Der Energiewende Thread

  • Ersteller Ersteller Gast1675120202
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Lupo, Polo, A2, das sind alles genau die Autos, wo man eben NICHT mehr als 5 Sitze, für Mama, Papa, 4 Kinder, Oma und Opa bekommt. Die sind aber doch notwendig und gefordert! :ugly:

Dann sind die Karren auch günstig und mitunter leichter zu warten und reparieren. Würde ja alles gehen.
Heutzutage sind so viele Sachen gesetzlich verpflichtend, dass Autos eben teuer sind, weil man einen ganzen Berg an extra Technik einbauen muss, die natürlich regelmäßig kaputt geht.
Das spielte damals bei den 3l Autos noch nicht so die Rolle. Der Punkt war einfach: Kein Aas wollte die Teile in den Stückzahlen kaufen, dass die Hersteller damit ein Geschäft machen konnten - trotz staatlicher Unterstützung. Kurzum: Der Markt hat geregelt.
 
Zwischen damals und heute liegen paar Jahre. Damals war der Sprit noch nicht so teuer und die Vorschriften noch lange nicht so restriktiv und gerade letzteres hat den Markt für Klein(st)wagen abgewürgt.
 
Lupo, Polo, A2, das sind alles genau die Autos, wo man eben NICHT mehr als 5 Sitze, für Mama, Papa, 4 Kinder, Oma und Opa bekommt. Die sind aber doch notwendig und gefordert! :ugly:


Das spielte damals bei den 3l Autos noch nicht so die Rolle. Der Punkt war einfach: Kein Aas wollte die Teile in den Stückzahlen kaufen, dass die Hersteller damit ein Geschäft machen konnten - trotz staatlicher Unterstützung. Kurzum: Der Markt hat geregelt.
Bitte entschuldige: ein paar Seiten vorher hatten wir das Thema, mit der Feststellung, dass due Bevölkerung nicht ausschließlich Autos mit 5 Sitzen benötigt. Vor über 10 Jahren hat die Industrie von sich aus eine Technologie auf dem Markt geworfen. Und dur Regierung hat nichts gemacht. Gab es besondere Steuervergünstigungen oder extra Parkplätze für 3L Autos wie jetzt für eKarren oder gab es nen Abwrackprämie oder ein paar 1000€ Bonus zum Kauf? Nein, die Regierung hat nichts ernst zu nehmendes getan um den Einsatz dieser Auto zu pushen und diese Co2 Einsparung mitzunehmen. Sprich, Chance vertan. Wer hat den misslungenen Vorstoß bezahlt? die Industrie, weil Entwicklungkosten durch Reingewinn aus Umsatz nicht gedeckt wurden. Fazit, mache nix was die Regierung von dir nicht fordert, weil du erhältst keine Unterstützung, schwimmst mit der Innovation folglich gegen den Strom und bleibst auf den Kosten sitzen.

Politik lenkt, Industrie rennt!
 
Der einzige Fehler war, dass der Sprit zu billig war. Wenn der Liter 3-4 Euro gekostet hätte, dann hätten sich die Autos von alleine durchgesetzt. Ich hoffe das macht man mit dem E-Auto besser.
 
Politik lenkt, Industrie rennt!
Und der Konsument verpennt.

Die 3L-Autos von damals waren allesamt auf das Minimalste zusammengestrichen, um an Gewicht zu sparen. Das waren gefühlt fahrende Rasenmäher. Das brachte weder Spaß damit zu fahren, noch hatte man irgendwelchen Komfort. Dazu waren die im Verhältnis zu teuer. Selbst wenn der Staat noch mehr geholfen hätte, die wären trotzdem kein Renner geworden.

Diese Seite fasst das recht gut zusammen.
 
