... wenn nicht mehr gekühlt werden kann,
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Wenns nach mir ginge, würde ich vermehrt als Grundlastträger auf Tiefengeothermie setzen.
Eine Kühlzufuhr ....
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... sondern Wärme für fast umme.
Das muss auch nicht abgeleitet werden, du verstehst das augenscheinlich gar nicht.
Stromgewinnung ist hier nur Grundlast, heizen ...
Protipp: Wenn man eine Diskussion übers heizen führen will, aber was von "kühlen" schreibt und an Atomkraftwerke im Hochsommer anknüpft, dann liegt es vielleicht nicht an mangelndem Verständnis auf Seite des Zuhörers, wenn die Botschaft nicht ankommt

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Ich bin auch kein Experte, aber dadurch, dass da nur zwei (?) relativ kleine Schächte gebohrt werden, ist das Risiko vermutlich deutlich niedriger, als wenn man ständig große Mengen Gestein bewegt.
Die Steigleitungen an sich sind kein Problem. Aber wie oben schon geschrieben: Man muss damit durch alle vorhandenen Schichten durch. Also auch durchs Grundwasser. Wenn sich das daraufhin einen Weg in quellfähige Lagen sucht, hat man die Erdbewegungen. Und im Gegensatz zu Bergbau kann man dann auch nichts mehr stabilisieren oder die Lage durch Einstellung der Arbeiten einfrieren. Staufen ist da ein recht bekanntes Beispiel für die Folgen und da ist eine relativ kleine, flache Bohrung schiefgegangen.
In den äußersten ghetto-Außenbezirken und nach meinem Wissensstand auch nur im Osten. Das in die Innenstadt zu etablieren stelle ich mir äußerst schwierig vor, wenn man nicht mal so ein popeliges Glasfaserkabel verlegt bekommt.
Das schwierige beim Verlegen eines Glasfaserkabels ist nicht die Größe des Kabels, sondern die Baugenehmigung, die Bauarbeiter für den Tiefbau und ganz besonders die mit jedem Besitzer einzeln zu klärenden Hausanschlüsse, ohne die ein Glasfasernetz überhaupt keinen Sinn macht. Letzteres Problem ist bei Heizungen sogar geringer ausgeprägt, da man erstmal nur Neubauten erschließen kann und/oder nur eine Leitung bis in den bestehenden Heizungskeller braucht, wo man dem Vermieter auch noch jede Menge Technik und Platzverbrauch abnehmen kann. Also schwierig: Nein. Nicht schwieriger als irgendwas anderes in bestehende Straßen reinzubringen.
Aber teuer? Garantiert. Gegen den Fernwärmeausbau kommen selbst Radwege in Deutschland gut voran. Und während Glasfaser von milliardenschweren Kommunikationskonzernen ausgebaut wird, wären bei Fernwärme überwiegend die Kommunen gefragt und die sind Pleite. (Und die wenigen Fälle, von Fernwärmenetze privatisiert wurden, gelten mittlerweile als Musterbeispiel dafür, wie abhängige Anwohner übers Ohr gehauen und ausgebeutet werden. Preiserhöhungen von Faktor 3 binnen weniger Jahre und ähnliches, wohlwissend dass ein auf Fernwärme ausgelegtes Haus kaum eine Alternative zum bezahlen hat. "Schönes Kinderzimmer haben sie da. Wäre doch schade, wenn das im Winter einfriert.")
Grundsätzlich nicht vergessen sollte man auch die Frage: "Lohnt das überhaupt"?
In gut isolierten Häusern ist schon heute die Kühlung im Sommer das Problem, geheizt werden muss nur noch wenige Tage im Jahr. Und für das, was ein neu aufzubauendes Fernwärmenetz kostet, kann man einiges an energetischer Sanierung leisten. 100 kWh fossile Wärme durch 100 kWh Geothermie zu ersetzen, klingt nur im ersten Moment nach einem Nobrainer. Aber wenn man mit dem gleichen Budget den Wärmebedarf auf 10-15 kWh drücken kann, die man mit 2-3 kWh Strom aus der Umgebung pumpt, während man nebenbei noch eine Fassadensanierung, eine Klimaanlage und besseren Lärmschutz bekommt, dann entpuppt es sich "weiter heizen, nur anders" als hirnbefreit. Das Problem bei der Umstellung der Wärmenutzung in Deutschland ist fast nie die Technik, sondern immer das Geld. Da hilft der Vorschlag "baut doch mal ein Fernwäremnetz und ein Geothermie-Heizkraftwerk!" eher weniger. Interessanter wäre die Technik eher für konzentrierte Großverbraucher, bei denen sich eine Bohrung direkt vor Ort lohnt. Großbäckerien, Schwimmbäder, Papierindustrie, alles mit Trocknungsprozessen. Dummerweise sind die wirklich großen Wärme-CO2-Schleudern in Deutschland aber Hoch-/Schmelz-/Zementöfen und deren Temperaturen sind mit Geothermie kaum erreichbar. (Und da, wo es geologisch-technisch machbar erscheint, dürfte es immer noch unbezahlbar sein bis in Regionen zu bohren, mit deren Hitze man Stahl schmelzen kann, ganz einfach weil bezahlbares Bohrgerät und bezahlbare Leitungen aus Stahl bestehen.)