Der Energiewende Thread

  • Ersteller Ersteller Gast1675120202
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2011 von der Merkel Regierung mit der FDP als Koalitionspartner. Die Sozen und die Grünen haben den Ausstieg von Merkel übernommen und sogar die Laufzeit verlängert. Habeck hat sich gegen die Grüne Basis durchgesetzt.
Ich sag ja, ein guter Wirtschaftsminister, der uns durch den Winter trotz leerer Gasspeichert gebracht hat, die unter Merkel an die Russen verkauft wurden. Die Russen hatten die Speicher absichtlich leer laufen lassen.
 
Also hat die Ampel es aufgegriffen und weitergeführt. Ist das selbe mit Blick auf die Verantwortung.
Nein. Der Ausstieg war ja gesetzlich festgelegt.
Wieso sollte die Ampel daran was ändern?
Brüderle und Rößler, damalige Wirtschaftsminister, haben das festgelegt und der Atomindustrie ordentlich Geld in den arsch geblasen.
 
Nein. Der Ausstieg war ja gesetzlich festgelegt.
Wieso sollte die Ampel daran was ändern?
Brüderle und Rößler, damalige Wirtschaftsminister, haben das festgelegt und der Atomindustrie ordentlich Geld in den arsch geblasen.
... ah, wie im Kindergarten. Immer sind die anderen Schuld. Wer mit läuft und weiterführt hat die Chance auf Korrektur mit Absicht liegen gelassen.
 
... ah, wie im Kindergarten. Immer sind die anderen Schuld. Wer mit läuft und weiterführt hat die Chance auf Korrektur mit Absicht liegen gelassen.
Und der Text hat jetzt was damit zu tun?
Seit 2011 war der Ausstieg beschlossen. 2022 war ein erneuter einstieg unmöglich. Scheinst du gerne auszublenden aber lebe weiter in deiner Blase.
 
... ah, wie im Kindergarten. Immer sind die anderen Schuld. Wer mit läuft und weiterführt hat die Chance auf Korrektur mit Absicht liegen gelassen.
Ja wie im Kindergarten.
Sagt doch keiner, dass die anderen Schuld waren/sind. Aber warum soll man ein Gesetz ändern wenn man es selber für richtig hält. Die Ampel hat das ebensowenig aufgegriffen. Sie hat einfach, wie ich finde zurrecht, da keinen Änderungsbedarf gesehen. Ist bei anderen Gesetzen übrigens auch so.
Ja und eine solche Korrektur hat man aus Absicht und guten Gründen nicht vorgenommen.
Das Du was die Energi Politik angeht da eine andere Meinung hast sei Dir unbenommen. Das die Politik nicht Deiner Meinung ist darfst Du aber auch aktzeptieren.
Kannst ja eine Partei wählen welche AKW in D wieder bauen möchte. Bedeutet aber auch wenn es keine politischen Mehrheiten dafür gibt das man das ebenso zu aktzeptieren hat. Wenn das nach der nächsten wahl übrigens so ist ist nicht irgendeine Partei schuld weil sie in Deinen Augen etwas nicht macht. Sondern ich bin Schuld weil ich nicht für Pro AKW Strom gewählt habe.
 
Und wieder wird ein ernstes Problem, unsinnig debattiert. Ein AKW wird niemand ohne staatliche Absicherung bauen. Schon rein theoretisch müsste er für eine Störfallanlage eine Sicherheit hinterlegen, die die im Schadenfalls zu erwartenden Kosten abdeckt. Damit rechnet sich so ein Ding niemals.

Was wir machen müssen ist imho den Kohleausstieg neu bewerten. Kraft-Wärme-Kohlekraftwerke sind von der Effizienz nicht schlecht und Kohle wäre ein sinnvolle dritte Energiequelle neben LNG/Gas und den erneuerbaren Energien. Dazu ist Kohle am Weltmarkt gut verfügbar und leicht zu lagern. Selbst der Transport per Schiff und Zug ist gegenüber LNG sogar im Vorteil bei den Emissionen.

Wir können gerne wasserstofffähige Gaskraftwerke neu bauen, aber das macht nur Sinn wenn grüner Wasserstoff auch hinreichend verfügbar ist. Neue LNG-betriebene Gaskraftwerke als Ersatz für gute Kohlekraftwerke sind imho ein Taschenspielertrick und nicht nachhaltig.
 
