Der Energiewende Thread

  • Ersteller Ersteller Gast1675120202
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Na selbst der Paulanergarten hat Photovoltaik

 
Dann schreibe es bitte auch so: Es ist nicht gewollt! Man sucht nach Gründen warum was nicht gehen kann. Regularien werden nicht angepasst und Netzbetreiber und Energieversorger nutzen ihren Einfluss in der Politik um die Energiewende als auch netzdienliche Speicherlösungen in Bürgerhand zu verhindern.
Bestes Beispiel die ewige Geschichte um die BKW. Da wurde Panik geschoben, Ängste geschürrt und Strafen angedroht.

Wie bei den BKWs ist BiDi laden und netzdienliche Hausspeicher technisch (!) ALLES kein Problem. Es wird künstlich zu einen gemacht. Notfalls hilft das Steuerrecht entsprechende Vorhaben zu torpedieren. :nene:



Viele Grüße,
stolpi
Ich weiß nur das, was ich geschrieben habe. Ob da wer aktiv blockiert oder was auch immer, kann ich nicht sagen. Ich kann nur sagen, dass die Expertenrunden im BM zu dem offiziell verkündeten Ergebnis kamen, dass das was die Regierung bzw. Habeck konkret vorhatte technisch nur bedingt mit Einschränkungen umsetzbar war. Ich sehe auch, dass es im Süddeutschen Raum sehr gzte PV Kredite gab, die man im Norden bis heute nicht findet. Und ich sehe das der Ausbau nicht so voranschreitet wie gedacht, denn man hat in der Vorbereitung und bei der Umsetzung Fehler gemacht.
 
So so, nicht so voranschreitet wie gedacht.
Das u.a. eine Frau Reiche verantwortlich war das 140000 Arbeitsplätze und ein ganzer Industriezweig politisch vor die Wand gefahren wurde hast du nicht mitbekommen oder vergessen?




Viele Grüße,
stolpi
 
So so, nicht so voranschreitet wie gedacht.
Das u.a. eine Frau Reiche verantwortlich war das 140000 Arbeitsplätze und ein ganzer Industriezweig politisch vor die Wand gefahren wurde hast du nicht mitbekommen oder vergessen?




Viele Grüße,
stolpi
... du zielst sicher auf die Solar-Modul-Branche ab? Das fällt in meiner Formulierung unter: "... denn man hat in der Vorbereitung und bei der Umsetzung Fehler gemacht."
Das Anreizsysteme in seiner Art und Ausprägung war m.M.n. falsch. Ob das ein Arbeitsfehler oder Absicht war, kann ich nicht beurteilen. Absicht unterstelle ich nicht, denn schließlich steht sie unter Eid und der Rest der Regierung, ihre Partei und die Opposition würden/müssten wenn dagegen vorgehen.
 
... du zielst sicher auf die Solar-Modul-Branche ab? Das fällt in meiner Formulierung unter: "... denn man hat in der Vorbereitung und bei der Umsetzung Fehler gemacht."
Das Anreizsysteme in seiner Art und Ausprägung war m.M.n. falsch. Ob das ein Arbeitsfehler oder Absicht war, kann ich nicht beurteilen. Absicht unterstelle ich nicht, denn schließlich steht sie unter Eid und der Rest der Regierung, ihre Partei und die Opposition würden/müssten wenn dagegen vorgehen.


Da war kein Fehler in der Umsetzung oder Vorbereitung, dass war bewusste Sabotage an unserer wirtschaftlicher Zukunft.
Da gibt es nichts schön zu reden.

Screenshot 2026-03-22 at 09-56-48 Energiemonitor Die wichtigsten Daten zur Energieversorgung –...png

Gaspreis für Neukunden mittlerweile bei 10 Cent angekommen. Wegen Merit Order, fehlenden Netzausbau, Verhinderung der Speichernutzung, keine verschiedene Strompreiszonen, Kosten für Redispatch uvm. steigt auch der Strompreis für Neukunden signifikant mit. :-(
Wer mit eigener Energieversorgung gegenhalten kann wird seine Energiekosten deckeln können, der normale Verbraucher wird aber massiv draufzahlen (müssen).

