Der Energiewende Thread

  • Ersteller Ersteller Gast1675120202
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Wie machst Du Warmwasser?

Dafür hab ich nen WP-Boiler mit 200l Fassungsvermögen der rund 300kwh Strom im Jahr braucht. Mal etwas weniger, mal etwas mehr, aber im Schnitt kommen die 300kwh hin.

@TurricanVeteran Ne, das wäre etwas ineffizient. Der Pelletofen rennt nur einmal am Tag morgens für rund 20 Minuten um die Temperatur wieder hoch zu bringen. Die IR Heizung muss das dann den Rest vom Tag nur halten.
 
Bin inhaltlich ganz bei dir. Ich frage mich jedoch, in wie weit sich eine stabile, kostengünstige, den technisch und bedarfsmäßigen Anforderungen entsprechende Versorgung mit rein regenerativen Energiequellen tatsächlich realisiert werden kann. Denn die meisten Resourcen zur Realisierung von PV, Windkraft usw. bekommen auch aus dem Ausland und im Falle der "Dunkelflaute" brauchen wir auch einen Plan.

Die Lösung ist einfach und Kostengünstig
1. Speicher in alle Netzebenen.
2. BiDi Laden freigeben.
3. Zusätzliche Abnahmekapazitäten schaffen (Elektrolyseure)
4. Grenzkuppelstellen ausbauen.

Dunkelflauten gibt es nur in bestimmte Köpfen.
Es gibt regionale Unter und Überkapazitäten im Netz. Massiver EE Ausbau und die oberen 4 Punkte sorgen für ausreichend Strom über das ganze Jahr im europäischen Verbundnetz.

Freigeben der Punkte 1 und 2 würde den Druck auf den Netzausbau sofort massiv entlasten und Kosten einsparen.

Resourcen für die Tranformation die aus den Ausland zugekauft werden müssen sind in der Regel einmalige Kosten.

Derzeit verbrennen wir jedes Jahr über 80Mrd €. Welche Volkswirtschaft kann sich das auf Dauer leisten?

Dritteweltländer wie Äthopien haben das längst erkannt.
Wir verpennen auch diesen Markt während sich China mit ihren EE Konzept massiv in Afrika breit macht.


Viele Grüße,
stolpi
 
Am effizientesten wäre wohl mit dem pellet-ofen. Aber ich hab das auch schonmal auf baustelle gesehen, das da jemand mit IR-platten und E-heizung heizt, aber der hatte glaub ich einen durchlauf-erhitzer für warmwasser.
Lediglich mit IR-platten zu heizen geht jedenfalls nicht so recht. Die dinger erwärmen nur oberflächen und keine luft.
Wir hatten es irgendwo weiter oben schon mal davon. Die Dinger sind wohl gut, wenn man irgendwo ist, wo eine große Menge Luft auf eine kleine Menge zu beheizender Dinge kommt und/oder wo nur schlechte oder keine Isolierung vorhanden ist. Also z.B. Außenbereiche oder Werkshallen. Dann gleicht die Tatsache, dass man diese ganze Luft nicht beheizen muss die schlechte Grundeffizienz aus.
Ich frage mich jedoch, in wie weit sich eine stabile, kostengünstige, den technisch und bedarfsmäßigen Anforderungen entsprechende Versorgung mit rein regenerativen Energiequellen tatsächlich realisiert werden kann. Denn die meisten Resourcen zur Realisierung von PV, Windkraft usw. bekommen auch aus dem Ausland und im Falle der "Dunkelflaute" brauchen wir auch einen Plan.
Ich denke mal, dass man bei der Stabilität schon mit kleinen Pufferspeichern sehr viel erreicht, wenn die Netze groß und die durchschnittliche Produktion hoch genug ist. Wenn man durch eine Nacht kommt, ist da meiner Meinung nach schon extrem viel gewonnen. Kostengünstig wird es über die Zeit. Es sind halt Investitionen und auch nicht gerade geringe, aber das ist halt ein typisches "Ende mit Schrecken oder Schrecken ohne Ende"-Szenario.

