Die Batterie ist halt auch nicht das Non-Plus-Ultra. Selbst die als schnell angepriesenen 30 Minuten Ladezeit sind halt viel zu viel auf Langstrecken bzw. wenn man nicht zu Hause (schnell) laden kann. Ich stelle mich ganz sicher nicht nach Feierabend eine halbe Stunde an irgendeinen Schnelllader auf dem Heimweg (wenn es einen gäbe) und lese dabei ein Buch.
in Zukunft reden wir eher über 10-15min bei Ladeleistungen von bis zu 350kW/h. Wie schnell man damit Reichweite nachlädt, kann man sich selbst ausrechnen.
Einen 40 Tonner für den Fernverkehr kann man auch nicht mit einer 10 Tonnen Batterie ausstatten und alle naselang eine lange Ladepause machen.
Das ist wie gesagt einer der wenigen Einsatzbereiche für eine Brennstoffzelle, da genug Platz vorhanden.
Fahrzeuge mit Batterie sind primär was für den Nahverkehr, Eigenheimbesitzer und Menschen mit viel Langeweile.
Selbst wahrscheinlich noch kein vernüftiges E-Fahrzeug gefahren, oder ?
Ich kenne Personen, die mit ihrem E-Golf pro Jahr 50-60tkm fahren, mit einer maximalen Reichweite pro Ladung von 300km.
Scheint also wohl doch zu gehen, selbst mit so wenig Reichweite.
Die Brennstoffzelle hat einen riesen Vorteil gegenüber Batterie: Das Tanken dauert wenige Minuten.
Siehe Punkt 1
Ich denke eher, dass es einen Mix aus beiden geben wird - je nach Anwendungsfall.
Wird es auch, aber nicht im PKW. Da wird die Brennstoffzelle aufgrund ihrer Nachteile ein reines Nischenmodell sein.
Ich sehe das ähnlich wie TurricanVeteran und an den Börsen, die bekanntlich die Zukunft handeln, scheint man momentan Wasserstoffaktien den reinen E-Auto Aktien auch vorzuziehen.
Interessant, da nicht ein einziger Fahrzeughersteller an die Massentauglichgkeit der Brennstoffzelle glaubt (obwohl man mit ihr bedeutend mehr verdienen würde)
J
In der Chemischen Industrie fallen jährlich rund 16 Milliarden Kubikmeter Wasserstoff als Nebenprodukt an. Der Großteil wird direkt für chemische Prozesse weitergenutzt, aber rund fünf Prozent werden in Gasturbinen zur Wärmeerzeugung verheizt. Mit diesen fünf Prozent könnten jährlich eine halbe Million Autos fahren.
Die belassen wir besser bei der Wärmeerzeugung, da passt zumindest der Wirkungsgrad.
Auch wenn es aus Ernährungssicht bedenklich ist, besteht ja auch noch die Möglichkeit, Kraftstoff aus nachwachsenden Rohstoffen (meist Mais) herzustellen.
Wo das hinführt sehen wir beim Biogas. Ohne sehr hohe Subventionen nicht rentabel und aus umwelttechnischer Sicht eine Katastrophe.
Jede Methode hat sicher Vor- und Nachteile, aber man muss es wenigstens erforschen und ausprobieren, statt wieder einseitig auf ein Modell zu setzen. Leider haben unsere Grünen in den letzten Jahren ja oft bewiesen, dass sie zu stur sind und lieber ein Projekt (ich sag nur Flaschenpfand) vor die Wand zu fahren, anstatt
auf andere zu hören.
Glaubst du, die PKW Fahrzeughersteller hätten das nicht gemacht ?
Vorallem da man mit der Brennstoffzelle im Nachhinein bedeutend mehr Geld verdienen kann als beim BEV ?
Die Nachteile stehen so stark im Vordergrund, dass kein Hersteller größere Mengen an Fahrzeugen absetzen würde.
Du hast wohl geschlafen?!
Es gibt Brennstoffzellenfahrzeuge in Serie und weitere sind in Entwicklung.
Toyota Mirai, Hyundai ix35 Fuel Cell bzw. Nexeo und Honda Clarity Fuel Cell
Und wie viele werden davon verkauft ? Und vorallem zu welchen Preisen ?
