Der "Naturwissenschaften" Thread

AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Sind dir in letzter Zeit Bücher vom Kopp-Verlag in den Schoß gefallen?;)
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Hab ich jetzt noch nichts davon gehört, muss ich sagen.
Hast du mal ein Link zu einem Artikel darüber?

Ist schon länger her, musst mal gucken ob google was hergibt.

Glaube ich jetzt nicht. Jedes Lebewesen muss sich den Naturkonstanten beugen. Du kannst weder elektrische Ladungen manipulieren noch die Lichtgeschwindigkeit oder die Gravitationskonstante verändern. Ebenso basiert das Leben auf ganz wenige Elemente, die anderen sind schlicht nicht geeignet.
Das Leben auf der Erde basiert auf Kohlenstoff. Welches andere Element hat ähnliche Eigenschaften wie Kohlenstoff? Da fallen schon mal alle Metalle raus. Edelgase auch. Alles, was radioaktiv ist sowieso.
Du brauchst also ein Element, das 4 Bindungen eingehen kann und über stabile Doppelbindungen verfügt.
Da gibt es einzig nur noch Silizium. Auch das hat 4 Bindungen und kann Doppelbindungen eingehen. Und Silizium ist deutlich häufiger auf der Erde anzutreffen als Kohlenstoff. Trotzdem hat sich Kohlenstoff als Basis durchgesetzt.
Dann brauchst du noch ein Lösungsmittel. Wasser ist ein hervorragendes Lösungsmittel. Es hat phantastische Eigenschaften.
Was gibt es da als Alternative?

Gute Frage was es da für eine Alternative geben soll. Woher aber wollen wir wissen dass es keine gibt ? Natürlich werden auf allen Planeten im All immer wieder die selben Stoffe vorkommen die uns nicht neu wären. Auch suchen wir eben genau nach solchen Verbindungen weil wir Leben halt nur in dieser Forum kennen, Aber, dass ausschließlich nur Kohlestoff-Verbindungen komplexes Leben ermöglichen halte ich für eine gewagte Annahme. Es ist etwas vermessen zu denken der Mensch sei die logische Schlussfolgerung davon wie intelligentes Leben auszusehen hat, vorallem als einzige Möglichkeit.

Tja, das ist die Frage. Die Gravitation ist deutlich schwächer als alle anderen Kräfte und erst wenn man in die Dimensionen eintaucht, sind alle 4 Kräfte gleich stark und man kann sie nicht mehr voneinander unterscheiden. Das ist das Ziel der Forschung. Ob wir es noch erleben? Keine Ahnung.

Es gibt Stringtheoretiker die Gravitation sogar als stärkste der vier Urkräfte vermuten. Um herauszufinden ob alle 4 Urkräfte mal zusammen eine Kraft waren, müsste man wohl einen Collider paar mal um die Erde ziehen :D Hab auch keine Ahnung ob man so was jemals simulieren wird, aber wirklich interessant wäre dann ja die Anwendung von Gravitation, wie in neuen Kinofilmen oft gezeigt. Ich würde mir dann die Arbeit einfach zu mir nach Hause krümmen, aber möglicht ohne die Zeit zu strecken, meinst du das wäre iwann möglich ? :D

Tja, das verstehe ich auch nicht. Als wir erkannt haben, wie gefährlich FCKW für die Ozonschicht ist, wurde das Zeugs recht schnell verboten.
Beim Klimawandel tun sich alle schwer. Echt komisch.

Naja das mit den FCKW wurde Ende der 70er beschlossen ? Da war die Welt ja noch heile. Heute ist es doch so dass es mehr Lobbys als Menschen gibt, und bist du gegen eine kannst du deinen Beschluss mit Schmackes das Klo runter spülen. Heute braucht man nicht mehr viele Freunde sondern Reiche.

Vielleicht entdecken wir ja demnächst ein Planeten, der eine Ozonschicht hat. Dann wissen wir, dass es dort Leben geben muss.
Finden wir dann noch FCKW in der Atmosphäre, wissen wir, dass es die Aliens auch gerne kühl haben wollen und genauso dämlich sind wie wir.

Ob das so gut wär.. Die Indianer haben wir durch Grippen fast ausgerottet. Die Aliens würden bei einem Besuch von uns Gefahr laufen sich mit Volksdepression anzustecken. Lieber nicht :D
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Die EAV hat Gott geschaffen?
Davon wüßte ich aber.

Zumindest sind weite Teile der EDV genauso irrational und fehlerhaft wie andere Dinge, die von ihm stammen sollen.


Du musst das Quanten mechanisch betrachten. Natürlich ist da eine Kraft.

Und wieso ist Kraft 1 pm vor dem Erdboden noch gar nicht da, aber 1 pm später zu 100%, 2 pm später immer noch zu 100%? Kräfte mit Fernwirkung, und hier geht es um Kräfte die über tausende Kilometer wirken sollen, mögen sich exponentiell mit der Entfernung ändern, aber in jedem Fall kontiuierlich. Die Bremse auf dem Weg vom Hochhaus richtig Erdmittelpunkt entwickelt sich nicht kontinuierlich, sondern ziemlich plötzlich.


Ja aber auch aus Andromeda werden die meisten Himmelskörper rötlich aussehen, weil sich auch dort fast alles von der Galaxie wegbewegt. Mir fällt da Prof. Lesch ein der meinte dass das normal ist, weil Galaxien sich im "wegbewegen von allem" durchaus mal in die Quere kommen.

Hat er das auch energetisch erklärt? Alle Galaxien haben ihre "Wegbewegung" in einem gemeinsamen Ursprung gestartet und müssen im Laufe der Jahrmilliarden stetiger Beschleunigung eine so enorme Geschwindigkeit aufgebaut haben, dass sich dieser heute schon so weit jenseits unserer Hubblekonstante befindet, dass wir nicht einmal eine potentielle Richtung nennen können. Welche Kraft des Universums bitte schön kann etwas von der Masse einer Galaxie, die mit relativistischer Geschwindigkeit unterwegs ist, mal eben abbremsen und im 90° Winkel erneut beschleunigen, damit diese die Bahn einer anderen Galaxie kreuzen kann?
Oder, genauer gefragt da ja alle Beschleunigung eigentlich eine Folge der Expanison des Raums sein soll: Wie kann sich die Ausdehnung des leeren Raums vor besagter Galaxie, des leeren Raums hinter besagter Galaxie (zusammen = Abbremsung in Richtung Z) und des leeren Raums neben besagter Galaxie (neue Beschleunigung in Richtung Y) so dramatisch unterscheiden? Im leeren Raum gibt es per Definition keine Unterschiede, sondern nur allgemeingültige Gesetze, die zu ähnlichen/gleichen Ergebnissen führen müss(t)en.


Das ist auch so ne Sache die ich nicht ganz kappiere. Wir haben diese Lichtgrenze, als grelle weiße Lichtwand sichtbar oder ?

Schwarz. Es ist die Grenze, ab der uns die Strahlung von noch weiter entfernten Quellen nicht mehr erreichen kann. Eigentlich müsste sie damit auch Frequenzabhängig sein - um das Licht einer Sonne wie der unseren soweit ins rote zu verschieben, dass wir es nicht mehr mit Lichtteleskopen sehen können, braucht es nicht so viel Entfernung/Geschwindigkeitsunterschied. Um den Gamma-Burst eines Neutronensterns vor einem hypothetischen interplanetaren Ultralängstwellenempfänger mit einer Antennenlänge von 1-2 AE zu verbergen, wäre einiges mehr an Distanz nötig.

Ergo muss es weitere universale Sprachen geben ausser Mathematik und Logik.