In Asien/Australien ist jetzt schon Alarmstimmung, Bevölkerung wird aufgerufen massvoll mit seinen Gas/Benzin/Diesel/Ölverbrauch umzugehen.

In den nächsten Wochen wird die ganze Fossil-Knappheit voll durchschlagen. :huh:

Dann wird es erlaubt sein unbegrenzt Kapazitäten aus den Osten einzukaufen. :wall:


Passend dazu (nicht von mir)
Im grauen Nachhall von Fukushima, wo einst das Entsetzen wie ein stummer Psalm durch die Welt ging, steht sie nun wieder aufgerichtet da – die alte Versuchung, die alte Lüge von der Beherrschbarkeit des Unbeherrschbaren. Und die CDU, die sich damals in hastiger Bußfertigkeit von der Atomkraft abwandte, als hätte sie plötzlich das Zittern der Erde im eigenen Herzen gespürt – sie kehrt nun zurück, als sei Erinnerung nur ein schwaches Licht, das man nach Belieben auslöschen kann. Und da ist Reiche, die spricht, als sei die Zeit selbst verhandelbar, als könne man die Katastrophen der Vergangenheit in Aktenordnern verstauen und mit einem neuen Etikett versehen: „Versorgungssicherheit“. Worte, die schwer klingen sollen, doch hohl sind wie leere Hallen. Denn draußen, jenseits der Konferenzräume, zieht bereits ein anderer Sturm auf. Die Straße von Hormus – diese schmale, verletzliche Ader der Weltwirtschaft – beginnt zu stocken. Blockaden, Drohungen, ein geopolitisches Fieber, angefacht von Trump und seinen Gefährten, deren Politik nicht gestaltet, sondern entzündet. Und mit jedem Tag, an dem sich die Spannungen dort verdichten, steigen hier die Preise – erst zaghaft, dann unaufhaltsam, bis sie wie eine Flut über die Haushalte hereinbrechen: Öl, Gas, Wärme – alles wird knapp, alles wird teuer, alles wird zur Last.

Und plötzlich erscheint das, was man eben noch bekämpfte, in neuem Licht: Habecks Heizungsgesetz, einst verspottet, zerpflückt, zum Feindbild erklärt – nun ein möglicher Anker in einer Zeit, in der fossile Abhängigkeit sich als das entlarvt, was sie immer war: eine Fessel. Die gekürzte Photovoltaikförderung, diese kurzsichtige Sparmaßnahme, wirkt nun wie ein Fehler, der sich nicht mehr leugnen lässt, wenn die Sonne selbst zur verpassten Chance geworden ist. Es ist eine seltsame Umkehrung: Die, die bremsten, werden von der Realität überholt. Die, die warnten, erscheinen im Rückblick weniger als Ideologen denn als Chronisten eines Kommenden, das man nicht hören wollte. Und so steht die Politik da, nackt vor der eigenen Vergangenheit, gezwungen, sich selbst zu widersprechen. Doch Widerspruch allein ist keine Einsicht. Er ist nur der erste, schmerzhafte Schritt dorthin. Vielleicht ist es das, was in diesen Tagen fehlt: nicht Programme, nicht Strategien, sondern die Fähigkeit, sich zu erinnern – wirklich zu erinnern. An Fukushima. An die Zerbrechlichkeit der Systeme, die wir für stabil halten. An die leisen Stimmen der Vernunft, die man so gern überhört, solange es bequem ist. Denn die Welt verzeiht keine Vergesslichkeit. Sie antwortet – langsam vielleicht, aber unerbittlich.


Wann wird man erwachen, sich erinnern und endlich die richtigen Schlüsse raus ziehen?



