Der "Naturwissenschaften" Thread

Vielleicht gibt es ja auch etwas religiös-spirituelles. Ein Leben nach dem Tod.
Man weiß es nicht! Bis jetzt ist noch kein Verstorbener zurück gekehrt. Außer Jesus!
 
Kann sein, kann auch nicht sein - keine Ahnung.
Ich selbst habs nicht so mit einer gängigen + ettablierten religiösen Glaubensrichtung.
Nach allem, was ich so in der Physik gelernt und erlebt habe, ist meine persönliche Auffassung, dass jene, die wir eher abfällig als Naturvölker und deren Glauben bezeichnen, ungleich näher an einer höheren Macht drann sind, als ein Muslim oder Christ oder Jude jemals sein wird.
 
Kann sein, kann auch nicht sein - keine Ahnung.
Ich selbst habs nicht so mit einer gängigen + ettablierten religiösen Glaubensrichtung.
Nach allem, was ich so in der Physik gelernt und erlebt habe, ist meine persönliche Auffassung, dass jene, die wir eher abfällig als Naturvölker und deren Glauben bezeichnen, ungleich näher an einer höheren Macht drann sind, als ein Muslim oder Christ oder Jude jemals sein wird.
Wenn es darum geht "Im Einklang mit der Natur" zu leben würde ich zustimmen. Weil sie außerhalb der Zivilisation den stärksten Kontakt und Bezug zu Natur haben.
Wenn der Mensch sich aber nicht mehr autark selbst versorgen muss, hat er Zeit für anderen Dinge wie z.B. sich philosophische und religiöse Fragen zu stellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Leben nach dem Tod.
Ja wird es geben. Allerdings gibt es auch das ewige Leben, schlafen bis ein Richter kommt, Auferstehung, Wiedergeburt, eingehen ins Nirvana ins Universum, (ja in welches der 9? So und nun stellen wir uns einen unendliche Zahl vor und da soll die Seele entscheiden wo es hingeht? Da beginnt nach dem diesseits im Jenseits ja direkt der Stress.) im Hofbräuhaus sitzen wie Aluis (Luja sag i!) oder einfach nur das Nichts.

Btw das einer zurück ist von den Toten halte selbst ich als Christ doch für nicht ganz realistisch. Aber eventuell schaut der Herr mit seinem Auge deshalb auf mich den zweifelnden Thomas der aber Andreas heißt.
 
Wenn es darum geht "Im Einklang mit der Natur" zu leben würde ich zustimmen. Weil sie außerhalb der Zivilisation den stärksten Kontakt und Bezug zu Natur haben.
Wenn der Mensch sich aber nicht mehr autark selbst versorgen muss, hat er Zeit für anderen Dinge wie z.B. sich philosophische und religiöse Fragen zu stellen.
Ich meinte das anders.
Beispiel:
Wasser
Jeder nutzt es, es ist überlebenswichtig, eine Flüssigkeit, nur aus zwei H und eine O und ein paar Elektronen, hochreaktiv, bemerkenswerte Aggregatszustände.
Wir glauben alles physikalisch, chemisch etc. darüber zu wissen.
Nachlesen!
Wir wissen nicht mal im Ansatz, warum tatsächlich Waser sich so verhält, wie es sich verhält und aktuell geht die Erklärungsnot in die Quantenwelt.
Bisheriges Ergebnis?
Hypothesen...
Wissen = 0
Die Erkenntnis, dass Wasser = Leben (in unserer Vorstellung) ist, dass es "göttliche" Eigenschaften hat, dass es z. T. angebetet wird.
Erkenntnisse von Naturvölkern nur aus der Beobachtung heraus.
Themen wie "Zaubertrank", "Quelle des ewigen Lebens", der "heilige Gral" usw..
Das sind alles Themen die es lange vor den heutigen Religionen usw. gab.
Die Erkenntnisse von damals sind weg, geblieben sind instrumentalisierte Riten, die es monothestischen Gottheiten zuschreiben.
Stimmt das?
Vermutlich nicht...
Wenn ich morgens den Wasserhahn aufdrehe, um Kaffeewasser aufzusetzen, stelle ich mir immer wieder die gleiche Frage:
Wie zum Teufel ist das Universum auf solch eine brilliante Idee gekommen?
 
