Der Auto-Thread

@Bremsenquietschen

Das Geräusch kommt mir bekannt vor, den Spaß hatte ich letztes Jahr auch. Plötzlich hat die Bremse angefangen zu Zwitschern, sobald sie etwas wärmer wurde. Bei Bremsbetätigung wars sofort weg. Auch nur hinten rechts. Bei starkem Einlenken ebenfalls.

Symptomatik bei mir war außerdem: Das betroffene Rad ließ sich deutlich (!) schwerer im aufgebockten Zustand per Hand drehen als die anderen Räder. Die Felge und Bremsscheibe wurde auch nur durchs reine Fahren heiß.

Werkstatt hat dann soweit ich mich erinneren kann den Sattel ausgebaut, einmal auseinander genommen und sauber gemacht. Angeblich war da ne Menge "Dreck" drin, der dazu geführt hat, dass der Bremsklotz mehr als im Normalzustand immer leicht an der Scheibe geschliffen hat.

Ich würde mich da bald drum kümmern. Mal abgesehen davon, dass es verdammt nervt, brauchst du spätestens dann beim TÜV hinten neue Bremsscheiben und Klötze, weil die betroffene Seite stärker verschlissen ist als die andere. Vorausgesetzt natürlich es handelt sich um ein ähnliches Phänomen.
 
Die Räder brauche ich nicht wuchten. Erstens sind die Räder gewuchtet und zweitens hat Vaddern mit nem Kollegen ne Achsvermessung gemacht, weil wir den mit Seitenschaden gekauft haben. Und ich fahre weder besoffen, noch fahre ich einfach so willkürlich gegen den Bordstein. [emoji14]
Wuchtgewichte fliegen immer gerne mal raus. Ich verliere an jedem Rad mindestens 1 Gewicht pro Saison. Und wenn du gegen einen Bordstein fährst, dann braucht das Rad mit Sicherheit nicht mehr gewuchtet werden. :D
 
Dann würde es dennoch mit zunehmender Geschwindigkeit schlimmer werden, wenn es bei mindestens einem Rad eine Unwucht gäbe. Bei 120 und mehr ist aber definitiv nichts mehr am Wackeln/Vibrieren. Es handelt sich nur um den Bereich zwischen 80-100 km/h. Da fange ich sicher nicht an erstmal die Räder zu wuchten. :schief:
 
Bei Unwucht der Räder ist es zu 90% nur in einem bestimmten Geschwindigkeitsbereich. Oft 80-120 und dadrüber wird es immer weniger. Bei 250 merkt man dann nichts mehr. Es gibt natürlich auch Fälle wo die Unwucht immer da ist.

Du darfst selbstverständlich auch erst das gesamte Fahrwerk tauschen und dann die Räder wuchten. Also ich hab nicht so viel Geld... :D
 
@Captn: Du willst doch nicht die Fähigkeiten und die Kompetenz des Übermechanikers über Deine eigene stellen oder???
 
Also bei meinem Ciciv quietschen die Bremsen auch oft. Da muss ich immer stärker bremsen damit mich das bei geöffneten Fenster nicht nervt.
Laut Honda ist das beim Civic 9. aber eher die Regel als dir Ausnahme..

Bei einem Kollegen der einen GT86 hatte war es ebenfalls der Fall.
 
mal eine generelle frage an die allgemeinheit hier. was haltet ihr von dem ganzen downsizing speziell im bereich motoren. ich persönlich frage mich warum zum henker? der neue 3er bmw hat in der kleinsten ausführung einen 3 zylinder motor. der aktuelle M4 hat nur einen 6 Zylinder.
ich finde das ganze downsizing mehr als schade. mini motor turboaufgeladen. ich habe mir bewusst einen wagen gekauft mit "großem" motor r6 325 ohne turbo, da ich aus meinem umfeld schon einige schadensfälle hatte wo der turbo nach kurzer zeit hops gegangen ist. ich wollte diese potenzielle fehlerquelle nicht in meinem wagen haben und bin mehr als zufrieden.
wenn ich mir allerdings die aktuelle entwicklung anschaue, dann wird mein jetziger wagen wohl mein letzter 6 zylinder sein.
 
Bei Unwucht der Räder ist es zu 90% nur in einem bestimmten Geschwindigkeitsbereich. Oft 80-120 und dadrüber wird es immer weniger. Bei 250 merkt man dann nichts mehr. Es gibt natürlich auch Fälle wo die Unwucht immer da ist.

