Der Auto-Thread

Glücklicherweise will ich meinen Hobel auch nicht als LKW zulassen ^^.

Bei den Betroffenen hat dann halt das Umschlüsseln auf N1/N1G BE geholfen.

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Man kann aber natürlich auch weiter Öl fördern, was da das bei weitem kleinere Übel ist sollte klar sein.
Und genau da liegt das problem! Man muß weiter öl fördern, denn ohne öl hast du nicht nur keine kunststoffe, kosmetik, aromaten, farben/lacke, vergütungen in baustoffen und wer weiß was nicht sonst noch alles, sondern auch keine akku`s. Die seperatoren da drin bestehen ja auch aus kunststoff. Dazu müßtest du fast alles auf öl-basis weltweit verbieten und versuchen so viel wie möglich material für das recycling zusammen kratzen. Wie du so dann aber china, indien und diverse aufstrebende staaten und deren märkte versorgen willst erschließt sich mir allerdings nicht.
Die öl-industrie verlegt sich ja auch langsam auf chemische erzeugnisse, um den, vorraussichtlich in ein paar jahren, rückläufigen treibstoff-konsum zu kompensieren.
Egal was man abbaut, es geht immer zu Lasten von irgendwem oder irgendetwas, der Unterschied ist in welchem Maß die Schädigung auftritt.
Gleich das nächste problem. Man kann den lithium-abbau sicherlich umweltverträglicher gestalten, nur dann wird es noch teurer und das will keiner bezahlen.
li kann man zudem zum Großteil recyceln, versuch das mal beim Öl.
Öl kann man aber umweltneutral und klimafreundlich herstellen. Ist nur die frage wie weit das optimiert werden kann und ob einer willens ist das zu bezahlen. ;)
Nunja, wenn ich ein neues auto brauche gibt es hoffentlich lösungen zum nachtanken oder wenigstens feststoff-batterien auf natrium oder notfalls magnesium-basis. Die dürften dann billiger als lithium-akku`s sein und mehr energie speichern können.
Das ist auch der Einzige Vorteil an der Brennstoffzelle. Es hat schon einen Grund warum niemand das Konzept im großen Stil im PKW nutzt.
Nur um mal ein paar der Nachteile zu nennen:
...
Für züge scheint die technologie aber schonmal zu passen und mit weiterer entwicklungsarbeit würde das sicherlich auch für auto`s interessant.
Solchen Lösungen schenke ich erst Aufmerksamkeit wenn es im größeren Stil funktioniert. Es gab schon zig "Innovationen" die alle im Sande verlaufen sind und wo man nichts mehr von hört.
Tja... Leider heiße ich nicht musk oder bezzos. :( Ansonsten würde ich mir selbst ein genaues bild davon machen und ggf. mal ein milliärdchen in die technologie stecken. Denn auch wenn es nur eine innovation ist, ohne ausreichend geld bleibt es nur diese und verschwindet ggf. somit auch wieder in der versenkung.
 
Und genau da liegt das problem! Man muß weiter öl fördern, denn ohne öl hast du nicht nur keine kunststoffe, kosmetik, aromaten, farben/lacke, vergütungen in baustoffen und wer weiß was nicht sonst noch alles, sondern auch keine akku`s. Die seperatoren da drin bestehen ja auch aus kunststoff. Dazu müßtest du fast alles auf öl-basis weltweit verbieten und versuchen so viel wie möglich material für das recycling zusammen kratzen. Wie du so dann aber china, indien und diverse aufstrebende staaten und deren märkte versorgen willst erschließt sich mir allerdings nicht.
Die öl-industrie verlegt sich ja auch langsam auf chemische erzeugnisse, um den, vorraussichtlich in ein paar jahren, rückläufigen treibstoff-konsum zu kompensieren.

Achso, weil sowieso Öl gefördert werden muss, macht es also nix aus wenn zusätzlich noch massig Öl für Treibstoff gefördert wird ?
Also sollen wir auch Chemikalien, Müll etc in Gewässer einleiten, weil es andere Länder auch machen ?
Das ist schon eine leicht dämliche Ansichtsweise. Aber wenn man sich am Schlechten messen möchte, kann man das gerne so machen.

