Der Energiewende Thread

  • Ersteller Ersteller Gast1675120202
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In Sachen verschleppen sind die Konservativen einsame Spitze.
Naja, das ist ja schon im Namen. Ich weiß nur nicht, wie man das in der aktuellen Zeit, in der sich eh alles so schnell ändert, für eine gute Idee halten kann.
Man muss ebend erst die Stromversorgung ausbauen und die Netzte dazu damit wir alle E-Auto fahren können und zu dem muss man schauen das man eine Lösung findet damit die Unzuverlässigkeit der Erneuerbaren kompensiert wird.
Also wir stehen vor einer Mammutaufgabe die verhältnismäßig und bezahlbar sein muss.
Das Verbrenneraus wird aber auch nicht erst seit gestern diskutiert. Leider stellt sich ja wieder und wieder raus, dass man erst Notwendigkeiten schaffen muss, bevor irgendwas passiert. Es ist ja auch keine schlagartige Umstellung.
Man sollte aber bedenken, das Stühle eben begrenzt sind...und die sind zumindest hier alle besetzt.
Wenn keiner zum arbeiten da ist, brauchste logischweise auch keinen zum planen.
Tjo und wenn einem so gar nichts einfällt, wie man Leute zu den ausführenden Arbeiten locken kann, dann kann man halt irgendwann dichtmachen, sobald man die, die sich bis zum Zusammenbruch 60 bis 70 Wochenstunden antun, verheizt hat.
 
Das Verbrenneraus wird aber auch nicht erst seit gestern diskutiert. Leider stellt sich ja wieder und wieder raus, dass man erst Notwendigkeiten schaffen muss, bevor irgendwas passiert. Es ist ja auch keine schlagartige Umstellung.
Es geht aber trotzdem nur über Verbote., Ohne den Druck von außen hätte die Automobilindustrie nicht mal Katalysatoren verbaut.
Ich kann mich da gut dran erinnern, in den 80ern, was die Autoindustrie gemeckert hatte als man die Abgase sauberer machen wollte.
Das ist technisch nicht möglich und es wird Tausende Arbeitsplätze kosten, usw. Das übliche Geschwafel der Autoindustrie.
Tjo und wenn einem so gar nichts einfällt, wie man Leute zu den ausführenden Arbeiten locken kann, dann kann man halt irgendwann dichtmachen, sobald man die, die sich bis zum Zusammenbruch 60 bis 70 Wochenstunden antun, verheizt hat.
Deutschland wird sich zum Dienstleistungsland entwickeln. Wertschöpfung funktioniert dann nur durch Wissen und da sind wir auch nicht mehr die Speerspitze.
 
Wie du schon gut erkannt hast ist das mit dem Stromnetz und der Umstellung auf E-Autos so eine Sache
Ein E-Fahrzeug kauft man nur mit eigener Solaranlage. Und dann ist das für das Stromnetz alles weniger ein Problem

Man hätte die ganze Sache die letzten 20 Jahre schon angehen müssen
Aber es passt insgesamt zu Deutschland: die Infrastruktur ist marode
Ein Dank an die Schwarzen und ihre grandiose "Wirtschaftpolitik", die einzig dazu dient, den wirtschaftlich oberen 10% ein schönes Leben zu verschaffen. Der Rest soll die Klappe halten und arbeiten. Ist ja auch eine übliche Aufteilung, so war das seit Einführung hierarchischer System immer ungefähr. Egal ob Priesterkaste, Kirchen, Feudalherren, oder der heutige Geldadel.

die Abgaben (Steuern&Sozialabgaben) am höchsten,
Dafür bekommt man auch viel, das vergessen viele. Das einzige Problem sind nur, dass sich die wirtschaft oberen 10%, also unsere "starken Schultern", auf der Veranwortung stehlen. Wer bezahlt z.B. die Renten der alten DDR-Bürger? Alle? Mitnichten, natürlich nur die körperlich Arbeitenden. Wer sein Geld arbeiten lässt, ist raus aus Sozialbeiträgen. Ein Blick in die Schweiz zeigt, wie es richtig gemacht werden kann. Aber uhh, tiefster Sozialismus. Die Schweiz muss ja glaube ich auch, ihre Grenzen mit Mauer und Waffengewalt beschützen, damit die Reichen nicht abhauen.

genau so die Energiepreise und dazu eine Regierung die so verstritten ist das sich keiner wundern muss das wir hier ein negatives Wirtschaftswachstum haben.
Wieder ungenau, denn unsere aktuelle Regierung hatte quasi keinen Einfluss. Ganz im Gegenteil hat sie es geschafft, trotz Russlands Verhalten die Energiesicherheit zu gewährleisten. Die strukturellen Probleme wurden in der 16 Jahren davor geschaffen.

