Der "Naturwissenschaften" Thread

Als ob man einem 5 Jährigen versucht was zu erklären, der sich aber grundsätzlich immer aufn Boden wirft und brüllt, wenn er was nicht hören will.
 
Es gibt ja eine Menge Tiere, die den Spiegel Test bestehen. Diese Tiere haben also ein Bewusstsein, wie Menschen. Haben sie damit auch automatisch eine Seele?

Eine Glaubensfrage, ich glaube daran, sprich für mich haben Tiere ebenso eine Seele wie wir Menschen.
Das hat aber eher was mit Empathie zu tun, beweisen lässt sich so was kaum und will ich auch gar nicht.
Wissenschaftlich in Bezug auf Intelligenz gibt es Abstufungen, die darauf hindeuten, dass wir als Primatenabkömmlinge wohl hier derzeit den Lead auf der Erde haben.
Selbsterkenntnis im Sinne von Spiegeltest zu bestehen ist aber nur ein Teil einer Bewußtseinsbildung und kann maximal als Indiz für den Begriff "Seele" dienen.

Das Beispiel Termiten mag hier herangezogen werden.
Die einzelne Termite erkennst sich sicherlich nicht selbst im Spiegel, auch alle Individuen zusammen können das nicht.
Dennoch gibt es eine gewisse Schwarmintelligenz, die es dem Termitenvolk ermöglicht, beeindruckende Bauwerke zu erstellen, z. T. Landwirtschaft zu betreiben und gemeinsam gegen Gegner sich zu verteidigen.
Alles Attribute, die sonst nur dem Menschen zugesprochen werden und die Landläufig mit Intelligenz in Verbindung gebracht werden.
Hat nun die einzelne Termite eine Seele oder die Schwarmintelligenz als solche?
Keine Ahnung...
 
Wissenschaftlich in Bezug auf Intelligenz gibt es Abstufungen, die darauf hindeuten, dass wir als Primatenabkömmlinge wohl hier derzeit den Lead auf der Erde haben.

Richtig, der Mensch kann mehr als andere, auch weil er ein sehr soziales Wesen ist. Menschen arbeiten zusammen um etwas zu meistern.
Schimpansen scheitern in der Regel daran. Selbst Vögel sind da besser und denen hatte man bisher jede Art der Intelligenz abgesprochen.
Nur darf man menschliche Intelligenz nicht mit tierischer Intelligenz gleich setzen.
Ein Elefant kann zwar den Spiegel Test bestehen -- er muss das erst lernen -- aber in seinem Lebensraum braucht er das nicht können. Für ihn ist das unerheblich. Wichtiger ist es zu wissen, wo die Wasserstellen sind, wenn die Herde durch die Steppe wandert und das können Elefanten sehr gut. Der Mensch ist da ohne GPS aufgeschmissen.
Ein Bienenvolk im Ganzen hat auch eine Intelligenz. Sie sind in der Lage sämtliche Anflüge an Blüten miteinander zu teilen und das über Kilometer hinweg.
Letztens habe ich Terra X gesehen, wo Paviane Autos plündern. Sie öffnen einfach die Tür -- sofern nicht abgeschlossen -- und klauen alles, was nicht fest ist. Da werden Rucksäcke geplündert.
Aber das machen sie geschickt, denn der eine Teil der Gruppe lenkt die Menschen ab während der andere Teil die Autos plündert. Schon sehr erstaunlich.
 
Yepp, die Erstaunlichkeit kann ich unterstreichen.
Als alte Tierschützer (nicht militant + nicht dogmatisch, bin immer noch Fleischfresser) wurde uns vor Jahren ein Tintenfisch (!) oder besser Octopus vom Tierheim in Obhut gebracht,
da wir die Einzigen in deren Bekanntenkreis waren, die ein funktionierendes Seewasseraquarium hatten.

Der kleine Kerl (ca. 25-30 cm) konnte mit uns "kommunizieren", konnte mit Kieselsteinen bis 3 Zählen, gab "Tentakel" zur Begrüßung und schaute Fernsehen (er wechselte seine Farben analog zum Geschehen auf dem Bildschirm) usw. usw.
Henry starb dann (Altersschwäche???) vor ca. 3 Jahren auf der Hand meiner Frau, die ihre Hand fast 5 h unter Wasser hielt, weil wir sahen dass es ihm schlecht ging.
Seit dem haben wir kein Meerwasseraquarium mehr...
 