Gleich das nächste problem. Man kann den lithium-abbau sicherlich umweltverträglicher gestalten, nur dann wird es noch teurer und das will keiner bezahlen.

Nicht viel, die Art der Gewinnung bleibt immer gleich.

Öl kann man aber umweltneutral und klimafreundlich herstellen. Ist nur die frage wie weit das optimiert werden kann und ob einer willens ist das zu bezahlen. ;)

Das ist die nächste Technik mit einem unterirdisch schlechten Wirkungsgrad.
Anstatt den erzeugten Strom direkt zu "tanken", stellt man erst mal aufwenig Kraftstoff her, der dann im Motor mit einem Wirkungsgrad von 10-20% verbrannt wird.
Das nenne ich Zukunft...absolut lächerlich das Ganze.

TurricanVeteran;9728276 [URL="https://www.golem.de/news/coradia-ilint-alstoms-brennstoffzellenzug-ist-erschreckend-unspektakulaer-1804-133923.html" schrieb:
Für züge[/URL] scheint die technologie aber schonmal zu passen und mit weiterer entwicklungsarbeit würde das sicherlich auch für auto`s interessant.

Ein Zug ist dem Auto ja auch so ähnlich :schief:
Wie gesagt, für PKWs und für den Massenmarkt wird es nicht interessant, die genannten Nachteile sind und bleiben zu groß (und so sehen das auch die Hersteller).
Auch hier wieder, warum aus Strom (bzw, heute Erdgas) aufwenig Wasserstoff herstellen, den man im Endeffekt wieder in Elektrizität wandelt ?
 
Naja, die Aktivitäten im Bereich Brennstoffzelle für PKW haben wieder zugenommen. Audi ist auch eingestiegen.

Die Batterie ist halt auch nicht das Non-Plus-Ultra. Selbst die als schnell angepriesenen 30 Minuten Ladezeit sind halt viel zu viel auf Langstrecken bzw. wenn man nicht zu Hause (schnell) laden kann. Ich stelle mich ganz sicher nicht nach Feierabend eine halbe Stunde an irgendeinen Schnelllader auf dem Heimweg (wenn es einen gäbe) und lese dabei ein Buch. ;)
Einen 40 Tonner für den Fernverkehr kann man auch nicht mit einer 10 Tonnen Batterie ausstatten und alle naselang eine lange Ladepause machen.

Fahrzeuge mit Batterie sind primär was für den Nahverkehr, Eigenheimbesitzer und Menschen mit viel Langeweile. ;) :ugly:


Die Brennstoffzelle hat einen riesen Vorteil gegenüber Batterie: Das Tanken dauert wenige Minuten.
Ich denke eher, dass es einen Mix aus beiden geben wird - je nach Anwendungsfall.
 
Jetzt muss ich mich doch mal einschalten. Schade, dass manche immer beleidigen müssen, wenn man ihre Meinung nicht teilt.
In anderen Ländern setzt man nicht ausschließlich auf E-Autos als einzig grünes Fortbewegungsmittel. Norwegen, Schweden und auch die USA z. B. haben uns da Einiges voraus.

Ich sehe das ähnlich wie TurricanVeteran und an den Börsen, die bekanntlich die Zukunft handeln, scheint man momentan Wasserstoffaktien den reinen E-Auto Aktien auch vorzuziehen.

In der Chemischen Industrie fallen jährlich rund 16 Milliarden Kubikmeter Wasserstoff als Nebenprodukt an. Der Großteil wird direkt für chemische Prozesse weitergenutzt, aber rund fünf Prozent werden in Gasturbinen zur Wärmeerzeugung verheizt. Mit diesen fünf Prozent könnten jährlich eine halbe Million Autos fahren.

Es gibt Windparkbetreiber, die bei Stromüberschuss ihre Windräder nicht abschalten, sondern Wasserstoff erzeugen lassen.