Aber jetzt überstürzt zu reagieren ist genau so Unsinn weil du musst immer auch die Leute mitnehmen bei neuen Maßnahmen.
Das ist rein gar nichts überstürzt. Es geht wie eh und je in kleinen Schritten weiter. Was unterschiedet z.B. die aktuelle Heizungsfrage von der alten grünen Plakette? Nichts, oder? Aber wie wird heute dagegen intrigiert. Und wer gibt das Geld der Stimmungskamgagnen? Das ist die interessante Frage.


Man muss ebend erst die Stromversorgung ausbauen und die Netzte dazu damit wir alle E-Auto fahren können
Nein, warum? Es ist wie in allen Themen, man macht es parallel. Das Netz gibt, intelligent geregelt, auch heute schon viel mehr her. Dazu müsste man aber gesetzlich eingreifen und Regeln aufstellen. Der Markt macht das nicht. Der Markt will nur Profikmaximierung.

und zu dem muss man schauen das man eine Lösung findet damit die Unzuverlässigkeit der Erneuerbaren kompensiert wird,
Die meisten sind im gedanklichen Korsett der letzten Jahrzehnte, und meinen, es muss jederzeit für jeden alles bereitstehen. Geht es doch aktuell auch nicht, Wenn alle 80 Millionen Haushalte gleichzeitig Geschirrspüler, Waschmaschine, Staubsauger und Fön anschmeißen, bricht das Netz sofort zusammen. Warum also die absurden Schreckensszenarien, dass 40 Millionen E-Fahrzeugbesitzer gleichzeitig laden? Der intelligente Weg ist vor allem eine Verbrauchssteuerung. Einfahc mal auf das Gerät der Verfügbarkeit schauen, wenn man Großverbraucher anstelle. Das geht z.B. über den Preis.

Also wir stehen vor einer Mammutaufgabe die verhältnismäßig und bezahlbar sein muss.
Da betrifft uns alle und ist seit 50 Jahren klar. Und wa shaben wir alle in den letzten fünfzig Jahren gemacht? Wie muss es also weitergehen? WIR müssen das Problem lösen, mit Verzicht, Reduzierung, Umschichtung und ganz viel Investitionen in regeneratives. Und was machen wir? Wir schreien wie immer "Die das oben müssen"
 
Es geht aber trotzdem nur über Verbote.
Ja, wie gesagt, in dem Fall schafft man die Notwendigkeit, in dem man Neuzulassungen unterbindet. Das noch kombiniert mit dem gefühlt ewigen Vorlauf ist wirklich die sanfteste Weise, in der man das machen kann und trotzdem wird gejammert ohne Ende. Das heißt für mich auch ganz klar, dass wenn man es nicht irgendwann verbietet, nie was passieren wird.
Deutschland wird sich zum Dienstleistungsland entwickeln.
Müsste ja nicht mal sein. Aber ich bin immer sehr ratlos, wie überrascht oder sogar empört alle darüber sind, dass die Jugend von heute sich möglichst gegen Berufe mit physischer Komponente entscheidet. Die werden vor die Wahl gestellt, ewig lange für wenig Geld körperlich hart oder halt zwar genau so lange, aber dafür körperlich schonend und deutlich besser bezahlt zu arbeiten und müssen sich dann vorwerfen lassen, dass sie faul sind. Ich würde drauf wetten, dass viele diese Berufe lieber ausführen würden, aber von den Umständen abgeschreckt werden.
Wertschöpfung funktioniert dann nur durch Wissen und da sind wir auch nicht mehr die Speerspitze.
Naja, es wurde lange genug davor gewarnt, was passiert, wenn bei der Bildung spart. Die durch derartige Kürzungen erkaufte schwarze Null wird uns noch teuerst zu stehen kommen.
 