Wir wissen nicht mal im Ansatz,
Vielleicht sollten wir diesen Thread langsam in ‚Esoterik-Thread‘ umbenennen. Die Dichteanomalie des Wassers ist schlüssig durch Wasserstoffbrückenbindungen erklärt. Natürlich kann man alles anzweifeln und pauschal behaupten, ‚wir wissen nicht‘. Diese krampfhafte Verallgemeinerung erinnert mich allerdings stark an Erich von Däniken, Esoterik oder eine KI, die völlig falsch abgebogen ist.
Letztens standen Anhänger eines Diktators bei uns auf dem Marktplatz. Die haben auch ständig in der ‚Wir‘-Form gesprochen. Ich finde es richtig gruselig, wenn andere meinen, für mich mitsprechen zu müssen.

Übrigens waren die meisten frühen Physiker tiefreligiös. Galileo und Kopernikus waren zum Beispiel praktizierende Katholiken. Naturwissenschaftler zu sein und an Gott zu glauben, schließt sich also keineswegs aus.
Sie waren lediglich mit den naturwissenschaftlichen Auslegungen der damaligen Kirche unzufrieden.
Das Problem der Kirche war ihr eigener Anspruch. Um für die Menschen glaubwürdig zu bleiben, musste sie als Vertreterin Gottes allwissend auftreten. Da störte es massiv, wenn jemand ihre wissenschaftlichen Dogmen anzweifelte oder sogar widerlegte.
 
@Stovi
Ich bin Quantenphysiker mit dem Schwerpunkt Quantenoptik und arbeite aktuell mit paar hundert anderen Promovierten aus aller Welt an Schwerkraftanomalien, speziell am großen Attraktor innerhalb des lokalen Superhaufens.
Als "Nebenprodukt" arbeiten viele, u. a. auch ich, im Rahmen unseres Instituts an den Rätseln des Wassers.
Irgendeiner der Genannten ist meine eigene Pappnase:


Und nein, die Dichteanomalie ist nicht schlüssig über die H2 Brückenverbindungen erklärbar.
Gehe da bitte nochmal in die Grundlagenmodelle rein.
Aber das erscheint mir eh eine Kurzabfrage an Wicki gewesen zu sein.

Bin mal auf deine Erklärung zu den Aggregatszuständen von H2O bei sehr tiefen Temperaturen gespannt.

Kannst du den oberen -63° Punkt von H2O erklären?
Ja?
Glückwunsch zum Nobelpreis!

Gib mal dein Geheimwissen über ein quantenmechanisch schlüssiges Modell von dem kollektiven Verhalten von H2O Molekülen preis.

Und bitte, schreibe nicht abfällig von Esotherik, wenn du das Thema nicht umfassend im Überblick hast.
 
Die Erkenntnis, dass Wasser = Leben (in unserer Vorstellung) ist, dass es "göttliche" Eigenschaften hat, dass es z. T. angebetet wird.
Erkenntnisse von Naturvölkern nur aus der Beobachtung heraus.
Themen wie "Zaubertrank", "Quelle des ewigen Lebens", der "heilige Gral" usw..
Das sind alles Themen die es lange vor den heutigen Religionen usw. gab.
Die Erkenntnisse von damals sind weg, geblieben sind instrumentalisierte Riten, die es monothestischen Gottheiten zuschreiben.
Aber richtige wissenschaftliche Erkenntnisse sind das doch nicht, oder?

Und bitte, schreibe nicht abfällig von Esotherik, wenn du das Thema nicht umfassend im Überblick hast.

Wenn es in den Bereich "Astrologie" geht bin ich sehr skeptisch. Da wird auch viel "Scharlatanerie" mit betrieben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber richtige wissenschaftliche Erkenntnisse sind das doch nicht, oder?
Nein, natürlich nicht, es war eine Analogie auf das, was wir über das kleine Beispiel Wasser noch nicht wissen.
Wenn es in den Bereich "Astrologie" geht bin ich sehr skeptisch. Da wird auch viel "Scharlatanerie" mit betrieben.
Hmmm... da war kein einziger Hinweis meinerseits auf Astrologie = Sternendeutung dabei.
Sternenkonstellationen sind rein zufällig und nicht vorherbestimmt.
Bis auf den Jupiter und die Sonne und natürlich den sehr nahen und in Relation großen Mond gibt es nur primär rechnerische Einflüsse der anderen Planeten auf die Erde.
Und das alles hat ausschließlich was mit Gravitation zu tun.
 
