautheitsbonus auf mindestens 16% erforscht. Ist sau viel Arbeit, lohnt sich aber langfristig.

Dadurch kannst du durch die Cultivatoren später diese Pflanzen anbauen. Jede Pflanze/Kristall produziert diverse Rohstoffe. Im Lexikon kannst du diese nachschlagen. Ich bau über Minen zum Beispiel weder Uran noch Palladium ab. Das läuft alles über die Cultivatoren. :D

Btw. diese Woche kommt noch Jurrasic World Evolution 2 raus. :banane:
Das wird mein Cozy-Game für den Urlaub.


Ja, ich geb‘s zu: ich mag CoD. Entsprechend habe ich mir dann auch Vanguard zugelegt.
Die Spiele fasse ich erst wider an, wenn man Raven-Software genug Zeit und Budget gibt, um eine ordentliche und lange Singleplayer-Kampagne zu bringen. :) Diese Fast-Food Kampagnen sind einfach nichts für mich.
 
Die Spiele fasse ich erst wider an, wenn man Raven-Software genug Zeit und Budget gibt, um eine ordentliche und lange Singleplayer-Kampagne zu bringen. :) Diese Fast-Food Kampagnen sind einfach nichts für mich.
Ja, die Kampagne ist wohl wieder echt kurz. 6h habe ich gelesen.
Ich konnte aber doch nicht die Finger von Vanguard lassen und habe es am WE ausgiebig gespielt (abwechselnd mit Forza Horizon 5).
Spielmodi: Team Deathmatch.
Hervorragend finde ich die Maps. Die sind richtig gut geworden, und auch recht zahlreich. Allerdings ähneln manche rein optisch doch sehr Maps aus Cold War (Texturen etc.)…da hat man wohl auch erhebliches Recycling betrieben.
Darüber hinaus hat man bei der Entwicklung gegenüber Cold War an einigen Stellschrauben gedreht. Vor allem sind Sniper nicht mehr übermächtig. Im Cold War MP war es oft so, dass Sniper nicht mal richtig anlegen mussten, um einen traumwandlerisch sicher aus dem Spiel zu nehmen. In Vanguard ist das Snipern nicht mehr so einfach, und nicht jeder Sniper-Treffer ist automatisch tödlich. Das macht das Spielen deutlich angenehmer.
Außerdem hat man auf die Bremse getreten. Cold War war einfach ein sauschnelles Spiel. In Vanguard bewegen sich die Spielfiguren deutlich langsamer. Das macht das Spielen nicht ganz so stressig.
Von daher geht der MP dann doch für mich in Ordnung.

An meiner Wertung für den MP ändert sich aber nix, einfach weil es sich Activision doch sehr, sehr einfach gemacht hat.
 
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