Es geht aber trotzdem nur über Verbote
Eigentlich geht es am besten über den Preis. Aber dann kommen sofort wieder die Krakeler: "Die da oben können dann weiter fahren". Egal, welchen Weg man geht, irgendwer schreit immer.

Nachtrag: Das ist doch z.B. die ganze Diskussion um E-Fuel. Klar, man man machern, haben wir schon vor zwanzig Jahren als einen Baustien genommen. Einen, neben vielen. Denn soviel Biomasse haben wir nicht. Und Biomasse sollte man am besten über Pyrolyse vergasen und das entweder direkt nutzen oder aus dem Gasgemisch, im Wesentlichen CO2, CO und Wasserstoff, längere Molekühle aufbauen.

Für die Masse ist das aber kein Weg. Das ist eine Nischenlösung für Öldtimer, die man ein paar hundert Kilometer im Jahr bewegt und irgendwelche Schwertransporter sowie das Militär. In diesen Fällen sind E-Antriebe ein Problem. Aber für die Massenmobilität ist das keine Lösung, weil viel zu wenig und oder zu teuer. Denn E-Fuels aus Strom zu machen, ist absurd. Einzig Überschuss Strom zu speichen, wäre ein Ansatz.
 
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Tjo und wenn einem so gar nichts einfällt, wie man Leute zu den ausführenden Arbeiten locken kann, dann kann man halt irgendwann dichtmachen, sobald man die, die sich bis zum Zusammenbruch 60 bis 70 Wochenstunden antun, verheizt hat.
DIe 60-70 Stinden machen ja hauptsächlich nur die externen Mitarbeiter...wir hocken ansonsten ja eh nur blöd im Hotel.
 
Das muss dein Chef (Du) ja selber wissen.
Ich arbeite ja gerne, aber bevor es stressig wird, ziehe ich da auch die Handbremse.
Trotzdem tut man sich in Deutschland schwer, was die E-Auto- Produktion angeht.
In der Entwicklung muss umgedacht werden, in der Planung auch, neue Materialen zur Herstellung der Produktionsanlagen muss ausgetüfftelt werden usw... und am Ende läuft alles bei den Leuten wie mir zusammen, wo mehrere Sachen neu sind...dauert alles eben seine Zeit und kostet dementsprechend auch ne Menge Kohle.
Günstiger werden E-Autos aus Deutschland mittelfristig zumindest erstmal nichr, eher teurer.
 
Ein E-Fahrzeug kauft man nur mit eigener Solaranlage. Und dann ist das für das Stromnetz alles weniger ein Problem
Ich kann mein Elektrowagen super über den meinen selbst produzierten Strom aufladen.
Aber die große Mehrheit wird das nie können.
Mein Bekannter lädt bei Aldi, weil sein Vermieter eine Wallbox nicht will.

Ja, wie gesagt, in dem Fall schafft man die Notwendigkeit, in dem man Neuzulassungen unterbindet. Das noch kombiniert mit dem gefühlt ewigen Vorlauf ist wirklich die sanfteste Weise, in der man das machen kann und trotzdem wird gejammert ohne Ende. Das heißt für mich auch ganz klar, dass wenn man es nicht irgendwann verbietet, nie was passieren wird.
Wir hätten aber schon vor 20 Jahren anfangen sollen.
Die Dänen haben vor 20 Jahren angegangen die Heizung auf Wärmepumpe und Fernwärme umzustellen. Da hat niemand gemeckert und heute sind sie Vorreiter.
Müsste ja nicht mal sein. Aber ich bin immer sehr ratlos, wie überrascht oder sogar empört alle darüber sind, dass die Jugend von heute sich möglichst gegen Berufe mit physischer Komponente entscheidet. Die werden vor die Wahl gestellt, ewig lange für wenig Geld körperlich hart oder halt zwar genau so lange, aber dafür körperlich schonend und deutlich besser bezahlt zu arbeiten und müssen sich dann vorwerfen lassen, dass sie faul sind. Ich würde drauf wetten, dass viele diese Berufe lieber ausführen würden, aber von den Umständen abgeschreckt werden.
Das würde ich heute auch machen.
Ich muss nur an den Sohn meines Bekannten denken, der bei den Stadtwerken Kiel arbeitet und dort 6000€ Brutto bekommt und auch nur den Arsch breit sitzt.

