Der Auto-Thread

Der größte Faktor beim Spritverbrauch ist das ganz rechte Pedal.
Wenn man weniger Leistung zur Verfügung hat, wird da halt kräftig draufgetreten.....und das hat halt Folgen.
Mit vorausschauender Fahrweise lässt sich da aber viel machen.
Vor Jahren gab es mal einen Test von Auto-Motor-Sport mit einem Polo GT (TSI), mit dem Urteil: "....selbst auf der Sparrunde nicht mit unter 7 Litern zu bewegen, dafür sehr agil.... etc.pp."
Daraufhin hatte sich damals VW eingeschaltet, einen eigenen Fahrer hinter das gleiche Auto gesetzt, gleiche Strecke gefahren --> Bordcomputer: 4,4L , Realverbrauch 4,9L.
Angegeben war er mit 4,8 Litern.......daran sieht man wie viel die Fahrweise ausmachen kann.

mag sein. nur findest du es richtig profis als maßstab für normal verbraucher anzusetzen? zum verkaufen ist sicher jedes mittel recht. allerdings sind diese werte real kaum zu erreichen. ohne abstriche zu machen versteht sich.
es gibt gelegentlich ja mal bei diversen auto sendungen verbrauchs test. mit sparfüchsen die zeigen wie man sprit sparen kann. was unter anderem beinhaltet ohne klimaanlage, mit geschlossenen fenster zu fahren etc im sommer bei 30 grad ist das sicher angenehm. sicherlich wäre es gut wenn zu diesen pseudo verbrauchsangaben eine weitere angabe hinzukäme nich nur der geringste verbrauch sondern der durchschnitts fahrer verbrauch der mit sicherheit höher ist.
 
Das ist doch aber realitätsfremd.
Wenn ich vernünftig fahre und ein 1,2l TSI mehr verbraucht, als ein z.b. 2,4l 4-Zylinder sauger, stelle ich mir die Frage, warum man technisch den Aufwand betreiben muss. Die Folgekosten für dne Kunden sind nicht unerheblich, die Umwelt- und Gesundheitsrisiken übrigens auch nicht. Ich stehe lieber neben 3 3l V6 mit Saugrohreinspritzung, als neben 2 1,2l TSI Direkteinspritzern.

Wenn man es mal real betrachtet, müsste man alle Steuern, Umweltschutzkosten usw. auf den Sprit rechenen und die Steuerkosten für das Auto zu Null setzen, nur so kann man real erreichen dass die Leute das Kaufen, was der Umwelt am ehesten nicht schadet.
Denn wenn ich bei meiner Fahrweise mit nem 3l V6 besser im Verbrauch fahre als mit nem 1.8TSI, dass ist dem eben so. Was nützt mir da der auf dem Papier bessere Umweltwert gegenüber dem V6 beim 1,8l, wenn die Realität andersrum aussieht?

Das Problem dabei ist, dass die Politik hier eher einen Selbstzweck bzw. den verlängerten Arm der Automobilwirtschaft erfüllt/darstellt, denn eine real sinnvoll Lösung sucht.
 
was zeigt, das downsizing mit realer Fahrweise keinen Sinn ergibt ;)
Jup, Bekannte haben auch einen Berlingo. Deren und unser ist identisch in der Ausstattung.
Unser halt mit 4 Zylinder 1,6l 109ps und deren mit 3 Zylinder 1,2l Turbo 120ps.
Haben mal verglichen. Also im Endeffekt Verbrauchen beide bei eben über 8l.
Der Turbo (Zieht) ein wenig mehr aber sonst tut sich da nicht viel.
CO² Ausstoß und so haben wir nun nicht beachtet.

Aber denke kommt auf die Autos, Fahrweise und Strecken an.

Meine Meinung ist trotzdem: Scheiß Downsizing! :D
Und so lange ich noch 6 Zylinder fahren kann tue ich es auch.
V8 hätte ich auch wieder Bock drauf.