Was die Ressourcen angeht, sind soweit ich weiß, viele auch in Europa vorhanden, werden aber auch Kostengründen noch nicht erschlossen. Da könnte man vielleicht ein paar Anreize schaffen. Aber auch sonst: Während sich ein Großteil der Ausgaben für fossile Energie buchstäblich in Rauch auflöst und ins Ausland fließt, hätte man bei erneuerbaren Energien am Ende immer noch den Schrott, der ja im Endeffekt alles enthält, was man braucht. Man darf halt nicht den Fehler machen, den als Müll möglichst kostengünstig irgendwohin zu schaffen, sondern muss recyclen, was geht und mit mehr lokaler Produktion bleibt auch mehr Geld vor Ort.

Das ist halt alles schon viel Arbeit und wird auch noch eine Weile viel Geld kosten, aber die positiven Effekte merkt man ja auch schon bei teilweisem Fortschritt. Wer Ökostrom bezieht, mit einer Wärmepumpe heizt und/oder nicht auf fossilen Kraftstoff angewiesen ist, kann der aktuellen Situation ja jetzt schon deutlich entspannter entgegentreten.
 
... von den aufgezählten Ansetzen bin ich bei euch, wobei der Teufel da leider im Detail steckt. Um die Ressourcen aus der EU nutzen zu können, muss in den kompletten Strang von der Erschließung, Förderung, Verarbeitung und Herstellung investiert werden. Mir EU Löhnen wird sich ein PV Modul überschlagsweise im Preis fast verdreifachen. Entsprechend fallen die Strom Entstehungskosten aus. Da von Nov-März die PV Erträge praktiv fast gegen null laufen, bleibt nur Windkraft. Hier müsste die Kapa so hoch gepusht werden, dass wir trotzdem jederzeit genug Strom haben. Das bringt im Simmer gleichzeitig das Phänomen, dass bei zu hohem Überschuss entweder die PV oder WL-Anlagen stillgelegt werden müssen, um das Stromnetz nicht zu überlasten. Der Ersteller geht dann aber ohne den zur Amortisierung notwendigen Ertrag nach Hause. Nutzung von BiDiLaden: der Akku des Fahrzeuges wird damit gestresst und damit fällt der Wiederverkaufspreis für den Halter. Bei einem Überschuss müsste der Wagen angeschlossen und per fernsignal vollgeladen werden: sind der Großteil der Autos tagsüber, wenn die Sonne scheint, an der Ladesäule? Reicht deren Kapa für den Überschuss aus? Kann der Überschuss auch mit so hohen Strömen in die Akkus geladen werden? Lassen das die Kunden zu und zu welchem Preis pro KWh? Was ist mit den Steuervorteile? Lässt sich die Komplexität des EU-Stromnetzes in Echtzeit steuern?
Seit Jahren Fragen über Fragen und bisher wenige Antworten und Lösungen. Leider.
 
Um die Ressourcen aus der EU nutzen zu können, muss in den kompletten Strang von der Erschließung, Förderung, Verarbeitung und Herstellung investiert werden. Mir EU Löhnen wird sich ein PV Modul überschlagsweise im Preis fast verdreifachen.
Das halte ich für übertrieben. Der Produktpreis hängt ja nicht linear von den Lohnkosten ab.
Da von Nov-März die PV Erträge praktiv fast gegen null laufen, bleibt nur Windkraft.
Naja, "nur" ist gut. Die macht ja aktuell rund das Doppelte der Solarenergie aus. Im Winter weht auch in der Regel fast so viel mehr Wind, dass das die niedrigen Solarerträge fast kompensiert. Man darf aber halt nicht vergessen, dass im Winter auch geheizt werden muss, wofür im Moment hauptsächlich fossiles Gas verwendet wird. Aber das ist auch nicht ganz so schlimm, weil Wärmepumpen ja nur einen Bruchteil der Energie benötigen. Wenn man wirklich das ganze Jahr über rein erneuerbare Nutzen will, wird es sich vermutlich schon anbieten, im Sommer Wasserstoff zu erzeugen und den im Winter zu verbrauchen. Aber das sollte natürlich einen möglichst geringen Anteil des Verbrauchs ausmachen, weil das ziemlich ineffizient ist.