Eigentlich geht es am besten über den Preis. Aber dann kommen sofort wieder die Krakeler: "Die da oben können dann weiter fahren". Egal, welchen Weg man geht, irgendwer schreit immer.
Was aber letztendlich ein Verbot ist., Du kannst CO2 teuer machen sodass man die Leute zwingt, was anderes zu nehmen. Ist aber trotzdem ein Verbot.
Für die Masse ist das aber kein Weg. Das ist eine Nischenlösung für Öldtimer, die man ein paar hundert Kilometer im Jahr bewegt und irgendwelche Schwertransporter sowie das Militär. In diesen Fällen sind E-Antriebe ein Problem. Aber für die Massenmobilität ist das keine Lösung, weil viel zu wenig und oder zu teuer. Denn E-Fuels aus Strom zu machen, ist absurd. Einzig Überschuss Strom zu speichen, wäre ein Ansatz.
E-Fuels brauchst du für Flugzeuge oder Lkws. Da sehe ich noch keine Alternative.
Aber für Pkws brauchst du das nicht. Oldtimer schön und gut, aber das ist ja nicht die Masse.
 
Was aber letztendlich ein Verbot ist., Du kannst CO2 teuer machen sodass man die Leute zwingt, was anderes zu nehmen. Ist aber trotzdem ein Verbot.
Dann sind Deiner Meinung nach wegen Alkohol- und Tabaksteuer bei uns diese beiden Produkte defakto verboten? Benzin und Diesel mit den hohen Steuern also auch? Interessante Ansicht, die ich nicht teile. DDT ist verboten, E605 auch. Das sind Verbote.
 
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Dann sind Deiner Meinung nach wegen Alkohol- und Tabaksteuer bei uns diese beiden Produkte defakto verboten? Benzin und Diesel mit den hohen Steuern also auch? Interessante Ansicht, die ich nicht teile. DDT ist verboten, E605 auch. Das sind Verbote.
Nö, aber künstlich verteuert und damit für alle nicht mehr verfügbar.
Aber anders geht das eben nicht, denn du musst Anreize schaffen.
Ohne Förderung hätte ich mir keine Solaranlage angeschafft.
 
Nö, aber künstlich verteuert und damit für alle nicht mehr verfügbar.
Aber anders geht das eben nicht, denn du musst Anreize schaffen.
Ohne Förderung hätte ich mir keine Solaranlage angeschafft.
Für Förderungen ist halt kein Geld beim Staat da, für Strafsteuern kein Geld bei der sozialen Unterschicht, um die dann plötzlich alle furchtbar besorgt sind. Solange die Steuerlast so fehlverteilt ist, wie jetzt, wird das eine Zwickmühle bleiben.
 
Ein E-Fahrzeug kauft man nur mit eigener Solaranlage. Und dann ist das für das Stromnetz alles weniger ein Problem
Schöne Vorstellung wenn man auch zu Hause ist wenn die Solaranlage liefert.
Wenn man das auf Arbeit bzw. generell unterwegs machen kann wäre das gut.

Dafür bekommt man auch viel, das vergessen viele. Das einzige Problem sind nur, dass sich die wirtschaft oberen 10%, also unsere "starken Schultern", auf der Veranwortung stehlen.
Wieder ungenau, denn unsere aktuelle Regierung hatte quasi keinen Einfluss. Ganz im Gegenteil hat sie es geschafft, trotz Russlands Verhalten die Energiesicherheit zu gewährleisten. Die strukturellen Probleme wurden in der 16 Jahren davor geschaffen.
Sie sind vielleicht nicht Schuld daran das es so ist wie es ist aber auf alle Fälle daran das sie es nicht ändern.
Normalerweise reagiert man bei Rezession mit Steuerentlastung und Ausgabenreduzierung oder Konjunkturpaketen.
Das ist hier aber nicht in Sicht. Man versucht sogar im Gegenteil Unternehmer und arbeitende Bevölkerung mehr zu gängeln und stellt die Arbeitslosen mit Bürgergeld ruhig.