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mag sein. nur findest du es richtig profis als maßstab für normal verbraucher anzusetzen? zum verkaufen ist sicher jedes mittel recht. allerdings sind diese werte real kaum zu erreichen. ohne abstriche zu machen versteht sich.
es gibt gelegentlich ja mal bei diversen auto sendungen verbrauchs test. mit sparfüchsen die zeigen wie man sprit sparen kann. was unter anderem beinhaltet ohne klimaanlage, mit geschlossenen fenster zu fahren etc im sommer bei 30 grad ist das sicher angenehm. sicherlich wäre es gut wenn zu diesen pseudo verbrauchsangaben eine weitere angabe hinzukäme nich nur der geringste verbrauch sondern der durchschnitts fahrer verbrauch der mit sicherheit höher ist.

Dafür muss man kein Profi sein, und die Klima ist bei mir immer an.
Auf der Landstraße fahre ich per se zu schnell, und in der Stadt ebenfalls.
Trotzdem ist mein Auto mit mit 5,1 Liter angegeben und wird von mir mit 5,5 Litern unter Realbedingungen gefahren.
Und soviel gibt es da nicht zu beachten, früh schalten, Schubbetrieb ausnutzen, wenig bremsen durch vorausschauendes Fahren --> das kann jeder Affe und spart ungemein Energie und damit Kraftstoff.
 
wenig bremsen durch vorausschauendes Fahren --> das kann jeder Affe und spart ungemein Energie und damit Kraftstoff.

Schön wär's. Dann müsste ich mich Morgens auf dem Weg in die Arbeit nicht mehr so oft ärgern...

Aber ansonsten natürlich richtig, wenn man halbwegs vernünftig fährt hält sich der Verbrauch sehr in Grenzen.
 
S+, Autobahn und gibt ihm. :D Die fahren oft 80000 pro Jahr, da muss man ja nicht noch unnötige Zeit mit rumeiern verschwenden. Ich denke mal der Motor bleibt auch während der Pausen an der Raststätte an, mache ich genauso.

Unser wird ebenfalls ~70tkm pro Jahr bewegt, da wird auf keinen Fall mit "rumgeeiert" ;)
Und Motor während der Pause anlassen ist auch dämlich.

Das ist doch aber realitätsfremd.
Wenn ich vernünftig fahre und ein 1,2l TSI mehr verbraucht, als ein z.b. 2,4l 4-Zylinder sauger, stelle ich mir die Frage, warum man technisch den Aufwand betreiben muss.

Pack beide Motoren in das selbe Fahrzeug, fahr exakt die selbe Strecke und du wirst sehen wie viel sparsamer der kleinere Motor ist.
Unter Vollast wird sich da vielleicht nicht viel tun, schließlich kommt Kraft von Kraftstoff. In der Teillast wird der Unterschied hingehen schon sehr groß sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schön wär's. Dann müsste ich mich Morgens auf dem Weg in die Arbeit nicht mehr so oft ärgern...

Aber ansonsten natürlich richtig, wenn man halbwegs vernünftig fährt hält sich der Verbrauch sehr in Grenzen.

Auf andere Verkehrsteilnehmer hat man natürlich wenig Einfluss, aber mir erschließt sich nicht, dass viele Fahrer mit gehaltenem Gasfuß auf ein Rote Ampel zu fahren, anstatt vom gas zu gehen und mit eingelegten Gang einfach ranzurollen.
Auch wenn ich auf der Landstraße vor mir einen LKW + reihenweise Gegenverkehr sehe, brauch ich da nicht mit 120 "ranzufliegen" + eine halbe Vollbremsung hinzulegen. Da geht man vom Gas und rollt ran.
 
Kommt auf die Länge der Pause an; hatte im Studium nen Komilitonen, der hat geraucht. Wenn der Zum rauchen anhält hat der Motor nach dem Abschalten noch nicht ganz angehalten, dann ist die Zigarette bei dem weg gewesen. Dafür muss man den Motor echt nicht aus machen. Für Tanken, Toilette usw. natürlich ;)

Edit:
Auf andere Verkehrsteilnehmer hat man natürlich wenig Einfluss, aber mir erschließt sich nicht, dass viele Fahrer mit gehaltenem Gasfuß auf ein Rote Ampel zu fahren, anstatt vom gas zu gehen und mit eingelegten Gang einfach ranzurollen.
Auch wenn ich auf der Landstraße vor mir einen LKW + reihenweise Gegenverkehr sehe, brauch ich da nicht mit 120 "ranzufliegen" + eine halbe Vollbremsung hinzulegen. Da geht man vom Gas und rollt ran.