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... ah, wie im Kindergarten. Immer sind die anderen Schuld. Wer mit läuft und weiterführt hat die Chance auf Korrektur mit Absicht liegen gelassen.
... zudem wurde sich 2015 auf Klimaziele festgelegt. Es hätte entsprechend auch früher einer Politik bedarf, die diese umsetzt/erreicht. Der Handlungsbedarf ist dann an die Nachfolgeregierung quasi weitergereicht worden. Erschwerend kam die langjährige Abhängigkeit vom russischen Gas dazu, was mensch seit dem russischen Angriffskrieg nicht mehr beziehen wollte. Für die für jetzt angedachte Übergangszeit wurden dadurch die Energiepreise teurer.
Dann gibt es noch immer kein Atommüll-"End"lager ...
Es ist also einiges verschleppt worden und Risiken sind eingetreten. Das sollte zu entsprechenden Anteilen auch in die Bewertung von Regierungspolitik einfließen, würde ich meinen.

... Es gibt diverse bedeutende Gründe gegen Atomkraft. In meinen vorigen Beiträgen zählte ich auch bereits einiges auf. Hinzukommt, dass auf Grundlast ausgerichtete Kraftwerke, wie AKWs, sich mit flexibler Energieerzeugung, wie Solar- und Windkraft, nur mit erheblichen Nachteilen kombinieren lassen. Denn AKWs kann mensch nicht einfach herunterfahren. Im Endeffekt müssten in Fällen Solar- und Windkraftanlagen vom Netz genommen werden, so deren Strom nicht exportiert werden kann. Mensch hätte also teure, teils ungenutzte Doppelstrukturen. Für eine Energiewende bräuchte es Netzausbau und Speicher und keine AKWs ...


Vielleicht auch mal die Quellenwahl hinterfragen ... BILD=Boulevard=Meinungsmache ...
 
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Wobei das mit dem AKW durchaus zu handeln ist. Baue ich neben das AKW einen entsprechenden Elektrolyseur, kann ich den Überschuss nutzen um Wasserstoff zu erzeugen, der wiederum spitzenlastfähige Gaskraftwerke befeuern könnte.

Wie Du richtig sagst, ist das Kernproblem die Speicherung der Energie und die zeitlich versetzte Abgabe. Klar kann man durch bessere Netze auch die Verteilung verbessern, aber das Thema der Dunkelflaute bleibt und da helfen nur Speicher und Kraftwerksreserven.

Wir müssen aber aufpassen, dass wir nicht uns in eine selbstgebaute Falle bewegen. Übertreibt man es mit der Stilllegung von alten Kraftwerken, steigt der Energiepreis, steigt der Energiepreis, steigen die Produktionskosten in der Industrie, verlagert die Industrie die Produktion, damit fallen Steuereinnahmen weg und Sozialausgaben steigen und das Geld fehlt dann wieder für Maßnahmen die Energiewende umzusetzen und sozial zu gestalten.

Nur Push-Maßnahmen zur Zielerreichung werden nicht funktionieren und der Wähler wird da nicht mitgehen. Es schmerzt mich persönlich zusage, dass es besser ist die Klimaziele 10 Jahre später zu erreichen, als ein BSW oder eine AfD als Regierung zu haben, denn mit denen erreichen wir die Ziele nie.
 
Hier einmal mehr oder weniger ernst zusammengefasst, warum wir uns das global mit dem Wechsel hin zu erneuerbaren Energien überhaupt aufladen.

Alles gut und richtig. Der aktuelle Milestone wurde nicht erreicht. Und nun?

Wenn man m.M.n. wirklich was für die Umwelt tun möchte ist der größte Hebel der Energiekonsum. Jede KWh die nicht produziert, durchs Netzwerk geleitet und bereitgestellt werden muss, vermeidet Co2 und bringt uns bei diesem Thema weiter. Da geht keiner ran. Warum nicht?

Und noch etwas: es wurde mittlerweile nachgewiesen, dass die Verbesserung der Luftqualität, u.a. weniger Schwebeteilchen, dazu führt, dass die Sonnenstrahlen stärker auf die Erdoberfläche wirken können und somit die Erwärmung beschleunigen. Und nun? Was machen wir hier

Dieser Effekt ist nicht seit Neustem bekannt und trotzdem macht man weiter und das zeigt wie unausgegoren und einseitig die politischen Aktivitäten gelagert sind. Faktisch braucht die Erdoberfläche nen Sunblocker um die Erderwärmung durch Sonne zu verzögern und wir produzieren mit unseren Maßnahmen dessen Abbau. Deswegen spreche ich von haltloser grüner Ideologie ohne das große Ganze zu berücksichtigen und ganz nebenbei die gesamte Industrie im Wirkumfeld nachhaltig zersägt. Aber gut, es bringt die von mir geforderte Konsumverminderung mit sich. Aber ist das tatsächlich die Absicht der Grünen? Kommuniziert haben sie es schließlich nicht.