Häh?
Was sagen die Grenzen der bisherigen physischen Forschung von Homo sapiens über die (Nicht-)Existenz von "universellen Sprachen" aus?

Könnte ja sein dass es anders geformte Wesen gibt welche das Universum eben ohne Logik und Rechnen verstehen, vlt fühlen sie nur und denken nichtmal, uns wissen dadurch Dinge die wir uns fragen.
Ob wir da noch das selbe Universum erleben würden ?

"verstehen" bezeichnet das logische Nachvollziehen von Mechanismen. Deine These ergibt somit grammatikalisch keinen Sinn, wenn man etwas nicht versteht, versteht man es nicht. Das heißt nicht, dass man nicht einen anderen Bewusstseinsbezug zu etwas haben kann -diverse Konsumenten von LSD, Peyote und zahlreichen Pilzen berichten jedenfalls das Gegenteil-, aber dieser würde dann auf Deutsch nicht "verstehen" genannt werden. Und ist zumindest bei besagten Konsumenten auch von grundsätzlich anderer Natur als naturwissenschaftliches Verständnis.

Naja, die RT hält eben nicht allen Beobachtungen stand.

Immerhin mehr als RT Deutschland :ugly:


Im Prinzip nicht, aber es soll solche Funde geben für die es keine eindeutigen Erklärungen gibt. Sternenlicht das älter als der Kosmos selbst datiert wird. Entweder Berechnungsfehler, vielleicht durch iwelche unbekannten fehlenden Faktoren in der Gleichung, oder das Weltall ist tatsächlich älter ?

Hast du da mal nähere Informationen zu solchen Fällen? Da die Konstanten, die für Berechnungen eingesetzt werden, ihrerseits aus solchen Beobachtungen stammen, erscheinen mir derartige Anomalien jenseits des üblichen Ungenauigkeitsbereichs schon rein mathematisch unmöglich, vollkommen ungeachtet des zugrunde liegenden Verständnis des Universums.

Es geht halt nicht wirklich weiter, bezogen auf die ganz großen Fragen der Menschheit.

Welche Fragen wären das denn? "wann kommt das nächste Iphone?" gehörte nie zum Forschungsgebiet der Astronomie, "gibt es Gott?" auch nicht. Von daher ist der mangelnde Fortschritt auf der Suche nach Antworten keine neue Erscheinung, umgekehrt werden laufend weitere Antworten zur physischen Struktur und Entwicklung des Universums geliefert.

Mehr oder weniger wird die Welt aber um unsere Ohren fliegen. Die Polkappen schmelzen, Metropolen werden in paar Jahrzehnten unter Wasser stehen, und wir sind erst dabei Plastikbecher bei Starbucks abzuschaffen. Alle Staatscheffs rechtzeitig zu globalen Reformen zu bewegen wäre wohl ein Weltwunder.
Ich wäre dafür dass man den Wissensstand für die Nachwelt aufhebt, und Bedinungen schafft damit wenigstens ein paar überleben. Aus der gesamten Menscheitsgeschichte besitzen wir heute gerade mal nur 1% Überliefertes. Dabei bräuchte es nur einen Stift und einen Zettel, wo draufsteht: Dieser Planet geht auf unsere Kappe :D

Das Überleben als Art ist vorerst nicht gefährdet. Menschen können mit erstaunlich wenig auskommen und 100 Millionen Menschen weltweit haben die Möglichkeiten, sich sehr viel zu nehmen. Bedroht ist unsere Wirtschaft, unsere Infrastruktur und damit unser Zusammenleben und unsere Zivilisation. Aber Aussterben tun hier nur Arten, die wir systematisch ausbeuten oder bekämpfen oder die von vorneherein nur in sehr geringer Zahl in ihrem jeweiligen, heute kaum noch existenten Ökosystem vorkamen. Homo sapiens ist weder auf wenige Ökosysteme beschränkt noch kommt er in denen nur in geringer Zahl vor. Selbst wenn die sich anbahnenden Verknappungen zu Atomkriegen führen würden (eher unwahrscheinlich, da die zunächst betroffenen 3-4 Milliarden Menschen nicht über die nötigen Mittel verfügen), wäre nur eine Dezimierung aber keine Auslöschung der globalen Population zu befürchten.

Respektive aus Sicht aller anderen Spezies diese Planeten: Zu erhoffen.


Das Leben auf der Erde basiert auf Kohlenstoff. Welches andere Element hat ähnliche Eigenschaften wie Kohlenstoff?

Per Definition hat jedes andere Element in der gleichen Periodensystemgruppe die quasi gleichen chemischen Eigenschaften. Stabilitäten und Aggregatzustand bei bestimmten Drücken und Temperaturen mögen sich verschieben – Siliziumverbindungen sind zum Beispiel meist reaktionsträger als C-basierte, H2S wird verglichen mit H2O erst bei höheren Drücken flüssig. Aber für eine Lebensentstehung bei 10 oder 100 bar sind das keine negativen Eigenschaften, im Gegenteil, und 1 bar Athmosphärendruck ist nun einmal nicht die Norm im Universum, sondern ein Einzelfall.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Das darfst du nicht durcheinander bringen. Der Mensch ist wie jedes andere Lebewesen auf der Erde eine Entwicklung der Evolution.
Wir brauchen kein Ultraschall oder Ultraviolett wahr nehmen können, da es für unser Leben nicht von Belang ist.
Wir haben andere Vorzüge. So können wir durch Schwitzen unsere Temperatur regulieren. Als der Mensch noch Jäger war, war das der entscheidende Vorteil. Er konnte länger durchhalten als die Tiere, die er jagte, weil eben die Tiere nicht schwitzen konnten und daher überhitzten.
Das Gehirn des Menschen ist im Vergleich zur Körpermasse recht groß. Dazu besitzt er den größten Neocortex. Er kann also besser "denken" als jedes andere Lebewesen. Dadurch dass er denken kann, hat sich die aufrechte Haltung durchgesetzt, damit die Hände frei waren. Schließlich hat er sein Körperfell verloren, um nicht die Hälfte des Tages damit beschäftigt zu sein, Parasiten aus dem Fell zu ziehen.
Guck dir Affen an, die machen den ganzen Tag praktisch nichts anderes als Fellpflege. Man stelle sich vor, wir würden 8 Stunden am Tag damit beschäftigt sein, Parasiten aus dem Fell zu ziehen.
Daher wurde das Fell abgeworfen und man fertigte Kleidung an.
Und dass der Mensch ein Kind der Evolution ist und nicht von einem höheren Wesen erschaffen wurde, kann man auch recht leicht belegen, da in den Genen des Menschen alles drin ist, was ihn zum Menschen entwickeln lässt, auch die Gene seiner Vorfahren und die der Vorvorfahren.
So kann es vorkommen, dass Menschen an Hypertrichose leiden. Ein Zeichen dafür, dass der Mensch früher mal komplett behaart war.
Dann gibt es Menschen, die drei Brustwarzen haben. Das ist mir der Milchleiste zu erklären, die jedes Säugetier hat. Sie verläuft von den Achseln über die Brust zum Bauch und dann hinunter zur Geschlechtsöffnung. Ebenso kann die Evolution erklären, wieso Männer Brustwarzen haben, obwohl sie die gar nicht brauchen.
Das ist mir schon klar das er gewisse Sinne "nicht benötigt" in seinem Lebensraum. Aber ist die biologische Evolution schon wirklich abgeschlossen? Oder kommt da noch was?:)


Aber für eine Lebensentstehung bei 10 oder 100 bar sind das keine negativen Eigenschaften, im Gegenteil, und 1 bar Athmosphärendruck ist nun einmal nicht die Norm im Universum, sondern ein Einzelfall.
Einzelfall nicht aber selten.