Viele Grüße,
stolpi
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer mit eigener Energieversorgung gegenhalten kann wird seine Energiekosten deckeln können, der normale Verbraucher wird aber massiv draufzahlen (müssen).
Ein bisschen kann man es vielleicht abfedern, wenn man sich zeitnah einen Tarif bei einem Ökostromanbieter sichert. Die sind halt jetzt scheinbar oft günstiger, aber haben natürlich nur begrenzte Kapazitäten. Wer zu lange bei "konventioneller" Energie bleibt, den beißen am Ende vielleicht die Hunde in Form des Grundversorgungstarifs, der bei mir aktuell einen rund 8,3 ct höheren Arbeitspreis pro kWh hat.
Wann wird man erwachen, sich erinnern und endlich die richtigen Schlüsse raus ziehen?
Da man mit zentralisierten, nur im kommerziellen Maßstab betreibbaren und von der Befütterung mit teuren Ressourcen abhängigen Oligopolen immer mehr Geld verdienen kann als mit dezentralen Systemen, die zumindest teilweise direkt in Verbraucherhand sind, werden die üblichen Verdächtigen wohl niemals aufhören, aus allen Rohren gegen letztere zu schießen.
 
Gestern Abend wurde in den Nachrichten gesagt, dass die Bundesregierung bis im Jahr 2045 das erste Fusionskraftwerk der Welt am Netz haben will:


Leider ist das ein Plus-Artikel. Bei den Nachrichten hatte ich nichts gefunden.

Hier noch ein etwas älterer Artikel:


Kritiker zweifeln daran und glauben das es keine kommerzielle Nutzung geben wird.
 
Gestern Abend wurde in den Nachrichten gesagt, dass die Bundesregierung bis im Jahr 2045 das erste Fusionskraftwerk der Welt am Netz haben will:
Leider ist das ein Plus-Artikel. Bei den Nachrichten hatte ich nichts gefunden.
Sehr verwegene Zukunftspläne und dazu ein Bild und eine Aussage von Frau Flugtaxi sind alles, was ich wissen muss, um mich zum wiederholten Male zu fragen, was Satire eigentlich alles darf. :lol: :lol: :lol:
 
Wenn Physiker mal LKW fahren dürfen so fließt im Anschluss der Champagner. Keine Ahnung was uns die Antimaterie für die Energiewende bringen wird aber wenn die mal am Minuspol aus geht kann man diese ja künftig dahin Transportieren wo es fehlt.
Eventuell ja wichtig für die Fusion oder so.

 
Gestern Abend wurde in den Nachrichten gesagt, dass die Bundesregierung bis im Jahr 2045 das erste Fusionskraftwerk der Welt am Netz haben will:
Herrlicher Lacher. ITER wird ja kaum vor 2050 laufen und der liefert erst Ergebnisse, die man deuten muss. Vor 2100 passiert da gar nichts. Und wirtschaftlich wird das eh nichts.
 
Gestern Abend wurde in den Nachrichten gesagt, dass die Bundesregierung bis im Jahr 2045 das erste Fusionskraftwerk der Welt am Netz haben will:
Kam gestern Morgen auch im BR 24.
Irgend so ein Startup hat gerade Kohle von Bayern dafür bekommen.
Brauchen aber noch so um die 2 Mrd. € und Laserglas, dass es in der Menge gar nicht aktuell produziert werden kann (dauert um die 10 Jahre alleine dafür).
Das mit dem Laserglas steht nicht im verlinkten Artikel, haben sie aber sinngemäß so im Radio erzählt.

Ja, was soll ich sagen?
2045 erscheint mir sehr ambitioniert zu sein.
Drücke die Daumen, meine aber, der zündet, wenn er denn zündet, deutlich später.
Keine Ahnung was uns die Antimaterie für die Energiewende bringen wird
Gar nix, Grundlagenforschung.
 
Immerhin, ein paar Teilchen sollen nach Düsseldorf bzw. nach ganz Europa transportiert werden, damit man die Teilchen besser untersuchen kann. Bleibt aber immer noch bei der Grundlagenforschung.
 