 
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Der Ausbau von Wind- und PV Anlagen in der BRD kommt langsam voran. Und wenn die Sonne scheint und der Wind weht wird auch ordentlich Strom produziert. Sehr gut! Jetzt kommen wir direkt zur alles entscheidenden Frage: wie stellt man mit PV und Windkraft die Grundlast-Versorgung von Industrie, Landwirtschaft, Dienstleistungen und Bevölkerung sicher? Ich könnte jetzt mit Grundlasten, Bedarfsorten, Netzlasten, Verteilungen, Lastspitzen, Überlast und außergewöhnlichen Ereignissen ein Szenario aufbauen, aber dazu habe ich keine Lust. Lass uns doch einfach mal folgenden Chart anschauen der die paar Tage beleuchtet.

 
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Und noch etwas: es wurde mittlerweile nachgewiesen, dass die Verbesserung der Luftqualität, u.a. weniger Schwebeteilchen, dazu führt, dass die Sonnenstrahlen stärker auf die Erdoberfläche wirken können und somit die Erwärmung beschleunigen. Und nun? Was machen wir hier
Es kommt nicht darauf an, was an Sonneneinstrahlung den Boden trifft, sondern was davon als Wärmestrahlung die Erde verlässt wieder! Je mehr CO2 in der Atmosphäre ist, umso mehr Wärmestrahlung wird von dieser wieder auf die Erde zurückgeworfen. Die Wärme von außen verlässt also immer schlechter den Planeten.

Du versuchst hier zu suggerieren, dass saubere Luft ein Problem sei, was natürlich völliger Quatsch ist. In einer Welt ohne Verbrennung von fossilen Brennstoffen gäbe es weder die von dir genannten Stoffe in der von dir genannten Konzentration noch so viel CO2 und andere Klimagase, dass es zu einem derartigen Anstieg der globalen Temperatur in so kurzer Zeit käme. Nichts anderes sagt übrigens auch der von mir verlinkte Zeitstrahl.

Übrigens ist dein erster Link nur eine andere Form des zweiten - oder umgekehrt. Der Artikel dazu auf nature.com ist mir dann persönlich zu hoch. Jedenfalls ist die Quintessenz deiner beiden Links, dass weniger dreckige Luft mehr Sonneneinstrahlung ermöglicht. Wo ist da die News? Das ist Niveau der sechsten Klasse in Erdkunden.

Der NZZ Artikel hängt hinter einer Paywall. Könntest du daraus eine Zusammenfassung hier posten? Andernfalls ist der auch nicht viel wert.

Was du aber beschreibst ist der Wunsch einiger Ingenieure mit absichtlich in die Atmosphäre eingebrachten Chemikalien die Sonneneinstrahlung zu reduzieren. Das nennt sich dann Geoengineering. Stehst du da drauf? Ich nicht so, weil es nur die Symptome bekämpft aber nicht das Problem, dass wir viel zu viel CO2 in die Luft blasen.
 
Das Problem ist, aber das Deutschland das Klima alleine nicht retten kann, sehr wohl kann man aber die eigene wirtschaftliche Stabilität alleine kaputt machen.

Wenn Trump die konventionellen Energien ausbaut und die erneuerbaren sogar einschränkt, dann muss man schauen, dass die Energiekosten in Deutschland im Rahmen bleiben. Manchen wir uns nicht vor, wenn die Chinesen sehen, dass sich die erneuerbaren Energien nicht rechnen, werden die auch ganz schnell wieder konventionelle Kraftwerke bauen. Indien und andere Schwellenländer sowieso.
 
Das Problem ist, aber das Deutschland das Klima alleine nicht retten kann, sehr wohl kann man aber die eigene wirtschaftliche Stabilität alleine kaputt machen.
Ist ja nicht so, dass Deutschland das Klima alleine zu retten hat.
Also immer weiter so oder wie? Sollen Deine Enkel sich drum kümmern. Solange darf die Wirtschaft und der Privathaushalt weiter Klimaschädliche Gase produzieren. Top Idee!

Derzeit ist es so, dass China sehr viel in erneuerbare Energien investiert. Könnte eventuell daran liegen, dass man erkannt hat das man aufgrund des Klimawandels enorm betroffen sein wird von dessen Auswirkungen.
 
Naja, China strebt z.B. 2060 als Zielpunkt der Klimaneutralität an, Deutschland 2045. USA werden zumindest in den nächsten 4 Jahren in die Gegenrichtung laufen.


Ich verstehe auch gerade nicht ob ich mich unklar ausgedrückt habe, da ich nicht "weiter so" geschrieben habe, sondern nur gesagt habe, dass man aufpassen muss auf dem Weg zur Klimaneutralität nicht die wirtschaftliche Grundlage des Landes zu vernichten.
 
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