Auch wenn es aus Ernährungssicht bedenklich ist, besteht ja auch noch die Möglichkeit, Kraftstoff aus nachwachsenden Rohstoffen (meist Mais) herzustellen.

Jede Methode hat sicher Vor- und Nachteile, aber man muss es wenigstens erforschen und ausprobieren, statt wieder einseitig auf ein Modell zu setzen. Leider haben unsere Grünen in den letzten Jahren ja oft bewiesen, dass sie zu stur sind und lieber ein Projekt (ich sag nur Flaschenpfand) vor die Wand zu fahren, anstatt
auf andere zu hören.
 
Wasserstoff ist schon seit ca. 20 Jahren auf der Straße im Test aber immer noch nicht serienreif. Hatte grade erst wieder ne Wasserstoffschulung. Da kommt in den nächsten Jahren auch nix. :ka: Es bleibt bei einer geringen Anzahl Testwagen, alles andere würde noch nicht gehen.
 
Nach nun knapp 3 Jahren habe ich die Woche meinen EJ207 Motor aus dem Subaru ausgebaut um zu schauen wie es ihm geht. Da er jetzt knapp über 100tkm drauf hat muss das Ventilspiel eingestellt werden, da ist es eh ratsam den Motor auszubauen da man durch die Boxerbauform sehr wenig Platz hat. Bin den Motor jetzt 2 Jahre mit TD04 Turbolader 1.5bar auf 295PS gefahren und 1 Jahr mit TD05 Turbolader 1.3bar auf 330PS gefahren. Kompression hat der Motor überall bis auf 0.2bar Kompression die gleichen Werte, keinerlei Spähne im Öl, Ölwanne, Filtersieb oder Ölfilter. Kupplung sieht nach 2 Jahren auch noch sehr sehr gut aus und im Getriebe waren auch keine Spähne (es wird zu maximal 400nm geraten, ich fahre aber mit 450nm).

Also stelle ich die Ventile neu ein, er bekommt neue Kerzen, wird abgedichtet, neues Öl, Filter usw und kommt wieder in den Wagen rein. Eventuell nutze ich die Gelegenheit und baue eine neue Schwungscheibe ein, Subaru Schwungscheiben neigen zu Rissen und meine hat auch einige. Beim Ausbau ist mir aufgefallen das ein Motorlager es hinter sich hat und fast komplett abgerissen ist. Somit kommen auch zwei neue rein.
 
Wasserstoff ist schon seit ca. 20 Jahren auf der Straße im Test aber immer noch nicht serienreif. Hatte grade erst wieder ne Wasserstoffschulung. Da kommt in den nächsten Jahren auch nix. :ka: Es bleibt bei einer geringen Anzahl Testwagen, alles andere würde noch nicht gehen.

Du hast wohl geschlafen?! ;) Es gibt Brennstoffzellenfahrzeuge in Serie und weitere sind in Entwicklung.