Der einzige Fehler war, dass der Sprit zu billig war. Wenn der Liter 3-4 Euro gekostet hätte, dann hätten sich die Autos von alleine durchgesetzt. Ich hoffe das macht man mit dem E-Auto besser.
Kann nicht funktionieren, da es im Vergleich zu früher nicht eine equivalente Infrastruktur zum Laden gibt und auch so schnell nicht geben wird und damit 50% der Bevölkerung wegfällt. Und weil das nicht mitgedacht wird und wurde stehen wir jetzt da wo wir stehen, die Elektroauto-Wende ist eine Katastrophe und politisch herbeigeführt. Das passiert oft dann, wenn man Ideologie vor Sachentscheidung stellt.

MfG
Und der Konsument verpennt.

Die 3L-Autos von damals waren allesamt auf das Minimalste zusammengestrichen, um an Gewicht zu sparen. Das waren gefühlt fahrende Rasenmäher. Das brachte weder Spaß damit zu fahren, noch hatte man irgendwelchen Komfort. Dazu waren die im Verhältnis zu teuer. Selbst wenn der Staat noch mehr geholfen hätte, die wären trotzdem kein Renner geworden.

Diese Seite fasst das recht gut zusammen.
Interessant wie du dieser Analyse zustimmst, ein paar Posts weiter vorne habe ich nämlich Ähnliches zu den günstigsten Elektroautos festgestellt. Und damit bleibt es dabei, die Angebote sind einfach zu teuer, die sinnvollen Angebote und viele davon die nicht sinnvoll sind, wie z.B riesen SUVs für drei Personen.

Es ist also mit Nichten der Konsument der hier irgendetwas verpennt, sondern die Politik, die die falschen Weichen gestellt hat, denn gefördert wurden nur Autos für besser Verdiene die dazu vom Nutzen her auch noch recht fragwürdig sind, gepaart mit fehlender Ladeinfrastruktur für Menschen ohne Einfamilienhaus und eigener Lademöglichkeit und die Industrie, die ausschließlich die Subventionen mitgenommen hat, ohne die nötige Weitsicht den Standort konkurrenzfähig zu gestalten.

MfG
 
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Das waren gefühlt fahrende Rasenmäher. Das brachte weder Spaß damit zu fahren, noch hatte man irgendwelchen Komfort. Dazu waren die im Verhältnis zu teuer. Selbst wenn der Staat noch mehr geholfen hätte, die wären trotzdem kein Renner geworden.
Wir sprechen über Autos wie bspw. den VW Lupo, Seat Arosa, Audi A2 ...die erstgenannten Fahrzeuge sind Cityflitzer oder für maximal mittlere Entfernungen. Das die dank ihrer Ausstattung nicht langstreckentauglich sind, wie moniert wird, verwundert nicht.
Der A2 hatte seine Gewichtseinsparung durch die Audi Space frame Technologie und konsequenten Alu Leichtbau. Ich bin so ein Fahrzeug mit Dieselmotor 60t km gefahren. Jedes WE 350km eine Tour. War ein super Auto und durchaus was zum Mitschwimmen auf der AB.

Der Beitrag bestätigt meine Aussage, dass der Staat bis auf die 5€/Liter keine weiteren Anreize geschaffen hat und so wurde festgestellt:
"Zudem waren die Leasingraten zu hoch für viele kleine Betriebe und Behörden, die den Kleinstwagen in ihren Fuhrpark aufgenommen hatten und damit nach aussen Schlichtheit und Umweltfreundlichkeit demonstrieren wollten."

Hier hätte man super Eingreifen und monetär unterstützen können und hätte gleichzeitig über den Gebrauchtwagen Handel einen nachhaltigen Bedarf entwickeln können. Hat man aber nicht, weil: "Spritsparen war schon immer «in», zu jener Zeit vielleicht weniger aus Gründen des Umweltschutzes und Rücksichtnahme auf die begrenzten Ressourcen der Erde, sondern eher aus finanziellen Motiven.".

Sorry, bleibt dabei. Der Staat hat diese Chance verpasst und trägt dafür die Verantwortung!
 