Aber wie gesagt, es müssen ja nicht 100% sein, damit man einen spürbaren Effekt hat.
Nutzung von BiDiLaden: der Akku des Fahrzeuges wird damit gestresst und damit fällt der Wiederverkaufspreis für den Halter.
Naja, dafür müsste der Akku aber auch der Flaschenhals bei der Lebensdauer sein. Im Moment deutet viel darauf hin, dass das aber nicht so ist.
Bei einem Überschuss müsste der Wagen angeschlossen und per fernsignal vollgeladen werden: sind der Großteil der Autos tagsüber, wenn die Sonne scheint, an der Ladesäule?
Autos stehen generell fast nur rum, das sollte sich also einrichten lassen.
Reicht deren Kapa für den Überschuss aus? Kann der Überschuss auch mit so hohen Strömen in die Akkus geladen werden? Lassen das die Kunden zu und zu welchem Preis pro KWh? Was ist mit den Steuervorteile? Lässt sich die Komplexität des EU-Stromnetzes in Echtzeit steuern?
Ist doch egal, ob sie reicht. Sie nicht zu nutzen, wäre trotzdem unsinnig. Hohe Ströme sollte man eigentlich eh nicht brauchen, man hat ja mehrere Stunden Zeit. Idealerweise sollten die Kunden das schon zulassen, weil sie den Strom für mehr Geld abgeben können, als sie für ihn bezahlt haben. Dazu müsste man aber vermutlich noch mal ein ernstes Wörtchen mit den Netzbetreibern reden.
Seit Jahren Fragen über Fragen und bisher wenige Antworten und Lösungen. Leider.
Naja, ich weiß ja nicht. Ich habe eher das Gefühl, dass da bewusst Zweifel gesäht werden, um mit etablierten Methoden noch länger Geld machen zu können. Und ständig wird haufenweise Geld in irgendwelche aussterbenden Industrien versenkt, um Arbeitsplätze zu erhalten, die dann trotzdem abgebaut werden, während hier sich voraussichtlich langfristig lohnende Arbeitsplätze förmlich darum betteln, geschaffen zu werden.

Und ich weiß auch nicht, warum gerade in dem Bereich scheinbar so gar kein Selbstvertrauen da sein soll, während extrem viel Innovation in dem Feld eh schon aus Deutschland kommt und auf der anderen Seite im Brustton der Überzeugung irgendwas von "hocheffizienten Verbrennern" gefaselt wird, die für einen relevanten Effekt weit jenseits der Grenzen der uns bekannten Physik operieren müssten.
 
Das halte ich für übertrieben. Der Produktpreis hängt ja nicht linear von den Lohnkosten ab.
Das habe ich auch nicht gesagt. Lohnkosten sein nur ein Teil der Produktionskosten. Aber damit man produzieren kann muss im Vorfeld " ... kompletten Strang von der Erschließung, Förderung, Verarbeitung und ... " realisiert werden. Hier sind massive Investitionen notwendig die dann abgeschrieben werden wollen. Da kommt dann, zusammen mit den Lohn-, Energie-, Invest-, Know-How-, Umweltauflagen und Patentkosten einiges zusammen. Da kommt der Preis her und von heute auf morgen kannst du es eh vergessen. Ich sage mal ca. 5 Jahre wird es circa dauern, wenn politisch supportet.

Naja, "nur" ist gut. Die macht ja aktuell rund das Doppelte der Solarenergie aus. Im Winter weht auch in der Regel fast so viel mehr Wind, dass das die niedrigen Solarerträge fast kompensiert.
Fast genug Strom haben reicht aber für einen hoch konsumierenden Industriestandort nicht. 100% ist das Ziel.

Man darf aber halt nicht vergessen, dass im Winter auch geheizt werden muss, wofür im Moment hauptsächlich fossiles Gas verwendet wird.
Jepp, hier muss von Fossil auf regenerativ umgeschichtet werden. Für den Winter dann mehr WKR.

Aber das ist auch nicht ganz so schlimm, weil Wärmepumpen ja nur einen Bruchteil der Energie benötigen.
Wer bezahlt die Wärmepumpe und wird die auf Grund des Bedarfes günstiger werden auf Grund des Scale-Effektes? Der Bürger muss das stemmen wollen und können. Und dafür braucht er Arbeit, Brot und ausreichend Lohn.