Ich finde sowieso die Frage nach anderen intelligenten Leben im Universum spannend. Dazu gibt es ja die Drake Gleichung: Drake-Gleichung – Wikipedia
Bei der Größe des Universums, was ich nur ansatzweise zu erahnen weiss, muß es noch Leben irgendwo geben. Sogar in unserer Galaxie. Da bin ich mir sicher.
Ich glaube auch intelligentes Leben in unserer Galaxie. Aber eine Kontaktaufnahme wird wohl problematisch. Aufgrund der großen Entfernungen und physikalischen Gesetze.
Und man weiss nicht ob sie friedlich sind. Aber wenn andere die Menschen beobachten würden, wie sich selber bekämpfen und umbringen, haben sie bestimmt auch kein gutes Bild von uns.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Das ist so nicht ganz richtig, z. B. in der Kosmologie z. B. sind Inflation, dunkle Energie und Materie reine Annahmen ohne mir bekannten (das mag nicht viel heissen) empirische Beweise und mit ungenügender mathematischer Beweislage.
In der Biologie wurde erst vor wenigen Wochen veröffentlicht,
dass bei der initialen Befruchtung zwei parallele DNA Stränge statt einem produziert wird und erst dann mit weiterer Zellteilung Geschlecht usw. bestimmt wird, obwohl nachweislich nur Material für einen und ein bisschen vorhanden ist. Schon komisch...
Im logischen Umkehrschluss wären in diesem Falle Gen-Biologie und Kosmologie nicht wissenschaftlich.

Es geht immer um empirische Wissenschaft.
Man forscht und bekommt Erkenntnisse. Entweder bestätigen sich Theorien oder man muss sie verwerfen.
Man kann also sagen, dass sie die Wissenschaft immer weiter irrt.
Das kann man ja an der Sonne sehen. Man nahm an, dass die Sonne eine Art Kohlestück ist, das durch glühen die Strahlung abgibt.
Dann kamen Geologen an und erklärten, dass die Erde älter ist als immer gedacht. Die Energiegewinnung der Sonne kann so nicht ablaufen.
Die Wissenschaft irrt sich, man erlangt neue Erkenntnisse und muss Hypothesen aufgeben.
Und das hat noch gedauert, bis man zur Kernfusion gelang.
Aber Wissenschaft kann nicht anders funktionieren als durch Beobachtung und Messen, denn nur so ist sie objektiv und unabhängig.
Und vor 100 Jahren hatte man noch keine Ahnung, was DNS überhaupt ist. Man hatte Theorien, wie das Leben weiter gegeben wird. Man forschte und entdeckte die DNS. Das geht immer so weiter. Erkenntnisse werden in Theorien übertragen. Man erweitert Theorien oder erneuert sie. Aber empirische Wissenschaft bleibt.

Ob es nun die beispielhafte und bewußt von mir gewählte, weil kontroverse Esoterik oder sonst was ist, DAS wollte ich genau damit zum Ausdruck bringen und du hast schlichtweg die landläufige Ansicht bestätigt, was nicht sein kann, darf nicht sein. ;)
Ich denke, hier stößt die Menschheit genau an diese Grenze des Unverständnisses zu Andersartigem - im Zweifel gefährlich bei z. B. einem hypothetischen Erstkontakt mit Aliens, die evtl. für uns schlechterdings nur mittel Gedankenübertragung mit einander parlieren und mittels PSI-Kräfte ihre Raumschiffe steuern :)
Bevor sich hier einer aufregt: Ja, für uns alle incl. mir nicht vorstellbar und fast lächerlich, aber was tun wir, wenn es tatsächlich so wäre... :(
Alle Aliens in die "geschlossene Abteilung" einsperren???

Ja, Esoterik hat in der Wissenschaft nichts verloren.
Wie willst du denn bitte "Lebensenergie" oder "Wasserenergie" wissenschaftlich erklären? Gibt es eine Energieform, die wir nicht kennen? Wie sieht die denn aus? Wie kann man sie überprüfen oder beschreiben?
Man kann sich eine Akasha Säule kaufen. Die kann Chemtrails abwehren. Aber auf welcher wissenschaftlichen Grundlage soll die denn funktionieren?
Dann gibt es Leute, die im Internet Baupläne für Freie Energie Reaktoren verkaufen. Das ist Hokospokus. Freie Energie gibt es nicht.
Dann gibt es Deppen -- ja, muss man so sagen -- die glauben, dass Motoren keinen Treibstoff benötigen sondern mit Luft fahren.
Es gibt Menschen, die die "Mainstream" Wissenschaft ablehnen. Ja, aber welche Wissenschaft gibt es denn sonst? Alternative Wissenschaft mit alternativen Fakten?

Aliens steuern ihre Raumschiffe per Gedanken? Das ist durchaus möglich. Schon heute gibt es Forschungen, wo Menschen, die Extremitäten verloren haben, mittels Implantate im Gehirn einen künstlichen Arm steuern können. Also genauso wie man heute seinen Arm steuert. Du schaust das Glas an und automatisch greift die Hand danach. Das ist für uns normal.
Sowas soll mit Implantaten möglich gemacht werden. Klar ist die Technik noch in den Kinderschuhen, aber was in 200 Jahren möglich sein kann, lässt sich heute kaum vorhersagen.
Daher würde ich das nicht ausschließen. Aber das hat nichts mit PSI oder Magie zu tun. Das ist Technologie. Auch Aliens werden Technologie haben, gerade wenn sie interstellare Raumfahrt betreiben.
Guck dir an, was in der Robotik passiert. In 100 Jahren haben wir Roboter im Einsatz, wo wir heute noch nicht mal dran denken würden.

Innerlich gehofft hatte ich gar nix, weil völlig ungläubig dem gegenüber.
Ich gehöre z. B. zu der <1% Minderheit der Menschheit, die sich nicht in Hypnose versetzen lassen. :)

Ich auch nicht. Das liegt daran, dass man sich hypnotisieren lassen will. Wenn man das nicht will, geht es auch nicht.

Sozusagen empfängnisarm für solche Phänomene.
Psychosomatisch mag ich nicht einmal widersprechen können, das kam sehr oft durch Stressmomente.
Die Kernfrage ist dennoch, was da passiert da.
Innere Selbstheilung?
Nur weil einer sein Patschepfötchen bei mir auf den Rücken legt?
Keine Ahnung...

klar ist die Hypnose real. Man kann aber nur ein Lebewesen hypnotisieren, dass das auch will. Tiere kann man nicht hypnotisieren.

Ach so, Ozon ist kein zwingender Beweis für Leben:
Leben auf Exoplaneten: Ein Element reicht nicht

Ja, Computermodelle. Da kommt es darauf an, wie genau die Datenanalyse ist. Eine kleine Veränderung hat große Auswirkungen.
Bis heute gibt es z.B. noch kein Computermodell der Planetenentstehung, das den Mars erklären kann. Eigentlich dürfte er gar nicht existieren.
Ebenso kann kein Computermodell erklären, wieso die Venus im Gegensatz zur Erde kein Wasser bekommen hat. Eigentlich hätte die Venus auch Wasser bekommen müssen.

Gute Frage was es da für eine Alternative geben soll. Woher aber wollen wir wissen dass es keine gibt ? Natürlich werden auf allen Planeten im All immer wieder die selben Stoffe vorkommen die uns nicht neu wären. Auch suchen wir eben genau nach solchen Verbindungen weil wir Leben halt nur in dieser Forum kennen, Aber, dass ausschließlich nur Kohlestoff-Verbindungen komplexes Leben ermöglichen halte ich für eine gewagte Annahme. Es ist etwas vermessen zu denken der Mensch sei die logische Schlussfolgerung davon wie intelligentes Leben auszusehen hat, vorallem als einzige Möglichkeit.