Toyota Mirai, Hyundai ix35 Fuel Cell bzw. Nexeo und Honda Clarity Fuel Cell
 
Achso, weil sowieso Öl gefördert werden muss, macht es also nix aus wenn zusätzlich noch massig Öl für Treibstoff gefördert wird ?
Ist dir eigentlich schonmal aufgefallen, das wir nicht die einzigen in der welt sind die auto fahren und du nicht den kompletten planeten zu e-auto`s zwingen kannst? Ich vermute nicht, denn dann würde dir in den sinn kommen das unser kleiner anteil am erdöl locker auch wo anders hin gehen kann. Und selbst wenn wir glück haben und dadurch der ölpreis ein wenig sinkt, fallen dadurch besten falls ein paar kubikmeter aus der schiefer-öl förderung weg.
Also sollen wir auch Chemikalien, Müll etc in Gewässer einleiten, weil es andere Länder auch machen ?
Hinweis:
Das haben wir früher mal noch selbst gemacht. Mittlerweile sind wir so clever und verschiffen unseren müll sonst wohin um es in anderen ländern in die flüsse kippen zu lassen. Das beruhigt die grüne seele vermutlich doch sehr. :nene:
Das ist schon eine leicht dämliche Ansichtsweise. Aber wenn man sich am Schlechten messen möchte, kann man das gerne so machen.
Es stellt sich nur die frage wer hier eine "dämliche Ansichtsweise" hat. Dir gefällt es halt, wenn die umwelt immer mehr verpestet wird. Mir nicht!
Aber das mit den akku`s wird schon nocht. Wissenschaftler arbeiten ja schon daran lithium und kobalt zu ersetzen und dann werden akku-fahrzeuge zumindest für kurzstrecken ernsthaft interessant. (aber da sollte sich beim hiesigen strompreis und der lade-infrastrucktur vieleicht auch noch etwas tun)
Nicht viel, die Art der Gewinnung bleibt immer gleich.
Wenn ich das richtig sehe spülen die das salz aus und konzentrieren es zu einer salz-lösung mit 5% lithium-anteil. Der rest des wassers geht in einer wasser-armen region in die atmosphäre. Also ich sehe da noch viel potenzial die umwelt zu schonen... (man kann das wasser auch in einem geschlossenem system verdunsten und zurück gewinnen)
Das ist die nächste Technik mit einem unterirdisch schlechten Wirkungsgrad.
Anstatt den erzeugten Strom direkt zu "tanken", stellt man erst mal aufwenig Kraftstoff her, der dann im Motor mit einem Wirkungsgrad von 10-20% verbrannt wird.
Das nenne ich Zukunft...absolut lächerlich das Ganze.
Du findest als also besser überschüssige (regenerative) energie einfach so verpuffen zu lassen??? Naja... das hätte ich mir ja denken können! Wer es effizient findet ein vieleicht 2t schweres auto erstmal künstlich auf 2,5t zu bringen, und es so herum fahren zu lassen, der muß ja so denken. :wall:
Ein Zug ist dem Auto ja auch so ähnlich :schief:
Wie gesagt, für PKWs und für den Massenmarkt wird es nicht interessant, die genannten Nachteile sind und bleiben zu groß (und so sehen das auch die Hersteller).
In dem zug wird, im verhältniss, fast noch weniger platz wie in einem auto sein. Bei den regionalzügen muß alles auf`s dach, unterflur und ins drehgestell. Beim auto ist vorne meist gut platz und wenn man das kofferaumvolumen etwas einschränkt, dann auch noch am unterboden.
Auch hier wieder, warum aus Strom (bzw, heute Erdgas) aufwenig Wasserstoff herstellen, den man im Endeffekt wieder in Elektrizität wandelt ?
Weil man mit wasserstoff mehr energie dauerhaft speichern kann als mit allen batterien der welt und weil sich die energie besser und energiesparender transportieren lässt als im akku?

Wasserstoff ist schon seit ca. 20 Jahren auf der Straße im Test aber immer noch nicht serienreif.
Mal ne frage, gibt es bei benz eigentlich fahrzeuge die mit gas laufen und wie sehen die tanks nach ein paar jährchen aus? Also vw soll massiv mit rost zu kämpfen haben und da hast du auch einen grund, warum noch nix wasserstoff-betriebenes herum fährt. Wasserstoff-tanks sollten dann schon tunlichst nicht rosten.
Und klar, man könnte grundhaft nicht rostende tanks verbauen, aber was kostet das mehr, gegenüber den normal lakierten, und kann man es beim endpreis wieder herein holen? Und überhaupt, was würde ein auto mit brennstoffzelle kosten? Nur weil es noch nichts in serie gibt heißt das nicht, das es nicht geht. Es hat halt nur noch keiner einen weg gefunden es billig zu produzieren.
Aber wie gesagt, wer weiß schon was der ideale weg ist. Geforscht wird jedenfalls an allen möglichen energiespeichern incl. irgendwelcher "super-kondensatoren" die super schnell geladen sein und mehrere hundert kilometer reichweite ermöglichen sollen.
 