Wenn man wirklich das ganze Jahr über rein erneuerbare Nutzen will, ...
... muss/müsste man massive Überkapazitäten aufbauen um auch bei ungünstigen Bedingungen ausreichend Strom liefern zu können.

... wird es sich vermutlich schon anbieten, im Sommer Wasserstoff zu erzeugen und den im Winter zu verbrauchen. Aber das sollte natürlich einen möglichst geringen Anteil des Verbrauchs ausmachen, weil das ziemlich ineffizient ist.
... hier fehlt leider wirklich noch eine durchweg sinnhafte Alternative. Die zu speichernde Energiemenge ist aber immens!

Aber wie gesagt, es müssen ja nicht 100% sein, damit man einen spürbaren Effekt hat.
Richtig, erstmal strukturiert anfangen und bis auf 80-85% vorpreschen. Danach wird es eh sehr teuer!

Naja, dafür müsste der Akku aber auch der Flaschenhals bei der Lebensdauer sein. Im Moment deutet viel darauf hin, dass das aber nicht so ist.
Wenn du ein E-Auto als Speicher nutzt ist der Akku gerade noch der technologische Flaschenhals (Lade und Entladestrom). Wenn er es nicht mehr ist, dann die Wallboxen und wenn die es nicht mehr ist der elektrische Anschluss. Aktuell werden in der Regel nur 11KW Anschlüsse freigegeben. 22er nur auf Sonderantrag und nur solange wie die Netzkapa es zulässt.

Autos stehen generell fast nur rum, das sollte sich also einrichten lassen.
Rumstehen ja, aber rumstehen heißt nicht an der Wallbox ready für Be- und Entladung sein. Und von dem Zustand sind wir noch sehr weit entfernt.
 
Fast genug Strom haben reicht aber für einen hoch konsumierenden Industriestandort nicht. 100% ist das Ziel.
Ja, aber es gibt halt nicht nur den Status Quo und den perfekten Ausgang, sondern eben auch Level dazwischen.
Wer bezahlt die Wärmepumpe und wird die auf Grund des Bedarfes günstiger werden auf Grund des Scale-Effektes? Der Bürger muss das stemmen wollen und können. Und dafür braucht er Arbeit, Brot und ausreichend Lohn.
Wer auch sonst die Heizung bezahlt. Es sollen ja nur defekte Heizungen ersetzt werden.
... muss/müsste man massive Überkapazitäten aufbauen um auch bei ungünstigen Bedingungen ausreichend Strom liefern zu können.
Wie gesagt, große Netze und Speicher für ein paar Tage glätten die Unregelmäßigkeiten schon extrem.
Richtig, erstmal strukturiert anfangen und bis auf 80-85% vorpreschen. Danach wird es eh sehr teuer!
Abwarten.
Wenn du ein E-Auto als Speicher nutzt ist der Akku gerade noch der technologische Flaschenhals (Lade und Entladestrom). Wenn er es nicht mehr ist, dann die Wallboxen und wenn die es nicht mehr ist der elektrische Anschluss. Aktuell werden in der Regel nur 11KW Anschlüsse freigegeben. 22er nur auf Sonderantrag und nur solange wie die Netzkapa es zulässt.
Alles besser als nichts.
 
Das habe ich auch nicht gesagt. Lohnkosten sein nur ein Teil der Produktionskosten. Aber damit man produzieren kann muss im Vorfeld " ... kompletten Strang von der Erschließung, Förderung, Verarbeitung und ... " realisiert werden. Hier sind massive Investitionen notwendig die dann abgeschrieben werden wollen. Da kommt dann, zusammen mit den Lohn-, Energie-, Invest-, Know-How-, Umweltauflagen und Patentkosten einiges zusammen. Da kommt der Preis her und von heute auf morgen kannst du es eh vergessen. Ich sage mal ca. 5 Jahre wird es circa dauern, wenn politisch supportet.


Fast genug Strom haben reicht aber für einen hoch konsumierenden Industriestandort nicht. 100% ist das Ziel.


Jepp, hier muss von Fossil auf regenerativ umgeschichtet werden. Für den Winter dann mehr WKR.