Das weiß ich nicht. Aber Wasser hat nun mal sehr gute Eigenschaften. Die Alternative müsste ebenso gute Eigenschaften haben. Gerade wenn wir von Leben ausgehen, das weiter geht als bis zum Einzeller.
Und auf der Erde gibt es Leben, das nicht auf Einzeller begrenzt ist. Ergo wissen wir, dass das möglich ist. Aber die Bedingungen müssen eben wirklich bis ins Detail passen.

Es gibt Stringtheoretiker die Gravitation sogar als stärkste der vier Urkräfte vermuten. Um herauszufinden ob alle 4 Urkräfte mal zusammen eine Kraft waren, müsste man wohl einen Collider paar mal um die Erde ziehen :D Hab auch keine Ahnung ob man so was jemals simulieren wird, aber wirklich interessant wäre dann ja die Anwendung von Gravitation, wie in neuen Kinofilmen oft gezeigt. Ich würde mir dann die Arbeit einfach zu mir nach Hause krümmen, aber möglicht ohne die Zeit zu strecken, meinst du das wäre iwann möglich ? :D

Ich warte auf das Holodeck und den Replikator. :D

Naja das mit den FCKW wurde Ende der 70er beschlossen ? Da war die Welt ja noch heile. Heute ist es doch so dass es mehr Lobbys als Menschen gibt, und bist du gegen eine kannst du deinen Beschluss mit Schmackes das Klo runter spülen. Heute braucht man nicht mehr viele Freunde sondern Reiche.

Es war aber möglich. Heute scheint es so, als wenn man wartet bis es einen vor die Füße fällt. Doch dann ist es zu spät und wir haben 1 Milliarde Flüchtlinge.
Ich glaube eh nicht daran, dass wir in den nächsten 30 Jahren zum Mars fliegen werden.
Erstens ist es eine technische Herausforderung, dagegen war die Mondlandung ein Katzensprung, dann der finanzielle Rahmen. Wer soll das bezahlen?
Und zweitens ist das eine sehr lange Reise. Da kann man nicht mal eben Houston um Hilfe bitte. Bis das Signal in Houston angekommen ist, kann es schon zu spät sein.

Ob das so gut wär.. Die Indianer haben wir durch Grippen fast ausgerottet. Die Aliens würden bei einem Besuch von uns Gefahr laufen sich mit Volksdepression anzustecken. Lieber nicht :D

Na ja, vermutlich kommen sie als Deppen an. :D
Wer mit annähernd Lichtgeschwindigkeit fliegt, hat das Problem, dass sich die Hintergrundstrahlung, die ja im Bereich der Mikrowellen liegt, sich in harte Gammastrahlung verwandeln wird. Und harte Gammastrahlung dauerhaft auf die Birne? Das lässt verdummen. :ugly:

Und wieso ist Kraft 1 pm vor dem Erdboden noch gar nicht da, aber 1 pm später zu 100%, 2 pm später immer noch zu 100%? Kräfte mit Fernwirkung, und hier geht es um Kräfte die über tausende Kilometer wirken sollen, mögen sich exponentiell mit der Entfernung ändern, aber in jedem Fall kontiuierlich. Die Bremse auf dem Weg vom Hochhaus richtig Erdmittelpunkt entwickelt sich nicht kontinuierlich, sondern ziemlich plötzlich.

Weil die elektromagnetische Strahlung abschirmbar ist. In diesem Fall ist der Asphalt elektrisch neutral. Man hat also keine Wechselwirkung. Erst wenn man versucht, den Platz eines anderen Elektrons einzunehmen, greift das Pauli Prinzip und verhindert das.
Aufgrund der elektromagnetischen Wechselwirkung kann man keine feste Materie durchdringen.

Per Definition hat jedes andere Element in der gleichen Periodensystemgruppe die quasi gleichen chemischen Eigenschaften. Stabilitäten und Aggregatzustand bei bestimmten Drücken und Temperaturen mögen sich verschieben – Siliziumverbindungen sind zum Beispiel meist reaktionsträger als C-basierte, H2S wird verglichen mit H2O erst bei höheren Drücken flüssig. Aber für eine Lebensentstehung bei 10 oder 100 bar sind das keine negativen Eigenschaften, im Gegenteil, und 1 bar Athmosphärendruck ist nun einmal nicht die Norm im Universum, sondern ein Einzelfall.

Nein. Das Elemente muss in der Lage sein Doppelbindungen eingehen zu können und dabei noch Verbindungen frei zu haben. Dazu brauchst du Elemente, die mindestens drei Bindungen haben. Vier sind logischer Weise besser. Alles darüber ist wiederum instabil. Bleiben also nur zwei Elemente, die 4 Bindungen haben und nicht zu groß sind, denn Atome, die zu groß sind, können keine stabilen Doppelbindungen erzeugen.
Und was die Norm ist, ist irrelevant. Es geht darum, dass sich das Leben einen Weg sucht.
Und wir haben neben der Erde noch weitere Planeten.
Die Venus. Hoher Druck, hohe Temperatur. Trotzdem ein toter Planet.
Der Mars. Niedriger Druck, niedrige Temperatur. Trotzdem ein toter Planet.
Bleiben noch die Monde der Gasriesen. Was da ist, wissen wir noch nicht. Gefunden wurde bisher nichts.
Dazu kommt, dass Leben natürlich auch unter extremen Bedingungen möglich ist. Das zeigen ja Bakterien auf der Erde.
Aber das sind Einzeller. Es wird vermutlich viele Planeten mit Leben geben, aber eben nur auf Einzeller begrenzt. Höher entwickeltes Leben, wie wir, wird Bedingungen brauchen, die echt passen und vor allem über Milliarden Jahre stabil sind.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Dann will ich es dir mal erklären. ;)
Was ist Ozon? Ozon ist ein Molekül, das aus drei Sauerstoffatomen besteht.
Wie entsteht Ozon? Energiereiche Strahlung verbindet drei Sauerstoffmoleküle miteinander.
Ozon zerfällt nach einigen Tagen wieder. Der Vorgang beginnt von neuem.

Jetzt die Frage. Wie kommt der Sauerstoff in die Atmosphäre, damit sich Ozon überhaupt bilden kann?
Tja, woher kommt denn der freie Sauerstoff auf der Erde?
Auf der Urerde gab es keinen Sauerstoff. Der wurde erst gebildet als Bakterien das Licht als Energiequelle nutzen konnten um Zucker aufzubauen. Das Abfallprodukt für die Photosynthese ist Sauerstoff.
Das passierte rund 1 Milliarde Jahre nach Entstehung der Erde. Dann hat es noch mal rund 2 Milliarden Jahre gedauert, bis der freie Sauerstoff alles verrostet hat, was nicht bei drei aufm Baum war.
Woher kommt wohl der ganze Sand? Genau, verrostetes Silizium. Woher kommen die schönen Rubine? Genau. Verrostetes Aluminium.
Als alles verrostet war, konnte sich endlich freier Sauerstoff in der Atmosphäre anreichern. Das Leben explodierte. Bla Bla Bla, den Rest spare ich mir. :D
Aber -- um freien Sauerstoff zu erzeugen braucht es Leben. Wo sonst soll der Sauerstoff herkommen? Und er muss ja immer weiter produziert werden. Würde die Sauerstoffproduktion auf der Erde stoppen, wäre innerhalb von 1-2 Jahrhunderten der gesamte Sauerstoff wieder irgendwo gebunden, eben weil Sauerstoff mit allem reagiert, was nicht weglaufen kann.
Finden wir also irgendwann mal einen Planeten, der Ozon in der Atmosphäre hat, wissen wir, dass es dort mindestens Bakterien geben muss, die oxygene Photosynthese betreiben.