Ja, Kraken sind klasse. Die können Schraubverschlüsse öffnen und so an ihre Beute kommen. Das schaft keine Katze und auch kein Hund.
Und sie passen durch die kleinste Öffnung.
Ich persönlich bin ja ein Fan des Faultiers. Die kleinen Racker dösen 8 Stunden am Tag auf einen Ast und lassen sich die Sonne aufn Pelz scheinen.
Sie sind sicher nicht die hellsten Kerzen auf der Torte aber sehr effizient.
Stark finde ich Erdmännchen, die differenzierte Sprachlaute für Feinde und soziale Kontakte haben.
Wir leben halt auf dem geilsten Planeten des Universum. :daumen:

Schade, dass ihr kein Aquarium mehr habt. :(
 
Schade, dass ihr kein Aquarium mehr habt. :(

War ein Haufen Arbeit; 2500l Meerwasser- und 1700l Süßwasseraquarium ist schon was anderes als das handelsübliche 200-400l Teil, in dem die Fische Platzangst haben.
Insgesamt fast 10 Jahre betrieben und dann an wirklich gute Hände weitergegeben.
Da braucht man schon fast einen ganzen Tag um die zwei Teile sauber zu machen und das alle 2-3 Wochen.

Wir kümmern uns derzeit viel um Hunde (5 eigene) und Tierheime in Südosteuropa und haben eine Art Gnadenhof für Schafe (derzeit 4 Stück), die sonst am Dönerspieß enden würden....


PS:
Und ja, obergeiler Planet mit unglaublicher Vielfalt.
Alleine den zwei Eichhörnchen, die jeden Morgen die Vogelfutterstelle plündern könnte ich den ganzen Tag beobachten...
 
Menschenaffen, gewisse Vogelarten (Krähen, Möwen, Papageien) und Wale habe im Tierreich die höchste Intelligenz.
Der Spiegeltest ist ein Indiz für Bewußtsein. Dazu gehören außerdem noch anderen Faktoren wie denken und fühlen.
Sehr intelligente Tiere können sogar bis zu einen bestimmten Level denken, das sie u.a. Werkzeuge herstellen und benutzen und Strategien entwickeln.
Deren Entwicklungstand ist mit menschlichen Kleinkindern vergleichbar.
Staatenbildene Insekten haben aber eine Schwarmintelligenz und sind einzeln nicht schlau und auch nicht überlebensfähig.
Dennoch faszinierend zu was sie zusammen in der Lage sind.:wow:
Für Bewußtsein gibt es keine einheitliche Definition. Aber ich denke das bestimmte Kriterien erfüllt werden müssen. Das läßt sich auch nur interdisziplinär beantworten.
Ich denke auch das alle höheren Tiere eine Art Bewußtsein mit unterschiedlichen Abstufungen haben. Demnach auch eine Seele.
Jeder der auch mal Haustiere gehabt hat oder hat, weiß auch das jedes Tier seinen ganz eigenen Charakter hat.:love:
 
Das ist ja alles gut und schön,

wir sind aber die einzige Spezie,

die Ihre eigene Lebensgrundlage vernichtet,

so dämlich war noch niemand vor uns. :D

Von daher,

nach mir die Sintflut. :D
 
wir sind aber die einzige Spezie,

die Ihre eigene Lebensgrundlage vernichtet,

Eigentlich nicht.
Das Problem ist, dass die Natur beim Menschen nicht regulieren kann.
Hast du z.B. eine Kaninchenpopulation, die ansteigt, weils genug zu Essen gibt, reguliert sich die Population von selbst, weil es auch mehr Raubtiere geben wird und wenn das Essen für die Kaninchen wieder knapper wird, schrumpft die Population.
Das funktioniert so beim Menschen nicht mehr, da er keine natürlichen Feinde hat und zu Essen gibt es ja im Supermarkt.
 
Na ja, ein paar Idioten glauben ja, dass die Erde nach dem Eiswall unendlich weit groß ist. :D
Von daher mache ich mir keine Sorgen. :daumen:
Und das Erdöl wird auch nie knapp werden, weil das Erdöl ja keine Millionen Jahre in der Erde lag und aus abgestorbener Biomasse entstanden ist.
Die Welt kann so einfach sein. :hail:
 
Ist doch eh Wurst. :ugly:

Diesen "Point of no Return" haben wird doch längst überschritten,

von daher,

volle Kanne weiter. :D
 
Für dasJahr 2100 werden ca 11,2 Milliarden Menschen erwartet. Aber das wird nicht ewig so weiter gehen.
Der Klimawandel welcher zunehmend für Nahrungsknappheit sorgt und das verschwinden von Ressourcen werden irgendwann dafür sorgen.
Wenn sich die Menschen nicht vorher schon selber gegenseitig ausgelöscht haben.
Oder eine größere Naturkatastrophe ausbricht.
Oder eine Pandemie/Seuche.
 
Das Problem an dieser Aussage "es sind zu viele Menschen" liegt darin, dass damit die Verantwortung verschoben wird. Und die Verantwortung liegt bei uns Europäern und dem Rest der "westlichen" Welt. Eine afrikanische Großfamilie trägt nur einen Bruchteil im Vergleich zu einem Europäer zur Umweltzerstörung und Klimawandel bei. Die Probleme hierbei sind eher im sozialen Bereich zu suchen. Ich glaube auch, dass wir problemlos in der Lage sind, die derzeitige Weltbevölkerung zu ernähren, dafür müssten die Lebensmittel fair verteilt werden und wir müssen hier mit der Lebensmittelverschwendung aufhören.
 
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