Wer bezahlt die Wärmepumpe und wird die auf Grund des Bedarfes günstiger werden auf Grund des Scale-Effektes? Der Bürger muss das stemmen wollen und können. Und dafür braucht er Arbeit, Brot und ausreichend Lohn.


... muss/müsste man massive Überkapazitäten aufbauen um auch bei ungünstigen Bedingungen ausreichend Strom liefern zu können.


... hier fehlt leider wirklich noch eine durchweg sinnhafte Alternative. Die zu speichernde Energiemenge ist aber immens!


Richtig, erstmal strukturiert anfangen und bis auf 80-85% vorpreschen. Danach wird es eh sehr teuer!


Wenn du ein E-Auto als Speicher nutzt ist der Akku gerade noch der technologische Flaschenhals (Lade und Entladestrom). Wenn er es nicht mehr ist, dann die Wallboxen und wenn die es nicht mehr ist der elektrische Anschluss. Aktuell werden in der Regel nur 11KW Anschlüsse freigegeben. 22er nur auf Sonderantrag und nur solange wie die Netzkapa es zulässt.


Rumstehen ja, aber rumstehen heißt nicht an der Wallbox ready für Be- und Entladung sein. Und von dem Zustand sind wir noch sehr weit entfernt.

Du suchst ständig nach Gründen warum was nicht gehen soll.

Die notwendige Abkehr von der Abhängigkeit rein in die Unabhängigkeit geht nicht von heut auf morgen. Muss aber angegangen werden.
Warum werden jetzt nicht alle Speicher netzdienlich ins Netz gelassen? Es geht hier um Spitzenlasten die Speicher ideal ausfüllen können wenn EE nicht genug Masse hat. Wir haben GWh an Speicher, besonders in der unteren Netzebene.
Würde den Druck auf den Netzausbau nehmen und Kosten massiv senken.
photo_2026-03-18_11-55-13.jpg


Solche Preissprünge müssen nicht sein!


Stattdessen will die Regierung extrem wieder auf Gas setzen und EE Ausbau sowie Speicher ausbremsen.
Jeder sollte verstanden haben das fossile Energieträger extreme Kosten verursachen und eine Gefahr für unseren Wirtschaftsstandort bedeutet.

China verfolgt einen strategischen Plan, produzieren Energie (Strom) bald für lau. Hier wird immer alles nur kaputt geredet statt Chancen zu sehen.



Screenshot 2026-03-18 at 11-51-27 Energiemonitor Die wichtigsten Daten zur Energieversorgung –...png


Und Reiche fordert nun eine nationale Gasreserve.
Wer zahlt den Quatsch?
Wird sicherlich auch aus den KTF finanziert. :wall:





Viele Grüße,
stolpi
 
Zuletzt bearbeitet:
Du suchst ständig nach Gründen warum was nicht gehen soll.
Da missverstehst du mich. Ich hatte hier sogar mal ein Konzept wie gehen könnte vorgestellt. Ich betrachte das Thema realistisch und zeige bestehemde Herausforderungen auf. Parallel versuche ich selbst mit PV-Anlage, PV-Speicher und E-Auto mit bidi-Ladung einen realen usecase zu generieren. Auch kann ich wieder vorweggreifen - so easy wie gesagt funktioniert das alles nicht. Und dabei muss ich mich leider wiederholen: der Teufel steckt im Detail. Ebenso weiß ich was das Ergebnis von Expertenrunden mit der Regierung für ein Fazit gegeben haben: wir fangen erstmal an und schauen wie weit wir kommen ;) ... das hat die Regierung aus der Expertenmeinung gemacht!
Stromnetze, schwankende Stromerzeugung aus PV und Windkraft und schwankende Bedarf sowie der Anschluss ans EU-Netzwerk ist eine Herausforderung für Steuerung, Regelung und EU-weiten Abstimmung. Noch ist das alles recht easy. Je mehr der Ausbau zunimmt umso komplexer wird das alles und umso größer die Gefahr von Netzüberlast. Was man halt auch wissen muss: Innovation kostet Geld und am Anfang sehr viel. Haben wir das über? Alles in allem ist es eine Herausforderung mit Potenzial, jedoch muss man an die Umsetzung umfassend geplannt und abgestimmt herangehen, damit man nicht in einer Sackgasse landet, weil man falsche Entscheidungen getroffen und Ziele gesteckt hat.
 