Danke, das wäre jetzt aber nicht unbedingt nötig gewesen :D

Vlt. sollten wir uns mal nicht auf unsere beschränkte Sicht der Dinge beharren

Wieso sollte es denn nur kohlenstoffbasiertes Leben geben?

Silizium ist genauso reaktionsfreudig, wenn auch etwas träger,

ist aber der Zeitfaktor lang genug, könnte sich auch daraus Leben entwickeln

Man denke auch mal an die Bakterien, welche in einem schwefelhaltigen Milieu in der Tiefsee,

fernab von jedlichen solaren und oxygenen Einflüssen existieren

In den unendlichen Weiten des Universums,

werden wir sicherlich nicht die Einzigen sein,

was die Evolution so geschafft hat ;)

Vlt. sind nur wir aus dem Ruder gelaufen,

war halt so eine Art Testlauf, was möglich wäre

Dummheit wird halt bestraft :D
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Danke, das wäre jetzt aber nicht unbedingt nötig gewesen :D

Ich wollte gründlich sein. :D

Vlt. sollten wir uns mal nicht auf unsere beschränkte Sicht der Dinge beharren

Das macht die Wissenschaft nie, aber du brauchst ja erst mal Bedingungen und bisher kennen wir nur einen Fall, wo Leben entstanden ist.
Ich persönlich wäre ja schon beeindruckt, wenn wir auf den Monden der Gasriesen Leben nachweisen könnten.
Das würde bedeuten, dass die Erde kein Sonderstatus hat, sondern dass das Leben etwas Normales ist.

Wieso sollte es denn nur kohlenstoffbasiertes Leben geben?

Muss es nicht. Aber auf der Erde hat sich Kohlenstoff als Grundlage herauskristallisiert obwohl Silizium häufiger vorkommt.

Silizium ist genauso reaktionsfreudig, wenn auch etwas träger,

Nein, ist es eben nicht, da das Silizium Atom größer ist. Du brauchst mehr Energie, um es stabil zu kriegen. Und mehr Energie ist in der Natur immer ein Problem, vor allem, wenns eben auch mit weniger Energie geht.

ist aber der Zeitfaktor lang genug, könnte sich auch daraus Leben entwickeln

Absolut. Ein roter Zwergstern kann problemlos 100 Milliarden bis 1 Billion Jahre leuchten.

Man denke auch mal an die Bakterien, welche in einem schwefelhaltigen Milieu in der Tiefsee,

Ändert aber nichts daran, dass auch diese Bakterien auf Kohlenstoff basieren.
Und das erste Leben auf der Erde hatte ja keinen Sauerstoff. Sie mussten die Energie also woanders herbekommen und man nimmt an, dass solche Black und White Smoker die Energieträger für die ersten Lebewesen waren, als die Atmosphäre noch dicht war und kein Sonnenlicht das Meer erreichte. Aber als das Licht der Sonne dann das Meer erreichte wurde der Energieträger sozusagen ausgetauscht. Das Sonnenlicht konnte schließlich genutzt werden und das Silizium oxidierte und war als Grundlage für Leben nicht mehr zu gebrauchen.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Ändert aber nichts daran, dass auch diese Bakterien auf Kohlenstoff basieren.
Und das erste Leben auf der Erde hatte ja keinen Sauerstoff. Sie mussten die Energie also woanders herbekommen und man nimmt an, dass solche Black und White Smoker die Energieträger für die ersten Lebewesen waren, als die Atmosphäre noch dicht war und kein Sonnenlicht das Meer erreichte. Aber als das Licht der Sonne dann das Meer erreichte wurde der Energieträger sozusagen ausgetauscht. Das Sonnenlicht konnte schließlich genutzt werden und das Silizium oxidierte und war als Grundlage für Leben nicht mehr zu gebrauchen.
Da sind sich die Wissenschaftler noch nicht ganz einig. Es gibt ja auch noch die Miller Hypothese:Miller-Urey-Experiment – Wikipedia
Welche mir zumindest wahrscheinlicher erscheint.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Nein, ist es eben nicht, da das Silizium Atom größer ist. Du brauchst mehr Energie, um es stabil zu kriegen. Und mehr Energie ist in der Natur immer ein Problem, vor allem, wenns eben auch mit weniger Energie geht.
.

Falsch, du darfst die Zeiträume nicht vergessen,

worüber wir hier reden
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Sorry, Treshhold,

bin da tendenziell eher bei Adi1.
Das Maintopic des werten Headcrash nochmals in Erinnerung gebracht.

Nur weil wir Menschen Dinge, Vorgänge gemäß deiner oder allgemeiner Definition als echt oder wissenschaftlich bezeichnen, wenn wir diese messen oder berechnen können,
muss das Ganze nicht zwangsläufig für das Universum oder evtl. Aliens gelten.
Da in dieser Beziehung meine Geisteskraft genau so "beschränkt" ist, wie deine (sorry, du verstehst hoffentlich wie ich es meine) werden grenzwertige Ereignisse oder Dinge als Unfug abgetan.
Manchmal blitzen Themen durch und sie werden in das Reich der Esoterik, der SciFi oder sonst wohin abgetan.

Was wäre, wenn es tatsächlich z. B. Telekinese oder allg. PSI-Kräfte, Leben nach dem Tod, Geisterkontakt, Gedankenlesen usw. gäbe und diejenigen (die üblichen Scharlatane mal ausgenommen),
die tatsächlich so was können und somit ein gaaanz kleines bisschen übern Tellerrand schauen würden doch recht haben?

Wir beide wären nicht in der Lage es als "echt" zu erkennen. Unter Umständen spielt sich das "wahre Leben" "dimensionsübergreifend" wo ganz anders ab (nein ich meine nicht Matrix) und wir beide und der größere Rest der Menschheit sind "unsehende" Vollpfosten... :)

Was will ich damit sagen.
Kritische Betrachtung, so wie wir es nun mal sind, ist sicherlich angebracht, wir können ja auch nicht anders.
Manchmal sollte man aber der evtl. vorhandenen anderen Wirklichkeit eine Chance geben.

Witzig in diesem Zusammenhang fand ich das, dir sicherlich bekannt:
Marsmeteorit mit Lebensspuren? Ein Irrtum, der nicht schaden sollte - derStandard.at

Zitat aus obigem Artikel:
"Zehn Jahre nach der Entdeckung fasste er die Lage in einem Interview zusammen: "Wir haben es nicht geschafft, die wissenschaftliche Gemeinschaft zu überzeugen, und das ist ein wenig enttäuschend".
Die Strukturen, die McKay und seine Kollegen als fossile Bakterien gedeutet haben, waren viel kleiner, als es entsprechende Spuren von Bakterien auf der Erde sind.
Und ob es "Nanobakterien" geben kann, die man für die Veränderungen im Gestein verantwortlich machen kann, ist bis heute umstritten.
Die anderen von McKay angeführten Belege für die biologische Herkunft der Spuren in dem Meteoriten sind nach Meinung der Mehrheit seiner Kollegen ebenfalls nicht eindeutig und könnten auch durch nichtbiologische Prozesse erklärt werden. "

Ohne jegliche Interpretation zum Thema oben meinerseits, aber haben wir es evtl. wieder mal mit einem Vorgang zu tun, bei dem einer gerade so über den Tellerrand schaut und der Rest lieber in der Suppe schwimmt?
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Da sind sich die Wissenschaftler noch nicht ganz einig. Es gibt ja auch noch die Miller Hypothese:Miller-Urey-Experiment – Wikipedia
Welche mir zumindest wahrscheinlicher erscheint.