Nein, warum? Es ist wie in allen Themen, man macht es parallel. Das Netz gibt, intelligent geregelt, auch heute schon viel mehr her. Dazu müsste man aber gesetzlich eingreifen und Regeln aufstellen. Der Markt macht das nicht. Der Markt will nur Profikmaximierung
Klar das Hochspannungsnetz bekommt das hin da regeln die schon jeden Tag nach weil es entweder nicht reicht oder die Erneuerbaren zu instabil sind um. Die Ortsnetze werden das Problem werden. Die Netze in Dörfern geschweige denn in Städten sind für eine Flächendeckende Elektrifizierung des Verkehrs ausgelegt. Das wird Unsummen verschlingen das umzubauen. Oder man regelt es smart aber wie siehts da aus mit IT-Sicherheit? Will ich mein Stromnetz so angreifbar machen in solchen Zeiten?
Da betrifft uns alle und ist seit 50 Jahren klar. Und wa shaben wir alle in den letzten fünfzig Jahren gemacht? Wie muss es also weitergehen? WIR müssen das Problem lösen, mit Verzicht, Reduzierung, Umschichtung und ganz viel Investitionen in regeneratives. Und was machen wir? Wir schreien wie immer "Die das oben müssen"
Verzicht, Reduzierung und Umschichtung wenn ich das schon höre. Da schrillen bei mir alle Alarmglocken.
Wie brauchen hingegen noch mehr als je zuvor da mehr Konsum zu Wachstum führt und Wachstum zu mehr Steuereinahmen und dem zufolge kann man auch wieder mehr investieren und subventionieren.
Wir haben ein Abgabe und Staatsausgaben Problem.
Man sollte die Sozialleistungen bis auf Krankenversicherung so gut wie möglich einkürzen damit wäre im Haushalt wieder mehr Platz und zu dem würden wir unser Fachkräfteproblem und Flüchtlingsproblem. Damit wäre die soziale Hängematte Geschichte und Leute müssten wieder was tun um Geld zu haben.
 
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Verzicht, Reduzierung und Umschichtung wenn ich das schon höre. Da schrillen bei mir alle Alarmglocken. ...
Das Thema "Grenzen des Wachstums" hast Du noch nicht vernommen? Schon der Club of Rome diskutierte darüber in den siebzigern und bemerkte, dass wir mittelfristig auf eine Katastrophe zu rauschen. Und aktuell nimmt sie Formen an in Form von Überschwemmungen und Bränden und vielem mehr. Die einen ignorieren das und wollen weitermachen wie bisher, andere bemerken, dass weniger oft mehr ist.
 
Wir haben ein Abgabe und Staatsausgaben Problem.
Sehe ich nicht so. Meiner Meinung nach haben wir vor allem ein Fehlbelastungsproblem.
Man sollte die Sozialleistungen bis auf Krankenversicherung so gut wie möglich einkürzen damit wäre im Haushalt wieder mehr Platz und zu dem würden wir unser Fachkräfteproblem und Flüchtlingsproblem. Damit wäre die soziale Hängematte Geschichte und Leute müssten wieder was tun um Geld zu haben.
Das sollte man aber nur machen, wenn man die Kriminalitätsrate maximieren möchte.
 
Das Thema "Grenzen des Wachstums" hast Du noch nicht vernommen? Schon der Club of Rome diskutierte darüber in den siebzigern und bemerkte, dass wir mittelfristig auf eine Katastrophe zu rauschen. Und aktuell nimmt sie Formen an in Form von Überschwemmungen und Bränden und vielem mehr. Die einen ignorieren das und wollen weitermachen wie bisher, andere bemerken, dass weniger oft mehr ist.
Warum muss Wachstum zur Katastrophe führen? Muss Wachstum immer schädlich für die Umwelt sein?
Es muss ein Umdenken geben aber das einzige Umdenken das wir bisher sehen ist ein zurück entwickeln und sich einschränken. So werden wir definitiv auf der Strecke bleiben weil die Evolution kennt nur ein Weg und der geht nach Vorn. Wir müssen also das schaffen was unmöglich klingt. Nachhaltige Lösungen schaffen die auch wirklich mehr Vorteile bieten als der bisherige Weg alles andere ist ein Rückschritt und wird nie eine Mehrheit finden.
Das sollte man aber nur machen, wenn man die Kriminalitätsrate maximieren möchte
Das ist wohl eher heute der Fall da man mit ehrlicher Arbeit nichts mehr verdient, was dann aber aufgrund vom Verringerung der Abgaben. Kriminalität ist halt bloß für Leute die keine andere Chance haben aber man hat immer eine Wahl.
 