Du darfst selbstverständlich auch erst das gesamte Fahrwerk tauschen und dann die Räder wuchten. Also ich hab nicht so viel Geld... :D
Wer sprach davon, dass ganze Fahrwerk zu tauschen. Tauscht du auch gleich den ganzen Außenspiegel, weil das Spiegelglas kaputt ist?
Ich muss mir das ohnehin vorher mal ansehen, bevor ich wild bastle...
Übrigens ist bei meinem laut Papieren bei 210 Feierabend. Deine Vergleiche sind mal wieder göttlich.

@Zeiss

Dafür streite ich viel zu gern. :D
 
Klar kann ne Bremse quietschen ohne dass da was defekt sein muss. Ich habe das bei meinem Astra ständig. Ich bremse immer nur sehr sanft und fahre sehr voraus schauend. Folge ist eine Grat- Bildung an den Klötzen. Wenn ich dann z.B. in der Tiefgarage ganz langsam fahre quietschen die Bremsen bei gelöster Bremse. Sobald ich die Bremse auch nur ganz leicht betätige ist es weg. Ist doch baulich bedingt. Wenn die Bremse gelöst ist, liegen die Klötze gaaaanz leicht an den Scheiben an. Und durch den Grat kommt es dann zu dem Quietschen. Deshalb sind viele Klötze an den Außenkanten leicht angefast. Bei mir hilft es dann mal ne längere Strecke etwas beherzter in die Eisen zu gehen. Dann ist für eine gewisse Zeit wieder Ruhe. Wen es zu sehr stört kann die Klötze auch rausnehmen und die Kanten leicht anfasen. Dann ist auch wieder Ruhe.
Ist aber nix weshalb man sich Sorgen machen müsste. Nur muss man halt ganz sicher alle anderen möglichen Ursachen für das Quietschen ausschließen.

Die Beläge liegen normalerweise bei intaktem Sattel so gut wie gar nicht an der Scheibe an.
Und mit der geringen Kraft womit die anliegen darf kein quietschen entstehen, ob der Belag einen Grat hat ist in dem Fall irrelevant.

Ich würde mich da bald drum kümmern. Mal abgesehen davon, dass es verdammt nervt, brauchst du spätestens dann beim TÜV hinten neue Bremsscheiben und Klötze, weil die betroffene Seite stärker verschlissen ist als die andere. Vorausgesetzt natürlich es handelt sich um ein ähnliches Phänomen.

Auto war erst letzten Monat zum Service, hätte da normalerweise schon auffallen müssen. Wenn das Auto meint, nach zwei Jahren damit schon ein Problem zu haben, dann ist das so :D
Mit dem Eimer fahren wir kein einziges Mal mehr außerplanmäßig in die Werkstatt.
Mal gucken ob das Geräusch nochmal wieder auftritt oder ob jetzt Ruhe ist.

mal eine generelle frage an die allgemeinheit hier. was haltet ihr von dem ganzen downsizing speziell im bereich motoren. ich persönlich frage mich warum zum henker? der neue 3er bmw hat in der kleinsten ausführung einen 3 zylinder motor. der aktuelle M4 hat nur einen 6 Zylinder.
ich finde das ganze downsizing mehr als schade. mini motor turboaufgeladen. ich habe mir bewusst einen wagen gekauft mit "großem" motor r6 325 ohne turbo, da ich aus meinem umfeld schon einige schadensfälle hatte wo der turbo nach kurzer zeit hops gegangen ist. ich wollte diese potenzielle fehlerquelle nicht in meinem wagen haben und bin mehr als zufrieden.
wenn ich mir allerdings die aktuelle entwicklung anschaue, dann wird mein jetziger wagen wohl mein letzter 6 zylinder sein.

Hab nix dagegen. Dass der M3/M4 endlich wieder einen 6 Zylinder bekommen hat, war mMn die beste Entscheidung von BMW und der M GmbH.
btw. der erste M3 hatte nur einen 4Zylinder, damals hat niemand nach einem r6 oder v8 geschrien.
Und der Denkweise warum alle Angst vor den 3 Zylindern in den Standardmodellen haben, kann ich auch nicht folgen.
Ein 3 Zylinder kann vieles besser als ein 4 Zylinder, hat aber nur wenig Nachteile ggü. einem 4 Zylinder.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Beläge liegen normalerweise bei intaktem Sattel so gut wie gar nicht an der Scheibe an.
Und mit der geringen Kraft womit die anliegen darf kein quietschen entstehen, ob der Belag einen Grat hat ist in dem Fall irrelevant. ...
Du schreibst es ja selber. Die entscheidenden Wörtchen sind die Wörtchen "so gut wie gar nicht". Und da bewegen wir uns einem Bereich um 1/10 mm und weniger. Und sorry, da spielt u.U. der Grat der an den Klötzen durch regel- bis dauerhaftes "Softbremsen" sehr wohl eine Rolle.
Aaaaaber, wie gesagt. Um das leichthin als eine "Luxus- Störung" hinzunehmen, MÜSSEN andere Ursachen ausgeschlossen sein. Z.B. Störungen in der Bremsanlage oder im Bereich der Antriebsübertragung von Getriebe zum Rad.
Bei meinem "Ollen" und meiner Fahrweise war das definitiv Ursache für das nervige Geräusch. Als ich das zum ersten Mal bewusst gehört habe, hab ich mir echt Sorgen gemacht. Nach und nach habe ich alle anderen möglichen ursachen ausgeschlossen. Aber nach einer "Entgratung" der Klötze war das Geräusch weg. Das Ganze hielt dann für einige Wochen. Dann fing es wieder an zu quietschen. Nach erneutem Entgraten war sofort wieder Ruhe. (Die Funktion u.a. der Bremssattel wurde dabei ernuet getestet.)