Das Experiment ist bekannt.
Und er hat ja nicht mal Silizium als Element dabei.
Und selbst im Universum hat man schon Wolken aus Ammoniak, Alkohol, Aminosäure, Methan und Co. gefunden. Aber keine auf Silizium Basis.
Daher könnte man daraus schließen, dass Verbindungen auf Kohlenstoff Basis sehr viel wahrscheinlicher sind als auf Silizium.

Falsch, du darfst die Zeiträume nicht vergessen,

worüber wir hier reden

Ja, eben, aber wenn du weniger Energie brauchst um das gleiche zu erreichen, wirst du weniger Energie einsetzen. Das ist völlig logisch.

Was wäre, wenn es tatsächlich z. B. Telekinese oder allg. PSI-Kräfte, Leben nach dem Tod, Geisterkontakt, Gedankenlesen usw. gäbe und diejenigen (die üblichen Scharlatane mal ausgenommen),
die tatsächlich so was können und somit ein gaaanz kleines bisschen übern Tellerrand schauen würden doch recht haben?

Aber auf welcher Basis? Wie willst du sowas wissenschaftlich erfassen und nur darum geht es. Glauben kannst du alles, belegen kann man nur das, was sich empirisch erfassen lässt.

Wir beide wären nicht in der Lage es als "echt" zu erkennen. Unter Umständen spielt sich das "wahre Leben" "dimensionsübergreifend" wo ganz anders ab (nein ich meine nicht Matrix) und wir beide und der größere Rest der Menschheit sind "unsehende" Vollpfosten... :)

Wie gesagt, ich halte mich da an wissenschaftliche Fakten.
Jeder kann an Geister glauben oder an was auch immer, aber ich nicht.

Was will ich damit sagen.
Kritische Betrachtung, so wie wir es nun mal sind, ist sicherlich angebracht, wir können ja auch nicht anders.
Manchmal sollte man aber der evtl. vorhandenen anderen Wirklichkeit eine Chance geben.

Wie gesagt, solange sich etwas wissenschaftlich erfassen lässt, bin ich immer dabei. Beobachten, messen, entdecken, erfassen, begreifen.
Der Mensch forscht seit Anbeginn der Zeit. Er ist neugierig, er will wissen, wie was geht.
Dabei scheitern wir immer wieder und wir müssen unsere Theorien begraben, umformen oder neue entwickeln. Aber immer geht es um wissenschaftliche Fakten, die objektiv sind.
Mit Subjektivität kann ich nichts anfangen.
Ich kann auch nichts damit anfangen, wenn Leute meinen, dass sie von Außerirdischen entführt wurden.
Trotzdem ist der Mensch natürlich mehr als ein Computer oder Roboter.
Ich z.B. kann recht gut am Gesicht eines Fußballers erkennen, der zum Elfmeterschießen antritt, ob er ihn verwandelt oder scheitert.
Hab ich bei der WM dieses Jahr auch gemacht und meine Quote lag höher als die statistische Wahrscheinlichkeit.
Wieso kann ich das? Gute Frage. Keine Ahnung. Sowas kann man nicht erfassen, es geht um Erfahrungen. Sowas kann kein Computer, sowas kann nur ein Mensch,

Witzig in diesem Zusammenhang fand ich das, dir sicherlich bekannt:
Marsmeteorit mit Lebensspuren? Ein Irrtum, der nicht schaden sollte - derStandard.at

Zitat aus obigem Artikel:
"Zehn Jahre nach der Entdeckung fasste er die Lage in einem Interview zusammen: "Wir haben es nicht geschafft, die wissenschaftliche Gemeinschaft zu überzeugen, und das ist ein wenig enttäuschend".
Die Strukturen, die McKay und seine Kollegen als fossile Bakterien gedeutet haben, waren viel kleiner, als es entsprechende Spuren von Bakterien auf der Erde sind.
Und ob es "Nanobakterien" geben kann, die man für die Veränderungen im Gestein verantwortlich machen kann, ist bis heute umstritten.
Die anderen von McKay angeführten Belege für die biologische Herkunft der Spuren in dem Meteoriten sind nach Meinung der Mehrheit seiner Kollegen ebenfalls nicht eindeutig und könnten auch durch nichtbiologische Prozesse erklärt werden. "

Ohne jegliche Interpretation zum Thema oben meinerseits, aber haben wir es evtl. wieder mal mit einem Vorgang zu tun, bei dem einer gerade so über den Tellerrand schaut und der Rest lieber in der Suppe schwimmt?

Ich kenne den Artikel. Du kannst nicht von einem Meteorit auf alles schließen. Man müsste eben genauer schauen und daher ist es wichtig, die Forschung auf dem Mars zu intensivieren. Dazu müssen wir aber bohren, denn auf der Oberfläche wird nichts sein.
Genauso muss weiter bei den Monden der Gasriesen geforscht werden. Lieber stecke ich mein Steuergeld in eine Weltraummission als es irgendwelchen Banken in den Hals zu werfen.
Mal sehen, wie es weiter geht.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Gute Antworten,
wobei dir sicherlich klar ist, dass ich im Gegensatz zu dir versuche, nicht erklärbare Dinge, meinethalben auch Glauben zuzulassen.
Nicht um sie zu widerlegen, sondern als Chance, es zu erkennen.
Es muss eben keine wissenschaftliche Basis geben.
Nehmen wir mal hypothetisch an, es gäbe das Leben nach dem Tod.
Indizien, dass es so sein könnte, gibt es zuhauf in diversen Religionen und Philosophien.
Wir beide wissen, welche Mechanismen i. d. R. greifen, damit in der Psyche des Menschen "ausreden" für nicht erklärbare Vorgänge (Götter) entstehen.
Dennoch, was wäre, wenn es ein Fundament für das alles gäbe?
Würdest du versuchen, mit dem beschränkten Geist eines Menschen Erklärungen zu suchen oder schlichtweg akzeptieren, dass es reale Dinge gibt, die nicht erklärbar für uns bleiben werden?
Rhetorische Frage für dich, ich weiss...

In einem Punkt oben stimme ich dir zu.
Wenn eine technische Alienzivilisation tatsächlich technisch, ressourcentechnisch und monitär in der Lage wäre, viele Lichtjahre erfolgreich bis zu uns zu gelangen,
dann würden sie mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht heimliche Erstkontakte und merkwürdige Experimente mit einzelnen Menschen machen und auch keine Schiffe (Roswell) verlieren.

Ich fürchte nur, dass es letztlich bei uns ähnlichen Zivilisationen auch stets um ähnliche Motivationslagen gehen wird:
Zusätzliche Ressourcen und zusätzlichen Lebensraum gewinnen, damit die eigene Rasse sich weiter entwickeln kann.
Da wette ich jetzt was drauf, dass wenn irgendwann ein Raumschiff im Orbit auftaucht, es nicht wirklich gut für uns Menschen ausgehen wird.

Mir wären irgendwelche merkwürdigen PSI-Schneckenwesen, die sich mit Geisteskraft über Millionen von Lichtjahren bewegen können, keinerlei Technik besitzen und ausschließlich mit uns philosophische Gedanken oder Musik oder Literatur austauschen wollen deutlich lieber... :)
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Fremde Zivilisationen haben grundsätzlich die gleichen Probleme wie wir, nämlich die verdammten Entfernungen.