Hmmm... da war kein einziger Hinweis meinerseits auf Astrologie = Sternendeutung dabei.
Gehört aber auch zu Esoterik soviel ich weiß. Genauso Karten legen, Hand auf legen etc.
Sternenkonstellationen sind rein zufällig und nicht vorherbestimmt.
Bis auf den Jupiter und die Sonne und natürlich den sehr nahen und in Relation großen Mond gibt es nur primär rechnerische Einflüsse der anderen Planeten auf die Erde.
Und das alles hat ausschließlich was mit Gravitation zu tun.
Sehe ich auch so. Außerdem verändern sich die Sternbilder über große Zeiträume.

Und Horoskope sind beliebig austauschbar. Die Texte kann man immer irgendwie auf sich beziehen.
Ist mehr Psychologie.
 
Der obige Hinweis auf Gegebenheiten aus Naturreligionen hat aber auch gar nix mit Esoterik in heutiger Form zu tun.
Der ursprüngliche Gedanke von Aristoteles zu Esoterik wie auch Exoterik war ein anderer und - man vermutet es - hat eher was mit Philosophie zu tun.
Die Menschen von heute verstehen darunter was anderes, leider.
Mag vielleicht auch daran liegen, das es immer weniger gibt, die altgriechisch lesen können.
 
Interessant finde ich, dass schon damalige Philosophen wie Demokrit vermutet haben, dass alles aus Atomen besteht. Lange bevor sie nachgewiesen wurden.
 
ch meinte das anders.
Beispiel:
Wasser
Jeder nutzt es, es ist überlebenswichtig, eine Flüssigkeit, nur aus zwei H und eine O und ein paar Elektronen, hochreaktiv, bemerkenswerte Aggregatszustände.
Wir glauben alles physikalisch, chemisch etc. darüber zu wissen.
Nachlesen!
Wir wissen nicht mal im Ansatz, warum tatsächlich Waser sich so verhält, wie es sich verhält und aktuell geht die Erklärungsnot in die Quantenwelt.
Bisheriges Ergebnis?
Hypothesen...
Wissen = 0
Wasser? Was gibt es da zu wissen und das wissen "Wir" auch. Es ist nass. Damit ist das auch erschöpfend gesagt was man zu Wasser wissen muss.

Ganz anders Verhält es sich mit Dihydrogenmonixid. Böser Stoff, ist aber ne völlig andere Geschichte.
Übrigens waren die meisten frühen Physiker tiefreligiös. Galileo und Kopernikus waren zum Beispiel praktizierende Katholiken. Naturwissenschaftler zu sein und an Gott zu glauben, schließt sich also keineswegs aus.
Warum sollte sich das auch ausschließen?
Der Physiker Carl Friedrich Weizsäcker sah darin keinen Widerspruch und hat sich auch schriftlich dazu geäußert. Ich meine er hat die Schöpfungsgeschichte, den Zeitlichen Ablauf, so wie in der Genesis anhand der Wissenschaft erklärt. Zumindest hatte ich das mal gelesen und bin mir ziemlich sicher, dass es von ihm war.
Sternenkonstellationen sind rein zufällig und nicht vorherbestimmt.
Was zu beweisen wäre.
Und das alles hat ausschließlich was mit Gravitation zu tun.
So versucht es die Wissenschaft zu erklären.

Ich werde Dir jedoch in beiden Fällen nicht widersprechen.


Genauso Karten legen, Hand auf legen etc.
Es glauben allerdings ziemlich viele Menschen an so einen Kram.

@emp1 ich kann mich @Shir-Khan nur anschließen. Auch wenn ich ganz sicher vieles nicht verstehe so bin ich immer erfreut Deine Ausführungen zu lesen. Sie erweitern nicht nur das wissen und lassen mich das ein oder andere Nachschlagen sondern lassen meine Gedanken auch rotieren. Dafür Dankeschön.
 
Wasser? Was gibt es da zu wissen und das wissen "Wir" auch. Es ist nass. Damit ist das auch erschöpfend gesagt was man zu Wasser wissen muss.
Es ist für mich mit Abstand die faszinierendste natürlich vorkommende chemische Verbindung mit sehr außergewöhlichen physikalischen Eigenschaften.
Ganz anders Verhält es sich mit Dihydrogenmonixid. Böser Stoff, ist aber ne völlig andere Geschichte.
:D
Um mal die aktuelle Blödheit von gängigen KI Modellen etwas abzubilden, dass meint die google KI dazu:
1781763502638.png


Ist also echt gefährlich - dieses Zeugs, nicht trinken bitte!
Kommt in AKWs und in Styropor vor.
 
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