... Es muss ein Umdenken geben aber das einzige Umdenken das wir bisher sehen ist ein zurück entwickeln und sich einschränken. ...
Der Umstieg vom Auto auf das E-Fahrrad hat mir alles gebracht: Zeit, Gesundheit und Geld für andere Dinge. Ich sehe da keinen Rückschritt, ich sehe nur, dass manche Entwicklungen in der Sackgasse stecken. Und mein nächstes Auto wird ein elektrisches Minimalauto mit eigenen Solarzellen, die mir ca. 10.000km pro Jahr ohne externes Tanken ermöglichen werden. Geil, oder? So geht Fortschritt
... Wir haben ein Abgabe und Staatsausgaben Problem.
Man sollte die Sozialleistungen bis auf Krankenversicherung so gut wie möglich einkürzen damit wäre im Haushalt wieder mehr Platz und zu dem würden wir unser Fachkräfteproblem und Flüchtlingsproblem. Damit wäre die soziale Hängematte Geschichte und Leute müssten wieder was tun um Geld zu haben.
Bitte nutze in diesem Falle nicht das "wir". Du hast scheinbar ein Problem damit, ich nicht. Denn ich will keineswegs Zustände, wie sie in den USA herrschen. Warum willst Du "Sozialist" eigentlich eine allgemeine Krankenversicherung? Ich möchte viel mehr als das. Ich möchte eine staatliche Verwaltung, staatliche Polizei, Schulen und Universitäten, Krankenhäuser, Feuerwehr, Straßen, Strom- und Wasserstoffnetze, oder allgemein eine Infrastruktur in staatlicher Hand unter staatlicher Kontrolle. Warum? Weil sie elementar ist. Private Universitäten mit extrem hohen jährlichen Gebühren z.B. sind ein Drama.

Ein Beispiel. Unsere Stromnetze waren früher staatlich errichtet. Dann kamen die schlauen neoliberalen Ausbeuter auf die Idee, "Der Markt macht das besser" und man verschenkte die scheinbar teuren Netze für eine DM an die Stromversorgungsunternehmen. Was machten die? Erhoben auf den Strompreis eine Netzgebühr, scherten sich nicht um den Ausbau und verkaufen jetzt kleine Teile der Stromnetze, wie z.B. in Berlin, für Milliarden zurück an die Bevölkerung. So geht optimiertes Ausplündern.

Warum hat man Steuern eingeführt? Um Projekte für die Allgemeinheit zu finanzieren. Stadtmauern z.B. oder Wasserleitungen? Niemand wäre früher auf die dumme Idee gekommen, sowas privatwirtschaftlich zu organisieren. Aber heute machen die Profiausbeuter das und schlimmer noch, sie setzen der Bevölkerung religionsgleich den Gedanken in den Kopf, dass das für sie besser ist.
Warum muss Wachstum zur Katastrophe führen? Muss Wachstum immer schädlich für die Umwelt sein?
Das Argument bringe ich auch immer. Die Energiewende hin zu Regenerativen Techniken ist z.B. so ein Ding. Auch virtuelle Rechnerspiele als Milliardengeschäft sind eindeutig wenige umweltschädlich, als jedes Jahr um die Welt zu fliegen. Anstatt um die Welt zu fliegen, erfreut man sich als intelligenter Mensch an z.B. dem Microsoft Flugsimulator und geht parallel wandern in der Heimat.
Das sollte man aber nur machen, wenn man die Kriminalitätsrate maximieren möchte.
Wir sehen doch jetzt schon, was passiert. Weil die Armut im Land steigt, klauen Menschen Kupferleitungen z.B. der Bahn, um wenige Euro zu bekommen, der volkswirtschaftliche Schaden durch ausfallende Züge geht dagegen in die Millionen. Viele vergessen, dass Bestrafungen nur dann wirken, wenn man Menschen auch etwas weg nehmen kann. Wer nichts mehr hat, kann nichts mehr verlieren. Und diese Gruppe nimmt rasant zu. Dafür haben wir aber stetig mehr Milliardäre. Das ist ja aber auch ganz wichtig. Warum, weiß ich noch nicht, aber es muss unglaublich wichtig sein.