Dann würde es dennoch mit zunehmender Geschwindigkeit schlimmer werden, wenn es bei mindestens einem Rad eine Unwucht gäbe. Bei 120 und mehr ist aber definitiv nichts mehr am Wackeln/Vibrieren. Es handelt sich nur um den Bereich zwischen 80-100 km/h. Da fange ich sicher nicht an erstmal die Räder zu wuchten. :schief:

Dann würde es dennoch mit zunehmender Geschwindigkeit schlimmer werden, wenn es bei mindestens einem Rad eine Unwucht gäbe. Bei 120 und mehr ist aber definitiv nichts mehr am Wackeln/Vibrieren. Es handelt sich nur um den Bereich zwischen 80-100 km/h. Da fange ich sicher nicht an erstmal die Räder zu wuchten.
Das ist ein Irrtum.
Von 80 -100km/h merkst Du die Vibrationen im Lenkrad. Warum also darüber/darunter nicht?!?
Gesetze der Physik. Bis z.B. 80km/h ist der "Schlag" einfach nicht stark genug um vom Reifen auf das Lenkrad- sprich Deine Vorderpfoten- übertragen werden zu können. Ergebnis= Du merkst nix
Bei z.B. 80 und mehr km/h ist die Fliehkraft stark genug. Du merkst die Energie der Unwucht vom Reifen über die Antriebswellen und Getriebe und Lenkung und Lenkrad an deine Vorderpfoten. Ergebnis= Es rüttelt.
Bei über 100 km/h z. B. hat sich die "Schlag- Frequenz" derart erhöht, dass Du den Unterschied von (ich weiß nicht, wie ich es nenne soll- helft mir mal ein bisserl) den einzelnen Schlägen nicht mehr spürst. Die Frequenz der einzelnen Schläge ist einfach zu hoch.
Ändert aber nix an der Tatsache, dass es ztu Schlägen kommt. Nix gut.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Du schreibst es ja selber. Die entscheidenden Wörtchen sind die Wörtchen "so gut wie gar nicht". Und da bewegen wir uns einem Bereich um 1/10 mm und weniger. Und sorry, da spielt u.U. der Grat der an den Klötzen durch regel- bis dauerhaftes "Softbremsen" sehr wohl eine Rolle.
Aaaaaber, wie gesagt. Um das leichthin als eine "Luxus- Störung" hinzunehmen, MÜSSEN andere Ursachen ausgeschlossen sein. Z.B. Störungen in der Bremsanlage oder im Bereich der Antriebsübertragung von Getriebe zum Rad.
Bei meinem "Ollen" und meiner Fahrweise war das definitiv Ursache für das nervige Geräusch. Als ich das zum ersten Mal bewusst gehört habe, hab ich mir echt Sorgen gemacht. Nach und nach habe ich alle anderen möglichen ursachen ausgeschlossen. Aber nach einer "Entgratung" der Klötze war das Geräusch weg. Das Ganze hielt dann für einige Wochen. Dann fing es wieder an zu quietschen. Nach erneutem Entgraten war sofort wieder Ruhe. (Die Funktion u.a. der Bremssattel wurde dabei ernuet getestet.)