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Kann nicht funktionieren, da es im Vergleich zu früher nicht eine equivalente Infrastruktur zum Laden gibt und auch so schnell nicht geben wird und damit 50% der Bevölkerung wegfällt. Und weil das nicht mitgedacht wird und wurde stehen wir jetzt da wo wir stehen, die Elektroauto-Wende ist eine Katastrophe und politisch herbeigeführt. Das passiert oft dann, wenn man Ideologie vor Sachentscheidung stellt.
Es gibt genug Lademöglichketein für alle und wenn mehr BEV zugelassen werden, wird es auch mehr Lademöglichkeiten geben. Was wir brauchen ist ein schnelles Ende der Verbrenner als Neuwagen. Sinnvoll wäre ein Verbot zum Ende 2025.
 
Es gibt genug Lademöglichketein für alle
:lol::lol::lol:
Okay, wecke mich wenn der erste April ist, das ist mir einfach zu viel der präventiv Rhetorik.

Sorry aber das kann man nicht mehr ernst nehmen was Du hier teilweise vom Stapel lässt. Da nimmt man sich immer wieder Zeit und versucht sachlich auf Themen und Aspekte von dir einzugehen und dann kommst du hier mit so einer Seifenblase, mit der du ganz eindeutig klar machen möchtest, dass du überhaupt nicht an einer differenzierten sachdebatte interessiert bist?!

MfG
 
Es gibt genug Lademöglichketein für alle und wenn mehr BEV zugelassen werden, wird es auch mehr Lademöglichkeiten geben. Was wir brauchen ist ein schnelles Ende der Verbrenner als Neuwagen. Sinnvoll wäre ein Verbot zum Ende 2025.
Ich wohne in Hamburg und sollte jeder hier ein E-Auto fahren dann kannst es absolut vergessen. Darauf hin erstmal Februar in Bremen das neue SUV abholen.
 
Ich wohne in Hamburg und sollte jeder hier ein E-Auto fahren dann kannst es absolut vergessen. Darauf hin erstmal Februar in Bremen das neue SUV abholen.
Ich finde das traurig, dass man hier überhaupt Zeit aufwenden muss um auf solche Umstände hinweisen zu müssen, die so selbsterklärend sind. Ich vermute langsam, dass das hier Absicht ist, ein anderer Sinn erschließt sich für mich in dem Zusammenhang mittlerweile nicht mehr. ^^

MfG
 
Es gibt genug Lademöglichketein für alle und wenn mehr BEV zugelassen werden, ... Was wir brauchen ist ein schnelles Ende der Verbrenner als Neuwagen. Sinnvoll wäre ein Verbot zum Ende 2025.
Aktuelle Ergebnisse zur Zufriedenheit der e-Autofahrer in Deutschland, die bisher ca. 10% aller Automobile auf den Straßen ausmachen, zeigen eine ca. 80% Zufriedenheit. Soweit so gut. Ca. 13%, der an der Umfrage teilnehmenden, gaben Probleme mit defekten und abbrechenden Ladesäulen an. Das ist der Status mit 10% e-Autos auf Deutschen Straßen und dem heutigen Ladenetz. Was meinst du passiert, wenn plötzlich deutlich mehr Teilnehmer hinzukommen als anteilig neue Ladepunkte entstehen und nicht genug deutsche, erneuerbare Energie erzeugt wird?
Strukturiert, durchdachtes und auf die Einzelfaktoren abgestimmtest Vorgehen ist notwendig und keine weiteren HauRuck Aktionen.

 
Was gab es eigentlich so 2011/2012 an Förderungen für E-Autos? Weiss das noch jemand? Wie viele tausend Euro Kaufprämie? Steuerersparnis? Gratis parken und so?
Ich hab mich erst 2014 angefangen mit dem Plugin mit dem Thema zu beschäftigen.
 
Wir sprechen über Autos wie bspw. den VW Lupo, Seat Arosa, Audi A2 ...die erstgenannten Fahrzeuge sind Cityflitzer oder für maximal mittlere Entfernungen.
Okay. Wie alt warst du, als speziell diese 3L-Varianten dieser Fahrzeuge auf dem Markt waren? Kennst du diese Fahrzeuge aus eigener Erfahrung? Ich kenne den 3L-Polo-Lupo (edited). Darin fühlte man sich wie auf 'nem Rasenmäher mit Karosserie.