Und sollte so eine geartete Spezies in der Lage sein, weit und tief durch den Weltraum zu reisen, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass sie zufällig hier bei uns Halt machen.
Warum sollten sie auch?
Die hätten sicherlich besseres zu tun, als einer Spezies dabei zuzusehen, wie sie sich selbst zu Grunde richtet.:schief:
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Wir investieren Summen, mit denen man mehrere Millionen Menschen vor dem Hungertod retten könnte, um sicherzustellen, dass unter dem-anderen-Marsstein-da nicht doch ein Bakterium sitzt...
Auf dem Niveau würde ich Alienkontakte erwarten: Purer, ungehemmter Wissensdurst.


Weil die elektromagnetische Strahlung abschirmbar ist. In diesem Fall ist der Asphalt elektrisch neutral. Man hat also keine Wechselwirkung. Erst wenn man versucht, den Platz eines anderen Elektrons einzunehmen, greift das Pauli Prinzip und verhindert das.
Aufgrund der elektromagnetischen Wechselwirkung kann man keine feste Materie durchdringen.

Und erklärt diese, nach langem hin und her jetzt auf interatomare Wechselwirkungen, also nur bei direktem Kontakt relavante Kraft, jetzt bitte den Unterschied zwischen dem leeren Raum zwischen Planeten (der sich nicht ausdehnt) und dem leeren Raum zwischen Sternen (der sich ausdehnen soll)? Das war die Frage, auf die du mit deinem Beispiel vom Hochhaussprung geantwortet hast...

Nein. Das Elemente muss in der Lage sein Doppelbindungen eingehen zu können und dabei noch Verbindungen frei zu haben. Dazu brauchst du Elemente, die mindestens drei Bindungen haben. Vier sind logischer Weise besser.

So what? Das können, wie gesagt, alle Elemente der vierten (bzw. fünften) Hauptgruppe in gleichem Maße. Bei Flerovium und Moscovium lässt sich die Brauchbarkeit als Baustein von Lebewesen sicherlich anzweifeln, weil sie etwas arg schnell wieder weg sind. Aber selbst Wismut wäre noch geeignet und Blei integriert sich bekanntermaßen sogar um einige Größenordnungen zu gut selbst in unserer Körperchemie.

Alles darüber ist wiederum instabil. Bleiben also nur zwei Elemente, die 4 Bindungen haben und nicht zu groß sind, denn Atome, die zu groß sind, können keine stabilen Doppelbindungen erzeugen.

? Verdammt viel mehr Elemente können Doppelbindungen erzeugen. Den Rekord hält bekanntermaßen Xenon mit vier Doppelbindungen gleichzeitig und bei Temperaturen, die auf anderen Planeten als der Erde nicht gerade selten sind, sind diese Verbindungen sogar hinreichend stabil. Sämtliche Stabilitätsaussagen von Chemikern beziehen sich nun einmal auf "Standardbedingungen" und sind somit Schall und Rauch, sobald man sich von selbigen entfernt. Dazu muss man nicht mal die Erde verlassen, iirc (eine Überprüfung würde das Durcharbeiten von 4 kg Aufzeichnungen im Keller erfordern) gibt es in Tiefseesedimenten sogar einige Bakterien, die ihr Leben aus angeblich "endothermen" Reaktionen bestreiten. Bei 500 bar liefert der Reaktionsweg aber auf einmal Energie, anstatt sie zu verbrauchen...

Aber das sind Einzeller. Es wird vermutlich viele Planeten mit Leben geben, aber eben nur auf Einzeller begrenzt. Höher entwickeltes Leben, wie wir, wird Bedingungen brauchen, die echt passen und vor allem über Milliarden Jahre stabil sind.

Das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit allgemeingültig: Große Störungen bringen Zerstörungen und was ständig zerstört wird, kann nur begrenzte Größe erreichen. Wenn man sich allein in unserem Sonnensystem umguckt, scheint Stabilität aber das kleinste Problem zu sein. Selbst die Venus hat, trotz ihrer extremen Rotationsperiode, erstaunlich konstante Oberflächenbedingungen. Schwieriger sind die anderen Parameter für die Entstehung von Leben - aber darüber wissen wir allgemein wenig, imho zu wenig um Aussagen zu treffen. Wenn wir nicht einmal rekonstruieren können, wie unsere Art von Leben entstanden ist, wie wollen wir dann beurteilen, was unter anderen Bedingungen (un)möglich ist? Das ist etwa so qualifiziert wie wenn Ottonormaldeutscher behauptet "Chinesen können ja keine Autos bauen". Er selbst hat zwar keine Ahnung, wie es überhaupt gehen könnte und kann einzig aus der nun einmal zu beobachtenden Existenz schlussfolgern, dass es überhaupt möglich sein muss, aber er weiß 110%ig, wer es nicht kann.


Gute Antworten,
wobei dir sicherlich klar ist, dass ich im Gegensatz zu dir versuche, nicht erklärbare Dinge, meinethalben auch Glauben zuzulassen.
Nicht um sie zu widerlegen, sondern als Chance, es zu erkennen.
Es muss eben keine wissenschaftliche Basis geben.
Nehmen wir mal hypothetisch an, es gäbe das Leben nach dem Tod.
Indizien, dass es so sein könnte, gibt es zuhauf in diversen Religionen und Philosophien.

Wo gibt es da irgend ein Indiz, "das es so sein könnte"? Abgesehen davon, das man für "könnte" keine Indizien braucht (solange nicht das Gegenteil belegt ist, ist alles möglich), bietet keine Religion und keine Philosophie irgend eine verifizierbare Informationsquelle, die sich über das Leben hinaus erstreckt. Somit können sie auch keine Indizien zu einem Leben danach liefern. Das können nur Tote und die schweigen bekanntermaßen respektive gegen sehr viele Hinweise auf einen Tod nach dem Tod. Was Religionen zu Hauf gesammelt haben, sind Wunschvorstellungen von Lebenden. Aber die wissen ihrerseits nichts darüber, was nach dem Tod kommt. Wenn du dir von einem Dreijährigen das optimale KFZ konstruieren/malen lässt, tut er dies mit mehr Vorkenntnissen, als Religionsvertreter wenn sie über die Folgend es Todes sprechen.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Wo gibt es da irgend ein Indiz, "das es so sein könnte"? Abgesehen davon, das man für "könnte" keine Indizien braucht (solange nicht das Gegenteil belegt ist, ist alles möglich), bietet keine Religion und keine Philosophie irgend eine verifizierbare Informationsquelle, die sich über das Leben hinaus erstreckt. Somit können sie auch keine Indizien zu einem Leben danach liefern. Das können nur Tote und die schweigen bekanntermaßen respektive gegen sehr viele Hinweise auf einen Tod nach dem Tod. Was Religionen zu Hauf gesammelt haben, sind Wunschvorstellungen von Lebenden. Aber die wissen ihrerseits nichts darüber, was nach dem Tod kommt. Wenn du dir von einem Dreijährigen das optimale KFZ konstruieren/malen lässt, tut er dies mit mehr Vorkenntnissen, als Religionsvertreter wenn sie über die Folgend es Todes sprechen.