Parallel versuche ich selbst mit PV-Anlage, PV-Speicher und E-Auto mit bidi-Ladung einen realen usecase zu generieren. Auch kann ich wieder vorweggreifen - so easy wie gesagt funktioniert das alles nicht. Und dabei muss ich mich leider wiederholen: der Teufel steckt im Detail.
Das klingt jetzt aber fast so, als wolltest du eine Ein-Haus-Insellösung mit einem einen Kontinent überziehenden, dezentralen Stromnetz vergleichen.
 
Das klingt jetzt aber fast so, als wolltest du eine Ein-Haus-Insellösung mit einem einen Kontinent überziehenden, dezentralen Stromnetz vergleichen.
Also so easy wie das eigentlich funktionieren soll funktioniert das bei mir. Also Insel als auch Netz. Wäre schön wenn es kontinentweit auch so einfach funktionieren könnte. Aber da mache ich mir keine Illusionen. Aber ich habe kein Auto mit bidi-Ladung. Vermutlich ist das der Killer für die Energiewende.
 
Das klingt jetzt aber fast so, als wolltest du eine Ein-Haus-Insellösung mit einem einen Kontinent überziehenden, dezentralen Stromnetz vergleichen.
*lach* ... omg. Nein. Üblicherweise fängt man bei neuen Herausforderungen klein und und steigert die Komplexität kontrollierbar. Es muss dir klar sein, dass alle Herausforderungen die im Kleinen hochkommen mit größer werdendem Netzwerk sich potenzieren. Bedeutet, dass man alles fein dokumentieren muss, Gegenmaßnahmen ableiten, ausprobieren, Grenzbetrachtungen usw. und erst wenn alle Herausforderungen keine mehr sind, erst dann kann die nächste Ausbaustufe anvisiert werden. Es gibt in D. unterschiedliche Piloten mit unterschiedlich großen Netzwerken. Wenn wir hier ein micro Netzwerk mit 20t TLN betrachten und es schon deutliche Herausforderungen trotz idealtypischem Ausbau gibt, dann kannst du dir sicher vorstellen was es bedeutet 50t oder 100t Aktive in einem Netzwerk zu haben. Es entsteht Chaos. Insbesondere, wenn jeder das macht, was zu seinem Vorteil ist.
Jetzt muss die Politik dafür sorgen das mehr E-Autos auf die Straße kommen und die Akkus der Autos und die Wallboxen für die Netzsteuerung nutzbar werden. Die Industrie hat Lösungen, aber die kosten.
Würde das Volk in breiter Masse dahinterstehen, dann müsste deutlich mehr frün gewählt werden. Aber auch hier wieder das selbe Spiel. Es ist neu, man kennt es nicht, es bedeutet Veränderung und es ist nicht für jeden der möchte monetär machbar.
Also so easy wie das eigentlich funktionieren soll funktioniert das bei mir. Also Insel als auch Netz. Wäre schön wenn es kontinentweit auch so einfach funktionieren könnte. Aber da mache ich mir keine Illusionen. Aber ich habe kein Auto mit bidi-Ladung. Vermutlich ist das der Killer für die Energiewende.
Ja, ne Insel war früher die kleinste Übung und würde ich heute als Standard if like bezeichnen.
BiDi bringt ne Chance aber Komplexität und die muss handelbar werden.
 
.... Ich betrachte das Thema realistisch und zeige bestehemde Herausforderungen auf. Parallel versuche ich selbst mit PV-Anlage, PV-Speicher und E-Auto mit bidi-Ladung einen realen usecase zu generieren. Auch kann ich wieder vorweggreifen - so easy wie gesagt funktioniert das alles nicht. Und dabei muss ich mich leider wiederholen: der Teufel steckt im Detail. ...