Was meinst du passiert, wenn plötzlich deutlich mehr Teilnehmer hinzukommen als anteilig neue Ladepunkte entstehen
Wenn deutlich mehr hinzukommen als Ladepunkte, dann wird man länger warten müssen. Das ist aber rein hypothetisch und auch nicht das Ziel, auf das aktiv hingearbeitet wird.

und nicht genug deutsche, erneuerbare Energie erzeugt wird?
Und hier versuchst du wieder einzuweben, dass das alles nicht geht, weil eh nicht genug Saft da ist. Schon mal darüber nachgedacht, dass weniger Verbrenner auf der Straße auch weniger Stromverbrauch bedeutet?

Nur mal als Denkanstoß ...
Für den Durchschnittsverbrauch von sieben Litern auf 100 km kämen alleine an dieser Stelle mehr als 11 Kilowattstunden zusammen. Dies würde ausreichen, um mit einem Elektrofahrzeug 50-80 Kilometer weit zu fahren. Klingt verrückt, stimmt aber. Alleine der Stromverbrauch zur Herstellung der Kraftstoffe entspricht also schon einem nennenswerten Anteil des Stromverbrauches eines Elektroautos. Anders formuliert: Die Hälfte des Stroms, die ein E-Auto braucht, geht beim Verbrenner in den Treibstoff.

 
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Okay. Wie alt warst du, als speziell diese 3L-Varianten dieser Fahrzeuge auf dem Markt waren? Kennst du diese Fahrzeuge aus eigener Erfahrung? Ich kenne den 3L-Polo. Darin fühlte man sich wie auf 'nem Rasenmäher mit Karosserie.
... du hast meinen Post scheinbar nicht richtig gelesen oder einfach ignoriert: "Ich bin so ein Fahrzeug mit Dieselmotor 60t km gefahren. Jedes WE 350km eine Tour. War ein super Auto und durchaus was zum Mitschwimmen auf der AB."

3L Polo, cooles Teil. 3Zyl Motor mit eigenem Sound, Energie Rückgewinnung, Leichtbau und cW Wert Optmierung ... und sonst solide huntertausendfach geschätzte Polo Qualiät.


Praktisch reduzierst du gersde damals erschiene Innovationen die heute noch gelten nur auf dem Motorsound des 3 Zyl Motors. Ich dachte es geht dir um co2 Einsparungen.
Wenn deutlich mehr hinzukommen als Ladepunkte, dann wird man länger warten müssen. Das ist aber rein hypothetisch und auch nicht das Ziel, auf das aktiv hingearbeitet wird.
Das ist nicht hypothetisch sondern fakt!

Und hier versuchst du wieder einzuweben, dass das alles nicht geht, weil eh nicht genug Saft da ist. Schon mal darüber nachgedacht, dass weniger Verbrenner auf der Straße auch weniger Stromverbrauch bedeutet?
Wo habe ich das bitte formuliert? Ich habe eine Frage gestellt und die Antwort für dich offen gelassen.

Wenn man solche Gedankenspiele ernsthaft betreiben möchte, dann muss man den vollunfänglichen Co2 Fussabdruck der verglichenen Technologien ermitteln und vergleichen.
 
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ich dachte es geht dir um co2 Einsparungen.
Es ging nur darum, dass die Leute die Kisten nicht haben wollten. Wenn es nach mir gehen würde, dann würden die Autos tatsächlich mehr wie die damaligen Fahrzeuge sein. :D

.. du hast meinen Post scheinbar nicht richtig gelesen oder einfach ignoriert:
Und du hast keine Ahnung, was unter dem Begriff 3l-Auto zu verstehen ist. Dein Auto wurde fast ein halbes Jahrzehnt nach dem Ende der 3L-Autos gebaut.

Das hier war z.B. ein sog. 3L-Auto, für das es Entwicklungshilfe als auch Steuererleichterungen seitens des Staates gab.

Aber hey, sag mal was zu der Sache mit dem Stromverbrauch beim Verbrenner.
 