Die Batterie ist halt auch nicht das Non-Plus-Ultra. Selbst die als schnell angepriesenen 30 Minuten Ladezeit sind halt viel zu viel auf Langstrecken bzw. wenn man nicht zu Hause (schnell) laden kann. Ich stelle mich ganz sicher nicht nach Feierabend eine halbe Stunde an irgendeinen Schnelllader auf dem Heimweg (wenn es einen gäbe) und lese dabei ein Buch. ;)

in Zukunft reden wir eher über 10-15min bei Ladeleistungen von bis zu 350kW/h. Wie schnell man damit Reichweite nachlädt, kann man sich selbst ausrechnen.

Einen 40 Tonner für den Fernverkehr kann man auch nicht mit einer 10 Tonnen Batterie ausstatten und alle naselang eine lange Ladepause machen.

Das ist wie gesagt einer der wenigen Einsatzbereiche für eine Brennstoffzelle, da genug Platz vorhanden.

Fahrzeuge mit Batterie sind primär was für den Nahverkehr, Eigenheimbesitzer und Menschen mit viel Langeweile. ;) :ugly:

Selbst wahrscheinlich noch kein vernüftiges E-Fahrzeug gefahren, oder ?
Ich kenne Personen, die mit ihrem E-Golf pro Jahr 50-60tkm fahren, mit einer maximalen Reichweite pro Ladung von 300km.
Scheint also wohl doch zu gehen, selbst mit so wenig Reichweite.

Die Brennstoffzelle hat einen riesen Vorteil gegenüber Batterie: Das Tanken dauert wenige Minuten.

Siehe Punkt 1

Ich denke eher, dass es einen Mix aus beiden geben wird - je nach Anwendungsfall.

Wird es auch, aber nicht im PKW. Da wird die Brennstoffzelle aufgrund ihrer Nachteile ein reines Nischenmodell sein.


Ich sehe das ähnlich wie TurricanVeteran und an den Börsen, die bekanntlich die Zukunft handeln, scheint man momentan Wasserstoffaktien den reinen E-Auto Aktien auch vorzuziehen.

Interessant, da nicht ein einziger Fahrzeughersteller an die Massentauglichgkeit der Brennstoffzelle glaubt (obwohl man mit ihr bedeutend mehr verdienen würde) :schief:

J
In der Chemischen Industrie fallen jährlich rund 16 Milliarden Kubikmeter Wasserstoff als Nebenprodukt an. Der Großteil wird direkt für chemische Prozesse weitergenutzt, aber rund fünf Prozent werden in Gasturbinen zur Wärmeerzeugung verheizt. Mit diesen fünf Prozent könnten jährlich eine halbe Million Autos fahren.

Die belassen wir besser bei der Wärmeerzeugung, da passt zumindest der Wirkungsgrad.



Auch wenn es aus Ernährungssicht bedenklich ist, besteht ja auch noch die Möglichkeit, Kraftstoff aus nachwachsenden Rohstoffen (meist Mais) herzustellen.

Wo das hinführt sehen wir beim Biogas. Ohne sehr hohe Subventionen nicht rentabel und aus umwelttechnischer Sicht eine Katastrophe.


Jede Methode hat sicher Vor- und Nachteile, aber man muss es wenigstens erforschen und ausprobieren, statt wieder einseitig auf ein Modell zu setzen. Leider haben unsere Grünen in den letzten Jahren ja oft bewiesen, dass sie zu stur sind und lieber ein Projekt (ich sag nur Flaschenpfand) vor die Wand zu fahren, anstatt
auf andere zu hören.


Glaubst du, die PKW Fahrzeughersteller hätten das nicht gemacht ?
Vorallem da man mit der Brennstoffzelle im Nachhinein bedeutend mehr Geld verdienen kann als beim BEV ?
Die Nachteile stehen so stark im Vordergrund, dass kein Hersteller größere Mengen an Fahrzeugen absetzen würde.

Du hast wohl geschlafen?!
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Es gibt Brennstoffzellenfahrzeuge in Serie und weitere sind in Entwicklung.

Toyota Mirai, Hyundai ix35 Fuel Cell bzw. Nexeo und Honda Clarity Fuel Cell

Und wie viele werden davon verkauft ? Und vorallem zu welchen Preisen ?

