Tekkla
Volt-Modder(in)
Das ist auch nur so eine Schutzbehauptung der sich nicht wirklich ändern wollenden Menschen in diesem Land, denn das verlangt auch keiner!Das Problem ist, aber das Deutschland das Klima alleine nicht retten kann, sehr wohl kann man aber die eigene wirtschaftliche Stabilität alleine kaputt machen.
83 Mio. Deutsche sind sicherlich keine 1.3 Mrd. Chinesen. Aber diese Schutzbehauptung lässt absichtlich außer Acht, dass es ja eigentlich 500 Mio. Europäer sind, die zwar noch als Nationalstaaten agieren, sich aber eine gemeinsame Klimapolitik gegeben haben. Wenn man nun also mal Europas CO2-Ausstoß mit dem von China vergleicht, dann relativiert sich vieles. Deswegen ist ja auch die pro Kopf Angabe so wichtig! Das machen aber die Rückwärtsgewandten nicht, weil damit ja deren Argument deutlich an Kraft verlieren würden. Obendrein bauen gerade die Chinesen massiv erneuerbare Energieerzeugung aus - deutlich stärker als bei uns in der EU! Apropos EU; der europäische Süden baut aktuell auch massiv Solar- und Windenergiegewinnung aus.
Übrigens: Wir sind in der EU bei Stromerzeugung mittlerweile bei über 40 % aus erneuerbaren Energien angekommen.
Davon ab, um beim CO2 zu bleiben, folgende Aussage
Die EU folgt China aber an der Stelle auf dem Fuße, wobei wir ja aktiv gegensteuern.Chinas CO2-Emissionen im globalen Kontext
Mit einem Anteil von rund 31 Prozent an den weltweiten CO2-Emissionen stößt China deutlich mehr CO2 aus, als jedes andere Land der Welt. Die USA haben einen Anteil von etwa 13,6 Prozent am weltweiten CO2-Ausstoß im Jahr 2022. China hat jedoch einen Anteil von über 18 Prozent an der Weltbevölkerung. Der pro-Kopf-Ausstoß von CO2-Emissionen in China ist mit etwa acht Tonnen pro Kopf deutlich niedriger als der der westlichen Industriestaaten. Die USA haben einen pro-Kopf-Ausstoß von 14,95 Tonnen CO2. Die USA führen ebenfalls die Liste der Länder mit dem größten kumuliertem CO2-Ausstoß seit 1850 an. Chinas Emissionen sind mit etwa 284,4 Gigatonnen CO2 seit 1850 die zweitgrößten weltweit, allerdings noch weit hinter den 509,1 Gigatonnen CO2, die die USA im selben Zeitraum ausgestoßen haben.
Es sei an der Stelle auch gesagt, dass an vielen Stellen auf der Welt daran gearbeitet wird, Energie nicht mehr aus der Verbrennung von fossilen Brennstoffen zu gewinnen. Teils, weil man erkannt hat, welche Folgen das für die Welt hat, aber auch, weil es schlicht billiger ist als fossile Energieträger zu importieren.
Global gesehen, steigt der CO2-Ausstoß, ja. Der Anstieg wird aber ein Ende haben. Der globale Norden wird in den kommenden Jahrzehnten rein von der Anzahl der Menschen kleiner werden. Das betrifft uns Europäer, die Nordamerikaner als auch Russen und Chinesen. Erst überaltern diese Gesellschaften, und dann werden es über die Zeit einfach weniger Leute sein. Weniger Menschen werden auch weniger CO2 produzieren. Wenn man das dann mit CO2-Sparmaßnahmen koppelt und dem "personell" wachsenden globalen Süden hilft, nicht an unsere CO2-Säue-Stelle zu treten, dann kann man durchaus etwas mehr Zuversicht haben.
Nur, wenn man sich hinstellt und so tut, als wäre das eigene Handeln ja nicht relevant, obwohl es genau das doch ist, und meint, man müsse sich nicht ändern, dann wird es niemand tun. Dann reiten wir in den klimatechnischen Untergang. Aber hey, kann den Reaktionären in diesem Land ja egal sein. Ausbaden, im wahrsten Sinne des Wortes, müssen es ja nur andere.