:lol::lol::lol:
Okay, wecke mich wenn der erste April ist, das ist mir einfach zu viel der präventiv Rhetorik.

Sorry aber das kann man nicht mehr ernst nehmen was Du hier teilweise vom Stapel lässt. Da nimmt man sich immer wieder Zeit und versucht sachlich auf Themen und Aspekte von dir einzugehen und dann kommst du hier mit so einer Seifenblase, mit der du ganz eindeutig klar machen möchtest, dass du überhaupt nicht an einer differenzierten sachdebatte interessiert bist?!

MfG
Guck doch mal auf Google Maps wie oft alle Ladestationen belegt sind. Hier sind in 5km Umkreis immer einige CCS frei. Und es entstehen konstant neue. Weil man keine Verbrenner verkauft, verschwindet der Bestand ja nicht.

Ich persönlich finde das sogar fair, weil ein Auto ca. 15 Jahre genutzt wird. Das was 2025 zugelassen wird, fährt noch min. bis 2040 herum, wenn ich mir aber ansehe wie wenige CO2-Zertifikate es dann noch geben wird, dann wird der Benzinpreis diese Autos frühzeitig auf den Schrott schicken.

 
Der einzige Fehler war, dass der Sprit zu billig war. Wenn der Liter 3-4 Euro gekostet hätte, dann hätten sich die Autos von alleine durchgesetzt. Ich hoffe das macht man mit dem E-Auto besser.
Du hattest doch gesagt, dass es der falsche Weg ist das über den Spritpreis zu steuern. Was den nun?
Ich wohne in Hamburg und sollte jeder hier ein E-Auto fahren dann kannst es absolut vergessen.
Das ist gar nicht notwendig und vorgesehen, dass jeder ein E-Auto hat. Gerade in Hamburg ist das nicht notwendig.
 
Es kommt immer auf die Zeitschiene an und das "Wie".

Erhöhe ich z.B. nur die CO2 Belastung um das E-Auto attraktiv zu machen, funktioniert das erst nachhaltig, wenn der Strom weitgehend CO2 frei produziert wird. Es ist aber nicht vorgesehen mit der Mobilitätswende zu warten, bis man an dem Punkt angekommen ist, denn von der Emissionsseite betrachtet ist das E-Auto auch vorteilhaft, wenn der Energiemix noch große Teile an nicht erneuerbaren Energien enthält, da der systematische Wirkungsgrad besser ist.
Dazu kommt auch, dass die CO2 Besteuerung (sinnvollerweise) in allen Bereichen greift. Strom (Grundlast), Heizung (wenn fossil), Produktion von Gütern, .... die Gesamtlast wird dadurch sehr hoch.

Man hätte allerdings (und das haben die Grünen ja auch gefordert) bereits in den frühen 2000er anfangen können die Mineralölsteuer hoch zu drehen. Dann wären wir heute evtl. bei 4,00 €/l, hätten aber 20 Jahre für den Weg gehabt. Hätte man das 2005 entschieden, dann wären heute noch nur wenige Autos auf der Straße, die vor dieser Entscheidung gebaut und gekauft wurden. Die Bürger*innen hätten Planungssicherheit gehabt und hätten entsprechend kaufen können. Und 4,00 Euro pro Liter bei einem Auto, das 3,0 l/100km verbraucht ist kaum teurer als unser heutiger Preis bei einem Auto, das heute 6,5l/100km verbraucht.

Was wir jetzt machen finde ich gerade sehr unehrlich und man sieht auf Verhalten der Kaufenden, dass die Menschen überfordert sind. Den Leuten ist nicht klar, wie der Benzinpreis hochgehen wird. Dieser "marktgesteuerte Preis" ist viel zu abstrakt und unbestimmt. Ich bin dafür, dass man das ändert und für den Verkehr weiter regulierte Preise ansetzt, mit einer klaren und deutlichen Entwicklung über die Zeit. Die Leute müssen wissen, dass der Liter 2035 bei 5,00 Euro liegen wird. Dann würden sie sich auch entsprechend verhalten.
 
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