Das Auto kennt das Wort "Softbremsen" mit Sicherheit nicht ;)
Und ich bleibe dabei, bei einer oft hoch gelobten Festsattelbremse (die mMn auch gut ist) und bei dem geringen Alter+ ausschließlich Langstrecke darf sowas nicht auftreten.
Dafür braucht man sich keinen Mercedes zulegen, wenn trotzdem noch sowas auftritt, was mir noch bei keinem anderen Fahrzeug aufgefallen ist.
Ich könnte dir noch die ganzen anderen Mängel an dem Auto auflisten und zu jedem würde sich eine Erklärung finden lassen, aber keine der Erklärungen dürfte auf einen Mercedes oder allgemein auf ein Fahrzeug von einem "Premium Hersteller" zutreffen.
 
mal eine generelle frage an die allgemeinheit hier. was haltet ihr von dem ganzen downsizing speziell im bereich motoren. ich persönlich frage mich warum zum henker?

Ich frage mich eher warum die Hersteller die Zylinder und Hubraumzahlen immer mehr in die Höhe getrieben haben. Um bei deinem Beispiel der M Modelle von BMW zu bleiben: Der Ursprung waren einmal ein 2,3L 4 Zylinder beim M3 und ein 3,5L R6 beim M5. Zwischenzeitlich waren es einmal 8 beim M3 und 10 beim M5. Ja wo hätte das den hinführen sollen? Zum 20Zylinder? Selbst nach den ersten Jahren Downsizing liegt man da jeweils noch immer mit 2 Zylindern und knapp 1L Hubraum über dem Ursprung.

Wäre man einfach bei den 4 und 6 Zylindern geblieben anstatt Größenwahnsinnig zu werden würde es heute diese Diskussion wohl gar nicht geben.
 
Wer sprach davon, dass ganze Fahrwerk zu tauschen. Tauscht du auch gleich den ganzen Außenspiegel, weil das Spiegelglas kaputt ist?
Ich muss mir das ohnehin vorher mal ansehen, bevor ich wild bastle...
Übrigens ist bei meinem laut Papieren bei 210 Feierabend. Deine Vergleiche sind mal wieder göttlich.

@Zeiss

Dafür streite ich viel zu gern. :D
Bei einem nicht eingrenzbaren Fehler tausche ich immer das billigste zu erst. Im Fall von Vibrationen wäre das mit Abstand das Wuchten der Räder. Von Anfang an die Räder auszuschließen ist nunmal nicht sehr klever, da es die häufigste Fehlerquelle ist.

Keine Ahnung was dein Auto fährt, aus eigener Erfahrung weis ich jedenfalls das es einem bei 100 das Lenkrad aus der Hand schlagen kann und bei 250 nichts mehr zu spüren ist. Es kommt immer drauf an was für eine Art von Unwucht am Rad vorliegt.

Mir ist es total egal was du jetzt als erstes repariest, Sinn macht es halt nicht wenn man beim Fahrwerk anfängt. Aber ich laber ja meistens nur dummes Zeug, also mach mal lieber erstmal alles andere neu. ;)
 
Ich glaube es gibt fast kein Auto, an dem man nichts aber auch wirklich nichts zu bemängeln hat, da spielt Geld keine Rolle.
 
Ich sage es nicht gerne aber TBF hat mit dem Auswuchten der Räder absolut Recht. Ausserdem frage ich mich, wie man auf die Idee kommt das Vibrationen an der Vorderachse durch die Hardyscheibe kommen soll. :ugly:
 
Es sind Erfahrungswerte.

Wenn bei einem älteren BMW das Lenkrad zwischen 80 und 120 flattert, sind zu 90% die Druckstreben im Arsch. Gilt für Fahrzeuge bis E39/E38. Es ist eben Fakt, dass die Achsen die Schwachstelle der älterer BMWs sind. Druckstreben sind hier die Nummer 5.

Beim E60 ist es nicht mehr der Fall, beim E65 auch nicht. Da ist es wirklich so, wenn das Lenkrad flattert, geh die Reifen wuchten.

Durch Hardyscheibe kommen die Vibrationen, aber nicht im Lenkrad.
 
Zuletzt bearbeitet:
Heute kam endlich mein Fahrwerk für den Lexus (bestellt und bezahlt 12. Januar 2017). Aber ich muss sagen das ich etwas enttäuscht bin, keine Sturzverstellung für VA. Das selbe Fahrwerk im Subaru hat Sturzverstellung Vorne und Hinten bis 6°... Auch sieht der Aufbau nicht so aus, als könnte ich wirklich tief mit dem Fahrwerk fahren. Naja morgen mal einbauen und Samstag die Spur einstellen, Sonntag geht es dann direkt mal 1000 Kilometer quer durch Deutschland. Bin gespannt ob es sich wenigstens gut fährt, wenn schon die ganzen schönen Einstellmöglichkeiten nicht vorhanden sind. Vermutlich dachte sich der Hersteller, niemand will Sturz bei einem Lexus fahren... hätte er mich mal gefragt hätte ich ihm was anderes erzählt.
 
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