Screenshot 2026-03-29 at 20-49-23 Energiemonitor Die wichtigsten Daten zur Energieversorgung –...png


Der Krieg hält an, ein Ende nicht absehbar und der Gaspreis nimmt Fahrt auf.
Das wird in den nächsten Wochen richtig böse werden. Für uns alle, egal ob man auf Strom gesetzt hat oder nicht. Die Kosten und der Mangel wird uns alle treffen und viele, sehr viele werden Parteien wählen die unserer Demokratie, unserer Gesellschaft und unserer Wirtschaft nicht gut tun wird. :nene:



Viele Grüße,
stolpi
 
Erstaunlich was für einen Unfug das ach so fragile Netz dann doch noch aushält:
... Dank ausreichend dimensionierter Schwungmassen ist das aktuell noch möglich, aber mit jedem gehendem Kraftwerk muss einsprechender Ersatz in Form von GFCs bereitgestellt werden. Wenn das nicht geschieht, dann nimmt die Netzstabilität ab!

wurde mit KI erstellt:

Im deutschen Stromnetz findet derzeit ein grundlegender Wandel von rotierenden Schwungmassen hin zu leistungselektronischen Komponenten (Grid-Forming Converters) statt, um die Systemstabilität zu gewährleisten.
  • Abnehmende Schwungmassen: Mit der Abschaltung von konventionellen Großkraftwerken (Kohle, Kernkraft) nimmt die physikalische Schwungmasse – und damit die Momentanreserve (Inertia) – im Netz ab.
  • Zunahme von Wechselrichtern (Grid-Following/Forming): Die Kapazität von Wechselrichtern im Netz wird in den nächsten 10 Jahren voraussichtlich um den Faktor 4 und in den nächsten 30 Jahren um den Faktor 10 steigen.
  • Grid-Forming als Ersatz: Um die Stabilität ohne Schwungmassen zu sichern, werden Grid-Forming Converter (netzbilde Wechselrichter) eingesetzt, die sich wie eine Spannungsquelle verhalten und kurzfristig Momentanreserve bereitstellen können.
  • Status der Umstellung: Grid-Forming Technologien sind ein entscheidender Bestandteil der Energiewende, da konventionelle Kraftwerke reduziert werden. Der VDE und andere TSOs (Übertragungsnetzbetreiber) arbeiten an Netzcodes für den verstärkten Einsatz solcher Systeme.
  • Anteil: Aktuell wird das Netz noch weitgehend durch verbleibende rotierende Massen gestützt, jedoch ist der Übergang zu netzbildenden Technologien (z. B. in Batteriespeichern) bereits im Gange.
    Netztransparenz +4
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Schwungmassen den historischen Anteil der Netzstabilität ausmachen, während Grid-Forming Converter als Zukunftstechnologie diesen Anteil übernehmen, um ein stabiles Netz ohne konventionelle Großkraftwerke zu ermöglichen.
 
Erstaunlich was für einen Unfug das ach so fragile Netz dann doch noch aushält:
Ich will gar nicht wissen, was die Axel-Springer-Medien aus der Geschichte wieder für einen Untergang des Abendlandes fabrizieren...
... Dank ausreichend dimensionierter Schwungmassen ist das aktuell noch möglich, aber mit jedem gehendem Kraftwerk muss einsprechender Ersatz in Form von GFCs bereitgestellt werden. Wenn das nicht geschieht, dann nimmt die Netzstabilität ab!
Deswegen wird das ja auch gemacht. Schönerweise lassen sich Wechselrichter recht günstig erweitern, so dass sie da auch mithelfen können. Soweit ich weiß, ist das bei Neuanlagen auch schon seit ein paar Jahren Vorschrift.
Reagiert wird hier aber laut Bericht mit Regelkapazität. Schnell Nachregeln kann Schwungmasse aber nicht, also wird hier offensichtlich etwas Anderes zur Kompensation genutzt.
Naja, die sorgen aber dafür, dass man mehr Zeit zum Nachregeln hat.
 
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