Das ist wohl wahr, das kann ich aber unabhängig von Downsizing machen ;) der effekt bei den non-Downsizing-Autos ist dann sogar oft größer.
 
Aloha, wenn du den Jungen gesehen hättest, ... ich hab immer gefragt ob er die raucht oder isst.

Der war in weniger als 45 Sekunden mit ner Zigarette durch.
 
Mag sein, das kommt meiner Meinung nach aber auch auf den Motor und die weiteren Rahmenbedingungen an...

Ein moderner Wagen macht das eh selbst, denn wenn ich aussteige muss ich den Gang rausnehmen oder bei DSG/Automatik auf P stellen, da dürfte jedes moderne Auto, wenn nicht gerade die Klima Bedarf meldet, die Start-Stop-Automatik anwerfen, sprich, Motorstop.

Man sollte diesen Teil des kommentars von TBF auch nicht zu ernst nehmen, das war sicherlich nicht wortwörtlich zu nehmen.
Ein übertriebenes "Sparverhalten" finde ich ehrlichgesagt aber quark. Ich stelle meinen Motor jedenfalls nicht manuell an der Ampel ab, und Start-Stop-Automatik haben meine Autos nicht. Bei Bahnübergängen schon mal, wobei es da auch drauf an kommt, ob ich evtl schon sehe, dass der Zug eh schon kommt, ode rnicht, ...

Dafür fahre ich sonst recht vorausschauend. Nicht umsonst halten bei mir Bremsen gut und gerne über 70.000km.
 
Jup, Bekannte haben auch einen Berlingo. Deren und unser ist identisch in der Ausstattung.
Unser halt mit 4 Zylinder 1,6l 109ps und deren mit 3 Zylinder 1,2l Turbo 120ps.
Haben mal verglichen. Also im Endeffekt Verbrauchen beide bei eben über 8l.
Der Turbo (Zieht) ein wenig mehr aber sonst tut sich da nicht viel.
CO² Ausstoß und so haben wir nun nicht beachtet.

Die Aussagekraft so eines Vergleiches geht aber gegen 0: unterschiedliche Fahrer, Strecken, Beladung, Bedingungen, etc, etc.

Man braucht für so einen Vergleich (nahezu) idente Bedingungen, damit das ganze auch Aussagekräftig ist. Und wenn ein Auto A im Normverbrauch 10% weniger Sprit braucht als ein Auto B, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch das das auch in der Praxis der Fall ist - wie es ja schon mit dem monotonen Arbeitsweg erwähnt wurde.


Mein Diesel verbraucht zwar im Schnitt auch mehr als der Normverbrauch, aber kein Wunder, beim NEFC wird ja nicht einmal richtig Gas gegeben.


Ab Juli tanke ich dann Strom, zumindest wenn Tesla die Liferprognose einhält. Eine 32A Steckdose in der Garage ist jedenfalls schonmal installiert.
 
Die Aussagekraft so eines Vergleiches geht aber gegen 0: unterschiedliche Fahrer, Strecken, Beladung, Bedingungen, etc, etc.

Man braucht für so einen Vergleich (nahezu) idente Bedingungen, damit das ganze auch Aussagekräftig ist. Und wenn ein Auto A im Normverbrauch 10% weniger Sprit braucht als ein Auto B, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch das das auch in der Praxis der Fall ist - wie es ja schon mit dem monotonen Arbeitsweg erwähnt wurde.


Mein Diesel verbraucht zwar im Schnitt auch mehr als der Normverbrauch, aber kein Wunder, beim NEFC wird ja nicht einmal richtig Gas gegeben.


Ab Juli tanke ich dann Strom, zumindest wenn Tesla die Liferprognose einhält. Eine 32A Steckdose in der Garage ist jedenfalls schonmal installiert.

Ja,klar auf längerer Zeit gesehen kann man das schlecht vergleichen. Hatten eine Tour zum Tierpark gefahren. Selbe Strecke und beide Wagen fast gleich Beladen. Über Land bis Autobahn. Und immer zusammen überholt usw.

