Der "Naturwissenschaften" Thread

Wo wir wieder bei der Evolution sind. Hast du einen Vorteil gegenüber anderen, wird der gnadenlos genutzt.
Der Mensch hat der Vorteil, dass er einerseits in Gruppen arbeitet und andererseits eben fähig ist, komplexe Strukturen zu bilden.
Hätten die Schimpansen die Fähigkeit, hätten sie sich auf dem gesamten Globus ausgebreitet.

Das Problem ist aber,

dass wir uns wie die Ratten vermehren,

schon jetzt verbrauchen wir Ressourcen,

welche gar nicht mehr regeneriert werden können.
 
Was ich im Übrigen sehr faszinierend und auch irgendwo merkwürdig finde: wir hatten hier ja auch schon mal im Thread über die Entstehung der Arten und möglichen Leben im Universum diskutiert.
Manche meinen ja das die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist für die Entstehung von Leben [was ich bei der mir (nicht) greif oder vorstellbaren Größe des Universums anders sehe], aber wenn es mal entsteht, wie hier auf der Erde im Laufe der Evolution sehr vielfältig ist. Ich habe mal gerade nachgeguckt... schätzungsweise 1,6 Milliarden Tier - und Pflanzenarten hat es schon auf der Erde gegeben. Das ist eine gewaltige Zahl. Heutzutage leben geschätzt 13-20 Millionen Arten.
Das heisst: wenn erstmal die Grundlage für Leben da ist, dann kann es sich im Laufe eines größeren Zeitraumes sehr vielfältig entwickeln.

Das finde ich irgendwie paradox. Der Weltraum ist zum größten Teil lebensfeindlich, aber wo eine Basis für Leben ist oder ensteht, kann das Leben sehr vielfältig sein.:wow:
 
Die Grundlage für Leben wird wohl recht häufig vorhanden sein, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es bei vielen Planeten nicht weiter geht als bis zum Einzeller. Einfach weil die Bedingungen für mehr nicht reicht oder dass die Bedingungen nicht stabil genug sind dass es für mehr reicht.
Das Leben auf der Erde ist ja erst explodiert, als es freien Sauerstoff in der Atmosphäre gab.
Und den freien Sauerstoff muss man erst mal hinbekommen. Daher ist die Suche nach Ozon in einer Atmosphäre eines Exoplaneten schon interessant. Aber erst mal finden.
 
Das Leben auf der Erde ist ja erst explodiert, als es freien Sauerstoff in der Atmosphäre gab.
Und den freien Sauerstoff muss man erst mal hinbekommen. Daher ist die Suche nach Ozon in einer Atmosphäre eines Exoplaneten schon interessant. Aber erst mal finden.
Und Wasser in am besten flüssiger Form. Habitable Zone.
Außerdem muß das Klima stabil sein. Am besten einen Mond wie bei uns.
Aber bei der Anzahl der Sterne bin ich überzeugt das es auch in unserer Galaxie noch Bedingungen dafür gibt.:)

Wenn die Wahrscheinlichkeit dafür 1:10^9 ist, gibt es immer noch 100-300 Planeten in unsere Galaxie, die dafür in Frage kommen.:D

Edit: Ich bin von der Anzahl der Sterne ausgegangen. Planeten gibt es vielleicht sogar noch mehr die dafür in Frage kommen würden.
Aber über die tatsächliche Wahrscheinlichkeit kann man nur mutmaßen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht nur die habitable Zone ist entscheidend,

sondern auch Ruhe. :D

Wenn in deiner Nachbarschaft gehäuft Supernovae auftreten,

oder du wirst permanent von Pulsaren bestrahlt,

dann hat die Evolution keine Chance.

Von daher sollten sich höhere Lebensformen in den äußeren

Gebieten von Galaxien am ehesten entwickeln können.
 
"Wurst" ist es überhaupt nicht!;)

Die Frage ist ob der Mensch noch was ändern kann oder nicht.
Und es nützt nichts wenn wenige Länder sich dran halten und den anderen es scheissegal ist.
 