Ich bin vor allem auch aus einem Grunde für die Energiewende. Natürlich ist sie ökologisch absolut notwendig, aber richtig gemacht, hat jeder die Option auf eigene Energieerzeugung. Die Kombination als Solarzelle auf dem Dach und 3D-Drucker im Keller bringt uns der Vidion des Replikators erheblich näher. Und wenn man Waren, die man benötigt, als Knopfdruck selber machen kann, ja dann tauchen wir in eine neue Gesellschaftsordnung ein, in der Besitz unbedeutet wurd gegenüber Wissen und Zufriedenheit.
 
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So werden wir definitiv auf der Strecke bleiben weil die Evolution kennt nur ein Weg und der geht nach Vorn.
Dann sind wir wohl verdammt, wie viele andere Spezies vor uns, irgendwann in einer evolutionären Sackgasse zu verenden.
Wir müssen also das schaffen was unmöglich klingt. Nachhaltige Lösungen schaffen die auch wirklich mehr Vorteile bieten als der bisherige Weg alles andere ist ein Rückschritt und wird nie eine Mehrheit finden.
Die Nachteile des nichtnachhaltigen Wirtschaftens werden wohl schon sehr bald dafür sorgen, dass nachhaltige Lösungen besser sind, einfach, weil sie nicht immer schlechter werden. Nichtnachhaltiges Wirtschaften ist der eigentliche Rückschritt. Die Umstrukturierung ist aber nun mal mit Anstrengung verbunden.
Das ist wohl eher heute der Fall da man mit ehrlicher Arbeit nichts mehr verdient, was dann aber aufgrund vom Verringerung der Abgaben.
Dann aber auch bitte nur die Abgaben rausrechnen, auf die man auch wirklich verzichten will. Das ist dann gar nicht mehr so viel. Auf der anderen Seite muss man sich fragen, warum jemand mit einem Einkommen ab 1.400€ im Monat schon relativ genau so viel Lohnsteuer zahlt, wie jemand, der sein Einkommen aus Kapitalerträgen bezieht, ganz egal, wie viel das ist.
Kriminalität ist halt bloß für Leute die keine andere Chance haben aber man hat immer eine Wahl.
Das Ergebnis einer Wahl zwischen "friss" und "stirb" ist halt recht leicht vorauszusehen. Da kann man sich drüber ärgern, so lange man will, wenn die gesellschaftlichen Regeln Leute hängenlassen, werden die Leute anfangen, nach ihren eigenen Regeln zu spielen. Dafür, wie das dann aussieht, gibt es in der Welt jede Menge Fallbeispiele.
Dafür haben wir aber stetig mehr Milliardäre. Das ist ja aber auch ganz wichtig. Warum, weiß ich noch nicht, aber es muss unglaublich wichtig sein.
Na, die geben Geld aus, woraus Arbeitsplätze entstehen. Und weil sie davon so viel haben, wissen sie auch am besten, wie man das macht und darum sollte es auch ihnen vorbehalten sein. Die armen Milliardäre können ja nichts dafür, dass sie steuerlich mit Samthandschuhen angefasst werden und jede größere Ausgabe mit Profit wieder reinkommt und sich somit eine Art Feudalherrschaft etabliert, in der der neue Geldadel immer größere Teile der Gesellschaft für ein Almosen tanzen lassen kann, das dann später eh unweigerlich von selbst wieder zu ihm zurückfließt. Gut, es ist dank der letzten Bastionen Mindestlohn und Bürgergeld nicht ganz so schlimm, aber wenn die noch wegfallen würden... uiuiui.
 
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