Sonst im Alltag wird der Unterschied doch wohl stark sein.

E-Auto würde mir auch reichen. Könnte das zu Hause über Photovoltaik aufladen. Zum Pendel zur Arbeit würde das langen. 25km eine Tour über Land. Aber die Anschaffung ist mir zu hoch. Und bisschen Brumm soll es auch noch machen.
 
e autos wird es flächendeckend auf absehbare zeit sowieso nicht geben. auch wenn die politiker und umweltschützer sich das wünschen. realistisch ist es aktuell absolut nicht.
zum einen schrecken die anschaffungskosten extrem ab.
zum anderen der akku es ist einfach eine absolut unpraktikable eigenschaft von e autos. ladezeit sind einfach zu hoch in unserer immer schneller werdenden gesellschaft. es gibt eigentlich nur die möglichkeit weiterhin zur tanke zu fahren auf eine akku wechsel station wo man den kompletten akku gegen einen anderen akku vollgeladen austauscht der entladene akku wandert zum laden bei der tanke in den laderaum. um sowas zu realisieren müsste es standardisierte akkus geben. hinzugekommt der immense strom bedarf. der auch erstmal erzeugt werden muss. insofern. e auto für mich absolut uninteressant ich glaube auch nicht das ich es noch erleben werde ich rechne damit in 50 jahren.
 
Da rechnest du gleich in zwei Variblen falsch.

1. Es wird nicht die einzige Lösung sein können, Autos mit Akku zu bauen, dahingehend ist das E-Auto wie wir es hier udn jetzt kennen eben natürlich nicht die Flächenlösung.

2. Muss sich innerhalb kürzerer Zeit als 50 Jahre etwas tun, weil wir sonst vor ganz anderen Problemen stehen werden.
In Ballungszentren ist ein Verbrennungsmotor absolut daneben.
 
Aber die Anschaffung ist mir zu hoch.

Ich weiß jetzt nicht wie die Situation in Deutschland ist, aber bei uns in Österreich ist Unterschied jetzt nicht so gravierend. Ich bekomme zwar keine Förderung da der Tesla Model S aufgrund seines Preises nicht gefördert wird. Aber ich erspare mir Nova und die Motorsteuer, die bei 320PS 164€ pro Monat ausmacht. Das sind in meiner geplanten Nutzung von 5 Jahren knapp 10000€ - das gleicht den höheren Anschaffungspreis zu einem ähnlich starken Wagen der gehobenen Mittelklasse schonmal aus. Wie sich die Sache mit den Betriebskosten, vor allem beim Sprit entiwckelt wird sich zeigen.

Dazu lade ich gratis an den Superchargern - wobei es da in meiner näheren Umgebung nur einen gibt. Mit meines Fahrprofil werd ich allerdings ohnehin nur äußerst selten dazu kommen das ich überhaupt extern laden muss.

Und bisschen Brumm soll es auch noch machen.

Also das Brumm Brumm wird mir am allerwenigsten abgehen.


ladezeit sind einfach zu hoch ...

Also für mich sind die 6h Ladezeit vollkommen ausreichend. Das geht sich über Nacht fast 2mal aus. Zumal ich ja praktisch nie mit komplett leerem Wagen heim kommen werde, da selbst die praktische Reichweite meine persönliche Tageskilometerleistung bei weitem übersteigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Argument mit der Reichweite ist mMn eh mehr so ein Argument dafür aus Prinzip dagegen sein.

Viele Menschen benötigen doch, außer wenn es mal in den Urlaub geht vielleicht, keinen Tank für 700km. Die Nacht hat 8h, dürfte also zum Laden reichen.

In unserer Stadt mit 65k Einwohnern sind in der Innenstadt mehrere Ladestationen zu Fuß in 5 Minuten zu erreichen, und Leute in den äußerern Ortsteilen wohnene zu 80% in Häusern wo das Auto direkt auf der Einfahrt steht und können es also vor der Tür laden.

Wenn man sich mal Teslas Fabriken ansieht...ich würde eher darauf Tippen: In 50 Jahren ist der private Verbrennungsmotor geschichte.
 
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