Nochmal zurück zum Topic "im Spiegel sich selbst erkennen" als Erkennunsgmerkmal für Lebewesen mit Bewußtsein.
Bin über einen Bezahlartikel drauf aufmerksam geworden, dass scheinbar Putzerfische sich selbst erkennen können und viele Wissenschaftler eine Veröffentlichung abwenden wollten, weil es das Selbstbild der Menschen stören könnte...
Frans de Waal: Was fuehlen Fische und Schimpansen? - WELT

Frei:
Selbstwahrnehmung bei Tieren - Putzerfische erkennen sich im Spiegel
Erkennen sich Fische im Spiegel? - wissenschaft.de

Interessant in der weiteren Interpretation zum Thema Bewußtsein und Intelligenz...
 
Die Frage ist ja, ob man die Erkenntnis, dass sich ein Tier selbst im Spiegel erkennt, überhaupt mit einem Bewusstsein vereinbaren kann. Der Mensch ist ja zu deutlich mehr fähig als sich nur im Spiegel zu erkennen und den meisten Tieren muss man das erst beibringen, dass sie ihr eigenes Spiegelbild sehen.
Schimpansen sind unabhängig davon jedenfalls in der Lage Werkzeug zu benutzen und dieses Werkzeug auch anzupassen.
Delfine können auch Werkzeug benutzen, sie sind aber nicht in der Lage, das Werkzeug auch noch anzupassen.
 
Die Frage ist ja, ob man die Erkenntnis, dass sich ein Tier selbst im Spiegel erkennt, überhaupt mit einem Bewusstsein vereinbaren kann.

DAS ist ja eigentlich das Kernthema bei der ganzen Sache.
Nicht umsonst gab es in der Fachwelt erhebliche Widerstände, die Arbeit zu publizieren.
Verallgemeinernd wurde bisher auch unter Wissenschaftlern angenommen, dass dies ein Indiz für ein Bewusstsein wäre.
Nun können wir alle schon erahnen, das so ein Putzerfisch schon ein schlaueres Kerlchen unter den Fischen ist (irgend wie muss man sich ja schützen, wenn man Großmäulern die Fresse poliert)
aber sicherlich nicht an die geistige Leistungsfähigkeit eines Herrn Einstein herankommt.

Indirekt wurden durch diese Untersuchung einige bisher allgemein gültige Ansichten und Merkmale zur Erkennung von von Bewußtsein und Intelligenz in Frage gestellt.
 
Weil sie keine Daumen haben :(.

Die Delfine sind aber miese Typen. :motz:
Die nutzen Schwämme, damit sie ihre Schnauze nicht an den scharfen Steinen am Meeresboden verletzen.
Aber was ist mit den Schwämmen? :heul:

Indirekt wurden durch diese Untersuchung einige bisher allgemein gültige Ansichten und Merkmale zur Erkennung von von Bewußtsein und Intelligenz in Frage gestellt.

Ich denke, dass der Mensch seine Intelligenz immer als Maßstab nimmt und davon schließen will, wie viel Intelligenz die Tiere dann noch besitzen.
Das ist aber meiner Meinung nach der falsche Ansatz.
Intelligenz hat auch immer was mit der Umgebung zu tun, in der du lebst. Wächst ein Mensch unter Schimpansen auf -- Tarzan uuaahhh uuaahh -- wird der Mensch natürlich niemals sprechen lernen und auch sonst nichts können, was uns auszeichnet. Er wird das können, was Schimpansen können.
 
Das mit Tarzan Zustimmung, erklärt aber z. B. nicht völlig, warum so ein kleiner Oktopus sich eine Nussschale aus Schutz heraussucht, wenn die Felsspalte nebenan ohne so großem Aufwand genau den gleichen Schutz bietet.
Insofern durchaus deiner Meinung, dass die Lebensumgebung letztlich die Impulse zur Intelligenz (bildung) der Schlüssel zum Verständnis ist.

Ketzerisch und im Hinblick auf die menschliche Rasse ist heutzutage irgendwie der umgekehrte Effekt eingetreten...
 
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