Ist dir eigentlich schonmal aufgefallen, das wir nicht die einzigen in der welt sind die auto fahren und du nicht den kompletten planeten zu e-auto`s zwingen kannst? Ich vermute nicht, denn dann würde dir in den sinn kommen das unser kleiner anteil am erdöl locker auch wo anders hin gehen kann. Und selbst wenn wir glück haben und dadurch der ölpreis ein wenig sinkt, fallen dadurch besten falls ein paar kubikmeter aus der schiefer-öl förderung weg.

Und nochmal: Soll man auf ewig so weiter machen wie bislang ? Deiner Meinung nach hätte man auch besser immer noch auf 100% Kohleenergie setzen müssen, was ?
Ich bin selbst keiner der krampfhaft auf Umweltschutz aus ist, nur sollte man da wo es Sinn macht diesem auch nachkommen.

Hinweis:
Das haben wir früher mal noch selbst gemacht. Mittlerweile sind wir so clever und verschiffen unseren müll sonst wohin um es in anderen ländern in die flüsse kippen zu lassen. Das beruhigt die grüne seele vermutlich doch sehr.
nene.gif

Auch hier wieder: Kannst du dich nur am Schlechten messen ? Weil dein Nachbar sein Altöl im Garten entsorgt machst du das auch ?

Es stellt sich nur die frage wer hier eine "dämliche Ansichtsweise" hat. Dir gefällt es halt, wenn die umwelt immer mehr verpestet wird. Mir nicht!

Sagt jemand der anscheinend in der Ölförderung keine Probleme sieht. So verbohrt muss man erst mal sein :what:

Wenn ich das richtig sehe spülen die das salz aus und konzentrieren es zu einer salz-lösung mit 5% lithium-anteil. Der rest des wassers geht in einer wasser-armen region in die atmosphäre. Also ich sehe da noch viel potenzial die umwelt zu schonen... (man kann das wasser auch in einem geschlossenem system verdunsten und zurück gewinnen)

Weil ein "geschlossenes System" ja auch keine Probleme bereitet...
Wie gesagt, auch die Li Gewinnung geht nicht spurlos an der Umwelt vorbei, ist jedoch bei weitem nicht vergleichbar mit der Ölförderung, bzw. es ist überhaupt nicht vergleichbar (auch wenn manche Medien gerne so ein Bild verbreiten wollen).

Du findest als also besser überschüssige (regenerative) energie einfach so verpuffen zu lassen??? Naja... das hätte ich mir ja denken können!

Das schrieb ich jetzt genau wo ?

Wer es effizient findet ein vieleicht 2t schweres auto erstmal künstlich auf 2,5t zu bringen, und es so herum fahren zu lassen, der muß ja so denken.
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Bewiesenermaßen ist es bei einem E-Fahrzeug recht egal wie schwer es ist, da eben rekuperiert werden kann. Ob 1,5t oder 2,5t macht so gut wie keinen Unterschied im Verbrauch aus.

In dem zug wird, im verhältniss, fast noch weniger platz wie in einem auto sein. Bei den regionalzügen muß alles auf`s dach, unterflur und ins drehgestell. Beim auto ist vorne meist gut platz und wenn man das kofferaumvolumen etwas einschränkt, dann auch noch am unterboden.

im Zug ist mit Sicherheit nicht weniger Platz als im PKW. Wer hat dir das denn bitte erzählt ?
Hinzu kommt, dass ein Zug für die bewegte Masse wenig Motorleistung benötigt, man also mit recht kleinen Brennstoffzellen zurechtkommt.
Verbaut man beim PKW eine Brennstoffzelle die ein Mittelklassefahrzeug zügig beschleunigen kann, benötigt diese schon gut Platz, dazu kommt noch ein LiIon Akku mit ein paar kWh Kapazität sowie die Tanks.
Im Endeffekt kommt dann so eine recht schwach motorisierte Gurke wie der Mirai dabei rum, den hier in DE quasi niemand fahren will.