Das ist so nicht ganz richtig.
Zum einen gibt es den wissenschaftlichen Ansatz.
Z. B. die Schriften des niederländischen Arztes van Lommel , der umfangreiche (empirische :)) Studien über Nahtoderfahrungen gemacht hat.
Pim van Lommel – Wikipedia
Die Kritiken hierzu sind mir auch bekannt :D

Zum anderen sind philosophische Ansätze, z. B. von Platon sehr interessant...
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Das Experiment ist bekannt.
Und er hat ja nicht mal Silizium als Element dabei.
Braucht er ja auch nicht. Da das Leben auf der Erde ja auf Kohlenstoff basiert. Es geht in dem Experiment nur im die Entstehung des Lebens auf der Erde.;)

Und selbst im Universum hat man schon Wolken aus Ammoniak, Alkohol, Aminosäure, Methan und Co. gefunden. Aber keine auf Silizium Basis.
Daher könnte man daraus schließen, dass Verbindungen auf Kohlenstoff Basis sehr viel wahrscheinlicher sind als auf Silizium.
Das kann ich nicht wirklich beurteilen. Aber ich denke man kann Leben auf Siliziumbasis nicht ganz aussschließen.

Jedenfalls glaube ich, bei der Größe des Universums, das es auf jeden Fall noch woanders Leben gibt. Sogar in unserer Galaxie. Vielleicht auch höher entwickeltes Leben wie das unsere.

Auch interessant dazu: Habitable Zone – Wikipedia
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Ich kann mich irgendwie noch an die Star-Trek-Folge erinnern, als auf einem Minenplaneten ein Silizium-basiertes Wesen gefunden wird.
Irgendwie wurde das Ding verletzt und Pille konnte es nicht heilen, mit dem Kommentar "Ich bin Arzt, kein Maurer!":lol:

Ein Kübel Zement hat's dann aber doch getan, McCoy eben.:fresse:
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Gute Antworten,
wobei dir sicherlich klar ist, dass ich im Gegensatz zu dir versuche, nicht erklärbare Dinge, meinethalben auch Glauben zuzulassen.
Nicht um sie zu widerlegen, sondern als Chance, es zu erkennen.
Es muss eben keine wissenschaftliche Basis geben.

Aber wenn du argumentieren willst, musst du eine Basis haben, die objektiv ist.
Glauben kannst du eben alles. Belegen aber nicht.

Nehmen wir mal hypothetisch an, es gäbe das Leben nach dem Tod.
Indizien, dass es so sein könnte, gibt es zuhauf in diversen Religionen und Philosophien.

Tja, das ist wieder das Problem. Hat schon mal jemand mit einem Toten geredet?
Niemand weiß, was nach dem Tod passiert. Alle nehmen nur an und hoffen, aber wissen kann das niemand.

Wir beide wissen, welche Mechanismen i. d. R. greifen, damit in der Psyche des Menschen "ausreden" für nicht erklärbare Vorgänge (Götter) entstehen.
Dennoch, was wäre, wenn es ein Fundament für das alles gäbe?
Würdest du versuchen, mit dem beschränkten Geist eines Menschen Erklärungen zu suchen oder schlichtweg akzeptieren, dass es reale Dinge gibt, die nicht erklärbar für uns bleiben werden?
Rhetorische Frage für dich, ich weiss...

Wie gesagt, ich habe keine Probleme damit, dass Leute an was Glauben. Nur darf man nicht versuchen das empirisch zu erfassen. Das geht nicht.
Wer meint, dass er nach dem Tod wieder aufersteht und ein neues Leben beginnt, kann das gerne so annehmen.

In einem Punkt oben stimme ich dir zu.
Wenn eine technische Alienzivilisation tatsächlich technisch, ressourcentechnisch und monitär in der Lage wäre, viele Lichtjahre erfolgreich bis zu uns zu gelangen,
dann würden sie mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht heimliche Erstkontakte und merkwürdige Experimente mit einzelnen Menschen machen und auch keine Schiffe (Roswell) verlieren.

Dazu mal eine Gegenfrage.
Was würde passieren, wenn ein Alien Raumschiff auf der Erde strandet und die Aliens uns um Hilfe bitte, ihr Raumschiff zu reparieren, damit sie weiter fliegen können?

Und erklärt diese, nach langem hin und her jetzt auf interatomare Wechselwirkungen, also nur bei direktem Kontakt relavante Kraft, jetzt bitte den Unterschied zwischen dem leeren Raum zwischen Planeten (der sich nicht ausdehnt) und dem leeren Raum zwischen Sternen (der sich ausdehnen soll)? Das war die Frage, auf die du mit deinem Beispiel vom Hochhaussprung geantwortet hast...

Hä? Was redest du da?
Es gibt 4 Grundkräfte in der Natur.
Die Gravitation ist die schwächste von alle. Aber sie ist immer anziehen und kann nicht abgeschirmt werden.
Die zweite ist die schwache Wechselwirkung. Sie ist für den radioaktiven Zerfall verantwortlich.
Die dritte ist die elektromagnetische Wechselwirkung. Sie sorgt dafür, dass Atome stabil sind.
Die vierte ist die stärkste und sorgt dafür, dass der Atomkern stabil ist.
Wenn du also versucht, durch die Wand zu gehen, verhindert das die elektromagnetische Wechselwirkung. Das ist die gleiche Kraft, die verhindert, dass du beim Sprung vom Hochhausdach durch die Erde ins Zentrum fällst.
Und der Raum innerhalb unseres Sonnensystems ist zwar leer -- sonst würden wir noch von Vakuum sprechen -- aber noch lange nicht so leer wie der Raum zwischen den Galaxiensuperhaufen.

So what? Das können, wie gesagt, alle Elemente der vierten (bzw. fünften) Hauptgruppe in gleichem Maße. Bei Flerovium und Moscovium lässt sich die Brauchbarkeit als Baustein von Lebewesen sicherlich anzweifeln, weil sie etwas arg schnell wieder weg sind. Aber selbst Wismut wäre noch geeignet und Blei integriert sich bekanntermaßen sogar um einige Größenordnungen zu gut selbst in unserer Körperchemie.

Nö, geht nicht. Die Verbindungen sind nicht stabil. Dazu brauchst du Elemente die häufig auftreten. Wieso sollte sich Leben auf Blei entwickeln, wenn Kohlenstoff da ist? Welches Lösungsmittel willst du denn nehmen? In was lösen sich hoch komplexe Bleiverbindungen?
Kann man doch auch sehr gut im Universum sehen.
Was für Gaswolken registrieren wir denn? Wolken aus Blei? Aus Wismut? Nö. wir registrieren Wolken, die Alkohol enthalten, Ammoniak, sogar Ameisensäure hat man schon entdeckt.
Es ist also offenbar wahrscheinlicher, dass sich Kohlenstoffverbindungen bilden als sonst welche Verbindungen.

? Verdammt viel mehr Elemente können Doppelbindungen erzeugen. Den Rekord hält bekanntermaßen Xenon mit vier Doppelbindungen gleichzeitig und bei Temperaturen, die auf anderen Planeten als der Erde nicht gerade selten sind, sind diese Verbindungen sogar hinreichend stabil. Sämtliche Stabilitätsaussagen von Chemikern beziehen sich nun einmal auf "Standardbedingungen" und sind somit Schall und Rauch, sobald man sich von selbigen entfernt. Dazu muss man nicht mal die Erde verlassen, iirc (eine Überprüfung würde das Durcharbeiten von 4 kg Aufzeichnungen im Keller erfordern) gibt es in Tiefseesedimenten sogar einige Bakterien, die ihr Leben aus angeblich "endothermen" Reaktionen bestreiten. Bei 500 bar liefert der Reaktionsweg aber auf einmal Energie, anstatt sie zu verbrauchen...

Dann erkläre mir mal, wieso die Venus ein toter Planet ist? Nach deiner Logik müsste sich das Leben da über den Haufen laufen.
Die Bedingungen müssen passen. Und Leben auf Kohlenstoff Basis mit Wasser als Lösungsmittel scheint deutlich im Vorteil zu sein als alles andere.
 
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