Merkwürdig das es woanders in Europa geht und funktioniert. Aber gut, die haben ja auch ganz anderen Strom. Mea culpa. :-_-:



Viele Grüße,
stolpi
 
Parallel versuche ich selbst mit PV-Anlage, PV-Speicher und E-Auto mit bidi-Ladung einen realen usecase zu generieren.
Wie das? Aus dem Fahrzeug bekommste V2G/V2H nur mit den paar wenigen Testlösungen hin. V2G ist gesetzlich zudem nicht wirklich geregelt und folglich auch nicht flächendeckend machbar. V2H ist auch etwas, auf das ich lauer, aber passende Wallboxen zu einem Preis, wo sich das auch rechnet, gibt es auch nicht. Angeblich sollen davon in diesem Frühjahr deutlich mehr kommen, aber außer viel Gerede kam da von den Herstellern nicht viel.
 
... ich kann nur soviel sagen, dass ich ein Teilnehmer eines Piloten zu diesem Thema bin ;)
... aber passende Wallboxen zu einem Preis, wo sich das auch rechnet, gibt es auch nicht. Angeblich sollen davon in diesem Frühjahr deutlich mehr kommen, aber außer viel Gerede kam da von den Herstellern nicht viel.
... wie, es muss sich rechnen? Ich dachte euch ist kein Preis zu hoch im die Umwelt zu retten. ;)

Ist aber schon so, wie du schreibst: hier muss noch was passieren damit das Thema durchstarten kann. Und bis dahin ist die Idee mit dem Auto als Puffer auch nur ne Vision.
Merkwürdig das es woanders in Europa geht und funktioniert. Aber gut, die haben ja auch ganz anderen Strom. Mea culpa. :-_-:
Die haben "ganz anderen Strom"? Nicht das ich es wüsste oder möchtest du etwa gerade die sachliche Schiene verlassen? Die haben aber ganz andere politisch, monetäre Rahmenbedingungen, die unsere Politiker beim fixen Rüberschielen oder im Vorbeigehen Hören und beim Aktionismus starten vermutlich übersehen haben oder meinten, sie bekommen es anders hin. Langfristplanbarkeit, gesicherte Vergünstigungen usw.. M.m.n. ist es nicht genauso angegangen worden und somit ist es nicht zu vergleichen und das Ergebnis absehbar gewesen. Wir sehen es ja selbst hier im Forum: selbst @Tekkla ... möchte ne business case
 
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Wer ist euch?
Teilnehmer eines Piloten zu diesem Thema bin
Bei welchem genau?
selbst @Tekkla ... möchte ne business case
Ich möchte nicht sinnlos Geld an den Staat oder eine Firma abdrücken müssen, um eine sinnvolle Technik nutzen zu können. Es muss nämlich Zeit und Energie aufgewendet werden, um etwas zum Laufen zu bringen. Ich halte das wie mit einem AKW. Kann es sich selber tragen (inkl. Vollhaftung) dann macht es wirtschaftlich Sinn. Gilt ebenso bei V2G oder V2H. Ansonsten kann man das Geld lieber in die Projekte stecken, wo man am Ende einen besseren "Ertrag" für Umwelt und Natur hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
.....

Die haben "ganz anderen Strom"? Nicht das ich es wüsste oder möchtest du etwa gerade die sachliche Schiene verlassen? Die haben aber ganz andere politisch, monetäre Rahmenbedingungen, die unsere Politiker beim fixen Rüberschielen oder im Vorbeigehen Hören und beim Aktionismus starten vermutlich übersehen haben oder meinten, sie bekommen es anders hin. ...


Dann schreibe es bitte auch so: Es ist nicht gewollt! Man sucht nach Gründen warum was nicht gehen kann. Regularien werden nicht angepasst und Netzbetreiber und Energieversorger nutzen ihren Einfluss in der Politik um die Energiewende als auch netzdienliche Speicherlösungen in Bürgerhand zu verhindern.
Bestes Beispiel die ewige Geschichte um die BKW. Da wurde Panik geschoben, Ängste geschürrt und Strafen angedroht.

Wie bei den BKWs ist BiDi laden und netzdienliche Hausspeicher technisch (!) ALLES kein Problem. Es wird künstlich zu einen gemacht. Notfalls hilft das Steuerrecht entsprechende Vorhaben zu torpedieren. :nene:



Viele Grüße,
stolpi
 
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