Weil man mit wasserstoff mehr energie dauerhaft speichern kann als mit allen batterien der welt und weil sich die energie besser und energiesparender transportieren lässt als im akku?

Was bringt dir ein "energiesparender Transport" wenn im Endeffekt der Wirkungsgrad eh schlecht ist ? Richtig, nix.
Und vergleichen mit den kommenden E-Fahrzeugen ist die Reichweite sowie das schnelle Nachtanken eben auch kein Vorteil mehr, vorallem muss man erst mal eine Tankstelle finden und darf dann auch noch für dem Wasserstoff kräftig löhnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann fahr damit mal tanken. :D ...wenn du eine Tankstelle finden solltest... :D
Das Problem teilen sich ja E-Auto und Wasserstoff-Auto gleichermaßen.
Beim Wasserstoff gibt´s inzwischen aber sowohl Fortschritte bei Lagerung und Transport, als auch Ideen für Synergien zwischen Zug und Auto.

Der vorhin schon mal verlinkte Zug (Coradia iLint von Alstom, wer Bock hat, hier mal ein Beispielvideo:YouTube ) tourt momentan quer durch Deutschland, um bei Verkehrsverbünden vorgestellt zu werden.
Im Raum Leipzig haben mehrere Kommunen ihr Interesse bekundet und würden dafür auch die benötigten Tankstellen bauen. Mit etwas Fantasie sollte es ja möglich sein, eine Zugtankstelle auch für Autos nutzbar zu machen, um bspw. Pendler anzusprechen.
Durch unseren City-Tunnel dürfen keine Diesel-Loks fahren. Da aber bei der Bahn viele Strecken immer noch nicht elektrifiziert sind, wäre der Wasserstoffzug eine ernsthafte Alternative, um an das Leipziger S-Bahn-Netz angeschlossen zu werden.

Einfach mal ne Nummer größer denken. Ich sehe momentan auch noch keinen Grund, meinen Diesel abzuschaffen, aber trotzdem muss es irgendwie vorangehen.
 
Moin Leute!
Ich hab ein Ford Fiesta MK6 Baujahr 2007 und ein riesen Problem, der hat sich nämlich übers Wochenende spontan tiefer gelegt. Die Feder vorne links hängt nichtmehr da wo sie eigendlich sein sollte. Bin nicht so der Autoexperte, würde mal sagen die Halterung der Feder ist gebrochen.
Weiß jemand was das grob kostet? Oder ist das Auto damit nurnoch Schrott? :(
Darf ihn wohl auf jeden fall abschleppen lassen, der macht laute Schleifgeräusche wenn ich versuche zu fahren, ist wohl keine gute Idee.
 
An das Fahrwerk kommt man in der Regel recht ordentlich dran, das sollte dir Arbeitsstunden in Grenzen halten. Wenn dann im Endeffekt doch "nur" die Feder hin ist und nicht die Lagerung bist du noch weit weg vom wirtschaftlichen Totalschaden. Im Endeffekt hilft eh nur in die Werkstatt schleppen und bewerten lassen.
 
Joa, ADAC is unterwegs, Auto wird dann abgeschleppt. Hab nochmal eben ein Foto gemacht:

Ich hoffe echt dass das nicht zu teuer wird :(
 

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Im schlimmsten Fall gibt's halt ein neues Fahrwerk. Selbst wenn das 1.000 kostet is es immer noch billiger als was neues zu kaufen. Zumal du dir dann um Fahrwerksteile bis zum Lebensende keine Gedanken mehr machen musst.
Ja ja auch ne Frage was für dich ein Wirtschaftlicher Totalschaden ist... Wenn der Neukauf 20k€ kostet sind kannst wenn der Rest ok is viel noch mal reparieren...
 
Klar kannst du einen H1 in D. kaufen und Fahren, gibt ja alleine bei autoscout mind. aktuell 20 Gebrauchte ohne größere Einschränkungen und Straßenzulassung.

Mit den Standard-Motoren 130, 150 oder 190 PS kommt man bei der Version nur schwerlich über 80km/h :D
 
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