Ist dir eigentlich schonmal aufgefallen, das wir nicht die einzigen in der welt sind die auto fahren und du nicht den kompletten planeten zu e-auto`s zwingen kannst? Ich vermute nicht, denn dann würde dir in den sinn kommen das unser kleiner anteil am erdöl locker auch wo anders hin gehen kann. Und selbst wenn wir glück haben und dadurch der ölpreis ein wenig sinkt, fallen dadurch besten falls ein paar kubikmeter aus der schiefer-öl förderung weg.
Und nochmal: Soll man auf ewig so weiter machen wie bislang ? Deiner Meinung nach hätte man auch besser immer noch auf 100% Kohleenergie setzen müssen, was ?
Ich bin selbst keiner der krampfhaft auf Umweltschutz aus ist, nur sollte man da wo es Sinn macht diesem auch nachkommen.
Hinweis:
Das haben wir früher mal noch selbst gemacht. Mittlerweile sind wir so clever und verschiffen unseren müll sonst wohin um es in anderen ländern in die flüsse kippen zu lassen. Das beruhigt die grüne seele vermutlich doch sehr.
Auch hier wieder: Kannst du dich nur am Schlechten messen ? Weil dein Nachbar sein Altöl im Garten entsorgt machst du das auch ?
Es stellt sich nur die frage wer hier eine "dämliche Ansichtsweise" hat. Dir gefällt es halt, wenn die umwelt immer mehr verpestet wird. Mir nicht!
Sagt jemand der anscheinend in der Ölförderung keine Probleme sieht. So verbohrt muss man erst mal sein
Wenn ich das richtig sehe spülen die das salz aus und konzentrieren es zu einer salz-lösung mit 5% lithium-anteil. Der rest des wassers geht in einer wasser-armen region in die atmosphäre. Also ich sehe da noch viel potenzial die umwelt zu schonen... (man kann das wasser auch in einem geschlossenem system verdunsten und zurück gewinnen)
Weil ein "geschlossenes System" ja auch keine Probleme bereitet...
Wie gesagt, auch die Li Gewinnung geht nicht spurlos an der Umwelt vorbei, ist jedoch bei weitem nicht vergleichbar mit der Ölförderung, bzw. es ist überhaupt nicht vergleichbar (auch wenn manche Medien gerne so ein Bild verbreiten wollen).
Du findest als also besser überschüssige (regenerative) energie einfach so verpuffen zu lassen??? Naja... das hätte ich mir ja denken können!
Das schrieb ich jetzt genau wo ?
Wer es effizient findet ein vieleicht 2t schweres auto erstmal künstlich auf 2,5t zu bringen, und es so herum fahren zu lassen, der muß ja so denken.
Bewiesenermaßen ist es bei einem E-Fahrzeug recht egal wie schwer es ist, da eben rekuperiert werden kann. Ob 1,5t oder 2,5t macht so gut wie keinen Unterschied im Verbrauch aus.
In dem zug wird, im verhältniss, fast noch weniger platz wie in einem auto sein. Bei den regionalzügen muß alles auf`s dach, unterflur und ins drehgestell. Beim auto ist vorne meist gut platz und wenn man das kofferaumvolumen etwas einschränkt, dann auch noch am unterboden.
im Zug ist mit Sicherheit nicht weniger Platz als im PKW. Wer hat dir das denn bitte erzählt ?
Hinzu kommt, dass ein Zug für die bewegte Masse wenig Motorleistung benötigt, man also mit recht kleinen Brennstoffzellen zurechtkommt.
Verbaut man beim PKW eine Brennstoffzelle die ein Mittelklassefahrzeug zügig beschleunigen kann, benötigt diese schon gut Platz, dazu kommt noch ein LiIon Akku mit ein paar kWh Kapazität sowie die Tanks.
Im Endeffekt kommt dann so eine recht schwach motorisierte Gurke wie der Mirai dabei rum, den hier in DE quasi niemand fahren will.
Weil man mit wasserstoff mehr energie dauerhaft speichern kann als mit allen batterien der welt und weil sich die energie besser und energiesparender transportieren lässt als im akku?
Was bringt dir ein "energiesparender Transport" wenn im Endeffekt der Wirkungsgrad eh schlecht ist ? Richtig, nix.
Und vergleichen mit den kommenden E-Fahrzeugen ist die Reichweite sowie das schnelle Nachtanken eben auch kein Vorteil mehr, vorallem muss man erst mal eine Tankstelle finden und darf dann auch noch für dem Wasserstoff kräftig löhnen.